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Rezensionen verfasst von
Nick Harris

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Old Routes-New Waters (Ep)
Old Routes-New Waters (Ep)
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Wiederauflage einiger Bandklassiker, 2. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Old Routes-New Waters (Ep) (Audio CD)
Visions of Atlantis aus der österreichischen Steiermark zählen schon beinahe zu den "Altvorderen" der Female Fronted Metal-Szene: Bereits um die Jahrtausendwende gegründet, konnte die Band schon mit den ersten Alben "Eternal Endless Infinity" und besonders "Cast Away" Achtungserfolge einfahren, wurde aber auch immer wieder von Personalwechseln durchgeschaukelt. So zuletzt auch 2013: Bandgründer Thomas Caser tauschte kurzerhand die gesamte Besatzung seines Schiffs aus, da er die Band musikalisch wieder zu ihren Wurzeln zurückführen wollte, die man zuletzt mit den Alben "Delta" und "Ethera" mehr und mehr hinter sich gelassen hatte.

So holte er also Clémentine Delauney (ex-SERENITY, ex-WHYZDOM) und Siegfried Samer (DRAGONY) als neue Frontleute an Bord, und gemeinsam wurde nun diese kurze EP, die einen kleinen Abriss über die Diskografie von Visions of Atlantis bieten soll, eingezimmert. Neue Songs sucht man hier leider vergeblich, stattdessen gibt's aber fünf neu eingespielte Versionen von Bandklassikern der ersten drei Alben.

Diese sind auch durchaus gut gelungen, besonders die Videosingle "Winternight" sticht hervor, bei der Sängerin Clémentine alle Register ihres Könnens ziehen kann. Auch die neue Produktion hat den Songs etwas mehr Druck verliehen.

Man darf also gespannt sein, wie es mit Visions of Atlantis weitergeht; mir persönlich fehlt auf dieser EP halt doch der eine oder andere neue Song, der auch auf die neuen Sänger zugeschnitten wäre. Nichtsdestotrotz kann die EP für Bandneulinge einen guten Einstieg darstellen, und vermittelt auch einen guten Eindruck des neuen Gesangsduos!


Lost In Forever
Lost In Forever
Preis: EUR 14,99

24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Metal-Band aus der Retorte, 18. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Lost In Forever (Audio CD)
Es wurde ja schon viel geschrieben, über die Jungs und Mädels von BEYOND THE BLACK: Als "DIE Metal-Newcomer-Band" schlechthin wurden sie anno 2014 gehandelt, bereits das Debütalbum "Songs Of Love And Death" wurde heftigst promoted und nun folgt, nur knapp ein Jahr später, auch schon der Zweitling. Wie macht das eigentlich so eine junge Band, die nebst ausgiebigem Touring dann auch noch Zeit findet, in so kurzem Abstand hochklassig produzierte Alben abzuliefern?

Nun, die Antwort ist: gar nicht.

Denn bei BEYOND THE BLACK handelt es sich um eine gecastete Band; ein Pop-Projekt, das seinen Weg in die Metal-Welt zwischen "echten" gewachsenen Bands wie NIGHTWISH und WITHIN TEMPTATION gefunden hat. Hinter BEYOND THE BLACK stehen einerseits Universal Music und andererseits das Team rund um das legendäre WACKEN:OPEN:AIR, und im Zuge dieser fruchtbaren Zusammenarbeit wurden BEYOND THE BLACK - eigentlich schon vor der echten "Bandgründung" - promotiontechnisch in den Himmel gepusht.

Ihren ersten Live-Auftritt bestritt die Truppe immerhin am genannten WACKEN:OPEN:AIR - und jeder Szenekenner weiß, dass sowas ja tatsächlich immer passiert. Es folgten dann gleich mal Touren mit SAXON, zahlreiche Festivalshows in ganz Europa, und eine eigene Headlinertour, ehe man nun sogar für eine gemeinsame Tour mit den legendären SCORPIONS bestätigt wurde. Kein schlechtes erstes Jahr, würde man meinen.

Aber, und hier trüben sich die Wasser; allein der Verdienst der Band war es leider nicht. Stattdessen wurden den Jungs und Mädels die Songs von Elephant Music, einem Produzententeam das auch schon u.a. für MODERN TALKING, DJ ÖTZI und PASSION FRUIT komponiert hat, auf den Leib geschneidert. So war es dann eigentlich nur noch eine Formsache für die Marketing-Maschinerie dahinter, die passenden Live- und Studiomusiker zu finden, die Sängerin Jennifer Haben tatkräftig unterstützen; und da sind zweifelsfrei Profis am Werk, keine Frage.

