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Rezensionen verfasst von
mfranke1

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The Ludwigsburg Concert
The Ludwigsburg Concert
Preis: EUR 16,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sternstunde des Lyle Mays, 15. Oktober 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Ludwigsburg Concert (MP3-Download)
1977 begann Pat Metheny seine erste Gruppe zu formieren, und damals sagte er zu Gary Burton, mit dem er zu dieser Zeit zusammen auftrat, dass er jemanden gefunden habe, "who's going to be the next Keith Jarrett."
Gemeint war natürlich Lyle Mays, und wenn wir heute knapp 40 Jahre später feststellen, dass Lyle nie den Status der ganz Großen wie Keith, Herbie oder Chick errungen hat, so ist sicherlich ein Grund, dass die Anzahl seiner Veröffentlichungen unter eigenem Namen so sehr beschränkt war. Mit den Veränderungen in der Musikindustrie, die seit Mitte der 90er im Gange waren, hatte er sich nie besonders anfreunden können, außerdem gab es neben der Musik auch andere Interessensgebiete (z.B. Architektur und Physik), denen er erfolgreich nachging. Seine musikalischen Auftritte sind mittlerweile echte Raritäten.

Das ist bedauerlich, denn diese Aufnahme aus dem Jahr 1993 zeigt noch einmal eindrucksvoll, was für ein Gigant Lyle Mays am Piano ist. Aus kommerziellen Gründen auf ein rein akustisches Setup im Quartett reduziert, werden die bekanntesten Kompositionen von ihm in ausführlichen Versionen dargeboten. Der harmonische Einfallsreichtum in seinen Soli ist grenzenlos und die Brillanz seines Klavierspiels einfach erstaunlich. Dazu gehört noch eine exzellente Band, das Ganze mit optimalem Sound aufgenommen (Kompliment an den Toningenieur), und das Resultat ist die beste Platte von ihm unter eigenem Namen.

Schade, dass es nicht noch viel mehr von ihm gibt.


Zeit der Kannibalen
Zeit der Kannibalen
DVD ~ Devid Striesow
Preis: EUR 5,40

1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu platt, 14. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zeit der Kannibalen (DVD)
Der Film ist klischeebeladen und in fast jeder Szene überzeichnet, die Figuren sind allesamt vollkommen unsympathisch, die Konflikte sind eindimensional und schon 100mal im Film bebildert worden ("Buhuuu, mein Kollege wird Partner und ich nicht" bzw. "Ich sehe meine Familie zu selten und jetzt verlässt mich meine Frau"). Einige Dialoge immerhin treffen ab und zu ins Schwarze, insbesondere die Darstellung von David Striesow überzeugt, obwohl auch seine Figur nicht besonders viel hergibt.

Warum hat man nicht wenigstens versucht, ein halbwegs intelligentes Dilemma zwischen z.B. eigener Karriereplanung und ethisch fragwürdigen Geschäftsentscheidungen zu konstruieren? Vielleicht war das den Drehbuchschreibern zu anstrengend oder sie trauen widersprüchliche Gedanken den bösen Beratern einfach nicht zu. Damit kann natürlich auch keine persönliche Entwicklung der Protagonisten erfolgen. Während man z.B. bei House of Cards sehr genau beobachten kann, wie das Geschäftsleben die Underwoods (insbes. Claire) im Laufe der Handlung deformiert, ist bei "Zeit der Kannibalen" nur ein gleichmäßiger Zustand zu besichtigen von Leuten, die einem von Anfang an egal sind.

Die bewusste Entscheidung der Regie, die Handlung ausschließlich in geschlossenen Räumen (vornehmlich Hotelzimmern) spielen zu lassen, ist zwar nachvollziehbar, gibt dem ganzen aber die Anmutung einer abgefilmten Theaterinszenierung. Der Film bekommt dadurch einen Low-Budget Charakter, einige mögen das, in diesem Fall finde ich es eher unpassend.

