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Rezensionen verfasst von
zueribueb (Zürich)

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Das Gefühl der Kälte: Die Fälle der Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl
Das Gefühl der Kälte: Die Fälle der Rechtsmedizinerin Charlotte Fahl
von Christine Bartsch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CSI in Zürich, 6. Dezember 2016
"Das Gefühl der Kälte" wurde von der Rechtsmedizinerin Christine Bartsch geschrieben, welche beim Institut für Rechtsmedizin der Uni Zürich gearbeitet hat. Dabei handelt es sich nicht um ein Sachbuch, sondern um eine Art Krimi. Die Autorin beschreibt aus der Sicht ihres Alter Egos Charlotte Fahl verschiedene Fälle.
Das Buch ist, bereits rein sprachlich, sehr gut geschrieben. Witzig ist insbesondere, dass die Kapitelüberschriften immer auf "-fall" enden. Das Buch ist intelligent aufgebaut, denn neben den einzelnen Fällen, welche jeweils ein Kapitel bestimmen, werden gewisse rote Fäden über die mehrere Kapitel hinweggezogen. Stark ist auch, wie die Autorin die verschiedenen Personen beschreibt und zum Leben erweckt. Überzeugend ist, dass Bartsch rechtsmedizinisches Know-how relativ spielerisch einbringt. Die rechtsmedizinische Terminologie und auch die Beschreibung, was einem Tatort genau abläuft, ist sehr stimmig.
Weniger überzeugend ist dagegen die Beschreibung von juristischen Inhalten. Das hat zum Teil wenig mit den schweizerischen Verhältnissen zu tun, sondern bildet eher die Verhältnisse in Deutschland ab. Die rechtliche Terminologie ist häufig deutsch statt schweizerisch. Wenn eine Gerichtsverhandlung am Bezirksgericht beschrieben wird und ein Oberrichter die Verhandlung führt, ist das einfach ein peinlicher Fehler. Auch stimmt nicht, dass die unverheiratete Lebensgefährtin eines Beschuldigten kein Zeugnisverweigerungsrecht hat. Es gibt in Zürich keine Roben im Gerichtssaal. Die Polizei ist nicht im Präsidium lokalisiert, weil es gar keinen Polizeipräsidenten gibt. Eine Hausdurchsuchung muss nicht gerichtlich bewilligt werden, sondern wird von der Staatsanwaltschaft angeordnet. Und so weiter und so fort. Wenn die Geschichte in Zürich spielt, sollte auch die rechtliche Terminologie und rechtliche Abläufe richtig sein. Ein juristisches Lektorat hätte dem Buch gut getan.


Ich habe ihn getötet: Inspektor Kaga ermittelt
Ich habe ihn getötet: Inspektor Kaga ermittelt
von Keigo Higashino
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Kaga Nr. 4, 8. August 2016
In "Ich habe getötet" geht es um zwei Tote und drei Verdächtige. Higashino lässt die Geschichte abwechselnd von den drei Verdächtigten erzählen, die sich zudem selbst der Tat bezichtigen. Zunächst werden ausführlich die Umstände geschildert, bis Inspektor Kaga auf der Bildfläche erscheint. Die Geschichte mündet in ein Agatha-Christie-mässiges Finale. Kaga sagt selbst: "Jetzt spielen wird Agatha Christie". Auch wenn der Krimi einem Whodunit-Muster folgt, so führt Higashino das Genre schliesslich ad absurdum. Die Geschichte dreht sich immer schneller und es wird immer unklarer, wer der Täter ist. Je länger das Buch dauerte, je weniger interessierte mich eigentlich die Frage nach dem Täter. Deshalb fand ich das Buch als Krimi nicht so überzeugend. Die Machart ist dagegen sehr originell, was den Leser zum Denken anregt. Deshalb schwanke ich in der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen.


Böse Absichten: Kriminalroman
Böse Absichten: Kriminalroman
von Keigo Higashino
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Kaga Nr. 3, 4. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Böse Absichten: Kriminalroman (Taschenbuch)
Bei Keigo Higashinos Krimi „Böse Absichten“ geht es nicht um das Whodunit, denn der Täter ist schnell bekannt, sondern um das Motiv. Was hat den Täter zum Mord getrieben? Inspektor Kaga geht dem Motiv auf den Grund und nähert sich Schicht um Schicht der Wahrheit. Dabei ändert sich immer wieder der Blickwinkel. Neue Erkenntnisse tun sich auf, währenddessen allmählich klar wird, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Higashinos Krimi ist eine grosse Konstruktion. Diese ist zwar sehr unrealistisch, aber schliesslich sehr intelligent und unterhaltsam gemacht. Kagas Vorgehen ist dabei sehr analytisch geprägt. Man folgt ihm, aber schliesslich ist die Auflösung am Schluss doch überraschend und unvorhersehbar.


