Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für GeorgK > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von GeorgK
Top-Rezensenten Rang: 75.134
Hilfreiche Bewertungen: 382

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
GeorgK "georgk4"

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Wilde Schafsjagd
Wilde Schafsjagd
von Haruki Murakami
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Bisschen dünne Suppe., 20. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wilde Schafsjagd (Taschenbuch)
Trotz der meist hanebüchenen Handlung lese ich Murakami ganz gerne, weil er einfach ein begnadeter Erzähler ist. Die "Schafsjagd" ist ein frühes Werk, alle für Murakami typischen Motive (Mystik, [pseudo-]historische Einschübe, viel "West"-Kultur) sind aber schon vorhanden. Allerdings ist die Geschichte als Ganzes ein bisschen "dünn" und wirkt auch öfters etwas künstlich gestreckt.


Silverado [Blu-ray]
Silverado [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Costner
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Das reicht jetzt nicht zum Klassiker..., 20. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Silverado [Blu-ray] (Blu-ray)
Nicht wirklich ein "moderner" Western, sondern eher eine ver-"pop"-te Collage aus Versatzstücken klassischer Filme, kombiniert mit einer 80er-typischen silliness/coolness-Mischung und ein paar Gewalteinlagen (bitte um Entschuldigung für diesen Slang, aber so geht es am kürzesten).
Gut gefilmt, schöne Kulissen und Naturaufnahmen, und "es ist auch was los" am Bildschirm - damit kann man bei ausgeschaltetem Hirn gute zwei Stunden totschlagen. Danach bleibt aber nicht viel über, weil man sich an die Geschichte (mit ziemlichen Logiksprüngen und einigen recht beliebig verwobenen Handlungssträngen) kaum erinnern kann; der Versuch einer Nacherzählung dürfte allgemein zum Scheitern verurteilt sein. Falls man die Bluray später noch ein zweites Mal einlegt (was ja eigentlich Sinn und Zweck einer Kauf-Disc ist), dann zappt man sich eigentlich nur noch von Kapitel zu Kapitel, um jeweils nach ein, zwei Minuten angesichts der horrenden Blödsinnigkeit vieler Szenen (die jetzt nicht mehr durch den Neuigkeitswert übertüncht wird) kopfschüttelnd auf die "SKIP"-Taste zu drücken.
Bildqualität: Grundsätzlich sauber und solide, Korn- und Schärfewiedergabe mittelprächtig. Allerdings gibt es, wie bei vielen frühen Blurays (hier: 2009), noch Probleme mit der Farbprofilierung des "historischen" 80er-Filmmaterials. Ich meine hier keinen generellen Farbstich, sondern die Farben sind etwas verschoben bzw, "daneben", d.h. das Himmelsblau ist leicht sonderbar, ebenso die Farben der vertrockneten bzw. gefrorenen Wiesen, die Hauttöne etc. etc.. Zudem sind dunkle Bereiche häufig sehr rotstichig. Es ist halt mit der Bluray wie ein Vierteljahrhundert vorher bei der CD: erst bestaunt man mit offenem Mund die Möglichkeiten des neuen Mediums, später erkennt man, dass die Ton- und Bildingenieure doch ein paar Jährchen an Übung brauchen, um das Ausgangsmaterial wirklich optimal digital umzusetzen.


Der Tod steht ihr gut [Blu-ray]
Der Tod steht ihr gut [Blu-ray]
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 9,97

