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Rezensionen verfasst von
"eunuch15"

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Master Rallye
Master Rallye
Wird angeboten von TaJu
Preis: EUR 8,89

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Staublunge inklusive!, 28. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Master Rallye (Videospiel)
"5.000 Kilometer gnadenlose Piste von Paris nach Moskau; zehn unerbittliche Tage Spitzentempo in jedem erdenklichen Terrain, Staub, Schmerz, Tränen und Adrenalin." So lautet der Originaltext von Microids zu ihrem neuesten Rennspiel. Hört sich ja toll an, doch was erwartet uns wirklich in der Schachtel?
Wir werden mit einem etwas schmucklosem aber funktionellem Menüdesign begrüßt. Wie schon aus vielen anderen Rennspielen bekannt, können wir am Anfang noch nicht alle Fahrzeuge und Rennstrecken benutzen, sondern müssen sie uns im Meisterschaftsmode erst durch gute Platzierungen erarbeiten. So stehen uns zu Beginn des Spieles genau drei verschiedene Geländewägen zur Auswahl, sowie die sieben ersten Strecken der Meisterschaften. Jede gewonnene Strecke gibt die nächste frei, jede gewonnene Meisterschaft beschert uns ein neues Auto.
Die Spielmodi:
Man kann wählen zwischen dem "Training", um die einzelnen Strecken erst einmal kennen zu lernen. Der Modi "Einzelrennen" erklärt sich von selbst ebenso wie der Modi "Meisterschaft". Bleibt noch das "Netzwerkspiel" in dem man sich per Internet mit anderen "Master Rallye" Spielern messen kann.
Die Pisten:
Zuerst will man es nicht glauben, deswegen gibt man voll Gas um einige Kilometer zurück zu legen. Doch die anfängliche Skepsis verwandelt sich langsam aber sicher in ungläubiges Staunen; die Strecken sind dermaßen schmucklos, dass man den Eindruck gewinnt sie wären noch nicht fertig. Ab und zu verirrt sich ein Baum im Gelände und hie und da steht schon mal ein Haus in der Gegend. Dabei kann man sich eigentlich über den Streckenverlauf nicht beschweren. Die Piste selbst windet sich wie eine echte Strasse durchs Gelände, kippt nach links oder rechts und führt auch schon mal durch einen Fluss oder in ein Tunnel hinein. Warum sich die Designer so wenig Mühe gegeben haben ist mir ein Rätsel. Da helfen auch die lustigen Abzweigungen im Streckenverlauf nicht mehr.
Die Autos:
Nach dem enttäuschenden Streckendesign erwartet man von den Autos nicht mehr viel und tut ihnen damit auch schon unrecht. Denn die Fahrphysik der Geländewägen ist gar nicht schlecht. Zwar übersteuern die Boliden alle mehr oder weniger, trotzdem kommt erstaunlicherweise richtiges Rallye Feeling auf. Schon nach kurzer Einarbeitungszeit hat man die Gefährte im Griff und kann schon ziemlich flott über die Piste brettern. Auf die manuelle Gangschaltung kann man getrost verzichten, da sie einem keinen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Ebenso auf die Hupe. Einen Rückspiegel hingegen hätte das Spiel noch mal um einen Punkt aufgewertet.
Der Sound:
Das Motorengeräusch klingt ganz nett, könnte für eine Geländemaschine aber ruhig etwas rauer und aggressiver sein. Die Nebengeräusche sind zweckmäßig aber nicht hervorragend. Die Musik die einen während der Fahrt bedudelt reicht vom Fahrstuhlsound bis zu gemäßigtem Rock. Auch hier hat man wieder den Eindruck, als wäre das Game noch nicht ganz fertig.
Fazit:
Obwohl die Grafik schon sehr schlicht ausgefallen ist, ebenso wie der Sound, macht es trotzdem einen gewissen Spaß "Master Rallye" zu spielen. Wer also nicht all zu große Ansprüche an die Grafik stellt und noch kein Rallye Game in seiner Sammlung hat, der kauft mit "Master Rallye" nichts Falsches. Um es aber mit z.B. "Collin McRae Rally" oder "Rally Championchip 2002" aufzunehmen langt es nicht.


