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Rezensionen verfasst von
Thadeus Braun

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Inception
Inception
Preis: EUR 14,99

93 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich habe es unter Kontrolle." - "Wie sieht dann außer Kontrolle aus?" Ein (Alp-)Traum für Kenner!, 26. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Inception (Audio CD)
Mittlerweile kennen sich Christopher Nolan und Hans Zimmer schon ganz gut. Sie haben bereits bei "Batman Begins", und "The Dark Knight" zusammengearbeitet. Daher verwundert es nicht das Nolan Zimmer auch für sein jüngstes Projekt engagiert hat. Im Folgenden gebe ich eine genaue Analyse jedes einzelnen der 12 Titel wieder. Das Ganze ist jedoch höchst subjektiv und jeder sollte sich selbst davon überzeugen, ob meine Aussagen seine Ansichten ebenfalls treffen.

"Half remembered Dream" ist der ideale Eröffnungstrack: Er nimmt in nur 1.12 min einiges vom gesamten Titel vorweg.
Seichte Klavierakkorde, ein leises "Zirpen" im Hintergrund, welches von stampfenden Bassklängen und Posaunen überrollt wird. Dann ein sofortiges Ende und zwielichtige Streicher beenden den Track.

"We built our own World" folgt nahtlos. Intervallartige Steigerungen bei den Streichern, wechseln sich ab mit ebenso ruhigen Weisen.

Im direkten Anschluss folgt "Dream is Collapsing". Der Track hört sich an, als ob eine geheimnisvolle Uhr im Hintergrund das Tempo vorgibt. Dadurch steigern sich die Streicher und die verzerrten Bässe zu einem bedrohlichen Ganzen, welches drückend über dem Zuhörer schwebt. Die Bläser tragen ihr übriges dazu bei, dass dieser Track sich zum ersten Höhepunkt des Scores steigert.

Anschließend folgt "Radical Notion". Der Titel ist etwas langsamer, greift aber ebenfalls die bedrohlichen Intervalle auf. Man hört im Hintergrund ein stetes "zirpen" wie von Grillen. Als dieses versiegt, lässt Zimmer den Synthesizer erneut im Hintergrund einsetzen. Dieses Mal nicht so bedrohlich, doch es scheint als ob die Gefahr ein steter Begleiter ist. Intervallweise gesellen sich die Streicher hinzu und deuten das sich steigernde Thema an, welches wir erst ein paar Tracks weiter in "528491" vollständig erleben werden.

Gleich darauf ein verträumter Track: "Old Souls". Zarte, beruhigende Klavierklänge paaren sich mit Zimmers ebenfalls leichten Synthesizerklängen, welche wie ein Wind sich im Hintergrund halten. Der Titel zeigt viel Verwandtschaft mit Themen von Jean- Michel Jarres "Concert of China": Musik, welche der ideale Soundtrack für unser Unterbewusstsein wäre.

Jetzt folgt der bereits erwähnte Track "528491". Für mich der Höhepunkt des gesamten Albums und auch hier findet sich wieder eine parallele zu "The Dark Knight". Der Aufbau des Titels in "Inception" gleicht dem Titel "Agressive Expansion" aus dem letzten Batman Film. Er beginnt recht ruhig mit den bereits eingeführten Streichern. Dann setzt das bedrohlich, gehetzt wirkende Thema ein, welches wir bereits in "Radical Notion" gehört haben. Der gesamte Track ist eine unheimliche Steigerung in sich. Es scheint kein Ende zu nehmen. Nun verzerren sich die Violinen zu einem kreischen, das Thema wiederholt sich immer und immer wieder. Bis alle Streicher abrupt von den tönenden, bedrohlichen und übermächtigen Bässen aus dem Anfangstrack gestoppt werden: Mit einem Schlag, ohne Vorwarnung. Dabei wirken die Klänge surreal verzerrt, als ob ein Nebelhorn die Ankunft eines unsichtbaren Kolosses ankündigt. Einfach grandios und einzigartig. Der Höhepunkt des gesamten Scores!

"Mombasa" ist der nächste Track. Er ist sehr schnell, wirkt wie die perfekte Untermalung für eine Verfolgungsjagd. Es geht hoch und runter, es findet sich eine Struktur, aber mit ungewissem Ziel. Dem ganzen eine bekannte Linie gebend schaltet sich der Synthesizer mit seinen dumpfen Klängen immer kurz im Hintergrund ein. Erst langsam und zögerlich, dann in immer kürzeren Abständen, bis sich selbst das gehetzte Klappern verliert und nur noch ein vereinzeltes hohes Klingen dasteht. Aber nur um sich sofort wieder gehetzt und verzerrt weiter zu bewegen.

