Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive longss17
Profil für V. Förster > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von V. Förster
Hilfreiche Bewertungen: 11632

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
V. Förster (Rheinland)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Philips Senseo Latte Duo HD6574/50 Kaffeepadmaschine (2 Kaffee - frische Milch) titanium
Philips Senseo Latte Duo HD6574/50 Kaffeepadmaschine (2 Kaffee - frische Milch) titanium
Preis: EUR 220,35

4.0 von 5 Sternen Anpassbare Rezeptauswahl, geschmacklich gute Milchgetraenke, Kaffee "Boost" schmeckt man aber nicht, 19. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich hatte schon eine Senseo Padmaschine bei Markteinführung, nutze aber privat mittlerweile nur noch Vollautomaten, da hier geschmacklich doch noch Unterschiede bestehen. Im Büro kommt aus praktischen Gründen aber immer noch eine Senseo Viva zum Einsatz.
Die Latte Duo verbindet nun die automatische Milchaufschäumung mit dem Padprinzip und tritt damit gegen Mittelklasse Vollautomaten an, die über ein Automatisches Cappuccino System verfügen (die Einstiegsklasse hat meist nur einfache Dampfdüsen). Die Kombination ist nicht neu, lediglich die „Kaffee Boost“ Funktion kam in der vorliegenden Version hinzu.
Ob sich die Senseo Latte Select hier behaupten kann, dazu nun mehr.

Die Vor-/Nachteile in der Zusammenfassung:

+ Moderne Optik
+ schöne Rezeptvariationen
+ Rezepte von der Menge her anpassbar (40 ml bis 260 ml)
+ Ein- und Zweitassen Zubereitung auch bei Milchgetränken
+ unkomplizierte Reinigung
+ beständiger Milchschaum in ausreichender Menge
+ brauchbare Kaffeecrema
+ schnelle Zubereitung
+ geschmacklich gute Milchgetränke
+ höhenverstellbare Tassenabstellfläche (8,5cm, 11cm, 13,5cm)
+ ausreichend heißer Kaffee
+ einfache Bedienung/Handhabung
+ Entkalkungsanzeige und -funktion

o mäßige Materialanmutung des Kunststoffes
o noch akzeptable Milchkaffeetemperatur
o Kaffee geschmacklich nicht so vollmundig wie bei Vollautomaten
o Kaffeeboost ohne Geschmacksunterschied

- Kaffeegeschmack skaliert nicht mit Füllmenge
- keine automatische Spülung des Milchsystems
- Brühvorgang bei geöffneten Deckel auslösbar
- kleiner Wassertank
- kurze Zuleitung

Die Senseo Latte Select im Detail:
Erster Eindruck/Materialanmutung:
Die Latte Select hat eine kubische Form, wie die Senseo Quadrante, ist aber mit 22 x 22 cm (ohne Anbauteile) ein klein wenig größer. Als Material kommt so gut wie überall Kunststoff zum Einsatz, an den Seiten in mattem titanfarbenen Finish, während die Fläche um die Bedienelemente auf der Oberseite aus Hochglanz Kunststoff besteht. Im Vergleich mit anderen Senseos wirkt zumindest der Kunststoff des Gehäuses nicht ganz so hochwertig. Besonders zeigt sich das aber an der Tassenabstellfläche, die von der Haptik her der Preisklasse nicht gerecht wird. Immerhin ist die Tassenabstellfläche inklusive Abtropfschale abnehmbar und auch dreifach höhenverstellbar (8,5 cm / 11 cm und 13,5 cm Abstand zwischen Auslauf und Gitter). Bei der Zuleitung hat Philips mit 80 cm etwas gespart und es findet sich auch keine Kabelaufwicklung um überschüssige Zuleitung unsichtbar zu verstauen. Der rückwärtige Wassertank fällt mit 950 ml ebenfalls nicht üppig aus, zumal der Min. Strich bei 530 ml liegt. Nach 3 größeren Kaffees muss man nachfüllen, das stört ein wenig. Die Senseo quadrante bietet 200 ml mehr. Dafür wirkt der beiliegende Milchtank sehr solide und robust.

Bedienung/Handhabung:
Die Bedienung ist nicht ganz so trivial, wie bei klassischen Senseos, denn die Maschine bietet 6 verschiedene Rezepte, die alle für 1 oder 2 Tassen genutzt werden und auch noch in der Tassenfüllhöhe angepasst werden können. Hat man den Dreh aber einmal raus, ist die Bedienung über die Touch Tasten, die gut reagieren einfach und unkompliziert und selbst die Programmierung gibt dann keine Rätsel mehr auf.
Für die Milchgetränke muss nur eine spezielle Düse aufgesteckt und ein Schlauch angeschlossen werden, der entweder in den Milchtank oder auch einfach nur eine Milchtüte gehängt werden muss.
Je nach Tassenanzahl gibt es unterschiedliche Padträger, entweder für ein oder zwei Pads. Zum Einlegen der Pads muss der Deckel der Maschine mit dem Brühkopf mittels Hebel angehoben werden. Dabei sollte man ein wenig aufpassen, denn nach wie vor ist es bei Senseo Maschinen möglich, den Brühvorgang auch bei geöffneten Deckel auszulösen. Es ist mir ein Rätsel, warum man das nicht mit einem Kontakt unterbindet, das austretende heiße Wasser kann durchaus schmerzen.
Die rückwärtige Anordnung des Wassertanks dient einer guten Optik, ist aber je nach Aufstellort nicht ganz so praktisch. Dafür lässt sich die Tassenabstellfläche ausreichend in der Höhe verstellen und auch größere Latte Gläser passen unter den Auslauf.

Betrieb:
Aufheizzeit der Maschine ist ca. 1 Minute. In etwas der gleichen Zeit ist ein Latte Macchiato zubereitet, ein guter Wert. Ein Kaffee ist wesentlich schneller in der Tasse und in unter 20 Sekunden fertig.Die Lautstärke ist dabei sehr gering und wesentlich leiser als bei einem Vollautomaten oder der alten Senseo. Die Milchaufschäumung ist prinzipbedingt deutlich lauter und vergleichbar mit dem Klang von Vollautomaten mit Lichaufschäumung.

Kaffee:
Senseo Kaffee ist einfach eine eigene Kategorie. Er ist geschmacklich deutlich besser als Filterkaffee, aber kommt nicht an einen Vollautomaten oder manchen Kapselkaffee heran, dafür ihm einfach etwas an Vollmunidgkeit und Geschmackstiefe. Daran ändert auch das Kaffee Boost System nicht, von dem ich ehrlich gesagt geschmacklich nicht viel gemerkt habe.
Immerhin kann man bei der Latte Select nicht nur zwischen der Senseo typischen Ein- und Zweitassenauswahl wählen, sondern auch die Kaffeerezepte noch 3 Stufig von der Menge her anpassen, was man mit Bedacht tun sollte, da sich der Geschmack durch die Wassermenge natürlich verändert. Bei zu großer Menge wird es schnell wässrig. Dafür schafft die Latte Select auch so etwas wie einen Espresso. Hier die gemessenen Wassermengen (für 1 Tasse):

Kleiner Kaffee: 40 ml/ 67 ml/ 95 ml
Großer Kaffee: 80 ml/ 132 ml/ 181 ml

Der Senseo Kaffee hat eine Crema, die aber recht grobporig ist und schnell zusammenfällt. Auch hier zeigt sich wieder: Besser als Filterkaffee aber nicht auf Automatenniveau. Dafür ist die Temperatur des Kaffees ist mit 78,2 Grad mehr als ausreichend.
Pluspunkt des Systems ist natürlich, dass es unheimlich viele alternative Pad Anbieter sind und so die Kosten für Kaffee doch wesentlich geringer ausfallen als bei vielen Kapseln. Selbst wenn man die Original Senseo Pads verwendet.
Zusammenfassend ist der Geschmack für den schnellen Kaffee zwischendurch immer noch sehr gut und das Pad System doch wesentlich umweltfreundlicher als die Kapseln der Konkurrenz.

Milchgetränke:
Diese sind gelungen umgesetzt. Es stehen Cappuccino, Latte Macchiato, Cafe Latte und heiße Milch mit Milchschaum zur Verfügung. Erfreulicher Weise lassen sich auch die einzelnen Milchrezepte in der Dosiermenge anpassen, wobei nicht nur die Kaffeemenge sondern auch die Milchmenge verändert wird. So lässt sich ein Latte Macchiato wahlweise mit 125 ml / 177 ml und 260 ml (sic!) produzieren, eine ordentliche Variation.
Cappucino hat im Standard 132 ml und Cafe Latte 183 ml. Schön ist, dass sich zumindest der Cafe Latte auch von der Optik von den anderen Getränken absetzt, da hier der Kaffee fast gleichzeitig in das Glas läuft.
Es lässt sich bspw. für Kindern auch einfach nur Milch mit Schaum produzieren, nett, dass man auch hieran gedacht hat.
Weiterer Pluspunkt ist, dass die Latte Select auch bei Milchgetränken zwei Tassen gleichzeitig produzieren kann, das hat sie so manchem (teuren) Vollautomaten voraus.
Der produzierte Milchschaum ist angenehm fest und fällt gleich nicht in sich zusammen, auch wenn er nicht ganz so feinporig ist, wie beispielsweise beim Philips CA6502/65 oder einem Vollautomaten. Dennoch ein solides Ergebnis, dass auch geschmacklich überzeugt. Lediglich die Temperatur der Getränke fällt mit 55,4 Grad grenzwertig warm aus, zumindest wenn man wie ich seinen Kaffee gerne sehr heiß trinkt.
Insgesamt ist die Umsetzung der AutoCappucino Funktion jedoch gelungen und die Rezepte sind gut abgestimmt.

