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Beiträge von Th. Leibfried
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Rezensionen verfasst von
Th. Leibfried "TL" (Deutschland)
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Etekcity 8GB Digitales Diktiergerät / Aufnahmegerät & MP3 Player, Metallgehäuse
Etekcity 8GB Digitales Diktiergerät / Aufnahmegerät & MP3 Player, Metallgehäuse
Wird angeboten von Etekcity Corporation
Preis: EUR 47,78

4.0 von 5 Sternen Genau überlegen, was man braucht, 18. April 2016
Wer ein handliches, sehr kostengünstiges Diktiergerät sucht, ohne Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen und außerdem das kleine Gerät als MP3-Player verwenden will, der mag hiermit recht gut bedient sein. Mir stellte der Hersteller den Voice Recorder zur Verfügung. Auf mein Urteil hat das keine Auswirkung.

Das Metallgehäuse liegt recht gut in der Hand, hat man den Recorder erst einmal ausgepackt. Im Lieferumfang befindet sich das obligatorische USB-Kabel zum Laden und Überspielen von Dateien, ein Kopfhörer, den man wohl nur in großer Not verwendet, weil die Qualität auf Einstiegsniveau liegt und eine Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen, so auch auf Deutsch. Übersetzt von einem entsprechenden Programm, nehme ich an, jedenfalls nicht von einem professionellen Übersetzer. Zuerst versuche ich immer intuitiv an die Bedienung eines neuen Gerätes heranzugehen, was hier zwar gelingt, angesichts der etwas verzwickten Menüführung und Tastenbelegung den einen oder anderen Fehlversuch mit sich bringt. Aber auch ein Blick in eine Bedienungsanleitung bringt einen ja nicht um.

Sprachaufnahmen gelingen ganz gut, vor allem, wenn man direkt ins Gerät spricht. Da kein externes Mikrofon angeschlossen werden kann, ist die Verwendungsmöglichkeit sicherlich eingeschränkt. Man kann das Ergebnis direkt am Gerät anhören, über einen kleinen, eingebauten Lautsprecher oder eben über Kopfhörer. Übersprochen können Aufnahmen nicht, sondern nur in Gänze gelöscht und neu aufgenommen. Alles hat eben seinen Preis, auch ein günstiger Preis.

8 GB Speicherplatz reichen für eine Reihe von Aufnahmen oder aufgespielte Songs, wenn man kein Smartphone hat oder auf dieses keine Musik spielen möchte. Daneben gibt es die Möglichkeit, zeitgesteuert Aufnahmen zu machen und auch einen Alarm einzustellen. Aufgenommen werden kann im WAV oder im MP3-Format. Bei WAV in vier Qualitätsstufen von 512 kbps bis 1536 kbps, bei MP3 in drei Stufen von 32 kbps bis 128 kbps. Die Aufnahmedauer geht somit von 10 bis 560 Stunden.

Unter dem Strich ein sehr günstiges Multigerät, das für mich als MP3-Player deshalb keine Chance gegen eine ganze andere Reihe von Abspielmöglichkeiten hat, weil es kein Bluetooth unterstützt. Und mit Kabel nutze ich beispielsweise beim Sport nur noch sehr ungern einen Kopfhörer.


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5.0 von 5 Sternen Toller Sitz, sehr guter Klang, 18. April 2016
Bluetooth-Kopfhörer gibt es wie Sand am Meer. Viele davon aus dem Reich der Mitte. Angekündigt wurde mir bei der Bestellung eine Lieferzeit von 10 - 30 Tagen. Gedauert hat es genau 10 Tage und da waren zwei Wochenenden dazwischen. Eine neutrale schwarze Box beherbergt mein Modell, sauber verpackt und gesichert. Nur die drei Buchstaben "QCY" auf der Oberseite geben einen Hinweis auf den Hersteller. Im Lieferumfang enthalten ist ein (sehr kurzes) USB-Kabel, um die Kopfhörer aufzuladen. Dazu eine Bedienungsanleitung, allerdings ausschließlich auf Chinesisch. Das führt nicht zum Punktabzug, sollte aber korrigiert werden. Da es sich hier um ein vom Hersteller kostenfrei zum Test überlassenes Exemplar handelt, könnte es auch daran liegen. Sicher bin ich mir aber nicht Und schließlich werden neben den montierten Ohrstöpseln noch ein größeres und nicht weniger als drei kleinere Paare mitgeliefert. Es stehen also fünf verschiedene Größen zur Verfügung.

Da die (ca. zwanzigste) Inbetriebnahme von Bluetooth-Kopfhörern keine Wissenschaft ist, kommt man auch ohne Anleitung klar. Der Akku ist vorgeladen, so dass es gleich losgehen konnte. Am Smartphone (hier ein HT6 von iRulu/HomTom) in den Einstellungen "Bluetooth" ausgewählt und am Tastenblock am Kabel des Kopfhörers die mittlere Taste so lange gedrückt, bis das kleine Licht blau und rot blinkt. Schon werden die beide Geräte miteinander verbunden. Am Tastenblock finden sich noch Lautstärketasten, die bei einem längeren Druck auch einen Titel nach vorne oder nach hinten springen. Die Verbindungstaste wird ebenfalls mehrfach benutzt. Ein kurzer Druck während des Betriebs stoppt / pausiert die Wiedergabe auf dem Smartphone und ein langer Druck schaltet die Kopfhörer aus. Außerdem werden damit eingehende Anrufe entweder angenommen, abgelehnt oder beendet.

