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Rezensionen verfasst von
Jo84 (Minden, Westfalen)
(TOP 500 REZENSENT)   

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Penny Dreadful Volume 1
Penny Dreadful Volume 1
von Krysty Wilson-Cairns
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Comic-Prequel zur gleichnamigen Gothic Noir-TV-Serie, 28. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Penny Dreadful Volume 1 (Taschenbuch)
"Penny Dreadful" war eine im England des viktorianischen Zeitalters angesiedelte Gothic-Noir TV -Serie (2014-2016) mit u.a. Eva Green, Timothy Dalton, Josh Hartnett und Billie Piper, die auf drei Staffeln konzipiert war, welche auch alle realisiert wurden. Die bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte dieser Zeit wie Dorian Grey, Victor Frankenstein oder Vampire von Dracula wurden hier in einer wilden Story vereint.
Bei Titan Comics erscheinen bis heute ergänzende Comics zur Serie, deren erste fünf Einzelausgaben hier gebündelt als SC-Prequel zur Serie erschienen. Da die Comics von den Screenwritern der Show selbst (Chris King, Krysty Wilson-Cairns und Andrew Hinderaker) geschrieben wurden kann sie tief in die Ursprungsstimmung der serie eintauchen und neben bekannten Szenen auch subtile Ergänzungen zur Show liefern, die die Fans lieben. Die knallgrellbunte Grafik von Louie De Martinis ("Tron:Ghost in the Mashine", "Grimm Fairy Tales") ist dabei zuerst gewöhnungsbedürftig, aber zumindest äußerst individuell gehalten. Seine Computerdrawings deuten vieles nur an, schaffen es aber zumindest, die Hauptpersonen wie in der Fernsehserie aussehen zu lassen. Buch eins enthält die ersten fünf Ausgaben der Titans-Heftreihe. Titan Comics hat es sich zur Gewohnheit gemacht, die Ausgaben seiner Serien immer mit besonders vielen Variants auszustatten. Dieses TPB bringt nur die fünf Hauptcover (vier davon von Guillem March) sowie eine zweiseitige Gallery mit 13 weiteren Titelbildern (also längst nicht allen verfügbaren) im Kleinformat.
Der Comic ist natürlich nur schwer zugänglich wenn man die Fernsehserie dazu nicht gesehen hat, denn er ist als reine Ergänzung gedacht. Es geht um Mina Harker, die verschwunden ist. Ihre beste Freundin Vanessa Ives forscht zusammen mit Minas Vater Sir Malcom, seinem schwarzen Diener Sembene und ihrem Mann Jonathan Harker nach ihr. Immer mehr verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Mina nicht einfach verschwunden ist, sondern einem geheimnisvollen Meister verfallen ist und sich in einer Welt zwischen Leben und Tod voller Dämonen aufhält, zu der Menschen nur über Träume und Visionen Zugang haben...


Superboy and the Legion of Super-Heroes Vol. 1
Superboy and the Legion of Super-Heroes Vol. 1
von Paul Levitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 48,99