2.0 von 5 Sternen Inkonsistent., 17. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Tod steht ihr gut [Blu-ray] (Blu-ray)
*) Qualität der Bluray: Die übliche, recht lieblose 08/15-Umsetzung eines 90er-Jahre-Films. Weit weg von den Möglichkeiten des Mediums, aber anschaubar und besser als eine DVD. Kauf lohnt sich eigentlich nur zum Aktionspreis. Im Internet wird spekuliert, dass das Originalnegativ angeblich bei einem Brand zerstört worden sein soll; die computergenerierten Effekte (1992!) würden sowieso selbst bei einer Neuauflage nie echtes HD werden.
*) Produktion: Regie Robert Zemeckis, Musik Alan Silvestri, Kamera Dean Cundey - an der technischen Ausführung scheitert es also nicht.
*) Darsteller: Meryl Streep ist genial (zumindest wenn das Drehbuch ihr etwas bietet), Goldie Hawn ist die Rolle der leicht überdrehten "Hel" auf den Leib geschrieben, Bruce Willis ist absolut und grandios fehlbesetzt, und Isabella Rossellini zeigt viel (sehenswerte) Haut und wenig Schauspiel.
*) Story: Das erste Drittel bietet Satire und schwarzen Humor vom Feinsten (so etwas kennt man von den ironiebefreiten Amis sonst so gar nicht), was dann aber im zweiten Drittel leider in oberflächlichen Slapstick abgleitet (der leider noch dazu auf Willis' Schultern lastet). In den letzten 30 Minuten quält sich der Film leider nur noch von einer bescheuerten Szene zur nächsten, um irgendwie zu einem Ende zu gelangen. Der Schluss ist nun das Allerschlimmste, das einer "Schwarzen Komödie" passieren kann - salbungsvoll! Wenn ich nach dem Ende des Films mit verklärten Augen dasitzen möchte, kann ich gleich Rosamunde Pilcher schauen...

(Gutgemeinte) drei Sterne für den Film, ein Stern Abzug für die Bluray, bleiben zwei.
(Gekauft in der "10 für 50"-Aktion, und selbst diese fünf Euro reuen mich etwas.)


Tequila Sunrise [Blu-ray]
Tequila Sunrise [Blu-ray]
DVD ~ Mel Gibson
Preis: EUR 10,49

