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Rezensionen verfasst von
rapninja "rap4fame.de"

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Bis die Sonne Rauskommt
Bis die Sonne Rauskommt
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 4,21

4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kurz gesichtet, 7. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Bis die Sonne Rauskommt (Audio CD)
Mit "Bis die Sonne rauskommt" wird dem Ganzen allerdings die Krone aufgesetzt und Sam präsentiert uns einen sommerlichen Raggae-/Funk-Tune, der ebenso gut Titelsong der nächsten Langnese-Werbung sein könnte. Aufgrund Sam's Fertigkeiten bleibt das Ganze noch hörbar, nach der zehnten Wiederholung im Dauerloop muss ich mir jedoch eingestehen, dass dieser Song meine persönliche Definition von Nichtgefallen trifft, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass mir dieser Titel schlicht zu genrefremd ist, als dass der traditionelle Rap-Fan noch irgendwelche positiven Aspekte daraus filtern könnte. Live! - In angeheitertem Zustand, bin ich jedoch bereit, meine Meinung zu revidieren.


Dis Wo Ich Herkomm
Dis Wo Ich Herkomm
Preis: EUR 7,99

32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Review / Rezension, 7. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Dis Wo Ich Herkomm (Audio CD)
Der Hamburger Samy Deluxe gilt seit jeher als eines der Aushängeschilder im deutschen Rap. Sowohl seine Soloalben, als auch das Debütalbum des HipHop-Trio's Dynamite Deluxe sind stetig präsent. Eine Zeit lang sah man Sam dann allerdings nur noch als "Big Baus" von zweitklassigen Mixtapes lächeln. Die Ankündigung eines neuen Dynamite Deluxe-Albums im letzten Jahr sprach sich schnell herum und lies auf das erhoffte Comeback hoffen. Deutlich wurde auf jeden Fall, dass sich der einst junge und hungrige Rapper entwickelt hat. Jetzt, fünf Jahre nach "Verdammtnochma!" (2004) und dem DD-Album "TNT" (2008), erscheint mit "Dis wo ich herkomm" das dritte offizielle Soloalbum des Samy Deluxe, das vor allem Samy's "Wurzeln und neugewonnenes Heimatgefühl wiederspiegeln soll". Selten habe ich so gespannt auf ein Album gewartet...

Schon während der ersten einleitenden Worte (Gesprochen von Sam's Sohn Elijah) im Intro dieser Scheibe wird klar, welche Faktoren die Aufnahmen zu diesem Album und das Leben des Samy Deluxe am stärksten geprägt haben: Samy sieht sich selbst als Vater und diese verantwortungsvolle Position spiegelt sich auch in nahezu jedem Lied wieder und drückt diesem Album seinen eigenen, unverkennbaren Charakter auf. Nahezu jeder Track scheint direkt an das eigen Fleisch und Blut gerichtet:

"Denn ich will, dass mein Sohn sagt, ich bin ein Mann zu dem er aufschaut /
Ein Mann der sich was aufbaut, ein Mann der an sein' Traum glaubt /
Aber gleichzeitig auch ein Mann, der für ihn da ist /
Ein Mann der was versteht und auch sichergeht, dass es wahr wird."

Die Lyrics sind präzise und überlegt, so dass Missverständnisse oder Interpretationsfreiheit nahezu ausbleiben. Viele Tracks scheinen zugleich Lebenshilfe für Sam's Sohn, als auch der Versuch, die Fehler des eigenen Vaters auszumerzen. Stellvertretend für diese Thematik ist wohl vor allem "Vatertag", in dem Sam den eigentlichen Feiertag als Ansatz nimmt, um die Vater-/Sohn-Thematik aufzugreifen und anhand seines eigenen Lebens zu reflektieren - Wenn kein Vater da ist, müssen die Großeltern, in diesem Fall Oma, herhalten und so findet sich der "Oma Song" in der Trackliste. Hier jedoch in Form einer geschmackvollen Danksagung an alle Großmamas, allen voran Sam's Oma Emma. =)
Lediglich über den Autotune-ähnlichen Effekt in der Hook lässt sich streiten. "Superheld" handelt von Sam's Beziehung zu seinem Spross, in der auch die Hautfarbe eine größere Rolle zu spielen scheint. So bezieht sich Daddy Deluxe z.B. darauf, dass sich sein Sohn eines Abends wünschte, weiß zu sein. Das Resümee, jedoch durchweg positiv: Ein Kopf Hoch-Song in dem Sam seinem Sohn erklärt, dass er für immer sein persönlicher Superheld sein wird und er allein Sam den täglichen Antrieb verleiht um nicht aufzugeben. Mein persönliches Highlight findet sich allerdings in "Erster" und der Botschaft:

