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Rezensionen verfasst von
KaWi

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H+H MLB 01 Mini-Light-Ball
H+H MLB 01 Mini-Light-Ball
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Schrott - pure Geldverschwendung!, 31. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: H+H MLB 01 Mini-Light-Ball (Haushaltswaren)
Das es sich hierbei nicht um ein qualitativ hochwertiges Produkt sondern um billige Massenware aus China handelt ist, denke ich, jedem bewusst. Selbstverständlich hatte ich auch andere Kundenrezensionen zu diesem Produkt vor dem Kauf durchgelesen, insbesondere im Hinblick auf negative Rezensionen, die mich vor einem Kauf möglicherweise abhalten könnten. Dort wurde oft das laute Betriebsgeräusch bemängelt (das ich auch bestätigen kann), was für mich aber von Anfang an nicht als Negativpunkt zählt, da die Musik die wohl meist nebenher läuft sicher lauter sein wird.
ABER: die Kugel dreht sich derart schnell (und es ist kein Regler dran) dass man keine kleinen bunten Punkte durch den Raum flimmern sieht sondern nur schemenhafte, flirrende Streifen: kein schöner Effekt. Im Prinzip ist das Produkt damit komplett unbrauchbar.

Von mir daher eine klare WARNUNG, das Produkt nicht zu kaufen.


DAEMON: Die Welt ist nur ein Spiel (Die DAEMON-Romane, Band 1)
DAEMON: Die Welt ist nur ein Spiel (Die DAEMON-Romane, Band 1)
von Daniel Suarez
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unheimlich spannend und innovativ - mit kleinen Makel., 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte meine Rezension damit beginnen, wie ich überhaupt auf das Buch gekommen bin. Bisher habe ich insbesondere Fantasy-Romane gelesen und auch verschiedene Sub-Genres ausprobiert wie z.B. High-Fantasy, Low-Fantasy, Dark-Fantasy, usw. Mit Science-Fiction oder gegenwärtigen Romanen hatte ich bisher nur wenig Kontakt. Über das Computerspiel „Shadowrun Returns“ bin ich auf das Genre des Cyberpunks aufmerksam geworden. Natürlich kannte ich das Genre bereits zuvor, ich hatte mich aber nicht im Besonderen damit beschäftigt – obwohl ein latentes Interesse doch irgendwie vorhanden war. Angefixt durch das Computerspiel entschloss ich, einen Ausflug zu wagen und bin somit auch direkt bei Gibsons Urgestein „Neuromancer“ gelandet, da ich dachte, dass man ein derart grundlegendes Werk als Einstieg gelesen haben sollte. Ich bereue die Entscheidung nicht, denn jetzt wollte ich unbedingt auch einen moderneren Vertreter des Cyberpunkt lesen, um zu sehen, wie sich das Genre in den letzten 30 Jahren weiterentwickelt hat. Schließlich bin ich über Amazon bei Daniel Suraez‘ „Daemon“ gelandet, welches ich mir aufgrund der positiven Bewertungen direkt bestellt habe.

Nun war ich anfangs aber ein wenig skeptisch, da als Genre unter dem Buchtitel „Thriller“ steht und die Handlung auch nicht in einer zukünftigen, rein fiktiven Welt angesiedelt ist, sondern in einer nahen, sehr greifbaren Zukunft – es fehlt nicht viel und das Szenario könnte ebenso in der Gegenwart spielen. Das ist per se nichts negatives, aber ich befürchtete, dass das Buch doch weniger Cyberpunkt ist, als erwartet. Ich bin demnach etwas zurückhaltend an das Buch herangegangen, unsicher auf was ich mich einlasse.