Baphomets Fluch 3 - Der schlafende Drache
Baphomets Fluch 3 - Der schlafende Drache
Wird angeboten von "Händlershop von Softland 2011 (Alle Preise inkl. Mwst.) -ABGs, Garantiebedingungen & Widerrufsbelehrung finden Sie unter Verkäuferhilfe"
Preis: EUR 26,00

10 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Baphomets Fluch 3!!!, 28. April 2003
Das von Revolution entwickelte Adventure Baphomets Fluch 3 setzt mit einer geschickt inszenierten, weltumspannenden Hintergrundstory neue Maßstäbe bei der interaktiven Erzählweise von Adventures.
George und Nico kehren in diesem epischen Adventure zurück und kämpfen sich ihren Weg durch die dampfenden Dschungel des Kongo, durch schreckenerregende Burgen in Prag, durch die Hintergassen von Paris, durch das historische Glastonbury und viele weitere Orte, um das Geheimnis von Baphomets Fluch zu lösen und die Menschheit vor einer globalen Katastrophe zu bewahren.
Durch ein revolutionäres, neues Interface und eine komplette 3D-Umgebung ist Baphomets Fluch 3 die Zukunft des Adventure-Genres.


The Gladiators
The Gladiators
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 3,12

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Gladiators - Galactic Circus Games, 26. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Gladiators (Computerspiel)
Wer sich von der abstrusen Story, den extrem überzeichneten Charakteren und dem amerikanischen Heldentum, welches in Form unglaublich hässlicher Figuren daherkommt, nicht abschrecken lässt und vielleicht sogar eine Vorliebe für diese Art amerikanischer Kunst besitzt, der bekommt mit "The Gladiators" ein Echtzeitstrategiespiel der "etwas" anderen Art geboten, wobei die Betonung auf "etwas" liegt, denn sosehr wie uns der Entwickler glauben machen möchte unterscheidet sich dieses Game nicht von anderen Genrevertretern. Da von den 20 gebotenen Missionen kaum eine unter 15 Minuten zu schaffen ist, für die meisten wird man sogar länger brauchen, und auch der Multiplayer-Part entsprechend ausführlich gestaltet wurde, kann man sich über die Langzeitmotivation nicht beschweren. Dazu kommt eine gefällige Grafik und eine dazu passende Soundkulisse in Verbindung mit einer gut und schnell bedienbaren Steuerung, die aus "The Gladiators" ein gut spielbares und motivierendes Strategiespiel machen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2009 2:40 PM MEST


Knockout Kings 2003
Knockout Kings 2003
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,46

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Knockout Kings 2003, 5. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Knockout Kings 2003 (Videospiel)
Zuerst gab es überhaupt keins, dann kamen gleich zwei auf einmal. Die Rede ist von Boxing-Games für den Gamecube, die jetzt in Form der Multiplattformtitel "Rocky" und "Knockout Kings 2003" erschienen sind. Dabei können sich Cube-Spieler über den Umstand freuen, dass sie die 2003er Version vor allen anderen NextGen-Konsolen Besitzern spielen können, die sich noch mit der 2002er zufrieden geben müssen. Allerdings sind die Unterschiede zwischen diesen beiden Versionen nicht besonders groß, trotzdem bemerkbar.
Denn das was EA da, im besten Sinne des Wortes, auf die Beine gestellt hat, ist ein wunderbar schnelles Boxing-Game mit einer erstaunlich leicht zu bedienenden Steuerung und einem trotzdem recht umfangreichen Gameplay. Dreh und Angelpunkt ist natürlich die Karriere eines selbst aufgebauten Boxers, den man von seinen Anfängen bis zum Weltruhm begleitet. Je nach Leistung im Ring verbessern sich die spezifischen Stärken des Boxers, die im Training zusätzlich ausgebaut werden können. Daneben existieren so spaßige Modi wie die "Schlagorgie", ein Kampf ohne Zeitlimit bis zum bitteren K.O., den "Schaukampf" für ein schnelles Spiel zwischendurch, das man auch mit einen menschlichen Mitstreiter austragen kann, sowie das "Turnier", bei dem man entweder gegen vier oder acht Computergegner bestehen muss.
Die Steuerung der Boxer ist so einfach wie genial und ermöglicht auf dem kleinen Nintendo-Gamepad ein erstaunlich flüssiges Spielen, auch wenn die verwendete Spieler-Mechanik noch so manches Manko beinhaltet. Im direkten Vergleich mit dem wesentlich komplexerem "Rocky", gestattet "Knockout Kings 2003" allerdings einen wesentlich schnelleren Kampf. Grundsätzlich ist es so, dass der Boxer an seinem Gegner fixiert ist, er zeigt ihm also immer das Gesicht von Vorne. Drückt man den linken A-Stick nach vorn oder hinten, bewegt man sich auf den Gegner zu oder von ihm weg. Seitlich kann sich der Kämpfer natürlich auch bewegen, wobei man ihn, wenn man den Stick nur leicht drückt, sogar richtig tänzeln lassen kann. Auf den Vier Aktionstasten liegen der linke und der rechte Haken, der Jab und der Cross. Blocken kann man mit der linken Schultertaste und die rechte Schultertaste dient zum modifizieren der Schläge. Sehr interessant auch die Z-Taste, auf der eigentlich der Spezialschlag jedes Boxers liegt, die aber in Verbindung mit der linken Schultertaste eine Provokation auslöst. Bei linkshändigen Boxern wurde zudem die Steuerung umgedreht, was das Gameplay mehr bereichert als man im ersten Augenblick meinen könnte.
Das wichtigste an der Grafik zu einem Fightspiel sind natürlich die Kämpfer selbst. Diese wurden recht gut umgesetzt und besonders die Animationen können begeistern, was bei dem massiven Einsatz der Motion Capturing Technik auch zu erwarten war. Besonders die Mimik der Gesichter ist sehr gut gelungen, wie sie ihrem Ärger Luft machen oder wenn die Gesichtszüge zwecks mechanischer Einwirkung entgleisen. Auch über die Arenen kann man sich nicht beschweren, da sie mit allerlei Details geschmückt sind und ihren realen Vorbildern gut nachempfunden wurden. Auch die Zuschauerränge können gefallen, sind sie doch mit vielen verschiedenen Leuten bevölkert die sich alle Mühe geben nur nie ruhig zu sitzen.
Die Soundkulisse erfüllt ihren Daseinszweck ebenfalls hervorragend. Die beiden Sprecher Larry Michael und Max Kellerman kommentieren das Game nicht nur aufs Beste, nein, sie peitschen den Spieler ebenso wie das Publikum regelrecht an, geben keine Sekunde Ruhe und scheinen im Kampf völlig aufzugehen. Allerdings beginnen auch diese Sprüche sich schon bald zu wiederholen, was aber zwecks des Engagement der Zwei kaum ins Gewicht fällt, denn auf die Stimmung kommt es an. Und für die sorgen nicht nur die zwei Schreihälse sondern auch der Rest der Soundkulisse, der selbstverständlich in DolbySurround gehalten wurde.


