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Rezensionen verfasst von
Trompete "Trompete" (Rhein-Main-Gebiet,Hessen)

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Sinfonien 90+92
Sinfonien 90+92
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Erneut liefert Thomas Fey eine hellwache Einspielung mit Haydn-Sinfonien ab, 13. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien 90+92 (Audio CD)
Ich kann und will die her bereits vorhandene "Rezension" nicht so stehen lassen, daher mein ganz spontaner Eindruck dieser CD.

Thomas Fey, der immerhin bei Nikolaus Harnoncourt und Leonard Bernstein ausgebildet, wählt bei seinen Konzerten den inzwischen fast schon gängigen Ansatz von der Historischen Aufführungspraxis , gepaart mit modernen Instrumenten, aber bei Trompeten und Pauken das alte Instrumentarium.

So ist es auch hier wenig verwunderlich, dass hin und wieder Pauken und Trompeten dem ein oder anderen Hörer "kräftiger" oder auch "präsenter" vorkommen als es bei herkömmlichen Einspielungen zu hören ist.

Doch es wird nicht einfach "druffgehauen", wie hier bereits geschrieben worden ist, das ist völliger Unsinn. Klar, Fey nutzt die Chancen, hier eben vom Pianissimo bis hin um Fortissimo die bandbreite der Sinfonien voll auszunutzen, das kann man ihm wohl kaum zum Vorwurf machen.

Es sind einfach quicklebendige Einspielungen, und die Musiker gehen die beiden Werke voller Leidenschaft an. Sicher nicht falsch, denn Haydn wurde zu oft schon allzu altbacken präsentiert, man denke nur an die damals für "sensationell" bezeichneten Einspielungen Antal Doratis, die heute kaum noch jemanden vom Hocker hauen können, oder gar Herbert von Karajans oft träge gespielten Aufnahmen der Werke, in der Regel noch mit voll besetztem Orchester.

Wer Haydns Frische wirklich erleben möchte, ist bei Fey bestens bedient. Leider ist der Dirigent seit ca. zwei Jahren nicht mehr in der Lage zu dirigieren, da er sich eine schwere Kopfverletzung zugezogen hat bei einem häuslichen Unfall. Ob und wann er wieder dirigieren kann, kann niemand zuverlässig sagen.

Ich kann die Reihe nur jedem empfehlen, der bisher Joseph Haydn als langweilig empfunden hat. Alternativen gibt es aber auch. So würde ich der Gesamteinspielung der Sinfonien zu Dennis Russell Davies raten, aber weniger zu Adam Fischer. Letzterer hat leider keine ausgeglichene Gesamteinspielung hinterlassen, da er zunächst noch genau so hausbacken dirigierte, dann aber doch die Erkenntnisse der HIP-Bewegung mit verarbeitet hat. Dadurch sind Teile sehr ordentlich, andere Teile aber einfach nur langweilig geworden.

Davies geht mit seinem Stuttgarter Kammerorchester da schon viel spannender und aufgeklärter vor. Noch dazu kommt seine große Erfahrung auch mit der modernen Musik, die ihm einen anderen Überblick gewährt als etwa Adam Fischer.

Daher Fey unbebdingt anhören und kaufen, aber auch mal bei Davies reinhören, es lohnt sich in beiden Fällen absolut.


Sinfonien 48+56
Sinfonien 48+56
Preis: EUR 19,62

5.0 von 5 Sternen Joseph Haydn und der Dirigent Thomas Fey - Das passt hervorragend zusammen !!, 12. Mai 2017
Rezension bezieht sich auf: Sinfonien 48+56 (Audio CD)
Thomas Fey, immerhin Schüler von den beiden Dirigenten-Größen Nikolaus Harnoncourt und Leonard Bernstein, sollte für das Label Hänssler Classic die ganzen Sinfonien Joseph Haydns einspielen. Leider wurde das Projekt nach etwa 2/3 abgebrochen, aber was man eingespielt hat, ist fast durch die Bank weg hervorragend geworden.

Beide Sinfonien sind "groß" besetzt, also mit Hölzern, Trompeten und Pauken, beide Sinfonien stehen in C-Dur, sind viersätzig und dauern in etwa gleich lang (runde 33 Minuten pro Sinfonie) und entstanden etwa um 1770 herum.