Der Sitz ist toll! An meinen Ohren hält der Kopfhörer wie nur wenige andere. Und zwar auch, und das ist wichtig, beim Sport. Und der Klang ist mehr als befriedigend! Und zwar über den gesamten Klangbereich hinweg. Voraussetzung dafür, dass die Bässe durchkommen ist allerdings, dass die Ohrstöpsel sehr gut im Ohr sitzen. Drücke ich sie fest rein, habe ich sofort einen erstklassigen Bass. Ein bisschen gelöst, wie es beim Laufen passieren kann, lässt der Bass sofort enorm nach. Achten Sie darauf, die richtigen Ohrstöpsel zu verwenden. Probieren Sie durch, die Klang- und vor allem Bassqualität wird es Ihnen danken.

Kein billiges Kopfhörer, zugegeben, aber alleine der Sitz ist den Mehrpreis zu günstigeren Modellen wert. Und in Verbindung mit dem Klang allemal.


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3.0 von 5 Sternen Ohne Anleitung, 14. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Gut, kann man denken, man wird wohl noch ohne Anleitung in der Lage sein, eine solche Halterung an einem Rad zu befestigen. Grundsätzlich schon. Es ist aber auch kein Aufwand, zwei oder drei Bilder beizulegen, die einem das Anbringen erleichtern könnten. Mir ist, deshalb bin ich auch ein wenig angesäuert, bei der Erstmontage und dem Abschrauben eines Teils der Halterung, damit man besser an die Imbusschrauben der Lenkstangenhalterung kommt, um diese anzubringen, eine kleine Mutter, die so versteckt ist, dass man sie nicht sieht, zu Boden gefallen und ward nicht mehr gesehen. Bis jetzt nicht. Eine solch kleine Mutter, dass meine Schrauben- und Mutternsammlung keine passende enthielt. Also war's erst einmal Essig mit der Montage, bis ein Ersatzmütterlein besorgt war.

Ist die Halterung erst einmal montiert, erfüllt sie ihren Zweck und hält mein Samsung Note 3, auf dem beim Radfahren eine entsprechende App Strecke, Geschwindigkeit und Zeit anzeigt, sicher fest. Die Schnellspannvorrichtung kann am Pausenort leicht abgenommen werden, so dass auch der Heimweg sicher und überwacht vonstatten gehen kann und nicht jedes mal das Smartphone das Weite sucht. Also meine Bitte an den Hersteller, legt ein Blättchen bei, auf dem die Montage kurz und bündig gezeigt wird. Damit ich der einzige bleibe, dem ein abhanden gekommenen Mütterlein den Spaß nahm.


Kein Titel verfügbar

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Massiv, 11. April 2016
Zugegeben, mein Lieblingszubehör am Rad wird dieses massive Faltschloss, das mir für einen unabhängigen Test kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, nicht werden. Aber das ist reine Geschmackssache. 930 Gramm bringt dieses Schloss inklusive der Halterung für die Befestigung am Rad auf die Küchenwaage. So einen Eindruck hinterlässt es auch. Einen stabilen nämlich. Wäre ich Fahrraddieb, würde ich mir ein anderes Rad aussuchen. Zumindest unter Zeitdruck.

Um das Faltschloss einigermaßen komfortabel auf Radtouren mitzunehmen, sollte man die mitgelieferte Befestigung am Rad montieren. Dann lässt sich das Faltschloss recht einfach verstauen und mit einem kleinen verbauten Expander fest und sicher verstauen. Nimmt man das Schloss nicht mit, weil man es nicht braucht, ist die Befestigung aber trotzdem dabei. Mir persönlich ist ein Gliederschloss, das ich um den Rahmen wickeln kann, lieber.

Die vierstellige Zahlenkombination kann frei gewählt werden. Der Versuch, die Kombination durch Lauschen auf Geräuschunterschiede zu knacken, blieb bei mir erfolglos. Wer eine gute Absicherung auch eines wertvollen Rades sucht, nicht auf Gewicht achten braucht oder will und auch ästhetisch keine allzu großen Ansprüche hat, der ist mit diesem Faltschloss sicherlich nicht schlecht bedient.


NEAN Zahlenschloss mit Stahlkettengliedern für Fahrrad und Motorrad Orange
NEAN Zahlenschloss mit Stahlkettengliedern für Fahrrad und Motorrad Orange
Wird angeboten von NEANversand GmbH - DE
Preis: EUR 17,90

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leuchtende Absicherung, 11. April 2016
Häufig stelle ich mein MTB nicht irgendwo ab, wo es stundenlang auf einen Fahrraddieb wartet. Dennoch gilt es ab und an, eine kurze Rast zu überbrücken, ohne ständig daran denken zu wollen, dass man den Heimweg zu Fuß antreten muss. Also gehört ein stabiles Fahrradschloss zur Ausstattung am Rad. Mir ist ein Zahlenschloss lieber als eines mit Schlüssel. Da man die 5stellige Zahlenkombination frei wählen kann, sollte auch das Vergessen schwierig sein.

