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Beiträge von Jens Brumma
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Rezensionen verfasst von
Jens Brumma "MasterJ" (Bebra, Hessen)
(REAL NAME)   

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LHI Flysky FS-i6 AFHDS 2A 2.4GHz 6CH Radio System Sender für RC Hubschrauber-Segelflugzeug mit FS-i6 Receiver
LHI Flysky FS-i6 AFHDS 2A 2.4GHz 6CH Radio System Sender für RC Hubschrauber-Segelflugzeug mit FS-i6 Receiver

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Einsteiger empfehlenswert - Für Fortgeschrittene als "Immer-Dabei-Sender" super, 20. Mai 2016
Die Fernsteuerung (Nicht Fernbedienung!) ist prinzipiell für den Preis eine gute Anschaffung.
Ich habe den Sender in der baugleichen Version von Turnigy, welche eine minimal abweichende Software hat.
Der Sender macht von der Verarbeitung selbstverständlich nicht den Eindruck, wie man es von einem Sender der 300€-Klasse erwartet, aber
die Funktionen sind gegeben und darauf kommt es ja in erster Linie an.

Wissenswertes für den Einsteiger:
Diese Fernsteuerung bietet zunächst einfache Funktionen, die man für das erste Modell braucht. Die Fernsteuerung liegt gut in der Hand, da sie im Verhältnis zu anderen Sendern sehr schmal gehalten ist. Das kommt auch kleinen Händen entgegen. Leider gibt es in Deutschland die Empfänger nur zu einem recht hohen Preis, der mit ca. 25 Euro erträglich erscheint, aber wenn man im Ausland einen Empfänger bestellt, dann bezahlt man etwa 12€ inklusive Versand.
Kompatibel ist der Sender mit Empfängern der Marken FlySky, Turnigy, Hobbyking, Eurgle und Reely (von Conrad).
Der Sender ist zwischen 2 Sendemodi umschaltbar. Einmal der standardmäßig eingestellte AFHDS2A, der eine Bi-Direktionale Funkverbindung aufbaut. Das heißt, dass der Empfänger auch wieder Daten an den Sender zurück sendet. Hier ist das Zauberwort "Telemetrie". Mit dem entsprechenden Empfänger und passenden (auch sehr günstigen) Sensoren, lassen sich Daten wie Akkuspannung, Drehzahl des Motors, Höhe und Geschwindigkeit, sowie die Temperatur des Akkus oder des Motors am Sender ablesen. Für solch einen Sender eine tolle Sache.
Der zweite Modus ist die "alte" AFHDS - Übertragung. Die funktioniert nur vom Sender zum Empfänger, hat aber den Vorteil, dass man einen 6-Kanal-Empfänger in Deutschland bereits im günstigen 2er-Pack für 21 Euro bekommen kann. Das kommt dem günstigen Einstieg doch sehr entgegen.