Micro Machines
Micro Machines

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Micromachines Explosion, 7. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Micro Machines (Videospiel)
Die eingefleischten Videospieler werden sich noch an das erste Micro-Machines von Codemasters erinnern, das damals ein richtiger Überraschungserfolg auf mancher Party war. Schon damals ging es um die kleinen Miniaturautos, welche man möglichst vor den Gegnern auf gar aberwitzigen Pisten ins Ziel zu bugsieren versuchte. Die Strecken hierfür waren auf dem heimischen Schreibtisch oder im Vorgarten angesiedelt, gingen vom Schlafzimmer durchs Wohnzimmer etc...
Exakt das gleiche Spielprinzip begegnet uns in der neuesten Auflage des Spaßracers von Infogrames der unter dem Label von Atari vertrieben wird. Mit bis zu vier Spielern kann man an den Rennen teilnehmen, die wiederum mit Strecken aufwarten wie sie ein anderes Renngame nicht bieten kann. Immer zu viert tritt man an und versucht nach bester Mariokart-Manier Extra's einzusammeln mit denen man sich auf der Strecke behaupten kann. So gibt es eine Bratpfanne die man den Mitspielern um die Ohren hauen kann, einen Elektroschocker für Rundumschläge, einen Magneten um Konkurrenten festzuhalten, ein Boxhandschuh der so ähnlich funktioniert wie die Bratpfanne und noch viele Extras mehr.
Zur Auswahl stehen uns, neben dem Training, drei grundlegende Spielmodi. Hinter dem normalen Rennen verbirgt sich das Singleplayer-Game, in welchem man eine Meisterschaft aus insgesamt 16 Rennen zu absolvieren hat, die wiederum in vier Klassen eingeteilt sind. Eine ganze Menge Arbeit also für den Einzelspieler. Der Spielspaß für die Party versteckt sich hinter der Bezeichnung "Micro Machines", den man insgesamt zu viert in Angriff nehmen kann. Dabei spielt sich das ganze Geschehen für alle Spieler gleichzeitig auf einem einzigen Screen ab, wer zu langsam ist und vom Schirm verschwindet scheidet aus. In der Praxis ist das ein ganz schönes Durcheinander, bei dem das Siegen schon bald in den Hintergrund tritt, da der Spaß des Games nicht nur die Mitspieler johlen lässt. Um ein wirklich ausgeglichenes und vor allem faires Rennen gegeneinander fahren zu können, gibt es noch den "Micro GP", der per Splitscreen realisiert wurde und deswegen nur für zwei Spieler geeignet ist. Bleibt noch zu erwähnen, dass man sich vor dem Rennen für einen der acht Charaktere entscheiden muss, die allesamt ihr eigenes Fahrzeug mitbringen, passend zum Outfit natürlich. Dabei könnten die Figuren nicht unterschiedlicher sein. Es gibt den Playboy Miami Mike mit seinem roten Porsche, ein Monster namens Frank N Stein mit etwas schwerfälligem Gefährt, die Oma Aunt Betty in ihrem Oldtimer, den Polizisten Callaghan natürlich im Polizeiauto und so weiter.
Die Grafik kommt etwas puristisch daher und ist nicht unbedingt geeignet um die Leistungsfähigkeit einer Next-Gen-Konsole zu demonstrieren. Trotzdem besitzen sie immer noch den Reiz "des Kleinen", denn die Pisten nehmen mitunter recht abenteuerliche Wege. Da ist das Rennen auf dem Dachboden, vorbei an allerlei Getier und durch die Dachrinne noch am gewöhnlichsten, denn es geht auch über einen überschwemmten Friedhof, vorbei am zähneputzenden Skelett oder durch einen Bauernhof unter einer kotzenden Henne hindurch. Das alte Problem allerdings, dass man die Strecken erst kennen muss um sie optimal fahren zu können, besteht wegen der Sicht direkt von Oben noch immer. Trotz der etwas einfachen Grafik ist also immer für Abwechslung und vor allem für viel Spielwitz gesorgt. Allerdings sollte man das sehr gut gelungene Wasser nicht unerwähnt lassen, welches fast schon zu gut in der ansonsten durchschnittlichen Präsentation wirkt.
So einfach wie die Grafik gibt sich auch die Steuerung, denn außer dem Gasknopf und der Lenkung benötigt man nur noch die Taste zum auslösen der aufgesammelten Extras. Hat man gerade keins an Board und man drückt sie, hupt der Wagen.
Die Soundkulisse besteht erwartungsgemäß aus dem brummen der Motoren, den abgegebenen Beschimpfungen oder Freudenschreie der Charaktere und natürlich einem eher belanglosen Soundtrack.