Kritik, die scharf sein will, darf nicht gleichzeitig platt daherkommen, genau das ist hier aber leider der Fall. Insgesamt ist dieser Film eher ein Vehikel, mit dem die Zuschauer ihre eigenen Vorurteile gegenüber dem Kapitalismus im Allgemeinen und der Beraterbranche im Speziellen pflegen können. Das zumindest scheint ganz erfolgreich zu funktionieren, wie einige andere Rezensionen zeigen.

Ach ja, das Ende: Hier läuft wirklich alles aus dem Ruder und die Satire wird zur Farce, Glaubwürdigkeit spielt endgültig keine Rolle mehr. Schade um die zugegebenermaßen sehr guten Schauspieler.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 11, 2016 1:10 PM MEST


Whiplash
Whiplash
DVD ~ Miles Teller
Preis: EUR 6,79

26 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Jazz School goes DSDS, 23. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: Whiplash (DVD)
Spoiler

Selten habe ich eine so schwache Geschichte in so guten Bildern gesehen.

Die Story ist voller hanebüchener Vorkommnisse, sie stimmt weder im Großen noch im Kleinen. Auszugsweise einige Beispiele:
- Eine Musikschule ist kein Bootcamp. Musiklehrer, die ihre Schüler schlagen, werden gefeuert, und zwar am gleichen Tag (jawohl, auch in den USA). Die Szene mit den Ohrfeigen, die der Schüler Neiman wehrlos entgegen nimmt, findet nach ca. 20 Minuten statt, ab da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.
- Es ist eben NICHT so, dass der beste Musiker am Schlagzeug derjenige ist, der am schnellsten spielen kann. Jeder Musiklehrer weiss das und wird versuchen, dies seinen Schülern nahe zu bringen. Hier wird Musik mit 100m-Lauf verwechselt.
- Man blutet nicht beim Schlagzeugspielen, wer das tut, hat einen zu lockeren Griff, so einfach ist das. Hier war's anscheinend notwendig, der Regisseur wusste wohl nicht, wie er sonst die Opferbereitschaft des Schülers darstellen konnte.
- Die miefige Botschaft des Films läuft darauf hinaus, dass der Lehrer am Ende recht behält und damit seine psychopathischen Verhaltensweisen nachträglich gerechtfertigt erscheinen. Schließlich hat er das Beste aus seinem Schüler herausgeholt. Dies wirkt besonders daneben, wenn im Film mehrfach falsch auf das Beispiel von Philly Jo Jones und Charlie Parker referenziert wird. Hier heißt es, Philly hätte durch sein Verhalten den Saxophonisten erst zu Charlie Parker gemacht. Das Gegenteil ist richtig, der geschilderte Vorfall hatte Charlie Parker traumatisiert und seine Entwicklung zumindest kurzzeitig eher aufgehalten als beschleunigt. Wenn es ein "Erweckungserlebnis" für Parker gab, dann war es um 1936, als er mit dem Saxophonisten Lester Young jeden Abend in Kansas-City ZUSAMMEN spielen und diesem Großen des Jazz aus nächster Nähe zuhören konnte.
- Überhaupt, die anderen Musiker: In diesem Film hier haben sie null Einfluss auf den Schüler, sie sind alle ausnahmslos unkollegial, opportunistisch und echte Duckmäuser. Warum eigentlich? Weil der Lehrer so viele Qualitäten oder so viel Einfluss hat, dass man dafür gewisse Schattenseiten in Kauf nimmt? Leider sieht man davon im Film NICHTS, keine einzige Szene zeigt nachvollziehbar, warum Fletcher als Musiklehrer so gut sein soll, dass sich seine Schüler in Charakterschweine verwandeln, um in seiner Band zu spielen.
- Im Abschlusskonzert "überrascht" Fletcher seinen Schüler Neiman mit einem neuen, schwierigen Stück, bei dem Neiman dann auch prompt versagt. Da fragt sich der Musiker im Kritiker: Haben die keine Generalprobe gemacht, so wie sonst alle Bands und Orchester, die es auf der Welt gibt und die ein wichtiges Konzert vor der Brust haben? Und wenn dieses Stück nicht Teil der Generalprobe war, warum können es dann die anderen?
- Und schließlich: die Musik selbst. Die ist zwar ganz ok, wenn auch sehr konventionell ("Whiplash" selbst ist cool und gegen Ende gibt es ein ausgefeiltes Arrangement von "Caravan") Aber warum gerade am Schluss so ein durchschnittliches, völlig altmodisches Schlagzeugsolo? Das soll doch eigentlich zeigen, wie gut Neiman in diesem Moment ist...