Die Hedeilberger Sinfoniker sind ein noch recht junges Orchester, und wurden 1993 gegründet von eben dem Dirigenten dieser Aufnahmen, Thomas Fey. Fey, der sich intensiv mit den Werken Händels, Beethovens, Mendelssohns und Mozarts auseinander gesetzt hat, hatte hier nun eine Besetzung zusammen, die es ihm ermöglichte, jene Sinfonien der Wiener Klassik (und später auch früher Romantik bis hin zu Johann Strauss) zu spielen, die man mit einem reinen Kammer-Ensemble nicht mehr spielen konnte.

Hier nun eine weitere CD, die ein hervorragendes Zeugnis dieses Orchesters darstellt. Es wird frisch und pointiert musiziert, aber die langsamen Stellen ebenso feinfühlig gespielt, ohne gleich ins Sentimentale abzugleiten. Das Instrumentarium dürfte, was heute oftmals geschieht, eine Mischung aus modernen Instrumenten, aber mit Naturtrompeten und historischen Pauken sein, es wird leider nicht genau beschrieben, doch Feys Zeit mit Harnoncourt, aber auch mit dem Schlierbacher Kammerorchester, einem Vorläufer der Heidelberger Sinfoniker, lassen diesen Schluss zu.

Klanglich wurde das Ganze von Hänssler gewohnt erstklassig eingefangen, die Qualität der Musik entsprechend eben. Fünf Sterne halte ich für absolut berechtigt.


Karajan Dirigiert Joh.Strauss
Karajan Dirigiert Joh.Strauss
Wird angeboten von FastMedia "Versenden von USA"
Preis: EUR 60,77

5.0 von 5 Sternen Karajan und Johann Strauss - das passt immer ausgezeichnet, 30. April 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Karajan Dirigiert Joh.Strauss (Audio CD)
Herbert von Karajan war den Werken Johann Strauß' immer sehr zugetan, ebenso Märschen und wirkungsvollen Ouvertüren. Daher ist er, noch dazu als gebürtiger Österreicher, für die Einspielung dieser Werke geradezu prädestiniert.

Aufgenommen im Jahre 1975, hat diesse CD zwei kleine Nachteile, nämlich die sehr geringe Spieldauer von nur 46 Minuten, und die doch nur rein hitverdächtigen Titel. Platz für diverse "Schmankerl" wäre also mehr als genug vorhanden gewesen. Doch damals für die LP eben nicht.

Die Musik wird dafür wunderbar gespielt, also schwungvoll, mit Noblesse, aber auch dem rechten "Feeling" für diese Musik, die nun mal von den gewissen Tempowechseln und leichten Verzögerungen lebt.

Ebenfalls ausgezeichnet sind doe solisitischen Leistungen von Oboe (ob es Lothar Koch ist, kann ich nur vermuten; doch ich denke mal ja) und den Hörnern.

Gespielt werden die "Fledermaus-Ouvertüre", die "Annen-Polka", "An der schönen blauen Donau", Die Ouvertüre zum "Zigeunerbaron", die "Tritsch-Tratsch-Polka" und natürlich der "Kaiserwalzer".

Aufgenommen wurde das Ganze 1975, also etwas später als die Einspielungen der Deutschen Grammophon. Die dortigen Einspielungen fanden 1967 und 1971 statt. Auch gibt es dort mehr Stücke und auch Werke von Josef Strauß mit dabei.Überschneidungen bei vier Titeln sollten aber am Ende keine Rolle spielen, denn beide CDs sind ausgezeichnet gelungen.

Der Klang ist voll ausgereift, und bietet erstklassige ADD-Einspielungen, die zu der Zeit auf dem Höhepunkt waren, und durch die ausgezeichnete EMI-Technik entsprechend umgesetzt worden ist. Daher volle fünf Sterne, trotz der geringen Spielzeit.


Dvorak:Die Sinfonien (GA)
Dvorak:Die Sinfonien (GA)
Preis: EUR 17,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirklich gelungene Gesamteinspielung der Dvorak-Sinfonien unter Otmar Suitner 1977-1982, 15. April 2017
Rezension bezieht sich auf: Dvorak:Die Sinfonien (GA) (Audio CD)
Ich kann mich kurz fassen, da bereits ausführlich auf die Einspielungen eingegangen worden ist. Es handelt sich meiner Meinung nach um klanglich und interpretatorisch sehr gut gelungene Einspielungen, die man so nicht unbedingt erwarten würde, wenn man diese Kombination liest.

