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Beiträge von Markus Zimmermeier
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Rezensionen verfasst von
Markus Zimmermeier

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Wonderful Wonderful
Wonderful Wonderful
Preis: EUR 9,49

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Only half-full of wonders, 22. September 2017
Rezension bezieht sich auf: Wonderful Wonderful (MP3-Download)
Der Nachfolger eines Albums, das man geliebt hat, hat es immer schwer. So war die Messlatte nach dem wunderschönen Popalbum 'Battle Born' schon sehr hoch. Als ich die Single 'The Man“ zum ersten Malhörte, kam es dann prompt zur ersten Enttäuschung. Nach mehrmaligem Hören aber habe ich mich schließlich mit dem Song angefreundet. Tatsächlich finde ich jetzt sogar, dass 'The man' einer der leider wenigen Höhepunkte der Scheibe ist (4,5/5).
Als dann bekannt wurde, dass die zweite Single, das eingängige 'Run for Cover' (4,5/5), schon etliche Jahre auf dem Buckel hat, schwante mir nichts Gutes. Nachdem ich nun die übrigen Lieder kenne, kann ich die Entscheidung, diesen alten Song als zweite Single zu veröffentlichen, gut verstehen. Für mich gehört er zu den Top Drei. Der dritte 'herausragende' Song ist für mich die Ballade 'Rut' (4,5/5). Mit 'Some kind of love' und 'Have all the songs been written' sind zwar noch zwei weitere ruhige Songs auf dem Album, doch im Gegensatz zu 'Rut' schaffen sie es nicht, mich besonders zu berühren, wobei mir der Schluss-Song noch deutlich besser gefällt (4/5) als das ziemlich zähe 'Some kind of love' (2,5/5). Die fünfte und letzte positive Erscheinung ist in meinen Ohren die Halbballade 'Life to come'.
Das bedeutet, dass ich die Hälfte der Scheibe bloß für eher mäßig (Tyson vs Douglas, 3,5/5 und The Calling, 3,5/5) bis schon beinahe übel (Wonderful wonderful 2,5/5, Out of my mind, 2/5) finde. Das ist für The Killers-Verhältnisse schon ziemlich schlecht. Selbst die bis dahin 'schlechteste' Platte 'Day and age' hat dagegen noch mehr zu bieten. Gerade was die Melodik angeht, die bisher immer zu den Stärken der Killers gehörte, hat man ziemlich nachgelassen. Auch an Drama, Dynamik und Ausdrucksstärke mangelt es mir. Stattdessen klingen The Killers an einigen Stellen ungewohnt unterkühlt und düster (besonders 'Wonderful wonderful'). Das ist definitiv kein Gute-Laune-Pop, aber auch kein Rock wie zu 'Hot Fuss- Zeiten'. Auch sind die Stile der einzelnen Songs sehr unterschiedlich, sodass es alles andere als 'aus einem Guss' erscheint. Ein roter Faden ist (von mir) nicht zu erkennen. Daher gebe ich der Platte knappe 4 Punkte (eigentlich eher 3,5).


Der Circle: Roman
Der Circle: Roman
von Dave Eggers
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notwendige und beeindruckende Pflichtlektüre, 25. Februar 2017
Rezension bezieht sich auf: Der Circle: Roman (Taschenbuch)
In 'The Circle' geht es vor allem um einen Kampf der Ideen (Sicherheit/Kontrolle/Transparenz vs. Freiheit/Leben/Privatsphäre). Und Eggers macht diesen Kampf zu einem überaus beeindruckenden Schwergewichtskampf, der mich sehr gefesselt hat. Ihm gelingt es auf vortreffliche Weise aus Frankensteins gruseligem Monster ein liebenswürdiges Einhorn zu machen. Und zwischen den Fronten steht Mae Holland, die sowohl als Opfer als auch Täter agiert. Manchmal habe ich mich gefragt, warum diese scheinbar so intelligente Mae nicht auf die vernünftigen Argumente von Mercer, ihrem Ex-Freund hört. Meine Antwort darauf lautet: weil es weniger um das Argument an sich geht, sondern mehr um die Person, die das Argument vorbringt. Und Mercer hat bei Mae einfach kein hohes Ansehen, keine Autorität und kaum Glaubwürdigkeit, ganz anders als der charismatische Firmengründer Eamon Bailey.
Ist Mae ein naives Dummchen, weil sie auf die Manipulation des Circles (allen voran Eamon Bailey) hereinfällt? Ich meine NEIN. Sie ist bloß Opfer eines ganz menschlichen Strebens, nämlich dem nach Liebe und Anerkennung, und nach Macht. Im Laufe der Geschichte sagt sie sogar, sie fühle sich wie eine Präsidentin, was ein treffender Vergleich ist, wie ich finde. Ich glaube auch, dass sich sehr viele Menschen wie Mae verhalten hätten. Es ist doch so, dass es viel leichter ist, in den sozialen Medien Liebe, Anerkennung und Zustimmung zu finden als in der realen Welt. Und vor diesem gefährlichen Abrutschen (in eine nicht-reale Welt) will uns Eggers warnen, was ich für sehr sinnvoll und nötig halte.

