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Rezensionen verfasst von
Medingo

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Seesaw (Limited Edition)
Seesaw (Limited Edition)
Preis: EUR 16,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einführung in den Blues, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Seesaw (Limited Edition) (Audio CD)
Beth Hart und Joe Bon Bonamassa haben sich zusammengefunden, um gemeinsam Jazz- und Blueslieder der letzten 100 Jahren zu spielen. Klingt für manchen vielleicht nicht spannend; für mich ist es eine Offenbarung. Der Vorgänger hat mir nicht nur zwei Ausnahmekünstler unserer Zeit näher gebracht, er hat mir den Blues auch als ganzes näher gebracht.

Das klingt jetzt sehr dick aufgetragen und natürlich gibt es bessere und bedeutendere Bluesalben. Das alte und auch dieses Album sind lediglich eine Zusammenstellung von Blues- und Jazzsongs, die neu arrangiert worden sind. Diese Cover sind natürlich erstklassig und werden durch die Stimme von Beth Hart fast durchweg aufgewertet. Das Album bietet denjenigen, die sich mit Blues erstmals ein wenig ernsthaft beschäftigen möchten einen perfekten Einstieg und allen Bluesfans ein einfach schönes Album.

Anspieltipps:
Them there Eyes, so charmant kann ein 83 Jahres altes Lied klingen.
Nutbush City Limits, dass rockigste Lied, hier kommt das kraftvolle an der Stimme von Beth Hart perfekt zur Geltung.
Miss Lady, herrlich verspieltes Lied.

Die schwächeren Lieder:
Richtig schlecht finde ich kein Lied. Bei Rhymes geht mir der Gegenpart zu Beth Hart auf die Nerven und Strange Fruit ist mir zu schwerfällig.


Recto Verso
Recto Verso
Wird angeboten von CDundDVDDiscount Preise incl. MwSt.
Preis: EUR 15,08

21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch gutes Album, 11. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Recto Verso (Audio CD)
Da ist es also, das zweite Album von Zaz. Zweite Alben sind bei vielen Künstlern oftmals richtungsweisend. Bei Zaz meiner Meinung nach nicht. Es ist für mich weder ein (schlechter) Abklatsch des ersten, noch halte ich es für sonderlich innovativ, dafür ist es mir zu brav.

Es fehlt mir bei vielen Liedern die Dynamik des Vorgängers. Dennoch handelt es sich um ein gutes Album, welches mich nicht enttäuscht hat.

Die Lieder im einzelnen:

On Ira + Comme Ci, Comme ça
Schöne, eher schnellere Lieder – könnten auch auf dem Vorgängeralbum sein.

Gamine
Sehr poppiges Lied, habe hier ein wenig Angst, dass es mir schnell auf die Nerven geht.

T'attends Quoi
Eher langsameres Lied. Klingt etwas wie ein Füllsong, gefällt mir eher nicht.

La Lessive
Eine Ballade, die kaum Instrumentiert ist. Meiner Meinung nach hat Zaz für solche Lieder keine passende Stimme (mir gefällt das fröhlich-freche & dynamische an Ihrer Stimme).

J'ai Tant Escamote
Klingt wie ein Zirkuslied. Zunächst gewöhnungsbedürftig, gefällt mir aber beim dritten mal hören plötzlich besser, was immer ein gutes Zeichen ist.

Deterre
Sorry, für mich das schlechteste Lied auf dem Album.

Toujours
Uptempo Song, der perfekt zur Stimme von Zaz passt. Das für mich beste Lied des Albums.

Si Je Perds
Eine Ballade, bei der mir wie auch bei La Lassive, der Gesang nicht gefällt.

Si
Die Nächte Ballade. Diesmal gefällt mir das Songwriting. Bei meiner Meinung zu Ihrer Stimme bei Balladen bleibe ich aber.

Oublie Loulou
Lustiges Lied. Sehr wild. Lockert nach den beiden Balladen das Album auf. Von daher gut.

Cette Journee + Nous Debout
Für mich schwache Lieder. Mir fehlt das Erinnerungswürdige. Es plätschert vor sich hin.

La Lune
Das Lied rettet den vierten Stern. Gefällt mir ausgesprochen gut. Schöner Abschluss.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2013 1:03 AM MEST


Ilium
Ilium
von Dan Simmons
  Taschenbuch

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ilium und Olympos als Gesamtwerk, 29. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Ilium (Taschenbuch)
Vorbemerkung
Diese Rezension bezieht sich auf beide Teile Ilium und Olympos.

Strukturell lege ich meine Eindrücke des Buches in verschiedenen Teilbereichen dar und kennzeichne diese jeweils mit Überschrift.

Handlung
Das Buch gliedert sich grob in drei verschiedene Handlungsfäden. Diese teilen sich wiederum in nun ja kleinere Handlungsfäden auf. Erst gegen ende laufen diese Fäden zusammen.

Ein Teil spielt auf einer alternativen Erde, auf jener der Trojanische Krieg voll entbrannt ist. Der Krieg wird von sogenannten Scholikern (von den "Göttern" erschaffene Gelehrte, welche einst auf unserer Erde gelebt haben) mit Homers Ilias verglichen.