Reinigung:
Wo Milch fließt muss auch mehr gereinigt werden, was man aus hygienischen Gründen auch machen sollte. Anders als manche Vollautomaten kann die Senseo die Milchdüsen nicht automatisch Spülen, sondern der Milchschlauch muss in ein Gefäß mit Wasser umgehangen werden, was nicht ganz so praktisch, aber machbar ist. Dafür geht die Zerlegung und Reinigung der Düse recht einfach, was man täglich machen sollte, um evtl. vorhandene Milchreste auch rückstandslos zu entfernen. Über die Spülmaschinenfestigkeit der Düsenteile schweigt sich Philips aus, so dass sie nicht gegeben sein dürfte.
Die Reinigung des Kaffeeauslaufs ist denkbar einfach und die zwei Teile, die dafür zuständig sind, können problemlos entnommen werden, was die Maschine in diesem Punkt hygienischer als so manchen Vollautomaten macht.
Eine Entkalkungsfunktion samt entsprechender Anzeige ist in der Maschine integriert und führt automatisch durch die Entkalkung. Ein Spezialmittel ist hierfür nicht notwendig, handelsüblicher Entkalker auf Zitronensäurebasis verwendet werden.
In Sachen Reinigung ist die Maschine in der Summe aber unkompliziert, was sie gerade für den schnellen Kaffe zwischendurch attraktiv macht. Noch besser wäre noch eine automatische Spülung der Milchdüse über den Wassertank.

Fazit:
Gute Umsetzung die Philips da liefert, die Kombination aus Senseo und AutoCappucino Einheit ist gut gelungen und man hat unterschiedliche Rezepte integriert, die sich sogar von der Optik und nicht nur von der Menge unterscheiden. Allerings muss man nach der Nutzung immer manuell spülen, hier bieten Vollautomaten meist eine automatische Spülung, was wesentlich praktischer ist. Die Optik ist gelungen, allerdings wirkt der Kunststoff am Gehäuse nicht ganz so hochwertig wie erwartet und beispielsweise die Tassenabstelläche wirkt sogar billig.
Dafür lassen sich sogar zwei Tassen gleichzeitig, schnell zubereiten und die Milchgetränke schmecken gut, der Milchschaum punktet und fällt nicht gleich in sich zusammen. Der normale Kaffee erreicht nicht das vollmundige Aroma von Vollautomaten oder Kapselautomaten und auch die Crema ist nicht ganz so fein, aber das sollte sich beim Senseo System bereits herumgesprochen haben und er ist immer noch deutlich besser als bei klassischen Filtermaschinen. Ähnliches gilt für den Milchschaum, der zwar nicht ganz perfekt aber geschmacklich gut ist und auch nicht nach 10 Sekunden in sich zusammenfällt. Daher in der Summe auch 4 Sterne für die interessante Aufwertung des Senseo Systems, trotz der kleinen Mankos.

Alternative:
1) Eine normale Senseo mit Philips CA6502 ist nicht ganz so praktisch, ergibt aber einen noch deutlich feineren und festeren Milchschaum, führt damit zu noch besseren Milchgetränken und kostet zumindest derzeit etwas weniger. Sollte man sich ggf. als Alternative auch einmal ansehen, insbesondere wenn man nur gelegentlich auf die Milchfunktion zurückgreift.

2) So lange der Vorgänger noch erhältlich ist (Senseo HD7857/20 Latte Duo Kaffeepadmaschine (2 Kaffee - frische Milch), silber), sollte man sich auch diesen ansehen, da er deutlich günstiger ist und sich die neue Boost Funktion geschmacklich so gut wie nicht auswirkt.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Epson WorkForce DS-360W DIN A4 Dokumentenscanner (600dpi, USB 3.0, beidseitiges Scannen in einem Durchgang, WLAN, integrierter Akku)
Epson WorkForce DS-360W DIN A4 Dokumentenscanner (600dpi, USB 3.0, beidseitiges Scannen in einem Durchgang, WLAN, integrierter Akku)
Preis: EUR 264,93

4.0 von 5 Sternen Kompakter, portabler Dokumentenscanner mit gutem Textscan aber mäßiger Farbabbildung und etwas kleinem Akku, 17. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In Zeiten von Kombigeräten zählen Scanner eigentlich zur aussterbenden Art, aber gerade wenn man viel bei Kunden unterwegs ist und dort keinen Zugriff auf die dort vorhandene Infrastruktur hat, ist so ein portabler Scanner mehr als praktisch. Wie gut er sich dabei schlägt, dazu nun mehr:

Die Vor-/Nachteile in der Zusammenfassung vorab:

+ angenehm kompakt
+ gute Auflösung
+ gute OCR Software im Lieferumfang
+ guter, scharfer Textscan
+ WLAN (Direktverbindung & Infrastrukturmodus)
+ Visitenkartenscan
+ Akku- & Netzteilbetrieb
+ Ladevorgang über USB (!Micro B Buchse!) und Netzteil möglich
+ One-Pass Duplex Scan
+ Schnell
+ guter Dokumenteneinzug
+ Fehlerfreier Betrieb
+ Belegscan möglich

o kein 5 Ghz Band
o keine Transporttasche im Lieferumfang
o Batterie nicht wechselbar
o recht lange Ladezeit (fast 3 Stunden)

- Farben werden deutlich überzeichnet im Grafik-/Fotoscan
- nicht gerade üppige Akkulaufzeiten
- ADF Kontakt löst bisweilen nicht aus
- Software nur über Umwege downloadbar

-- Unzureichende App (Android)

= Ein solider Scanner für unterwegs oder im Wechseloffice, der mit schnellem Scan und One-Pass Duplex Funktion punktet. Die Scanergebnisse sind im Textbereich gut, bei Grafiken fallen leichte Farbüberzeichnungen auf. Das Tempo des Scanners ist sehr gut und er hat schnell größere Stapel digitalisiert. Epson legt eine gute Scan Software inkl. OCR bei, die sehr gut funktioniert und bspw. durchsuchbare PDF Dokumente generiert. Dafür patzt die App. In ihr können nur 300 dpi Auflösung ausgewählt werden, Visitenkarten bspw. werden falsch erfasst, wenig Dokumententypen auswählbar, etc. – in heutigen Zeiten und der Preisklasse definitiv ein Manko. Auch die Akkulaufzeit ist nicht berauschend und die Grafikleistung nicht perfekt. Dafür überzeugt die Konnektivität und der mobile Einsatz mit Akku ist wirklich praktisch. Daher auch in der Summe noch 4 Sterne in der Summe.

Der Epson DS-360W im Detail:

Hardware:
-------------
Der Scanner hinterlässt von der Hardware her einen guten Eindruck. Er ist mit 28 cm x 9 cm x 7 cm tatsächlich sehr kompakt für einen Full-Duplex Scanner mit ADF. Der verwendete Kunststoff wirkt wertig und das Gerät selbst mit ausgeklappter Papierstütze solide. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Gerät eine Software CD, ein Netzteil, sowie ein USB Kabel mit Micro B Stecker, welches zum kabelgebundenen Anschluss des Scanner benötigt wird.

WLAN Verbindung:
------------------------
Zur Verbindung des Scanner steht neben dem USB Port ein WLAN Modul zur Verfügung, welches mittels Schalter zwischen Infrastrukturmodus und Acces Point Modus umgeschaltet werden kann. In beiden Fällen ist eine Verbindung mittels WPS möglich, was die Handhabung einfach macht, vorbildlich. Bedenken sollte man, dass der Scanner aber nur das 2,4 Ghz Band abdecken kann, was aber gerade im mobilen Umfeld verschmerzbar sein dürfte. Die Verbindung sowohl mit einem Windows PC als auch mit einem Smartphone (Android) klappte auf Anhieb.

Software/App:
----------------
Die PC Software, die Epson dem Scanner beilegt ist gelungen und zweckmäßig gestaltet, allerdings konnte sie nur über das Software Update aus dem Netz geladen werden, einen direkten Download habe ich nicht gefunden. Ansonsten muss man auf die beiliegende DVD zurückgreifen, in Zeiten schwindender Laufwerke nicht immer zeitgemäß. Neben einem klassischen Scan Programm (Epson Scan 2) steht mit Document Capture Pro ein gutes Programm zur Verfügung, welches unterschiedliche Presets fürs Scannen ermöglicht. Hierüber ist auch eine gute OCR Funktion für durchsuchbare PDFs oder Microsoft Office Formate nutzbar. Die Auflösung kann bis auf 1200 dpi hochgeschraubt werden und es gibt in beiden Programmen Korrekturmöglichkeiten für Schiefeinzug und Helligkeit. Leider kann die Farbwiedergabe nicht direkt beeinflusst werden.
Die App (nur Android getestet) kann dafür nicht ganz so überzeugen. Zwar funktioniert sie stabil, aber es stehen nur JPEG und PDF als Format zur Verfügung und die Auflösung ist auf 300 dpi begrenzt, warum auch immer. Immerhin gibt es integrierte Anleitungen zum Reinigen des Scanners. Darüber hinaus wirkt die App aber eher einfach und nicht gerade zeitgemäß. Leider gibt es auch keine Funktion, die Visitenkarten direkt in Vcards des Telefonbuchs umwandelt, das wäre bei einem mobilem Scanner durchaus praktisch gewesen, zumal er den gesonderten Einzug für Visitenkarten besitzt.