Die Kette an sich ist 90 cm lang und reicht, um das Hinterrad mit dem Rahmen zu verschließen. Die Kette ist durch ein orangefarbenes Gewebe ummantelt, so dass sich das Klappern in Grenzen hält. Das Schloss selbst ist äußerst stabil gefertigt. Das geht auch zulasten des Gewichts. Stolze 730 Gramm bringt die Kette auf die Küchenwaage. In Zeiten, in denen beim Rad auf das Gewicht geachtet wird, zumindest, wenn es sich um ein Sportgerät handelt, ist das nicht ohne. Sollte man wissen, dass man auf der Strecke keine Rast macht, bzw. das Rad ständig im Auge behalten kann, wird man das Schloss möglicherweise zuhause lassen.

Angeregt durch eine andere Rezension, habe ich versucht, die Kombination durch genaues Hinhören herauszufinden. Das ist mir absolut nicht gelungen! Insgesamt ein ansprechendes Schloss zu einem fairen Preis.


Ultrasport Herren Mulitfunktions-laufjacke Endy, Schwarz, M, 1355-200
Ultrasport Herren Mulitfunktions-laufjacke Endy, Schwarz, M, 1355-200
Preis: EUR 32,34

5.0 von 5 Sternen Elastisch, angenehm zu tragen, 11. April 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die Jacke von Ultrasport werde ich sowohl zum Laufen als auch zum Radfahren anziehen. Größe M ist bei mir (1,80 m, normal schlank, nicht dünn) an der unteren Grenze. Wer es etwas fälliger haben möchte, greift zu L. Das Material fühlt sich von außen sehr gut an und es ist sehr elastisch, gibt also nach, was beim Radfahren von Vorteil ist. Die Jacke ist winddicht und wasserabweisend, die Reißverschlüsse sind ebenfalls wasserabweisend.

Auffallend ist die Kapuze, die dank Gummizug gut über den Kopf gestreift hält. Enger ziehen lässt sie sich nicht mehr. Die Ärmel haben vorne recht enge Gummizüge, die ein Eindringen von Wind verhindern. Daumenschlafen gibt es keine. Vergeblich suche ich die in der Beschreibung aufgeführte "Ärmeltasche mit Reißverschluss für den Schlüsselbund". An meiner Jacke gibt es diese Tasche nicht. Insgesamt finden sich drei Taschen mit Reißverschluss an der Vorderseite, davon eine im Brustbereich. Reißverschlüsse und Schriftzug am Rücken sind reflektierend, für Läufer nicht unwichtig.

Abzuwarten bleibt der Preis für diese Jacke, der zum Testzeitpunkt noch nicht feststeht, sich aber im üblichen Ultrasport-Bereich bewegen dürfte.


HOMTOM HT6 5,5'' Zoll 4G-LTE-Smartphone Android5,1 Quad Core Dual SIM 2GB RAM 16GB ROM Handy Simlockfrei dual Kamera OTG GPS HotKnot Smart Wake Air Gestures WIFI Schwarz
HOMTOM HT6 5,5'' Zoll 4G-LTE-Smartphone Android5,1 Quad Core Dual SIM 2GB RAM 16GB ROM Handy Simlockfrei dual Kamera OTG GPS HotKnot Smart Wake Air Gestures WIFI Schwarz

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Preisklasse top, 8. April 2016
Nachdem ich sehr lange gar kein privates Mobiltelefon und später Smartphone hatte, sondern beruflich mit BlackBerry-Geräten ausgestattet war, hat sich das seit circa zweieinhalb Jahren geändert. Berufsbedingt, aber auch durch den Umstand als Tester immer mal wieder ein Smartphone überlassen zu bekommen. So wie das HT6 von HomTom. Ins Rennen gehen muss das arme Teil gegen drei Geräte von Samsung, das Note 3, das S5 und ganz neu das S7, gegen ein Z1 von Sony und gegen ein L90 von LG. Keine Bange, ich werde keinen Vergleichstest mit allen Geräten machen, möchte nur die Geräte nennen, mit denen ich mich viel oder bisher auch nur wenig (S7) beschäftigt habe. Und so kam (und kommt) das HT6 auch "nur“ als Backup-Gerät zum Einsatz, beziehungsweise für bestimmte Anwendungen.

Das HT6 wird in einem schmucken Karton, der eine Uhr oder auch Designer-Shorts enthalten könnte, geliefert. (Auf die Assoziation Unterwäsche komme ich vielleicht wegen "HOM Underwear“.) Homtom ist übrigens ein chinesischer Hersteller. Mit dem eigentlichen Smartphone wird das obligatorische Mikro-USB/USB-Kabel geliefert, ein UBS OTG-Kabel (OTG = on the go, ein Adapter, um Drucker, USB-Sticks etc. direkt anzuschließen), Kleinkram (Tuch, Folie, Stift, um den Kartenslot zu lösen), eine transparente Schutzhülle, sowie eine ausschließlich auf Englisch vorhandene Kurzanleitung. Auch wenn heute die meisten Anwender des Englischen mächtig sind, sollte bei in Deutschland vertriebenen Geräte auch eine deutsche Bedienungsanleitung zur Verfügung gestellt werden. Auch im Netz konnte ich keine finden. Punktabzug.

