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Rezensionen verfasst von
A. Stephan "Fotofan"
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Streichquartette op.54,55 & 56
Streichquartette op.54,55 & 56
Preis: EUR 21,55

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios gespielte Meisterwerke, 7. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Streichquartette op.54,55 & 56 (Audio CD)
Nachdem das Mandelringquartett gegen Ende des vorigen Jahrtausends eine hervorragende Auswahl von Onslow-Quartetten auf 3 CDs herausgebracht und damit eine Onslow-Renaissance in Gang gesetzt hatte, zu der auch das Ensemble Concertant Frankfurt wichtige Beiträge lieferte, folgen mit den opp. 54, 55 und 56 drei weitere Glanzlichter des Onslow-Quartettschaffens und kammermusikalischer Interpretationskunst unserer Tage. Das Diotima-Quartett hat sich vor allem einen Namen mit seinen überzeugenden Darbietungen zeitgenössischer Kammermusik gemacht; zuletzt war es bei arte mit der faszinierenden Aufführung eines Quaretetts von Dusapin zu erleben. Darüber hinaus betätigt es sich als Schatzgräber vergangener Epochen und wird auch da zur Freude der Kammermusikfreunde immer wieder fündig. -
So formvollendet "klassisch" wie die drei eingespielten Quartette hat nicht einmal Beethoven selbst komponiert; dabei sind alle nach 1812 entstandenen Werke Onslows aus der - überaus fruchtbaren - Auseinandersetzung mit Beethoven hervorgegangen. Besonders Beethovens späte opp. 131 und 135 erschütterten und schockierten Onslow und lösten einen schöpferischen Schub aus: allein 19 Quartette und Quintette zwischen 1830 und 1834. Die Auseinandersetzung ist eher eine Abgrenzung als eine Annäherung; die musikalische Sprache des "französischen Beethoven", wie er von Zeitgenossen genannt wurde, erinnert mehr an Schubert, Mendelssohn oder Spohr - ist aber ganz eigenständig: geistvoll, elegant, nobel, oft hochvirtuos; bei aller romantischen Leidenschaftlichkeit extreme Gefühlsausbrüche meidend, jedenfalls nicht suchend. Das Diotima-Quartett beherrscht alle Nuancen dieser Sprache aufs Schönste und lässt auf viele weitere Erfolge bei der Schatzsuche hoffen.


The Miracle of the Voice
The Miracle of the Voice

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lyrisch-dramatisches Stimmwunder, 12. November 2009
Rezension bezieht sich auf: The Miracle of the Voice (Audio CD)
Natalie Dessay kommt ursprünglich von der Schauspielerei, und dass sie mit vollstem Körpereinsatz die jeweiligen Rollen bis zur Selbstaufgabe ausfüllt, überträgt sich immer wieder faszinierend auf ihre CD-Aufnahmen. Ihre glockenreine Stimme kann engelhaft in höchste Höhen entschweben, aber auch abgründige Dramatik entfachen. Ob als Pamina oder als Königin der Nacht: die Dessay singt überwältigend, aufregend, herzergreifend. Mittlerweile Donizettis Heroinen nicht weniger überzeugend als die von Mozart oder Richard Strauss! Das Programm dieser Doppel-CD gibt einen eindrucksvollen Einblick in ihr Repertoire, das von der Barockoper bis zu Bernstein reicht. Die Orchesterbegleitung und die tontechnische Qualität sind tadellos. Möge uns dieser Jahrhundert-Sopran noch lange erhalten bleiben!


Streichquintette
Streichquintette

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerke der Kammermusik, 12. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Streichquintette (Audio CD)
Fast fünfzig Jahre vor Smetanas erstem Streichquartett hat Onslow mit seinem op. 38 ein autobiographisches Werk komponiert, dessen Fokus ein (partieller) Hörverlust bildet - nach einem schweren Jagdunfall. Der zweite Satz, "Dolore" überschrieben, ist wie ein langer Aufschrei; Fieber und Delirium prägen das Klangbild. Dennoch versetzt das Quintett nicht in depressive Stimmung; die folgenden Sätze sind Rekonvaleszenz und Heilung gewidmet. - Ebenso wie op. 67 ist es ein Meisterwerk für eine ungewöhnliche Besetzung, auf die Onslow durch Zufall gekommen ist: Anstelle eines 2. Cellos setzt er den - damals noch neuartigen viersaitigen - Kontrabass ein und freut sich, wie der heutige Hörer, über die so erreichbare perfekte Klangbalance.
Beeinflusst ist Onslow v.a. von Beethoven, den er bei Antonin Reicha in Paris studierte. Die Architektur der Quintette ist klassisch. Dennoch entwickelte Onslow eine ganz eigenständige Tonsprache, die Schubert nähersteht. Die thematischen Gegensätze sind weniger schroff, die musikalischen Gedanken weniger abgründig - zugunsten einer wunderbaren Heiterkeit und Gelassenheit, die manchmal an Haydn erinnert. Von den Instrumentalisten wird ein hohes Maß an Virtuosität gefordert, das vom Quintett Momento Musicale aufs Schönste erfüllt wird. Ein wichtiger Beitrag zur längst überfälligen Onslow-Renaissance.