Handhabung:
--------------
Der Scanner ist unkompliziert in der Nutzung. Die Dokumentenstütze ist ausreichend groß und die seitlichen Führungen sind gut genug, um das Papier beim Einzug in Position zu halten. Auch wenn mehrere Seiten in der ADF liegen, werden diese problemlos getrennt voneinander eingezogen und bisher gab es noch keinen einzigen Papierstau. Was allerdings auffällt ist die bisweilen etwas zickige Erkennung eingelegten Papiers, wenn man einzelne Seiten scannen möchte. Hier meckert die Software, dass kein Papier eingelegt ist, obwohl das der Fall ist.
Die Visitenkartenfunktion macht dafür keine Probleme und funktioniert sehr gut.
Unterschiedliche Papiergrößen werden in der Software problemlos erkannt und automatisch eingestellt, hier muss man keine gesonderte Konfiguration vornehmen, das ist praktisch. Der Scanner kann sogar überlange Belege einscannen, allerdings muss dies gesondert ausgewählt werden. Es lässt sich auch voreinstellen, was mit den gescannten Dokumenten passiert (bspw. Weiterleiten per E-Mail) allerdings benötigt der Scanner dafür immer eine Software, er speichert keine derartige Konfiguration auf dem Gerät selber, ein Stand-alone Betrieb ist also nicht möglich.

Scanergebnisse:
------------------
Die wichtigste Kategorie - und bei Text leistet sich der Scanner keine Patzer. Die Darstellung der Schrift ist scharf, kontrastreich und ohne Störungen wie ausgefranste Kanten, hier passt alles. Der Text wird auch gerade eingescannt, ein Verziehen des Papiers passiert nicht bei korrekter Einstellung der seitlichen Führungen . Auch Grafiken werden detailreich aufgelöst und scharf wiedergegeben, allerdings stimmt die Farbwiedergabe nicht. Sämtliche Farben werden überzeichnet dargestellt und Hauttöne erscheinen nicht immer natürlich. Bei einfachen Grafiken nicht das Problem, bei Bildern sicherlich ärgerlicher, da die Verfälschungen schon sichtbar sind. Eine Korrektur der Farben in der Software ist nicht möglich. Beobachten kann man den Effekt übrigens sehr gut, wenn man ein auf Thermopapier gedrucktes Foto mit dem Epson scannt und auf dem gleichen Drucker wieder ausdruckt.
Die Scangeschwindigkeit ist ordentlich und unabhängig von einer gewählten Duplexfunktion. So sind zehn doppelseitige Blätter in knapp 13 Sekunden bei 300 DPI (Format pdf, farbiger Scan) gescannt. Wählt man 600 DPI als Auflösung verlängert sich die zum Scan benötigte Zeit für die 10 Seiten auf ca. 70 Sekunden. In beiden Fällen genehmigt sich der Scanner noch ein paar Sekunden zur Finalisierung der Übertragung.

Akkulaufzeit:
----------------
Im Dauerlauf mit wechselnden Scanformaten und Auflösungen schaffte der Epson 350 Seiten im Duplex Modus und das bei ca. 90 Minuten Laufzeit. WLAN war aktiviert und der Rechner die gesamte Zeit mit dem Wlan verbunden. Aus meiner Sicht kein berauschender Wert für den mobilen Einsatz, etwas mehr Kapazität des internen Akkus wäre schön gewesen. Allerdings ist die Laufzeit auch nicht so katastrophal, wie bisweilen hier dargestellt. Man kann sich mit einer Powerbank behelfen und die mobile Laufzeit verlängern. Auch sollte man die Auto Standby Zeiten kurz wählen, damit der Scanner bei Nichtnutzung Strom spart.
Ist der Akku alle kann der Scanner problemlos am Netzteil betrieben werden. Ein Laden ist über Netzteil und USB möglich, sowohl im eingeschaltet wie auch ausgeschalteten Zustand.

Verbrauchsmaterial:
-----------------------
Ja, so etwas gibt es bei einem Scanner auch. Und zwar müssen Aufnahmerolle nach 100000 Blättern und Trennpolster nach 10.000 Blättern getauscht werden. Beide Produkte sind auf der Epson Homepage mit Preisen gelistet und nicht gerade günstig. Allerdings dürfte bei 50 Seiten am Tag selbst das Trennpolster nur einmal jährlich anfallen und die Kosten dafür liegen unter 0,2 ct/Blatt.

Fazit:
-------
In der Summe aus meiner Sicht ein guter, mobiler Scanner, dessen Ergebnisse nicht nur in Anbetracht der kompakten Bauform überzeugen können. Die Hardware ist solide und macht einen wertigen Eindruck und die Handhabung wirkt durchdacht und bereitet keine Probleme. Allerdings hätte man in Anbetracht der Preisklasse eine besser App erwarten können und die nicht korrigierbare Farbüberzeichnung ist ein Makel. Die Akkulaufzeit ist für einen mobilen Scanner der Preisklasse auch ein wenig knapp bemessen. Dennoch liefert das Gerät eine brauchbare Gesamtleistung und ist gerade im Wechseloffice oder beim Kunden ein wirklich praktisches Gerät, um schnell mal Dokumente oder Ausdrucke wieder zu digitalisieren. Für den stationären Einsatz ist ein Kombigerät dann aber doch die bessere Wahl. Alles über Allem gibt es vier Sterne für den Epson.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Bosch Professional Linienlaser GLL 3-80 CG (mit App Funktion, grüner Laser, 1 x 2,0 Ah Akku, Ladegerät, Schutztasche, 12 Volt, Arbeitsbereich mit Empfänger: 120 Meter)
Bosch Professional Linienlaser GLL 3-80 CG (mit App Funktion, grüner Laser, 1 x 2,0 Ah Akku, Ladegerät, Schutztasche, 12 Volt, Arbeitsbereich mit Empfänger: 120 Meter)
Preis: EUR 557,04

5.0 von 5 Sternen Solider, durchdachter 3 Ebenen Laser mit präziser, gut sichtbarer Linienzeichnung und praktischer App Anbindung, 15. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich heimwerke sehr viel und habe dabei einige Laserwasserwaagen und Kreuzlinienlaser im Einsatz (gehabt). Von Bosch kannte ich bisher nur den grünen Quigo, der als Einstiegsmodell für den Hausgebrauch schon gute Dienste geleistet hat. In der Bauphase unseres Hauses habe ich ansonsten ein optisches Nivelliergerät genutzt und mir bei Bedarf immer einen DeWalt Rotationslaser Leihweise im Einsatz gehabt. Mit dem vorliegenden Bosch GLL3-80 CG hätte man sich diese Einzelgeräten und Leihen so gut wie alle sparen können, denn der GLL3-80 überzeugt nicht nur im Innenbereich. Aber dazu später mehr.

Die Vor/Nachteile in der Zusammenfassung vorab:

++ sehr gut erkennbarer Laserstrich
+ Abweichung innerhalb des Toleranzbereiches auf allen Ebenen
+ Auch außerhalb des Nivellierbereiches nutzbar (Linien im Winkel)
+ Bei Tageslicht bis ca. 5 Meter mit bloßem Auge erkennbar
+ Kalibierungswarnung
+ Laser Intensität einstellbar (über App)
+ robuste Verarbeitung
+ Tasche im Lieferumfang
+ Praktischer Standfuß und Klemmadapter im Lieferumfang
+ unterschiedliche Stativgewinde, die aus Metall ausgeführt sind
+ RM3 kompatibel
+ praktische L-Box
+ TrackMyTools kompatibel

o als Laser Detektor nur der LR7 verwendbar
o Vorgang der Kalibrierungsüberprüfung sollte in App beschrieben werden
o Akkustandsanzeige könnte besser gelöst sein

- Spannweite der Klemmhalterung nicht variabel und sehr klein
- AA Adapter nicht im Lieferumfang

Fazit: Der GLL 3-80 leistet sich keine gravierenden Schwächen, was man aber in der Preisklasse auch erwarten darf. Die Maßabweichung der Laserstriche ist mit 0,1 – 0,2 mm innerhalb der angegebenen Toleranz, sie sind hervorragend abzulesen (selbst bei Tageslicht), das Gerät hinterlässt einen äußerst robusten Eindruck, das Zubehör ist zweckmäßig und die App Unterstützung ist praktischer als man denkt. Schade ist, dass Bosch den AA Adapter nicht beigelegt hat und dieser auch nur schwer erhältlich ist, obwohl er der Retter in der Not sein könnte bei leerem Akku. Auch sollte man bedenken, dass für den grünen Laser nur der LR7 als Detektor zur Verfügung steht, während bei der roten Version multiple Detektoren verwendet werden können. Dennoch bleiben in der Summe 5 Sterne. Meine übrigen Laser gehen in der Ruhestand.

Der GLL 3-80 CG im Detail:
Lieferumfang/Erster Eindruck:
Geliefert wird der GLL 3-80 CG in einer 136er L-Box. Zum Lieferumfang gehören neben dem Basisgerät, ein 1230 CV Ladegerät, ein 2Ah 12 Volt Akku (das Gerät läuft auch problemlos mit dem vorherigen 10,8V), eine Tasche für den Laser, eine Zieltafel sowie der Klemmhalterung BM1, die auch als Magnethalterung und Standfuß verwendet werden kann. Ein ordentlicher Umfang bei dem ich mir nur noch den AA Batterie Adapter gewünscht hätte, der nicht in der Kombiversion mit Batterie enthalten ist.
Die Verarbeitung aller Komponenten wirkt sehr solide. Der Bosch typische Kunststoff ist sehr robust, das Gerät an allen wesentlichen Stellen gummiert. Die Käfige der Laserdioden sind aus Metall ausgeführt, genauso wie die beiden Stativaufnahmen. Bedenken sollte man, dass das Gerät mit 917 Gramm inkl. Akku und mit Abmessungen von 16,5 cm x 15 cm x 8,2 cm nicht gerade kompakt ausgefallen ist.
Der Klemmadapter BM1 wirkt ebenfalls robust, auch wenn er nur aus Kunststoff ausgeführt ist. Selbst die Tasche wirkt wertig und kann als Gürteltasche genutzt werden.
Insgesamt gibt es hier nicht viel zu kritisieren.