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 18 Minuten lang kein HD..., 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tequila Sunrise [Blu-ray] (Blu-ray)
"Tequila Surise" war zu seiner Zeit ein durchaus erfolgreicher Film, und in den Hauptrollen sind mit Pfeiffer und Gibson zwei echte 80er-Ikonen in ihrer besten Zeit zu bewundern (Russell zähle ich jetzt mal nicht dazu, obwohl er unter den drei Hauptdastellern hier die beste Leistung bietet). Trotzdem ist der Film seitdem in der Versenkung verschwunden, manche sprechen sogar von einem „forgotten gem“. Nun, ich wüde eher sagen, dass ein gnädiges Schicksal hier den Mantel des Vergessens über den Film gebreitet hat. Robert Towne hat zwar als Schreiber viele Erfolge gefeiert (z.B. „Chinatown“), als Regisseur aber nur vier Filme gedreht, und wenn „Tequila Sunrise“ repräsentativ für sein Talent hinter der Kamera ist, dann ist das auch gut so. Es passt einfach hinten und vorne nichts zusammen: die Szenen wirken gestückelt und gestellt (man hört praktisch an jedem Szenenbeginn das „aaaaaand - action!“), die Schauspieler agieren verloren, es ist kaum einmal etwas wie eine echte Motivation spürbar etc. etc. Schlüsselszenen werden teils vollständig ausgelassen (vielleicht sind sie auch nur so danebengeangen, dass man sie vorsorglich geschnitten hat - wert weiss). Der Film ist zwar kein totales „train wreck of a movie“, aber den eigentlichen Zweck eines Filmes - nämlich den Zuschauer in eine fiktive Welt hineinzuziehen und mitleben zu lassen - erreicht er nie. Mit Ausnahme des reines Schauwertes hält sich daher die Unterhaltung beim Betrachten des Films in Grenzen.
Nachdem die Bewertung eines Filmes letztlich aber ohnehin reine Geschmackssache ist, möchte ich mich ausführlicher zur Bildqualität der BluRay auslassen:
An der Kamera stand immerhin Conrad L. Hall. Er wurde als Directpr of Photography ganze zehnmal für den Oscar nominiert (u.a. auch für „T.S.“), dreimal hat er die Auszeichnung auch gewonnen - man kann ihn also guten Gewissens als Hollywood-Legende bezeichnen. Bei „Tequila Sunrise“ war es ihm offenbar wichtig, unter möglichst „natürlicher“ Beleuchtung zu arbeiten (auch besonders in Innenräumen und nachts), was zwangsläufig ein Arbeiten mit offener Blende und eingeschränktem Schärfebereich bedingt. Allerding haben z.B. auch sonnige Aussenaufnahmen nicht wirklich das letzte Quäntchen an Bildschärfe, wobei ich aber davon ausgehe, dass das eine bewusste Entscheidung Halls war, um dem Film eine durchgehend „homogene“ Bildwirkung zu geben. In Summe sind die Aufnahmen natürlich von hoher handwerklicher und ästhetischer Qualität, wobei der Schwerpunkt definitiv nicht auf Effekt gelegt ist.
In der BluRay-Umsetzung wirkt der Film erst einmal so, wie man sich einen 80er-Jahre Film vorstellt. Das damalige Filmmaterial hat ja (nachträglich) nicht den besten Ruf, und war in manchen Bereichen qualitativ sogar hinter die 70er-Jahre Filme von Eastman/Kodak zurückgefallen. Insoferne sind die meisten Filme aus den 80ern nicht gerade Augenweiden auf BluRay, und „Tequila Sunrise“ bewegt sich hier grob im Mittelfeld.
Etwas sonderbar wirkt allerdings manchmal die Farbgebung. Sonnige Aussenaufnahme sind schön bunt und wirken so, wie jeder Hobbyfotograf die Farben aus jener Zeit noch in Erinnerung hat. Dagegen sind z.B. die Aufnahmen im abendlichen Restaurant alle sehr stark in Richtung neutral (bis kühl) gefiltert, was der Atmosphäre entgegenarbeitet und etwas befremdend wirkt. Möglicherweise wurde das erst beim BluRay-Mastering gemacht, ich habe aber keinen Vergleich zum Original. Die sehr gedämpften Farben sprechen aber eher für eine nachträglich Filterung.
Zwei Artefakte, die zeigen, dass man die Möglichkeiten der Technik nicht ganz ausgelotet hat: erstens ist das Filmkorn/-rauschen deutlicht vertikal gestreckt (evtl. hat der Scan eine unsymmetrische Auflösung), zweites - und recht störend - zeigt der Film durchgehend einen leicht „zittrigen“ Bildstand; dieser Effekt entsteht durch Ungenauigkeiten im Filmstransport, könnte aber nachträglich im Rahmen der Digitalisierung anstandslos beseitigt werden.

Eigenartig wird die ganze Geschichte aber dann bei ca. 1h und 33min. Von einer Szene zur nächsten fällt das Bild schlagartig auf DVD-Qualität ab, und erholt sich die nächsten 18 Minuten, also bis zum Filmende, nicht mehr davon. Das liegt nun definitv nicht am Originalmaterial, denn man kann z.B. am groben Farbrauschen, Tonwerttreppen etc. eindeutig erkennen, dass hier schlicht keine HD-Quelle mehr Verwendung fand. Das kann jetzt zwei Gründe haben: entweder sind die letzte 18 Minuten des Film-Originals irgendwann in den letzten Jahren verlorengegangen, und man konnte nur noch auf eine Uralt-Aufzeichnung zurückgreifen (das schliesse ich mal aus, weil man in diesem Fall auf eine Filmkopie ausgwichen wäre), oder man hat es einfach (wieder mal) beim Scannen oder Bearbeiten versemmelt, und war zu faul / zu geizig / zu gestresst um den fehlerhaften Abschnitt nachzubessern. Wie auch immer - das fällt eigentlich unter Frechheit, und die BluRay kann eigentlich nur demjenigen empfohlen werden, der ein Fan dieses Films ist und keine große Hoffnung auf eine korrigierte Neuauflage hegt.
(Nebenbei: Ich habe nur eine englischsprache Amazon-Rezension gesehen, die den Qualitätsabfall dezidiert anspricht, und keine unter den "professionellen" Review-Seiten - das zeigt mal wieder, wie viel die ganzen hingeworfenen Qualitätsurteile wert sind.)