Manche haben die Sprache Eggers kritisiert. Ich aber finde seinen Wortschatz (gerade im englischen Original) enorm. Er ist in der Lage, sowohl sehr detailliert zu (be)schreiben als auch Dinge pointiert darzustellen. Das beste Beispiel ist wohl der Satz 'Caring is sharing' ('Teilen ist Heilen').

Auch den linearen Aufbau der Story empfinde ich nicht als Mangel, sondern geradezu folgerichtig, auch wenn es widersprüchlich erscheint, da es in der Story um die Vervollständigung eines Kreises handelt. Es ist in erster Linie eine stetige, aber auch sehr bedrohliche Entwicklung. Und damit meine ich nicht nur die im Buch, sondern auch das, was sich zurzeit in der realen Welt abspielt.
Apropos Entwicklung. Diese ist auch sehr schön in Bezug auf das Verhältnis zwischen Mae und ihrer besten Freundin Angie zu sehen, vor allem, wenn man das stimmige Ende betrachtet.

Das Buch hat zwar einige Längen, aber trotzdem gehört es zu den wenigen Büchern, von denen ich sagen würde, dass man sie gelesen haben MUSS. Das Buch kann zu einer Bewusstseinsveränderung führen, und uns vielleicht sogar immun gegen die drohenden Gefahren und Verlockungen unserer neuen 'schönen' (digitalen) Welt machen.


World Of Silence Mmxvii (Re-Recorded)
World Of Silence Mmxvii (Re-Recorded)
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich starkes Debüt in neuem Gewand, 4. Februar 2017
'World of Silence MMXVII' ist das neu aufgenommene Debütalbum von der kanadischen Metalband Borealis, wobei die römischen Buchstaben MMXVII für 2017 stehen. Urpsrünglich erschien es im Jahre 2008. Es folgten zwei weitere Alben: 'Fall from Grace' (2011) und 'Purgatory' (2015). Letzteres Album war der Grund, weshalb ich mir 'World of Silence MMXVII' ('blind') zugelegt habe.

'Lost voices': Dieses Lied ist ein sehr gutes Beispiel für den Unterschied zwischen diesem Album und den folgenden. Mit über sechs Minuten erreicht es eine Länge, die kein Song der anderen Scheiben erreicht. Der Aufbau ist komplexer: zwei unterschiedliche Strophen, ein kurzes Gitarrensolo und dann der Refrain. Nach dreieinhalb Minuten kommt dann ein Instrumentalteil, den ich so auf den anderen Alben nicht gehört habe. Die Gitarre klingt einfach spitze und wechselt sich mit dem Keyboard ab. Grandios! Dann kommt wieder der Refrain, der jetzt auch ins Ohr gedrungen ist. Und zum Schluss gibt es wieder diese geile Gitarre. Keine Frage: Das ist das beste, was ich bisher von Borealis gehört habe (und hören werde). 5/5

'Midnight city' beginnt mit einem verdammt starken Gitarrenriff, gefolgt von einem weiteren nicht ganz so aggressiven. Die Strophe ist okay, der Refrain (etwas düster, aber) gut, besonders nach einer Eingewöhnungszeit. Auch dieser Song bietet einen starken, wenn auch deutlich kürzeren Instrumentalteil. Dank der famosen Gitarrenarbeit verdient sich auch dieser 6-Minüter die volle Punktzahl. 5/5

'From the fading screams': Die erste Ballade wird von einem Piano eingeleitet. Der Gesang kommt überaus gefühlvoll herüber und erinnert mich etwas an Vanishing Point. Nach knapp drei Minuten nimmt das Lied Fahrt auf. Aus 'gefühlvoll' wird 'kraftvoll'. 4,5/5