George Onslow: Duos pour piano et violon op. (29 & 31)
George Onslow: Duos pour piano et violon op. (29 & 31)
Wird angeboten von BestSellerRecordshop
Preis: EUR 5,29

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerke meisterlich gespielt, 12. November 2009
Dank moderner Tonkonserven hat endlich eine weltweite Onslow-Renaissance eingesetzt. Auch und besonders die vorliegende Einspielung der Violinsonaten opp. 29 und 31 werden dazu beitragen, Onslow den ihm gebührenden Rang zuzuerkennen: Neben Mozart, Beethoven, Schubert hat er die bedeutdendsten Werke für diese Besetzung komponiert, die eigentlich im Zentrum des Repertoires stehen müssten. Liebhaber von Beethovens "Frühlingssonate" werden begeistert sein von dieser wunderbaren, klassik- und romantikinspirierten und doch ganz eigenständigen Musik. Es sind "handwerklich" vollendete Meisterwerke, wohlproportioniert, überquellend von melodischen Einfällen und Modulationen - aber bei allen Überraschungen und dramatischen Wendungen überwiegend "bei sich", optimistisch, heiter, gelassen. Depressive Stimmungen haben bei dieser Musik keine Chance (auch wenn Onslow gegen Ende seines Lebens oft resignativ gestimmt war, weil er sich im damals opernfixierten Frankreich zuwenig gewürdigt fühlte).
Sandrine Cantoreggi, bestens bekannt durch ihrer Einspielung des Violinwerks von Ysaye (zusammen mit Bruno Canino), und Laurent Martin, dito als Alkan-Spezialist, machen ihre Sache ganz vorzüglich.
Ein Muss für jeden Klassik-Liebhaber!


Schellenberg 50033 Türschließer
Schellenberg 50033 Türschließer

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen idee gut, ausführung mau, 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Schellenberg 50033 Türschließer (Werkzeug)
Eine praktische, robuste, preisgünstige Lösung nicht nur für den angegebenen Zweck. Ich benutze den Türschließer für eine Gartentür, die zuvor fast immer offenstand, nachdem Zeitung, Post o.ä. angeliefert waren. Jetzt ist sie meistens zu. Um sie zuverlässig zu schließen, müsste die Schließstange jedoch länger sein, damit der Druck wirksamer übertragen wird. Vielleicht wäre es machbar, z w e i Stangen der jetzigen Länge mit einem kleinen Schraubrohr als Verbindungsteil zu liefern? - Was aber wirklich ärgerlich ist und zu einem Abzug von zwei** führt, ist die Nichtübereinstimmung der Gewinde mit den Bohrungen! Ohne die entsprechende zusätzliche Fräsearbeit (und natürlich das Werkzeug) ist das Gerät praktisch nicht zu benutzen! Denn saubere Bohrungen bzw. Gewinde sind für das Anbringen und Funktionieren wesentlich.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2010 1:24 AM MEST


Philips SHP1800 Kabelgebundener Indoor-TV On-Ear-Kopfhörer (6m LR-Kabel, 6,3mm Adapter) schwarz
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Preis: EUR 17,44

74 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualitätsalternative zum Funkhörer, 27. Oktober 2009
Auch die besten Funk-Kopfhörer können mit der Wiedergabequalität eines guten Kabelkopfhörers nicht mithalten. Die 6m Kabel dieses Philips-Kopfhörers reichen aus, um eine gewisse Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Es bleibt dabei natürlich nicht aus, dass man mal versehentlich Druck auf die Kabelverbindungen ausübt (ein Hauptgrund, sich Funkkopfhörer zuzulegen); umso wichtiger, dass die Verbindungen solide sind: ein großes Plus dieses Modells. Je länger das Kabel, desto wichtiger eine gute Regulierung der Lautstärke am Kopfhörer: ein weiteres Plus, das nur wenige Konkurrenten bieten.
Die Wiedergabequalität ist untadelig, mit leichter Betonung der Höhen. Angenehm das geringe Gewicht; kaum Druck auf den Ohren: Man vergisst, dass man ihn trägt. Für einen Kopfhörer ein großes Kompliment!