Aber: "Band" ist das keine. Es ist einfach ein nach Pop-Kriterien geschaffenes Casting-Produkt, das nun aber, anstatt in die Pop-Welt, in jene des vermeintlich von "handgemachter" Musik dominierten Metal mit aller Gewalt hineingepresst wird, und dadurch auch schon auf viel Spott und Häme stößt. Denn mit dickem Promo-Portemonnaie, teuren Einkäufen auf große Touren, Fernsehauftritten usw. ist es natürlich ein Leichtes, eine Band recht schnell in die höheren Sphären der Szene zu katapultieren. Das Konzept geht natürlich auf: Man paare eine sympathische (und auch gute!) Sängerin mit hochklassigen Livemusikern, schreibe ihnen ein paar Hit-taugliche Pop-Metal-Songs auf den Leib, und überflute die Medien mit tendenziöser Berichterstattung. Der Erfolg gibt den Produzenten und Masterminds hinter dem Produkt sicher Recht - aber mit "echter" handgemachter Musik und vor allem mit Heavy Metal und dem dazugehörigen "Do-It-Yourself"-Spirit hat das alles rein gar nichts zu tun.

Einen Extra-Stern gibt's aber dennoch von mir, aus folgendem Grund: Denn die Musik von BEYOND THE BLACK ist klar gut gemacht, sauber eingespielt und top produziert, und Genrefreunde werden sicher Spaß daran haben können, auch das zweite Album der Band zu hören. Darüberhinaus machen Sängerin Jennifer und ihre Jungs live auch eine total sympathische Figur und wissen wohl das "Geschenk", das ihnen hier gemacht wird, auch tatsächlich zu schätzen. Die Band überzeugt rein musikalisch also sowohl in der Studio- als auch in der Livesituation, und das darf durchaus honoriert werden.

Allerdings, und so hart aber fair muss man sein, nehmen sie so auch Bands den "Platz" weg, die vielleicht schon viele Jahre oder Jahrzehnte an ihrer tatsächlich "eigenen", handgemachten Musik gearbeitet haben, und mindestens genauso gut wären, denen aber genau solche Chancen immer verwehrt blieben, die BEYOND THE BLACK aus promotiontechnischen Gründen reihum auf dem Silbertablett serviert bekommen. Insofern kann hier, bei aller Professionalität der Produktion und des Produkts an sich, keine Höchstwertung gegeben werden - Fans des Genres sollten definitiv reinhören und werden sicher mit der Musik von BEYOND THE BLACK ihre Freude haben können; aber aus Sicht eines "Szene-Menschen", der die Authentizität gerade am Heavy Metal und all seinen Subgenres schätzt, da kann man die Band leider nicht zu seinen Favoriten zählen, ohne den Grundgeist des Genres ad absurdum zu führen.

FAZIT: Solides Songwriting für Genrefans; sympathisches Auftreten der Protagonisten; sehr gute, wenn auch glatte Produktion - aber eben leider fehlende Authentizität und blutleeres Konzept statt organisch gewachsener Band.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 18, 2016 4:48 PM MEST


Legend of Valley Doom [Explicit]
Legend of Valley Doom [Explicit]
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Schönes Konzeptalbum..., 21. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Marius Danielsen liefert mit seiner Rockoper "Legend Of Valley Doom" ein schönes Konzeptalbum in bester Avantasia-Tradition mit vielen bekannten Gastsängern der Szene, ich kann aber den Hype um das Album doch nicht so ganz nachvollziehen. Klar finden sich einige fein komponierte Stücke mit eingängigen Hooklines auf dem Album, wie etwa "Raise Your Shields" oder "The Battle of Bargor-Zun", und mit Qualitätssängern wie Tim "Ripper" Owens und Mark Boals in der Mannschaft kann man auch nicht viel falsch machen; dennoch wollen einige der Tracks nicht so recht zünden und Songs wie das platte "Mirror Of Truth" oder das schwächelnde Abschlussstück "Fallen Heroes" können nicht auf ganzer Länge überzeugen; die klischeehaften und manchmal auch etwas unglücklich formulierten Texte helfen da auch nicht allzu sehr.