'Forget the past': Jetzt wird es wieder flotter. Verglichen mit den ersten beiden Songs wirkt hier beim ersten Hören alles eher solide. Der Höhepunkt ist hier der ausgedehnte Instrumentalteil (auch der Song überschreitet die Sechs-Minuten-Marke). Wie gut die Melodik ist, wird mir erst am Ende deutlich. Knappe 4,5/5

'Eyes of a dream': Hier dominiert (zur Abwechslung mal) das Keyboard, zumindest bevor es von einer Gitarre abgelöst wird. Das Riff ist sehr eingängig und gefällt mir. Im Refrain wird der Gesang sehr intensiv und kraftvoll. Der starke Instrumentalteil erinnert mich (auf angenehme Weise) an Nightwish. Der Refrain wird am Ende noch variiert, sodass ich schließlich zur Höchstnote greife. 5/5

'World of silence': Mit einem guten, flotten Gitarrenriff beginnt dieser Uptempo-Song. Auch die Melodik (Refrain) und der Instrumentalteil sind gut. Mit knapp 5 Minuten der kürzeste Song. 4/5

'The Afterlife': Hier darf wieder das Keyboard ran, was dem Midtempo-Song etwas Majestätisches (Richtung Nightwish) verleiht. Die Tempowechsel im Instrumentalteil werten den guten Track auf. Am Ende darf auch noch die Gitarre zaubern. 4,5/5

'Divine Answer': Die zweite Ballade kündigt sich sehr gefühlvoll und atmosphärisch mit zarten Keyboardklängen und Akustikgitarre an. Die tiefe Stimme des Sängers Matt Marinelli kommt gut zur Geltung. Nach knapp zwei Minuten wird es lauter, das Tempo aber bleibt. Nach knapp drei Minuten erklingt ein schönes Gitarrensolo. Ähnlich wie bei der ersten Ballade muss ich wieder an Vanishing Point denken, was aber nicht negativ ist, da ich diese australische Band sehr schätze / liebe. 4,5/5.

'The dawning light': Und schon wieder ein klasse Gitarrenriff, bevor das Tempo zunächst gedrosselt wird. Der Refrain kann nicht so sehr überzeugen, aber dafür ist der Instrumentalteil wieder klasse. Und am Ende haut sich der Sänger noch mal richtig rein. Mindestens 4/5.

'Black rose': Beginnt atmosphärisch, doch schon nach kurzer Zeit wird man von einer 'Hammer-Gitarre' umgehauen. Der Refrain kommt besser rüber (als beim Vorgänger). Wenn der Song am Ende nicht so blöd ausgeblendet würde, hätte er wohl die volle Punktzahl verdient. 4,5/5

Fazit: Das Erstlingswerk von Borealis ist in dieser Form tatsächlich (noch) besser als das spätere 'Purgatory'. Beide Alben punkten mit einem guten, kraftvollen Sound und einem guten Sänger, aber 'World of Silence MMXVII' gibt den Instrumentalisten mehr Spielraum, was sich auch in der längeren Spielzeit der einzelnen Songs niederschlägt, sodass dieses Album dem Genre Progressive Metal deutlich näher kommt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2017 7:52 PM CET


A Girl A Bottle A Boat
A Girl A Bottle A Boat
Preis: EUR 12,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Zug fährt weiter, 2. Februar 2017
Rezension bezieht sich auf: A Girl A Bottle A Boat (Audio CD)
Drink up: Ein im Refrain explodierender Song im Stile von „Cake by the ocean“ (von Dnce), das heißt: sehr poppig. Verbreitet Partystimmung. Guter Opener. 4,5/5

Play that song: Basiert auf dem Klassiker 'Heart and soul' (1939), ist aber sehr schön in die Gegenwart geholt. Besonders mit dem tollen Video verbreitet der Song richtig gute Laune. 5/5

The news: Die Strophe ist noch ganz okay. Aber den Refrain und die künstlichen 'Geräusche' zwischendurch finde ich grausam. 1,5/5

Lottery: Mit dem Song wir man aber schnell wieder besänftigt. Es klingt nach typischem Train (Hey, Soul sister), hat aber auch eine ganz eigene Note. 4,5/5

Working girl: Beginnt balladesk, wird dann zur eingängigen Midtempo-Popnummer. 4/5

Silver dollar: Coole Popnummer, groovt nicht schlecht. 3,5/5

Valentine: Der Backgroundgesang gibt dem Song einen gewissen 'Fifties-Flair'. Wird bei jedem Hören besser. 4/5

What good is Saturday: Diesen Song finde ich ziemlich langweilig. Hat nichts von Samstag, sondern eher von einem öden Dienstag. 2/5