Nun folgt "One Simple Idea", ein ruhiges Stück, von Beginn an von einer rhythmischen Melodie begleitet. Die beruhigenden Streichtöne aus
"Old Souls" gesellen sich hinzu und ergeben ein stimmiges Ganzes.

Daraufhin folgt "Dream within a Dream". Leicht stampfende Bässe im Hintergrund, und wieder dieses tickende Geräusch. Plötzliches Einsetzen der Violinen und wir wissen wieder was nun kommt: Der Nachklang auf das sich selbst steigernde Hauptthema des Soundtracks. Die Violinen klingen kreischend verzerrt. Genau so plötzlich versiegen alle Klänge und es bleibt nur noch das beruhigende streichen. Doch der Track lässt dem Zuhörer keine Pause und steigert sich wieder in wilde, gehetzte Weisen.

"Waiting for a Train" ist mit 9.30 min der längste Track auf dem Album. Sehr, sehr beruhigend, verträumt. Irgendwie scheint man beim Hören in eine Lage versetzt die einem suggeriert man befindet sich unter Wasser und nimmt die Außenwelt nur noch dumpf und verschwommen wahr. Und als ob dies nicht schon surreal genug erscheint, unternimmt Zimmer ein gewagtes, aber gelungenes Experiment: Er baut "Je ne regrette de rien" von der Edith Piaf ein. Dies scheint von einem alten Plattenspieler zu kommen und wirkt so irreal, das man seinen Ohren kaum trauen möchte. Doch irgendwie scheint der französische Gesang aus dem Off die Loslösung von dieser realen Welt nur zu verstärken.

Als vorletzter Track folgt "Paradox". Dieser Track behält die ruhigen Klänge aus dem Vorgängertitel und wird aber im Mittelteil von einer markanten Geigenmelodie dominiert, bis der Track letztlich zu den verzerrten uns bekannten bedrohlichen Bässen ausklingt, welche hier aber nicht so überwältigend und unheilschwanger über dem Geschehen zu schweben scheinen.

Den Abschluss bildet "Time", ebenfalls sehr ruhig. Den Hintergrund bilden die Streicher, begleitet von traurigen Klavierakkorden, welche aber in keiner Situation dominant wirken. Der Track wird nur zum Finale hin lauter steigert aber das Tempo kaum. Nachdem die lauten Töne versiegt sind, bleiben nur noch vereinzelte, Klaviertöne, welche leiser werdend im Hintergrund verschwinden. Mit einem störenden, bizarren Fiepen beendet Hans Zimmer den Track und das gesamte Album.

Fazit: "Ich habe es unter Kontrolle." - "Wie sieht dann außer Kontrolle aus?" - Diese Aussage scheint Zimmer sich verinnerlicht zu haben. Die Instrumente, Orchester wie Synthesizer befinden sich in der Hand von Hans Zimmer und gehorchen seinen Noten. Doch beim zuhören scheint nichts eine gewohnte Ordnung zu haben. Dieser Soundtrack wirkt so individuell wie kein anderer Zimmers. Er scheint doch irgendwie unkontrollierbar zu sein. Zimmer hat die Aufgabe bekommen den Soundtrack für einen Film zu kreieren, welcher ein einziger Traum zu sein scheint. Er schafft es mit einer Mischung aus klassischen orchestralen Sound und verzerrten, surrealen Synthesizerklängen die Illusion eines Alptraumes zu generieren. Man kommt als Zuhörer nie wirklich zur Ruhe, wird entweder gehetzt oder in den langsameren Phasen von dröhnenden Bässen bedroht. Das alles wirkt dabei so verzerrt und von unserer jetzigen Welt gelöst, dass Zimmer seinen Arbeitsauftrag mehr als erfüllt hat. Nicht umsonst bestehen hier einige Parallelen zum Score von "The Dark Knight". Denn schließlich war der Joker der Alptraum Gothams. Eine verzerrte, entstellte Fratze. Ein Alptraum im Clownskostüm. Ein Alptraum, so surreal wie "Inception".
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 15, 2012 12:06 PM CET


Quentin Tarantino's Inglourious Basterds
Quentin Tarantino's Inglourious Basterds
Preis: EUR 14,49