Der Einstieg in das Buch war auch ein klein wenig holprig - vielleicht aber auch aufgrund meiner Zweifel – da Suarez ein schnelles Erzähltempo verwendet und gerade am Anfang viele neue Namen und Charaktere eingeführt werden und man zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, wer wichtig und wer nicht. Aufhänger der übergeordneten Handlung ist ein Mordfall und die Ermittlungen des zuständigen Detecitves –also ein sehr klassischer Einstieg für das Genre Cyberpunkt/Film Noir. Die Handlung gewinnt allerdings sehr schnell an Dynamik und der Leser wird schon recht früh mit überraschenden Wendungen konfrontiert. Diese Dynamik wird dadurch unterstrichen, dass Suarez sich erfrischend außergewöhnliche und abwechslungsreiche Szenerien ausdenkt und sie in die Handlung integriert. Dabei beweist er auch einen guten Blick fürs Detail auf verschiedenen Gebieten, seien es nun technische oder zwischenmenschliche Details, was auf eine gute Recherche oder Vorstellungskraft schließen lässt. Die Spannung bleibt auch konstant hoch, getragen von zahlreichen Wendungen, die die Dinge wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen, ebenso wie von vielen Actionszenen.

Alles zusammen ergibt dies ein wirklich spannendes Buch, bei dem es schwer fällt es aus der Hand zu legen, bis man nicht zumindest das Ende des Kapitel erreicht hat. Oder auch noch das des nächsten Kapitels. Daher also eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite!

Warum dann aber doch nur 4 Sterne? Nun, es ist halt auch nicht alles heiter Sonnenschein, so ein paar Sachen fallen einem dann doch auf, nachdem man das Buch durch hat:

Daniel Suarez verwendet wiederholt ein bestimmtes Stilmittel. Dabei beschreibt er die Eigenschaften einer Person oder die Umstände einer Sachlage großzügig in Superlativen, nur um dann doch das gerade Postulierte durch die Handlung zu unterlaufen. Wenn ein System/Gebäude/Person als absolut sicher/zuverlässig beschrieben wird, dann kann man davon ausgehen, dass anschließend eben diese Eigenschaft doch an ihre Grenzen stößt. Dadurch soll wohl eben jene aktive Kraft, die dies bewirkt, im besonderen hervorgehoben werden. Das mag vielleicht ein geschickter Kunstgriff sein, wirkt aber nach einiger Wiederholung etwas absehbar, vor allem da es meistens um Kontrolle/Macht einer bestimmten Situation geht.

Ein Hang zu Extremen zeigt sich auch ein wenig in der Charakterdarstellung. Die Charaktere sind meist ziemliche Archetypen, die zwar durch die oben erwähnten Details durchaus etwas Tiefe erfahren, in ihren Handlungsweisen aber (bis auf wenige Ausnahmen) oft recht eindimensional agieren. Das mag aber auch dem hohen Erzähltempo geschuldet sein, das eine komplexere Charakterentfaltung nicht zulässt.

Und schließlich scheint Suarez auch einen sehr hohen Glauben an Zukunftstechnologie zu haben, die stets einwandfrei funktioniert und konsequent überlegen ist. Das ist ein eher kleiner Kritikpunkt, da ein allgemeiner Glaube an eben solche Technologien dem Genre einerseits inhärent ist, und ein idealisierter Glaube im speziellen reine Ansichtssache. Beispielsweise zeigt Gibson hingegen auch, dass neue Technologien ebenso neue Probleme mit sich bringen können, was insgesamt ein differenzierteres Bild vermittelt. Konkret äußert sich das im Buch in eher unlogischen Kleinigkeiten. Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten: die Einsatzfähigkeit der „Razorbacks“ in Innenräumen möchte ich doch sehr anzweifeln, da fielen mir auf Anhieb zahlreiche sehr primitive Gegenmaßnahmen ein. Und warum eigentlich aufwendige „Laserwaffen“ wenn es konventionelle Handfeuerwaffen ebenso tun würden – nur eben günstiger? Vielleicht wollte Suarez an diesen Stellen einfach ein wenig phantastisch wirken und setzt den Gebrauch solcher Technologien als Stilmittel ein, um die Fähigkeiten des Daemon hervorzuheben. Für mich persönlich wirkt das aber leicht übertrieben und als manchmal störende Einschnitte in ein ansonsten zumindest denkbares, realistisches Szenario.

