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Rezensionen verfasst von
C. Sitter (Gotha)
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Gender Mainstreaming im Kindergarten (Dialogisches Lernen)
Gender Mainstreaming im Kindergarten (Dialogisches Lernen)
von Tanja Dräger
  Taschenbuch
Preis: EUR 24,90

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein schlimmes Buch..., 5. Mai 2014
...und damit meine ich nicht einmal in erster Linie seine verfehlte Botschaft und den putschhaften Gestus auf dem Weg zu einem "geschlechtergerechten Miteinander". Es ist schlicht unleserlich. Man fragt sich, was eigentlich die Lektoren des Verlages so den ganzen Tag treiben, so wimmelt der Text vor Passivismen, Satzkaskaden und nichtssagenden Floskeln, die wohl die eigentliche Botschaft verdunkeln sollen. Vermutlich soll mit diesem Machwerk das Wort der "Geschlechtergerechtigkeit" in die Köpfe eingehämmert werden, das auf jeder Seite mehrmals in Variation zu finden ist, und sonst nichts. Inhaltlich breitet es das bekannte Mantra der Gender-Apologeten aus. "Die Strukturen der Gesellschaft" sollen "so verändert werden, dass ein gerechtes Miteinander der Geschlechter in unserer Gesellschaft möglich wird." Und das geht bekanntlich nur, wenn Jungs mit Fillypferden und Mädels, nein nicht mit Polizeiausrüstung, das wäre zu martialisch, aber vielleicht mit Bauausrüstung spielen? Wer Kinder hat, weiß, wie fernliegend dies ist. Wer dies im Kindergarten einzuführen gedenkt, in den meine Kinder gehen, weiß mich gewiss auf der Gegenseite. Und die Konzepte, die hier verkauft werden, gehören auf den Müllhaufen!


Mein Bruder der Papst
Mein Bruder der Papst
von Georg Ratzinger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdienstvoll und aufschlussreich, 14. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Mein Bruder der Papst (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch schließt eine Lücke. Ein Buch dieser Fülle, welches trotz reichhaltiger Schilderung der Vita eines "normalen" Geistlichen sein eigentliches Thema nie aus den Augen verliert, gab es bisher nicht. Autor Michael Hesemann geht in diesem Buch konsequent der Frage nach, ob es einen Plan Gottes für diesen Joseph Ratzinger gab, der ihn irgendwann auf den Stuhl des Petrus führen sollte. Nach dem, was dieses Buch an Fakten zusammenträgt, ist man mehr als geneigt, diese Frage mit "ja" zu beantworten. Der Protagonist selber hat entgegen populären Unterstellungen der Küng & Co. dieses Amt nie angestrebt, wie Hesemann überzeugend nachweist. Denn Joseph Ratzinger hat nie nach einem Amt gestrebt. Er ist lediglich (immer wieder) dem Ruf Gottes gefolgt.

Das Buch macht Schluß mit den vielen Vorurteilen über den "deutschen Papst". Es zeigt, dass Benedikts Selbsteinschätzung als "bescheidener Arbeiter im Weinberg des Herrn" sehr gut fundiert ist. So ganz nebenbei erfährt man, dass es die große Lichtgestalt des deutschen Literaturbetriebs Günter Grass mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Dieser hatte vor einigen Jahren in der FAZ behauptet, 1945 in einem Lager für Kriegsentlassene den gleichaltrigen und sich "äußerst katholisch" äußernden Joseph getroffen zu haben. Dieser sei sein Freund geworden. In seinem Buch "Beim Häuten der Zwiebel" erzählt das Mitglied der Waffen-SS sodann über seinen neuen Freund, dieser sei "ein bisschen verklemmt" gewesen. "Ich wollte Künstler werden, und er wollte in die Kirche, dort Karriere machen." Mit 17 Jahren? Im Jahre 1945? "Das ist vielleicht eine schöne Geschichte, aber wahr ist sie nicht", schreibt Georg Ratzinger. Grass habe sich "da wohl etwas zusammenfantasiert". Nicht nur hier, möchte man hinzufügen.