21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tarantino & Morricone - eine Hommage an Sergio Leone, 30. August 2009
Es ist wirklich beeindruckend, wie Tarantino es für jeden seiner Filme schafft, Titel aus seiner persönlichen "Jukebox" so zusammenzustellen, dass selbst Italo- Western Töne neben David Bowie, sowie einigen deutschen Klassikern bestehen können und gekonnt zusammenpassen. Inzwischen verbindet man Ennio Morricone mit Quentin Tarantino, wie einst Sergio Leone.
Tarantino's "Inglourious Basterds" ist ein Genre Mix (Action, Thriller, Komödie, Drama, Splatter) und das spiegelt sich auch im Soundtrack wieder. Vor allem die Morricone Tracks schaffen diese gnadenlose Konfrontationsspannung zwischen den Charakteren. Wenn man die Augen schließt, glaubt man man sitzt grade im Kino und genießt einen klassischen Italo Western.

"The Green Leaves of Summer" ist der perfekte Opening Track: Spannung aufbauend, den Zuschauer auf das kommende vorbereitend. Und als wäre Morricone nicht genug Stilmittel, um auf den Italo Western zu verweisen, beginnt Tarantino das erste Kapitel des Films mit "Es war einmal...". Heißen doch alle Filme von Leone's Amerika Trilogie "Once upon a time...(...in the West,...a Revolution,...in America). Zum anderen suggeriert er das der Zuschauer es hier mit einem Märchen zu tun hat: zu schön um wahr zu sein, und frei erfunden.
"The Verdict" ist nun der erste Morricone Track auf der CD, in denen der Großmeister wunderschön mit Beethoven's "Für Elise" spielt. Man mag nur einmal an den Film "Nobody ist der Größte" mit Terrence Hill denken: die Verfolgundjagd mit der Postkutsche beinhaltet einen ähnlichen Track. Bei Tarantino wird mit dieser Musik die ländliche Idylle der Milchbauernfamilie gestört durch die Ankunft des "Judenjägers" Hans Landa, genüßlich und diabolisch verkörpert von dem genialen Christoph Waltz.
"White Lighting" ist zwar von Charles Bernstein, suggeriert aber durch seine Gitarrenklänge ebenfalls Westernstimmung und sengende Hitze. Es geht um die Rekrutierung der "Basterds" durch Lt. Aldo Rayne.
Der Titel "Slaughter" passt wie die Faust auf's Auge: Tarantino zeigt die "Basterds" bei der Arbeit. Skalpieren, foltern, massakrieren, dazu diese fetzige Klavier- und E- Gitarrensounds. Nur Tarantino kann sich das erlauben und er weiß auch warum: Diskrepanz zwischen Bild und Ton erzeugt einen Widerspruch beim Betrachter. Tarantino zieht die Grausamkeiten ins Lächerliche, dadurch stilisiert sich die Gewalt und wird unreal, obgleich sie in aller Härte gezeigt wird.
"The Surrender" ist wieder von Morricone. Man erkennt einen Morricone Titel sofort, man meint sie klingen alle gleich und doch sind sie so verschieden, einzigartig, und jedesmal wieder fantastisch. Die Szene: Ein deutscher Soldat soll verraten wo sich seine Kumpane im Hinterhalt versteckt haben. Er marschiert in Zeitlupe, ganz in Western Manier auf seine Henker zu, von denen er keine Gnade erwarten kann. Diese stehen schwerbewaffnet um ihn herum. Man möchte meinen das hier die Finale Szene aus "The Good, the Bad and the Ugly" Verwendung gefunden hat, mit dem Unterschied: Im Leone Film hatten alle 3 Duellanten gleiche Chancen (eigentlich nicht, Eli Wallach's Colt war leer). Bei Tarantino kann nur der Deutsche verlieren.
"One Silver Dollar" lehnt sich mit seinen Trompetenklängen an Morricone an, hat jedoch an dieser Stelle bereits durch Einsatz von Streichinstrumenten und Schifferklavier einen französischen Hauch zu bieten.
Jetzt ein Klassiker von Zarah Leander: "Davon geht die Welt nicht unter". Klasse, das Tarantino nicht stur auf amerikanische Tracks bestand. Den letzlich ist "Inglourious Basterds" auch eine Verneigung vor dem deutschen Kino der 20er Jahre. Nicht zuletzt dadurch findet hier ein Stück Verwendung, welches stark an "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" von der Marlene Dietrich erinnert. Deshalb hat auch die Figur des Emil Jannings wohl einen Gastauftritt in der finalen Szene.
"The Man with the Big Sombrero" ist ein rein französisches Stück. Ideal um das Gleichgewicht zwischen deutschen und französischen Einflüssen herzustellen.
"Ich wollt ich wär ein Huhn" erfordert Mut von Tarantino, aber in seiner schlichten Einfachheit passt eigentlich kein anderer deutschsprachiger Track auf dieses Album. Der Witz und die Unbekümmertheit die hier vermittelt werden sind klar diskrepant zum Inhalt des Films. Einfach Klasse!
Darauf folgen "Main Theme from the Dark Sun" sowie ein Bowie Titel "Cat People". Jeder Tarantino Soundtrack verzaubert dadurch das Musikstücke völlig verschiedener Genre's kombiniert werden. Woran andere scheitern gelingt Tarantino spielend: Mögen die Stücke noch so im Gegensatz zu den Morricone Stücken stehen, Bowie passt mit seinem Pop und psychedelischen Klängen einfach genial.
"Tiger Tank" von Lalo Schifrin ist ein Stück welches eine militärische Bedrohung nahezu allein durch die Akustik suggeriert. Marschtöne liefern den Grund für strenge Trompetensalven.
Den Abschluß bilden zwei Morricone Tracks: "Un Amico" klingt ein bisschen wie die anfängliche Zeilen von James Last' "Der einsame Hirte" (bekannt aus der Schlußszene von Kill Bill Vol.1) und "Rabbia e Tarantella" klingt wie eine düstere Version der Tarantella aus dem Paten. Eine Art Tango des Todes, der nach der Hälfte fröhlicher wird und sich ins schier unermessliche zu steigern scheint.