Diese Kritikpunkte sollen bitte Niemanden von der Lektüre des Buches abhalten. Es ist nach wie vor wirklich sehr spannend und erfrischend innovativ. Im Gegensatz zu Suarez möchte ich aber Extreme vermeiden und vergebe keine 5 von 5 Sterne, da es eben doch ein paar kleinere Schnitzer gibt, die eine perfekte Wertung verhindern. Menschen mit hoher Technikaffinität und einem Hang zum Phantastischen können über diese Kritikpunkte allerdings hinwegsehen und bedenkenlos zuschlagen. Allen anderen, die mit dem Genre auch nur entfernt etwas anfangen können, sei das Buch aber auch dringlichst Herz gelegt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 19, 2016 2:44 PM MEST


Seeed
Seeed
Preis: EUR 10,49

294 von 329 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sieben Jahre Wartezeit für 39 Minuten., 28. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Seeed (Audio CD)
Ich würde dieses Album so gerne gut finden, aber ich kann's einfach nicht. Wäre ich ein Teenager, der nix anderes gewohnt ist, als digital zusammen gemixten Pop-Einheitsbrei im Stil von David Guetta, dann würde ich dieses Album vermutlich als außergewöhnlich erleben,...aber das ist halt nicht so. Ich höre SeeeD seit dem ersten Album, war auch auf mehreren Konzerten und hab mir ebenso die Lieder der Solo-Künstler angehört bzw. war auch hier auf einigen Konzerten. Ein alt gewordener Fan also, der den ruhmreichen Zeiten eines "New Dubby Conqueros" hinterher trauert? Sicher nicht! Denn sowohl "Musik Monks" sowie "Next!" als auch die Werke von Peter Fox und Deleé haben gezeigt, dass eine Veränderung bzw. Weiterentwicklung durchaus positiv sein kann. Doch jetzt zum neuen Album:

12 Tracks, mit einer Gesamtspielzeit von knapp 39 Minuten; abzüglich der bereits vor einem Jahr veröffentlichten Lieder (Molotov", Wonderful Life") und dem Outro (Beautiful" als Instrumental-Version) verbleiben 9 Track, mit insgesamt etwa 30 Minuten. Nüchtern betrachtet ist das wirklich sehr wenig neues Material für 7 Jahre Pause. Ist ja klar, dass allein dadurch gewisse Erwartungen enttäuscht werden. Für 17 € ist das für Album auch recht wenig.
Immerhin kann man das ganze auch für günstige 5 € als MP3 Download bei Amazon erwerben - das ist fair!

Zum Inhalt:

Beautiful:
Das Lied ist ja bereits vor dem Release bekannt gewesen - soweit also nix neues. Man kann es mögen, oder auch nicht, aber so richtig drauf abgehen und tanzen wird man wohl kaum. Pompös, Big Band, Tusch, Aus! Insgesamt wirkt es etwas zusammengeschustert, auch wegen den teils harten Breaks innerhalb des Liedes. Das erschwert es, dazu zu tanzen und es will nicht wirklich in das "alte" Bild von SeeeD passen. Der Flow fehlt, aber es ist OK.

Deine Zeit:
Aha - endlich mal neuer Stoff. Kommt erst mal ruhig daher, erinnert an Peter Fox, hat aber doch einen eigenen Beat und zusätzlich den Gesang von Dellé. Der Refrain ist eingängig aber unter'm Strich auch wieder zu pompös aufgetragen. Erinnert mich von der Art her an Jan Delays "Bahnhof Soul": das kann man irgendwie von einigen Stücken aus dem Album sagen. So irgendwas Richtung digitaler Big Band, was sich live gespielt sicher gut anhört, auf der CD/MP3 aber als der eher übliche Einheitsbrei mit übersteuerten, überladenen mittleren Tonspektrum daher kommt - wäre nicht der eingängig Beat.

Feel for You:
Sehr, sehr ruhig! Langsamer Sprechgesang von Nabé (alias Boundzound) und erinnert mich irgendwie an "Ich Steine,..." von Peter Fox. Sehr eindeutige, starke, aber langsam betonte Beats die abwechselnd minimalistisch alleine stehen oder durch das Orchester unterstrichen werden. Auch nicht schlecht, aber erneut ein Lied, wo ich das richtige Feuer vermisse. SeeeD wird zum tanzen aufgelegt! Oder zumindest war das mal so.

