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Rezensionen verfasst von
Crini

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Ich gegen dich
Ich gegen dich
von Jenny Downham
  Broschiert

3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte, der es an tollen Charakteren fehlt, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich gegen dich (Broschiert)
Dass ich zwei Anläufe für dieses Buch gebraucht habe, spricht ja schon einmal eher nicht sehr für die Geschichte, zeigt aber auch, dass es einen erheblichen Unterschied macht, mit was für einer Erwartung man an das Buch geht.
Das erste Mal habe ich You Against Me im Februar angefangen und mich durch die erste Hälfte gequält bis ich dann wirklich irgendwann keine Lust mehr hatte. Das lag vor allem daran, dass ich eine Liebesgeschichte zwischen Ellie und Mikey erwartet habe, die eben durch die Umstände so ihre Ecken und Kanten hat. Dass die Geschichte sich aber nur nebensächlich mit dieser Liebesgeschichte beschäftigt entsprach so gar nicht meinen Vorstellungen von dem Buch und dadurch war es für mich eher enttäuschend.

Beim zweiten Versuch wusste ich dann worauf ich mich einlasse und fand die Geschichte selbst dann auch weit besser als beim ersten Mal. Eigentlich mag ich genau solche Geschichten auch total gerne und deshalb hat es mir auch beim zweiten Mal Lesen weit besser gefallen, vom Hocker gerissen hat es mich aber leider immer noch nicht.

Besonders gut gefallen hat mir das Thema an sich, dass Jenny Downham aufzeigt, dass nicht nur Opfer und Täter selbst mit einer solchen Sache wie einer Vergewaltigung/eine Anschuldigung einer Vergewaltigung zu kämpfen haben, sondern auch viele Personen um sie rum, vor allem ihre Familie ebenfalls damit auf ihre Weise umzugehen haben. Wie die komplette Familie unter einer solchen zu leiden hat ist für mich etwas, über das ich selbst nie groß nachgedacht habe, wenn ich mich mit so einem Thema beschäftigt habe und daher mochte ich es, dass Jenny Downham hier nicht den Schwerpunkt auf Opfer und Täter legt, sondern auf die Familien dieser.

Eine weitere Sache die ich sehr mochte, ist die Frage danach, wer eigentlich Täter und Opfer ist. Gerade am Anfang kann man sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht richtig sicher sein und ich fand es interessant zu verfolgen, wie ich mich selbst durch gewisse Handlungen schnell auf eine Seite eingeschlagen habe und die andere nur noch als die Bösen angesehen habe, ohne mit hundertprozentiger Sicherheit zu wissen, ob es denn so ablief, wie ich vermutete.

So toll diese Dinge aber auch alle waren, ich hatte trotzdem noch ein großes Problem, dass mir den Spaß am Lesen verdorben hat und das der Geschichte einen bitteren Beigeschmack verliehen hat: Die Charaktere selbst.
Hier und da gab es schon die ein oder andere Szene die ich wirklich mochte und in der die Charaktere sympathisch und toll waren, meistens war das aber leider nicht der Fall.

Nicht dass ich nachempfinden könnte, wie es für jeden einzelnen sein muss, in solch einer Situation zu stecken, aber es gab einfach keine einzige Person von der ich sagen könnte, dass ich genauso gehandelt hätte wie diese. Auf mich wirkten sie alle total egoistisch, jeder denkt bei dem was er tut einfach nur an sich und dass er gut davon kommt, ohne vorher darüber nachzudenken, wie sich andere dabei fühlen könnten.
Vor allem Ellie als eine der Protagonisten konnte ich von Anfang an überhaupt nicht leiden. Sie war mir einfach viel zu beeinflussbar und wurde ständig nur von allen anderen gelenkt, ohne wirklich einen eigenen Willen zu haben. Manchmal kam es mir so vor, als würde sie hier die Opferrolle einnehmen, da sie sich teilweise genauso ängstlich anstellte, wie Mikeys Schwester.

Jenny Downham hat ein ernstes Thema zur Hand genommen und dieses auf eine für mich wirklich gelungene Art und Weise dargestellt. Dass sie den Schwerpunkt nicht auf Opfer und Täter legt, sondern auf die Familien hat mir super gefallen. Auch ihren Schreibstil mochte ich. All das hilft aber leider nicht, wenn man die Charaktere überhaupt nicht leiden kann. Das Buch war damit keinesfalls schlecht und wer mit den Charakteren klar kommt, wird hier sicher seinen Spaß haben, mir hat es leider nicht wirklich zugesagt. Trotzdem würde ich der Autoren aber jederzeit nochmal eine zweite Chance geben, da ich die Wahl ihrer Themen sehr mag.


