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Beiträge von Thomas Meyer
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Rezensionen verfasst von
Thomas Meyer (am Harz)
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2012 [Blu-ray]
2012 [Blu-ray]
DVD ~ John Cusack
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweifelhafte Unterhaltung, 9. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: 2012 [Blu-ray] (Blu-ray)
Natürlich weiß man, was einen erwartet und welche cineastischen Ansprüche man erheben darf und welche nicht. Insofern auch keine tiefergehenden Vorwürfe meinerseits hinsichtlich klischeehafter Story, mangelnder Logik etc.. Das Weltuntergangsszenario fand ich sogar optisch bzw. tricktechnisch recht beeindruckend umgesetzt, auch wenn hier offensichtlich mehrere Theorien durcheinander geworfen wurden, die jede für sich betrachtet wissenschaftlich nicht haltbar sind.

Was mir aber arg aufgestoßen ist, ist dass hier jegliche Ernsthaftigkeit ausgeblendet wurde. Der Weltuntergang gerät zum Comic. Eben noch gerade so mit dem Leben davongekommen und schon wieder einen flotten Spruch auf den Lippen, während zeitgleich am Boden hunderttausende ums Leben kommen. Hurra, Hauptsache "unsere Leute" haben`s geschafft....
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2012 12:10 PM CET


Denon AH D 2000 geschlossener Stereo-Kopfhörer (Aluminium Gehäuse, Mikrofasermembran, gewebegemanteltes OFC Kabel, Neodym-Treiber)
Denon AH D 2000 geschlossener Stereo-Kopfhörer (Aluminium Gehäuse, Mikrofasermembran, gewebegemanteltes OFC Kabel, Neodym-Treiber)

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut Ding braucht Weile, 9. Januar 2012
Ich war anfangs leicht enttäuscht und dachte, ich hätte mich ein wenig von den teils enthusiastischen Kundenmeinungen und der edlen Optik täuschen lassen. Meinem persönlichen "Wunschklangbild" entsprach dieser Kopfhörer zunächst nicht so richtig. Zwar beeindruckte der Tieftonbereich von Anfang an, wirkte jedoch tatsächlich etwas überbetont. Mitten und Höhen wirkten dagegen leicht unterrepräsentiert. Das Gesamtklangbild wirkte zunächst lange Zeit ein wenig steif und distanziert.

Nachdem ich den Kopfhörer jetzt aber über ein Jahr in Betrieb habe, hat sich mein Eindruck nachhaltig geändert. Es scheint zu stimmen, dass der KH eine recht lange "Einlaufzeit" benötigt, bis er zu voller Größe aufläuft. Wahrscheinlich liegt das an der Membran, die offensichtlich anfangs noch etwas zu unflexibel reagiert. Das Klangbild ist jetzt wesentlich transparenter und auch räumlicher. Man fühlt sich jetzt tatsächlich mittendrin, was anfangs nicht so der Fall war.

Im Nachhinein habe ich meinen Kauf auf keinen Fall bereut und brauch mich nicht über meine Blauäugigkeit zu ärgern, nicht mehrere KH parallel getestet zu haben, was ja eigentlich von Fachleuten empfohlen wird. Hätte ja ohnehin nichts genützt, denn die "Langzeitentfaltung" kann man ja schließlich nicht testen...

Spaßeshalber habe ich letztens meinen alten KH, der mir früher gereicht hat, mal wieder aufgesetzt und war erstaunt, wie ich damit lange Zeit zufrieden sein konnte. Absolut kein Vergleich. Meine Ohren waren beleidigt.

Es zeigt sich, dass die alte Weisheit der HiFi-Puristen stimmt, dass man am Kopfhörer nicht sparen sollte. Mittlerweile höre ich fast lieber mit dem Denon als mit meinen recht hochwertigen Standboxen.

Einziger Nachteil ist der leicht verbesserungswürdige Tragekomfort. Bei mir sitzen bei kleinster Einstellung die Muscheln dem Gefühl nach immer noch etwas zu tief. Zudem rutscht der KH leicht vom Kopf. Andererseits hat man dadurch auch bei längeren Sessions kein lästiges Druckgefühl.

Fazit: Auch zu dem recht hohen Preis sehr empfehlenswert. Insbesondere wenn man bedenkt, dass man -für vermutlich eher geringe Verbesserungen- auch locker das Doppelte berappen kann.