Tennis Masters Series 2003
Tennis Masters Series 2003
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 25,00

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tennis Master Series 2003, 5. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Tennis Masters Series 2003 (CD-ROM)
Wer sich heutzutage traut ein Tennisgame für die Next-Gen Konsolen auf den Markt zu bringen, der muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen um sich von der hochqualitativen Konkurrenz abzuheben. Zunächst bietet uns TMS 2003 nichts dergleichen, ganz im Gegenteil erlaubt das Menü gerade mal den Start eines Einzelgames (Schaukampf) sowie der Meisterschaft (Tennis Masters Series), mehr nicht. Dafür dürfen wir aus einer recht großen Liste von Tennisspielern, alle mit ihren speziellen Fähigkeiten, auswählen. Die hämisch grinsenden Gesichter der Sportler übersehen wir dabei unauffällig.
So dauert es also nicht lange bis wir endlich auf dem Court stehen und den Schläger schwingen dürfen, oder soll ich lieber sagen, ihn schaukeln zu lassen? Im Vergleich mit anderen Tennisgames nämlich, erscheint TMS 2003 als würde es in Zeitlupe ablaufen. Dabei ist man hin und hergerissen zwischen dem Staunen ob der gelungenen und vielschichtigen Animationen der Tennisspieler, bei gleichzeitigem Entsetzen über den Rentnergang den diese an den Tag legen. So dürfte man Anfangs jeden zweiten Ball verlieren, da bei einem Schritt in die falsche Richtung nicht mehr genug Zeit ist um den Fehler zu korrigieren. Hat man diese Frustschwelle allerdings überwunden und sich das seltsame Timing des Games angeeignet, so entdeckt man die ausgeklügelte Technik der computergesteuerten Spieler, die allesamt eine eigene Technik innezuhaben scheinen. Während der eine Spieler versucht einen immer möglichst nahe ans Netz zu locken, um dann im geeigneten Augenblick einen Schweber übers Netz zu heben wie man ihn noch nicht gesehen hat, versucht der nächste Spieler mit möglichst aggressiver Spielweise an die Punkte zu kommen. So kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass TMS 2003 ein wirklich ausgereiftes Sportspiel ist mit einigem an Tiefgang, allerdings hapert es kräftig an der Geschwindigkeit des Games, speziell der eigenen Spielfigur, die den Ball am liebsten nachgetragen bekommt. Dazu gesellen sich noch einige Unausgegorenheiten, wie der praktisch sinnlose Powermeter bei der Angabe, der sich auf Knopfdruck bis zur Grenze füllt und daraufhin den Schlag ausführt. Das bekannte System des zu startenden Balkens, der sich dann selbst füllt und zum richtigen Zeitpunkt per Knopfdruck angehalten werden will, wurde nicht nachvollzogen. Stattdessen füllt sich der Balken solange wir die Taste gedrückt halten und hält netterweise bei maximalen Ausschlag an.
Die Grafik erreicht gutes mittleres Niveau, allerdings ohne das Auge zu überraschen. Die Courts sind allesamt recht nett hergerichtet, inklusive Schiedsrichter und flacher Zuschauer, geben also keinen Anlass zur Kritik. Anders die gebotenen Animationen der Spieler, welche zwar, wie bereits erwähnt, sehr vielschichtig und gut gemacht sind, allerdings viel zu langsam ablaufen. Dieser Effekt wird durch die leicht zögernd ansprechende Steuerung noch unterstrichen, die einem so manche Zornesfalte ins Gesicht treibt.
Ebenso durchschnittlich wie die Grafik gibt sich auch die Soundkulisse, die ihren Sinn und Zweck sicherlich erfüllt, aber kaum reicht um den Verstärker zu bemühen, da das rhythmische Ploppen ebenso gut aus den TV-Lautsprechern klingt. Einzig die Musikuntermalung in dem Intro-Video gibt sich alle Mühe etwas Stimmung aufkommen zu lassen.
Die Steuerung reiht sich nahtlos in das durchschnittliche Geschehen ein, ohne positiv aufzufallen. Hat man erst die langsamen Spieler und die ebenso zögerliche Steuerung im Griff, eröffnet sich ein sehr technisches Spiel, in dem besonders die Computerspieler zeigen was alles möglich ist.