Augenbling:
Argh! Was für ein dummer Refrain! Ja, klingt insgesamt gar nicht mal so schlecht, das liegt aber daran, dass es sich irgendwie so anhört, als ob von jedem Titel der "Stadtaffe" irgendwas genommen wurde, um es in einem einzigen Track zu kombinieren. Man findet Teile von "Schwarz zu Blau", den Textaufbau von "Lok auf zwei Beinen" und sogar "Schüttel dein Speck" kann man noch irgendwie raushören. Vielleicht sind auch einfach nur zu viele Textzeile oder Elemente zu ähnlich. Man gebe dann noch einen dümmlichen Refrain und ein wenig Standard-Gesang von Dellé hinzu - fertig ist das Lied. Wirkt auf mich sehr, sehr konstruiert und wenig innovativ.

You & I:
Schon wieder langsam, langsam, langsam ... aber im guten Sinn. Dieser Track könnte genauso gut auf der "Before I Grow old" zu finden sein, wenn die anderen Mitglieder von SeeeD ein wenig (mehr?) mitgemischt hätten. Ruhig, eingängig, chillig, riddims and beats: lecker! Das erste Lied des Albums, das mir bereits bei erstmaligem hören sehr zusagt. Davon hätte ich z.B. sehr gerne eine instrumentale Version auf der Platte gehabt.

Waste my Time:
Sagt der Titel bereits alles aus, was man wissen muss? Irgendwie schon. Aus dem Titel werd ich nicht schlau: was will er darstellen? Die Strophen sind dominiert von einem unruhigen Rhythmus der von harten Breaks definiert wird. Dadurch will sich kein richtiger Flow einstellen. Im krassen Kontrast folgt dann ein eher treibender Refrain dessen Beat Richtung Ska/Ska-Punk geht. Hier dominieren dann die synthetischen Bässe die bereits aus Wonderful Life" bekannt sind. Erst gegen Ende, wenn sich das Lied komplett im Refrain verliert und von den Breaks aus dem Anfang verabschiedet, kommt der bekannte SeeeD-Schwung zur Geltung, zu dem getanzt werden muss.

Seeeds Haus:
Wenn Der letzte Tag" von Deichkind produziert worden wäre, dann käme dieses Lied raus. Vielleicht besteht auch tatsächlich eine Kooperation, ich glaube da war mal was in der Richtung angedeutet. Deutliche, monotone Bass-Samples dominieren das gesamte Lied und erinnern folglich eher an Electropunk. Wem es gefällt, bitte schön... aber das ist halt eher Deichkind und nicht das, was ich auf einer SeeeD Platte erwarte.

Elephants:
Na endlich: Pure Riddim Dancehall Beats as its finest! Der alte, fette SeeeD Style kommt hier wieder hervor und zeigt, dass die Formation es noch drauf hat (oder ist). Leider ist das Lied schon um, bevor es richtig angefangen hat - gerade mal magere 2:20 Minuten. Davon hätte ich mir insgesamt viel mehr gewünscht...

Lovelee:
Wieder eine ruhige Nummer. Eine eingängige und dominante Melodie führt einen durch das Lied das eine gewisse bittersüße Schwere vermittelt. Das Lied weiß dadurch auch zu gefallen, wenn man in der richtigen Stimmung für so was ist. Ansonsten würde ein solcher Track auf einem Tanz-Album wohl meist übersprungen, obwohl er nicht schlecht ist (also so ähnlich wie bei Ich Steine,..." vielleicht).

Wonderful Life:
Den Song kennt man ja bereits, hier also nix neues. Bedauerlicherweise ist das der (meiner Meinung nach) beste Song des Albums. Die Interpretation des Liedes ist nach wie vor genial und die Beats eingängig mit Ohrwurm-Charakter. Das dies nur bei einem Cover gelungen ist, und nirgends so richtig bei den anderen, eigenen Lieder, passt leider zum restlichen Album.

Molotov:
Kennt man ja auch bereits. Eher rockig und erinnert auch an Peter Fox (Lok auf zwei Beinen"). Im Nachhinein betrachtet ist dieses Lied eigentlich ein ziemlich guter Indikator für die Richtung des gesamten Albums gewesen,... ein "Stadaffe 2".