The Reef - Schwimm um dein Leben [Blu-ray]
The Reef - Schwimm um dein Leben [Blu-ray]
DVD ~ Zoe Naylor
Preis: EUR 14,49

9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nervenkitzel pur!, 2. Januar 2012
Ich hoffe bis zum nächsten Badeurlaub habe ich diesen Film wieder einigermaßen verdrängt....

Obwohl das Thema "Hai-Horror" ja nach J a w s, D e e p B l u e S e a und O p e n W a t e r eigentlich ausgelutscht schien, schafft es dieser Streifen wider Erwarten doch noch einmal, in diesem Subgenre neue Maßstäbe zu setzen.

J a w s / D e r w e i ß e H a i bleibt natürlich weiterhin unantastbar, lebte aber immer auch von der "spektakulären Größe des Hais" und der "scheinbaren, gemeingefährlichen Intelligenz des Tieres". War also trotz aller Klasse irgendwo immer auch ein Stück weit unrealistisch. Von D e e p B l u e S e a mit seinen Mutantenhaien natürlich ganz zu schweigen, auch wenn der hinsichtlich Spannung und Action auch Stärken hatte. O p e n W a t e r war zwar realistischer, aber auch ein wenig zu unspektakulär, weil die Haie zu harmlos schienen.

T h e R e e f schafft gekonnt den Spagat zwischen Realismus und Grusel. Das Spiel mit menschlichen Urängsten wird hier noch weiter ausgereizt. Auch wenn ich nach zig Hai-Dokumentationen immer noch nicht sagen kann, inwieweit die Verhaltensweisen des Hais realistisch sind oder nicht. Interessiert mich hier aber auch nicht. Ich lasse mich zu Gunsten des wohligen Grusels bewusst gerne an der Nase herumführen! Auch wenn Einige wieder aufschreien, dass solche Filme den Ruf der Haie als kaltblütige Bestien fördern. Für mich bleibt insbesondere der "große Weiße" ein faszinierendes Raubtier, welchem ich nicht so schutzlos ausgeliefert sein möchte. Ich konnte mich jedenfalls voll in den Film hineinversetzen. Offensichtlich gelingt das aber nicht allen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum jemand den Film als langweilig, unspannend und nicht gruselig bewertet. Für mich in dieser Hinsicht volle Punktzahl. Leichte Abzüge höchstens, weil natürlich die Rahmenhandlung belanglos ist und einiges etwas konstruiert wirkt.

Bild der Blu-ray ist top. Der Ton hätte etwas mehr Räumlichleit vertragen können. Erfreulicherweise habe ich noch das schicke Hologramm-Cover geliefert bekommen.


Nightglory (Deluxe Edition)
Nightglory (Deluxe Edition)
Preis: EUR 9,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Not so bad, 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Nightglory (Deluxe Edition) (Audio CD)
Das Album ist mitnichten so schlecht, wie manche behaupten. Es ist sicherlich a n d e r s. Es fehlen überwiegend die schrägen und experimentellen Elektronik-Klänge und Angelo Bergamini überlässt nun die Vocals komplett Elena Fossi. Auf das, na sagen wir mal "psychotische Element" früherer Veröffentlichungen wurde hier weitgehend verzichtet. Dafür werden jetzt zusätzlich E-Gitarren in den Sound implementiert, was zu einem organischeren und fülligeren Klang führt, während die Alben zwischen "Pictures from Eternity" und "Shadow Mission" doch teilweise eher kühl und minimalistisch klangen. Einiges wirkt jetzt mehr "symphonisch burlesque", was man sicherlich Elena Fossi zuschreiben muss, die hier einmal ihr ganzes Stimmvolumen entfalten kann und nicht mehr einfach nur nach Bonnie Tyler klingt. Als Paradebeispiel sei "I Gave You Wings - I Gave You Death" genannt. Der Song hat mir auf der "Ghloir Ar An Oiche-Maxi" als Instrumental schon gefallen, aber hier in der Vocal-Version wird das Stück zur echten Gänsehautnummer (auch wenn Bergamini hier mehr oder weniger die Synth-Line aus "Mysteries of Love" aus Lynchs "Blue Velvet" geklaut hat). Also wie man da von fehlender Emotion und Tiefe sprechen kann, ist mir schleierhaft. Genug Ecken und Kanten gibt es trotz der gestiegenen Eingängigkeit immer noch ("I`m not sorry", "Immortal"). Das ist sicherlich immer noch n i c h t radiotauglich und das ist auch gut so.