Superman - Shadow of Apokolips
Superman - Shadow of Apokolips
Wird angeboten von trueplaya2k
Preis: EUR 33,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superhelden sterben nie!, 5. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Superman - Shadow of Apokolips (Videospiel)
In einem weiteren Abenteuer des wohl bekanntesten aller Superhelden, welches diesmal auf der Zeichentrickserie basiert, steht Superman diesmal zwischen zwei Bösewichten: Erzfeind Lex Luthor und der nicht minder hinterhältige Metallo. Superman muss sich schon kurz nach Beginn des Spiels gegen eine Horde an schlecht gelaunten Robotern behaupten. Wer genau dahinter steckt und was für eine Beziehung zwischen Luthor und Metallo besteht wird sich im Laufe des Spiels herausstellen.
Bei "Superman: Shadow of Apokolips" handelt es sich um ein handfestes Action-Adventure, dass allerdings durch seine besonders vielfältigen Aktionsmöglichkeiten heraussticht. Superman kann je nach dem ob er in der Luft oder auf dem Boden ist, die unterschiedlichsten Aktionen ausführen. Vom frostigen Eisatem über den praktischen Röntgenblick bis hin zum zielgenauen Energieschuss ist alles mit dabei. Die Steuerung ist sehr gut gelöst, selbst in der Luft kommt man nach kurzer Zeit sehr gut zurecht und auch das massenhafte Vertrimmen von Gegnern geht dank intelligentem Zielsystem sehr leicht von der Hand.
Natürlich kann Superman auch mit seiner Umwelt interagieren und kann vom einfachen Zivilisten bis hin zum Tanklastzug allerlei Dinge durch die Gegend tragen. Viele der zahlreichen Missionen basieren auch auf eben diesen Fähigkeiten.
Die Missionen werden mit einem sehr gut gemachten Tutorial eingeleitet, später geht es dann richtig los und die Level bieten mit ihren vielen kleinen Missionsabschnitten viel Abwechslung. Da der Spieler aufgrund der vielen unterschiedlichen Aktionsmöglichkeiten von Superman immer mehrere Wege hat sich seiner Feinde zu entledigen kommt so schnell keine Langweile auf. Wer einen der teilweise wirklich nicht ganz einfachen Missionsabschnitte mal versieben sollte, muss zum Glück nicht gleich den ganzen Level von vorne anfangen, auch wenn gerade bei manchen Abschnitten, die unter Zeitdruck zu erledigen sind, öfters mal etwas Frust aufkommt. Wir hatten leider an manchen Stellen wirklich bitter zu knabbern und es währe schon beinahe mal das Joypad in die Ecke geflogen. Wer sich allerdings viel Zeit nimmt kann durchaus jede Mission schaffen und wird dafür mit einem schönen Zwischenfilmchen belohnt, das die Story weitererzählt.
Grafisch orientiert sich das Spiel mit seiner Cel-Shading Grafik recht nah an der Comicvorlage, ist aber für das heutzutage sehr verwöhnte Auge der Spieler eine recht langweilige Angelegenheit. Texturen sind bei dieser Grafiktechnik eher selten anzutreffen, an deren Stelle muss ein geschicktes Spiel aus Licht und Schatten treten, was man bei diesem Spiel leider vergeblich sucht. Wer nicht gerade ein Fan der Zeichentrickserie ist, könnte schon sehr negativ überrascht werden.