Paganini 24 Caprices Kaler
Paganini 24 Caprices Kaler
Preis: EUR 6,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen klassische Ausgewogenheit, 24. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Paganini 24 Caprices Kaler (Audio CD)
Von den mir bekannten Einspielungen der 24 Capricen, des opus magnum, das zugleich opus 1 und das einzige zu Paganinis Lebzeiten veröffentlichte Violinwerk ist, gehört diese CD zu den wichtigen, gelungenen. Zwar spielen Michael Rabin und Ivry Gitlis "teuflischer" und stürzen sich mitunter kopfüber auf volles Risiko in das Wahnsinns-Abenteuer der caprici - was den Atem des Hörers immer wieder geradezu gesundheitsgefährdend stocken lässt und sicherlich in Sinne Paganinis ist. - Die Mehrzahl der Virtuosen aber spielt viel stärker auf Tonschönheit und Wohlklang bedacht; manche ziehen sogar die späteren Versionen mit Klavierbegleitung vor, zwecks nachträglicher Nobilitierung von Paganinis Hexereien. Das Ergebnis ist dann eher eine Banalisierung. - Kaler gelingt eine Quadratur des Zirkels: zugleich draufgängerisch und kontrolliert gestaltend. Wenn man sich auf eine einzige Einspielung beschränken müsste, würde ich vorbehaltlos zu dieser raten.


Violinkonzerte 1/8 "In Moda Di Scena Cantate"
Violinkonzerte 1/8 "In Moda Di Scena Cantate"
Preis: EUR 17,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nonplusultra, 24. Oktober 2009
Worin besteht die Faszinationskraft von Hilary Hahns Violinspiel gerade in diesen Virtuosenkonzerten? Ich glaube darin, dass sie mit bewundernswertem Können und Willen ihre Konzeption umsetzt, die sie selbst in ihrem Booklet-Beitrag, sich direkt an den Lerser/Hörer wendend, so formuliert: "Bear in mind that, in these recordings, no passage is meant to impress violinistically at the expense of its musical content." Die große Ernsthaftigkeit, womit sie sich bisher auf Meisterwerke der Violinliteratur eingelassen hat, kommt nun Spohr und Paganini zustatten, obwohl diese eigentlich anderes im Sinn hatten als Hahn; besonders Paganini, am allermeisten in seinen frühen Violinkonzerten. Die Ecksätze von Nr. 1 erinnern in vieler Hinsicht an eine Abfolge von Hochseilakten, die vom Dschingdarassa einer Zirkus-Militär-Kapelle unterbrochen werden, und der Mittelsatz, das Adagio "is depicting the prayer of a prisoner in his dungeon cell" (so Tully Potter im Booklet). Da soll kein Auge trocken bleiben. Hilary Hahn aber spielt so überiridisch schön, intonationsrein, völlig unsentimental und doch voller atemberaubender Intensität, dass der Hörer sich dieser Zirkusatmosphäre fast gänzlich entrückt fühlt. Sogar das Orchester spielt und klingt symphonischer, weniger militärisch-scheppernd, als man es bei Paganini gewohnt ist. Damit will ich übrigens keineswegs die großartigen Einspielungen herabsetzen, zu denen die vorliegende einen interpretatorischen Gegenentwurf nonplusultra bildet; in ihrer Weise sind und bleiben die Performances von Michael Rabin und Ivry Gitlis unübertrefflich.
Schon vor Paganini galt sein Zeitgenosse und guter Bekannte Louis Spohr als einer der größten Violinvirtuosen Europas; selbst in Italien, wo Paganini eine Armverletzung vorschob, um nicht im privaten Kreis in Spohrs Gegenwart "vorspielen" zu müssen. Auch als reisender Virtuose, der für den Eigenbedarf komponierte Konzerte aufführte, ging Spohr Paganini voraus. Dennoch waren beide, trotz aller gegenseitigen Bewunderung - Paganini bezeichnete Spohr laut "Allgemeine musikalische Zeitung" sogar als "ersten und trefflichsten Sänger auf der Violine"! - Antipoden ihrer Kunst.
Spohr, obwohl selbst Virtuose, misstraute zunehmend dem Virtuosentum; für ihn musste Violinmusik Gesang sein, der aus der Seele kommt. Wie Paganini orientierte er sich dabei an der Oper (er komponierte selbst welche, z.B. eine beeindruckende "Faust"-Oper!), aber nicht an Rossinis Bravour-Arien, sondern an Gluck, Mozart und Beethoven. Im Adagio seines 2. Violinkonzertes zitiert er sogar Motive aus Bachs Matthäus-Passion! Zugespitzt könnte man sagen, in Paganini und Spohr (und ganz besonders in den von Hilary Hahn ausgewählten Konzerten) öffnet sich, den Beteiligten bewusst und von ihnen beabsichtigt, vielleicht erstmals klaffend die Schere zwischen E-Musik und U-Musik; hie Programmatik der Verinnerlichung (bis hin zu Bergs "Andenken eines Engels" oder Janacecs "Wanderung einer Seele"), da massenhaft blendende Glamour- und Show-Effekte (bis hin zu Michael Jackson, Marylin Manson, Playback und Karaoke - der Selbstaufhebung von Musik zugunsten der optischen Inszenierung). Bei Hilary Hahn herrscht noch die Synthese des ästhetisch Schönen; sie spielt Paganini nicht weniger berückend innig als Spohr. - Wer auf letzteren neugierig geworden ist, sei an die außerordentlich gelungene Gesamteinspielung seiner 18 Violinkonzerte bei CPO (Ulf Hoelscher, RSO Berlin, Christian Fröhlich) verwiesen.