The Forsaken: The Forsaken Trilogy (English Edition)
The Forsaken: The Forsaken Trilogy (English Edition)
Preis: EUR 7,88

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwache Charaktere, aber super Story, 15. August 2012
Auch wenn mich der Klappentext total angesprochen hat, habe ich meine Erwartungen an das Buch ziemlich weit runter geschraubt, denn wegen diesem absolut genialen Cover wollte ich es unbedingt mögen.
Gott sei Dank hat es mir dann tatsächlich auch bis auf eine Ausnahme total gut gefallen, so dass ich mich schon auf den zweiten Teil freue, vor dessen Cover ich jetzt schon Angst habe.

Im ganzen Buch gab es nur eine Sache die mir bitter aufgestoßen ist und das waren anfangs die Charaktere. Instalove wäre hier wirklich noch nett ausgedrückt und die Liebesgeschichte wird hier wirklich übertrieben dargestellt und wirkt einfach nicht realistisch. Allerdings erfährt man gegen Ende des Buches wiederrum Dinge, die dem ganzen wieder etwas mehr Sinn geben, so dass im Rückblick die Sache nicht mehr ganz so gestellt wirkt, wie noch während dem Lesen.
Allerdings sind die Charaktere an sich auch nicht immer der Knüller. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass Lisa M. Stasse beim Schreiben selbst erst nach und nach warm mit ihnen wird und sie dadurch auch für den Leser erst mit der Zeit zu greifbaren Personen werden.

Sieht man aber mal davon ab, hatte das Buch so einiges, was mir richtig gut gefallen hat und das mich fesseln konnte.

Richtig gut gefallen hat mir vor allem, dass von Anfang an ziemlich detailliert beschrieben wird, was es mit der aktuellen Gesellschaft auf sich hat, wann und wie diese entstanden ist, ohne dass man dabei auf gewisse Ereignisse warten muss um erst nach und nach alles zu erfahren.
Aber eine solche Gesellschaft hat natürlich auch irgendwo immer ihre Geheimnisse und eine wirklich negative Seite, hinter die man erst nach und nach kommen kann und die Idee, die sich Lisa M. Stasse sich hier ausgedacht hat, fand ich total super und hat einige neue Details beinhaltet, über die ich bisher noch in keiner Dystopie gelesen hatte.

Damit verbunden ist natürlich die Insel, auf die die angeblich zur Kriminalität neigenden Jugendlichen geschickt werden und wo sie ein hartes Leben erwartet, ein ständiger Kampf ums Überleben.
Und genau diese Insel hat mich am meisten an diesem Buch beeindruckt, weil sie genau das bereit hielt, was mir richtig gut gefällt.
Zum einen ist die Geschichte durch und durch spannend, weil sich ein Ereignis ans andere reiht, in dem Alenna einer neuen Gefahr ausgesetzt ist. Man kommt so wie sie nie dazu sich einzuleben oder mal auszuruhen, denn Action gibt es immer und meist steht dabei das Leben auf dem Spiel.
Zusätzlich fand ich die Geschehnisse auf der Insel außerdem auch deshalb spannend, weil man ganz genau weiß, dass sie einige Geheimnisse trägt, hinter die man unbedingt kommen möchte. Schnell ist klar, dass die Regierung die Jugendlichen nicht aus den Gründen auf die Insel schickt, wie sie behauptet, sondern dass es da ganz andere gibt und genau diese möchte man natürlich herausfinden.

Lisa M. Stasse erfindet das Gerne sicher nicht neu und greift zu ein paar Dingen, die man auch schon in anderen Büchern gelesen hat, doch genau hier kommt ein weiterer Aspekt den ich an diesem Buch so mochte.
Nicht nur dass sie bekannte Dinge nochmal auf ihre Weise gelungen darstellt, sondern sie hat sich vor allem an denjenigen bedient, die ich so liebe. Zum einen wäre da dass die Insel von der Grundidee an die Arena aus The Hunger Games erinnert, in der es um den Kampf ums eigene Leben geht. Das war der Part, der mich in THG am meisten fasziniert hat und so gefiel es mir hier auch wieder total gut.
Außerdem hat mich The Forsaken mit seinen Science Fiction Elementen auch an The Maze Runner erinnert. Die Geheimnisse des Labyrinths waren genauso spannend herauszufinden, wie hier die der Insel. Und das ganz große Plus: Technische Wesen, die das eigene Leben bedrohen und gegen die man keine Chance zu haben scheint. Solche fand ich schon in The Maze Runner absolut genial und diese haben mich auch hier direkt bei der ersten Begegnung vom Hocker gerissen.

Hinzu kam noch eine weitere Sache, die für mich die Spannung noch angehoben hat: Man kann sich nie sicher sein, wen es als nächstes erwischt. Hier erwischt es so einige Jugendlichen und bei manchen hätte ich es wirklich nicht erwartet, dass es ausgerechnet sie trifft, weil ich den Eindruck hatte, dass sie eine zu wichtige Rolle spielen und noch weiter die Dinge beeinflussen müssten.