Sicherlich gefallen auch mir einige ältere KC-Sachen besser als "Nightglory". Aber wenn man mal ehrlich ist, war auf den alten Platten auch immer ein guter Teil Füllmaterial bzw. auch oftmals "Unhörbares". Das fehlt hier und so kommen auch leider nur 43 Minuten Spielzeit dabei heraus. Davon die bereits von der Single bekannten "Nightglory" und "I gave you..." und das Ultravox-Cover "Hymn" (zwar gut gemacht, aber das Original ist natürlich nicht zu toppen). Bleibt nur eine halbe Stunde wirklich neues Material (die alt. Versionen auf der ltd. 2 CD nicht mitgerechnet -die 2 Bonus-Tracks kann man im übrigen vernachlässigen-).

Fazit:
Zwar nicht das "Opus Magnum", aber insgesamt ein überzeugendes Werk mit guten, wenn auch kaum wirklich hervorstechenden Songs. Was mitunter fehlt ist die fragile Schönheit früherer Kompositionen, die mit der alten Sängerin Emilia Lo Jacono oftmals erreicht wurde. Die neueren Kompositionen sind meinem Eindruck nach eher auf Elena Fossi zugeschnitten, die insgesamt etwas rauher und "tougher" wirkt.


Nightglory
Nightglory
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Not so bad, 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Nightglory (Audio CD)
Das Album ist mitnichten so schlecht, wie manche behaupten. Es ist sicherlich a n d e r s. Es fehlen überwiegend die schrägen und experimentellen Elektronik-Klänge und Angelo Bergamini überlässt nun die Vocals komplett Elena Fossi. Auf das, na sagen wir mal "psychotische Element" früherer Veröffentlichungen wurde hier weitgehend verzichtet. Dafür werden jetzt zusätzlich E-Gitarren in den Sound implementiert, was zu einem organischeren und fülligeren Klang führt, während die Alben zwischen "Pictures from Eternity" und "Shadow Mission" doch teilweise eher kühl und minimalistisch klangen. Einiges wirkt jetzt mehr "symphonisch burlesque", was man sicherlich Elena Fossi zuschreiben muss, die hier einmal ihr ganzes Stimmvolumen entfalten kann und nicht mehr einfach nur nach Bonnie Tyler klingt. Als Paradebeispiel sei "I Gave You Wings - I Gave You Death" genannt. Der Song hat mir auf der "Ghloir Ar An Oiche-Maxi" als Instrumental schon gefallen, aber hier in der Vocal-Version wird das Stück zur echten Gänsehautnummer (auch wenn Bergamini hier mehr oder weniger die Synth-Line aus "Mysteries of Love" aus Lynchs "Blue Velvet" geklaut hat). Also wie man da von fehlender Emotion und Tiefe sprechen kann, ist mir schleierhaft. Genug Ecken und Kanten gibt es trotz der gestiegenen Eingängigkeit immer noch ("I`m not sorry", "Immortal"). Das ist sicherlich immer noch n i c h t radiotauglich und das ist auch gut so.

Sicherlich gefallen auch mir einige ältere KC-Sachen besser als "Nightglory". Aber wenn man mal ehrlich ist, war auf den alten Platten auch immer ein guter Teil Füllmaterial bzw. auch oftmals "Unhörbares". Das fehlt hier und so kommen auch leider nur 43 Minuten Spielzeit dabei heraus. Davon die bereits von der Single bekannten "Nightglory" und "I gave you..." und das Ultravox-Cover "Hymn" (zwar gut gemacht, aber das Original ist natürlich nicht zu toppen). Bleibt nur eine halbe Stunde wirklich neues Material (die alt. Versionen auf der ltd. 2 CD nicht mitgerechnet -die 2 Bonus-Tracks kann man im übrigen vernachlässigen-).

Fazit:
Zwar nicht das "Opus Magnum", aber insgesamt ein überzeugendes Werk mit guten, wenn auch kaum wirklich hervorstechenden Songs. Was mitunter fehlt ist die fragile Schönheit früherer Kompositionen, die mit der alten Sängerin Emilia Lo Jacono oftmals erreicht wurde. Die neueren Kompositionen sind meinem Eindruck nach eher auf Elena Fossi zugeschnitten, die insgesamt etwas rauher und "tougher" wirkt.


Venatum (Die Invisibilis-Thriller, Band 2)
Venatum (Die Invisibilis-Thriller, Band 2)
von Marc Van Allen
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ärgerlich, 10. Oktober 2011
Es findet sich nirgends ein Hinweis, dass es sich bei diesem Roman um den Mittelteil einer Trilogie handelt. So wird häufig auf vergangene Geschehnisse Bezug genommen, ohne dass man als Leser weiß, was das soll. Auf der letzten Seite dann der Cliffhanger "Während Sie diese Seiten lesen, arbeitet Autor Marc van Allen (Anm.: Pseudonym eines gewissen Michael Peinkofer, der schon an die 200 Romane verfasst hat) gerade an einer Fortsetzung." Na toll.