Problem für den Einsteiger:
Wenn man es Problem nennen will, dann kann man dem Sender nachsagen, dass er nicht für alles brauchbar ist, was man sich zumindest im Modellflug wünscht. 6 Kanäle sind schnell ausgereizt, wenn man an dem Hobby dran bleibt. Beispiel: Ein Modell mit zwei Querruderservos, einem Höhenruderservo, einem Seitenruderservo und einem Drehzahlsteller für den Motor belegt bereits 5 Kanäle. Kommen Landeklappen oder Störklappen hinzu, sind die 6 Kanäle voll. Für Spielereien wie Einziehfahrwerk oder schaltbare Beleuchtung ist dann schon kein Platz mehr im Sender.
Zudem sind die Mischfunktionen im Sender mit 3 Mixern etwas knapp. Aber auch das ist für den Anfang ausreichend.
Warum mir die Mixer zu knapp sind möchte ich dem interessierten Einsteiger gerne erklären. Modelle für Einsteiger kommen meist aus dem Segler- bzw. Motorseglerbereich. Diese Modelle haben trotz der guten Eigenschaften für Anfänger einen kleinen Nachteil - die Teile segeln eben gut und wenn man einen Landeanflug einleitet, verschätzt man sich gerne, was die Sinkeigenschaften des Modells angeht. Da kann es durchaus passieren, dass ein Modell nur noch 50cm über dem Boden schwebt und man damit rechnet, dass es gleich aufsetzt und dann bekommt das Modell einen kleinen Aufwind, eine kleine Thermik und steigt plötzlich wieder.
Um hier entgegen zu wirken, kann man bei Modellen mit zwei Querruderservos diese über die vorhandenen Mixer mittels Schalter gleichsinnig etwa im Winkel von 45° nach oben stellen. Man nennt das Flaperons (Flaps von Klappen/Wölbklappen + Aileron von Querruder), oft liest man auch von Spoiler.
Bei diesem Sender hier funktioniert diese Einstellung so, dass man den ersten Mixer verwendet, um zum einen Querruderkanal einen zweiten Kanal hinzuzumischen, damit das zweite Querruderservo sich entsprechend bewegt. In meinem Fall sind das die Kanäle 1 und 6.
Nun sage ich einem Schalter, dass dieser den Kanal 5 (der ja keine Funktion hat) schalten soll. Auch wenn hier am Empfänger nichts am Kanal 5 angeschlossen ist, wird dort dann über den Schalter quasi 0 oder 100% ausgegeben.
Nun muss man den Kanal 5 mit einem zweiten Mixer auf Kanal 1 Mischen, sodass bei betätigtem Schalter das Querruder 45° nach oben steht.
Den 3. Mixer verwendet man nun mit dem Querruder an Kanal 6 auf die gleiche Weise.
Soweit so gut!
Jetzt sind alle Mixer aufgebraucht und eine Kleinigkeit fehlt leider: Man müsste zu den Flaprons eigentlich noch ca. 10% Tiefe am Höhenruder beimischen, damit sich das Modell wirklich neutral verhält, wenn man den Schalter betätigt. Ein erfahrener Pilot gleicht das ganz einfach selbst aus, aber für den Anfänger mit einem entsprechenden Modell ist das nicht sooooo praktisch. Aber man kann die Flaperons natürlich auch "entschärfen" und stellt sie nur 25 oder 30° hoch.

Das soll aber niemanden Abschrecken. Es wird bei Modellfluginteressierten sicher der Tag kommen, an dem sowieso ein neuer Sender gekauft werden muss. Dann muss man diesen hier ja nicht wegwerfen, sondern benutzt ihn - so wie ich - als einen Sender, der immer im Auto mit dabei sein kann und für den Fall eines Diebstahls zwar ärgerlich, aber nicht unersetzbar ist. Außerdem ist er toll für alle einfachen Modelle, die nur über Seite und Höhe oder nur über Querruder und Höhe geflogen werden sowie alle Nurflügel-Modelle. Da der Sender auch sehr leicht ist, kann man ihn Wunderbar im Rucksack mit einem kleinen Modell bei einer Radtour dabei haben.

Wissenswertes für Fortgeschrittene und Funktionsmodellbauer:
Der Sender kann mittels eines USB-Kabels für etwa 5 Euro mit einer erweiterten kostenlosen Software bespielt werden. Dann sind 10 Kanäle verfügbar (10-Kanal-Empfänger vorausgesetzt). Leider gibt es nicht mehr Mixer, aber bei 3x 2-Stufenschaltern, 1x 3-Stufenschalter + zwei Reglern und den 4 Steuerfunktionen, können bei Booten Lichter, Rauchgeneratoren, Wasserpumpen und und und geschaltet werden oder bei LKW Hupe, Winde, Aufliegerkupplung usw.