Lisa M. Stasse ist für meinen Geschmack eine super Dystopie gelungen. Die Reise auf diese geheimnisvolle Insel war für mich ein spannendes Abenteuer bei dem ich zwar anfangs Schwierigkeiten hatte, mich mit den Charakteren anzufreunden, aber das mich durch und durch faszinieren konnte. Sie greift genau zu den Dingen, die mir in anderen Dystopien schon so gut gefallen haben und macht ihre ganz eigene Geschichte, mit einer neuen interessanten Idee für die fiesen Absichten einer Gesellschaft, daraus. Außerdem brauchte es keinen fiesen Cliffhanger, damit ich am Ende gleich den nächsten Band in die Finger bekommen wollte.


Sieben Minuten nach Mitternacht: Mit Originalillustrationen
Sieben Minuten nach Mitternacht: Mit Originalillustrationen
von Patrick Ness
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte die ans Herz geht, 15. August 2012
Zwar sind die vorherigen Bücher von Patrick Ness etwas völlig anderes, aber ich bin mittlerweile einfach so begeistert von dem Autor, dass ich mir sicher war, dass ich auch mit diesem Buch nichts falsch machen kann. Und ich lag richtig: Patrick Ness hat aus der Idee von Siobhan Dowd eine tolle Geschichte geschaffen, die zwar leider sehr kurzweilig, aber etwas ganz Besonderes ist.

Was natürlich als erstes besonders positiv an diesem Buch auffällt, ist die super Aufmachung. Selbst wenn mir das Buch kein Bisschen gefallen hätte, ich würde es trotzdem im Regal stehen haben, da ich selten ein Buch gesehen habe das so schön und hochwertig gemacht ist. Der Schutzumschlag ist ein Hingucker genauso wie das Buch selbst und ebenso die vielen Zeichnungen, die das Innere schmücken. Vor allem die vielen kleinen Details rund um den Text haben mir immer wieder super gut gefallen, aber natürlich auch die großen doppelseitigen Bilder.

Aber auch die Geschichte war genau mein Ding. Conors Geschichte ist herzzerreißend, packend und löst einfach alle möglichen Gefühle in einem aus. Man möchte am liebsten ins Buch springen und ihm ein wenig zur Hand gehen und ihm das Leben wenigstens ein klein wenig leichter machen.
Dazu kommt dann dieses ungewöhnliche Monster, von dem man selbst als Leser weiß, dass es für etwas ganz anderes steht, als Conor denkt und doch weiß man aber nicht genau, aus welchem Grund es ihn besucht.
Die Geschichten innerhalb der Geschichte, die das Monster ihm erzähl, fand ich rundum gelungen, da ich nach jeder genauso überrascht war über das Ende, wie Conor selbst.

Besonders gut gefallen hat mir, was mit diesem Buch vermittel wird. Conor macht eine schwere Zeit durch und wird nicht nur an der Schule gehänselt und lebt weit weg von seinem Vater, sondern muss mit ansehen, wie seine Mum gegen eine Krankheit ankämpft, gegen die der sie keine Chance mehr zu haben scheint.
Das Ende der Geschichte hat meiner Meinung nach eine wirklich wichtige Nachricht vermittelt und ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch zu lesen, während man gerade in einer Situation wie Conor steckt, wenn auch nur zum kleinen Teil, ein wenig Hilfe sein kann.

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Spoiler:
Hier geht es darum‘ dass man zugibt‘ dass man den geliebten Menschen nicht mehr länger leiden sehen möchte. Dass man zwar einerseits nicht loslassen möchte‘ aber sich doch auch wünscht‘ dass es endlich ein Ende hat. Ein Gedanke‘ der völlig falsch erscheinen mag‘ aber jeder der schon mal in einer ähnlichen Situation war‘ ؛dsqu&nachvollziehen können wird und da ich selbst auch schon an diesem Punkt angekommen bin‘ konnte ich genau nachempfinden‘ wie Conor sich fühlt‘ wie schwer ihm es fällt‘ zuzugeben‘ dass es sich ein angenehmes Ende für seine Mum wünscht‘ statt sie weiter leiden zu sehen und so selbst auch zu leiden.
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A Monster Calls ist ein ganz besonderes Buch in dem eine große Menge Gefühle drin stecken. Ein Buch das berührt, auf das man sich voll und ganz einlässt und bei dem man nicht anders kann, als mitzufühlen. Patrick Ness hat mich wieder einmal begeistert und aus der Idee von Siobhan Dowd eine wunderbare Geschichte gemacht.