"Ihr wollt mich fallen sehen, ich lasse mich nicht unterkriegen /
Wollt' dass ich schweig' doch, ich lass' mir nicht den Mund verbieten /
Euer Neid macht mich immer nur stärker /
und euer Hass macht mich immer nur härter."

"Wer bin ich?" gilt es ebenfalls hervorzuheben - Eine Art gerappter Lebenslauf in dem sich Sam mit seiner Person auseinandersetzt und die persönliche Quintessenz zieht. Ähnliches gilt für das verspielte "Wir sind keine Kinder mehr" das nicht nur in direktem Anschluss folgt, sondern auch, mit viel Sing Sang, die Thematik aufgreift und fortführt.
Vollkommen unklar ist mir jedoch, wie man auf den Tracktitel "Stumm (Xenja)" kam, denn hier fällt mir spontan alles ein, außer stumm zu bleiben. Vor allem die grandiosen Vocals und das hypnotisierende Intro dieses Songs bringen Vibes auf, vor denen man teure Gläser in Sicherheit bringen sollte. Die Tatsache, dass dieses Werk auf der kommenden Tour mit einer Liveband präsentiert wird, ist ebenfalls ein Aspekt der dieses Album ausmacht und einen Konzertbesuch wohl unausweichlich machen wird. "Sowieso Schwer" bringt einen gewissen Karibik/Raggae-Flair mit sich und könnte ebenso gut bei Sonnenuntergang an der Strandbar zu einem Tänzchen mit der Liebsten durch die Nacht hallen. Gesangspart und harmonische Accustics liefern das Übrige für einen entspannten Sommersong. Die Melodie erinnert dabei teilweise an den Soundtrack zu dem Adventure-Hit "Monkey Island", was weitere Sympathie-Punkte einbringt.
Mit "Bis die Sonne rauskommt" wird dem Ganzen allerdings die Krone aufgesetzt und Sam präsentiert uns einen sommerlichen Raggae-/Funk-Tune, der ebenso gut Titelsong der nächsten Langnese-Werbung sein könnte. Aufgrund Sam's Fertigkeiten bleibt das Ganze noch hörbar, nach der zehnten Wiederholung im Dauerloop muss ich mir jedoch eingestehen, dass dieser Song meine persönliche Definition von Nichtgefallen trifft, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass mir dieser Titel schlicht zu genrefremd ist, als dass der traditionelle Rap-Fan noch irgendwelche positiven Aspekte daraus filtern könnte. Live! - In angeheitertem Zustand, bin ich jedoch bereit, meine Meinung zu revidieren.
Der Titelsong "Dis is wo ich herkomm" sorgte bereits im Vorfeld des Release aufgrund der öffentlichen Debatte zwischen Samy Deluxe und Taz-Schreiber Daniel Erk, sowie den teils heftigen Kritiken der SZ und des Vice Magazins für Diskussionen. Wobei die lächerlichen Anschuldigungen seitens Hr. Erk lediglich den peinlichen Versuch darstellen, anhand fadenscheiniger Bezüge die mehr als deutliche Aussage eines eigentlich positiven Songs zu negativieren und in ein schlechtes Licht zu rücken, um die Hitler-Thematik auf den Plan zu rufen. Ich für meinen Teil kann Sam vollstens zustimmen und bin sehr zufrieden mit dem Endprodukt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 17, 2009 11:42 PM MEST


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