Allgemeines:
Der Sender lässt sich ohne Probleme von jedem, der mit einem Schraubendreher umgehen kann, von Mode2 (Gas links) auf Mode1 (Gas rechts) umbauen. Ich habe keine Ahnung bzgl. der Langlebigkeit der Steuerknüppel bzw. deren Potis, aber wenn die 2 Jahre durchhalten, dann ist das für den Preis okay.
Es gibt ein Verstecktes Menü in dem Sender. Wenn man beide Steuerknüppel nach links-unten gedrückt hält und den Sender einschaltet, kann man unter Anderem nochmal einen Feinabgleich der Spannung des Senderakkus durchführen und die Knüppel neu justieren. Eine sehr nützliche Angelegenheit. Außerdem ist über dieses Menü dann auch eine andere Firmware aufspielbar.

NACHTRAG:
Das oben genannte Problem mit dem fehlenden Mischer habe ich wie folgt gelöst.
Da für meine Zwecke mindestens einer der Drehregler völlig überflüssig ist, habe ich mich dazu entschieden, auf "elektrischem Wege" den ersten Querruderkanal mit Kanal 5 oder 6 zu mischen (dies ist dann noch über die Programmierung einstellbar). Wenn man den Sender öffnet, dann sieht man von den Potis für die horizentale Bewegung der Knüppel drei dünne Kabel (zwei schwarz, einer rot) zu einer Platine gehen. Nun entscheidet man sich, welcher Drehregler nicht gebraucht wird. Dort lötet man das mittlere Kabel ab und verbindet es auf der eben genannten Platine am mittleren Pin der drei Anschlüsse des Potis (hier darauf achten, dass man nicht die falsche Seite nimmt - man schaut ja jetzt von hinten auf den Sender). Wenn man nun dem des mittleren Kabel beraubten Reglers den Kanal 5 oder 6 zuweist, bewegt sich bei der Betätigung des Querruderknüppels auch der Kanal, den man für den Regler auswählte. Hier sind die Ausschläge zwar nicht auf 100%, aber das braucht man ohnehin selten. Auf diese Weise kann man nun für die Landungen 1x linkes Querruder nach oben setzen, 1x rechtes Querruder nach oben setzen und zusätzlich mit dem 3. Mixer das Höhenruder einen Tick nach unten setzen.


FlySky FS-I6 2.4G 6-Kanal Fernbedienung System FS i6 2.4g 6ch Sender mit FS-iA6 Empfänger für RC Helikopter Multirotor 250 Quadcopter Racing Drohne Flugzeug Dia (ab Lager Deutschland)
FlySky FS-I6 2.4G 6-Kanal Fernbedienung System FS i6 2.4g 6ch Sender mit FS-iA6 Empfänger für RC Helikopter Multirotor 250 Quadcopter Racing Drohne Flugzeug Dia (ab Lager Deutschland)
Wird angeboten von Fishingking
Preis: EUR 51,99

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Einsteiger empfehlenswert - Für Fortgeschrittene ein guter "immer-dabei-Sender", 20. Mai 2016
Die Fernsteuerung (Nicht Fernbedienung!) ist prinzipiell für den Preis eine gute Anschaffung.
Ich habe den Sender in der baugleichen Version von Turnigy, welche eine minimal abweichende Software hat.
Der Sender macht von der Verarbeitung selbstverständlich nicht den Eindruck, wie man es von einem Sender der 300€-Klasse erwartet, aber
die Funktionen sind gegeben und darauf kommt es ja in erster Linie an.

Wissenswertes für den Einsteiger:
Diese Fernsteuerung bietet zunächst einfache Funktionen, die man für das erste Modell braucht. Die Fernsteuerung liegt gut in der Hand, da sie im Verhältnis zu anderen Sendern sehr schmal gehalten ist. Das kommt auch kleinen Händen entgegen. Leider gibt es in Deutschland die Empfänger nur zu einem recht hohen Preis, der mit ca. 25 Euro erträglich erscheint, aber wenn man im Ausland einen Empfänger bestellt, dann bezahlt man etwa 12€ inklusive Versand.
Kompatibel ist der Sender mit Empfängern der Marken FlySky, Turnigy, Hobbyking, Eurgle und Reely (von Conrad).
Der Sender ist zwischen 2 Sendemodi umschaltbar. Einmal der standardmäßig eingestellte AFHDS2A, der eine Bi-Direktionale Funkverbindung aufbaut. Das heißt, dass der Empfänger auch wieder Daten an den Sender zurück sendet. Hier ist das Zauberwort "Telemetrie". Mit dem entsprechenden Empfänger und passenden (auch sehr günstigen) Sensoren, lassen sich Daten wie Akkuspannung, Drehzahl des Motors, Höhe und Geschwindigkeit, sowie die Temperatur des Akkus oder des Motors am Sender ablesen. Für solch einen Sender eine tolle Sache.
Der zweite Modus ist die "alte" AFHDS - Übertragung. Die funktioniert nur vom Sender zum Empfänger, hat aber den Vorteil, dass man einen 6-Kanal-Empfänger in Deutschland bereits im günstigen 2er-Pack für 21 Euro bekommen kann. Das kommt dem günstigen Einstieg doch sehr entgegen.