Bedienung/Handhabung:
Am Gerät selber gibt es 3 Bedienelemente sowie einen Schiebetaster. Über letzteren kann der Betriebsmodus (Aus/ohne Nivellierautomatik/mit Nivellierautomatik) ausgewählt werden. Ein Schalter erlaubt dann die Auswahl der Laserdiode (Oben, Vorne, Vorne & Seite, Alle drei). Ein weiter aktiviert das Bluetooth Modul und ein dritter Schalter aktiviert den Detektor Modus.
Eine LED informiert 3 stufig über den Batteriezustand, eine über ein Kallibrierevent und eine über die Abschaltung der Nivellierautomatik.
Weitere Einstellungen finden sich über die Levelling Remote App. Hier lässt sich noch die Intensität des Lasers anpassen und Datum sowie Ursache für ein Kalibrierungsevent auslesen und der Kalibierungsstatus zurücksetzen.
Durch das integrierte Bluetooth Modul ist der GL 3-80 CG auch TrackMyTools fähig, sprich das Gerät lässt sich über ein Smartphone orten und in der Bosch Cloud verwalten.

Lasergenauigkeit/Nutzung:
Das Erste, was ich getan habe mit dem GLL 3-80 war die Abweichung des Lasers ermittelt. Bosch gibt das Vorgehen hierzu in der Anleitung an. Wünschenswert wäre hier gewesen, wenn Bosch eine Schritt für Schritt Anleitung in die Kalibrierrücksetzung in der App integriert hätte. Die angegebene Abweichung von 0,2mm/m wird auf allen Achsen eingehalten (Meßmethode über die Positionierung an zwei Gegenüberliegenden Wänden). Auf zehn Meter beträgt die Abweichung in der Horizontalen bspw. Knapp 2 mm bei 10 Meter Abstand zur Laserdiode.
Die grünen Laserstriche des GLL 3-80 CG sind in der Praxis auch tatsächlich besser ablesbar als die roten Pendants, auch wenn ich die vierfach besser Ablesbarkeit doch für überzogen halte. Sie werden kräftig und durchgehend dargestellt, die Streben der Gehäusekäfige sind in den Linien kaum sichtbar, gut gelöst.
Die Leuchtstärke reicht aus, um auch bei Tageslicht im Freien bis auf 5 Meter gesehen zu werden, nimmt man die beiliegende Zieltafel zur Hilfe, sind es auch 7-8 Meter. Mehr erreicht man dann nur mit dem Detektor LR7 (der einzige, der für den grünen Laser zugelassen ist), oder eine entsprechende Lasersichtbrille. Ich habe mir noch folgende Brille bestellt, die gut funktioniert: DEWALT Grüne Lasersichtbrille, 1 Stück, Grün;Schwarz, DE0714G-XJ. Ich denke, den Detektor werde ich mir auch noch für die Nutzung bei größeren Distanzen im Freien zulegen, sobald er von Amazon verfügbar ist. Rezension werde ich dann updaten.
Die Selbstnivellierung des GLL 3-80 CG funktioniert sehr zuverlässig und alle Linien sind sowohl im Lot als auch im exakt rechten Winkel aufeinander, hier konnte ich keinen Fehler entdecken. Wird er aus dem Lot gebracht bzw. der mögliche Nivellierausgleich überschritten gibt das Gerät einen Warnton aus, der auch deaktiviert werden kann.
Man kann die Nivellierfunktion auch gänzlich deaktivieren, was praktisch ist. Dann kann der Laser problemlos geneigt werden ohne den akustischen Alarm auszulösen. Der Laser blinkt hier nur in regelmäßigen Abständen um zu signalisieren, dass er nicht ausnivelliert ist.

App:
Die App ist einfach aber zweckmäßig. Die grundlegenden Funktionen habe ich ja bereits beschrieben. Neben einem Standby Betrieb braucht man sie für die Laserintensität und das Rücksetzen der Cal Warnung. Noch interessanter wird sie sicherlich mit der motorisierten RM3 Halterung, da diese über die gleiche App gesteuert werden kann. Die Verbindung zum GLL 3-80 klappt sehr zuverlässig. Einziges Verbesserungspotential wäre eine etwas feingranularere Akkustandsanzeige, da bei der dreistufigen die Restlaufzeit nur schwer vorhersehbar ist.

Halterung:
Auf diese will ich kurz eingehen, da sie neben dem Stativbetrieb durchaus interessante Einsatzmöglichkeiten bietet. Dank Magnet kann der Laser bspw. An Trockenbaustreben mit ihr befestigt werden. Sie hält hier trotz des hohen Lasergewichtes problemlos. Außerdem ist ein Klemmaufsatz enthalten. Allerdings ist die Klemmweite auf ca. 5 mm beschränkt, so dass auch hier in erster Linie Trockenbauprofile als Befestigungsmöglichkeit in Frage kommen. Schade, dass Bosch hier die Spannweite der Klemmvorrichtung nicht variabel/verstellbar gestaltet hat. Das hätte den Anwendungsbereich (bspw. Befestigung an Lattenhölzern) vergrößert.

Akku:
Wie beschrieben lassen sich sowohl die 10,8 Volt als auch die 12 Volt gelabelten Akkus nutzen. Die Akkulaufzeit selber ist logischer Weise abhängig von den gewählten Betriebsmodi, der Leuchtintensität sowie der Bluetooth Nutzung. Bei Aktivieren aller Funktionen und Bluetooth Anbindung war bei knapp 3 Stunden Schluss, hier ist dann Akku wechseln angesagt. Es empfiehlt sich also bei Nichtverwendung den Laser bspw. über die App in den Stand-by zu versetzen, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Etwas schade ist, dass Bosch nicht auch dem Akkubundle den AA Batterieadapter beilegt, der als Backup hätte hilfreich sein können.

Fazit:
Ich habe schon einige Bosch Blau Geräte, mit denen ich hoch zufrieden bin, und auch der GLL 3-80 CG wird den Ansprüchen an die Marke meiner Meinung nach mehr als gerecht. Der Laser ist wirklich praktisch und macht ein manuelles Übertragen von Höhenpunkten oder Fluchten obsolet, da er den ganzen Raum ausleuchtet und das gleich auf drei Ebenen. Einen Rotationslaser werde ich mir zukünftig nicht mehr leihen.
Der Unterschied zu günstigeren Modellen der grünen Reihe ist deutlich, der projizierte Strich wesentlich heller, sehr akkurat und auch in hellen Räumen noch gut zu sehen. Die App Bedienung ist je nach Anwendungsfall durchaus praktisch, zumal sich der Laser hierüber auch aus der Entfernung in den Standby versetzen lässt. Die beiliegende Halterung ist zweckmäßig und robust, auch wenn sie ein Stativ nicht ersetzen kann aus meiner Sicht.
Da es kaum Kritikpunkte gibt, der Laser präzise arbeitet und top verarbeitet ist, gibt es folglich auch 5 Sterne in der Summe. Praktisches Tool für die Baustelle.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


EZVIZ C2Cube 720p HD WLAN-Kamera mit Nachtsicht, PIR-Bewegungserkennung, Mikrofon und Lautsprecher, weiß
EZVIZ C2Cube 720p HD WLAN-Kamera mit Nachtsicht, PIR-Bewegungserkennung, Mikrofon und Lautsprecher, weiß
Wird angeboten von EuroMystic
Preis: EUR 86,90

4.0 von 5 Sternen Indoor Cam mit überraschend guter Bildqualität und zuverlässiger Alarmierung Dank PIR Sensor, 12. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe einige Internet Cams im Hause zur Überwachung im Einsatz, von der einfachen TP-Link bis hin zu Nest-Cam. Ein sportliches Vergleichsfeld zumal auch eine Kamera aus gleichem Hause dabei ist. So viel sei vorweg verraten: Die C2Cube überzeugt und ist besser als die C3C aus gleichem Hause, ist aber noch nicht perfekt. Dazu nun mehr:

Die Vor-/Nachteile in der Zusammenfassung vorab:

++ sehr gute Bildqualität
+ PIR Sensor
+ gute Audioübertragung
+ gute App
+ solide Verarbeitung
+ einfache Einrichtung/Verbindung
+ gute Nachtsicht
+ PC Software verfügbar
+ Speicherung auf SD Karte
+ IFTTT und Alexa Unterstützung
+ Push Benachrichtigungen
+ Verschlüsselung der Bilddaten
+ keine Folgekosten
+ sehr zuverlässige Alarmierung

o gewöhnungsbedürftige Menüführung
o kein Webinterface

- Neigungswinkel der Kamera mit Standfuß nur oberhalb der Horizontalen ausrichtbar
- kein lokaler Zugriff, auch nicht mit SD Karte
- wenig Konfigurationsparameter
- keine Alarmierung bei Verbindungsverlust
- App mit zu vielen Berechtigungen
- Ohne Micro SD Karte keine Aufzeichnungen

-- Gegensprechen funktioniert nicht

= Die C2Cube überrascht mit einer sehr guten Bildqualität, die der Nest FullHD Cam sogar ebenbürtig ist, trotz geringerer Auflösung der Kamera. Dies gilt sowohl für die Tag- als auch für die Nachtsicht. Auch die App kann trotz etwas gewöhnungsbedürftiger Menüführung überzeugen und der PIR Sensor sorgt für eine nahezu fehlerlose Auslösung, hier gibt es nichts zu meckern. Kritikpunkt ist allerdings die nicht funktionierende Gegensprechfunktion, die die Kamera eigentlich haben sollte, aber immer einen Fehler produziert, ich hoffe hier auf ein Firmware Update. Bedenken sollte man auch, dass ein Zugriff auf die Kamera nur über die Cloud möglich ist und die Kamera nur mit eingelegter MicroSD Karte Video Clips aufzeichnet. Trotz der guten Bildqualität gibt es vor allem wegen der nicht funktionierenden Gegensprechfunktion nur 4 Sterne.