Eraser [Blu-ray]
Eraser [Blu-ray]
DVD ~ Arnold Schwarzenegger
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Arnie-Thriller, wenn auch kein Klassiker., 8. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eraser [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich war dem Film gegenüber zuerst etwas skeptisch; er gehört nicht unbedingt zu Arnolds Klassikern, der Erfolg bei Publikum und Kritik war nicht überragend, und ausserdem hat er wirklich eines der hässlichsten Cover der Filmgeschichte - das sieht wirklich aus wie selbstgebastelt. Der Film hat mich dann aber positiv überrascht und über drei Viertel der Laufzeit sehr gut unterhalten. Die Charaktere sind (natürlich im Rahmen eines "No-Brain-Actioners") gut herausgearbeitet und ziehen einen in die Story hinein, ein paar überraschende Wendungen halten die Spannung aufrecht (wenn auch die Story als Ganzes eher konventionell ist), die Action kommt nicht zu kurz (allerdings fallen die CGI-Effekte zeitbedingt natürlich in der Qualität ab), und ab der zweiten Hälfte wird auch etwas mehr Arnie-Humor eingestreut. Nur leider kann das Finale da nicht ganz mithalten. Es ist das typische "Einer gegen Hundert"-Szenario, und man ist natürlich gespannt wie unser Held das jetzt noch schaffen soll, und dann "kann er es eben" - ohne eine wirklich originelle Auflösung. Das zieht den Film etwas runter, und dafür gibts einen Stern Abzug.
Die Qualität der BluRay geht in Ordnung, mehr nicht. Für einen 80er-Film wäre sie als gut zu bezeichnen, dem Stand der Filmtechnik von 1996 wird sie aber nicht ganz gerecht. Es gibt keine wirklich gravierende Schwächen (durchaus "Film-", kein "Video"-Look), aber die Farben bleiben etwas stumpf, und die Schärfe ist auch nicht optimal. Farb- und Kontrastwerte sind auch etwas unkonstant, man hat sich offenabr also nicht wirklich viel Mühe mit der Aufarbeitung für HD gemacht - was vermutlich auch den generellen Status des Films widerspiegelt. Auch dafür ein Stern Abzug.
Aber nachdem wahrscheinlich in überschaubarer Zeit nichts besseres nachkommt, bleibt die BluRay für Action- und Arnie-Fans durchaus eine Kaufempfehlung.


Tess [Blu-ray]
Tess [Blu-ray]
DVD ~ Peter Firth
Preis: EUR 10,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragender Film und BluRay, 16. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tess [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine sehr gelungene und stimmungsvolle Literaturverfilmung mit einer perfekt besetzten Nastassia Kinsiki. Die Geschichte selbst ist allerdings etwas depressiv, also nicht unbedingt das beste für einen verregneten Herbstnachmittag.
Die Bluray basiert auf einem neuen 4K-Master und bietet einen optimalen Kompromiss zwischen einer behutsamen Digitalisierung und der Bewahrung des originalen Charakters der Quelle. Die Bilder selbst sind ohnehin von höchster technischer und küstlerischer Qualität. Nach allem, was mir an Screenshots im Internet zugänglich ist, unterscheidet sich die Bildqualität nicht von der englischen BFI-Version. Eine anderer Rezensent bemängelt den flachen Kontrast; hier möchte ich anmerken, dass gerade der sehr natürliche Kontrast und der Verzicht auf "künstliches" Verstärken der Schatten (mit allen damit verbundenen Artefakten) für mich ein absoluter Pluspunkt der vorliegenden Version ist. Das Problem liegt vermutlich bei den sub-optimalen Bedingungen der Heimprojektion in einem Raum mit reflektierenden Wänden (im Ggs. zum Kino). Dabei kann das Bild wohl wirklich etwas "flach" werden.
Einziger Nachteil (und ein Punkt weniger dafür): die vorliegende Version von "Concorde" bietet zwar deutsche Synchronisation und englischen O-Ton, aber leider nur deutsche Untertitel. Die handelnden Figuren sprechen nun meist entweder breitesten Slang (das "einfache" Volk) oder geschraubtes 19.-Jhd.-Englisch (die "besseren"), was es dem Nicht-Muttersprachler nicht gerade leicht macht; englische Untertitel wären hier eine willkommene Hilfe. Wem es ähnlich ergeht, der sollte evtl. über den Erwerb der BFI-Version nachdenken.