Die Produktion geht in Ordnung, auch wenn man natürlich von so einem Projekt nicht erwarten kann, mit den aktuellen Genregrößen in dieser Hinsicht mithalten zu können.

Alles in allem liefert Marius Danielsen ein nettes Metal-Musical mit tollen und auch überraschenden (Elisa C. Martin!) Gaststars, aber der neue heilige Gral der Rockopern, der den Spitzenreitern AVANTASIA und AYREON den Schneid abkaufen könnte, das ist "Legend Of Valley Doom" noch nicht ganz geworden. Genrefans sollten aber definitiv mal reinhören!


Ecliptified
Ecliptified
Preis: EUR 8,29

5.0 von 5 Sternen Zurück zu den Wurzeln!, 21. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Ecliptified (MP3-Download)
Die Wiener Formation ECLIPTICA gibt es nun schon seit 2007 (wenn man den in Eigenregie aufgenommene Rockopern-Versuch "The Legend Of King Artus" aus 2004 ausblendet), und zwischenzeitlich konnte man beachtliche Erfolge einfahren: zwei Alben und eine EP, dazu Support-Shows für Acts wie SYMPHONY X, AT VANCE und IN EXTREMO und viele feine eigene Shows erspielten der Band einen hervorragenden Ruf.

Nach dem zweiten Album "Journey Saturnine" wurde es etwas ruhiger um die Band, jetzt meldet sich die Truppe allerdings mit Elan zurück und tritt auf dem Drittlingsalbum "Ecliptified" die musikalische Reise zu den Wurzeln vor allem von Bandgründer Markus Winkler und Gitarrist Van Alen an. So geht es deutlich rockiger und teilweise sogar auch poppiger zu als noch auf den beiden Vorgängern "Impetus" und "Journey Saturnine", Sänger Tom Tieber - immer noch einer der besten seines Fachs in Österreich - darf öfter mal die Powermetal-Epik gegen die rotzige Rockröhre tauschen, und auch Sängerin Sandra Urbanek konnte sich im Vergleich zum Vorgänger gesanglich auf beeindruckende Weise steigern.

Und so wissen die insgesamt dreizehn Tracks des dritten Albums auch durchwegs zu gefallen: Mal härter bei "Hate The Pain", mal poppig mit Synthie-Sounds bei "Round'n'Round", mal in bester BON JOVI-Manier bei "One For Rock'n'Roll" oder "No Surrender", und mal ganz typisch ECLIPTICA bei "Road To Nowhere" oder "We Rock" - ECLIPTICA spielen sich durch ein facettenreiches Potpourri an verschiedensten Stileinflüssen, und schaffen so ein kurzweiliges drittes Album, das mit seinem "Metal'n'Roll" durchwegs überzeugen kann.

Ein starkes Lebenszeichen einer der Fixgrößen der österreichischen Rock- und Metalszene!


(I Foar Den) Hang Owa
(I Foar Den) Hang Owa
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Witzige Interpretation des Dance-Klassikers, 23. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: (I Foar Den) Hang Owa (MP3-Download)
"Hangover" mit österreichischem Text - klingt komisch, hat aber was. Und man muss zugeben, das Wortspiel war für die skiverrückten Österreicher eigentlich aufgelegt! ;)


Shadowplay
Shadowplay
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 14,90

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschungshit an der Power-Metal-Front!, 25. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shadowplay (Audio CD)
Ein bisschen haben sie ja doch darauf warten lassen, die Österreicher von DRAGONY, den Nachfolger zu ihrem Debütalbum "Legends" (2012) unter die Leute zu bringen, doch nun ist es soweit und die Jungs haben mit "Shadowplay" ihren Zweitling am Start - und der hat's wirklich in sich!

Denn wo bereits das Debütalbum zwar mit überdurchschnittlichem Songwriting punkten konnte, da war doch noch etwas Raum nach oben in Punkto Produktion und Präsentation, und es galt einiges an Feinschliff vorzunehmen. Nach dem Achtungserfolg des Debüts allerdings haben es sich die Jungs nicht nehmen lassen, eben nun einen Nachfolger vorzulegen, der das Debütalbum in jeder Hinsicht weit hinter sich lässt.