Den Autoren gebührt Dank für ihre verdienstvolle Arbeit. "100 Abgeordnete wollen Papstrede boykottieren", titelt Bild heute. Allen diesen leuchtenden Beispielen für Toleranz und Weltoffenheit möchte man dieses Buch zur sofortigen Lektüre auf den Nachttisch legen. Sie könnten mit ungewolltem Erkenntniszuwachs konfrontiert werden. Und vielleicht endlich erkennen, warum es so wichtig ist, dass die "Verantwortung vor Gott" weiterhin die Klammer des Grundgesetzes - und damit unserer gesamten Verfasstheit - ist und bleibt.


Ein lebendiger Tag: Erzählung
Ein lebendiger Tag: Erzählung
von Holger Doetsch
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grenzen sprengen!, 21. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein lebendiger Tag: Erzählung (Taschenbuch)
Ich lege dieses Büchlein allen Lesern ans Herz, die gern Gedanken lesen, die Grenzen sprengen. Holger Doetsch hat einen Erzählstil, der den Leser sofort in seinen Bann zieht. Ob er will oder nicht. Was bemerkenswert ist, denn der Autor macht aus seiner Homosexualität keinen Hehl und erzählt frank und frei von Dingen, die nicht unbedingt jeder immer wissen möchte... explizit, aber auf eine Art, die nicht abschreckt, sondern eher Neugier weckt. Und in einigen Kapiteln eine Tiefe findet, die einen umhaut. Der Autor erzählt viel von sich und die Traurigkeit, die ihn umgibt, ergreift einen wie in Stewart o' Nans "Engel im Schnee". Er führt den Leser trotzdem sehr unterhaltsam durch "sein" Berlin und weit darüber hinaus, etwa auf die Insel Elba, wo sein großes Vorbild Hervé viel Herzblut niederschrieb. Alles in allem eine Innensicht, die es in sich hat. Ich bin nicht homosexuell und werde es in diesem Leben auch nicht mehr. Gerade deshalb ist mein Fazit klar: diese Gedanken haben eine Kraft und Klarheit, die Grenzen sprengt. Wer sich gerade als konservativer Gnadderkopp diesem Wagnis aussetzt, wird mit ungheahntem Erkenntniszuwachs belohnt. Deshalb meine definitive Kaufempfehlung!


Das Kreuz mit dem C: Wie christlich ist die Union?
Das Kreuz mit dem C: Wie christlich ist die Union?
von Martin Lohmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die CDU ist bunt und modern - aber es fehlt ihr der Kern.", 25. Oktober 2009
Lohmann hat hier "sein" Thema gefunden, das merkt man auf jeder Seite. Dieses mutige Buch stellt unbequeme Fragen, die seit langem einer befriedigenden Antwort harren: wie hält es die "C"-Partei mit dem Lebensschutz? Wie stellt sie als Regierungspartei sicher, dass eine aussterbende Gesellschaft den jährlich über 100.000fachen Abbruch eines Menschenlebens als problematisch empfindet und Abhilfe schafft? Wie verwirklicht sie eine Familienpolitik, die mehr ist als "Frauenerwerbsförderungspolitik"?

Es sind dies nur einige von zahlreichen Fragen an eine kinderlose Pastorentochter, die die große alte Partei entschlossen auf "modern" trimmt - aber nicht etwa weil es ihr so gut gefällt, sondern weil sie meint, dies erhalte ihre Macht. Und dabei nicht zur Kenntnis zu nehmen scheint, wie ihr die Basis wegbricht.

Fazit: Ein großer Wurf! Wem das "C" an der CDU (noch) am Herzen liegt, wird dieses Buch verschlingen. Das Herzblut des Autors fließt dabei durch jede Zeile. Er will hier niemanden anprangern, sondern seine Adressaten wachrütteln! Der Autor führt hier fast schon einen sokratischen Dialog. Aber wird die untergehende Partei noch die Kraft aufbringen ihn zu führen?


