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Rezensionen verfasst von
Hattie "hattie"

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Keltoum's Daughter [UK Import]
Keltoum's Daughter [UK Import]
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 10,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Hommage an die Frauen Algeriens, 20. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Keltoum's Daughter [UK Import] (DVD)
In seinem Film "Bent Keltoum" erzählt Mehdi Charef die Geschichte von Rallia, einer entwurzelten jungen Frau, die als Adoptivkind in der Schweiz aufwuchs und nun nach Algerien zurückkehrt, um ihre leibliche Mutter zu finden, von der sie nichts als deren Namen weiß: Keltoum.

In dem kleinen abgelegenen Heimatdorf ihrer Mutter angekommen, findet Rallia nur ihren Großvater und ihre geistig verwirrte Tante Nedjma vor, die ihr stolz erzählen, dass Keltoum in einem großen Hotel in El Qaranta arbeitet und jeden Freitag mit Geschenken aus der Stadt heimkehrt. Rallia erkennt jedoch bald, dass Keltoum nicht kommen wird. Gemeinsam mit ihrer Tante Nedjma begibt sie sich auf die Reise zu ihrer Mutter, eine abenteuerliche Reise, die sie durch ein unbekanntes Algerien führt, fernab jeglicher Touristenromantik. Rallia entdeckt hierbei nicht nur das Land ihrer Herkunft, sondern wird auch mit schmerzhaften Wahrheiten konfrontiert, mit denen sie nicht gerechnet hat. Auch das Ergebnis der Suche sieht anders aus, als Rallia erwartet hat.

Charef setzt auf die Kraft der Bilder. Er zeigt die karge Schönheit der Wüstenlandschaft Algeriens und das harte Leben der algerischen Frauen in ruhigen Bildern, die niemals aufdringlich, sondern für sich allein wirken.

Dieser Film ist eine Hommage an die Frauen Algeriens, die unter härtesten Bedingungen in der kargen Wüstenlandschaft ihr Leben bestreiten müssen. Ein wunderbarer Film, der berührt.


Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
Die verlorenen Söhne: Plädoyer für die Befreiung des türkisch-muslimischen Mannes
von Necla Kelek
  Gebundene Ausgabe

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut geschrieben und oberflächlich zugleich, 20. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Humorvoll und warmherzig geschrieben, ist dieses Buch ein kunterbuntes Gemisch aus autobiographischen Anteilen, Beobachtung und qualitativen Interviews. Der Informationsgehalt ist hier zweifelsohne höher als in Keleks "Die fremde Braut", dennoch bleibt Kelek auch hier leider eher an der Oberfläche. Will man sich näher mit der Thematik befassen, ist daher Ahmet Topraks "Das schwache Geschlecht - die türkischen Männer" weitaus empfehlenswerter.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 9, 2014 4:29 PM CET


Das schwache Geschlecht - die türkischen Männer. Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre
Das schwache Geschlecht - die türkischen Männer. Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre
von Ahmet Toprak
  Broschiert

28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundiert, 10. August 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wissenschaftlich fundiert gewährt uns Toprak einen tiefen Einblick in eine in sich abgeschottete kleine Welt inmitten unserer Gesellschaft, die wesentlich durch starre patriarchalische Strukturen, Gewalt, Menschenverachtung und vor allem durch massive Frauenverachtung gekennzeichnet ist - einen Einblick, der für den Leser/die Leserin schwer erträglich ist.

Nahezu deckungsgleich sind die Erzählungen der interviewten Männer geprägt von der Ablehnung des Werte- und Normensystems der Aufnahmegesellschaft und: Gewalt! Gewalt in der eigenen Erziehung, Gewalt des Vaters gegenüber der Mutter, die gewalttätige Erziehung der eigenen Kinder und die selbstverständliche Gewaltausübung gegenüber der Ehefrau, die in allen beschriebenen Fällen auch Vergewaltigung impliziert. Ein Unrechtsbewusstsein der interviewten Männer ist nicht spürbar. Es erscheint so unvorstellbar, dass man als Leser/in versucht ist, die Interviewpartner Topraks als bedauerliche Einzelfälle hinzustellen. Dennoch: Toprak beschreibt das Normen- und Wertesystem von türkischen Familien, die die ländlich-traditionellen Werte der Herkunftsgesellschaft konserviert haben und ihr Leben auch in der Aufnahmegesellschaft danach ausrichten, und es handelt sich insofern nicht um eine Minderheit, als die meisten türkischen Migrantenfamilien aus eben diesen ländlichen Gegenden der Türkei emigriert sind.