Die EZVIZ C2Cube im Detail:

Erster Eindruck:
Der erste Eindruck der EZVIZ C2Cube ist solide und der Preisklasse angemessen. Die Kamera ist gut verarbeitet und bietet eine ordentliche Haptik, keinesfalls billig. Der Kunststoff in Hochglanz Optik ist stabil, lediglich der Standfuß wirkt ein wenig filigran und gibt unter Druck leicht nach. Er kann gut ausgerichtet werden, allerdings kann die Kamera nicht unter die Horizontale geneigt werden, was problematisch bei erhöhter Aufstellposition sein kann. Die Kamera kann dann nicht „nach unten“ schauen. Dafür ist eine Wandmontage mit dem gleichen Standfuß problemlos möglich.
Auffällig an der Kamera ist der integrierte PIR Sensor, wie man ihn normalerweise aus Bewegungsmeldern kennt. Dieser ermöglicht eine deutlich fehlerfreiere Bewegungserkennung – dazu später mehr. Die IR LED ist als einzelne, leuchtstarke LED ausgeführt und es finden sich Öffnungen für Mikrofon und Lautsprecher, die Kamera kann 2 Wege Audioübertragung. Auch Ethernet Port und Micro SD Kartenslot sind vorhanden.
Die Zuleitung ist mit 140 cm noch ausreichend lang ausgefallen. Insgesamt ein solider erster Eindruck.

Einrichtung:
Bei der Einrichtung der Kamera gab es eine erste kleine Hürde, denn die App kannte die C2Cube noch gar nicht als Kameratyp zur Auswahl, aber es funktioniert auch mit der Wahl einer anderen Kamera. Die Nahbereichsübertragung des WLAN Schlüssels hat wie bei der C3C auch bei der C2Cube nicht funktioniert, wohl aber das Abfilmen eines QR Codes vom Smartphone Display, danach verband sich die Kamera problemlos mit dem WLAN, trotz sehr langem WLAN Schlüssel und vielen Sonderzeichen. Man muss lediglich beim Abfilmen Geduld haben und eine Minute tatsächlich abwarten.
Die Konfiguration in der Kamera ist ein wenig dürftig, denn mit Ausnahme der Bildqualität und der Alarmierungsparameter finden sich nicht viele Einstellmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise nicht beeinflussen, wie lange die Kamera nach einem Alarmereignis aufzeichnet, auch eine Daueraufnahme lässt sich nicht aktivieren. Immerhin sind die Status LEDs abschaltbar.
Eine Speicherung von Video Clips scheint nur auf der Kamera möglich, sprich man braucht dafür definitiv eine Micro SD Karte. Eine Cloud Speicherung erfolgt nicht, das sollte man bedenken.

Bildqualität:
Diese ist für eine 720p Kamera überraschend gut und kann sogar mit der 1080p Qualität meiner Nest Cam mithalten. Im Gegensatz zur C3C zeigen sich so gut wie keine Komprimierungsartefakte und die Detailschärfe ist wesentlich höher. Von meinen fünf 720p Kameras, liefert die C2Cube die mit Abstand beste Qualität und das sowohl bei Tag als auch bei der schwarz/weißen Nachtsicht.
Das gilt auch für das sehr geringe Input Lag von nur ca. einer Sekunde im Lifestream, das ist ebenfalls vorbildlich.
Die Farbwiedergabe ist solide und die Kamera hat keine Probleme mit kontrastreichen Umgebungen. Auch dunkle Bereiche werden gut wiedergegeben. Die Nachtsicht LED reicht gut 6 Meter weit und leuchtet gut aus. Sie ist aber auch deutlich sichtbar an der Kamera (siehe Fotos).
Bewegte Personen werden problemlos aufgenommen und durch die gute Bildqualität kann sogar der digitale Zoom genutzt werden, um bspw. Gesichter zu identifizieren.
Insgesamt eine Leistung ohne Fehl und Tadel, die die Kamera in puncto Bildqualität abliefert.

Alarmierung:
Während die Kameras normalerweise auf Helligkeitsveränderungen reagieren, was zu gelegentlichen Fehlalarmen führt, kommt bei der C2Cube ein Wärmesensor (Pyroelektrischer Sensor (PIR)) zum Einsatz, was man auch in der Fehlerrate merkt. Denn die Kamera löst sehr zuverlässig aus und hat bisher in den ersten Tagen des Einsatzes keinen einzigen Fehlalarm produziert. Die Erkennungsreichweite beträgt mehr als 5 Meter (mehr nicht getestet), was für die Indoor Nutzung mehr als ausreichend sein sollte. Die Alarmierung in der App erfolgt nach Erkennung mit nur geringer Latenz innerhalb von ca. 1-2 Sekunden in der App, auch wenn man sich nicht im WLAN der Kamera befindet. Als Besonderheit kann die Kamera einen Alarmton bei Erkennung abgeben (zwei Lautstärkestufen). Eine Alarmbenachrichtigung per E-Mail ist nicht direkt integriert, kann aber über IFTTT „nachgerüstet“ werden.

Audio:
Die Audioübertragung ist durchaus brauchbar und man kann Stimmen recht gut entziffern, auch in Aufnahmen. Was wie beschrieben gar nicht funktioniert ist das Gegensprechen, welches die Kamera der Verpackung und Ausstattungsbeschreibung nach ebenfalls besitzen soll. Allerdings quittiert die App ein Starten der Funktion immer mit der kryptischen Meldung 262000. Es ist unschwer zu erraten, dass dieser Fehlercode natürlich nirgendwo aufgelöst oder beschrieben wird, so dass diese Funktion nicht nutzbar ist.

App/Software:
Hier trennt sich meist die Spreu vom Weizen, denn bei all meinen Kameras mit Ausnahme der Nest Cam und der Motorola Focus fühlt man sich bei den Apps 10 Jahre in der Zeit zurück versetzt, nicht nur von der Optik und Bedienbarkeit her. Bei der EZVIZ App ist das anders, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Neben der Livestream Verfolgung bietet die Kamera bei eingelegter SD Karte eine Timeline, die Alarmevents übersichtlich darstellt. Hierüber kann man die zu den Events gespeicherten Aufzeichnungen direkt aufrufen und gezielt ansehen. Ein Vorspulen oder Zeitraffer ist aber nicht möglich und die Timeline wird auch nicht aktualisiert, so lange sie geöffnet ist. Will man die Aufnahmen auf dem Smartphone speichern, gibt es sowohl im Live Modus als auch während der Wiedergabe eine Bild- und Videoaufzeichnungsoption.
Die App alarmiert über Push Nachrichten bei Bewegungen im Bild, was wirklich zuverlässig funktioniert.Von der sonstigen Bedienbarkeit her ist die App zwar gewöhnungsbedürftig, aber dennoch intuitiv.
Es gibt vom Hersteller auch eine PC Software und die Möglichkeit über den Internet Explorer zuzugreifen (andere Browser werden nicht unterstützt!). Witzig ist, dass in der PC App Funktionen zur Verfügung stehen, die es in der App nicht gibt, wie bspw. die Zeitraffer Wiedergabe.
Was aber noch mehr verwundert ist, dass weder die App noch die PC Software lokal funktionieren. Ohne Internetanbindung ist kein Zugriff möglich, auch nicht auf die in der Kamera gespeicherten Aufnahmen. Als Nest Nutzer ist das für mich kein Beinbruch, verwundert aber doch bei der beworbenen SD Kartenspeicherung.

Folgekosten:
Gibt es nicht. Die Speicherung von Aufnahmen erfolgt ausschließlich auf SD Karte und der Zugriff über den zentralen Cloud Server ist kostenlos.

Stromverbrauch:
Dieser ist recht gering. 1,9 Watt im normalen Betrieb und 2,6 Watt im Nachtmodus lassen den Stromzähler nicht wirklich schneller drehen und auch ein 24/7 Dauerbetrieb kostet weniger als 5 Euro im Jahr.