Loverman: Und schon wieder fühlt man sich an längst vergangene Zeiten erinnert (50s/60s). Nicht nur die weibliche Unterstützung gibt dem Song einen gewissen Charme. 4/5

Lost and found: Bläser scheinen den Rhythmus vorzugeben. Es groovt wieder. Gefällt mir. 4/5

You better believe: Fast unglaublich, wie gefühlvoll es am Ende wird. Der Unterschied zu den vorangegangenen Liedern ist echt krass. Schöne Piano-Ballade. 5/5

Fazit: Train gehen konsequent ihren Weg weiter in Richtung Popmusik. Das muss man nicht mögen, erst recht nicht als Fan der ersten Alben, aber schlecht sind die Songs (bis auf zwei) nicht.
Was mir ähnlich wie beim letzten Album weniger gefällt, ist der sehr künstliche Sound. Das kriegen andere Popbands besser hin. Trotzdem gibt es von mir (einem recht großen Train-Fan) vier Sterne, denn langweilig finde ich die Scheibe nicht, was wohl auch daran liegt, dass Mut, Neues auszuprobieren, bewiesen wurde. Und gleichzeitig ist es doch unverkennbar Train.


The Ninth Hour
The Ninth Hour
Preis: EUR 17,49

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie sind, was sie sind... und machen, was sie wollen, 8. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: The Ninth Hour (Audio CD)
Entgegen meinen Gewohnheiten beginne ich diese Rezension mit einer Warnung. Auf diesem Album von Sonata Arctica befinden sich viele Balladen, was manchen Metalhead abschrecken könnte. Die vier Songs 'We are what we are', 'Among the shooting stars', 'Candle lawns' und 'On the faultline' triefen geradezu über vor (melancholischen) Emotionen. Auch der Longtrack 'White pearl, black oceans – Part II' ist über weite Strecken sehr ruhig und balladesk ausgefallen.
All dies erinnert mich an eine Szene aus dem Film „Sing Street“, wo der Sänger während ihres ersten Konzertes ankündigt, ein langsames Stück zu spielen. Die Reaktionen sahen so aus:
Der Drummer: 'Wir spielen hier doch jetzt kein langsames Stück! Spinnst du?'
Der Bassist: 'Die lieben uns. Das vermasselt alles.'
Der Gitarrist: 'Das wär' ganz schön gewagt' (Pause) 'Legen wir los!'
Vielleicht lief es bei Sonata Arctica ähnlich ab. Auf jeden Fall bewundere ich ihren Mut für ihre (höchstwahrscheinlich eher unpopuläre) Entscheidung. Bis auf das gewöhnungsbedürftige 'On the faultline', das Elemente des Openers mit neuen Elementen vermischt, finde ich alle ruhigen Songs gelungen. Man muss sich allerdings darauf einlassen. Bewegende Songs kommen erst dann gut, wenn man bereit ist, sich bewegen zu lassen.
Trotz der Vielzahl an Balladen bleiben immerhin noch über 30 Minuten für 'schnellere' Songs, also von Midtempo bis Uptempo, wobei es immer wieder zu Tempowechsel innerhalb der einzelnen Songs kommt. Das gelungenste Beispiel ist meiner Meinung nach 'Til Death's done us apart'. Solch einen Song, der sowohl progressiv-vertrackt als auch melodisch ist, kriegt kaum jemand so gut hin wie Sonata Arctica.
Auch der Opener 'Closer to an animal' braucht etwas Zeit, bis er seine ganze Schönheit entfalten kann. Für mich zählt er zu den Höhepunkten der Scheibe.
'Life' erinnert aufgrund seines melodischen Refrains und Riffs an frühere Zeiten. Aber auch dieser Track ist nicht frei von einer gewissen Wehmut.
'Fairytale' hat lediglich einen ruhigen Anfang. Dann wird bis zum Ende gerockt. Gerade die Strophe gefällt mir. Der Refrain ist etwas weniger melodisch.
Noch deutlich sperriger sind die Songs 'Fly, navigate, communicate' und 'Rise a night', die den Zuhörer aufgrund ihrer ungewohnten Songstrukturen ziemlich herausfordern. Es ist dem Konsumenten überlassen, ob er diese Herausforderung annimmt.
Auf der Limited Edition gibt es noch den Bonus-Track 'Run to you', ein Bryan Adams Cover. Für mich war dieser Song lange so etwas wie der kleine Bruder vom Rock-Klassiker 'Summer of 69'. Gut, aber nicht überragend. Die Version von Sonata Arctica hält sich über weite Strecken eng an das Original. Erst zum Schluss fügen sie dem Song ihre eigene Note hinzu, sodass er (mir) letzten Endes positiv in Erinnerung bleibt.