Eigentlich ist die Geschichte gar nicht so schlecht erdacht. Sie vermengt quasi Ideen von H.G. Wells und Aldous Huxley und erinnert von der Machart her an Dan Brown. Man darf allerdings an die Logik nicht zu hohe Ansprüche stellen. Zwar wird das Phänomen der Unsichtbarkeit am Ende etwas erhellt, aber bis dahin muss man sich mit einer recht unbefriedigenden pseudo-wissenschaftlichen Erklärung begnügen. An einigen Stellen merkt man deutlich, dass der Autor krampfhaft versucht hat, Logik-Probleme zu umschiffen. Aber nun gut, die Fiktion ist ja nunmal die Basis für diesen Roman.

Daraus dass es sich um einen Fortsetzungsroman handelt, erklärt sich auch der Umstand, dass die Handlung etwas schleppend erzählt wird. Zwischenzeitlich passiert zu lange nichts, was die Geschichte wirklich voranbringt. Auch verlaufen Handlungsstränge teilweise im Nichts (was wurde aus Dr. Kwon und dem Mädchen, das Infrarotstrahlung sehen kann?). Dafür werden Ereignisse angedeutet, die erst in der Fortsetzung eine Rolle spielen (Tschad). Der Erzählstil soll wohl Spannung aufbauen, wirkt aber mitunter etwas verwirrend (kursive Kapiteleinleitungen). Zwischen Handlung, Rückblenden, Gedanken diverser Personen, Nachrichtenmeldungen, verschiedenen Orten und Zeiten etc. wird munter hin und hergesprungen. Der Erzählfluss wird dadurch häufig unnötig gestört.

Trotz aller Kritik kein Totalreinfall. Für jemanden, der von Dan Brown schon alles gelesen hat, vielleicht durchaus eine Empfehlung. Dann sollte man aber wohl notgedrungen besser zur gesamten Trilogie greifen. Frage ist, ob sich das dann wirklich lohnt (ich werde mir Teil 1 und 3 jedenfalls nicht noch antun).


Automatic
Automatic
Preis: EUR 17,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The light shines too bright?, 6. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Automatic (Audio CD)
Ronan Harris schafft es mal wieder scheinbar spielerisch mit gefälligen Melodeien die Öffnungen zu herzen...ähh...die Herzen zu öffnen. Das scheint mittlerweile schon so selbstverständlich zu sein, dass man das nicht mehr gebührend zu würdigen weiss. Auch ich muss zugegebenermaßen leider bei mir einen leichten Übersättigungseffekt feststellen. Das mag ich aber nicht der Band anlasten. Vielleicht ist die Dichte an guten, "schönen" Songs einfach zu hoch. Ist alles hell, sieht man die Sterne nicht mehr... Da hilft dann auch ein einsames "I want control" zur Orientierung nicht mehr. Also Ronan "maybe keep it a little bit darker next time".


Grace For Drowning
Grace For Drowning
Preis: EUR 17,52

28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gibt es objektiv gute Musik?, 6. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grace For Drowning (Audio CD)
Die vielen enthusiastischen Bewertungen erstaunen mich ein wenig. Ich glaube kaum, dass dieses Album so eine positive Resonanz wecken würde, wenn es nicht von Steven Wilson wäre. Momentan hält sich meine Begeisterung noch in Grenzen. Mir frönt Herr Wilson hier etwas zu sehr seinen musikalischen Vorbildern in dem er sich zu sehr in Stilübungen ergeht. Man muss wahrscheinlich eine gewisse Affinität zu 70-Jazz-Prog-Rock a la King Crimson, Van der Graaf Generator, Gentle Giant etc. mitbringen, um in die allgemeine Euphorie einstimmen zu können. Das wirkt alles beeindruckend, musikalisch versiert, technisch perfekt. Leider bin ich auf emotionaler Ebene aber noch nicht ganz durchgedrungen. Selbst die eingängigeren Stücke berühren mich nicht so, wie das viele Porcupine Tree oder Blackfield Sachen ähnlicher Machart schaffen. Vieles finde ich ehrlich gesagt fast ein bißchen langweilig. Insurgentes hatte da interessantere Songs zu bieten (z.B. Harmony Korine oder Significant Other). Vielleicht wächst das Album ja noch. Dann werde ich meine Rezension umgehend ändern bzw. löschen. Dass einige aber schon so kurz nach Erscheinen solch überschwängliche Statements in ihren Rezensionen abgeben verwundert mich aber schon ein wenig. Sind Geschmäcker so verschieden? Vielleicht liegt es an mir, dass sich mir das "objektiv gute" (noch) nicht vollends erschließt. Vielleicht geht es aber dem ein oder anderen "gemeinen PT/Blackfield-Connaisseur" ähnlich wie mir.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2013 1:10 PM MEST