Fazit:
Insgesamt eine sehr gute Indoor Kamera, die alleine von der Bildqualität her das Potential für 5 Sterne hätte. Verarbeitung und Ausstattung mit PIR Sensor kann ebenfalls überzeugen. Die Alarmierung klappt sehr zuverlässig, die App ist stabil und zweckmäßig Allerdings funktioniert bei meinem Exemplar das Gegensprechen nicht, was ein größeres Mankos ist und zum Abzug führt, die übrigen Mankos wären aus meiner Sicht noch verschmerzbar, wenn man nicht auf den lokalen Zugriff angewiesen ist. So sind es in der Summe gute 4 Sterne und eine gute Preis/Leistung für die die C2Cube. Wer nicht aufs Gegensprechen angewiesen ist und mit den kleineren Mankos leben kann erhält eine gute Indoor Cam mit überdurchschnittlicher Bildqualität (siehe Fotos).
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


60 m Montierter Metall-Schlauchwagen mit 30 m Schlauch für Profis
60 m Montierter Metall-Schlauchwagen mit 30 m Schlauch für Profis
Preis: EUR 81,45

2.0 von 5 Sternen Einfacher, bedingt durchdachter Schlauchwagen mit schiefer Montage, sehr einfachem Schlauch und schlechten Kupplungen, 11. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Scheinbar ist es nicht einfach einen Schlauchwagen herzustellen, wie ich beim Kärcher HT M 80 Metall-Schlauchwagen Kit erleben durfte. Für die Gartenbewässerung nutze ich daher nach wie vor meine Gardena Schlauchtrommel mit 30 Meter Schlauch, da sie ihren Zweck auch ohne Räder problemlos erfüllt. Der Hozelock Schlauchwagen trat an es besser zu machen, schafft das aber leider nicht. Warum dazu nun mehr:

Positiv ist, dass der Wagen so gut wie fertig montiert geliefert wird und nicht erst wie der Kärcher mühevoll zusammengebaut werden muss. Allerdings hätte sich der Hersteller bei der Montage etwas mehr mühe geben können, denn die Trommel eiert um fast 2 cm, was optisch nicht gerade hochwertig wirkt. Immerhin lässt sie sich dennoch gut drehen.

Vom Design her ist der Wagen eigentlich gelungen, denn er erfüllt ein wichtiges Kriterium: Einen niedrigen Schwerpunkt, um nicht bei Zug gleich umzukippen.Die Griffstange kann auf die gewünschte Arbeitshöhe herausgezogen werden. Die Kombination aus Strahlrohren und Kunststoff wirkt recht solide, auch wenn der Wagen leicht kippelt. Dafür haben die Kunststoffräder etwas sehr viel Spiel. Auch unschön ist, dass der Stützbügel ohne Schoner direkten Bodenkontakt hat, so dass hier Rost sehr schnell ansetzen dürfte.

Die Rolleigenschaften des Wagens sind gut und er lässt sich prinzipiell gut handhaben, rutsch allerdings bei Zug auch leicht weg. Immerhin neigt er nicht zum Kippen. Kleine Anmerkung noch zum beworbenen „weichen“ Handgriff: Die in der Abbildung sichtbare dünne Kunststoffummantelung des Rohres ist alles andere als weich.

Der bereits aufgewickelte 1/2 Zoll Schlauch ist einfachste Baumarkqualität und dementsprechend dünn, wodurch er gerne abknickt, auch unter Druck. Selbst mein günstiger Lux Tools Schlauch vom Biber Baumarkt wirkt hier wertiger, von teureren Schläuchen ganz zu schweigen.

Er muss abgewickelt werden, um an die beiliegenden, Gardena kompatiblen Schlauchkupplungen zu gelangen. Bei Hozelock scheinen die dünnen Schläuche Standard zu sein, denn die Schlauchkupplungen haben alle einen Abknickschutz für den Schlauch, was ja prinzipiell nicht verkehrt ist, aber bei hochwertigeren Schläuchen normalerweise nicht notwendig ist. Die Kupplungen halten zwar sicher auf dem Schlauch aber nicht gut an den Übergängen zu anderen Kupplungen bzw. Steckern, sie lösen sich zu leicht. Die von Gardena halten deutlich besser.

Eine einfache Spritze ist ebenfalls dabei, die ihren Zweck erfüllt. Um den Schlauchwagen anschließen zu können muss etwas Schlauch abgeschnitten und als Anschlussschlauch mit Kupplungen versehen werden, die ebenfalls beiliegen. Ein Adapter für den Wasserhahn (1/2 Zoll, 3/4 Zoll und 1 Zoll) ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, das ist positiv.

Fazit:
In der Summe funktioniert der Hozelock Schlauchwagen zwar besser als das Kärcher Pendant, aber weder der mitgelieferte Schlauch noch die Fertigung des Wagens, noch die Kupplungen können vollends überzeugen. Eine Kippneigung hat der Wagen zwar nicht, aber die eiernde Trommel darf in der Preisklasse nicht vorkommen. Auch rutscht der Wagen bei Zug leicht weg und hat keine Schoner für die verzinkten Stahlrohre, schade. Der Schlauch ist nicht sonderlich dick, neigt zum Abknicken. Was hieran Premium sein soll erschließt sich mir nicht. Die Steckverbinder halten nicht gut und sollten durch die Gardena Pendants getauscht werden. In der Summe reicht es daher auch nur für 2 Sterne. Ich muss leider meinen Vorrezensenten recht geben. Zwar steht der Wagen besser als der Kärcher, überzeugen kann er aber dennoch nicht in Gänze.

Alternative: Es ist zwar kein Wagen, aber die Gardena Classic 8007-20 Schlauchtrommel, 50, kompakte Bauweise, Nachtropfstopp, Schlauchanschluss abgewinkelt (Max. Kapazität: 50m 13mm (1/2"), 40m 15mm (5/8"), 30m 19mm (3/4"))
ist deutlich besser. Steht bei mir ganzjährig im Freien und sieht noch aus wie am ersten Tag. Sie ist kippsicher, einfach zu handhaben und mit einem Classic Schlauch günstiger und besser als die Hozelock Kombi.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


USB Ladegerät Syncwire USB Netzteil - 4-Port 6,8A/34W - Reiseadapter mit US / UK / EU Steckdose für iPhone iPad,Samsung Galaxy,Smartphone,Tablet,Power Bank - Weiß
USB Ladegerät Syncwire USB Netzteil - 4-Port 6,8A/34W - Reiseadapter mit US / UK / EU Steckdose für iPhone iPad,Samsung Galaxy,Smartphone,Tablet,Power Bank - Weiß
Wird angeboten von SYNCWIRE UK
Preis: EUR 14,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes, wertiges Ladegerät nicht nur für Reisen, 8. Oktober 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe bereits einige USB Ladegeräte, brauchte jedoch noch eines für Reisen und bin mehr zufällig über das Syncwire gestolpert. Ich war zwar skeptisch bei den fast ausschließlichen 5-Sterne Bewertungen, kann diese aber nun bestätigen.

Das Ladegerät wirkt hochwertig verarbeitet und durch 160g Gewicht auch sehr solide. Von der Haptik wirkt es sogar besser als das RAVPower 4-Port USB Ladegerät der gleichen Preisklasse. Es ist mit 55mm x 60mm x 40mm ausreichend kompakt für Reisen. Zwei aufsteckbare Adapter für UK und Europa liegen bei, der US Stecker ist fest integriert. Die Adapter halten sicher im montierten Zustand.

Das Ladegerät akzeptiert Eingangsspannungen von 100V bis 240V und liefert 34 Watt Maximalleistung was bei 5 Volt USB Spannung genau für die zwei 1A und zwei 2,4 A Ports ausreicht. Ein angeschlossenes Messgerät bestätigte auch die maximale Leistungsabgabe von 2,4 A auf den beiden stärkeren Ports.

Eine blaue LED signalisiert die Betriebsbereitschaft. Selbst bei 4 angeschlossenen USB Geräten im Lademodus wird das Gerät nur handwarm, so soll es sein. Ein Geräusch gibt das Ladegerät weder unter Last noch im Ruhezustand ab. Im Stand-By zeigte das Energiemessgerät eine Leistungsaufnahme von unter 0,05 Watt.
Auffällig ist hingegen, dass die Betriebs-LED nach Abziehen des Ladegerätes noch einige Zeit nachleuchtet. Eine Spannung liegt aber dann nur auf der Niedervolt, nicht auf der Hochvolt Seite an, so dass man gefahrlos den Steckeradapter trotz leuchtender LED entfernen kann.

Das Ladegerät hat die obligatorische CE Kennzeichnung. Eine TÜV Prüfung oder eine GS Zertifizierung besitzt es aber nicht. Das wurde weder beworben, noch war es zu erwarten bei dem Preis, erwähnt werden sollte es aber dennoch.

Fazit:
Auch wenn ich das Ladegerät in erster Linie für Dienstreisen gekauft habe, kommt es jetzt auch zu Hause häufig zum Einsatz, da es zuverlässig funktioniert, einen soliden Eindruck hinterlässt, auch bei Volllast nicht zu heiß wird und ausreichend Leistung für 4 Geräte bereitstellt. Die Preis/Leistung stimmt und ich habe den Kauf keinesfalls bereut.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Hexbug 50109801 - Nano Blister, Robotertierchen, Ab 3 Jahren, Elektronisches Spielzeug
Hexbug 50109801 - Nano Blister, Robotertierchen, Ab 3 Jahren, Elektronisches Spielzeug
Preis: EUR 4,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witziges, recht robustes Spielzeug aber mit recht kurzer Batterielaufzeit, 8. Oktober 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seitdem wir Kakerlakak im Haus haben wurde der darin enthaltene Hexbug ständig zweckentfremdet und sauste mehr durch die Kinderzimmer als über das Spielbrett. Das liegt auch daran, dass dieses kleine batteriebetriebene Plastiktierchen auch wunderbar durch selbstgebaute Parcours flitzt (bspw. aus Lego Duplo Steinen).

Dabei verzeiht das Tier auch mal ein beherztes Einfangmanöver der Kinder, ist also ausreichend robust. Bis jetzt laufen alle unsere Tierchen problemlos, lediglich von Wasser sollte man sie fernhalten, wie unsere Kinder schon feststellen durften.