Fazit: Endlich kann man sagen, das Tarantino wieder alle Erwartungen erfüllt hat mit der Auswahl der Tracks auf diesem Soundtrack. Virtuos kombiniert er Genreuntypische Stücke, aber jedes einzelne so bestimmt ausgewählt das man meinen möchte das sie nur für diesen Film komponiert wurden. Und vergisst dabei, das viele Titel bereits schon seit langer Zeit existieren und Tarantino sie aus der Versenkung für alle nicht Kenner ins Licht zieht. Keiner versteht es das altbekannte und schon dagewesene so neu und meisterhaft zu Verbinden wie Tarantino. Zu Recht lässt er sich, sei es mit den Filmen oder mit seinen Soundtracks in keine Schublade stecken. Tarantino ist sein eigenes Genre.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 22, 2009 11:33 AM CET


From Hell
From Hell
von Alan Moore
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus der Hölle, 11. August 2009
Rezension bezieht sich auf: From Hell (Broschiert)
"Aus der Hölle
Mr. Lusk,

Mein Herr
Ich schicke Ihnen die halbe Niere die ich aus einer Frau genommen und für sie konserviert habe. Das andere Stück habe ich gebraten und gegessen es war sehr gut. Vielleicht schicke ich Ihnen das blutige Messer mit dem ich sie herausnahm wenn sie nur noch etwas warten.

gezeichnet

Fangen sie mich wenn sie können Mishter Lusk"

Der Titel "From Hell" bezieht sich auf das Ripper- Bekennerschreiben, welches die Polizei von London nach den ersten Rippermorden erreichte.
Und wahrlich sind nicht nur die Taten Jack the Rippers höllisch, nein, auch die Leistungen der Autoren sind wahrhaftig höllisch gut. Alan Moore und Eddie Campbell liefern hier das wahrscheinlich umfassendste Werk in der Comichistorie ab. Moore, Schöpfer von "V for Vendetta", "Watchmen", "The League of the extraordinary Gentleman" schildert in "From Hell" fast schon minutiös den Ablauf der Geschehnisse vom August bis November 1888. Dabei hält er sich so nah an historische Fakten wie nur möglich und vermutet eine Verschwörung die bis zum englischen Königshaus führt.
Dies ist, genau wie jedes andere Comic von Moore auf keinen Fall ein Comic für Kinder: es ist nicht nur die Gewalt, sondern auch die komplexen Zusammenhänge der Geschichte, politische und soziale Verhältnisse. Moore erwägt jedes noch so kleine Detail, ohne je abzuschweifen oder zu langweilen. Jedes Detail wird wichtig und hat seine Berechtigung.
Die Zeichnungen von Eddie Campbell haben auch mich beim ersten durchblättern stutzig gemacht, ja sogar nicht unbedingt angezogen. Aber sobald man mit der Lektüre begonnen hat erschließt sich auch der Zusammenhang zwischen Bild und Text: die schraffierten schwarz/ weiß Zeichnungen geben genau die Stimmung wieder die Moore durch seine Sprache und seinen Stil erzeugt. Dabei weiß Campbell mit diesem "eintönigen" Stilmittel grandios zu spielen: in den Gewaltszenen spritzt und schleudern Blut und Organe von Bild zu Bild, die Grenzen der Panels scheinen sich aufzulösen, alles verschwimmt in einem Blutreigen...doch nur im Kopf des Lesers. Durch die unscharfen Töne und die Farblosigkeit wird vieles nur angedeutet, unmissverständlich angedeutet, aber das finale Produkt entsteht erst im Kopf des Betrachers und das ist einzigartig.