Es wird sauber musiziert, der große Bogen ist stets vorhanden, und Suitner hetzt nicht über die einzelnen Sätze. Dadurch wird die Musik nicht unsauber, an kann die einzelnen Stimmen heraushören. Sicher klingt die Tschechische Philharmonie "böhmischer" als das Berliner Orchester, doch Suitner gelingt der Spagat zwischen Berlin und Prag recht gut.

Suitner, der Österreicher, der in der damaligen DDR viele Jahre GMD in Berlin (eben der Staatsoper und damit auch der Staatskapelle) war, war noch Schüler des großen Clemens Krauss in Wien gewesen,

Er dirigierte zunächst im Westen in Remscheid, Ludwigshafen und auch als Gast in Wien, bevor er 1960 den Posten als Chef der berühmten Staatskapelle Dresden bekam. 1964 zog es ihn dann nach Berlin, um dort von 1964-1971 und erneut 1974-1991 als GMD eben an der Staatsoper zu amtieren.

Suitner, der vor allem in der Romantik zuhause war, kann hier auch den weit weniger bekannten Sinfonien überzeugen, die vermeintliche "Stardirigenten" gerne auslassen.

Er galt als Kapellmeister stets dem Werk dienenden Musikers, dessen gründliche Probenarbeit und Gespür für das Ganze eine gewisse Ähnlichkeit mit dem bestens bekannten Günter Wand inne hatte.Suitners Brahms halre ich auch für absolut hörenswert, wer also Brahms gerne hört, kann auch da gerne zugreifen (nur bitte nicht die "Ungarischen Tänze", die sind ihm leider zu bieder zu wenig feurig nicht so sehr gelungen).

Die Aufnahmen wurden von 1977-1982 gemacht, klingen für das Alter sehr gut.


Widmann 8678C - Gangsterhut schwarz
Widmann 8678C - Gangsterhut schwarz
Wird angeboten von Checklife - ( Alle Preise inkl MwSt Widerrufsbelehrung AGB unter Verkaeufer-Hilfe)
Preis: EUR 8,78

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Qualität, aber viel zu klein. Für Leute mit Gr.58 nicht geeignet, 28. März 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann es kurz machen: Die Qualität macht auf mich einen wirklich guten Eindruck, aber die Passform ist grausam.

Für Leute mit Gr.58, bei Männern eine Standard-Größe, viel zu klein. Und ich habe genau die 58, und hatte noch nie Probleme mit Hutgrößen. Doch ich kann den Hut nicht brauchen und werde ihn weitergeben.

Ich kann daher nur zwei Sterne vergeben, denn was nutzt mir gute Qualität zum günstigen Preis, wenn ich damit nichts anfangen kann und nun doch woanders bestellen muss?


Sir Colin Davis Conducts Schubert
Sir Colin Davis Conducts Schubert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Schuberts Sinfonien mit Hochgenuss interpretiert, 25. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sir Colin Davis Conducts Schubert (Audio CD)
Die Einspielungen kamen bereits vor Jahren heraus, damals noch in einer Box mit herkömmlichen CD-Hüllen und dazu jeweils ein ausführliches Booklet. Hier nun die "abgespeckte Light-Fassung", sprich in Pappschubern und leider auch ohne überhaupt ein Booklet.

Ich habe lange überlegt, ob ich für diese Spar-Variante überhaupt fünf Sterne vergeben kann, denn ein Booklet zumindest einmal mit einigen Angaben über den Komponisten und die Ausführenden wäre doch machbar gewesen, so sehe ich es zumindest. Doch es geht am Ende um die Qualität der Musik und die ist, wie nahezu immer, wenn ein Sir Colin Davis dirigiert, hervorragend.

Sir Colin, der leider nun auch schon wieder vier Jahre tot ist, und die Staatskapelle Dresden waren so etwas wie eine eingespielte, verschworene Gemeinschaft, die immer wieder das Publikum ins Verzücken setzen konnten.

Hier nun also Franz Schubert. Und die "Wunderharfe", wie man das Orchester auch immer wieder gerne nennt, spielt schon gleich in der 1.Sinfonie diese Qualitäten voll aus. Davis lässt flott musizieren, und lässt an den Jugendwerken keine Zweifel aufkommen. Dabei verfällt er nicht in den HIP-Wahn, und jedes Tempo ist wohl gewählt, nichts wirkt gehetzt oder übertrieben auf die Spitze gebracht.