Die Geschwindigkeit der Tiere ist zwar jetzt nicht rekordverdächtig, aber durchaus passabel, sie nimmt allerdings mit leerer werdenden Batterien ab. Letztere halten leider nicht sonderlich lange. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man teure oder billige LR44 Knopfzellen einsetzt. Immerhin gibt es letztere für unter 0,3 Eur/Stck, was die Folgekosten noch in Grenzen hält.

Bedenken sollte man auch, dass die Hexbugs lediglich auf glatten Böden gut laufen. Bereits auf kurzfloorigen Teppichen versagen sie schnell ihren Dienst.

Fazit:
Berücksichtigt man die Einschränkungen erhält man ein witziges Spielzeug, welches insbesondere in Selbstgebauten Parcourcs richtig Spaß macht. Unser Nachwuchs spielt hier immer mal wieder gerne mit. Insgesamt ein netter Zeitvertreib, dessen größtes Manko der nicht gerade geringe Batterieverbauch ist. Man sollte sich also gleich ein Zehnerpack mitbestellen. In der Summe gibt es 4 Sterne für den kleinen Plastikkäfer.


EZVIZ C3C,720p HD Outdoor WLAN-Bullet-Kamera mit Nachtsicht, wetterfest, Brennweite 2,8mm, weiß
EZVIZ C3C,720p HD Outdoor WLAN-Bullet-Kamera mit Nachtsicht, wetterfest, Brennweite 2,8mm, weiß
Preis: EUR 109,00

4.0 von 5 Sternen Brauchbare, solide Outdoor Cam mit guter Bildqualität aber auch kleinen Defiziten, bspw. ohne lokalen Zugriff, 7. Oktober 2017
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich habe insgesamt 5 Kameras am und ums Haus installiert. Angefangen von der einfachen VGA TP-Link bis hin zur Full HD Nest Cam. Auch einige 720p Kameras (Motorola, Smartwares, TrendNet) sind dabei, also ein gutes Vergleichsfeld für die vorliegende EZVIZ. So viel sei vorweg verraten: Sie schlägt sich durchaus gut und punktet mit Zuverlässigkeit und guter App, hat aber auch einige Defizite, mit denen man Leben können muss. Dazu nun mehr:

Die Vor-/Nachteile in der Übersicht vorab:

+ solide Verarbeitung
+ einfache Einrichtung/Verbindung
+ gute Nachtsicht
+ PC Software verfügbar
+ stabile App
+ Speicherung auf SD Karte
+ IFTTT und Alexa Unterstützung
+ Push Benachrichtigungen
+ Verschlüsselung der Bilddaten
+ spritzwassergeschützt
+ keine Folgekosten
+ im Vergleich nach akzeptable Bildqualität
+ wenig false positives (Fehlalarme)

o gewöhnungsbedürftige Menüführung
o kein Webinterface
o Kompressionsartefakte sichtbar

- kurzes Netzkabel
- kein lokaler Zugriff, auch nicht mit SD Karte
- wenig Konfigurationsparameter
- keine Audioaufnahme
- keine Alarmierung bei Verbindungsverlust
- App mit zu vielen Berechtigungen
- Ohne Micro SD Karte keine Aufzeichnungen

= Solide Kamera mit durchaus guter Bildqualität trotz starker Komprimierung des Bildmaterials. Gute Nachtsicht, stabile App und verschlüsselten Bilddaten. Aber es gibt auch Defizite, so finden sich wenig Konfigurationsparameter: Es lässt sich bspw. nicht einstellen, wie lange Clips bei Bewegungserkennung gespeichert werden und auch nicht wo sie gespeichert werden. Die App verlangt nach deutlich zu vielen Berechtigungen, die für die gebotenen Funktionen teilweise gar nicht benötigt werden. Trotz SD Karte erlaubt die Kamera auch keinen lokalen Zugriff über die App, was aufgrund der Produktbeschreibung so nicht zu erwarten ist. Erfreulich hingegen ist der eigene IFTTT Kanal und die einfache Einrichtung. In der Summe reicht es noch knapp für 4 Sterne, insbesondere weil die Alarmierung durchaus zuverlässig funktioniert und die App besser ist, als das was viele andere Hersteller aus Fernost mitliefern und das bei einem noch fairen Preis.

Die EZVIZ C2C im Detail:

Erster Eindruck:
---------------------
Eine solide Verarbeitung kann man der EZVIZ nicht absprechen. Das Gehäuse besteht aus solidem Kunststoff und der verstellbare Fuß ist aus Metall gefertigt, um die Kamera sicher zu halten. Spaltmaße sind gleichmäßig und es finden sich keine Verarbeitungsfehler. Die Wasserdichtigkeit ist gegeben, wie die Dusche mit dem Gartenschlauch zeigt. Der Resetknopf sitzt wie das SD Kartenfach unter einer geschraubten Kunststoffklappe, die sogar gummigedichtet ist, vorbildlich.
Schön ist, dass EZVIZ eine Bohrschablone zum Aufkleben mitliefert. Eine mehrsprachige Anleitung liegt ebenfalls bei, ist aber in einigen Punkten etwas sehr knapp ausgefallen. Leider findet sich auch online keine ausführlichere Anleitung. Als Anschlüsse sind ein LAN Port und der Stromanschluss vorhanden, allerdings ist die Zuleitung des Netzteiles hier mit 160 cm aus meiner Sicht deutlich zu kurz ausgefallen für eine derartige Kamera. Dennoch ein solider erster Eindruck.

Einrichtung:
---------------
Eigentlich denkbar einfach, auch wenn ich mir bis heute nicht erklären kann, wie die WLAN Parameter aus 5 cm Entfernung vom Smartphone zur Kamera übertragen werden sollen ohne dass die Kamera ein eigenes WLAN aufspannt. Jedenfalls gab die Anleitung das vor und es funktionierte wie zu erwarten auch nicht. Aber EZVIZ hat an eine Alternative gedacht und das Abfilmen eines QR Codes vom Smartphone brachte die beabsichtigte Verbindung zustande. Kritikpunkt aber auch hier, dass die App hier von blau aufleuchtenden LEDs spricht, die die Kamera einfach nicht hat.
Dennoch unkompliziert und einfach, trotz sehr langem WLAN Schlüssel und vielen Sonderzeichen. Man muss lediglich beim Abfilmen Geduld haben und eine Minute tatsächlich abwarten.
Die Konfiguration in der Kamera ist ein wenig dürftig, denn mit Ausnahme der Bildqualität und der Alarmierungsparameter finden sich nicht viele Einstellmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise nicht beeinflussen, wie lange die Kamera nach einem Alarmereignis aufzeichnet, auch eine Daueraufnahme lässt sich nicht aktivieren. Bei eingelegter SD Karte kann man nicht auswählen wo gespeichert werden soll (cloud/SD) und auf die Bildparameter hat man mit Ausnahme der Qualitätseinstellung keinen Einfluss.

Bildqualität:
---------------
720p hört sich immer nach viel an, allerdings enttäuschen hier viele Kameras. Auch die EZVIZ bleibt etwas hinter den Ansprüchen an ein 720p Bild zurück, was vor allem an der hohen Kompression liegt, selbst im hochauflösendsten Modus (Der Stream läuft dann mit ca. 600 Kbit/s). Man sieht bei normaler Betrachtung schon deutliche Kompressionsartefakte und entsprechende Treppchenbildung nicht nur an bewegten Objekten. Auch entsteht dadurch etwas Bewegungsunschärfe. Insgesamt ist die Bildqualität besser als bei meinen übrigen 720p Kameras, muss sich aber doch deutlich der Nest Cam geschlagen geben, die allerdings auch in Full HD auflöst. Gut ist die Gegenlichtkompensation und die Detailzeichnung dunkler Bildbereiche.
Die Farbwiedergabe ist ebenfalls gut, die Verzeichnung sichtbar aber bei dem Weitwinkel verschmerzbar. In der Dämmerung setzt sichtbares Bildrauschen ein, bevor die Kamera auf Nachtsicht umschaltet, die wiederum sehr gut ist. Die IR LEDs leuchten locker 6-8 Meter weit und der Kontrast der nächtlichen schwarz/weiß Aufnahmen ist sehr gut.
Man kann mit den Bildern Personen deutlich identifizieren und darauf kommt es schließlich an. Eine von der Kamera aufgezeichnete Person wäre bis in ca. 5 Meter Entfernung gut erkennbar, egal ob Tag oder Nacht.
Ein Wort noch zur Latenz des Live-Streams. Dieser ist mit ca. 1-2 Sekunden erfreulich gering und das obwohl auch bei der EZVIZ die Daten erst einmal über die zentralen Server laufen.

Audio:
Ist leider gar nicht vorhanden, was auch bei Outdoor Cams verwundert. Während Gegensprechen noch nicht mal ein Must Have gewesen wäre, wäre zumindest die Aufzeichnung von Geräuschen schön gewesen, das sollte in der Preisklasse eigentlich Standard sein.