Hunkelers Geheimnis: Der neunte Fall
Hunkelers Geheimnis: Der neunte Fall
von Hansjörg Schneider
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,00

4.0 von 5 Sternen Hunkeler Nr. 9, 27. Juli 2016
„Hunkelers Geheimnis“, der 9. Band der Hunkeler-Reihe, ist mehr Abgesang als ein Krimi. Kriminalkommissär Hunkeler befindet sich in Rente und stösst nur per Zufall auf ein Verbrechen. Die Auflösung des Krimis ist aber nur nebensächlich. Vielmehr steht der Abschied im Zentrum. Es wird nochmals Rückschau auf das Leben genommen. Wer bin ich heute und wie bin ich dazu geworden? Auch persönliche Baustellen von Hunkeler werden aufgearbeitet. Zudem breitet Hansjörg Schneider nochmals sehr kritisch politische Verhältnisse und geschichtliche Ereignisse in Basel und in der Schweiz aus. So ist es am Schluss nicht erstaunlich, dass der Staat nicht mehr Garant für Gerechtigkeit ist. „Hunkelers Geheimnis“ wäre somit ein wunderbarer Abschluss der Hunkeler-Reihe und es ist zu hoffen, dass Schneider nicht in Versuchung gerät, eine weitere Fortsetzung zu verfassen.


House of Cards - Die komplette vierte Season (4 Discs) [Blu-ray]
House of Cards - Die komplette vierte Season (4 Discs) [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Spacey
Preis: EUR 32,49

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen HoC, Staffel 4, 18. Juli 2016
Zunächst möchte ich etwas zur Veröffentlichspolitik in Deutschland sagen. Hier wird die Staffel erst 2 Monate nach dem internationalen Start zum Kauf freigegeben. Das war auch schon bei der 3. Staffel der Fall. Der Witz ist, dass die deutsche mit der französischen Ausgabe (mit Ausnahme der Beschriftung) identisch ist. Die französische Ausgabe enthält somit deutsche Synchronisation und deutsche Untertitel. Darum habe ich bei amazon.fr bestellt. Die späte Veröffentlichung in Deutschland ist auch darum ärgerlich, da es um die Normierung der Präsidentschaftskandidaten geht, was aktuell gerade in Amerika geschieht.
Inhaltlich wurde viel schlechtes über die 4. Staffel geschrieben. Dem kann ich mich nicht anschliessen. Auch die 4. Staffel bietet intelligente Unterhaltung mit grossartigen Schauspielern. Die 4. Staffel ist eher wieder besser als die 3. Staffel. Die 4. Staffel ist in 3 Akten aufgebaut: Entfremdung, Zusammenfinden, gemeinsamer Kampf. Mehr kann ich nicht sagen, um den Inhalt nicht zu spoilern. Die Underwoods gehen immer noch über Leichen, um sich die Macht zu sichern. Die grossartige Schlusspointe ist ziemlich heftig, bringt aber das Wesen der Underwoods genau auf den Punkt. Die Staffel ist auch auf der Höhe der Zeit, da toppaktuelle Themen (Social Media, Überwachung) angesprochen werden. Witzig ist auch, dass man alte Charaktere wieder zurückholt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 15, 2016 9:44 PM MEST


Ignoranz als Staatsschutz?
Ignoranz als Staatsschutz?
von David Gugerli
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 20,00

3.0 von 5 Sternen Frischs Fiche, 6. Januar 2016
"Ignoranz als Staatsschutz?" ist wieder eine Veröffentlichung aus dem Nachlass. Ein Fragment aus dem Jahr 1990. Die Edition ist vorbildlich: Vorwort, Nachwort, Anmerkungen, der Text im Typoskript und in Druckversion und ein Faksimile von Frischs Fiche. Das mag aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es fürs Geld sehr wenig Frisch gibt. Der Text ist einfach zu kurz. Ingesamt ist das die schwächste Publikation aus Frischs Nachlass.
Inhaltlich geht es um den Fichenskandal von 1989, als bekannt wurde, dass der Staatsschutz eine Unmenge von Personen beobachtet und bespitzelt hat. Das ist vor allem historisch interessant. Aus heutiger Sicht wäre das Thema auch interessant, man denke nur an den NSA-Skandal, Edward Snowden und das neue Nachrichtengesetz, gegen das das Referendum ergriffen worden ist. Jedoch ist der Text von Frisch leider ziemlich schwach. Über weite Strecken stellt er nur einen Kommentar zu seiner Fiche dar. Frisch kommt bei mir in seiner Kritik eher etwas penibel und oberlehrerhaft rüber. Am Interessantesten ist, wenn Frisch am Schluss darüber schreibt, was nicht in seiner Fiche steht. Das verdeutlicht, dass der Schweizer Staatsschutz ein Dilettantenverein gewesen ist, also kein Vergleich etwa mit der Stasi.