Entstanden sind die Einspielungen zwischen Oktober 1995 und Juli 1996 in Dresden, das sind inzwischen auch schon runde 20 Jahre her. Doch noch immer sind sie sowohl klangtechnisch als auch interpretatorisch exzellent und zählen zu den Besten überhaupt.

Wer sonst mehr auf HIP steht, sollte hier unbedingt mal reinhören, und wer Schubert sonst mag ebenso. Der Schubert-Anfänger dürfte hier anschließend zum Schubert-Fan geworden sein, denn er bekommt für wenig Geld viel auszeichnete Musik geboten. Die wichtigen Informationen muss er sich aber aus dem I-Net oder Fachbüchern holen.

Ein Vorteil dieses Box ist die enorme Platzersparnis zu der alten Box, die etwa drei Mal so breit ist.

Die Bewertung mit fünf Sternen beruft sich ausschließlich auf die musikalische und klangtechnische Qualität.

Alternative Einspielungen wären jene von Nikolaus Harnoncourt (mit dem Royal Concertgebouw Orchestra), Claudio Abbado (mit dem Chamber Orchestre of Europe) und neueren Datums Antonello Manacorda mit der Kammerakademie Potsdam. Ebenfalls interessant sind die Einspielungen unter Sir Charles Mackerras und Sir Neville Marriner (die auch die Fragmente eingespielt haben).


The Real Dixieland Book: BB Instruments (Fake Book)
The Real Dixieland Book: BB Instruments (Fake Book)
von Hal Leonard Corp
  Plastikspiralbindung
Preis: EUR 28,47

5.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit kleinen Mängeln !!, 10. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich spiele selbst Trompete, auch in Bands mit mehr traditionellem Repertoire. Daher hier einen kleinen Überblick meinerseits.

Natürlich fehlen viele Titel, doch einen Anspruch auf Vollständigkeit kann man bei solchen Büchern nicht erwarten. Doch die Mischung stimmt. Vor allem finde ich es klasse, dass die heute kaum noch gespielten Verse aber auch oftmals die Texte. Damit kann man auch als Musiker was anfangen, die die B-Stimme spielen.

Die Bücher sind sehr übersichtlich gestaltet, und wenn man wirklich Harmoniefragen hat, ist man hier auch bestens bedient. Mein Kollege hat sich die C-Stimme gekauft, als Pianist und Sänger passt das natürlich auch super. Zwei weitere Kollegen werden sich die C-Stimme besorgen, da eben doch auch mal Titel dabei sind, die nicht so bekannt sind.

Anmerkung: Es sind in der C-Stimme bereits Übertragungsfehler von Harmonien aufgetaucht, so nach einem Vergleich mit meiner Stimme (ja, wir können transponieren, da auch eine Musiklehrerin dabei ist, die das gelernt hat. Wir sind also keine Anfänger, auch wenn wir uns die Mappe gekauft haben).

Auch die Tonarten entsprechend fast alle der heute gängigen Praxis, mit ganz wenigen Ausnahmen, so meine Feststellung beim Durchschauen der Titel.

Ich kann nur zum Kaufen raten, wo auch immer. Bei mir war es ein Amazon-Händler aus GB, da die Ausgabe dort runde 10 € günstiger war als bei Amazon direkt. Noch geht es ohne Zoll zu machen in Großbritannien zu kaufen, das muss man nutzen.


Mi Buenos Aires querido (Musik aus Argentinien) Tangos Among Friends
Mi Buenos Aires querido (Musik aus Argentinien) Tangos Among Friends
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Exzellente Einspielung !! Absolut Empfehlenswert !!, 4. Februar 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin kein Kenner der Tango-Szene, aber jedem sollte klar sein, dass man bei den Namen Barenboim und Astor Piazzolla in erster Linie Musik mit starkem "klassischem" Einschlag zu hören bekommt, also keinen Tango in Form von Tanzmusik, wie man es sich vielleicht denken könnte. Nein, hier wird auf allerhöchstem Niveau im Duo oder Trio musiziert.

Das ist Musik der edelsten Sorte, grandios auch von der Technik eingefangen. Man kann das sogar mit meiner eher mittelmäßigen Anlage hören, als ob man unmittelbar dabei sitzen würde. Man spürt es quasi, wie die Musiker sich in die Stücke denken und fühlen, wie sicher und souverän sie zu Werke gehen.