Man hat ganz klar seine Stärken im Songwriting erkannt und auf "Shadowplay" weiter ausgebaut, und daneben weder Kosten noch Mühen gescheut, um die neuen Songs auch in ein entsprechendes wohlgefälliges Gewand zu packen. So hat man nebst opulenter Orchestrierung von Lukas Knöbel (seines Zeichens Mastermind der österreichischen Symphonic-Metaller ILLUMINATA) auch Jan Vacik (SERIOUS BLACK) und seine Dreamsound Studios in München verpflichtet, um dem Album einen professionellen Gesamtsound zu verpassen.

Das alles zahlt sich aus, denn so macht "Shadowplay" von der ersten Minute an großen Spaß: Egal ob der Opener, das Game Of Thrones-inspirierte "Wolves Of The North", das düstere und heavy ausgefallene "Warlock" oder der Bombast-Kracher "Babylon" - hier bleiben echt sämtliche Hooks direkt im Gehörgang hängen.

Zu den Highlights des Albums zählen definitiv der druckvolle Midtempo-Stampfer "Kiln Of The First Flame", dessen Text die Videospielserie "Dark Souls" zu Grunde liegt, die gefühlvolle Ballade "The Maiden's Cliff", die in bester "Bard's Song"-Manier daherkommt, und schließlich der opulente, über 10-minütige bombastische Abschlusstrack "The Silent Sun", bei dem kein geringerer als Zak Stevens (ex-SAVATAGE, TRANS SIBERIAN ORCHESTRA, CIRCLE II CIRCLE) als Gastsänger auftritt. Dass dabei DRAGONY auch immer wieder gerne mit etwas Selbstironie und Augenzwinkern agieren, das zeigen sie deutlich mit Songs wie dem rockigen "Dr. Agony", der deutliche HELLOWEEN-Parallelen aufweist, oder der eigenen "Hymne" für die Fans der Band, die "Unicorn Union".

Unterm Strich bleibt so eine absolute Kaufempfehlung für alle Fans des melodischen Metal, und wer sich in diesem Jahr schon über Releases von GLORYHAMMER, STRATOVARIUS oder KAMELOT gefreut hat, und darüber hinaus auch noch gerne HAMMERFALL, EDGUY und AVANTASIA hört, der sollte auch bei DRAGONYs "Shadowplay" unbedingt mitspielen!


Space 1992: Rise Of The Chaos Wizards (Limited First Edition)
Space 1992: Rise Of The Chaos Wizards (Limited First Edition)
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 19,94

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Universum steht in Flammen!, 25. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sie sind wieder da - die schottischen Helden mit dem Schweizer Frontmann, und diesmal schicken sich die Power-Metal-Heroen von GLORYHAMMER an, nicht nur die Welt, sondern gleich mal das ganze Universum zu retten. Das äußert sich nicht nur in einer Handvoll erlesener Power-Metal-Hymnen, sondern auch im wieder einmal eigenwilligen Humor des ALESTORM-Masterminds Christopher Bowes.

Der lässt ja schon beim Piraten-Metal seiner Hauptband humoristisch nichts anbrennen (man genehmige sich etwa das Video zu "Magnetic North" von ALESTORM), doch es scheint, erst mit seinem "Nebenprojekt" GLORYHAMMER kann er seinem inneren Geek wirklich freien Lauf lassen. Dazu gibt's auf "Space 1992 - Rise Of The Chaos Wizards" eine Fortspinnung der am Debütalbum begonnenen Fantasy-Saga rund um den bösen Magier Zargothrax, die in der futuristischen Zukunft (1992, selbstredend) angesiedelt ist, und die erneut in formidable musikalische Form gegossen wurde.

Nach dem genretypischen instrumentalen Intro geht's dann auch gleich mit dem Titeltrack in die Vollen, und sofort punkten GLORYHAMMER einerseits durch eine fette Produktion, andererseits natürlich durch das beinahe dreist an alte RHAPSODY (OF FIRE) zu "Dawn Of Victory" und "Symphony Of Enchanted Lands I" angelehnte Songwriting; und über allem thront das mächtige Organ von Thomas "Angus McFife" Winkler, diesem Schweizer Notar, der in seiner Freizeit mal eben einer der besten Power Metal-Sänger der Gegenwart ist.

Zu den Highlights des Albums zählen nebst dem Titeltrack definitiv auch noch "Victorious Eagle Warfare", der originelle Dance-Metal-Track "Universe On Fire" und "Heroes (Of Dundee"); allerdings ist nicht alles Mithril, was glänzt, und so haben GLORYHAMMER mit dem zwar ulkigen, musikalisch aber etwas mauen "The Hollywood Hootsman" und dem "Goblin King Of The Darkstorm Galaxy" auch zwei nicht ganz so zwingende Tracks am Start; und auch über den überlangen Abschlusssong "Apocalypse 1992" ließe sich diskutieren.