Die Zusammenarbeit von Moore und Campbell für "From Hell" ist einzigartig und wegweisend im Comicgenre. Wie genau Moore recherchiert hat kann man nur in den ebenfalls detaillierten Anhängen nachlesen. Und als Finale gibt es dann noch ein fantastisches Kurzcomic, indem Moore und Campbell über die Geschichte der Ripperforschung berichten und auch über die Entstehungsgeschichte ihre grandiosen Opus Magnus.


Mein Name ist Bond... James Bond: Die Autobiographie
Mein Name ist Bond... James Bond: Die Autobiographie
von Roger Moore
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen His Word is his Bond., 17. Juli 2009
Der dritte James Bond Darsteller Roger Moore folgte nun dem Ruf seines Umfelds und schrieb nun endlich seine Memoiren nieder. Der deutsche titel wirkt hier irgendwie nicht sehr einfallsreich (Originaltitel: "My Bond is my word"). Wahrscheinlich ist dieser Titel nur in Beabsichtigung besserer Verkaufszahlen so gewählt worden.
Das Buch ist so wie man es von Roger Moore erwartet hätte. Dabei bekommt die Verarbeitung seiner Vergangenheit, ähnliche Charakterzüge, wie seine Art den Agenten ihrer Majestät darzustellen: leicht lakonisch, bzw. ironisch, mit Witz und vor allem viel Charme. Damit einher geht aber ebenfalls die Kehrseite der Medaille: genau wie Roger Moore's Bond wirkt das Buch aber auch nie wirklich mitreißend, bissig und ernst. Natürlich muss es alles Ernst sein, denn Mr. Moore schreibt aus seiner Erinnerung. Jedoch was davon nun zu 100% der Wahrheit entspricht, ist eher fraglich (Bsp.: Moore behauptet der Film "Zwei glorreiche Halunken" mit Clint Eastwood wäre der erste der "Spaghetti- Western" von Sergio Leone gewesen, tatsächlich war es der Dritte Western von Leone, der erste Western war "Für eine handvoll Dollar").
Letztlich ist Moore's Buch eine Aneinanderreihung verschiedener Anekdoten aus seinem Leben, die, wie es scheint recht wahrlos angeordnet sind, nach dem Motto, "Ich schreibe auf, was mir gerade einfällt".
Aber hier spielt Moore auch seine Stärken aus: Diese Anekdoten, sofern sie wahr sind, sprühen nur so vor komischen Details, charmanter Wortwahl und dem Wortschatz eines Gentleman von Welt. Roger Moore räumt mit vielen Klischee's auf die ihn während seiner Karriere als Schauspieler bekleidet haben, besonders auch mit denen aus seiner Amtszeit als 007.
Roger Moore ist vielleicht nicht der beste Darsteller des britischen Agenten, aber auf jeden Fall der wortgewandetste und lustigste. Das schätzen seine Fans und Ich ebenfalls. Dessen ist sich Moore bewusst und lässt alles was ihn ausmacht in dieses Buch hineinfließen.


Max Payne (Extended Director's Cut + Kinoversion) [2 DVDs]
Max Payne (Extended Director's Cut + Kinoversion) [2 DVDs]
DVD ~ Mark Wahlberg
Wird angeboten von image-dvd-shop
Preis: EUR 14,88

