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Beiträge von Antonina
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Rezensionen verfasst von
Antonina

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2 Tage Diät sind genug: Das Rezeptbuch
2 Tage Diät sind genug: Das Rezeptbuch
von Dr. Dr. Michael Despeghel
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nützlich, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von den Rezepten finde ich v.a. die Suppen gelungen. Davon hätte ich gerne mehr. Die Einleitung erklärt auf einfache und verständliche Art worum es bei dieser Diät geht.


Pflanzen (memo Wissen entdecken)
Pflanzen (memo Wissen entdecken)
von David Burnie
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Vielseitig, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch über Pflanzen, das interessierten Kindern eine Fülle von interessanten Fakten und toll fotografierten Bildern liefert. Eignet sich sehr gut zum Schmökern.


Gerron: Roman
Gerron: Roman
von Charles Lewinsky
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

5.0 von 5 Sternen So war es. Leider., 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Gerron: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das mich "dank" seiner Intensität, seiner Sensibilität und seiner unendlichen Tragik beelendet zurückgelassen hat. Mal um Mal hat mich der Autor durch den schlichten Satz "Aber so war es nicht." Ins Leere laufen lassen. Unbedingt empfehlenswert.


Der Konvoi (detebe)
Der Konvoi (detebe)
von Lukas Hartmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

4.0 von 5 Sternen Der Konvoi, 1. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Konvoi (detebe) (Taschenbuch)
"Im November 1918 wurde die russische Gesandschaft aus der Schweiz ausgewiesen". Diese Tatsache ist aus Geschichtsbüchern bekannt. In dieser Erzählung wird sichtbar, was das vor knapp 100 Jahren real bedeutet hat: Es war eine äusserst mühsame Reise mit diesen unzuverlässigen Automobilen von Bern an die Grenze am Bodensee. Es "mänschelet" gehörig, die äusseren Umstände sind widrig, die Spanische Grippe und das Schreckgespenst des Bolschewismus bedrohen die Leben der Beteiligten realiter oder eingebildet.
Einige Dinge, z.B. die Umgangsformen in der Armee, haben sich (beängstigend) wenig verändert, andere Details des damaligen Alltags sind uns heute sehr fremd. Eindrücklich fand ich, die Naturveränderungen. Heute ist es sehr schwierig, sich in einem Waldstück bei Embrach zu verfahren ... andererseits sind die Beschreibungen der Innenansichten zeitlos und verliehen der Geschichte einen musikalischen Hintergrund.
Mir hat die Erzählung gefallen, auch wenn sie mich etwas melancholisch zurückgelassen hat. Seltsam bewegt hat mich die Tatsache, dass der Füsilier nie das Meer gesehen hat.


Nach dem Fall von Berlin. Briefe eines Schweizers an die Heimat. (von mai - juni 1945) Original-Broschüre.
Nach dem Fall von Berlin. Briefe eines Schweizers an die Heimat. (von mai - juni 1945) Original-Broschüre.
von LEHMANN; Theodor
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Nach dem Fall von Berlin, 15. Juni 2013
Inhalt: Ein Schweizer, der seit vielen Jahren in Berlin lebt, berichtet seiner Schwester in Briefen über seine Erlebnisse in den Wochen rund um das Kriegsende 1945.

Meine Meinung: Die Briefe wurden 1946 als Broschüre von einem Zürcher Verlag gedruckt. Mich faszinierte die Unmittelbarkeit des Berichterstatters. Zum Teil irritiert und verstört die Wortwahl des Autors den Leser, weil sich die heutige Generation die damaligen Zeitumstände gar nicht mehr wirklich vorstellen kann.

Seine Erlebnisse bei Kriegsende sind natürlich ganz subjektiv erzählt, aber trotzdem nicht flach und einseitig. Er reflektiert seine Erlebnisse, berichtet über Gerüchte und das Schicksal von Bekannten. Dabei erwähnt er mehrmals, dass er Glück gehabt hätte und durch den Schutzbrief, den alle in Berlin lebenden Schweizer von ihrem Konsulat erhalten hatten, vor den allergröbsten Übergriffen der sowjetischen Besatzungstruppen geschützt war.

Ich war von der Broschüre beeindruckt auch wenn es sich bei Theodor Lehmanns Schicksal um ein "unspektakuläres" handelt. Gefallen haben mir die vielen Details zu den Zeitumständen, die der Autor "so nebenbei" erwähnt und die diese Zeit ein kleines Bisschen fassbarer machte für mich.


Bevor sie mich liebte
Bevor sie mich liebte
von Elanor Dymott
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bevor sie mich liebte, 1. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Bevor sie mich liebte (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Wer hat Rachel ermordet? Ihr Ehemann Alex erfährt nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau Dinge über sie, die er nie für möglich gehalten hätte. Dadurch lüftet sich auch das Geheimnis um ihre Ermordung.