Nichtsdestotrotz liefern GLORYHAMMER genau das, was man von ihnen erwartet: Over-The-Top-Metalkost mit vielen eingängigen Schlachthymnen in bester RHAPSODY-Tradition, die zwar musikalisch keinerlei eigenen Akzente setzen (aber darum geht's bei GLORYHAMMER ja auch nicht), sondern einfach klasse Power-Metal-Nummer sind, die ein Genre gleichermaßen feiern wie auch etwas darüber selbstreflektiert mit einem Augenzwinkern lächeln.

Definitiv eine der heißesten Power-Metal-Scheiben des Jahres, und neben dem ähnliche Gefilde bespielenden neuen Album "Shadowplay" der Österreicher von DRAGONY ein unbedingter Kauftipp für Freunde des melodischen Metalls!

Bei der "Limited Edition" gibt's noch eine komplette zweite CD mit orchestralen Arrangements und Neuinterpretationen der Albumsongs dazu - das nennt man mal Vollbedienung für die Fans!


Legends
Legends
Wird angeboten von forever_rock-de
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Überraschend erfrischendes Powermetal-Debüt!, 25. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Legends (Audio CD)
Es ist ja wirklich nicht leicht, heutzutage im regelrecht überrannten Powermetal-Sektor noch für große Überraschungen zu sorgen; den Österreichern von Dragony ist dies mit ihrem Debütalbum "Legends" allerdings gelungen!

Zwar gilt Österreich ja nicht gerade als Heimatland des europäischen Powermetal, dank Bands wie Serenity oder Edenbridge gab es aber immer wieder starke Truppen aus dem Alpenland, die auch international für Aufsehen sorgen konnten. Ganz an die Klasse dieser etablierten Acts kommen die sechs Jungs aus Wien mit ihrem Erstling zwar noch nicht ran, aber das zunächst in Eigenproduktion entstandene und schließlich beim deutschen Label Limb Music veröffentlichte Debüt "Legends" macht definitiv viele Sachen richtig: Eingängige Hooks, große Refrains, viel Doublebass und Melodie, und alles eingebettet in eine Fantasy-Thematik - das sind die klassischen Powermetal-Trademarks, und man findet sie bei Dragony alle vor.

Man merkt dabei aber immer, dass die Jungs ihr Genre auch mit der nötigen Portion Selbstironie betrachten können, was aber der Spielfreude keinen Abbruch tut. Songs wie der von Primal Fear-Sänger Ralf Scheepers veredelte Opener "Burning Skies", das epische "The Longest Night" oder das hymnische "Alcador" wissen allesamt sehr gut zu gefallen, und Ausfälle müssen die Jungs auch keinen verzeichnen - alles in allem ein richtig starkes Erstlingswerk, und sicher einer DER Überraschungshits des Jahres 2012.

Freunde von Bands wie Freedom Call, Edguy oder Hammerfall können hier bedenkenlos zugreifen - es wird spannend sein zu sehen, wie sich diese Band weiterentwickelt.


War Of Ages (Limited Digipack inklusive 2 Bonustracks)
War Of Ages (Limited Digipack inklusive 2 Bonustracks)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Melodic Metal - Hochkultur!, 25. März 2013
Die Symphonic Melodic Metaller von SERENITY aus (ursprünglich) dem schönen Tirol in Österreich gehören dank drei erstklassigen Releases mittlerweile zu den fixen Größen der europäischen Metal-Landschaft. Umso interessanter ist es dann natürlich für den geneigten Fan, wenn die Herrschaften ein neues Album an den Start bringen. Mit "War Of Ages" liegt nun das vierte Full-Length-Album vor, und es hat sich einiges getan im Hause SERENITY: Gründungsmitglied Mario Hirzinger (Keyboards) hat die Band auf Grund anderer Verpflichtungen verlassen müssen, und mit Clémentine Delauney (ex-WHYZDOM) aus Frankreich hat man mittlerweile auch eine permanente Lead-Sängerin mit an Bord, die neben Bassist Fabio D'Amore (IT) den Internationalitäts-Faktor der Band noch einmal anhebt.