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Film hat kaum etwas mit dem Spiel zu tun..., 24. Februar 2009
Eigentlich sehr schade wie diese Spitzenvorlage vermurkst worden ist. Die Story im Film ist eher eine Anlehnung an das Spiel und der finale Shootout aus dem Game kommt nicht so gut im Film weg.
Dabei ist Mark Wahlberg eigentlich eine ideale Besetzung für Max Payne: still, in sich gekehrt, verbittert und von Rachegelüsten getrieben. Zudem hat er einen hohen Ähnlichkeitsfaktor mit dem Darsteller der Pate für das Aussehen im ersten Max Payne- Spiel gestanden hat. Hier, wie im Vorschlag eines Vorredners von mir Keanu Reeves mit der Rolle zu besetzen, wäre völlig falsch gewesen, da dies schnell zu Verwechslungen mit einem anderen Bullet- Time Actionhit führen kann in dem Reeves die Hauptrolle inne hatte: The Matrix.
Auch die Optik ist 1A umgesetzt: Sehr düster, stylisch und cool. Auch die neue Idee mit den Walküren ist klasse. Selbst die Bullet- Time Szene ist echt cool umgesetzt. Aber hier kommt schon die erste Schwachstelle des Films zum Vorschein: Das ist die einzige Bullet- Time Szene. Davon lebt das Spiel und der Film sollte es auch. Es ist aber auch verständlich nach der Kritik an den bisherigen Gameverfilmungen das die Macher von Max Payne keinen stumpfen Ballerfilm produzieren wollten, dass ist gut zu hören, aber nach hinten losgegangen.
Auch fehlt der tolle Soundtrack aus dem Spiel, der mehr aös Filmreif gewesen ist: traurig, melancholisch, düster,...
Max Payne galt deshalb als ideal für eine Verfilmung, weil es eines der wenigen PC Spiele gewesen ist, welches auf eine verschachtelte, düstere und spannende Story baut. Natürlich sind die "Ballereien" auch für das Spiel essentiel, aber die Storyline des Films ist ähnlich dem Spiel, wirkt aber unausgegoren und irgendwie geklaut.
Auch die Story um Mona Sax und ihrer Zwillingsschwester wird mehr schlecht als recht touchiert und falsch, bzw. sehr schlecht umgesetzt.

Als Fazit kann man sagen, dass mit Max Payne ein großartiges Spiel, mit großem Aufwand zu Grabe getragen worden ist. Schade eigentlich, den der 2. Teil des Spiels ist noch besser als der Erste. Aber nach dem Filmflop: finanziell, wie künstlerisch kann man nur hoffen das die Produzenten da die Finger von lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2009 11:34 PM MEST


Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia
Cosa Nostra: Die Geschichte der Mafia
von John Dickie
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Angebot, das man nicht ablehnen sollte..., 30. Juni 2008
"Cosa Nostra - die Geschichte der Mafia" ist ein Sachbuch. Doch nach den ersten hundert Seiten fällt das kaum auf. John Dickie schafft es eine Art erzählerische Struktur in das Buch zu bringen, dass man schon fast von einem Roman sprechen kann. Seine chronologische Abfolge der Geschehnisse ist hilfreich und vollständig. Bei so exzellenter Recherche ist es verwunderlich, dass Dickie keine Probleme mit der Mafia bekommt. Da diese, wie im Buch beschrieben, selbst bei solchen Veröffentlichungen keine Skrupel gegenüber den Autoren kennen.
Schnell trennt man sich als Leser von dem Mythos, den "Der Pate", oder "Es war einmal in Amerika" vom "kultivierten" Mafiagangster geschaffen haben. In Wirklichkeit kennen die Mafiosi auch selten Respekt vor den armen Leuten, denen in Hollywood nur der Pate weiterhelfen kann, als edelmütiger, weißer Vater. Das Mafiageschäft ist durch und durch schmutzig und korrupt. Man lebt jeden Tag in Angst und Schrecken, als nächster Schwachpunkt der Organisation beschuldigt zu werden.
Dickie räumt mit allen Vorurteilen auf, zeigt aber auch Stellen auf, bei denen Hollywood selten richtig lag.
Und die Taschenbuchausgabe ist ein Angebot, welches man auf keinen Fall ablehnen sollte: "Preiswerte Sachunterhaltung"!


Harsh Times - Leben am Limit
Harsh Times - Leben am Limit
DVD ~ Christian Bale
Wird angeboten von Mediatempel
Preis: EUR 3,39