Problem für den Einsteiger:
Wenn man es Problem nennen will, dann kann man dem Sender nachsagen, dass er nicht für alles brauchbar ist, was man sich zumindest im Modellflug wünscht. 6 Kanäle sind schnell ausgereizt, wenn man an dem Hobby dran bleibt. Beispiel: Ein Modell mit zwei Querruderservos, einem Höhenruderservo, einem Seitenruderservo und einem Drehzahlsteller für den Motor belegt bereits 5 Kanäle. Kommen Landeklappen oder Störklappen hinzu, sind die 6 Kanäle voll. Für Spielereien wie Einziehfahrwerk oder schaltbare Beleuchtung ist dann schon kein Platz mehr im Sender.
Zudem sind die Mischfunktionen im Sender mit 3 Mixern etwas knapp. Aber auch das ist für den Anfang ausreichend.
Warum mir die Mixer zu knapp sind möchte ich dem interessierten Einsteiger gerne erklären. Modelle für Einsteiger kommen meist aus dem Segler- bzw. Motorseglerbereich. Diese Modelle haben trotz der guten Eigenschaften für Anfänger einen kleinen Nachteil - die Teile segeln eben gut und wenn man einen Landeanflug einleitet, verschätzt man sich gerne, was die Sinkeigenschaften des Modells angeht. Da kann es durchaus passieren, dass ein Modell nur noch 50cm über dem Boden schwebt und man damit rechnet, dass es gleich aufsetzt und dann bekommt das Modell einen kleinen Aufwind, eine kleine Thermik und steigt plötzlich wieder.
Um hier entgegen zu wirken, kann man bei Modellen mit zwei Querruderservos diese über die vorhandenen Mixer mittels Schalter gleichsinnig etwa im Winkel von 45° nach oben stellen. Man nennt das Flaperons (Flaps von Klappen/Wölbklappen + Aileron von Querruder), oft liest man auch von Spoiler.
Bei diesem Sender hier funktioniert diese Einstellung so, dass man den ersten Mixer verwendet, um zum einen Querruderkanal einen zweiten Kanal hinzuzumischen, damit das zweite Querruderservo sich entsprechend bewegt. In meinem Fall sind das die Kanäle 1 und 6.
Nun sage ich einem Schalter, dass dieser den Kanal 5 (der ja keine Funktion hat) schalten soll. Auch wenn hier am Empfänger nichts am Kanal 5 angeschlossen ist, wird dort dann über den Schalter quasi 0 oder 100% ausgegeben.
Nun muss man den Kanal 5 mit einem zweiten Mixer auf Kanal 1 Mischen, sodass bei betätigtem Schalter das Querruder 45° nach oben steht.
Den 3. Mixer verwendet man nun mit dem Querruder an Kanal 6 auf die gleiche Weise.
Soweit so gut!
Jetzt sind alle Mixer aufgebraucht und eine Kleinigkeit fehlt leider: Man müsste zu den Flaprons eigentlich noch ca. 10% Tiefe am Höhenruder beimischen, damit sich das Modell wirklich neutral verhält, wenn man den Schalter betätigt. Ein erfahrener Pilot gleicht das ganz einfach selbst aus, aber für den Anfänger mit einem entsprechenden Modell ist das nicht sooooo praktisch. Aber man kann die Flaperons natürlich auch "entschärfen" und stellt sie nur 25 oder 30° hoch.