HEITRONIC BEWEGUNGSMELDER MIT LAMPE
HEITRONIC BEWEGUNGSMELDER MIT LAMPE

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen erhellend, 22. Oktober 2009
Wer einen dunklen Keller oder Flur beleuchten möchte, ohne ein zusätzliches Kabel verlegen zu können oder müssen, kommt früher oder später zu dieser praktischen Lösung. Im Unterschied zu LED-Leuchten, die etwas heller leuchten und etwas weniger Strom verbrauchen, was die Batterien schont, verbreitet diese Lampe ein angenehm warmes Licht. Sie ist mit einer 3 Watt Krypton-Birne bestückt, was zur Erhellung eines dunklen Abschnitts, aber natürlich nicht zum Zeitunglesen ausreicht. - Wichtig ist, dass man kräftige, zuverlässige Batterien bzw. Akkus einsetzt, also 4 AAs (Mignon) mit jeweils 1,2 bis 1,5 Volt und möglichst über 2500 mhA. Akkus tun in der Lampe ihren Dienst bis zur völligen Entladung, so dass man zum Wiederaufladen kein teures Ladegerät (mit Entladungsfunktion) benötigt. Wie lange so eine Ladung vorhält, hängt natürlich u.a. ab von der Qualität der Akkus (keiner ist weniger schlimm als ein schlechter, der die Leistung der anderen drei herabsetzt) und der Häufigkeit, womit der Infrarotsensor das Licht einschaltet - also zwischen etwa 2 Wochen und 2 Monaten.


The Glenn Gould Edition: Bach
The Glenn Gould Edition: Bach
Wird angeboten von super-buecher
Preis: EUR 17,53

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal-Duo, 21. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Glenn Gould Edition: Bach (Audio CD)
Dass Glenn Gould ein großartiger Bach-Spieler ist, weiß mittlerweile jeder Klassik-Liebhaber. In dieser Einspielung bestätigt sich Goulds Ausnahme-Rang aufs Schönste; besonders in den langsamen Sätzen bzw. Tänzen, wo Goulds raffiniertes Wechselspiel von dahingetupftem Nonlegato und singendem Legato sich wunderbar verbindet mit dem schlanken, in den Höhen silbrigen, immer spannungsreich nuancierten und doch kristallklar und natürlich wirkenden Geigenton von Laredo. Dessen Stradivari Gabriel klingt zudem in den Tiefen warm und voll wie eine Viola. Laredo als Bach-Spieler ist für mich eine Entdeckung; er ist in Europa nicht so bekannt, wie er es verdiente.
Auch klangtechnisch eine gelungene Einspielung. Ein Muss besonders für diejenigen, die bisher der Ansicht gewesen sein mögen, zur Begleitung (es ist bei diesen Sonaten viel mehr als nur das!) gehöre selbstverständlich ein Cembalo. Das Ideal-Duo Laredo-Gould demonstriert, dass die Kombination Violine-Konzertflügel auch für Bach-Sonaten eine Ideal-Besetzung sein kann.
Hier mag das - abgewandelte - Nietzsche-Wort gelten: Mit solcher berückenden Musik ist das Leben gewiss kein Irrtum!


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