Junked: a paranormal romance for teens (English Edition)
Junked: a paranormal romance for teens (English Edition)
Preis: EUR 3,09

4.0 von 5 Sternen Könnte eine Überarbeitung gebrauchen, aber tolle Story, 15. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Junked gehört zu den selbstverlegten Büchern bei denen man als Leser ganz klar die Vorteile eines anständigen Lektorats feststellen muss.
Bei Junked handelt es sich um eine Geschichte die mich sofort mit dem Cover und dem Klappentext von sich überzeugt und auch beim Lesen nicht von der Idee enttäuscht hat, auch soweit, dass ich gespannt bin, was Bent Broyd seinen Lesern im zweiten Teil zu bieten hat.
Jedoch fehlt der Geschichte auch eine anständige Überarbeitung und man stolpert mehr als einmal über ungünstige Ausdrücke die das Lesen weniger angenehm machen.

Hier und da könnte man der Geschichte sicher noch ein paar Ecken und Kanten geben aber alles in allem war ich von ihr begeistert und an die Seiten gefesselt.
Mir hat die Idee wirklich gut gefallen und es war vor allem mal etwas Neues. Besonders fasziniert hat mich, wie einfach diese eigentlich gestrickt ist: Er nimmt die negativen Charaktereigenschaft eines jeden Menschen nicht als natürlichen Teil seiner Person an, sondern dass dieser Teil ihm in den Kopf gesetzt wurde ohne das dieser jedoch jemals etwas davon merkt.
Und die damit verbundenen Ereignisse, Pennys Versuch dagegen vorzugehen und ihrem Freund Red zu helfen, waren immer spannend zu verfolgen und nie langweilig.

Die Charaktere waren ebenfalls eine Sache, die ich weitestgehend gelungen fand, die aber hier und da auch etwas mehr an Tiefgang hätten gebrauchen können. Am meisten gestört hat mich dabei jedoch die Namensgebung von Red Phoenix, die mir etwas zu sehr an die Ereignisse angepasst war. Davon jedoch abgesehen waren Penny und er ein tolle Kombination, mit der es Spaß machte, ihr Abenteuer zu verfolgen.

Und auch wenn mir der Schreibstil weitestgehend zugesagt hat, liegt genau hier der Hauptkritikpunkt. Teilweise kurze abgehackte Sätze, aber vor allem der Aspekt, dass bei wörtlicher Rede immer und immer wieder ‘…‘ verwendet wurde, führte dazu, dass die Geschichte stellenweise einer Stolperfalle gleichkam. An mancher Stelle mögen diese Punkte noch Sinn gemacht haben aber hier werden sie ausgiebig am Ende fast jeder wörtlichen Rede verwendet, so dass es irgendwann einfach zu viel des Guten war.

So sehr man auch merkt, dass es sich bei Junked um ein selbstverlegtes Buch handelt, dass an mancher Stelle dringend noch einmal eine Bearbeitung gebrauchen könnte, so hat es mich trotzdem mit seiner Idee zumindest soweit überzeugen können, dass ich das nächste Buch noch lesen möchte, auch wenn es mich nicht vollkommen vom Hocker hauen konnte. Den kleinen Preis für das eBook war mir diese frische neue Geschichte jedoch allemal wert.


Ohne. Ende. Leben.: Roman
Ohne. Ende. Leben.: Roman
von Libba Bray
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Herangehensweise an ein hartes Thema, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Ohne. Ende. Leben.: Roman (Broschiert)
Going Bovine ist ein Buch, das erst einmal sicher nicht jedem zusagen wird und selbst für diejenigen, für die dieses Buch etwas ist, müssen wohl zum richtigen Zeitpunkt zum Buch greifen, damit es gefällt.
Denn es ist absolut keine leichte Lektüre und das nicht mal wegen des Themas.

Libba Bray konnte mich gleich auf den ersten Seiten sowohl mit ihrem Schreibstil auch mit ihrem Humor begeistern. Beides ist irgendwie anders, besonders und auf irre Weise total abgefahren. Die ganze Geschichte ist eine Sammlung aus den beklopptesten Dingen, jede Menge Quatsch, der einem zum Lachen bringt, aber auch in Verbindung mit diesem Thema sehr zum Nachdenken anregt.

Wie Libba Bray hier mit einem so ernsten Thema umgeht hat mich richtig fasziniert. Sie geht mit so viel Humor daran und die vielen Ereignisse in diesem Buch sind geradezu lächerlich, aber trotzdem zieht sie das Thema selbst nicht ins Lächerliche und macht nachdenklich und zeigt Dinge auf, an die man wohl selbst erst denken würde, wenn man in so einer Situation wie Cameron steckt, über die man aber tagtäglich denken sollte: nämlich die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, im Moment zu leben und nicht immer darüber nachzudenken was kommen wird. Ich bin immer noch hin und weg, auf welche Weise Libba Bray diese Lebensweisheiten an den Leser bringt.