Das soll aber niemanden Abschrecken. Es wird bei Modellfluginteressierten sicher der Tag kommen, an dem sowieso ein neuer Sender gekauft werden muss. Dann muss man diesen hier ja nicht wegwerfen, sondern benutzt ihn - so wie ich - als einen Sender, der immer im Auto mit dabei sein kann und für den Fall eines Diebstahls zwar ärgerlich, aber nicht unersetzbar ist. Außerdem ist er toll für alle einfachen Modelle, die nur über Seite und Höhe oder nur über Querruder und Höhe geflogen werden sowie alle Nurflügel-Modelle. Da der Sender auch sehr leicht ist, kann man ihn Wunderbar im Rucksack mit einem kleinen Modell bei einer Radtour dabei haben.

Wissenswertes für Fortgeschrittene und Funktionsmodellbauer:
Der Sender kann mittels eines USB-Kabels für etwa 5 Euro mit einer erweiterten kostenlosen Software bespielt werden. Dann sind 10 Kanäle verfügbar (10-Kanal-Empfänger vorausgesetzt). Leider gibt es nicht mehr Mixer, aber bei 3x 2-Stufenschaltern, 1x 3-Stufenschalter + zwei Reglern und den 4 Steuerfunktionen, können bei Booten Lichter, Rauchgeneratoren, Wasserpumpen und und und geschaltet werden oder bei LKW Hupe, Winde, Aufliegerkupplung usw.

Allgemeines:
Der Sender lässt sich ohne Probleme von jedem, der mit einem Schraubendreher umgehen kann, von Mode2 (Gas links) auf Mode1 (Gas rechts) umbauen. Ich habe keine Ahnung bzgl. der Langlebigkeit der Steuerknüppel bzw. deren Potis, aber wenn die 2 Jahre durchhalten, dann ist das für den Preis okay.
Es gibt ein Verstecktes Menü in dem Sender. Wenn man beide Steuerknüppel nach links-unten gedrückt hält und den Sender einschaltet, kann man unter Anderem nochmal einen Feinabgleich der Spannung des Senderakkus durchführen und die Knüppel neu justieren. Eine sehr nützliche Angelegenheit. Außerdem ist über dieses Menü dann auch eine andere Firmware aufspielbar.

NACHTRAG:
Das oben genannte Problem mit dem fehlenden Mischer habe ich wie folgt gelöst.
Da für meine Zwecke mindestens einer der Drehregler völlig überflüssig ist, habe ich mich dazu entschieden, auf "elektrischem Wege" den ersten Querruderkanal mit Kanal 5 oder 6 zu mischen (dies ist dann noch über die Programmierung einstellbar). Wenn man den Sender öffnet, dann sieht man von den Potis für die horizentale Bewegung der Knüppel drei dünne Kabel (zwei schwarz, einer rot) zu einer Platine gehen. Nun entscheidet man sich, welcher Drehregler nicht gebraucht wird. Dort lötet man das mittlere Kabel ab und verbindet es auf der eben genannten Platine am mittleren Pin der drei Anschlüsse des Potis (hier darauf achten, dass man nicht die falsche Seite nimmt - man schaut ja jetzt von hinten auf den Sender). Wenn man nun dem des mittleren Kabel beraubten Reglers den Kanal 5 oder 6 zuweist, bewegt sich bei der Betätigung des Querruderknüppels auch der Kanal, den man für den Regler auswählte. Hier sind die Ausschläge zwar nicht auf 100%, aber das braucht man ohnehin selten. Auf diese Weise kann man nun für die Landungen 1x linkes Querruder nach oben setzen, 1x rechtes Querruder nach oben setzen und zusätzlich mit dem 3. Mixer das Höhenruder einen Tick nach unten setzen.
Kommentar Kommentare (11) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2017 2:31 PM MEST