Sofort fällt auf, dass das HT6 zu den Schwergewichten unter den Smartphone gehört. Und das ist nun wirklich auf das Gewicht bezogen, nicht auf Leistung und Eigenschaften. 220 Gramm bringt es auf die Waage (ohne Schutzhülle). Das S7 wiegt keine 150 Gramm, das S5 sogar nur gut 140 Gramm. Selbst mein bisheriges Schwergewicht, das Note 3, wiegt nur 162 Gramm. Um es vorwegzunehmen: das HT6 ist mir als Immer-dabei-Smartphone zu schwer. Für michi nicht tragisch, falls man sich für das Gerät als einziges Smartphone interessiert, sollte man es auf alle Fälle vorher in die Hand nehmen. Die Verarbeitung macht dafür einen durchaus guten und stabilen Eindruck, das gilt für das Gehäuse, das Display und auch für die Bedientasten. Das Glas ist ein Corning Gorilla Glass (class 3).

Das Gehäuse ist fest verbaut, es kann also nicht ohne weiteres geöffnet werden. Das heißt auch, dass der Akku vom Anwender und Laien nicht getauscht werden kann. Ob sich eine Reparatur respektive ein Austausch in zwei, drei Jahren beim Spezialisten und bei dem Anschaffungspreis überhaupt lohnt, muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Die Einrichtung des Smartphone und die Einbindung ins WLAN funktionierte einwandfrei und ohne Anleitung intuitiv und geführt. Selbstverständlich hat das HT6 eine deutsche Systemsprache, nicht, dass das jemand falsch versteht. Verbaut ist ein 400 MHz-Prozessor, den ich nicht an seine Grenzen bringe. Ich bin aber auch kein Gamer. Das Display ist mit 5,5 Zoll so groß wie das vom Note 3 und größer als beim S5 und beim S7. 2 GB RAM und 16 GB ROM sind in Ordnung, aber auch nicht mehr. Dafür kann das HT6 mit einer SD-Karte erweitert werden, allerdings nur bis 32 GB, was mir ein bisschen zu wenig ist. Denn ich nutze das Gerät unter anderem als Musikbibliothek und da komme ich mit insgesamt knapp 44 GB (32 GB SD-Karte und knapp 12 GB verfügbarer interner Speicher) nicht so richtig hin. Aber gut, nicht zu ändern. Muss ich eben mit mehreren SD-Karten operieren. Das Betriebssystem ist zum Rezensionszeitpunkt Android Lollipop 5.1.1. Wenn eine SD-Karte für Daten eingelegt wird, ist ein dual-SIM-Betrieb nicht mehr möglich! Entweder, oder.

Das Display selbst ist im Normalbetrieb gut. Schaut man beispielsweise Videos, werden die Grenzen einer Auflösung von 1280 x 720 schnell deutlich. Kein Vergleich zum S7! Das Display des S7 ist gestochen scharf, die Auflösung beim HT6 weit davon entfernt. Qualitätsunterschiede werden auch bei der Kamera deutlich. 8 MP sollten genug sein für eine Kamera in einem Mobilgerät, aber die verbaute Optik kann wiederum mit den Kameras von S5 oder S7 nicht mithalten. Auf das Hochrechnen auf 13 MP sollte man aus meiner Sicht sowieso verzichten.

Lautsprecher und Gesprächsqualität sind so lala. Der Lautsprecher klingt schon blechern in meinen Ohren, wiederum verglichen mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller.

Dafür ist der Akku der Hammer! Satte 6.250 mAh lassen das Smartphone bei mir über etliche Tage (nicht durchgehend) in Betrieb sein, ohne dass sich die Akkukapazität dem Ende nähert. Jetzt habe ich das HT6 auch nicht die ganze Zeit in der Hand, aber es sendet stundenlang am Tag Musiksignale auf Empfangsgeräte und schwächelt auch nach Tagen noch nicht. Trotzdem lässt sich der Akku in zwei Stunden komplett aufladen. (Angeblich sei die Akkulaufzeit bei 3D-Spielen unterdurchschnittlich, aber das habe ich nicht getestet.)

Ein weiteres Highlight sind die sogenannten Smart Wake Up Gestures. Man kann auf dem dunklen Bildschirm mit dem Finger ein Symbol / einen Buchstaben "malen“ und das Smartphone geht direkt zu einer Applikation. Das ist zum Teil vorgegeben und kann teilweise frei definiert bzw. zugewiesen werden. Eine nette Innovation in meinen Augen.

Zum Fazit: Für den Preis kann man wirklich nicht mehr erwarten, als das HT6 bietet. Ich ziehe weder für die Qualität des Displays etwas ab noch für die Kamera- und Tonqualität. Im Gegenteil, für den Akku gibt es Extrapunkte. Aber das Gewicht führt dazu, dass ich einen Stern abziehe. Unter dem Strich aber eine Alternative für diejenigen, bei denen die Spitzenmodelle von Samsung, Sony, HTC oder Apple preislich außer Reichweite sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2016 5:33 PM MEST


DOOGEE HOMTOM HT6 5.5 Zoll 4G LTE Smartphone Android 5.1 OS Quad Core MTK6735P 1.0GHz 2GB RAM 16GB ROM 5MP 13MP Doppel Kameras
DOOGEE HOMTOM HT6 5.5 Zoll 4G LTE Smartphone Android 5.1 OS Quad Core MTK6735P 1.0GHz 2GB RAM 16GB ROM 5MP 13MP Doppel Kameras