Meine Meinung: Der Schreibstil spiegelt zu Beginn Alex' Verfassung nach dem Verlust seiner Frau sehr treffend wieder. Einerseits der Satzbau mit den vielen "und", andererseits die verschachtelte Zeitstruktur. Er erinnert sich an etwas und schon taucht eine weitere Erinnerung auf, die noch weiter zurückliegt. Ich muss ziemlich gut aufpassen, dass ich weiss, in welcher Zeit wir uns gerade befinden.
Die Atmosphäre ist etwas einlullend. Alex erzählt und erzählt und erzählt, man könnte meinen "ins Blaue hinein", aber immer wieder tauchen interessante Details auf, die bestimmt noch wichtig werden.
Ich musste zu Beginn des Buches die ganze Zeit darüber nachdenken, weshalb mich diese ungewöhnliche, assoziative Erzählstruktur mit den ständigen Rückblenden und eingeschobenen Erinnerungen so fasziniert und nicht nervt, weil ich sie doch als ziemlich anstrengend empfinde. Schliesslich wurde mir klar, dass es wohl ausschliesslich die Tatsache ist, dass ich vom ersten Absatz an Mitgefühl und Mitleid mit Alex empfand, weil er seine Frau verloren hat. Wäre mir der Protagonist nicht so sympathisch und die Erzählweise so passend, würde ich die Geschichte wohl nicht weiterverfolgen.
Durch die vielen erinnernden Rückblicke erfährt man auch sehr viel aus der Jugend von Alex, wobei über den verhängnisvollen Unfall seines Freundes "netterweise", wie über das Rätsel von Rachels Tod, nur in homöopatischen Dosen berichtet wird.
Langsam finden dann die ersten Puzzleteilchen ihren angestammten Platz. Alex ist zu Besuch bei Harry und erfährt von ihm so einiges, das er nicht erwartet hätte. Die Ereignisse werden nach wie vor sehr assoziativ erzählt. Auf Rückblenden in die Studienzeit folgen solche in die Kindheit und umgekehrt. In Kapitel 19 wurde ich ungeduldig, weil Alex es immer wieder schaffte, die Geschichte des Ballabends herauszuzögern. Das heisst natürlich auch, dass ich die Story(s) nach wie vor sehr spannend finde und gespannt bin, wie sich alles fügen wird. Von der Struktur her fand ich diesen Teil des Buches weniger interessant als die vorhergehenden. Über viele Seiten wird Harrys Geschichte am Stück wiedergegeben. Studien zum Gebrauch des Konjunktivs würden sich hier anbieten, aber atmosphärisch anziehend fand ich das nicht gerade.
Auf der inhaltlichen Ebene ist die Katze jetzt aus dem Sack. Harry hat es geschafft, seine Version zu Ende zu erzählen. Ich werde nicht ganz schlau aus ihm und hoffe sehr, dass da (noch) mehr dahintersteckt.
Während ich die letzten Seiten des Buches las, überlegte ich mir, wie es mir insgesamt gefallen hat und ich hatte den Gedanken, dass es eigentlich kein "richtiges" Buch, im Sinne einer literarisch verarbeiteten und dargebotenen Geschichte ist, sondern eher die Nacherzählung eines "realen" Gerichtfalles, wo alles unsicher ist und bleibt und nichts "rund" und eindeutig ist. Ich war ziemlich erstaunt, als ich dann in der Erinnerungsphase ganz am Schluss des Buches die Diskussion zwischen Alex und Rachel las, wo es genau um dieses Thema ging.
Elanor Dymott hat das Risiko jedenfalls auf sich genommen, und es gewagt, einen Roman zu schreiben, der vieles offen lässt. Mir hat es gut gefallen.


Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis
Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis
von Reinhard Haller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Narzissmusfalle, 24. Mai 2013
Inhalt:
Das Buch gibt einen vielschichtigen Überblick darüber, was Narzissmus ist, welche Ursachen (vielleicht) dahinter stecken, welche verschiedenen Ausprägungen es gibt und wie man diesen schwierigen Menschen begegnen kann.