Programming Google App Engine
Programming Google App Engine
Preis: EUR 28,05

3.0 von 5 Sternen Brauchbare Hilfe., 16. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch bietet ein paar Erklärungen und Problemlösungen, auf die man (als Hobby-Programmier) unter Nutzung der offiziellen Dokumentation nicht so schnell kommen würde - insoferne ist es sein Geld wert, einfach weil man Zeit spart. Es ist aber definitv kein umfangreiches Nachschlagewerk, dass einem jahrelang seinen Dienst erweisen würde, also reicht es völlig, in die (deutlich billigere) Kindle-Ausgabe zu investieren. Man hat es recht schnell durch und (im wahrsten Sinne des Wortes) "ausgelesen".
Eine Frechheit ist es natürlich, dass sich das Buch (auch die 2nd Ed. von Oktober 2012!) rein auf das db-Modell beschränkt, obwohl der Übergang auf das neue ndb-Modell damals schon begonnen hatte. Im ersten Moment habe ich noch geglaubt, ich hätte eine alte Auflage gekauft, aber leider ist das "aktueller Stand". Für Frühjahr 2015 ist ja ein neues Buch vom Autor angekündigt.


Flight [Blu-ray]
Flight [Blu-ray]
DVD ~ Denzel Washington
Preis: EUR 8,49

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweiliges Erbauungs-Fernsehen, schlecht gemacht., 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Flight [Blu-ray] (Blu-ray)
Ob ich mich mit einem Film anfreunden kann, oder nicht, entscheidet sich bei mir ofz schon bei den ersten Szenen. Dieser Film beginnt damit, dass ein alter Alkoholiker mit Wampe neben seiner jungen Gespielin aufwacht, woraufhin dieselbe dann einige Minuten ziemlich unmotiviert splitternackt herumläuft und uns die Gelegenheit gibt, uns an einer perfekt gebauten Mitt-Dreissigerin zu erfreuen. Völlig unwesentlich für die Handlung (ausser dass damit die edlen Gefühle des "Helden" am Ende erklärt werden sollen), auch nicht passend zum Film, weil der eigentlich mit Erotik nichts am Hut hat, aber offensichtlich haben das die alten Säcke Washington und Zemeckis einfach irgendwie genossen. Das erinnert schon ein wenig an die völlig unnötige Lesbenszene in "Vicky Christina Barcelona", die der tattrige Lustgreis Allen ja auch nur zur persönlicen Erbauung eingebaut hat. Mein Gott, was sind alte Männer peinlich! - hoffentlich bleibt mir das erspart...
Passend dazu macht der Film auch noch einen kleinen, ebenfalls unmotivierten Ausflug ins Porno-Millieu - offenbar für die Generation Internet, die mit 5 Jahren schon den hundersten Ar..fi. gesehen hat, und da muss man das Thema doch mindestens einmal in den Film einbauen. Man ist ja immer noch auf Höhe der Zeit, gell?
Nächster Tiefpunkt: der ewig-präsente John Goodmann (Publikum: "Oh, schau, das wird jetzt sicher lustig!") darf einen überdrehten Koksdealer mit goldenem Herz spielen. Ja, richtig gelesen: in einem Film, der sich mit dem Problem des Alkoholismus beschäftigt, ist ein Drogendealer der "comic relief". Später übrigens wird das geheiligte Kokain sogar zur (vorübergehenden) Rettung unseres armen Helden, weil es die Verwüstungen des Teufels Alkohol dank seiner wundertätigen Eigenschaften in Sekundenschnelle kuriert. Falls die kolumbianische Drogenmafia vorhat, einen Koks-Werbefilm für den gehobenen Mittelstand zu veröffentlichen, kann sie sich bedenkenlos bei diesen Szenen bedienen. Lieber Gott, lass Hirn regnen - und nicht nur auf die Macher, auch aufs Publikum...