Bei all den Veränderungen und personellen Umstrukturierungen stellt sich dann naturgemäß die Frage: Können SERENITY auch mit "War Of Ages" den selbst gesetzten hohen Standard weiterhin halten?

Nun, Fans können beruhigt sein: SERENITY sind noch immer SERENITY, wenngleich "War Of Ages" im Direktvergleich zu seinen Vorgängern doch ein paar deutliche Änderungen aufzuweisen hat.

Zunächst fällt - neben dem weiblichen Neuzugang - die erneut glasklare und sehr transparente Produktion auf, die diesmal ausgewogener ist als auf dem fast etwas übersteuernden "Death & Legacy" - insbesondere die Vocals von Sänger Georg Neuhauser kommen sehr gut zur Geltung. Auf einen zweiten Blick stellt man dann (fast ein wenig überraschend) fest, dass der Bombast-Anteil gegenüber dem Vorgänger doch deutlich zurückgeschraubt wurde; stattdessen ist man im "War Of Ages" um prägnante Hooks und - für SERENITY-Verhältnisse - einigermaßen geradlinige Strukturen bemüht. Das darf aber nicht missverstanden werden: Das gebotene Material ist musikalisch immer noch allererste Güteklasse, und lässt so manches Output von etablierten Genregrößen recht alt aussehen. Mit "Wings Of Madness" hat man wohl die eingängigste Nummer im gesamten bisherigen Backkatalog am Start, und eröffnet das Album auch gleich fulminant. Bei "The Art Of War" erinnern SERENITY speziell im Verse mehr denn je an die großen Vorbilder KAMELOT, und "Shining Oasis" zieht deutliche Parallelen zu "Youngest Of Widows" von "Death & Legacy", und bei "Age Of Glory" hat Neo-Sängerin Clémentine im Mittelteil ihren ersten starken Auftritt.

Auch im Balladensektor gibt es wieder neues Futter, doch ob "For Freedom's Sake" das in der Livesituation so beliebte "Fairytales" wird ablösen können, bleibt abzuwarten. Origineller und spritziger wirken dagegen das sehr an SONATA ARCTICA gemahnende "Matricide" und auch "Legacy Of Tudors", das mit barockem Gesangsintro Akzente setzen kann. Ein spätes melodisches Highlight stellt für mich auch noch "Tannenberg" da, eine der wohl zwingendsten Nummern des gesamten Albums.

Fazit: Auch auf "War Of Ages" haben SERENITY keinerlei Ausfälle zu verzeichnen und legen ein homogenes und in sich stimmiges Album vor, das den hohen Ansprüchen der Vorgänger absolut gerecht wird. Der reduzierte Bombast-Faktor wirkt sich äußerst positiv auf den Gesamteindruck aus, denn zu keinem Zeitpunkt wirkt "War Of Ages" überladen, was bei "Death & Legacy" schon gelegentlich zu passieren drohte. Für mich persönlich bleibt zwar trotzdem der Zweitling "Fallen Sanctuary" das Referenzwerk von SERENITY, aber "War Of Ages" ist auf Lange Sicht jedenfalls ein heißer Kandidat dafür, diesen Platz einmal einzunehmen. Fans von melodischem Metal müssen hier zugreifen. Eines der Top-Alben 2013!


Death&Legacy (Ltd. Digipak)
Death&Legacy (Ltd. Digipak)
Preis: EUR 18,66

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Serenity brechen auf zu neuen Horizonten!, 26. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Death&Legacy (Ltd. Digipak) (Audio CD)
"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt" - so sprach einst Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi; und die Geschichte soll es auch sein, die uns heute beschäftigt. Ob sie uns allerdings in diesem Fall etwas lehren kann, und was jeder für sich selbst aus dieser Geschichtsstunde mitnimmt - nun, das bleibt jedem selbst überlassen.

Denn heute liegt bei uns das neueste Machwerk der Tiroler Symphonic Metal-Institution von SERENITY auf dem Plattenteller, und will natürlich genauer unter die Lupe genommen werden: "Death & Legacy" heißt der Drittling, und hat sich ganz den Geschichten jener Persönlichkeiten verschrieben, die selbst Geschichte geschrieben haben. Sir Francis Drake darf hier etwa gleich den Anfang massen, wenn er mit der eröffnenden Bombastgranate "New Horizons" zu neuen Horizonten aufbricht; Liebes- und Lebenskünstler Giacomo Casanova wird in der ersten Singleauskopplung "The Chevalier" unter prominenter Beteiligung von SIRENIA-Frontengelchen Ailyn porträtiert, und "The Youngest Of Widows" erzählt von den letzten Stunden der Maria Stuart I. von Schottland.