Beautiful (Reprise):
Die Platte endet mit einer eine Instrumental-Version von "Beautiful". Es kommt ähnlich pompös daher wie " Beautiful" selbst, erinnert an eine Broadway-Show oder noch eher an die Musik einer Late-Night-Show. Es könnte ohne aufzufallen auch den Einmarsch von Stefan Raab begleiten. Entsprechend endet das "Lied" ebenso wie das Album mit einem finalen...

TUSCH - aus, das war's, Applaus, Applaus! Nein, leider nicht. Denn was bleibt denn nun als Eindruck nach den nicht einmal 40 Minuten übrig? Welche Songs bleiben im Ohr hängen? Das ein oder andere Lied weiß zwar durchaus zu gefallen, doch oft erinnern die neuen Stücke an alte Lieder, insbesondere von der "Stadaffe". Das merkt man am deutlichsten bei Augenbling". Nix gegen das Album von Peter Fox, es ist großartig. Aber SeeeD ist nun mal kein Peter Fox und umgekehrt. Da hätte ich mir lieber einige Kopien von alten SeeeD-Tracks gewünscht.

So erhält das Album stets so einen kleinen, faden Beigeschmack - nämlich den, dass gerne mal von sich selbst kopiert wird. Weiterhin wirkt es dadurch auch zu sehr wie ein Flickenteppich: viele Elemente hat man so schon einmal irgendwie, irgendwo gehört und so wirklich zusammen passen tut's auch eher schlecht als recht. Das Album insgesamt zeigt ebenfalls keine einheitliche Linie. Einerseits Lieder, die pompös mit viel Show und Big Band daherkommen und eine eher gezwungene Mitmach-Mentalität an den Tag legen wie z.B. "Beautiful" oder "Molotov". Auf der anderen Seite einige ruhige, eher sentimentale Stücke wie "You & I", "Lovelee" und "Feel for you", die zwar nicht schlecht sind, aber logischerweise nix zum drauf tanzen und Spaß haben.

"Ist das Dub oder Rap?" wird noch in der "New Dubby Conqueros" gefragt. Die Antwort ist: nicht mehr viel von beidem. Denn von Riddim, Dancehall, Dub, Raeggae, intelligenten Beats und Bässen ist kaum eine Spur zu erkennen, und wenn doch, dann verliert es sich nur allzu oft in Pop-Einheitsbrei Geduddel. Sehr schade, weil wenig innovativ, aber für 5 € ist es OK.

Ich denke aber, dass SeeeD live immer noch überragend sind, denn das war auch stets eine ihrer Stärken. Im Studio aufgenommene Lieder, die eher fade klingen, können live nochmals ganz anders wirken. Weiterhin bin ich auch gespannt, was andere Künstlier (z.B. Elephant Man) aus dem Album noch raushauen können, wenn die Riddims in anderen Tracks verwendet werden.

Edit: was hat Amazon gegen Sonderzeichen? Es zerreißt mir andauernd die Formatierung. :-(
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 14, 2013 1:40 AM MEST


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe dieses Gerät!, 9. April 2011
An dem Produkt stimmt einfach alles! Genauso zufrieden wie mit diesem Teil, wäre ich gerne mit allen Geräten. Mal ganz abgesehen davon, dass es zu 100% erfüllt was es verspricht waren es Kleinigkeiten die ebenfalls einfach "gestimmt" haben um dem Ganzen ein besonderes Prädikat zu verleihen.
- für die Fernbedienung sind Batterien dabei
- die Kabel haben Kabelbinder aus Klett dabei
- die Einrichtung ins WLAN war sehr einfach und funktionierte auf Anhieb
- die Menüführung ist insgesamt sehr intuitiv und aufgeräumt
- Die Box selbst ist recht leicht und klein, also auch mobil
- Der Umfang der angebotenen Funktionen und Möglichkeiten ist einfach der Hammer .... und es funktioniert alles!