Man hat es hier mit vielen kleinen Episoden durchgeknallter Menschen zu tun, denen Cameron auf seiner Reise begegnet und nicht eine davon fand ich langweilig und alle haben mich auf ihre Weise zum Lachen gebracht.
Aber trotzdem hatte das Buch etwas Schwerfällig an sich, so dass ich nie allzu lange an einem Stück lesen konnte. Ich war zwar immer gespannt darauf wie es weiter geht, fand es nie langweilig und hatte auch nicht den Drang dazu, mal zwischendurch zu einem anderen Buch zu greifen, aber das Buch hatte irgendetwas an sich, weshalb ich es nur in kleinen Häppchen und nicht in einem großen Ganzen zu mir nehmen konnte.

Eigentlich kann ich auch sonst gar nicht richtig sagen, was mir an dem Buch so gefallen hat. Libba Brays Schreibstil, Humor, Charaktere und all die wirren Geschichten haben einfach genau meinen Geschmack getroffen und wie sie aus einem ernsten Thema etwas so Lustiges macht, ohne sich darüber lustig zu machen, fand ich wirklich faszinierend. Außerdem war das Ende meiner Meinung nach einfach perfekt. Ich hab zwar nicht wirklich darüber nachgedacht, was am Ende der Reise passieren würde, so dass mich eigentlich jedes Ende überrascht hätte, aber dieses hat mir wirklich kurz den Atem genommen. Diese wilde, durchgeknallte Reise lenkt so sehr davon ab, von dem was bevorsteht, dass ich bescheuerter Weise nicht darauf vorbereitet war, auf das was kommt, darauf dass die Reise ja auch irgendwann zu einem Ende kommen und Cameron zurück ins Krankenhaus kehren muss. Man ist so sehr in dieses Abenteuer verwickelt dass man glaubt, es würde nie ein Ende nehmen.

Libba Bray hat mich begeistert und sie hat hiermit definitiv einen neuen Fan aus mir gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf alle ihre anderen Bücher, die so unterschiedliche Themen beinhaltet, dass man gar nicht glauben kann, dass sie von der gleichen Autorin sind.


Going Bovine
Going Bovine
von Libba Bray
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,49

5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Herangehensweise an ein hartes Thema, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Going Bovine (Taschenbuch)
Going Bovine ist ein Buch, das erst einmal sicher nicht jedem zusagen wird und selbst für diejenigen, für die dieses Buch etwas ist, müssen wohl zum richtigen Zeitpunkt zum Buch greifen, damit es gefällt.
Denn es ist absolut keine leichte Lektüre und das nicht mal wegen des Themas.

Libba Bray konnte mich gleich auf den ersten Seiten sowohl mit ihrem Schreibstil auch mit ihrem Humor begeistern. Beides ist irgendwie anders, besonders und auf irre Weise total abgefahren. Die ganze Geschichte ist eine Sammlung aus den beklopptesten Dingen, jede Menge Quatsch, der einem zum Lachen bringt, aber auch in Verbindung mit diesem Thema sehr zum Nachdenken anregt.

Wie Libba Bray hier mit einem so ernsten Thema umgeht hat mich richtig fasziniert. Sie geht mit so viel Humor daran und die vielen Ereignisse in diesem Buch sind geradezu lächerlich, aber trotzdem zieht sie das Thema selbst nicht ins Lächerliche und macht nachdenklich und zeigt Dinge auf, an die man wohl selbst erst denken würde, wenn man in so einer Situation wie Cameron steckt, über die man aber tagtäglich denken sollte: nämlich die kleinen Dinge im Leben zu schätzen, im Moment zu leben und nicht immer darüber nachzudenken was kommen wird. Ich bin immer noch hin und weg, auf welche Weise Libba Bray diese Lebensweisheiten an den Leser bringt.

Man hat es hier mit vielen kleinen Episoden durchgeknallter Menschen zu tun, denen Cameron auf seiner Reise begegnet und nicht eine davon fand ich langweilig und alle haben mich auf ihre Weise zum Lachen gebracht.
Aber trotzdem hatte das Buch etwas Schwerfällig an sich, so dass ich nie allzu lange an einem Stück lesen konnte. Ich war zwar immer gespannt darauf wie es weiter geht, fand es nie langweilig und hatte auch nicht den Drang dazu, mal zwischendurch zu einem anderen Buch zu greifen, aber das Buch hatte irgendetwas an sich, weshalb ich es nur in kleinen Häppchen und nicht in einem großen Ganzen zu mir nehmen konnte.

Eigentlich kann ich auch sonst gar nicht richtig sagen, was mir an dem Buch so gefallen hat. Libba Brays Schreibstil, Humor, Charaktere und all die wirren Geschichten haben einfach genau meinen Geschmack getroffen und wie sie aus einem ernsten Thema etwas so Lustiges macht, ohne sich darüber lustig zu machen, fand ich wirklich faszinierend. Außerdem war das Ende meiner Meinung nach einfach perfekt. Ich hab zwar nicht wirklich darüber nachgedacht, was am Ende der Reise passieren würde, so dass mich eigentlich jedes Ende überrascht hätte, aber dieses hat mir wirklich kurz den Atem genommen. Diese wilde, durchgeknallte Reise lenkt so sehr davon ab, von dem was bevorsteht, dass ich bescheuerter Weise nicht darauf vorbereitet war, auf das was kommt, darauf dass die Reise ja auch irgendwann zu einem Ende kommen und Cameron zurück ins Krankenhaus kehren muss. Man ist so sehr in dieses Abenteuer verwickelt dass man glaubt, es würde nie ein Ende nehmen.