Meine Meinung:
Das erste Kapitel (Der Duft des Narziss) hat mir nicht gefallen. Fast war ich versucht, das Buch beiseite zu legen, weil allzu plakativ mit dem Begriff Narzissmus "herumgespielt" (so empfand ich es) wurde. Das häufige Aneinanderreihen von parallelen Satzteilen hat mich wenig angesprochen.
Mit dem Schreibstil des Autoren hatte ich auch im Folgenden oft zu kämpfen. Ich will nicht als "geneigter Leser" angesprochen werden, fühle mich dadurch am ehesten noch veräppelt. Die fast durchwegs doppelten Kapitelüberschriften fand ich ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig.
Auf der Inhaltsebene erhielt ich jedoch einen guten, facettenreichen Einblick in die verschiedenen Arten des Narzissmus und ihre Gemeinsamkeiten (Egozentrizität, Empfindlichkeit, Empathiemangel, Entwertung).
Mir ist nach der Lektüre klarer, was in einem Narzissten "abgeht" als vorher. Sehr interessant fand ich die Erklärungsversuche, weshalb es heute gefühlt mehr Narzissten gibt als früher und wie das WWW diesem Phänomen Tür und Tor öffnet.
Die im Untertitel postulierte "Anleitung zur Menschen- und Selbstkenntnis" habe ich erhalten. Ja, auch wir Buchblogger haben natürlich narzisstische Anteile. Wir sind alles kleinere oder grössere Ich-linge. Gerne hätte ich noch den einen oder anderen ausführlicheren Tipp für den Umgang mit den mühsamen Zeitgenossen entgegengenommen. Die Tipps im Kapitel "Die Narzisstengalerie" sind schon etwas gar mickrig. Da hätte ich mir mehr erhofft.
Das letzte Kapitel "Quo vadis" versöhnt mich dann mit (fast) allem wieder, was ich vorher an (stilistischen) Überschwänglichkeiten "erdulden" musste. Mehr Achtsamkeit und Gelassenheit tut der Welt auf jeden Fall gut, nicht nur im Umgang mit all unseren inneren und äusseren Narzissten.


Der Meister aus Caravaggio: Eine Novelle (Kindle Single)
Der Meister aus Caravaggio: Eine Novelle (Kindle Single)
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen Der Meister aus Caravaggio, 24. Mai 2013
Inhalt: Pedro Montojo, Kastratensänger und Modell des Meisters und Artemisia Gentileschi, eine junge Malerin, sehen sich zwei Jahre nach dessen Tod Bilder Caravaggios an und diskutieren miteinander darüber sowie über den Meister selbst. Dabei erfährt der Leser nicht nur interessante Details zu den einzelnen Gemälden und dessen Erschaffer, sondern auch die tragischen Lebensgeschichten der beiden Betrachter.
Meine Meinung: Pedro und Artemisia müssen beide sehr starke Persönlichkeiten sein, da sie an dem ihnen zugefügten Unrecht nicht zerbrechen. Beide sind Opfer von (sexuellen) Gewalttaten, für die es in der damaligen Zeit praktisch kein Unrechtempfinden gab. Dies verbindet die beiden auf einer sehr intimen Ebene.
Ich habe diese Novelle nicht "verschlungen", wie das so gerne geschrieben wird, wenn man einen Text mag, sondern jeden Satz genossen und mir die Bilder dazu angeschaut (schöne neue Computerwelt). Diese Novelle erlaubte mir durch ihre Vielschichtigkeit einen farbigen, lebendigen, berührenden Blick in die Zeit vor 400 Jahren.
Alles in allem hat die Novelle alles gehalten, was ich mir von ihr erhofft habe.


Das Vorstellungsgespräch. Bewerberfragen in 50 x 2 Minuten. (Sofortwissen kompakt)
Das Vorstellungsgespräch. Bewerberfragen in 50 x 2 Minuten. (Sofortwissen kompakt)
Preis: EUR 4,99

4.0 von 5 Sternen Gute Inputs, 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das E-Book hat mir einige ganz gute Inputs gegeben. (Meine Erfahrungen im Personalwesen tendierten gegen Null.) Als Super-Crash-Kurs wenn es schnell gehen muss durchaus brauchbar. Ich kann es mit gutem Gewissen weiterempfehlen


Skandalöse Amouren im Hause Habsburg
Skandalöse Amouren im Hause Habsburg
von Hanne Egghardt
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,90

3.0 von 5 Sternen Skandalöse Amouren im Hause Habsburg, 27. April 2013
INHALT:
Es werden sechs Liebesgeschichten von Mitgliedern des Hauses Habsburg behandelt, die in ihrer Zeit für Aufsehen sorgten, da sie nicht standesgemäss waren.