App/Software:
-------------------
Hier trennt sich meist die Spreu vom Weizen, denn bei all meinen Kameras mit Ausnahme der Nest Cam und der Motorola Focus fühlt man sich bei den Apps 10 Jahre in der Zeit zurück versetzt, nicht nur von der Optik und Bedienbarkeit her. Bei der EZVIZ App ist das anders, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Neben der Livestream Verfolgung bietet die Kamera bei eingelegter SD Karte eine Timeline, die Alarmevents übersichtlich darstellt. Hierüber kann man die zu den Events gespeicherten Aufzeichnungen direkt aufrufen und gezielt ansehen. Ein Vorspulen oder Zeitraffer ist aber nicht möglich und die Timeline wird auch nicht aktualisiert, so lange sie geöffnet ist. Will man die Aufnahmen auf dem Smartphone speichern, gibt es sowohl im Live Modus als auch während der Wiedergabe eine Bild- und Videoaufzeichnungsoption.
Die App alarmiert über Push Nachrichten bei Bewegungen im Bild, was wirklich zuverlässig funktioniert.Von der sonstigen Bedienbarkeit her ist die App zwar gewöhnungsbedürftig, aber dennoch intuitiv.
Es gibt vom Hersteller auch eine PC Software und die Möglichkeit über den Internet Explorer zuzugreifen (andere Browser werden nicht unterstützt!). Witzig ist, dass in der PC App Funktionen zur Verfügung stehen, die es in der App nicht gibt, wie bspw. die Zeitraffer Wiedergabe.
Was aber noch mehr verwundert ist, dass weder die App noch die PC Software lokal funktionieren. Ohne Internetanbindung ist kein Zugriff möglich, auch nicht auf die in der Kamera gespeicherten Aufnahmen. Als Nest Nutzer ist das für mich kein Beinbruch, verwundert aber doch bei der beworbenen SD Kartenspeicherung.

Alarmierung:
-----------------
Funktioniert wirklich zuverlässig und bei richtiger Einstellung halten sich die Fehlalarme in Grenzen. Auch werden selbst schnell bewegte Objekte zuverlässig erfasst, selbst an Rändern des Erfassungsbereiches, hier gibt es wenig Anlass zur Kritik. Die Push Benachrichtigung erfolgt ca. 3 – 5 Sekunden verzögert, was ok ist.
Überrascht war ich, dass ohne Micro SD Karte keine Alarmierung in der Timeline gezeigt wurde und folglich auch kein Clip aufrufbar war. Anscheinend gibt es keine Cloud Speicherung für die C3C.

Folgekosten:
------------------
Gibt es nicht. Zwar wird ein kostenpflichtiger Online Speicher bisweilen erwähnt, ich habe aber keine Hinweise hierauf gefunden auf der Hersteller Seite. Die Daten werden auf der SD Karte gespeichert, wenn eine eingesetzt wird, und auch von dort abgerufen. Mit einer 32 GB kommt man bei nicht dauerhafter Alarmauslösung dabei schon ausreichend weit.

Fazit:
--------
In der Summe eine solide Outdoor Cam mit einer guten Preis/Leistung und keinen Folgekosten mit Ausnahme einer Micro SD Karte. Zwar hat die Kamera keinen lokalen Zugriff und auch eine Audio Übertragung findet man nicht, aber die Bildqualität liegt über der meiner anderen 720p Kameras egal ob Tag oder Nacht. Auch die Alarmierung klappt gut und die ersten Tage lief die Kamera bisher Absturz frei. Die App ist zwar hier und da etwas ungewohnt in der Bedienung, aber dafür läuft sie stabil und ist deutlich besser als bei anderen Cams. An die Nest Cam kommt die EZVIZ aber weder von der Bildqualität noch von der Alarmierung oder App heran, aber diese spielt auch in der einer anderen Preisklasse und kostet monatlich.
Daher in der Summe trotz einiger Mankos noch knapp 4 Sterne. Der Preis gibt hier den Ausschlag. Man muss allerdings beachten, ob man mit den erwähnten Mankos leben kann oder nicht.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


LEITUNGSVERBINDER 0,34-0,75mm²
LEITUNGSVERBINDER 0,34-0,75mm²
Wird angeboten von Elektro4000de
Preis: EUR 12,39

5.0 von 5 Sternen Guter, einfach zu handhabender Leitungsverbinder gerade für den Einsatz in Rolladenkästen, 4. Oktober 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LEITUNGSVERBINDER 0,34-0,75mm² (Werkzeug)
Unsere Rolladenmotoren waren innerhalb des Rolladenkastens verkabelt, allerdings waren die proprietären Steckverbinder nicht mehr erhältlich. Die vorliegenden Leitungsverbinder schafften hier Abhilfe. Die Anwendung ist dabei Dank selbst schneidender Kontakte denkbar einfach: Adern einfach 4 cm freilegen, in die jeweiligen Klemmen drücken und den überstehenden Teil der Adern abschneiden. Anschließend wird der Verbinder einfach zusammengeschraubt und stellt selbstständig den Kontakt zwischen beiden Seiten her. Die korrekte Zuordnung der Adern geschieht automatisch, da sich beide Seiten nur in einer Position zusammenführen lassen.

Allerdings muss man beim Zusammenschrauben behutsam vorgehen. Das maximale Drehmoment ist mit 1,5 NM angegeben. Man sollte dieses Drehmoment auch möglichst einhalten. Hier gilt das Motto nach fest kommt ab ganz besonders (persönliche Erfahrung). Also behutsam schrauben!

Da die Produktbeschreibung nicht gerade üppig ausfällt, hier noch ein paar technische Daten des Verbinders: Er ist ca. 62 mm lang im montierten Zustand und 17 mm im Durchmesser. Der Kabeldurchmesser solllte 4-8mm betragen, der zulässige Leitungsquerschnitt steht im Produktnamen. Der Verbinder ist IP 68 zertifiziert.

Fazit:
Macht das was er soll. Ich bin dankbar, dass es eine derartige Alternative gibt und ich so eine unkomplizierte Verdrahtung vornehmen konnte, die auch noch wasserdicht ist. Dank kompakter Abmessungen passte er problemlos seitlich in den Rollandenkasten (mit Kabelschellen befestigt) und ermöglicht so einen problemlosen austausch des Rolladenmotors, ohne Flurschaden anzurichten. Habe mir gleich noch welche nachbestellt, für den Fall der Fälle. 5 Sterne - funktioniert wie beschrieben.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Anker PowerCore 10000mAh externer Akku, die kleinere und leichtere Powerbank, extra kompakt für iPhone, Samsung Galaxy und weitere Smartphones
Anker PowerCore 10000mAh externer Akku, die kleinere und leichtere Powerbank, extra kompakt für iPhone, Samsung Galaxy und weitere Smartphones
Wird angeboten von AnkerDirect DE
Preis: EUR 59,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompakt, wertig und zuverlässig. Gute Powerbank mit knapp 7000 mAh Smartphone- Ladekapazität, 2. Oktober 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze schon lange und oft Powerbanks um gerade auf Dienstreisen das Smartphone bei starker Nutzung auch mal nachladen zu können. Bisher hatte ich hierzu ein APC Mobile Power Pack im Einsatz, der mir treue Dienste geleistet hat, aber über die Zeit einen Teil seiner Kapazität eingebüßt hat. Daher musste eine neue, möglichst kompakte Powerbank her, die problemlos in der Aktentasche verschwinden kann.

Die Anker PowerCore mit 10000 mAh schien hier genau richtig. Die Powerbank ist mit 9cm auf 6cm ausgesprochen kompakt, dafür mit 2 cm ein klein wenig dicker. Die 10000 mAh Version hat einen Micro USB Port zum Beladen und nur einen USB A Port zum Laden von Geräten. 4 LEDs geben Auskunft über den Ladezustand der Zellen. Das Gehäuse besteht aus mattem Kunststoff und ist äußerst resistent gegenüber Fingerabdrücken. Es wirkt ausreichend robust. Im Lieferumfang befinden sich neben der eigentlichen Powerbank eine Transporttasche (gute Dreingabe), sowie ein kurzes USB Kabel mit Micro USB Anschluss.

Dass man die Kapazitätsangabe von Powerbanks nicht einfach mit der des Smartphone Akkus gleichsetzen kann, sollte sich herumgesprochen haben. Durch den Bezug auf eine Nennspannung von 3,7 Volt und Verlusten durch die Spannungswandlung ergeben sich in der Praxis 6842 mAh Ladekapazität, die sich aus der Powerbank saugen ließ. Diesen Wert kann man durch die Kapazität des eigenen Smartphone Akkus teilen um zu ermitteln, wie oft das jeweilige Modell mit einer Ladung der Powerbank geladen werden kann.

Die Stromabgabe erfolgt mit bis zu 2,4 A Stromstärke. Das richtige Netzteil voraus gesetzt, lädt die Powerbank laut Messgerät mit 2,1 A und ist damit in etwa 3,5 Stunden geladen, ein noch ausreichender Wert. In der Praxis zeigen sich keine Probleme in der Nutzung. Die Powerbank wird weder beim Laden noch beim Entladen heiß und liefert einen recht konstanten Stromfluss. An Sicherheitsfeatures ist alles an Bord, was es braucht (Temperatur, Überladung, Tiefentladung, etc.).

Beachten sollte man, dass das Laden von Geräten mit einer nur geringen Stromaufnahme (bspw. Bluetooth Kopfhörer) nicht funktioniert, da sich die Powerbank dann abschaltet, weil sie denkt, es wäre kein Abnehmer angeschlossen. Das ist jedoch kein spezifisches Problem der Anker, auch meine APC hat sich so verhalten. Dennoch sollte es erwähnt werden.

Fazit:
Insgesamt bin ich mehr als zufrieden. Klein, kompakt, mit wertiger Hapitk und problemlos in der Praxis, so soll es sein. Tasche und USB Kabel sind auch noch im Lieferumfang enthalten und daher der Preis mehr als fair. Die APC ist deutlich teurer und bietet zumindest keine Tasche. Ich würde die Anker jederzeit wieder kaufen, zu kritisieren gibt es nicht viel, von daher 5 Sterne.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20