Ach ja, dazwischen liegt ja noch der allseits gelobte, furchtbar realistische Flugzeugabsturz - in der das Flugzeug nach dem Start ca. 45° steil abhebt (suggeriert zumindest der Kamerawinkel), normale wetterbedingte Turbulenzen die Passagiere ungefähr so stark durchschütteln wie der Einschlag einer Rakete, diese Turbulenzen in bester Cowboy-Manier mit Full-Speed durchflogen werden (das Gegenteil wäre richtig, aber unser Held ist ja so furchtbar unkonventionell, und hat dabei immer recht), der Ausfall des Höhenruders letztlich die Triebwerke zum Brennen bringt, ein ober-cooler Pilot ohne die geringsten Zeichen von Anspannung einfach ALLES richtig macht (das lass ich mir vielleicht noch in einem Action-Reisser unterjubeln, aber nicht im "Problem-Drama mit inkludierter Charakterstudie"), ein unkontrolliert nach unten gedrücktes Flugzeug sich beim Rückenflug plötzlich PERFEKT stabilisiert, nach den Zurückdrehen plötzlich immer noch sehr hübsch segelt (jetzt schon ohne Motore), und bei der Bruchlandung auf einer Wiese keine hundert Meter rutscht bevor es zum Stillstand kommt (mein Gott, womit haben diese Deppen das ausprobiert - indem sie ein 30cm-Modell auf den Rasen geworfen haben?).
Nebenbei: einen wirklich "guten" Flugzeugabsturz gabs bei "The Grey" - der konnte einem Zuseher wirklich Paranoia bescheren, auch wenn der restliche Film Schrott war. Bei "Flight" sind die Ereignisse eher nur überzogener Hollywood-Kitsch.
Der nach dem Absturz gemessene Blutalkohol ist übrigens lächerlich niedrig - nach einer versoffenen Nacht, Alkohol zum Frühstück, und zwei kleinen Wodkas zwischendurch. Aber das Bild vom armen Alki, der mit seiner Sauferei überhaupt und gar nicht und sicher absolut nicht zum Ablauf des Unglücks beigetragen hat, war offenbar ein so zentrales Thema des Drehbuchs, dass man sich hier auch nicht erst lange mit Logik herumgeschlagen hat.
Washington spielt seine Rolle dabei routiniert, leider ist die Figur nicht wirklich glaubhaft. Gesund, potent, erfolgreich im Beruf (Reflexe, Koordination, Konzentration - alles top), keine Verwahrlosung (Wohnung), und das trotz einer jahrelangen Karriere als schwerer Alki - auch hier wieder: der simplen Story geschuldet, aber sicher nicht realistisch.
Merkwürdig diffus bleiben dabei auch die religiösen Anspielungen im Film: das Flugzeug köpft einen Kirchturm und überfliegt eine Gebets-Truppe, der Co-Pilot is ein christlicher Fundi, der Absturz wird unterschwellig als göttliche Fügung hingestellt, um den Helden wieder auf den rechten Weg zu bringen (ich weiss schon, dass "act of god" auch ein juristischer Begriff ist), aber so unentschlossen, dass das alles weder Fisch noch Fleisch ist. Einfach nur ein paar Meter mehr für einen eh schon überlangen Film.
Letztlich bleibt das Bild eines langatmigen, unentschlossen, oberflächlichen und mit sehr simplen Charakterisierungen arbeitenden Films, dessen Vermarktung voll auf den Hauptdarsteller zugeschnitten ist. Damit bleibt er Dutzendware, der man den prominenten Regisseur nicht anmerkt.
Die allgemeine Lobhudelei über diesen Film ist für mich ein Hinweis, dass die "anspruchsvolle" Seherschaft ihr Gehirn im Kino auch nicht intensiver benutzt, als der durschnittliche Popcorn-Kinogeher. Andere Zielgruppe, gleicher Schrott. Aber das gilt ja für die meisten medialen "Qualitätsprodukte".
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 4, 2014 10:59 PM CET