Fazit: Sonata Arctica ziehen ihren Stil konsequent durch. Die Tendenz, sich vom (mehr oder weniger) reinem Power Metal loszulösen, die mit 'Unia' eindrucksvoll unterstrichen wurde, setzt sich auf 'The Ninth Hour' fort. Man entfernt sich noch weiter von den eigenen Wurzeln. Das Ergebnis dürfte nicht jedem schmecken, zeugt aber von großer Originalität und Konsequenz. Auf 'The Ninth Hour' ist Sonata Arctica das 'Kunststück' gelungen, sowohl poppiger als auch progressiver zu klingen.
Auch wenn mir viele der ruhigen Momente gefallen, scheint mir ihr Hang zur Ballade gerade zum Ende hin ein wenig übertrieben. Da hätte es mehr Abwechslung geben können. Deshalb vergebe ich 'nur' vier Sterne.

Nachtrag vom 11.10.2016: Ich habe dem Album nun doch fünf Sterne gegeben, weil mir mittlerweile auch 'Fly, navigate, communicate' und besonders 'Rise a night' richtig gut gefallen. Das Album braucht halt seine Zeit.


Yellowcard
Yellowcard
Preis: EUR 13,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ruhe und Frieden, 6. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Yellowcard (Audio CD)
Yellowcard:

Rest in peace: Im Namen des Liedes steckt zwar 'Ruhe' ('rest'), der Song ist aber eine recht flotte Rocknummer. Ist nicht wirklich schlecht, aber von einem Opener erwarte ich etwas mehr. 4/5

What appears: Die Drums in der Strophe klingen so übel übersteurt, dass es meinen Ohren wehtut. Der Refrain dieser dröhnenden Midtempo-Nummer ist etwas besser. 2/5

Got yours: Entwarnung! Der Sound ist wieder ok. Diese flotte Rocknummer kann man sich anhören, wenn sie auch nicht gerade einen Höhepunkt darstellt; dafür ist die Melodie zu simpel. 3,5/5

A place we set afire: Ein kraftvoll produzierte Power-Ballade, vielleicht etwas kitschig, aber mir gefällt's. 4,5/5

Leave a light on: Es wird noch ruhiger. Hier dominieren Gesang und Klavier. Eine schöne gefühlvolle Ballade. 4,5/5

The hurt is gone: Jetzt gibt es wieder Gitarren, aber sehr moderat. Das rockt nicht wirklich. Irgendwie ein harm- und kraftloses Liedchen, auch wenn später noch die Violinen kommen. 3/5

Empty Street: Wieder eine überzeugende Power-Ballade. Im Gegensatz zum Vorgänger stimmt hier der Drum- und der Gitarrensound. 4,5/5

I'm a wrecking ball: Eine sehr reduzierte Ballade mit dominanter Akustikgitarre. Im Laufe des Songs machen sich auch eine elektrische Gitarre und eine Violine bemerkbar. Insgesamt ganz nett. 3,5/5

Savior's robe: Jetzt wird es doch noch einmal rockig. Nicht übel. 4/5

Fields and fences: Wie zu erwarten war, ist der letzte Song eine Ballade. Zunächst steht der harmonische, teilweise mehrstimmige Gesang im Vordergrund. Dabei kommt natürlich etwas Traurigkeit auf. Andererseits handelt es sich wirklich um einen großartigen Song, der hinten raus an Fahrt aufnimmt und dadurch wieder etwas Positives hat. Der perfekte Ausklang. 5/5

Fazit: Der Anteil an Balladen ist auf diesem selbstbetitelten Album überdurchschnittlich hoch, denn jeder zweite Song ist eine Ballade. Aber das passt schon. Immerhin ist es das letzte Werk von Yellowcard. Da darf schon etwas Wehmut aufkommen. Und dass sie Balladen drauf haben, beweisen sie hier ziemlich eindrucksvoll.