Ego:X
Ego:X
Preis: EUR 12,49

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen E(r)go:(Ni)X ?, 30. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Ego:X (Audio CD)
Ich zolle Adrian Hates grundsätzlich Respekt für sein Werk und halte ihn für einen integeren Künstler. In den letzten Jahren hatte ich allerdings ein wenig das Interesse an Diary of Dreams verloren, da mir vieles doch irgendwann zu routiniert klang. Ego:X stellt in dieser Hinsicht leider den bisherigen Tiefpunkt dar. Kompositionen, wie man sie leider schon zu oft gehört hat. Ich hatte beim ersten Hören den Eindruck, ich würde die Songs schon kennen. Zu vorhersehbar und fast immer nach ähnlichem Muster intoniert. Nachdem mich einige Songs vom letzten Album (The Wedding, Colors of Grey, King of Nowhere) wirklich begeistern konnten, fällt Ego:X leider musikalisch wieder deutlich ab. Das mag sicherlich daran liegen, dass es ein Konzeptalbum ist und dass die Musik sich dem Konzept anpasst bzw. unterordnet. Die gesprochenen Monologe, die einen tiefen Einblick in das Innenleben des Protagonisten gewähren, sind zwar inhaltlich und atmosphärisch sehr beindruckend, aber für mich zählt dann doch in erster Linie die musikalische Qualität. Die fehlt mir hier leider doch etwas. Die (meisten) Fans werden`s natürlich trotzdem mögen.


Another gift from Goth - 90 s Gothic Rock
Another gift from Goth - 90 s Gothic Rock
Preis: EUR 18,78

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wertige Compilation, 19. August 2011
Ich habe Anfang der 90`er die Musik der "schwarzen Szene" für mich entdeckt. Damals war allerdings der "Electro-Wave" schon angesagter. Bands wie Project Pitchfork, Wolfsheim, Deine Lakaien, De/Vision und And One standen im Fokus des Interesses. Der "Gitarren/Gothic-Wave" spielte -anders als in den 80`ern- in der Szene nur noch eine Nebenrolle. Auf Club-Samplern fand man nur noch vereinzelt aktuelle Stücke aus dieser Richtung (z.B. Love Like Blood auf We came to dance 1). Begeistern konnten mich damals nur wenige davon. Viele der auf diesem Sampler gelisteten Bands kannte ich (wenn überhaupt) nur vom Namen her.

Umso mehr hat mich diese Compilation überrascht. Ich habe den Eindruck, hier haben wirklich einmal szenekundige Fachleute mit gutem Geschmack die Auswahl zusammengestellt. Man merkt, dass hier nicht einfach -wie so oft- Songs beliebig zusammengewürfelt wurden, sondern die Stücke passen sehr gut zusammen und "Gurken" sind eigentlich gar nicht dazwischen. Zugegeben fehlen die ganz großen Hits, aber die kennt man ohnehin schon (bzw. stammen die ja auch überwiegend bereits aus den 80`ern). Hier ist eher "die zweite Generation" vertreten, allerdings mit wirklich ansprechenden Stücken. Man kann die Scheibe wirklich prima durchhören. Für mich herausragend sind u.a. THE WAKE Sheet Metal Eyes, NOSFERATU Darkness Brings, SECRET DISCOVERY Friday 13th, THE LAST DANCE This Tragedy, PASSION PLAY Down To You.

Positiv überrascht hat mich auch die überwiegend wirklich gute Klangqualität. Bei dieser Art Musik und des "Underground-Ursprungs" war das nicht unbedingt zu erwarten. Zumal einige Songs ja auch schon 20 Jahre alt sind und einige Live-Aufnahmen und Vinyl-Überspielungen dabei sind. Hier hat man sich offensichtlich auch mit dem Mastering Mühe gegeben.

Für mich persönlich hat die CD den Zusatzwert, dass ich sie als "Extrakt des Übersehenen" ansehe und somit einen gewissen "Archivwert" besitzt. Für "schwarze Sammlungen" also unbedingt empfehlenswert.


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