Der Film hat mit dem Geist des Jazz nicht viel gemein, er klingt zu sehr nach DSDS bzw. American-Idol ("Du kannst alles schaffen, wenn Du nur bereit bist, genügend große Opfer zu bringen"). Mit seiner Botschaft ist er ein Schlag ins Gesicht all der erfolgreichen Menschen, die gleichzeitig sowohl große Musiker als auch große Musiklehrer sind (wie z.B. Wynton Marsalis, auf den ja auch im Film Bezug genommen wird) und die es täglich schaffen, das Beste aus ihren Schülern herauszuholen, ohne sie zu demütigen bzw. zu zerbrechen.

Zwei Sterne gibt es für die wirklich faszinierenden Schauspieler und die sehr gute Kameraführung, aber das wurde hier schon oft gelobt, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Fazit: Ich habe mich zwei Stunden lang geärgert, aber ich konnte nicht abschalten. Wirklich ein ungewöhnlicher Film...
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2016 12:10 AM CET


Vergeltung: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
Vergeltung: Thriller (suhrkamp taschenbuch)
von Don Winslow
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon ok, aber von Winslow erwarten wir Besseres..., 29. Januar 2014
Das Buch ist spannend, keine Frage. Winslow treibt die Erzählung schnell voran, sein knapper und präziser Stil (im Präsenz, wie aus seinen anderen Büchern bereits gewohnt) ist absolut fesselnd und literarisch den meisten Produktionen der Konkurrenz überlegen.

Und dennoch: Gerade im Vergleich mit seinem Opus Magnum "Tage der Toten" kommt "Vergeltung" schlecht weg: zu einfältig das Gut/Böse-Schema, zu simpel der Plot, zu überlegen die Elitetruppe, zu blöde die Gegner. Unfreiwillig komisch sind die ständigen technischen Beschreibungen von Militärspielzeug mitsamt diverser Abkürzungen, es liest sich, als hätte Winslow einen Jahrgang "Soldier of Fortune" abonniert und wollte dieses Wissen unbedingt anbringen.

Letztendlich wirkt dieser Roman zumindest thematisch etwas antiquiert: Er könnte eher in 2003 als 10 Jahre später geschrieben sein und passt 1:1 zu damaligen TV-Serien wie "24" und den in dieser Zeit veröffentlichten Action-Thrillern. Heute sind die amerikanischen Serien und Romane allerdings viel weiter (siehe "Homeland") bzw. der Feind wird längst anderswo gesucht und gefunden.

FAZIT: Als Action-Thriller funktioniert "Vergeltung" schon gut, aber wer verstehen will, warum Don Winslow als einer der besten Spannungsautoren der letzten Jahre gehandelt wird, sollte eher "Tage der Toten", "Zeit des Zorns", "Frankie Machine" oder "Die Sprache des Feuers" lesen.


Das lebendige Theorem
Das lebendige Theorem
von Cédric Villani
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unverständlich aber dennoch unterhaltsam, 22. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Das lebendige Theorem (Gebundene Ausgabe)
Wenn Villani uns hier an seinen Gedankengängen teilhaben lässt, hängt er zumindest mich (Dipl.-Math. mit Schwerpunktfach Physik, Studium aber schon ~20 Jahre her) über weite Strecken derartig schnell ab, eigentlich schon ab der zweiten Seite in Kapitel 1, dass ich in einzelnen Passagen buchstäblich kein Wort verstehe. Er erklärt auch nicht allzuviel (vaD nicht die erklärungsbedürftigen Teile) und das didaktische Konzept, sofern es eins gibt, hat zumindest bei mir nicht gegriffen.