Heroes of Mighty Magic
Heroes of Mighty Magic
Preis: EUR 14,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frischer Wind trotz alter Themen, 27. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Heroes of Mighty Magic (Audio CD)
Zweifellos ist die Band, mit der die schwedische Band Twilight Force am ehesten zu vergleichen ist, Rhapsody (of Fire). Da mich diese italienische Band um Luca Turilli quasi zum Metal geführt hat, gehöre ich wohl auch zur Zielgruppe von Twilight Force. Es gibt da nur ein Problem: Spätestens nach 'Power of the Dragonflame' aus dem Jahr 2002 begann Rhapsody immer langweiliger für mich zu werden. Seitdem das 'Fire' an ihrem Namen klebt, habe ich mir keine CD mehr von der Band gekauft. Stattdessen habe ich mich mehr für 'Bands' wie Sonata Arctica, Avantasia, Nightwish, Dragonforce und Orden Ogan interessiert.
Wenn ich nicht gelesen hätte, dass Twilight Force mit Sonata Arctica auf Tour gehen (Oktober 2016), hätte ich wohl auch nicht in das Erstlingswerk 'Tales of ancient prophecies' gehört. Mir wäre ein richtig gutes Werk entgangen. Allerdings gab es auf 'Tales' auch etwas zu kritisieren: zum einen die kurze Spielzeit (unter 40 Minuten) und zum zweiten das nervige Gequatsche zwischendurch. Das aktuelle Album 'Heroes of might magic' liefert dagegen deutlich über 60 Minuten Musik und der einzige Track ('Epilogue'), auf dem nur gesprochen wird, befindet sich fast am Ende der Scheibe, was ich für eine gute Entscheidung halte. Somit kann man sich von Lied 1 bis 10 ungestört der bombastischen Musik hingeben.

1. Battle of arcane might: Sehr kraftvoll und sehr melodiös. Wer behauptet, dass Twilight Force unter einem Mangel an Ohrwurmqualität leiden (oder Schwächen als Songwriter haben), wird hier widerlegt. Ein perfekter Einstieg. (5/5)
2. Powerwind: Wie der Name schon sagt, hat auch dieses Lied ziemlich viel Power. Die Doublebassdrum muss kräftig arbeiten. An die Klasse des Openers kommt dieser Power-Metal Song aber nicht ganz heran. (4,5/5)
3. Guardian of the seas: Dieser Song beginnt mit einem schönen orchestralen Part, bevor dann auch hier die Doublebassdrum einsetzt. Insgesamt ist der Song etwas gemäßigter, was an dieser Stelle aber auch nicht verkehrt ist. Was die Melodik angeht, ist er etwas sperriger, d.h. er braucht etwas mehr Zeit. (4/5)
4. Flight of the Sapphire Dragon: Hier wird man zunächst mit einer fröhlichen Folk-Melodie überrascht, dann kommt das Orchester dazu. Starker Beginn. Mittelflotte Strophe. Schöner Refrain. Insgesamt sehr gefällig. Nur knapp an der Höchstpunktzahl vorbei. (4,5/5)
5. There and back again: Der Name erinnert an das Epos vom Hobbit. Passend dazu ist auch der Song wirklich episch. Zunächst etwas ruhig, dann wird Gas gegeben. Trotz der Länge des Liedes wird es nicht langweilig. Das Ochester macht einen starken Job. Der komplexe Refrain ist klasse. Ganz großes Kino. (5/5).
6. Riders of the dawn: Bombastischer Beginn, flotte Strophe. Kräftiger, eingängiger Refrain. Einwandfreier, relativ einfacher Power-Metal-Song (4,5/5).
7. Keepers of fate: Dieser Song macht es einem nicht so ganz einfach wie der Vorgänger, da er deutlich komplexer ist. Der Refrain kommt ungewöhnlich spät und ist nicht so stark wie bei den meisten anderen Liedern. Gute Instrumentalpassage. Insgesamt eher solide. (4/5)
8. Rise of hero: Schöne orchestrale Musik. Die putzige weibliche Stimme am Anfang erschreckt ein wenig. Zum Glück ist schnell nichts mehr von ihr zu hören. (4/5)
9. To the stars: Flotter, melodischer Song mit guter ausgedehnter Bridge und gutem (ausgedehntem) Refrain. (4,5/5)
10. Heroes of mighty magic: Das zweite große Epos auf dieser CD. Und wieder erschaffen Twilight Force ganz großes musikalisches Kino. Abwechslung, Drama, Bombast, Melodie. Das verdient den Namen Epic Metal und ist eine wahre Zierde dieses Sub-Genres. Klasse. (5/5)
11. Der erwähnte Epilogue (ohne Bewertung)
12. Knights of Twilight's might: Ein kurzes Stück, in dem sich ein Männerchor mit einem gemischten Chor abwechselt. Sehr sehr feierlich. Aber das passt schon. (ohne Bewertung)