Total Immersion Racing
Total Immersion Racing
Wird angeboten von Electric-Market
Preis: EUR 9,95

8 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Total Immersion Racing, 4. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Total Immersion Racing (Videospiel)
Ein Renn-Event der ganz besonderen Art kann man mit diesem neuen Titel aus dem Hause Empire-Interactive erleben, welches uns einlädt an der GT-Autorennserie teilzunehmen. Besonders deswegen, weil bei dieser Sportart die Fahrer der verschiedenen Klassen gleichzeitig am Rennen teilnehmen, was für einen ganz speziellen Kick im Rennen sorgt. Egal ob wir uns mit einem GT-Sportwagen, einem GT-Rennwagen oder gar einem GT-Prototypen auf die Piste wagen, alle drei Klassen sind auf der Strecke vertreten. Um sich etwas von der Masse der Rennspiele abzuheben, hat man den computergesteuerten Fahrern so etwas wie Gefühle spendiert. Per zuschaltbarer Anzeige kann man sich visualisieren lassen, wie denn der Gegner gerade drauf ist. Dabei finden drei Werte Beachtung, die da wären die Aggression, das Selbstvertrauen und die Defensive. Aggressiv wird ein Fahrer, wenn man ihn blockiert oder anrempelt, besonders schlimm wenn ihm dies die Pole kostet, dagegen steigt sein Selbstvertrauen wenn er selbst erfolgreich blockiert oder rempelt. Zum Ende des Rennens hin wird die Defensive immer wichtiger, da die Computerfahrer dazu neigen, sich zu diesem Zeitpunkt ihren Platz zu sichern und niemanden mehr an sich vorbei zu lassen. Diese Werte werden übrigens im Verlauf der Meisterschaft mitgenommen, soll heißen, dass sich angerempelte Fahrer ihren Groll merken und mit ins nächste Rennen nehmen. So können sich richtige Feindschaften aufbauen, was einem mehr als deutlich mitgeteilt wird, indem man immer von denselben Fahrern angegriffen wird, selbst wenn sie damit ihre eigene Position gefährden. Hier sind eben wirkliche Gefühle mit im Spiel, insofern man das einer CPU zumuten kann.
Das Gameplay präsentiert sich wie man es von einem Game dieser Art erwartet. Dazu stehen uns das Zeitrennen, das Einzelrennen und natürlich die wichtige Meisterschaft zur Verfügung, welche man in drei Schwierigkeitsstufen meistern kann. Zu Beginn allerdings müssen wir uns erst ein Rennteam aussuchen, für welches wir fortan die Punkte einfahren. Nach einer erfolgreichen Saison bekommen wir dann schon wesentlich mehr Angebote von rennställen mit stärkeren Autos und in höheren Klassen. So arbeitet man sich Saison für Saison und Rennen für Rennen von einem Team zum nächsten die Weltrangwertung nach oben.
Hat man bei den ersten Rennen noch das Gefühl die Schnecke im Sack gekauft zu haben, stellt sich schon bald heraus, dass man sich die Geschwindigkeit erst erarbeiten muss, denn die höheren Klassen zeigen erst was in der Engine steckt. Hat man Anfangs noch das Gefühl die Autos würden auf der Strasse kleben, so muss man schnell umlernen wenn man eine Klasse aufgestiegen ist, denn plötzlich haben die Wagen richtig Dampf unter der Haube und erlauben auch ein gediegenes Sliden mit querstehendem Fahrwerk oder so richtig enges Kurvenschneiden, unter Einbeziehung der Streckenbegrenzung die den Wagen ein anständiges Stück versetzt.
Die Grafik muss sich nicht vor der Konkurrenz verstecken, so unterschiedlich und reich detailliert wurde sie gestaltet. Gespickt mit vielen aber nicht übertriebenen Lichteffekten zeigen sich die Pisten von ihrer besten Seite, was besonders des Nachts zu einem Augenschmaus ausartet, wenn die gleißenden Flutlichter die Strecke in diamantenem Glanz erstrahlen lässt. Doch selbst bei Regen zeigt uns die Engine was die Grafiker leisteten, indem die Regentropfen auf der Scheibe zerplatzen und die typischen ringförmigen Einschläge hinterlassen, während der Verfolger in der Gischtfahne verschwindet. All dies geschieht ohne den geringsten Geschwindigkeitseinbruch und wird nur ganz selten von kaum merkbaren PopUps in der Ferne beeinträchtigt.
Die Soundkulisse hingegen gibt sich etwas unausgereift, was nicht an dem mitreißendem Soundtrack liegt als viel mehr an den viel zu sanftmütigen Motorengeräuschen und der praktisch lautlosen Umwelt, denn bis auf den Boxenfunk gibt es nicht mehr zu hören. Noch dazu sind die Motorensounds standardmäßig viel zu leise gestellt, so dass sie unter dem Soundtrack fast völlig verschwinden, was man aber im Option-Menü nachstellen kann. Was man nicht kann ist eigene Musikstücke von der Xbox-Festplatte im Game abspielen zu lassen, dies hat man wohlwollend vergessen.
Die Steuerung ist ebenfalls sehr puristisch, denn neben der Lenkung auf dem linken Analogstick und dem Gas und der Bremse auf den Schultertasten existieren nur noch die zwei Knöpfe zum Gangschalten. Eine Handbremse, schaltbares Licht oder gar eine Hupe sucht man vergeblich, wären aber bis auf die Handbremse auch etwas unpassend. Seltsamerweise besitzen die Gegner eine Warnblinkanlage, welche sie immer benutzen um uns zu signalisieren sie doch vorbei zu lassen. Der Spieler selbst muss ohne sie auskommen. Generell kann man sagen, dass sich "Total Immersion Racing" sehr arcadelastig gibt, also keine Fahrsimulation ist. Ganz im Gegenteil sollten selbst Einsteiger ins Genre schon bald ihre ersten Erfolge feiern können, den eingefleischten Rennfahrern sei empfohlen nicht den leichtesten Schwierigkeitsgrad zu wählen, da dieser wirklich sehr leicht ist.