Ein Feuer im Garten
Ein Feuer im Garten
von Franz Hohler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hohler 2015, 6. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Ein Feuer im Garten (Gebundene Ausgabe)
"Ein Feuer im Garten" ist wieder eine Sammlung von kurzen Texten. Franz Hohler schöpft aus seinem Umfeld, berichtet von Auslandreisen, beschreibt hintersinnige Begebenheiten oder gestaltet kurze, nette Geschichten. Gut geschrieben zwar, aber inhaltlich ein wenig beliebig. Es fehlen einfach die Höhepunkte, so dass bei mir schliesslich nichts hängen blieb. So sucht man zum Beispiel vergebens nach einer Made in Hongkong oder einem grossen Zwerg. Eine kurze, nette Lektüre.


Das grüne Rollo: Roman
Das grüne Rollo: Roman
von Heinrich Steinfest
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grüne Sicht auf die Welt, 22. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Das grüne Rollo: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der zehnjährige Theo hat plötzlich ein grünes Rollo an seinem Fenster. Ihm ist es möglich, durch dieses Rollo in eine andere Welt zu gelangen. Heinrich Steinfests Roman "Das grüne Rollo" beginnt wie eine Geschichte von Franz Hohler. Etwas Surreales dringt ganz selbstverständlich in die reale Welt ein und die Grenze zwischen real und surreal wird unscharf. Das zweite Kapitel spielt 40 Jahre später und Theo ist als Astronaut auf dem Weg zum Mars. Etwas Science-Fiction. Und dann taucht das grüne Rollo wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt fragte ich mich, was das Ganze eigentlich soll. Die Antwort kommt im Schlusskapitel, in dem Steinfest absolut genial eine neue Sichtweise auf das bisher Geschehene einbringt, was alles über den Haufen wirft. Mehr kann ich dazu nicht sagen, um nichts verraten, darum lesen. Die letzten 15 Seiten sind wirklich verblüffend.


Schattenbruder
Schattenbruder
von Mirko Beetschen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,80

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stalker, 16. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Schattenbruder (Gebundene Ausgabe)
Raymond spricht Samuel an, hofft auf mehr, aber nach einem One-Night-Stand ist es schon wieder dabei. Raymond kann sich jedoch nicht damit abfinden und drängt sich weiter ins Leben von Samuel. Er wird zu einem Stalker. Samuel braucht lange, bis er doch eine Gegenstrategie gegen den Stalker findet.
Mirko Beetschens beschreibt in seinem Buch "Schattenbruder" sehr anschaulich und spannend, wie ein Stalker funktioniert, wie sich dieser penetrant ins Leben des Opfers drängt und so dessen Leben aus dem Gleichgewicht bringt und zur Hölle macht.


Wir zählen unsere Tage nicht: Roman
Wir zählen unsere Tage nicht: Roman
von Silvio Blatter
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Silvio Blatter nochmals in Hochform, 7. Juni 2015
Silvio Blatter (geb. 1946) produzierte nach seiner schriftstellerischen Pause seit 2001 leider nur noch durchschnittliche Bücher. Ich hätte es nicht mehr erwartet, aber mit "Wir zählen unsere Tage nicht" läuft Blatter doch noch einmal zu alter Hochform auf. Das Buch erinnert in der Machart etwas an die Freiämter Trilogie (1978-88) oder an "Love me tender" (1980). Ausgehend von einem älteren Ehepaar, kommen spiralförmig weitere Personen dazu, Kinder, Ehepartner, Bekannte. Es geht um Personen, die sich mehr oder weniger gut im Leben eingerichtet haben, die nun aber ihr Leben und ihre Beziehungen hinterfragen und neu ausrichten müssen. Es geht also um die Suche nach dem Sinn des Lebens. Auch wenn Blatter bald 70 wird, thematisch ist er auf der Höhe der Zeit. Seine Protagonisten stehen voll im Leben und in der Gegenwart. Erstaunlich ist, dass die Alten progressiver als die Jungen sind und die Probleme konsequenter anpacken.Hervorzuheben ist schliesslich auch Silvio Blatters knapper, lakonischer Stil. Nicht umsonst nimmt er Bezug auf Max Frisch.


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