5.0 von 5 Sternen Weiterführung der "Archive Editions" unter neuer Aufmachung, 27. Juni 2017
In den Siebzigern war "Superboy and the Legion Of Superheroes" so ziemlich die beste Superheldenserie die man kaufen konnte. Auch heute noch geniesst sie unter Fans absoluten Kultstatus. Deshalb erschien bis 2012 auch eine opulente HC-Reihe, in der 13 Volumes in hervorragender Aufmachung mit Schutzumschlag erschienen, die die Geschichten der Heftreihen "Superboy", "Superboy and the Legion of Superheroes" und "DC Special" bis November 1977 sammelten. Danach brach die hervorragende Reihe leider unverständlicherweise ab, obwohl das verfügbare Material selbst für Fans immer interessanter wurde. "Superboy and the Legion of Superheroes" 233 war das letzte damals in Sammelbandform veröffentlichte Heft.
Nach fünf Jahren hat sich DC endlich dazu durchringen können, die Publikation in neuer Aufmachung fortzuführen. Logischerweise knüpft sie genau dort an, wo die alte Reihe abbrach, und enthält auf 312 Seiten die Stories aus "Superboy and the Legion of Superheroes" 234-240, "All New Collectors Edition C"-55 und "DC Super-Stars" 17, die den Rest des Jahres 1977 und die erste Hälfte des Jahres 1978 abdeckt. Auf deutsch erschienen einige dieser Geschichten im 13. "Superman Superband" (1979), weshalb sie für mich persönlich besonders mit Jugenderinnerungen behaftet sind. Die neue Edition sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Als absoluter Fan dieser Phase der Legion freut es mich natürlich sehr, dass die Reihe endlich weitergeführt wird. Mit Mike Grell übernahm auch ein Zeichner teilweise die Geschichten, der alleine durch "Warlord" bereits zum Kultzeichner avancierte. Aber leider ist das Papier deutlich schlechter als in den Archives Editions, es gibt kein einleitendes Vorwort und keine Zeichnerbiografien mehr und auf einigen wenigen Seiten ist sogar der Druck schlechter. Und auch wenn die alte Aufmachung mittlerweile wohl als "nicht mehr zeitgemäß" gilt wäre mir eine Fortführung der bisherigen Reihe doch lieber gewesen. Für diese "Konzeptänderung" hat DC nun fünf Jahre gebraucht? Wenn man bedenkt, dass das Buch neu einen halben Hunderter kostet kann man nur mit dem Kopf schütteln, denn dass man sich besondere Mühe gegeben hat kann ich hier nicht erkennen. Wenigstens die Originalcover sind aber nach wie vor mit abgedruckt.
Das Material hat nach wie vor noch fünf Sterne verdient. Trotzdem muss ich erwähnen, dass es eben deutlich schlechter ist als die Archives Editions, und sozusagen den Unterschied zwischen fünf und sechs Sternen (deren Einführung echt mal angebracht wäre) ausmacht.


Empress: Bd. 1
Empress: Bd. 1
von Mark Millar
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

3.0 von 5 Sternen Star Wars-Verschnitt in sieben Kapiteln, 26. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Empress: Bd. 1 (Taschenbuch)
Mark Millars neue Reihe ist diesmal wieder reiner SF-Stoff. "Empress" enthält die im Original siebenteilige Miniserie gleichen Namens plus alle verfügbaren 14 Titelbilder zu der Reihe. Es geht um die Königin Emporia, die mit ihren Kindern vor ihrem Ehemann, dem grausamen und erbarmungslosen König Morax flieht. Beschützt wird sie dabei von ihrem Bodyguard Captain Havelok. Aber Morax Schergen sind ihnen immer auf der Spur. Denn Morax hat beschlossen, dass die ganze Brut wegen dieses Frevels sterben muss...
Natürlich ist es schön, mit Morax mal wieder einen Bilderbuch-Klischeebösewicht vor Augen zu haben. Der ist so abgrundtief böse, dass man es schon wieder kaum ernst nehmen kann, was eigentlich auch für den Rest des Bandes gilt und sicher auch Millars Absicht war. Die atemlose Hetzjagd über verschiedene Planeten ist mitunter arg am Slapstick einzuordnen und enthält viele Elemente, die auch gut in die Star Wars-Reihe passen könnten. Die Zeichnungen von Stuart Immonen sind dazu sehr klar, die Tuschezeichnungen von Wade von Grawbadger sauber ausgeführt, und es passt, dass Immonen auch schon viel für Star Wars selbst gearbeitet hat. Die Colorierung von Ives Svorcina (Secret Wars, Thor) ist dabei gut, aber nicht überdurchschnittlich.