Der Gesang des Lead Sängers ist zwar oft ziemlich nach hinten gemischt und droht im Bombast unterzugehen, aber trotzdem finde ich die Produktion eher positiv. Hier soll offensichtlich der orchestrale Part der Musik hervorgehoben werden, was mir angesichts seiner großen Qualität nicht verkehrt erscheint.
Dass die Band ihrer Musik einen eigenen Namen gibt, nämlich Adventure Metal, erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam, aber lupenreiner Power Metal ist das, was sie uns hier auf 'Heroes of mighty magic' präsentieren, eher nicht, denn die Musik hebt sich aufgrund mehrerer komplexerer Songs deutlich von diesem Metal Genre ab. Insgesamt stimmt die Mischung aus Power und Bombast, aus Eingängigkeit und Komplexität, sodass ein sehr angenehmes Hörerlebnis entsteht, das mit den besten Werken von Rhapsody und Luca Turilli mithalten kann.


Wrong Crowd (Deluxe)
Wrong Crowd (Deluxe)
Preis: EUR 15,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht immer leicht, aber lohnend, 11. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Wrong Crowd (Deluxe) (Audio CD)
Mit 'Another love' hat Tom Odell einen Hit gehabt, der seinen Ruhm wirklich verdient hat. Daraus ergibt sich allerdings das Problem, dass er in Zukunft immer an diesem einen Song gemessen wird. Dies trifft besonders auf den direkten Nachfolger 'Wrong crowd' zu. Die erste Single-Auskopplung 'Magnetised' legte den Verdacht nahe, dass sein Zweitwerk etwas flotter und poppiger werden würde. Aber in diese Richtung gehen auf der Standard-Edition des Albums (auf der sich 11 Songs befinden) gerade einmal zwei Lieder: 'Silhouette' und 'Here I am'. Die anderen sind bis auf das schräg-lärmende 'Daddy' ziemlich ruhig und schwermütig, insbesondere zu Beginn eines jeden Liedes. Viele Songs steigern sich nämlich zum Ende (Streicher, Drums, Bombast) und machten bei mir trotz der teilweise enormen Melancholie einen guten Eindruck. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle 'Constellations', das dem einen oder anderen eine Gänsehaut verschaffen könnte.
Insgesamt mag ich alle der 11 Lieder bis auf das erwähnte 'Daddy' und das etwas arg schwermütige und getragene 'Somehow', das durch die Streicher am Ende aber noch etwas gewinnt.
Kritisch finde ich, dass zwischen dem zweiten und siebten Lied durchgängig langsame Lieder zu hören sind. Da hätte ich mir zumindest einen etwas flotteren Song gewünscht.
Auf der Deluxe Version gibt es vier Songs, von denen die ersten beiden 'She don't belong to me' und 'Mystery' richtig gut sind (ersteres sogar teilweise schwungvoll), die anderen zwei aber ziemlich öde sind.

Fazit: Empfehlen möchte ich diese Scheibe vor allem solchen Leuten, die gerne emotionale Pop-Musik hören und sich auch an Musik herantrauen, die nicht immer 'easy listening' ist. Wer dagegen mehr auf Songs von Leuten wie Justin Timberlake oder Rihanna steht, dürfte in diesem Fall zur 'Wrong crowd' gehören.


Song for a Friend
Song for a Friend
Preis: EUR 14,99

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Songs kommen langsam, aber gewaltig, 4. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Song for a Friend (Audio CD)
Nach den ersten Hördurchgängen hätte ich nicht gedacht, dass ich diesem Album trotz meiner Sympathie für Ray Wilson 5 Sterne geben würde. Die Instrumentation all dieser akustischen Songs schien mir sehr ähnlich bis identisch, sodass sich kein Song vom den anderen abheben konnte. Aber mit der Zeit sind die Lieder dann doch noch aufgeblüht – und wie!
Nach und nach stach erst die eine und dann die andere Melodie heraus. Den Anfang hat der Track 2 'Over my dead body' gemacht. Der hat schon fast Ohrwurmqualitäten. Aber nach einigen weiteren Durchgängen wurde es immer schwieriger zu sagen, welcher Song der beste ist. Zurzeit ist es Track 9: 'Tried and failed', obwohl der Refrain u.a. aus so simplen 'Wörtern' wie 'li da di' besteht.
Aber auch der wunderschön-melancholische Titelsong ist besonders zu erwähnen, vor allem wegen des Arrangements. In dem Zusammenhang empfehle ich das dazugehörige Video. Ein solches gibt es auch zu 'Not long till springtime', das sich ähnlich wie das gesamte Album recht langsam entwickelt, aber auf jeden Fall hörenswert ist, besonders für Leute, die den Klang von akustischen Gitarren mögen. Und wer noch kein Freund dieses Instruments ist, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nach dem (wiederholten und aufmerksamen) Hören dieser Scheibe sein, wenn er/sie dem Album die nötige Zeit gibt.
Zum Schluss möchte noch drei weitere Favoriten erwähnen. Da wäre zum einen 'Parallel souls', das am Ende noch einen drauf setzt. Zum zweiten wäre da das Pink Floyd Cover 'High hopes', vielleicht der letzte große Song dieser genialen Band. Zunächst war ich auch hier sehr skeptisch, ob Ray Wilson diesen tollen Song so hinbekommt, dass ich ihn mir genauso gerne anhöre wie das Original. Kurz gesagt: er hat's geschafft, was auch der Begleitung an der Gitarre zu verdanken ist.
Und schließlich ist da 'How long is too long', das im Refrain ('Lord there must be something, must be something more than this') etwas Magisches hat.