Ein weiterer Teil spielt auf unserer Erde in einer fernen Zukunft. Die Menschheit befindet sich in einem hedonistischen Zustand und lässt sich von Maschinenwesen bedienen. Das leben besteht detailliert aus Partys, wechselnden Bekanntschaften, schlafen und essen.

Der dritte Teil spielt zunächst auf dem Jupitermond Europa. Dort (auch auf anderen Jupitermonden) leben Cyborgs, welche sich Moravecs nennen. Diese einst von Menschen erschaffenen Wesen haben ein eigenen Staatsgebilde und wirken auf wundersame Weise im gesamten Buch am ehesten Menschlich.

Stil
Das Buch strotzt vor Kreativität. Die Augenscheinlichen Einflüsse des Romans sind neben Homers Ilias und der Odyssee, Shakespeare der Sturm. Der Autor zitiert gerne und oft die genannten Werke, sowie Marcel Proust und die Sonette von Shakespeare. Das Buch an sich ist dennoch leicht lesbar - eine Vorkenntnis der genannten Werke ist nicht unbedingt erforderlich, wobei Grundkenntnisse der Ilias von Vorteil sind.

Das Buch als spannend zu beschreiben wäre falsch. Nur gegen ende ergibt sich ein kleiner Spannungsbogen. Bemerkenswert ist die Sprache der Charaktere, z. B. wenn Götter wie wild fluchen entsteht schon eine gewisse Situationskomik.

Weiterhin erwähnenswert ist, dass Dan Simmons sich keine Mühe gibt die technologischen Errungenschaften der verschiedenen im Buch vorkommenden Zivilisationen zu erklären. Die Eigenschaften der jeweiligen Technik erschließen sich in fast allen Fällen ausschließlich aus dem Kontext.

Charaktere
Hier gibt es Licht und Schatten. Der Hauptcharakter Thomas Hockenberry ist ein sehr gelungener Charakter, welcher für mich der Sympathische (Anti)Held des Buches ist. Auch die Morarvecs sind sehr gelungen inszenierte Charaktere. Mit den Göttern des Olymp konnte ich mich nach anfänglicher Skepsis im Laufe des Buches anfreunden. Die Menschen auf unserer Erde wirken dagegen blass. Die schlagartigen Entwicklungssprünge von manchen Personen zu einer Art Held wirken unglaubwürdig und sind teilweise nur schwer nachzuvollziehen.

Fazit
Ein durchaus gelungenes, kurzweiliges (obwohl langes) Buch. Insbesondere für Menschen mit einem Faible für die Antike ist das Buch sehr interessant und zum Teil spaßig zu lesen. Reinen Technikliebhabern (wie ich keiner bin) ist das Buch sicher nicht zu empfehlen. Auch Menschen, jene ein Action geladenes oder ein enorm spannendes Buch erwarten kann ich keine Empfehlung aussprechen.

Kritikwürdig sind vor allem das Ende, welches verschiedene Handlungsstränge nur sehr unbefriedigend abschließt, sowie der Handlungsfaden auf unserer Erde, der mich am Anfang stark gelangweilt hat und später unglaubwürdig wird.

Anmerkung
Die politischen Anspielungen von Dan Simmons sind für mich etwas störend, da sie nicht differenziert sind und auch nicht zu Unterhaltungsliteratur passen. Ich für meinen Fall habe versucht mir darüber keine Gedanken zu machen und sie als das zu betrachten was sie sind - ein Teil der Handlung ohne jegliche reale Bedeutung - wir reden schließlich von einem Science-Fiction-Roman.


Die Dämonen: Roman
Die Dämonen: Roman
von Tobias O. Meißner
  Broschiert

6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder ein neuer Tobias O. Meissner, 2. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Dämonen: Roman (Broschiert)
Es gibt Dinge, bei denen man sich nur noch wundern kann - z. B. Warum ist Tobias O. Meissner eigentlich noch kein Superstar in Deutschland? - Warum werden in Deutschland lieber Hohlbein und Konsorten gelesen? - Warum hat Fantasy eigentlich so einen schlechten Ruf? Na ja das mit dem Ruf liegt wohl an eben jenen Hohlbein und Konsorten mit immer gleichbleibender Geschichte ohne wirkliches Schriftstelleriches Talent.

Was macht aber nun eben jener Tobias O. Meissner besser? Die Story in diesem Fall nicht unbedingt - es geht um zwei Dämonen, die sich in einer Menschenwelt bis zum äußersten bekriegen. Der Klappentext, so unnötig wie er klingt hat also gar nicht mal unrecht. In diesem Buch geht es auch nicht, wie in anderen Büchern von T.O.M. letztendlich um etwas größeres, über das man länger nachdenken muss. Dieses Buch ist vielmehr reine Unterhaltung, sofern man Kriegsgeschehen als Unterhaltung anpreisen darf. Es gibt kein Füllmaterial, ständig passiert etwas, langweilige Passagen sind nicht vertreten. Jetzt kann man natürlich sagen, dass dies nichts mit Schriftstellericher Brillanz zu tun haben mag. Nur man muss bedenken, wie viele Bücher, welche nur der Unterhaltung dienen sind dann auch wirklich dauerhaft interessant.

Letztendlich muss man sich selbst vor jedem Buch fragen, welche Erwartungen man an ein Buch stellt. Wer nun erfrischend leichte Kost von beachtlicher Schriftstellericher Qualität lesen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.


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