DC Comics/Dark Horse: Batman vs. Predator (Batman Dc Comics Dark Horse Comics)
DC Comics/Dark Horse: Batman vs. Predator (Batman Dc Comics Dark Horse Comics)
von Chuck Dixon
  Taschenbuch
Preis: EUR 28,99

4.0 von 5 Sternen Die drei Crossover-Klassiker in einem SC-Band gesammelt, 24. Juni 2017
Predatoren in Gotham! Alleine die Ideen zu diesen Crossovers waren Geniestreiche, und zu diesem Zeitpunkt noch viel abwegiger als man heutzutage denken sollte. Dieser SC-Sammelband enthält die Nachdrucke des ersten dreiteiligen Batman / Predator-Crossovers (1991/1992), die vier Teile der zweiten Serie (1994) und auch die vier Teile des dritten Crossovers (1997/1998) sowie alle regulären Cover plus eine 21-seitige Covergallery von Variants- oder Sondercovern.
Das Original wurde von Dave Gibbons geschrieben, der damals dank seiner Arbeit an "Watchmen" ein Superstar war. Mit Andy und Adam Kubert fanden sich auch recht interessante Zeichner / Tuscher für den Dreiteiler, und auch die Farbgebung von Sherilyn Van Valkenburgh war gut genug dass sie auch heute noch nicht meine Augen grob verletzt- keine Selbstverständlichkeit bei Material aus dieser Zeit. Cover von Arthur Suydam runden das Team ab.
Crossover II wurde von Doug Moench geschrieben und dem polarisierenden Paul Gulacy ("Master Of Chang Chi", "The Rook") in Szene gesetzt. Tuscher Terry Austin hielt sich eng an die Pencil-Vorgaben. Wie erwähnt, Gulacy ist umstritten; aber ich habe seinen Stil immer geschätzt. Die Farbgebung von Lovern Kindziersky, Digital Chameleon und carla Feeny ist etwas merkwürdig und gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht und zumindest ungewöhnlich.
Crossover III wurde von Chuck Dixon geschrieben. Vorzeichner Rodolfo Damaggio und Tuscher Robert Campanella sind nicht sonderlich bekannt, liefern aber einen klaren, sauberen Stil ab. Die Farben von Lee Loughridge sind dabei durchschnitt, aber okay. Mir gefällt, dass Dixon neben Commissioner Gordon und Alfred auch Robin, Mr. Freeze, Oracle und Catwoman auftauchen lässt. Übrigens zeigte schon das erste Crossover Batman in einer Rüstung, was ich eigentlich hasse, aber hier macht es Sinn.
Insgesamt gesehen ist das Buch jetzt nicht mega, aber durchaus gut.


Kill or Be Killed Volume 1
Kill or Be Killed Volume 1
von Ed Brubaker
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,49