4.0 von 5 Sternen In der Preisklasse top, 8. April 2016
Nachdem ich sehr lange gar kein privates Mobiltelefon und später Smartphone hatte, sondern beruflich mit BlackBerry-Geräten ausgestattet war, hat sich das seit circa zweieinhalb Jahren geändert. Berufsbedingt, aber auch durch den Umstand als Tester immer mal wieder ein Smartphone überlassen zu bekommen. So wie das HT6 von HomTom. Ins Rennen gehen muss das arme Teil gegen drei Geräte von Samsung, das Note 3, das S5 und ganz neu das S7, gegen ein Z1 von Sony und gegen ein L90 von LG. Keine Bange, ich werde keinen Vergleichstest mit allen Geräten machen, möchte nur die Geräte nennen, mit denen ich mich viel oder bisher auch nur wenig (S7) beschäftigt habe. Und so kam (und kommt) das HT6 auch "nur“ als Backup-Gerät zum Einsatz, beziehungsweise für bestimmte Anwendungen.

Das HT6 wird in einem schmucken Karton, der eine Uhr oder auch Designer-Shorts enthalten könnte, geliefert. (Auf die Assoziation Unterwäsche komme ich vielleicht wegen "HOM Underwear“.) Homtom ist übrigens ein chinesischer Hersteller. Mit dem eigentlichen Smartphone wird das obligatorische Mikro-USB/USB-Kabel geliefert, ein UBS OTG-Kabel (OTG = on the go, ein Adapter, um Drucker, USB-Sticks etc. direkt anzuschließen), Kleinkram (Tuch, Folie, Stift, um den Kartenslot zu lösen), eine transparente Schutzhülle, sowie eine ausschließlich auf Englisch vorhandene Kurzanleitung. Auch wenn heute die meisten Anwender des Englischen mächtig sind, sollte bei in Deutschland vertriebenen Geräte auch eine deutsche Bedienungsanleitung zur Verfügung gestellt werden. Auch im Netz konnte ich keine finden. Punktabzug.

Sofort fällt auf, dass das HT6 zu den Schwergewichten unter den Smartphone gehört. Und das ist nun wirklich auf das Gewicht bezogen, nicht auf Leistung und Eigenschaften. 220 Gramm bringt es auf die Waage (ohne Schutzhülle). Das S7 wiegt keine 150 Gramm, das S5 sogar nur gut 140 Gramm. Selbst mein bisheriges Schwergewicht, das Note 3, wiegt nur 162 Gramm. Um es vorwegzunehmen: das HT6 ist mir als Immer-dabei-Smartphone zu schwer. Für michi nicht tragisch, falls man sich für das Gerät als einziges Smartphone interessiert, sollte man es auf alle Fälle vorher in die Hand nehmen. Die Verarbeitung macht dafür einen durchaus guten und stabilen Eindruck, das gilt für das Gehäuse, das Display und auch für die Bedientasten. Das Glas ist ein Corning Gorilla Glass (class 3).

Das Gehäuse ist fest verbaut, es kann also nicht ohne weiteres geöffnet werden. Das heißt auch, dass der Akku vom Anwender und Laien nicht getauscht werden kann. Ob sich eine Reparatur respektive ein Austausch in zwei, drei Jahren beim Spezialisten und bei dem Anschaffungspreis überhaupt lohnt, muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Die Einrichtung des Smartphone und die Einbindung ins WLAN funktionierte einwandfrei und ohne Anleitung intuitiv und geführt. Selbstverständlich hat das HT6 eine deutsche Systemsprache, nicht, dass das jemand falsch versteht. Verbaut ist ein 400 MHz-Prozessor, den ich nicht an seine Grenzen bringe. Ich bin aber auch kein Gamer. Das Display ist mit 5,5 Zoll so groß wie das vom Note 3 und größer als beim S5 und beim S7. 2 GB RAM und 16 GB ROM sind in Ordnung, aber auch nicht mehr. Dafür kann das HT6 mit einer SD-Karte erweitert werden, allerdings nur bis 32 GB, was mir ein bisschen zu wenig ist. Denn ich nutze das Gerät unter anderem als Musikbibliothek und da komme ich mit insgesamt knapp 44 GB (32 GB SD-Karte und knapp 12 GB verfügbarer interner Speicher) nicht so richtig hin. Aber gut, nicht zu ändern. Muss ich eben mit mehreren SD-Karten operieren. Das Betriebssystem ist zum Rezensionszeitpunkt Android Lollipop 5.1.1. Wenn eine SD-Karte für Daten eingelegt wird, ist ein dual-SIM-Betrieb nicht mehr möglich! Entweder, oder.

Das Display selbst ist im Normalbetrieb gut. Schaut man beispielsweise Videos, werden die Grenzen einer Auflösung von 1280 x 720 schnell deutlich. Kein Vergleich zum S7! Das Display des S7 ist gestochen scharf, die Auflösung beim HT6 weit davon entfernt. Qualitätsunterschiede werden auch bei der Kamera deutlich. 8 MP sollten genug sein für eine Kamera in einem Mobilgerät, aber die verbaute Optik kann wiederum mit den Kameras von S5 oder S7 nicht mithalten. Auf das Hochrechnen auf 13 MP sollte man aus meiner Sicht sowieso verzichten.

Lautsprecher und Gesprächsqualität sind so lala. Der Lautsprecher klingt schon blechern in meinen Ohren, wiederum verglichen mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller.