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Harsh Times - Gehobene Mittelschicht, 30. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Harsh Times - Leben am Limit (DVD)
Ich habe lange gezögert diesen Film zu kaufen. Ich bin ein großer Fan von Christian Bale und habe schon öfters gute Erfahrung gemacht dadurch das ich einen Film nur gekauft habe, weil er zum Cast gehörte.
So auch mit "Harsh Times". Der Film ist kein Kracher oder setzt neue Maßstäbe im Gangsterfilm Genre. Aber David Ayer hat es geschafft Probleme, die die Grundpfeiler der Zivilisation befallen haben, aufzuzeigen.
Allein die Problematik der Jobsuche und die Ansicht das man das doch auch am nächsten Tag machen kann ist nur allzu alltäglich. Natürlich schlittert nicht jeder in Gewalt und Drogen wie die beiden Akteure in Ayer's Film. Er zeigt nur die Extreme. Allen voran toll dargestellt von Christian Bale. Er zeigt mal wieder zu welch schauspielerischer Klasse er sich rechen kann. Es ist auch mutig und es zeigt seinen Charakter, dass er in einer Low Budget Produktion mitspielt, diese sogar noch selber finanziert. Zudem harmoniert er wunderbar mit Freddy Rodriguez, als leicht zu beeinflussender bester Freund. Eva Longoria gibt sich viel Mühe, doch man sieht das sie eher aus dem TV Schauspielfach kommt. Tolles Aussehen hat hier wohl gereicht, um sie mit der Freundin von Freddy zu besetzen.

Dieser Film ist einer der besseren, eher unbekannten Gangster-, bzw. Mileufilmen. Engagiert Darsteller, gleichen die fehlende Erfahrung des Regisseurs aus. Schade das dieser Film nicht in Deutschland im Kino lief.
Trailer hätte man verzichten können.
Eine Mängelrüge meinerseits: Die Gestaltung der DVD Schuber Überschrift von "Harsh Times" erinnert vom Styling her eher an einen Piratenfilm, a la "Fluch der Karibik". Es ist sogar ein Totenkopf vorhanden. Ist vielleicht sehr kleinlich, aber ich finde das das die Optik stört.

Dieser Film ist auf jeden Fall was für Bale-Fans. Wer keinen Wert auf diesen einzigartigen Schauspieler legt, bekommt einen Gangsterfilm der "gehobenen Mittelschicht" zu sehen.


Der Goldene Kompass (Special Edition, 2 DVDs)
Der Goldene Kompass (Special Edition, 2 DVDs)
DVD ~ Daniel Craig
Wird angeboten von Preiszwerg 24
Preis: EUR 9,98

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es ist nicht alles gold was glänzt..., 2. Juni 2008
Was sich bei vielen DVD's immer wieder offenbart und auch hier der Fall ist: Man muss unterscheiden zwischen dem Film und der DVD- Umsetzung.

Der Film "Der goldene Kompass" war seinen (viel) zu hohen Erwartungen nicht gewachsen. Die Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Pullman ist kein schlechter Film, aber gemessen an der Vorlage, doch eher mäßige Fantasykost.
Rein optisch ist dieser Film eine Augenweide: Fremde Welten, toll animierte Daemonen, sogar eine spannende Story. Selbst der erstklassige Cast lässt nichts zu wünschen übrig: Nicole Kidman, Daniel Craig, Sam Elliot, Eva Green und selbst Dakota Blue Richards als Neuling braucht sich nicht zu verstecken: Sie ist die Idealbesetzung für Lyra.
Doch der Film wirkt nach 109 min. wie ein riesiges Stück Zuckerwatte: Am Anfang lecker, aber zum Ende hin wird der Geschmack zu aufdringlich, zu süß. Ein bisschen mehr "Ernst" hätte dieser Verfilmung nicht geschadet. Damit meine ich nicht, das "Der goldene Kompass" sich selbst nicht Ernst nimmt, sondern eher etwas mehr Hintersinn, Autorenintention. Pullman's Kirchenkritik geht zuweilen völlig unter. Unverständlich, war er doch direkt am Produktionsprozess beteiligt. Beispielhaft dafür ist auch das Ende: "Der goldene Kompass" endet nicht dort wo das Buch endet, der "Cliffhanger" fehlt vollständig. Im Film ist am Ende alles noch heile Welt, und "auf zu neuen Abenteuern". Das Buch schockiert am Ende: Asriel tötet Roger um in ein Paralleluniversum zu gelangen und er küsst seine Exflamme Mrs. Coulter. Bamm! Und dann ist das Buch zu Ende! Man wird über Asriels Motive im Unklaren gelassen. Dieses Ende hätte auch der Film verdient. Schade eigentlich. Dies könnte umal auch am regisseur selber liegen: Er selber hat sich das Projekt anfangs nicht zugetraut, ist sogar wieder ausgestiegen, bevor er es dennoch wagte. Er ist kein Mann der auch mal ein Machtwort am Set spricht. Ein netter Kerl, aber vielleicht kein guter Regisseur.