5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliches Thema, etwas Besonderes!, 24. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Kill or Be Killed Volume 1 (Taschenbuch)
"Kill Or Be Killed" ist die letzte Zusammenarbeit von Ed Brubaker und Sean Phillips, die zusammen seit 1999 schon die Reihen "Sleeper", "Fatale", "Incognito", "The Fade Out" und "Criminal" vorlegten. Und eigentlich gilt für beide, dass sie dabei immer besser werden. Tatsächlich ist "Kill Or Be Killed" für mich die interessanteste der Reihen; und das vor allem deshalb, weil hier eigentlich nichts wirklich eindeutig ist.
Der 28-jährige Student Dylan hat genug vom Leben und versucht sich umzubringen. Als dieser Versuch scheitert kann er das Leben plötzlich wieder mit anderen Augen sehen und findet wieder Gefallen an seiner Existenz. Leider scheint nichts im Leben einfach zu sein, denn kurz darauf erscheint ihm ein Dämon, der jeden Monat einen Mord von ihm fordert für den Gefallen, ihn am Leben gelassen zu haben. Natürlich hat Dylan keine Lust Menschen zu ermorden, aber bald merkt er, dass ihm keine wirkliche Wahl bleibt. Und er versucht sich einzureden, dass er Gefallen daran findet, die richtigen Opfer auszuwählen, die den Tod wirklich verdient haben, und so die Welt sogar ein Stück weit zu verbessern. Aber natürlich kommen auch die Gewissensbisse immer wieder..
Genau das was andere Rezensenten an der Reihe zu stören scheint, nämlich dass hier nichts eindeutig ist, finde ich an dieser Reihe, die für mich einfach perfekt geschrieben ist, besonders interessant und spannend. Dylan weiss nicht, ob der ihm erschienene Dämon echt ist oder nur in seinem Kopf existiert. Er hat auch keine Ahnung ob die von ihm gewählten Opfer wirklich böse Menschen sind und den Tod wirklich verdient haben oder ob sein Gespür ihn hier trügt. Und einmal verletzt er sogar eine Frau in Notwehr schwer, die er nicht für einen schlechten Menschen hält. Dabei war sein Leben schon vorher kompliziert, weshalb er sich ja überhaupt erst umbringen wollte.
Wie ich schon erwähnte finde ich das Buch, das die ersten vier etwas dickeren Ausgaben der Reihe enthält, perfekt geschrieben. Die Erzählung in Ich-Form spiegelt die innere Zerrissenheit Dylans perfekt wider. Allerdings gilt das genauso für die zeichnerische Umsetzung. Fand ich beispielsweise "Fatale" eher durchschnittlich gezeichnet bzw vor allem getuscht, so hat Phillips unglaublich viel dazugelernt seitdem; seine Zeichnungen sind einfach der Oberhammer. Dass sie ein bißchen die Stimmung von Robert Kirkmans Erfolgsserie "Outcast" verbreiten liegt daran, dass sie dieselbe Coloristin beschäftigen: Elisabeth Breitweiser ("Velvet", "The Fade Out") gehört für mich zu den allerbesten ihres Fachs. Hier ist ein absolutes Dreamteam bei der Arbeit, sehr empfehlenswert!


Wonder Woman: Das erste Jahr
Wonder Woman: Das erste Jahr
von Greg Rucka
  Taschenbuch
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Aktualisierte Neufassung der Originstory zum 75. Geburtstag, 23. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Wonder Woman: Das erste Jahr (Taschenbuch)
Dank des aktuellen Kinofilms ist "Wonder Woman" wieder in aller Munde, und auch die printveröffentlichungen in deutschland werden wieder mehr. So richtig "weg vom Fenster" war Wonder Woman eigentlich nie, aber DC sah den 75. Geburtstag der Ikone 2016 als Anlass, wieder vermehrt Comics von ihr herauszubringen. Die Originstory von ihr ist eigentlich hinlänglich bekannt und existiert bereits in etlichen, nur leicht voneinander abweichenden Versionen. Mittlerweile weiß wohl jeder, dass WW von william Moulton Marston erfunden wurde, der außerdem auch bekannt für die Erfindung des Lügendetektors ist. Schon er prägte Dianas Herkunftsgeschichte, die auch in der Neuversion kaum Veränderungen zu bieten hat.
Texter Greg Rucka war schon öfter Stammautor von Wonder Woman, verfasste aber auch Batman-Stories, das verfilmte "Whiteout", etliche Noir -Krimis oder "Gotham Central". Seine in sich abgeschlossene Herkunftsgeschichte erstreckte sich über sieben Einzelhefte, die in dieser Ausgabe gesammelt mit allen 14 verfügbaren Titelbildern erscheint. Sechs der sieben Hefte wurden von der australischen Zeichnerin Nicola Scott (Star Wars, Birds of Prey, Teen Titans, Erde zwei, Blackest Night) zu Papier gebracht, mit der Rucka bereits bei "Black Magick" zusammengearbeitet hat. Ich mag ihren Stil sehr, und der Colorist RomuloFajardo Jr macht seine Sache auch sehr gut. Gastzeichnerin eines Heftes ist die 1990 in Brasilien geborene Bilquis Evely, deren Zeichenstil auch ganz okay ist. Es existiert wieder eine HC-Version des Buches, die auf 333 Exemplare limitiert ist und ein anderes Cover trägt als die SC-version.