Odin Sphere
Odin Sphere
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 33,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine seltene Perle schönen Glanzes., 24. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Odin Sphere (Videospiel)
PRO:
- Das Spiel hat eine wunderschöne handgezeichnete Grafik die vor liebevollen Details strotzt. Es mag sein, dass der
sehr japanische zu weilen kindliche Look polarisiert - in diesem Spiel passt er aber gut zum Gesamtkonzept.
- Eine dichte, ineinander verwobene, durchgehende Story über alle 5 spielbaren Charaktere hinweg wird in zahllosen
Zwischensequenzen erzählt. Teilweise zwar seltsame Wendungen, aber ein schönes Finale.
- Die Hintergrundmusik empfinde ich als stimmig und passend.
- Man hat die Wahl zwischen englischer und japanischer Sprache kombiniert mit deutschem Untertitel - SUPER!

Die von einigen Leuten angesprochenen Slow-Downs existieren. Ich empfinde sie als nicht so sehr störend, insbesondere da dadurch die vereinzelt doch anspruchsvollen (Boss-)Stages etwas einfacher werden.

CONTRA:
- Das Levelsystem hätte man etwas verbessern können. Zunächst erscheint es originell aber man durchschaut recht
schnell die sehr simplen Mechanismen die dahinter stecken. Danach läuft es nur noch auf eine optimale Ausnutzung des
vorhandenen Inventars hinaus was sehr viel manuelle Verwaltung benötigt.

FAZIT:
Trotz dieser einen genannten Schwäche überzeugt mit Odin Sphere. Eine so liebevoll erzählte Geschichte in einem einzigartigen Grafikstil findet man nicht oft in dem heutigen Einheitsbrei. Trotz simpler Prügel-Action sind die Boss und Zwischenboss Kämpfe herausfordernd und da man auch wissen möchte, wie die Story weitergeht bietet Odin Sphere gute 30-40 Stunden Spielspaß.


Mega Plasma Hatchers Monster Moon Hatcher
Mega Plasma Hatchers Monster Moon Hatcher

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DIE Tyraniden-Landungsspore!, 6. Mai 2010
Um's kurz zu machen: Ich habe den Plasma-Hatcher nicht wegen dem Spielzeug gekauft. Dieses ist im besten Falle "wunderlich" und ich frage mich wirklich die Kinder heutzutage wirklich mit sowas spielen.
Nein, ich habe das Teil wegen der Verpackung gekauft, genau gesagt der Plastik-Umhüllung die wie man prima als Landungsspore der Tyraniden nutzen kann. Aber Achtung: bevor ihr das Teil bemalen wollt solltet ihr es mit Mattlack besprühen und erst anschließend wie gewohnt grundieren und bemalen, denn sonst wird eure Farbe nicht drauf haften.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 28, 2012 9:25 AM MEST


Die Elfen.
Die Elfen.
von James Sullivan
  Taschenbuch

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Elfen haben doofe Ohren!, 25. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Elfen. (Taschenbuch)
Ich hatte mehr erwartet: Hennen hat an ziemlich gelungenen Büchern mitgearbeitet (Das Jahr des Greifen) oder auch selbst verfasst (Das GEsicht am Fenster). Und regelmässig waren die Geschichten sehr spannend und gut durchdacht.
Aber die Elfen ist einfach nur langatmig: iele Seiten machen noch lange kein guten Buch aus! Die Story zieht sich hin und echte Spannung will nicht aufkommen... es liest sich alles so belanglos. Die Charaktere sind auch sehr uninteressant (bis auf Mandred!): die Elfen ziemliche Sterotypen.
Naja. Es gibt besseres in diesem Genre: "Die Elfen" und auch der Nachfolger "Elfenwinter" konnten mich nicht wirklich als Fan gewinnen, obwhohl der 2te Band ein wenig besser ist.


Chicks - Total bekifft und wild auf Girls
Chicks - Total bekifft und wild auf Girls
DVD ~ Michael Kopelow
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chicks auf DVD - na endlich!, 25. August 2008
Wenn man sich überlegt, wieviel dämliche und schlechte Filme es mittlerweile auf DVD geschafft haben, dann verwundert es einen sehr, dass ein Meisterwerk wie "Chicks" erst 2008 erschienen ist.
Die DVD ist absolut empfehlenswert! Der Film ist in der original Fassung enthalten, ganz so, wie er auch auf VHS erschienen ist.... sehr gut! Das Bonus-Material haut einen zwar nicht vom Hocker (insbesondere hätte ich mir die original Trailer/Filmvorschau der anderen Filme gewünscht, die auch auf der VHS vor dem eigentlichen Film drauf waren: ein herrlischer Zeitsprung... aber naja, man kann nicht alles haben). Aber die Qualität ist in Ordnung,.. keine Schlieren, Ruckler oder Farbabweichungen. Auch der Sound (sehr wichtig bei diesem Film) stimmt.
Kurz: absolute Kaufempfehlung! Der Film ist der Wahnsinn und man entdeckt selbst beim 10ten Mal ansehen noch neue witzige Nuancen.