Wer wird Millionär 3
Wer wird Millionär 3
Wird angeboten von Hauseinkauf - mit Sicherheit schneller Versand
Preis: EUR 34,95

61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer wird Millionär 3, 30. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Wer wird Millionär 3 (CD-ROM)
Da kann die Pisa-Studie sagen was sie will, die Deutschen sind Wissensbegierig wie eh und je, wie man an den Zuschauerzahlen zu "Wer wird Millionär" erkennen kann. Kein Wunder also, dass Eidos bereits den dritten Teil der Versoftung der Quizshow ins Rennen schicken kann, weiterhin mit anhaltendem Erfolg. Doch was hat sich im Vergleich zum Vorgänger getan, was ist neu und was wurde weggelassen?
Klar, die Fragen sind natürlich neu, über 1000 sollen sich davon auf der CD tummeln. Am Niveau dieser allerdings hat sich nichts getan, das entspricht dem der Vorgänger. Das Interface wurde farblich etwas angepasst, gibt sich aber ansonsten wie bekannt, wenn man von dem Umstand absieht, dass die Sitzplätze für Moderator und Kandidat immer leer sind, was schon etwas komisch kommt, wo doch die Zuschauerränge voll besetzt sind. Auf was die wohl schauen wenn doch keiner im Rampenlicht sitzt? Vielleicht auf den verborgenen Synchronsprecher von Tom Hanks, der aus dem Off die Fragen vorliest.
Recht praktisch ist die Möglichkeit den Dialog per Mausklick zu beschleunigen, denn ganz wie sein telegenes Vorbild versucht das Programm ständig Zeit zu schinden. Dies macht zwar in geselliger Runde Spaß, wenn man sich allerdings alleine daran macht Millionär zu werden ist es einfach nervig.
Fazit:
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich, bis auf die neuen Fragen, kaum etwas getan. Genau gesagt muss man die Unterschiede mit der Lupe suchen. Auf der anderen Seite wollte man sich natürlich nach wie vor so nahe wie möglich am Original orientieren, kein Wunder also, dass "Wer wird Millionär" immer noch so aussieht wie der erste Teil. Demnach werden all die glücklich mit diesem Titel, die auch schon mit den Vorgängern ihre Freude hatten aber die Fragen schon auswendig kennen und deswegen Nachschub brauchen. Wer hingegen auf grundlegende Neuerungen hofft wird enttäuscht werden, denn der dritte Teil der Reihe ist, im Grunde genommen, nur ein Datenupdate der Vorgängerversionen.