Attila-Gesamtausgabe
Attila-Gesamtausgabe
von Maurice Rosy
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Gesamtausgabe um den sprechenden James Bond-Hund, 21. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Attila-Gesamtausgabe (Gebundene Ausgabe)
"Attila" ist eine Comicserie des Texters Maurice Rosy und des Zeichners Derib, der später mit seinen Serien "Yakari" und "Buddy Longway" ganz groß rauskommen sollte. 1966, als der Comic in Planung war, hatte er jedoch gerade erst als Assistent von Peyo an Schlumpfcomics gearbeitet und war noch weit von einer Eigenständigkeit entfernt. Da er nebenher noch an der realistischen Ritterserie "Armand de Casteloup" arbeitete hatte er auch nicht allzu viel Zeit für die Serie. Obwohl sie in "Spirou" neben Serien lief, die heutzutage alle als absolute Klassiker gelten und selbst auch das Zeug dazu hatte wollte das Schicksal es, dass nur vier Alben des Teams erschienen, zu dem noch ein zweiter Texter namens Kornblum gestoßen war. Ein fünftes Script blieb unbearbeitet und wurde erst viele Jahre später von einem anderen Zeichner in Szene gesetzt.
Diese Gesamtausgabe, die im Original von Dupuis verlegt wurde, enthält auf 240 Seiten in HC-Bindung alle vier Alben, die in den Jahren zwischen 1967 und 1973 entstanden, und ca 40 Bonusseiten, darunter zwei Kurzgeschichten und interessantes Sekundärmaterial mit Fotos und Infos. Da die Rechte des fünften Albums bei einem anderen Verlag liegen ist dieses nicht enthalten.
Der Humor des Comics ist vielleicht heute etwas retro anmutend und natürlich ein Spiegel seiner Zeit. Attila ist ein aufrecht gehender und hochintelligenter, sprechender Hund. Er arbeitet für die Schweiz als Agent und tarnt sich dabei oft als normaler und harmloser Vierbeiner. Sicher ist es kein Zufall, dass Reserveoffizier Plätzli, der oft seinen Besitzer spielt, sehr viel Ähnlichkeit mit Benni Bärenstarks Onkel hat, denn Derib war Anfangs natürlich noch sehr von Peyos Zeichenstil beeinflußt. Sicher gibt es bessere Serien, aber Freunde dieser Zeit der frankobelgischen Schule kommen auf alle Fälle auf ihre Kosten.


DJ Format-Separated at Birth
DJ Format-Separated at Birth
Wird angeboten von mario-mariani
Preis: EUR 30,13

5.0 von 5 Sternen Smoothe Oldschool-HipHop-Maxi des britischen Djs, 20. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: DJ Format-Separated at Birth (Audio CD)
"Seperated at Birth" ist ein Track des britischen DJs Matt Ford, besser bekannt als DJ Format, der von seinem zweiten offiziellen Studioalbum "If You Can`t Join Em....Beat Em" aus dem Jahr 2005 stammt. Wie der große Teil seines bisherigen Werkes weckt das Stück Assoziationen an vorrangig amerikanische Oldschool-HipHop-Bands der Achtziger wie "De La Soul" oder "A Tribe Called Quest". Das Stück ist eine Zusammenarbeit mit den Rappern "D-sisive" und "Abdominal". Mit letzterem arbeitet DJ Format seit seinem Debut 2003 immer wieder zusammen, und gerade vor ein paar Tagen ist eine neue Platte von beiden zusammen herausgekommen.
Die B-Seiten "Now You (Clean Version)" und "33 % B-Boy" sind beide nicht auf dem Album zu finden und deshalb für Fans besonders interessant. Sie erfüllen alle Erwartungen der Oldschoolfans; selbst auf scratchen wird in der Laufzeit von 9:45 Minuten nicht verzichtet.