Dafür ist der Akku der Hammer! Satte 6.250 mAh lassen das Smartphone bei mir über etliche Tage (nicht durchgehend) in Betrieb sein, ohne dass sich die Akkukapazität dem Ende nähert. Jetzt habe ich das HT6 auch nicht die ganze Zeit in der Hand, aber es sendet stundenlang am Tag Musiksignale auf Empfangsgeräte und schwächelt auch nach Tagen noch nicht. Trotzdem lässt sich der Akku in zwei Stunden komplett aufladen. (Angeblich sei die Akkulaufzeit bei 3D-Spielen unterdurchschnittlich, aber das habe ich nicht getestet.)

Ein weiteres Highlight sind die sogenannten Smart Wake Up Gestures. Man kann auf dem dunklen Bildschirm mit dem Finger ein Symbol / einen Buchstaben "malen“ und das Smartphone geht direkt zu einer Applikation. Das ist zum Teil vorgegeben und kann teilweise frei definiert bzw. zugewiesen werden. Eine nette Innovation in meinen Augen.

Zum Fazit: Für den Preis kann man wirklich nicht mehr erwarten, als das HT6 bietet. Ich ziehe weder für die Qualität des Displays etwas ab noch für die Kamera- und Tonqualität. Im Gegenteil, für den Akku gibt es Extrapunkte. Aber das Gewicht führt dazu, dass ich einen Stern abziehe. Unter dem Strich aber eine Alternative für diejenigen, bei denen die Spitzenmodelle von Samsung, Sony, HTC oder Apple preislich außer Reichweite sind.


iRULU HOMTOM HT6 MTK6735P 4G LTE Smartphone mit dem Ständer, 5,5 Zoll IPS Display, Quad Core Prozessor, MTK6580A
iRULU HOMTOM HT6 MTK6735P 4G LTE Smartphone mit dem Ständer, 5,5 Zoll IPS Display, Quad Core Prozessor, MTK6580A

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In der Preisklasse top, 8. April 2016
Nachdem ich sehr lange gar kein privates Mobiltelefon und später Smartphone hatte, sondern beruflich mit BlackBerry-Geräten ausgestattet war, hat sich das seit circa zweieinhalb Jahren geändert. Berufsbedingt, aber auch durch den Umstand als Tester immer mal wieder ein Smartphone überlassen zu bekommen. So wie das HT6 von HomTom. Ins Rennen gehen muss das arme Teil gegen drei Geräte von Samsung, das Note 3, das S5 und ganz neu das S7, gegen ein Z1 von Sony und gegen ein L90 von LG. Keine Bange, ich werde keinen Vergleichstest mit allen Geräten machen, möchte nur die Geräte nennen, mit denen ich mich viel oder bisher auch nur wenig (S7) beschäftigt habe. Und so kam (und kommt) das HT6 auch "nur“ als Backup-Gerät zum Einsatz, beziehungsweise für bestimmte Anwendungen.

Das HT6 wird in einem schmucken Karton, der eine Uhr oder auch Designer-Shorts enthalten könnte, geliefert. (Auf die Assoziation Unterwäsche komme ich vielleicht wegen "HOM Underwear“.) Homtom ist übrigens ein chinesischer Hersteller. Mit dem eigentlichen Smartphone wird das obligatorische Mikro-USB/USB-Kabel geliefert, ein UBS OTG-Kabel (OTG = on the go, ein Adapter, um Drucker, USB-Sticks etc. direkt anzuschließen), Kleinkram (Tuch, Folie, Stift, um den Kartenslot zu lösen), eine transparente Schutzhülle, sowie eine ausschließlich auf Englisch vorhandene Kurzanleitung. Auch wenn heute die meisten Anwender des Englischen mächtig sind, sollte bei in Deutschland vertriebenen Geräte auch eine deutsche Bedienungsanleitung zur Verfügung gestellt werden. Auch im Netz konnte ich keine finden. Punktabzug.

Sofort fällt auf, dass das HT6 zu den Schwergewichten unter den Smartphone gehört. Und das ist nun wirklich auf das Gewicht bezogen, nicht auf Leistung und Eigenschaften. 220 Gramm bringt es auf die Waage (ohne Schutzhülle). Das S7 wiegt keine 150 Gramm, das S5 sogar nur gut 140 Gramm. Selbst mein bisheriges Schwergewicht, das Note 3, wiegt nur 162 Gramm. Um es vorwegzunehmen: das HT6 ist mir als Immer-dabei-Smartphone zu schwer. Für michi nicht tragisch, falls man sich für das Gerät als einziges Smartphone interessiert, sollte man es auf alle Fälle vorher in die Hand nehmen. Die Verarbeitung macht dafür einen durchaus guten und stabilen Eindruck, das gilt für das Gehäuse, das Display und auch für die Bedientasten. Das Glas ist ein Corning Gorilla Glass (class 3).