Scanners 1 - Ungeschnittene Fassung [Blu-ray]
Scanners 1 - Ungeschnittene Fassung [Blu-ray]
DVD ~ Jennifer O'Neill
Wird angeboten von docu-films
Preis: EUR 12,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die "Koch"-BluRay könnte man jetzt eigentlich vom Markt nehmen..., 14. Dezember 2013
Die Rezension bezieht sich auf die BluRay von "Koch Media" (c) 2011 mit dem Vermerk "Ungeschnittene Fassung, Bild und Ton digital überarbeitet" am Cover.
Wie schon mehrfach geschrieben: kein echtes HD, sondern ein Upscale von einem Uralt-Master. Bild nur unwesentlich über dem Niveau einer guten DVD, Ton so lala, keine Untertitel. Der aktuelle Preis von gut 18 Euro (Stand 14.12.2013) ist für das Gebotene heftig überzogen. Zudem bieten seit einigen Monaten andere Labels "echte" HD-BluRays mit wirklich guter Bildqualität von diesem Film an, die man man mit ein bisschen Herumsuchen auch zu sehr zivilen Preisen erwerben kann.
Der Film selbst ist ein klassischer "Kult"-Film, der ausserhalb seiner eingeschworener Fangemeinde nicht allzuviele Zuseher überzeugen wird. Legendär (und Kult-begründend) sind der explodierende Kopf (dauert zwar nur zwei Sekunden, ist aber echt liebevoll gemacht, und kann auch bei eingehender Betrachtung in Slow-Motion noch bestehen) und das ziemlich blutige Schlussduell. Die Handlung ist jetzt nicht so der Bringer, die schauspielerischen Leistungen sind grossteils bescheiden, die Regie ist solide mit ein paar Ausreissern nach oben und unten, und generell sieht man dem Film sein doch eingeschränktes Produktionsbudget an.
Wer den Film noch nicht kennt, sollte vor einem Kauf evtl. Ausleihen oder einen Stream in Erwägung ziehen.


Philips SHO2200RD/10 O'Neill The TREAD In-Ear Kopfhörer (1,2 m Kabellänge) rot
Philips SHO2200RD/10 O'Neill The TREAD In-Ear Kopfhörer (1,2 m Kabellänge) rot

5.0 von 5 Sternen Solide, gut, und preiswert, 3. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mache es kurz: Der Kopfhöhrer ist sicher kein audiophiles Auflösungswunder, hat aber ein sehr sauberes und ausgewogenes Klangbild - und das kann man von vielen doppelt und dreifach teureren In-Ears nicht behaupten. Der äußere Aufbau lässt zumindest vermuten, dass die gefährlichsten "Sollbruchstellen" entschärft wurden, und das ummantelte Kabel ist zwar nicht so flexibel wie ein dünnes, verheddert sich dadurch aber auch weniger, und sollte weniger bruchanfällig sein.
Einfach ein solides Produkt als "goldene Mitte" - kein Billigschrott, aber auch kein Highend, das man im mobilen Einsatz zu 99% nicht braucht (und das, trotz saftiger Preise, ebenfalls oft genug signifikante Schwächen hat).
Kann ich vorbehaltlos empfehlen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5