Superman: Megaband 1: Neue Abenteuer
Superman: Megaband 1: Neue Abenteuer
von Jeff Parker
  Taschenbuch
Preis: EUR 28,00

4.0 von 5 Sternen 16 in sich abgeschlossene Geschichten auf 324 Seiten, 15. Juni 2017
Dieser Band enthält als deutsche Erstveröffentlichung die deutschen Versionen der U.S.-Hefte "Adventures of Superman" 1-8 aus dem Jahr 2013. Das Konzept der Serie ist es, lesefreundliche Kurzgeschichten zu publizieren, für die kein Vorwissen nötig ist. Der Band beinhaltet 16 solcher Geschichten auf 324 Seiten im SC-Einband, von denen einige sehr gut sind, andere aber auch "nur" durchschnittlich. Die Texter und Zeichner dieser Hefte sind nur selten Superstars der Szene sondern eher unbekannt. ein paar Namen sind schon bekannt (David Lapham, Jeff Lemire, Jose Villarubia, Chris Samnee, Giuseppe Camuncoli, Sal Buscema, Michael Avon Oeming, Chris Weston, Tim Seeley usw), aber der Bekanntheitsgrad ist auch nicht immer Garant für die gute Qualität des Beitrags. Der Band ist gut, aber "Superman Megaband" 2 ist zwar etwas dünner, bot aber die deutlich besseren Kurzstories.


Bob Morane 01. Atome und Drachen
Bob Morane 01. Atome und Drachen
von Henri Vernes
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Erste Gesamtausgabe der Comicadaptionen um die Romanfigur Bob Morane, 15. Juni 2017
Der 1918 geborene belgische Schriftsteller Henri Vernes schuf mit den Abenteuerromanen um seine Figur Bob Morane ab 1953 einen Welterfolg. Der noch lebende Vernes schrieb bislang über 200 Romane dieser Reihe, von der auch eine reale Fernsehserie und eine Zeichentrickserie existiert. Ab 1959 erschien dieser auch in Comicform, von Vernes selbst getextet und über die Jahrzehnte gezeichnet von Dino Attanasio, Gerald Forton, William Vance, Felicisimo Coria, Jacques Geron und Frank Leclercq. Für Comicfans sind wohl die Alben von William Vance am interessantesten, die ab 1968 entstanden.
Deshalb begann Epsilon 2007 mit der Herausgabe einer Gesamtausgabe, die die weltweit erste chronologische aller von Vance und Coria gezeichneten Abenteuer war, die die sowohl zeichnerische wie auch inhaltliche Chronologie berücksichtigte. Band eins der Reihe beinhaltet die Alben "Die Atomschmuggler", "Die Söhne des Drachen" und "Der schwarze Ritter", die 1968 und 1969 entstanden und alle von Vance gezeichnet wurden. An Bonusmaterial gibt es immerhin 10 informative Seiten über den Werdegang von Vernes. Epsilon nahm damit eine absolute Vorreiterrolle ein, was die eigene Erstellung von Gesamtausgaben oder überhaupt den Trend von Gesamtausgaben angeht. Die Reihe beginnt auch in einer Zeit des Umbruchs, denn genau hier entwickelte sie sich von einer reinen Flieger- und Abenteuerserie (vom Konzept her ähnlich wie Buck Danny) zu einer SF-lastigen Serie, die zahllose andere Serien dieser Zeit (genannt sei hier vor allem Luc Orient) konzeptionell stark beeinflußte. Eigentlich ist das Material fünf Sterne wert, aber ich bin absolut erbost darüber, dass die großartigen Cover von Vance nicht im Innenteil mit abgedruckt wurden sondern sich nur in Streichholzschachtelgröße auf dem Backcover befinden. Wenn man schon eine Gesamtausgabe lanciert, sollte man es wenigstens vernünftig machen. Das Cover dagegen scheint mir ein relativ unscharfer, hochkopierter Ausschnitt zu sein und es ist sicher kein Ersatz für die Originalcover.


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