Libba Bray hat mich begeistert und sie hat hiermit definitiv einen neuen Fan aus mir gemacht. Ich freue mich jetzt schon auf alle ihre anderen Bücher, die so unterschiedliche Themen beinhaltet, dass man gar nicht glauben kann, dass sie von der gleichen Autorin sind.


This Is Not a Test
This Is Not a Test
von Courtney Summers
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,01

5.0 von 5 Sternen Eine Zombiegeschichte die auf seine Charaktere baut statt auf den Horror, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: This Is Not a Test (Taschenbuch)
Wow! Courtney Summers ist mit This Is Not a Test ein Buch gelungen, das ein weiterer Beweis dafür ist, dass es in Büchern über Zombies nicht immer um spannungsgeladene, actiongebalte und düstere Geschichten gehen muss.

Das plötzliche Ausbrechen einer Zombie-Epedemie stellt hier nur das Grundgerüst einer Geschichte bereit, die weit mehr enthält als man anfänglich denkt. Lässt man einmal die Zombies weg, hat man es mit einer gefühlsgeladenen Contemporary Geschichte zu tun.

This Is Not a Test ist ein Buch, dass sehr stark auf seine Charaktere setzt. Plötzlich diese Gefahr ausgesetzt zu sein und um sein Leben rennen und kämpfen zu müssen, hat bei verschiedenen Charakteren die unterschiedlichsten Folgen. Und genau diese mitzuerleben, nach und nach dahinter zu kommen, was für Menschen sie sind, wie sie in Extremsituationen handeln, ob sie dabei nur an sich denken oder nur an andere, all dies sind Dinge, die besonders spannend zu verfolgen waren und die Courtney Summers auf gelungene Weise darstellt.
Besonders die Gedanken darüber, ob es sich überhaupt noch zu kämpfen lohnt, oder ob es nicht sowieso einfacher wäre einfach aufzugeben, wenn es nichts mehr gibt, für dass es sich zu kämpfen lohnt, waren die, die mich teilweise sehr berührt und vor allem bedrückt haben.
Sloane, aus deren Sicht die Dinge beschrieben werden, hinterlässt dabei einen besonders bedrückenden Eindruck, den man auf der einen Seite mehr als nachempfinden kann und gegen den man auf der anderen Seite am liebsten ganz schnell was unternehmen möchte.

Und auch wenn sich der Großteil der Geschichte sehr stark auf die Charaktere, ihre Vergangenheit, ihre Entwicklung unter den Gegebenheiten und deren Miteinander konzentriert, so gibt es trotzdem auch die ein oder andere Szene, die einem Gänsehaut bereitet, denn so einfach sind die Zombies natürlich nicht zu ignorieren.

Sehr gespannt war ich vor allem auch auf das Ende des Buches, zu dem ich schon recht früh zwei Vermutungen hatte, in welche Richtung dieses gehen würde. Eine davon bestätigte sich dann als die richtige und es ist vor allem auch die bessere Variante gewesen, so dass ich umso begeisterter von der gesamten Geschichte war.

Courtney Summer ist ein ganz besonderer Zombieroman gelungen, den ich jedem ans Herz legen würde, der gerne Contemporary liest. Eine wunderbare charakterstarke Geschichte, die sich mit dem Wert des Lebens befasst und einige interessante, berührende Erzählungen zu bieten hat, einem das ein oder andere Mal sogar feuchte Augen bescheren kann, aber auch die Spannung bietet, die man von einem gewöhnlichen Zombieroman erwartet.


Pushing the Limits (Harlequin Teen)
Pushing the Limits (Harlequin Teen)
von Katie McGarry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,82

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtige und emotional, 17. Juli 2012
Als ich anfing Pushing The Limits zu lesen hätte ich nicht gedacht, dass ich letztlich so begeistert von diesem Buch sein würde. Denn auf den ersten Seiten hatte ich mal wieder die typischen Befürchtungen: das gibt eine schnöde Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen die so extrem verschieden sind, dass niemand je erwartet hätte, das zwischen ihnen was laufen könnte. Die altbekannte Story eben.

Dann kam aber alles ganz anders und ich war sowohl gepackt von der süßen Liebesgeschichte, den sympathischen Charakteren, aber vor allem vom ganzen Drumherum, dass hier die tragende Rolle einnimmt.