Ich höre dieses Album immer wieder, seitdem ich es damals gekauft habe. Man muss aber in Stimmung sein dafür. Um es so "nebenbei" zu hören, wie hier auch jemand geschrieben hat, ist diese Musik einfach zu gut gespielt und komponiert.

Das ist ein Album, was man mit Sternen nicht bewerten kann, denn es ist meiner Meinung besser als es die fünf möglichen Sterne sagen können. Einfach kaufen, hinsetzen, entspannen und zuhören, es lohnt sich wirklich jede einzelne Note !!


At the Olympia Theatre Paris
At the Olympia Theatre Paris
Preis: EUR 13,05

4.0 von 5 Sternen Die Jack Teagarden/Earl Hines-All Stars in Zürch 1957 live, 27. Dezember 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: At the Olympia Theatre Paris (Audio CD)
Die hier zusammengestellte Besetzung ist im Grunde eine verkappte Armstrong All Star-Band, denn mit Jack Teagarden (Posaune, Gesang), Earl Hines (Klavier), Jack Lesberg (Bass) und Cozy Cole (Drums) spielen vier Ex-Armstrong-Musiker und mit Peanuts Hucko ein baldiger Armstrong-Sideman mit. Trompeter Max Kaminsky rundet das Ganze dann noch ab.

Die Zusammenstellung der Titel zeigt mir, dass es noch mindestens ein weiteres Konzert an dem Tag gegeben haben muss, denn der "Royal Garden Blues" ist doppelt drauf, dazu noch "Lullabye of the Leaves" (Solo Jack Lesberg), "April Showers", "Boogie-Woogie on St.Louis Blues" (Solo Earl Hines), der "Tin Roof Blues", "Stars fell on Alabama" (Solo Jack Teagarden) und "Mop-Mop"(Solo Cozy Cole).

Warum man hier diese höchst merkwürdige Auswahl getroffen hat, erschließt sich mir leider überhaupt nicht. Warum nicht das ganze Konzert drauf ist, muss man wirklich fragen, denn so bleibt ein Fragment übrig, und die CD mit rund 40 Minuten Spieldauer zudem sehr kurz.

Klangtechnisch ist sie auch nicht auf dem Niveau des Jahres 1957, da doch viele Kratzer und Nebengeräusche nicht wegretuschiert worden sind.

Musikalisch gibt es allerdings absolut nichts zu kritisieren. Hier wird auf Topp-Niveau gespielt, keine Frage.

Die Band tourte so übrigens Großbritannien und Europa.

Für mich sind das vier Sterne. Und wäre die Musik keine fünf Sterne wert gewesen, wären es sogar nur drei Sterne geworden. Begründung: Technisch vermutlich nicht aufgewertet durch Bearbeitung, zu kurze Spielzeit und nur Teile eines, bzw. zweier Konzerte. Schade....


Sinfonische Dichtungen
Sinfonische Dichtungen
Preis: EUR 9,49

5.0 von 5 Sternen Vier Symphonische Dichtungen mit Vaclav Neumann/Tschechische Philharmonie - Klasse !!, 1. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonische Dichtungen (Audio CD)
Das Gespann Vaclav Neumann/Tschechische Philharmonie Prag gilt als legendär. Warum das so ist, kann man an Hand zahlreicher Einspielungen feststellen, vor allem mit der Musik der Komponisten Smetana, Dvorak und Suk.

Die 1977 im Rudolfinum in Prag enstandenen vier Symphonischen Dichtungen "Der Wassermann", "Die Mittagshexe", "Das Goldene Spinnrad" und "Die Wildtaube" wurden hier mustergültig eingespielt.

Ich habe immer das Gefühl, dass das Orchester vor allem bei den Dirigenten Talich, Neumann, Belohlavek und Kubelik noch eine Stufe besser spielen oder gespielt haben als unter anderen Dirigenten.

Man höre einfach nur mal rein, z.B. schon in der Eröffnung des ersten Stückes, "Der Wassermann". oder das Finale das gleichen Stückes. Kann man aus der Partitur "mehr" heraus holen als mit diesem Orchester? Ich meine Nein.

Supraphon war zwar DAS Label in der damaligen Tschechoslowakei, aber technisch gesehen konnte man mit z.B. der Decca oder auch CBS damals nicht mithalten. Doch ist der Klang zufriedenstellend.

Für mich sind das hier klare fünf Sterne!!


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