ACME - Flugmodell Edge 540 - FlyCamOne - ARF-Kit, inkl. Brushless,2 Servos (ohne Fernsteuerung) (AA4002)
ACME - Flugmodell Edge 540 - FlyCamOne - ARF-Kit, inkl. Brushless,2 Servos (ohne Fernsteuerung) (AA4002)
Wird angeboten von micro|machines - Westwood
Preis: EUR 20,00

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man weiß, was man kauft...., 5. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst: Die schlechten Bewertungen hier sind absolut darauf gegründet, dass die Käufer sich überhaupt nicht darüber klar waren, was sie da kauften. In der Beschreibung steht ARF, was man mit Hilfe von google auch sehr schön erklärt bekommt, womit man dann auch wissen sollte, dass kein Sender dabei ist. Außerdem sagt die Beschreibung, dass das Modell - wie auch das Original - sehr wendig und agil ist. Das sollte einem Anfänger wirklich mal zu denken geben. Wer dann noch nach Videos sucht, der findet da ganz schön zügig geflogene Passagen - mal ganz im Ernst: Glaubt da irgendwer daran, dass da ein Anfänger das Modell so fliegt, wie in Werbevideos? Das ist grotesk.

Was man an dem Modell absolut bemängeln kann und muss, dass ist das viel zu weiche Material der Tragflächen. Die halten zwar dadurch extrem viel aus, aber die Ruderwirkung der Querruder wird dadurch unpräzise. Ganz sauber fliegen geht nur dann, wenn man keine Turnübungen mit dem Flieger macht. Ansonsten ist der absolut okay.

Wer allerdings auf den Selbstbau von Modellen steht, der bekommt mit diesem Modell einen sehr guten Motor, einen Propeller mit Propellermitnehmer, einen Steller (Regler) für den Motor, zwei Servos und den Akku. Bei einem aktuellen Preis von 25 Euro hat man eine gute Basis um auch ein anfängertauglicheres Modell zu bauen. Für den Preis ignoriere ich auch die wabbeligen Tragflächen und gebe alle Sterne.

Vielleicht sollten die Kritiker sich auch darüber im Klaren sein, dass man Modellflug nur betreiben darf, wenn man eine entsprechende Versicherung abgeschlossen hat. Die Private Haftpflicht deckt Modellflug in den allermeisten Fällen nicht ab. Und für ferngesteuerte Modelle besteht VersicherungsPFLICHT. Das wäre dann also neben einem Empfänger und einem Sender sowie dem Ladegerät noch mehr Geld, das man in so einen Flugspaß stecken muss. Wer das nicht ausgeben will, der muss sich auch darüber im Klaren sein, dass es hier um einen Hobbybereich geht, der über den Begriff "Kinderspielzeug" weit hinaus geht.


Boxset Papierflieger: Falte Deine Flieger und stürme den Himmel!
Boxset Papierflieger: Falte Deine Flieger und stürme den Himmel!
von Parragon
  Sondereinband

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Naja, 4,99 Euro für eine Blechbox, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir fiel dieses Produkt während meiner Arbeit bei Amazon in die Hände, und weil ich flugzeugbegeistert bin und meine Nichte
sehr gerne Papierflieger baut, dachte ich mir, vielleicht bekommst du hier mal interessante, außergewöhnliche Flugobjekte zu sehen, und
die liebe Nichte freut sich dann über das Buch.
Es ist aber kein Buch, sondern ein Block mit Abreißzetteln bei denen immer und immer wieder das gleiche Modell gefaltet wird.
Lediglich das farbliche Design ändert sich von Blatt zu Blatt. Im Endeffekt bleibt aber außer der Blechbox mit
transparentem Acrylfolieneinsatz im Deckel nichts Interessantes über.
Da hat man dann ein ausreichendes Plätzchen für seinen Grasvorrat oder für Radiergummi und ein paar Stifte, aber so richtige
Freude will mir bei dem Artikel nicht aufkommen. Den Abreißblock würde ich da eher für 99Cent bei einem Billigmarkt erwarten, dann
auch meinetwegen ohne die Blechschachtel.
Es steht übrigens auch auf der Box nirgendwo aufgedruckt, dass das immer und immer wieder der gleiche Flieger ist.
Pädagogisch ist das dieser Artikel so interessant wie ein leeres Blatt Papier ohne Stifte.
Daher von mir nur einen Stern, weil man ja einen mindestens geben muss.