Fazit: 'Trotz' der reduzierten Produktion kann sogar ich mich als 'Bombast-Freund' für 'Song for a friend' begeistern. Diese CD ist die wahrscheinlich schönste Sammlung akustischer Lieder, die ich kenne.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2016 2:31 AM MEST


Boxes
Boxes
Preis: EUR 15,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lebe die Popmusik!, 9. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Boxes (Audio CD)
Over and over: Hochmelodische Bombast-Pop Nummer mit schöner Zugabe am Ende. (5/5)
Souls in the machine: Ähnlich (stark) wie der Opener, nur einen Gang heruntergeschaltet (z.B. mit akustischer Gitarre). (5/5)
Flood: zunächst ziemlich ruhiges Duett, aber im Refrain, der nicht ganz die Melodik der beiden Vorgänger erreicht, wird es dann wieder bombastisch. Kurz vorm Ende wird noch ein schönes Outro angedeutet. (4,5/5)
The pin: schöne Midtempo-Strophe, abwechselnd einstimmig und mehrstimmig. Der Refrain ist dagegen nicht so stark. (4/5)
Boxes: ruhige, etwas düstere Ballade ohne den gewissen Kick/Höhepunkt. (4/5)
Free of me: ein Robby-Takac-Song, der durch den mehrstimmigen melodischen Refrain zu einer gelungenen Nummer wird. (4/5)
Reverse: beginnt ruhig und entwickelt sich dann zu einer grandiosen tanzbaren Pop-Hymne. Klingt hitverdächtig. (5/5)
Lucky one: ein Pfeifen begleitet den ruhigen Gesang, der aber schon bald von einem kraftvollen Refrain abgelöst wird. Gute Halbballade. (4,5/5)
So alive: ein hübsches Piano-Riff eröffnet diesen Song, dessen melodischer (und etwas träger) Refrain mich an Imagine Dragons erinnert. (4,5/5)
Prayer in my pocket: der zweite Robby-Takac-Song. Ähnlich wie beim ersten ist es wieder der mehrstimmige Refrain (insbesondere dessen zweiter Teil), der dem Song seine Daseinsberechtigung gibt. (4/5)
Long way home: die zweite Ballade. Im Gegensatz zur ersten ('Boxes') kann diese (insbesondere mit ihrem hochmelodischen Refrain) auf ganzer Linie überzeugen. Ein toller Abschluss. (5/5)

Fazit: Wer sich gewünscht hatte, dass die Goo Goo Dolls zurück zu ihren Wurzeln gehen und wieder Rockmusik machen, wird auch von 'Boxes' (bitter) enttäuscht sein. Wer aber den poppigen Vorgänger 'Magnetic' mochte, wird 'Boxes' lieben, welches sogar noch einen Schritt weiter in Richtung Popmusik geht.
Mir gefällt an diesem Album besonders das durchweg starke Songwriting. Ausnahmslos jedes Lied hat etwas, weswegen ich es gerne höre, sogar die zwei Lieder von Robby Takac, dessen Stimme ich eigentlich nicht so toll finde. Es befindet sich zwar auch hier kein zweites 'Iris', aber doch immerhin vier Songs, die dem Niveau dieses Liedes ziemlich nahe kommen, auch wenn sie größtenteils völlig anders sind.
Mein einziger Kritikpunkt ist die Produktion der CD. Auch wenn sie anscheinend zeitgemäß ist, empfinde ich sie als etwas übersteuert. Hier bestätigt sich, dass die Zielgruppe eher unter 25 ist.


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