Riding Spirits
Riding Spirits

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Motorsimulation, 29. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Riding Spirits (Videospiel)
Da war wohl jemand ganz mutig bei bam!-Entertainment, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt, als Colin McRae3, Need for Speed: HP2, Burnout 2 und die PC-Version von Rallisport Challenge erschienen sind, eine eigene Rennsimulation ins Rennen zu schicken. Zugegeben, Riding Spirits benutzt keine vier sondern nur zwei Räder, auch ist das Fahrverhalten eines Motorrades nicht mit dem eines Autos vergleichbar, trotzdem bleibt ein Rennspiel ein Rennspiel. Egal ob man mit zwei oder vier Rädern die Piste entlang fetzt, Ziel eines Rennspiels ist die Adrenalinausschüttung bei den verschiedenen, renntypischen Situationen. Wer ein solches Game zockt, der will Motorenlärm, eine mitreißende Atmosphäre, spannende Überholmanöver und nicht zuletzt eine vernünftige Fahrphysik, welche ein schnelles Agieren des Spielers erlaubt. Kann man dann noch die Eigenschaften seines Gefährtes positiv beeinflussen, indem man dies oder jenes Schräubchen dreht, ist der Rennspieler auch schon glücklich. Leider muss man all das mit der Lupe in Riding Spirits suchen. Die Rennatmosphäre kommt erst gar nicht dazu sich zu entfalten, da sie von der absolut schrecklichen Fahrstuhlmusik in den Auswahlmenüs gnadenlos niedergeprügelt wird, denn wer nach solchen Tönen noch an spannende Rennen denken kann darf sich wahrlich glücklich schätzen. Nutzen wird es allerdings nichts, denn spätestens wenn man sich das erste mal auf das Motorrad schwingt und den Gasknopf drückt geht auch das letzte Fünkchen Motivation verloren. Es ist ja recht und schön, dass man zwischen einer Arcade und einer Simulations-Steuerung wählen kann, warum sich aber die Maschinen im Simulationsmodus standhaft weigern in die Kurve zu gehen und man allen Ernstes gezwungen wird auf 20 km/h(!) herunterzubremsen um die Strecke nicht zu verlassen, muss man nicht verstehen. Auch nicht, warum Simulation bedeutet, dass sich das Motorrad auf der Stelle hinlegt sobald man die Piste verlässt. Egal ob dies mit Schritt- oder Endgeschwindigkeit passiert, das Ergebnis ist immer dasselbe und sehr frustrierend. Möchte man also überhaupt einmal eine Runde zuende bringen, muss man die Arcade-Steuerung wählen. Mit ihr erst ist es möglich eine Kurve zu fahren und nicht sein Motorrad zu schieben, während alle anderen an einem vorbeifetzen. Apropos fetzen: Einen Geschwindigkeitseindruck sucht man in Riding Spirits ebenfalls vergeblich. Selbst bei 200 km/h hat man das Gefühl jederzeit vom Motorrad steigen und es per Pedes überholen zu können, was überhaupt nicht zu den schnarrenden Motorsounds passt, welche vor sich hinbrüllen als wollten sie Welten versetzen. Mehr gibt's aber auch nicht zu hören, keine Musik, keine Umweltgeräusche, nichts. Somit gibt sich die Soundkulisse genauso langweilig wie das Gameplay, welches zwar mit einigen Meisterschaften aufwartet, dank der üblen Physik aber kaum Freunde finden wird. Eigentlich schade, denn die Anzahl der lizenzierten Motorräder kann sich durchaus sehen lassen, auch die Models sind gut gelungen, fast hat man das Gefühl, als wäre für die Entwicklung des Games selbst kein Geld mehr über gewesen nachdem die ganzen Lizenzen bezahlt werden mussten.
Womit wir uns der Grafik zuwenden können, die zwar ebenfalls keinen Blumentopf zu gewinnen vermag, aber wenigstens das Auge nicht vergewaltigt, wie es der Sound mit den Ohren und die Steuerung mit den Händen macht. Zwar sieht so mancher Rundkurs schon sehr nackt und mager aus, manch andere Piste hingegen muss sich nicht verstecken und wartet sogar mit Lensflares und diversen anderen Lichteffekten auf. Auch PopUps oder Slowdowns muss man nicht befürchten, das ganze Geschehen präsentiert sich recht flüssig und ohne auffällige Fehler.
Fazit:
Man darf sich getrost fragen wo bei Riding Spirits denn besagter Geist geblieben ist? Selbst mit viel guten Willen und dem Vorsatz sich nicht den Spaß verderben zu lassen, gibt sich das Game alle Mühe einem Kontra zu geben. Selbst wenn man sich mit der trägen Steuerung abgefunden hat und tatsächlich die ein oder andere Kurve kratzt, kommt keinerlei Spielfreude auf. Ganz im Gegenteil wartet man eigentlich nur darauf das Rennen endlich beenden zu können. Da auch die Grafik und die Soundkulisse erst Recht nicht begeistern können, bleibt nur die Empfehlung sich doch lieber bei der Konkurrenz umzusehen, die z.B. mit MotoGP wesentlich Besseres geleistet hat was den Kaufpreis rechtfertigen würde.


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