Revell Control 24503 - RC-Modell Ready-to-run Buggy mit 4-Radantrieb und Brushless Motor
Revell Control 24503 - RC-Modell Ready-to-run Buggy mit 4-Radantrieb und Brushless Motor

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was hat sich Revell dabei gedacht?, 21. Oktober 2011
Um kurz meinen Vorredner zu verbessern: Der Akku darf von der Kapazität durchaus auch größer sein als 1800er. Wichtig ist, dass er von den Maßen nicht zu groß wird, da der Platz begrenzt ist. Und nun aufgepasst: Stecker kann man umlöten oder sich einen Adapter bauen - die Mini-Tamiya-Stecker sind sowieso schon für die fließenden Ströme der absolute Schrott. (Wer sich den Umbau nicht zutraut, sollte mal bei einem Rundfunktechniker mit Werkstatt nachfragen. Oftmals wirft man hier nur eine Kleinigkeit in die Kaffeekasse und das war es)

Und damit kommen wir gleich zur eingehenden Frage: Was hat sich Revell dabei gedacht?

Am Montag erhielt ich das Modell, welches übrigens unter anderen Hersteller-Namen vielfältig angeboten wird.
Die Basis bleibt dabei immer gleich - Lediglich Motor, Regler, Akku, Servo und Fernsteueranlage variieren hier. Daher auch die Preisdifferenzen.

Das Modell kannte ich schon und habe mich hauptsächlich dafür entschieden, weil ich es in einem Sonderangebot deutlich unter dem hier aufgerufenen Preis erstehen konnte, und abgesehen davon ist unter allen Herstellern dieser Fahrzeuge das Design beim Revell Buggy aus meiner Sicht das schönste.

Nun saß ich also da und ärgerte mich zunächst über diesen blöden Tamiya-Stecker. Nach dem Auspacken des Ladegerätes ärgerte ich mich ein weiteres Mal. Der Akku hat eine Kapazität von 1500mAh und das Ladegerät stellt einen Strom von 250mA zu Verfügung. Als erfahrener Modellflieger errechnete ich mir sogleich die Ladezeit nach der allgemein für Nickel-Akkus geltenden Formel:
Akkukapazität : Ladestrom X 1,4 = Ladezeit
also 1500mAh : 250mA X 1,4 = 8,4h oder 8 Stunden und 24 Minuten
Die Bedienungsanleitung beziffert die Ladezeit auf 6-10 Stunden für etwa 6-10 Minuten Fahrspaß.

Da ich schon eine Vorahnung hatte, lud ich tatsächlich mit dem Original-Ladegerät statt mit meinem Prozessor gestützten Ladegerät, welches ich für meine Flugzeugakkus verwende. Kaum acht Stunden später dann der Testlauf. Auf Asphalt schlug sich der Buggy wirklich wacker und macht tierisch Dampf. Revell nennt hier Geschwindigkeiten von etwa 35km/h. Das schafft mein altes 1:10er Modell auch, aber bei dem kleinen Buggy wirkt das gleich wie 50km/h. Das macht schon Spaß. Nach ein paar Runden auf der Straße ging es dann mal auf ein Stück Rasen und hier verließen dann den Akku auch schon nach einer Strecke von etwa sechs Metern die Kräfte. Der Buggy fuhr nicht mehr vor oder zurück - der Tiefentladeschutz des Reglers für den Akku machte dicht. Auto aus- und wieder einschalten und noch zwei runden auf der Straße, wobei bei schnellem Anfahren immer wieder die Spannung zusammenbrach. Zurück in die Wohnung und her mit dem Prozessor-Ladegerät, denn nochmal acht Stunden warten war mir eindeutig zu lang.