Die Darstellungen Topraks verdeutlichen, wie schwierig es ist, ein derart starr strukturiertes Kollektiv zu integrieren, ja, überhaupt für Integrationsmaßnahmen zu erreichen. Die monokausale Erklärung Topraks, der diese Missverhältnisse allein in sozio-ökonomischen Faktoren begründet sieht, greift jedoch meines Erachtens zu kurz, da hier der unkontrollierte Familiennachzug, die Aushebelung des Stopps des Familiennachzugs durch arrangierte Ehen und der dadurch ermöglichte Wiederaufbau des engmaschigen, alles kontrollierenden familiären Gebildes auch eine wesentliche Rolle spielt.

Abschließend kann jedenfalls zu diesem Buch gesagt werden: Harter Tobak, aber absolut empfehlenswert für Menschen, die sich mit dem Thema Migration beschäftigen.


Die Wut und der Stolz
Die Wut und der Stolz
von Oriana Fallaci
  Gebundene Ausgabe

18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zutiefst politisch unkorrekt, 2. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wut und der Stolz (Gebundene Ausgabe)
Unter dem Schock des 11. Septembers stehend, provoziert das wütende Pamphlet Fallacis - polarisierend und bewusst politisch unkorrekt - eine längst überfällige Diskussion. Eine Diskussion darüber, was tolerabel ist und was nicht und vor allem, wann Toleranz tödlich sein kann.


Einmal Hans mit scharfer Soße : Leben in zwei Welten
Einmal Hans mit scharfer Soße : Leben in zwei Welten
von Hatice Akyün
  Gebundene Ausgabe

28 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich und bemüht, 30. Dezember 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bemüht humorvoll beschreibt Akyün das Leben zwischen zwei Kulturen. Eine karikierende Darstellung beider Kulturen gelingt Akyün jedoch nicht wirklich. Vielmehr wird die türkische Kultur glorifiziert, seitenweise widmet sich Akyün oberflächlichen Themen, wie der Zubereitung von Essen und der Körperhygiene, unangenehme Themen, wie z.B. die innerfamiliale Gewalt in vielen türkischen Familien, werden hingegen ausgespart oder, wenn unumgänglich, nur kurz gestreift und geschönt; die Position der türkischen Frau wird in einem Maße aufgewertet, das der Realität nicht entspricht.

Der Leser erfährt zudem, dass Türkinnen Meisterinnen der erotischen Verführung sind, die alle Männer um den Finger wickeln - mit Seitenhieben auf deutsche Frauen, hier Synonym für unerotische Trampel, geht Akyün nicht eben sparsam um. Vergleiche zwischen der türkischen und der deutschen Kultur fallen grundsätzlich zugunsten der türkischen Kultur aus, einzig Ordnungssinn und Zuverlässigkeit, Klischees, die niemandem weh tun, können Anerkennung finden. Daher überrascht es auch nicht übermäßig, dass in diesem Buch zwar ein deutscher Hans gesucht wird, der sich jedoch den türkischen Gepflogenheiten anpassen und diese übernehmen soll, deutlich sichtbar u.a. auch an der Forderung, dass sich der deutsche Freund beschneiden lassen soll.

Akyün demonstriert eindrucksvoll und erschreckend, dass Bildung und sehr gute Sprachkenntnisse allein nicht zu einer besseren Integration beitragen. Sie bleibt in ihrem Buch kritiklos den tradierten türkischen Werten verhaftet, ihre westliche Orientierung und Aufgeschlossenheit mutet scheinbar an. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieses Buch trotz des oberflächlichen Geplänkels oder vielleicht gerade deshalb, nahezu schmerzhaft für den Leser, das Hin- und Hergerissensein zwischen zwei Kulturen und die damit verbundene Desorientierung beschreibt.


Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland
Die fremde Braut: Ein Bericht aus dem Inneren des türkischen Lebens in Deutschland
von Necla Kelek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,90

11 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 19. Dezember 2005
Trotz medienwirksamer Aufbereitung stellt sich dem Leser bei der Lektüre dieses Buches unweigerlich die Frage nach der Intention der Autorin. Als Autobiographie zu oberflächlich gehalten, als soziologische Arbeit wissenschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht werdend, die Lebenssituation junger Türkinnen nur kurz streifend, enttäuscht dieses Buch in jeder Hinsicht.

Der Erzählstil ist langatmig, fundierte Einblicke in die Lebenssituation junger Türkinnen werden nicht gegeben. Das Aufzeigen von Hintergründen und eine Analyse der Familienstrukturen erhofft sich der Leser vergebens. Schade.


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