Pushing The Limits ist eine total gefühlsgeladene Geschichte, die in mir die unterschiedlichsten Emotionen ausgelöst hat.
Katie McGarry bringt einem die Gefühlswelt der beiden Protagonisten wirklich nahe, so dass man selbst plötzlich mit Tränen in den Augen dasteht. Beide müssen so furchtbare Dinge verarbeiten, Dinge von denen man eigentlich sagen würde, dass man nicht nachvollziehen kann, wie schlimm es sein muss, mit diesen zu leben, die McGarry einem jedoch so deutlich und detailliert näher bringt, dass man es zumindest teilweise eben doch schafft. Echos und Noahs Gefühle und ihr Verhalten wurden für mich durch und durch nachvollziehbar.

Aber nicht nur, dass ich deren Gefühle nachvollziehen konnte, sondern dass die Geschichte auch ganz andere Gefühle in mir selbst ausgelöst hat, zeigen, wie gut mir dieses Buch gefallen hat. Ganz oft hat mich richtige Wut gepackt. Wie die ein oder andere Person von anderen behandelt wurde, was dieser für ein Kram ausgequatscht oder sogar aufgezwungen wurde, wie Personen verletzt wurden' all diese Sachen haben in mir den Drang geweckt, ins Buch zu hüpfen und einzugreifen, weil ich mich mit den tollen Charakteren Echo und Noah, aber auch manchen Nebencharakteren so verbunden gefühlt habe.

Dass man für Noah dann auch noch ins Schwärmen geraten kann und einem ein so schönes Ende geboten wird, machten dieses Buch für mich zu einer wunderbaren Geschichte, die mich nach anfänglichen Zweifel ganz schnell mit ihren berührenden Erzählungen gepackt und nicht mehr losgelassen hat.
Denn hinter dieses typischen Liebesgeschichte steckt so viel mehr, so viele dramatische Dinge die man selbst seinem Feind nicht wünscht, aber auch so viele schöne Dinge, so dass einem die reinste Gefühlsachterbahn geboten wird.


Blackbirds
Blackbirds
von Chuck Wendig
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial! Düster und brutal!, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Blackbirds (Taschenbuch)
Beim Lesen von Blackbirds wird zu Beginn schnell klar: Miriam ist alles andere als die nette junge Frau von nebenan, die ein glückliches Leben führt und aus der Not heraus zu einem Trucker in den Wagen steigt. Stattdessen hat man es mit einem knallharten Mädel zu tun, die ihr Leben auf den Highways verbringt und durch dies und ihre Gabe mehr als abgehärtet ist.

Blackbirds ist nicht das erste Buch dass ich lese, in dem es um eine Frau geht, die ihr Leben so verbringt und mir war schnell klar: Das hier wird keine nette paranormale Geschichte, über ein Mädchen und ihre besondere Gabe, sondern ein knallharter Thriller, einer von Gewalt strotzenden Erzählung, in der geflucht, getrunken und geschlagen wird, was das Zeug hält.

Der Klappentext vermittelt da meiner Meinung nach einen viel zu netten Eindruck und gibt nicht mal ansatzweise wieder, auf was man sich mit diesem Buch einlässt. Miriam ist gerade mal Anfang 20 und so könnte man meinen dass dieses Buch was für all diejenigen ist, die gerne YA lesen, aber doch auch gerne mal mit etwas leicht älteren Charakteren zu tun haben wollen. Lasst euch gesagt sein: so ist es nicht! Nach dem Lesen würde ich das Buch sofort in die Dark Fiction Sparte einordnen.
Und genau das ist auch das was mich an dem Buch so begeistert hat. Ich liebe Dark Fiction, habe kein Problem mit Gewalt, Rumgefluche und einer richtig düsteren bedrückenden Atmosphäre, ganz im Gegenteil. Und dass ich genau so etwas von einem Buch geboten bekommen habe, von dem ich es gar nicht erwartet hatte, hat mich positiv überrascht.

Miriam hat mir als Charakter gleich auf Anhieb gefallen. Mit ihrer negativen Art ist sie eigentlich jemand, den man im wahren Leben sicher nicht als Freund haben wollen würde und keinesfalls als sympathisch bezeichnen würde und trotzdem war sie genau das in meinen Augen.
Aber vor allem war sie mit dieser Art realistisch. Sie hat perfekt in dieses Setting gepasst und wirkte mit der Zeit, in der man immer mehr Details über ihre Vergangenheit, ihr Leben seit ihrer Gabe, erfährt, immer realer und greifbarer. Es war schnell und einfach nachzuvollziehen wieso sie so ist wie sie ist, nachdem man so einige Dinge erfahren hat die ihr widerfahren sind.
Dass mich so ein von Gewalt durchsetztes Buch teilweise dann auch noch zum Lachen bringen konnte, lag ebenfalls an Miriam. Ihre Kommentare bringen eine Schlagkraft und einen Humor mit sich, der genau meine Kragenweite getroffen hat. selbst in Situationen, in denen sie jederzeit den Löffel abgeben könnte, verliert sie nicht ihren Humor. Sie haut Dinger raus, genauso wie Lorelei von den Gilmore Girls'nur eben voll von Flüchen und Drohungen, durch und durch negativ.