Dies sind aber nur einige der historischen Namen, die auf "Death & Legacy" von SERENITY auch musikalisch ein Denkmal gesetzt bekommen; ebenso interessant wie jene der Altvorderen ist allerdings auch die zeitgenössische Prominenz, die sich auf dem neuen Silberling der Tiroler tummelt: So veredeln neben der bereits erwähnten Aylin auch noch Charlotte Wessels von DELAIN (im Song "Serenade Of Flames", der sich mit mittelalterlichen Hexenprozessen beschäftigt), sowie die großartige Amanda Somerville (AVANTASIA, KISKE/SOMERVILLE u.a.), die mit ihrem Goldkehlchen eine weitere Nummer ziert, die sich dem Schicksal von Sir Francis Drake und König Elizabeth I. widmet, nämlich "Changing Fate". Und es sind auch gerade diese Nummern unter weiblicher Beteiligung, die mit Sicherheit die Highlights des aktuellen Albums von SERENITY darstellen. Abgerundet wird das Gesamtbild noch durch zahlreiche Interludien und in verschiedenen Sprachen gesprochenen Textpassagen, die das ohnehin schon unheimlich dichte Album noch ein wenig atmosphärischer gestalten.

Dabei geben sich SERENITY in ihren Arrangements anno 2011 noch bombastischer und ausgefeilter als jemals zuvor, setzen aber insbesondere mit den ruhigeren, melancholischeren Nummern, zu denen mit Sicherheit jene unter Gastbeteiligung gehören, genügend frische Akzente, um erneut ein abwechslungsreiches Symphonic Metal-Album vorzulegen, das hierzulande Seinesgleichen sucht. Im Gegensatz zum Vorgänger "Fallen Sanctuary" geht man vielleicht sogar noch einen Tick bombastischer und orchestraler zu Werke, allerdings fügen sich die opulenten Orchesterpassagen diesmal auch noch besser in das Gesamtbild der einzelnen Songs ein; und egal ob man das düstere "Serenade Of Flames", das orientalisch angehauchte "Beyond Desert Sands" oder das heftige "When Canvas Starts To Burn" hört - stets ergeben Song und Arrangement ein sehr homogenes Ganzes, das nie beliebig oder erzwungen erscheint, und beredtes Zeugnis über die gereiften Songwriting-Fähigkeiten der Band ablegt. Erfreulich auch, dass diesmal Gitarrist Thomas Buchberger noch mehr mit seinen Solo-Fertigkeiten brillieren kann als bisher, und auch Fronter Georg Neuhauser liefert seine wohl bis dato stärkste Gesangsleistung ab. Zu kritisieren gibt's auch diesmal wirklich herzlich wenig im Hause SERENITY, allenfalls könnte argumentiert werden, dass die Arrangements teilweise schon zu bombastisch und sperrig ausgefallen sind, und so den Hörer anfangs fast etwas überfordern, und dass hin und wieder das Tyrolean English in der Aussprache für den einen oder anderen Schmunzler sorgt; aber das ist freilich Kritik auf allerhöchstem Niveau, die die eigentliche Qualität des Albums eher noch unterstreicht denn unterminiert.

Ob nun SERENITY mit "Death & Legacy" ebenso in die Geschichte (zumindest des Metal) eingehen werden wie es dereinst die lyrischen Vorbilder dieses Albums taten, das wird nur die Zeit selbst zeigen können - zu wünschen wäre es den Jungs aus Tirol allemal. Und auch wenn das neue Album auf Grund der teilweise doch sehr anspruchsvollen und sperrigen Songstrukturen und der schieren Bombast-Keule, die hier beinahe konstant geschwungen wird, sicher mehrere Durchläufe benötigt, um sich letztlich im Gehörgang festzukrallen, so haben SERENITY mit ihrem bislang wohl ambitioniertesten Werk ihr (vorläufiges) Opus Magnum vorgelegt, mit dem es ihnen definitiv möglich sein sollte, auch international für noch mehr Aufsehen zu sorgen, als sie das schon bisher taten.

Insofern... auf zu neuen Horizonten!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2014 11:08 AM CET


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