Das Bonusmaterial hingegen ist erstklassig und lässt nichts zu wünschen übrig. Der Einblick den man bekommt zeigt auch eventuelle Gründe auf warum Chris Weitz vielleicht der falsche für den Film war (siehe oben).
Besonders spannendes Featurette: Der Cast von Lyra, die von Daniel "Bond" Craig total begeistert war und gestand noch nie einen James Bond Film gesehen zu haben. Toll!
Dazu noch jede Menge Fotos, Galerien, Dokus, Interviews und vieles mehr.

4 Sterne für das Bonus Material, 3 Sterne für den Film: Macht im Durchschnitt 3 für die Gesamtwertung.
Hoffentlich wird "Das magische Messer" besser, auch wenn noch nicht feststeht, ob der überhaupt gedreht wird.


Todeszug nach Yuma
Todeszug nach Yuma
DVD ~ Russell Crowe
Preis: EUR 6,99

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3:10 to Yuma - Die Renaissance eines totgeglaubten Genres, 10. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Todeszug nach Yuma (DVD)
"Todeszug nach Yuma" ist für mich ein weiterer Western der "Westernrenaissance" 2007, zusammen mit "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford". "Yuma" ist dabei der eher typischere Western mit viel Pathos, Schießereien und Helden wie sie nur die untergehende Wüstensonne schaffen kann.
Trotzdem ist "Yuma" ein tiefgründiger und beeindruckender Western. ZUweilen mit Anleihen bei Sergio Leone, dem Gott aller Western.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass dieser Film leider an den Kinokassen untergegangen ist. Nur weil auf dem Etikett Western stand.
Diesselbe Story und Figuren, die Action und die Schießereien wären Stoff für einen besseren Actionfilm. Das diese Motive in einem Western vorhanden sind, zeichnet diesen noch mehr aus. Doch das Genre Western wird kaum vom Kinopublikum beachtet. Ich wünsche mir jetzt keine Flut von Western wie in den 60ern und 70ern, aber durch die mäßige Kinoresonanz durch das Publikum
kann man es den Produzenten nicht verübeln, wenn sie die Produnktion eines Westerns als zu risikoreich beurteilen.
Umso mehr Respekt verdienen die Macher von "Yuma" und "Jesse James": Mit einem Genre ins Kino zu gehen, welches dem Untergang schon geweiht ist bevor der Film überhaupt anläuft. Der Western ist tot, doch seine Auferstehung wird durch Komerz und Masse verhindert...


Stirb langsam 4.0 - Recut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
Stirb langsam 4.0 - Recut - Century3 Cinedition (4 DVDs)
DVD ~ Timothy Olyphant

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Yippi Ya Yeah Schweinebacke!", 29. März 2008
Sei frei, oder stirb langsam!

So die Übersetzung des Originaltitels: Live free or die hard.
Eigentlich wollte ich noch ein paar Jahre warten, bis es dann eine 5 Disc Collecton mit dem angekündigten fünften Stirb Langsam Teil gibt.
Aber dann habe ich die Recut Version von Stirb langsam 4.0 gesehen und sofort zugegriffen. Und es hat sich gelohnt: In der 4 Disc Collection befinden sich die originale Kinoversion, der Recut und zwei Bonus DVD's. Mit einem fast 2 stündigen Making of, und dazu einem Interview mit Bruce Willis und seine Karrier nach Stirb langsam. Es ist echt originell was man von Good old Bruce da noch alles erfahren kann.
Im Kino war ich etwas skeptisch, ob der vierte Aufguss an die ersten Filme anschließen kann und ich war nach dem Film positiv überrascht. Natürlich ist der erste Stirb Lansgam unerreicht und schon ein Klassiker des Actionkino's, danach punktet bei mir der dritte Teil aufgrund des coolsten Buddy - Duo's im Actiongenre, die Sprüche zwische Sam Jackson und Willi's sind einfach einzigartig. Dann schließt sich schon der neue Stirb Lansgam 4.0 an. Witzig und originell, wirkich außergewöhnliche Stunts. Teilweise etwas arg übertrieben, aber immernoch amüsanter als der zweite Teil der Stirb Langsam Reihe. Der auch seine Finessen hat, aber bei mir nicht so gut ankommt.
Der Recut von Stirb Lansgam 4.0 ist aber ein muss für alle John McClane Fans. Willi's hat bewiesen das er nicht mehr der Jüngste ist, das will er auch gar nicht. Er weiß das er zum alten Eisen gehört. Aber selbst ein Schlag mit einem alten Eisen tut verdammt noc mal sehr weh!
Yippi Ya Yeah Schweinebacke!!!


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