Hinzu kommt, dass mich die Geschichte selbst vollauf begeistert hat. Zwar dreht sich schon vorrangig alles um ihre Gabe, jedoch dient diese hauptsächlich dazu, gewisse Dinge und Reaktionen auszulösen. Durch diese kommen so viele verzwickte und gefährliche Situationen zustanden, die im Großen und Ganzen irgendwie zusammenhängen und für jede Menge Spannung sorgen.

So begeistert ich auch von diesem Buch bin, ich würde wohl vielen anderen von diesem Buch abraten, denn man muss dieses Düstere und Brutale schon sehr mögen. Lasst euch weder vom tollen Cover oder des netten Klappentextes in die Irre führen, denn hier steckt etwas weit Düstereres hinter.


My Life as a White Trash Zombie
My Life as a White Trash Zombie
von Diana Rowland
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,49

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Beitrag zum Zombiethema, 17. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: My Life as a White Trash Zombie (Taschenbuch)
Wer mich kennt, der weiß wie gerne ich Bücher mit dem Thema Zombie lesen. Wie könnte ich da nein zu einem solchen Buch sagen, dass 1. mal eine ganz andere Sichtweise auf das Thema mit sich bringt und 2. so ein super geniales Cover hat!?
Und ich wurde alles andere als enttäuscht, sondern mehrfach zum Lachen gebracht, immer wieder begeistert und von der Geschichte so weit gefesselt, so dass ich mich jetzt schon unheimlich auf das zweite Buch freue, dass beim Einzug ganz sicher direkt verschlungen wird.

Sonst kannte ich Zombies bisher immer nur als den Feind. Als Die fleischfressenden Monster, die nichts mehr anderes im Sinn haben, als ihren Hunger zu sättigen und völlig verblödet in der Gegend rumlaufen. Kreaturen, denen man nur noch aus dem Weg gehen will und die zum Kampf um das eigene Leben werden.
Doch Diana Rowland hat in diesem Buch eine ganz andere Art Zombie geschaffen, so dass es unheimlich viel Spaß gemacht hat, aus der Sicht eines Zombies zu lesen. (Wer wollte schon aus der Sicht einer Kreatur lesen, die verwirrt in der Gegend rum rennt und nichts anderes als Geeehhiiirrrrn im Kopf hat.^^).

Angel bei ihrer Verwandlung in einen Zombie mitzuerleben, das erste Realisieren, dass sie einer ist, das erste Mal den Hunger auf ein menschlichen Gehirn zu empfinden und das langsame Verfaulen des eigenen Körpers, all das sind Dinge, die richtig interessant waren mitzuerleben. Diana Rowland wandelt jedoch den typischen Zombie auch ein klein wenig ab, so dass Angel immer noch auf gewisse Weise menschlich und vor allem unerkannt bleibt.
Ich konnte mich dabei keine Sekunde von den Seiten losreisen, einerseits weil Angel an sich als Zombie einfach der Knaller ist und weil nebenbei auch noch ein Serienkiller zu fassen gilt, der der Geschichte zusätzlich Spannung verleiht.

Und nicht nur die Tatsache, dass Angel ein Zombie ist, macht sie so besonders, sondern ihre Charakterzüge selbst machten sie für mich ganz schnell zu einem liebenswürdigen Charakter. Und dabei ist Angel alles andere als ein Engel.
Besonders gut gefallen hat mir, wie tiefgründig sie gestaltet ist. Man erfährt immer mehr über ihrer Vergangenheit, wie diese ihr ganzes Leben beeinflusst und das aus ihr gemacht hat, was sie nun ist. Aber auch ihr aktuelles Leben ist alles andere als rosig, wirkt aber durch und durch realistisch und Angel als Person einfach echt.
Aber auch die anderen Charaktere sind super gelungen und brachten einen weiteren Pluspunkt mit sich: Sie bringen einem zum Lachen. Der ein oder andere Schlagabtauscht zwischen Angel und einer der anderen Personen hat mir mehr als oft genug ein fettes Grinsen im Gesicht eingehandelt.

Ich konnte von Angel dem neuen Zombie nicht genug bekommen und fand es super zu verfolgen, wie es für jemanden sein muss, alle diese Dinge, wie der Hunger auf Gehirn, zu erleben. Hinzu kamen wunderbare Charaktere und zusätzlich noch ein weiterer Spannungfaktor in Form eines Serienkillers, die dieses Buch für mich zu einem spannenden und tollen Erlebnis haben werden lassen. Ich freue mich jetzt schon auf Even White Trash Zombies Get The Blues und bin gespannt, wie Angel ihr weiteres Leben meistert.


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