Das hohe C: Wohin steuert die CDU?
Das hohe C: Wohin steuert die CDU?
von Wolfgang Ockenfels
  Gebundene Ausgabe

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher Gelehrtenschrift als Wegweisung..., 25. Oktober 2009
Ockenfels legt ein wichtiges Buch vor, das allerdings eher an eine propädeutische Hausarbeit aus dem Politikwissenschaftlichen Seminar erinnert denn an eine mit "heiligem Zorn" geschriebene Streitschrift für die heutige Politikergeneration. Und selbst da reißt er die Geschichte und aktuellen Probleme nur an anstatt sie konsequent beim Namen zu nennen.

Fazit: ein "Schnellschuß", der etwas mehr Zeit und Sorgfalt benötigt hätte. Dennoch stellt Ockenfels die richtigen Fragen und reiht sich in eine immer länger werdende Reihe von Kritikern an der gegenwärtigen CDU-Vorsitzenden ein. Zu Recht!

Wer allerdings eine richtige Streitschrift zum Thema lesen will, sollte besser zu Martin Lohmanns "Das Kreuz mit dem C" greifen.


Heimat ist ein Paradies, Band 1: Sapere aude
Heimat ist ein Paradies, Band 1: Sapere aude
von Viktor Streck
  Gebundene Ausgabe

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich poetisch..., 20. September 2007
Ich habe selten ein so wunderschön geschriebenes Buch gelesen. Ja, wirklichkeitsfremd. Ja, verstaubte Sprache. Aber man denke an den Satz des alten Rabbi: Bedenke es wäre wahr... Ich habe diess bezeichnenderweise im Eigenverlag erschienene Buch auch fast atemlos gelesen und kann es wirklich jedem ans Herz legen, der bereit ist, sämtliche Gegenwartsklischees über Bord zu werfen und den Mut zum Träumen hat. Und natürlich bereit ist, über den Begriff "Vaterland" nachzudenken, v.a. diesen nicht auf 12 Jahre zu reduzieren, obgleich das Buch die Nazibarbarei in keiner Weise relativiert. Die Botschaft des Buches ist: Noch können wir umkehren. Haben wir den Mut und die Kompromißlosigkeit oder ist uns der äußere Schein von Nobelmarke und TV-Platitüde wichtiger? Die Alternative, die dieser Autor beschreibt, hat man garantiert noch nirgendwo gelesen. Ein Meisterwerk. Lesen!


Johnny Cash - The Beast in Me: ... und die seltsame und schöne Welt der Countrymusik
Johnny Cash - The Beast in Me: ... und die seltsame und schöne Welt der Countrymusik
von Franz Dobler
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Sine ira et studio" ist Doblers Sache nicht..., 10. Dezember 2006
...schade, es hätte eine wirklich gute Biographie werden können. Der Autor liebt seinen Star, das merkt man auf jeder Seite. Dies führt aber leider viel zu oft zu einem unglaublich distanzlosen Geschreibsel, das nur noch schwer erträglich ist. Soweit ersichtlich bringt es nur Dobler fertig, den Auftritt des offensichtlich betrunkenen Cash im deutschen Fernsehen Anfang der 80er zu einer Phillipika gegen das deutsche Philistertum schlechthin zu mißbrauchen. Störte damals das Gestammel und Gefuchtel des Stars auf der Gitarre? Dobler scheint alle für rechtsradikale Spießer zu halten, die Unbehagen an diesem Auftritt hatten. Und dieser Ton ist der einzige rote Faden in diesem Buch, das ansonsten solide daherkommt. Leider erzählt der Autor zu wenig vom Star selbst, da gab mir der Film "Walk the line" bereits mehr. Auch die Phase in den 80er Jahren kommt kaum vor: warum mußt Cash "sein" Plattenlabel verlassen, was war mit der Platte "Rainbow" 1985 uswusf. Dobler hat hierfür keinen Platz mehr, weil er dem teutonischen Ungeist nachjagt, statt sich um sein Thema zu kümmern. Das ist gleich doppelt ärgerlich, weil er durchaus das Zeug hat, ein wirklich gutes Buch zu schreiben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 10, 2011 10:23 AM CET


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