MEINE MEINUNG:
Die erste Geschichte von Isabella und Marie Christine hat mich enttäuscht. Da war sehr wenig Fleisch am Knochen (ist auch recht schwierig, da die arme Isabella nur 22 Jahre alt geworden ist, aber es hat mich trotzdem gestört, diese Geschichte auf 40 Seiten seziert zu sehen.) Dieselben Sätze wurden zum Strecken fast wortwörtlich mehrmals in unterschiedlichen Kapiteln wiederholt (z.B. dass sich die beiden Frauen bereits vor dem ersten Treffen zu einander hingezogen fühlten. Dazu fielen mir Nachlässigkeiten des Korrektorats, die ich in einem so schön aufgemachten Buch doppelt stören. (z.B. Seite 29, Zeile 6). Abgesehen von diesen "technischen" Details hat mich die Geschichte doch berührt, v.a. die Todessehnsucht Isabellas.
Der Gehalt der zweiten Liebesgeschichte von Marie-Louise und ihrem leicht entzündbaren Herz hat mir da schon besser gefallen. Die Entwicklung von einem jungen Mädchen, das sich allem fügt, zu einer selbstbewussten Frau, die für ihre Interessen kämpft wird sehr schön veranschaulicht.
Leider bin ich aber auch wieder über unschöne Details gestolpert. z.B. steht auf Seite 70 in einem Absatz 2x praktisch derselbe Satz: (dass sich Hofdame Montebello verabschiedet hatte).
Wie schwierig es war, um die riesige Kluft des Standesunterschiedes zu überwinden, wird in der dritten Liebesgeschichte zwischen Erzherzog Johann und Anna Plochl sehr eindrücklich gezeigt. Dies ist endlich einmal eine Geschichte mit Happy End und Erzherzog Johann ein aufgeklärter, moderner Habsburger.
In der vierten Geschichte von Erzherzog Heinrich und Leopoldine Hofmann haben mich die Folgen der Heirat ohne kaiserliche Bewilligung beeindruckt. Sie bringen das Selbstverständnis des Herrschers sehr gut zum Ausdruck. Und zum ersten Mal bin ich auf so etwas wie Humor im Text gestossen: "Lichtjahre von der Thronfolge entfernt". Das hat mir gefallen. Tragisch ist allerdings das Ende dieser Liebe.
Der vielseitig begabte, "aufmüpfige" Erzherzog Johann der fünften Geschichte wurde mir je länger desto unsympathischer. Wie er seine Freundin behandelte, wirft meines Erachtens kein sehr vorteilhaftes Licht auf seinen Charakter.
Ich störte mich auch am Erzählton. Beispiel: Seite 170: "In dieser Situation handelte er jedoch wie ein Mann." Die Geisteshaltung, die hinter diesem Satz steckt, scheint mir reichlich antiquiert (allerdings passt sie gut zur verknöcherten, reaktionären Kaiserfamilie). Wessen Stimme ist das? Diejenige der Autorin? Diejenige einer nicht näher bezeichneten Sekundärquelle? Hier (und auch an weiteren Stellen) fehlt mir eindeutig die kritische Distanz.
Interessant und sehr spannend finde ich den Schluss der fünften Geschichte. Man spürt, wie die Vergangenheit ihre Arme in die Gegenwart ausstreckt. :-)
Die Porträts, Bilder und die Fotografien gefallen mir sehr gut. Sie machen die einzelnen Persönlichkeiten lebendiger. Es wird einem richtig bewusst, dass es hier um reale Schicksale geht.

FAZIT:
"Kaiser Franz Joseph hat zu lange gelebt, zu lange regiert" Diesen Satz habe ich - sinngemäss - in einem Buch über Staatsmänner des Weltkrieges gelesen, das 1929 erschienen ist. Er scheint mir nach der Lektüre von "Skandalöse Amouren im Hause Habsburg" sehr zutreffend zu sein. Dieser Mann scheint den Bezug zur Realität mit den Jahren völlig verloren zu haben. Anders kann ich mir seine Reaktionen in den den diversen Geschichten nicht erklären.
Erzherzog Leopolds Leben zum Beispiel wäre sicherlich vollkommen anders verlaufen, wenn er damals die Zustimmung zur Heirat mit seiner (hochadeligen!) Jugendliebe bekommen hätte. Auch die spätere Einweisung in eine geschlossene Anstalt zeigt nur, wie hinfällig das ganze System gewesen ist. Nach dem ersten Weltkrieg hat die Moderne endgültig Einzug gehalten und die Mitglieder des Hauses Habsburg wurden zu dem, was sie auch heute noch sind: Mitglieder einer Familie, die dank ihrer Vergangenheit noch immer wie exotische Insekten unter dem Vergrösserungsglas der Presse betrachtet, bestaunt und belächelt werden.
Wie hat mir denn nun das Buch gefallen? Es war leichte, seichte Unterhaltung. Den Erzählton fand ich teilweise nicht angebracht, das hab ich bereits erwähnt. Die sieben Geschichten stützen sich zum grossen Teil auf Sekundärliteratur, die primären Quellen verleihen dem Ganzen Originalität und Charme. Die Abbildungen haben mir gut gefallen. Gewünscht hätte ich mir einen Stammbaum, der etwas Übersichtlichkeit in die vielen Leopolds, Heinrichs, Johanns, Marias, Louises etc. gebracht hätte.


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