Damit sind sehr viele Seiten des Buches für einen Großteil der Leser schlicht unverständlich, so weit hänge ich mich dann doch aus dem Fenster. Das hat zum Beispiel Simon Singh mit "Fermats letzter Satz" erheblich besser hinbekommen, und der Beweis dazu ist auch schwere Kost.

Dennoch finde ich "Das lebendige Theorem" nicht schlecht: Man erhält einen Blick in den Kopf eines äußerst selbstbewussten Genies und seiner Denkprozesse und bekommt ein ganz gutes Gefühl dafür, auf welch verschlungenen Pfaden Fortschritte in einer derart weit entwickelten Wissenschaft heutzutage überhaupt erzielt werden können.

Ich fühlte mich an die Lektüre von Stephen Hawkings Klassiker "Eine kurze Geschichte der Zeit" erinnert: in vielen wichtigen Passagen unverständlich aber dennoch ziemlich unterhaltsam...


Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen
Antifragilität: Anleitung für eine Welt, die wir nicht verstehen
von Nassim Nicholas Taleb
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,99

196 von 218 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine gute Idee macht noch kein gutes Buch..., 3. Juni 2013
Für dieses Buch gilt so ziemlich das Gleiche wie für Talebs Bestseller "Der schwarze Schwan": Eine prinzipiell interessante Idee (Was ist das Gegenteil von Fragilität? Eben NICHT Robustheit) wird durch endlose Wiederholungen und Betrachtungen von allen Seiten breit getreten, ohne dass auf den letzten ca. 500 Seiten des Buchs ein nennenswerter Erkenntnisgewinn zu verzeichnen wäre.

Die mittlerweile bekannte Angewohnheit von Taleb, sich dabei auf arrogante Weise über andere lustig zu machen und gleichzeitig die eigene vermeintliche Geistesgröße in den Mittelpunkt zu stellen, mag auf einige Leser "erfrischend" wirken, ich fand es eher nervig. Das ständige Einprügeln auf Analysten/Menschen, die Anzüge tragen/Naturwissenschaftler/Menschen, die Prognosen erstellen/Antike Philosophen/Menschen, die Zeitung lesen/Berater/Reiche Menschen im Smoking etc. ist wohlfeil und sehr ähnlich bereits im "Schwarzen Schwan" vorhanden, hier wird es halt noch einmal aufgekocht. Ich bin allerdings sicher, dass gerade dieser herablassende Stil das wahre verkaufsfördernde Argument für Talebs Bücher ist.

Denn die akademische Qualität seiner Gedankenwelt kann es nicht sein: Neben der Vorstellung des Konzepts der Antifragilität auf den ersten Seiten findet nichts Spannendes mehr statt, und wirklich ärgerlich ist es, wenn Folgerungen in Form eines "Das ist der Grund für..." geäußert werden, die dann aber in keinerlei Weise empirisch begründet werden. Dieses Mittel der "Beweisführung" wird leider über Gebühr genutzt und hat mir letztendlich die Lektüre verdorben, da damit viele (auch nachvollziehbare) Äußerungen auf reine Glaubenssätze reduziert werden.

Da dieses Buch des Öfteren in Kombination mit Kahnemans "Schnelles Denken, langsames Denken" bei Amazon angeboten wird: Der Unterschied ist eben schon, dass bei letztgenanntem auf fast jeder Seite ein neuer interessanter Gedanke präsentiert und dann auch über empirische Studien nachgewiesen wird (das macht natürlich Arbeit...). Und obwohl ich die Lektüre von Kahnemans Buch bereits vor einem Jahr abgeschlossen habe, komme ich gerne immer wieder darauf zurück.