Das Schicksal der Zwerge: Roman (Die Zwerge, Band 4)
Das Schicksal der Zwerge: Roman (Die Zwerge, Band 4)
von Markus Heitz
  Broschiert
Preis: EUR 15,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Potential verschenkt - die Abkehr vom Zwergischem, 5. April 2008
Eins gleich vorweg: ich bin ein sehr großer Zwergen Fan! Mit "Die Zwerge" hat Markus Heitz das Bild dieser Rasse endlich so dargestellt, wie sie es verdienen... ein starkes Volk aus ehrlichen Handwerkern und Kämpfern mit der Gerhörigen Portion Mut, Stolz und Trotz!
Mit dem zweitem und drittem Band konnte Heitz die Handlungen und Charaktere weiter ausbauen und, wie ich finde, sich immer weiter verbessern. Eine durchgehende und spannende Handlung!

Doch jetzt zum vierten Band. Natürlich waren die Erwartungen sehr hoch. Und es gab reichlich Potential aus den bereits gewobenen Strukturen Großartiges zu schaffen. Und obwohl die Handlung auch dieses Mal sehr spannend ist, kommt das Buch nicht an die Größe seiner Vorgänger heran. Es wirkt irgendwie "lustlos angeklebt und auf Druck der Fans geschrieben".
Ich möchte dies mit mehreren Punkten begründen:

- der Zeitsprung von 250 Jahren ist so ne Sache. Ein zu krasser Schnitt. Natürlich leben Zwerge lang genug, aber die Welt hat sich zu sehr verändert. Bekannte Strukturen und Verhältnisse existieren nicht mehr. Dies scheint generell ein Drang von Heitz zu sein, der auch in der "Sanctum" Reihe seine Welt gegen Ende immer mehr kolabieren läßt. Warum muss immer alles den Bach runter gehen, nur weil das Buch endet? Weil man am Schluß ruhig alles zerstören darf?

- Die Abkehr vom Zwergischem! Ingrimmsch als anfangs eigentlich wahnsinniger Aussenseiter ist letztlich der einzig traditionelle Zwerg. Es gibt mittlerweile mehr Elfen-Zwerge, Freie Zwerge, Untergründige und was weiß ich. Nur NORMALE Zwerge sind so selten wie die Elben.

- Man merkt auch, dass die Passagen über Albae und alles "dunkle und Böse" mehr Raum einnehmen und mit mehr Elan geschrieben wurden als andere Teile des Buches. Wohl ein Vorgeplänkel zu "Die Albae" die dann wohl bald rauskommen (gähn!).

- Der größte Kritikpunkt!!!
Zu viel und zu oft "Deus ex Macina" oder auf deutsch: Zufall! Andauernd tritt plötzlich und zufällig irgendeine Person auf, mit der man absolut nicht gerechnet hat. Das mag ein paar Mal für Spannung sorgen, aber wenn das wie hier zu oft passiert, dann bewirkt es gerade das Gegenteil: wenn immer irgendeiner auftaucht unddie Sache zum Guten wie zum Bösem plötzlich umschlägt, dann kann man sich prinzipiell auf nix mehr verlassen, weil man ja weiß, dass wieder "irgendwas passieren wird".
Sei es nun ein Bolzen, eine Energiekugel, eine schon längt tot geglaubte Person oder jemand, der eigentlich am anderem Ende des geborgenen Landes sein müsste. So ein Zufall!

Fazit: ein spannendes Buch zwar, aber zum Ende hin geht immer mehr verloren. Viel verschenktes Potential. Wenig zwergisch, zu elfisch.
Zwergenfans werden es ohnehin lesen, das ist klar. Aber man sollte nicht zu viel erwarten. Schade.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2008 10:57 PM MEST


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