Das Gehäuse ist fest verbaut, es kann also nicht ohne weiteres geöffnet werden. Das heißt auch, dass der Akku vom Anwender und Laien nicht getauscht werden kann. Ob sich eine Reparatur respektive ein Austausch in zwei, drei Jahren beim Spezialisten und bei dem Anschaffungspreis überhaupt lohnt, muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Die Einrichtung des Smartphone und die Einbindung ins WLAN funktionierte einwandfrei und ohne Anleitung intuitiv und geführt. Selbstverständlich hat das HT6 eine deutsche Systemsprache, nicht, dass das jemand falsch versteht. Verbaut ist ein 400 MHz-Prozessor, den ich nicht an seine Grenzen bringe. Ich bin aber auch kein Gamer. Das Display ist mit 5,5 Zoll so groß wie das vom Note 3 und größer als beim S5 und beim S7. 2 GB RAM und 16 GB ROM sind in Ordnung, aber auch nicht mehr. Dafür kann das HT6 mit einer SD-Karte erweitert werden, allerdings nur bis 32 GB, was mir ein bisschen zu wenig ist. Denn ich nutze das Gerät unter anderem als Musikbibliothek und da komme ich mit insgesamt knapp 44 GB (32 GB SD-Karte und knapp 12 GB verfügbarer interner Speicher) nicht so richtig hin. Aber gut, nicht zu ändern. Muss ich eben mit mehreren SD-Karten operieren. Das Betriebssystem ist zum Rezensionszeitpunkt Android Lollipop 5.1.1. Wenn eine SD-Karte für Daten eingelegt wird, ist ein dual-SIM-Betrieb nicht mehr möglich! Entweder, oder.

Das Display selbst ist im Normalbetrieb gut. Schaut man beispielsweise Videos, werden die Grenzen einer Auflösung von 1280 x 720 schnell deutlich. Kein Vergleich zum S7! Das Display des S7 ist gestochen scharf, die Auflösung beim HT6 weit davon entfernt. Qualitätsunterschiede werden auch bei der Kamera deutlich. 8 MP sollten genug sein für eine Kamera in einem Mobilgerät, aber die verbaute Optik kann wiederum mit den Kameras von S5 oder S7 nicht mithalten. Auf das Hochrechnen auf 13 MP sollte man aus meiner Sicht sowieso verzichten.

Lautsprecher und Gesprächsqualität sind so lala. Der Lautsprecher klingt schon blechern in meinen Ohren, wiederum verglichen mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller.

Dafür ist der Akku der Hammer! Satte 6.250 mAh lassen das Smartphone bei mir über etliche Tage (nicht durchgehend) in Betrieb sein, ohne dass sich die Akkukapazität dem Ende nähert. Jetzt habe ich das HT6 auch nicht die ganze Zeit in der Hand, aber es sendet stundenlang am Tag Musiksignale auf Empfangsgeräte und schwächelt auch nach Tagen noch nicht. Trotzdem lässt sich der Akku in zwei Stunden komplett aufladen. (Angeblich sei die Akkulaufzeit bei 3D-Spielen unterdurchschnittlich, aber das habe ich nicht getestet.)

Ein weiteres Highlight sind die sogenannten Smart Wake Up Gestures. Man kann auf dem dunklen Bildschirm mit dem Finger ein Symbol / einen Buchstaben "malen“ und das Smartphone geht direkt zu einer Applikation. Das ist zum Teil vorgegeben und kann teilweise frei definiert bzw. zugewiesen werden. Eine nette Innovation in meinen Augen.

Zum Fazit: Für den Preis kann man wirklich nicht mehr erwarten, als das HT6 bietet. Ich ziehe weder für die Qualität des Displays etwas ab noch für die Kamera- und Tonqualität. Im Gegenteil, für den Akku gibt es Extrapunkte. Aber das Gewicht führt dazu, dass ich einen Stern abziehe. Unter dem Strich aber eine Alternative für diejenigen, bei denen die Spitzenmodelle von Samsung, Sony, HTC oder Apple preislich außer Reichweite sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2016 9:14 PM MEST


Kein Titel verfügbar

4.0 von 5 Sternen In der Preisklasse top, 7. April 2016
Nachdem ich sehr lange gar kein privates Mobiltelefon und später Smartphone hatte, sondern beruflich mit BlackBerry-Geräten ausgestattet war, hat sich das seit circa zweieinhalb Jahren geändert. Berufsbedingt, aber auch durch den Umstand als Tester immer mal wieder ein Smartphone überlassen zu bekommen. So wie das HT6 von HomTom. Ins Rennen gehen muss das arme Teil gegen drei Geräte von Samsung, das Note 3, das S5 und ganz neu das S7, gegen ein Z1 von Sony und gegen ein L90 von LG. Keine Bange, ich werde keinen Vergleichstest mit allen Geräten machen, möchte nur die Geräte nennen, mit denen ich mich viel oder bisher auch nur wenig (S7) beschäftigt habe. Und so kam (und kommt) das HT6 auch "nur“ als Backup-Gerät zum Einsatz, beziehungsweise für bestimmte Anwendungen.

Das HT6 wird in einem schmucken Karton, der eine Uhr oder auch Designer-Shorts enthalten könnte, geliefert. (Auf die Assoziation Unterwäsche komme ich vielleicht wegen "HOM Underwear“.) Homtom ist übrigens ein chinesischer Hersteller. Mit dem eigentlichen Smartphone wird das obligatorische Mikro-USB/USB-Kabel geliefert, ein UBS OTG-Kabel (OTG = on the go, ein Adapter, um Drucker, USB-Sticks etc. direkt anzuschließen), Kleinkram (Tuch, Folie, Stift, um den Kartenslot zu lösen), eine transparente Schutzhülle, sowie eine ausschließlich auf Englisch vorhandene Kurzanleitung. Auch wenn heute die meisten Anwender des Englischen mächtig sind, sollte bei in Deutschland vertriebenen Geräte auch eine deutsche Bedienungsanleitung zur Verfügung gestellt werden. Auch im Netz konnte ich keine finden. Punktabzug.