Das wird mir bei "Antifragilität" wohl eher nicht passieren.
Kommentar Kommentare (18) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2017 9:31 PM CET


Tribal Tech-Illicit
Tribal Tech-Illicit
Wird angeboten von London Lane Deutschland
Preis: EUR 49,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Henderson & Co. in Topform, 4. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Tribal Tech-Illicit (Audio CD)
Eine Scheibe mit hervorragender gitarrenlastiger Musik, sehr kompromisslos und nichts für nebenbei. Die Abneigung der Musiker gegenüber dem üblichen Mainstreamgedudel wird direkt beim Opener "Big Wave" deutlich, das wie eine Muzak-Fahrstuhluntermalung beginnt und binnen Sekunden von den vier Beteiligten in ein schönes Stück "echter" Fusion zerlegt wird.
Dieses Niveau wird konsequent durchgehalten, es gibt viele knallige Up-Tempo Nummern, mein Favorit ist allerdings das ruhigere "Slidin' Into Charlisa", der beste Blues, den ich von Scott Henderson kenne.
Sehr empfehlenswert.


Tribal Tech
Tribal Tech
Preis: EUR 18,48

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Fusionmusik, 4. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Tribal Tech (Audio CD)
Wem die neueren Werke wie "Thick" oder "Rocket Science" zu abgefahren sind, der wird diese Aufnahmen mögen. Sie zählen für mich neben "Illicit" und "Face First" zu den absoluten Highlights von Tribal Tech.
Komplexe Kompositionen (aber noch nicht zu verkopft) mit ausreichend Raum für extreme Soli, Spitzenmusiker in einer eingespielten Band, jede Menge Power und das alles in gutem und transparentem Sound machen diese und die o.g. CDs zu meinen persönlichen Favoriten unter den gitarrenlastigen Fusionplatten.


Michel Camilo
Michel Camilo
Wird angeboten von for-collectors-only
Preis: EUR 16,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trio-Jazz mit Power, 31. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Michel Camilo (Audio CD)
Das Debüt von Michel Camilo auf einem Major Label (CBS) von 1988 ist auch heute noch erstaunlich und eines der besten Trio-Jazz Alben der 80er.
Unterstützt von hervorragenden Mitmusikern (Marc Johnson / Lincoln Goines am Bass, Dave Weckl / Joel Rosenblatt am Schlagzeug) werden diverse Feuerwerke mit einer Energie abgebrannt, die ich bis dato bei einer akustischen Besetzung noch nicht gehört habe.
Die Klassiker "Caribe" und "Suite Sandrine Part I" sind hier in der Original-Version zu finden und zählen auch heute noch zum festen Repertoire eines jeden Camilo-Konzertes.


On The Other Hand
On The Other Hand
Wird angeboten von horizonsde
Preis: EUR 27,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber..., 31. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: On The Other Hand (Audio CD)
Michel Camilo hat in all seinen bisherigen CDs immer größten Wert darauf gelegt, dass die Rhythmusgruppe auf seinem Niveau spielt, sprich: Nur die Besten sind gut genug. Deshalb sind Camilos gelungenste Aufnahmen auch diejenigen mit Dave Weckl bzw. Joel Rosenblatt am Schlagzeug und Anthony Jackson am Bass.
Cliff Almond ist ein sehr guter Schlagzeuger (und auf der Big Band CD "One More Once" auch in Top-Form), aber auf den Aufnahmen hier eben doch nicht so einfallsreich und druckvoll wie seine Vorgänger.
Auch sind einige Kompositionen nicht besonders interessant, von den Eigenkompositionen ist am besten noch das Titelstück, im Gegensatz dazu ist "Forbidden Fruit" allerdings höchstens Füllmaterial.
Fazit: Vier sehr gute Nummern = Eine gute CD, aber zum echten Camilo-Fan haben mich andere Aufnahmen gemacht (nämlich "Why Not?", "In Trio", "Michel Camilo", "On Fire", "Rendezvous" und "One More Once")


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