Sofort fällt auf, dass das HT6 zu den Schwergewichten unter den Smartphone gehört. Und das ist nun wirklich auf das Gewicht bezogen, nicht auf Leistung und Eigenschaften. 220 Gramm bringt es auf die Waage (ohne Schutzhülle). Das S7 wiegt keine 150 Gramm, das S5 sogar nur gut 140 Gramm. Selbst mein bisheriges Schwergewicht, das Note 3, wiegt nur 162 Gramm. Um es vorwegzunehmen: das HT6 ist mir als Immer-dabei-Smartphone zu schwer. Für michi nicht tragisch, falls man sich für das Gerät als einziges Smartphone interessiert, sollte man es auf alle Fälle vorher in die Hand nehmen. Die Verarbeitung macht dafür einen durchaus guten und stabilen Eindruck, das gilt für das Gehäuse, das Display und auch für die Bedientasten. Das Glas ist ein Corning Gorilla Glass (class 3).

Das Gehäuse ist fest verbaut, es kann also nicht ohne weiteres geöffnet werden. Das heißt auch, dass der Akku vom Anwender und Laien nicht getauscht werden kann. Ob sich eine Reparatur respektive ein Austausch in zwei, drei Jahren beim Spezialisten und bei dem Anschaffungspreis überhaupt lohnt, muss am Ende jeder für sich entscheiden.

Die Einrichtung des Smartphone und die Einbindung ins WLAN funktionierte einwandfrei und ohne Anleitung intuitiv und geführt. Selbstverständlich hat das HT6 eine deutsche Systemsprache, nicht, dass das jemand falsch versteht. Verbaut ist ein 400 MHz-Prozessor, den ich nicht an seine Grenzen bringe. Ich bin aber auch kein Gamer. Das Display ist mit 5,5 Zoll so groß wie das vom Note 3 und größer als beim S5 und beim S7. 2 GB RAM und 16 GB ROM sind in Ordnung, aber auch nicht mehr. Dafür kann das HT6 mit einer SD-Karte erweitert werden, allerdings nur bis 32 GB, was mir ein bisschen zu wenig ist. Denn ich nutze das Gerät unter anderem als Musikbibliothek und da komme ich mit insgesamt knapp 44 GB (32 GB SD-Karte und knapp 12 GB verfügbarer interner Speicher) nicht so richtig hin. Aber gut, nicht zu ändern. Muss ich eben mit mehreren SD-Karten operieren. Das Betriebssystem ist zum Rezensionszeitpunkt Android Lollipop 5.1.1. Wenn eine SD-Karte für Daten eingelegt wird, ist ein dual-SIM-Betrieb nicht mehr möglich! Entweder, oder.

Das Display selbst ist im Normalbetrieb gut. Schaut man beispielsweise Videos, werden die Grenzen einer Auflösung von 1280 x 720 schnell deutlich. Kein Vergleich zum S7! Das Display des S7 ist gestochen scharf, die Auflösung beim HT6 weit davon entfernt. Qualitätsunterschiede werden auch bei der Kamera deutlich. 8 MP sollten genug sein für eine Kamera in einem Mobilgerät, aber die verbaute Optik kann wiederum mit den Kameras von S5 oder S7 nicht mithalten. Auf das Hochrechnen auf 13 MP sollte man aus meiner Sicht sowieso verzichten.

Lautsprecher und Gesprächsqualität sind so lala. Der Lautsprecher klingt schon blechern in meinen Ohren, wiederum verglichen mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller.

Dafür ist der Akku der Hammer! Satte 6.250 mAh lassen das Smartphone bei mir über etliche Tage (nicht durchgehend) in Betrieb sein, ohne dass sich die Akkukapazität dem Ende nähert. Jetzt habe ich das HT6 auch nicht die ganze Zeit in der Hand, aber es sendet stundenlang am Tag Musiksignale auf Empfangsgeräte und schwächelt auch nach Tagen noch nicht. Trotzdem lässt sich der Akku in zwei Stunden komplett aufladen. (Angeblich sei die Akkulaufzeit bei 3D-Spielen unterdurchschnittlich, aber das habe ich nicht getestet.)

Ein weiteres Highlight sind die sogenannten Smart Wake Up Gestures. Man kann auf dem dunklen Bildschirm mit dem Finger ein Symbol / einen Buchstaben "malen“ und das Smartphone geht direkt zu einer Applikation. Das ist zum Teil vorgegeben und kann teilweise frei definiert bzw. zugewiesen werden. Eine nette Innovation in meinen Augen.

Zum Fazit: Für den Preis kann man wirklich nicht mehr erwarten, als das HT6 bietet. Ich ziehe weder für die Qualität des Displays etwas ab noch für die Kamera- und Tonqualität. Im Gegenteil, für den Akku gibt es Extrapunkte. Aber das Gewicht führt dazu, dass ich einen Stern abziehe. Unter dem Strich aber eine Alternative für diejenigen, bei denen die Spitzenmodelle von Samsung, Sony, HTC oder Apple preislich außer Reichweite sind.


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