Und jetzt zeigte sich das wahre Gesicht des Akkus:
Zunächst habe ich den Akku mittels Entladeprogramm bei 1 Ampere auf eine Spannung von 5,8 Volt entladen.
Das Ladegerät dokumentiert das sehr schön und zeigte mir, dass noch 180mAh zu entnehmen waren. Jetzt eine "Schnellladung" (eigentlich nennt man es im folgenden Fall "beschleunigtes Laden") mit 1,5 A. Theoretisch hätte der Akku jetzt etwa 1100-1250 mAh aufnehmen sollen. Der Akku nahm sich aber nur 369mAh. Eindeutig ist dieser Akku nicht schnellladefähig!!! Und wer sich nun mit der Materie auskennt, der weiß, dass ein Akku in den man die Kapazität nicht schnell hinein bekommt, auch nicht in der Lage ist, die Kapazität wieder schnell zu Verfügung zu stellen. Also nochmal eine Entladung mit 500mA und eine Anschließende Ladung mit 900mA mit einer erneuten Entladung mit 500mA. Erst jetzt erreichte ich einen Ladezustand von 1130mAh und beim Entladen 860mAh. Das sind miserable Werte, die man mit einem guten und günstigen NiCd-Akku bereits übertreffen könnte.
Zum Vergleich: Ich "drücke" meine 1800er NiCd-Akkus mit 2,5 Ampere voll und habe dann 1720mAh im Akku. Bei Entladeströmen von bis zu 35Ampere knickt der Akku wirklich erst ein wenn er auch tatsächlich leer ist.

Für den Laien zum besseren Verständnis:
Sie befüllen eine Flasche mit Wasser. Hat die Flasche eine große Öffnung, dann können Sie viel Wasser auf einmal hinein gießen, die Flasche füllt sich schnell. Ebenso schnell lässt sich die Flasche dann wieder entleeren. Bei einer Flasche mit zu kleiner Öffnung dauert es lange bis sie gefüllt ist und man schüttet auch mehr daneben. Die Flasche lässt sich auch langsamer entleeren - und wer kennt hier nicht den Effekt, dass immer wieder Blasen in die Flasche gluckern und der Vorgang noch weiter gebremst wird? Dies ist mit dem Zusammenbrechen der Spannung am Akku gleichzusetzen.

Wenn Revell in den ferngesteuerten Modellbau einsteigt, dann verstehe ich nicht, warum man gerade bei dem Akku so extrem daneben greift.

Bei dem Modell kann ich über viele Sachen hinwegsehen, wie z.B. der wirklich miserabel formulierten und schlecht erklärenden Bedienungsanleitung, nebst dem lieblosen Zettel, der die Bedienungsanleitung für den Regler darstellt, welcher dann wiederum komplett auf Englisch geschrieben ist und so manchen Käufer durchaus vor ein Problem stellen wird. Die Fernsteuerung ist zwar sehr begrüßenswert mit 2,4 Ghz-Technik versehen und verfügt auch über Features, die nützlich sind, aber die Verarbeitung vom Gehäuse ist wirklich unter aller Kanone. Schade, dass Revell dieses Fahrzeug nicht "nackt", also ohne Akku, Ladegerät, Sender und Empfänger anbietet. Ebenso Schade, dass man wesentliche Teile der Bedienungsanleitung nicht ins Deutsche übersetzt hat. Außerdem liegt bezüglich der 2,4Ghz-Fernsteuerung keine Konformitätserklärung bei (ist das System in Europa überhaupt zugelassen?).

Es klingt wohl verrückt, wenn ich nun schreibe, dass ich aber mit dem Buggy völlig zufrieden bin, aber wie ich schon eingangs erwähnte, habe ich deutlich weniger bezahlt und zweitens habe ich Akkus im Überfluss - und hier vor allem LiPos, die noch eine Gewichtsersparnis von 50g bedeuten.
Und: Abgesehen von dem Original-Akku geht das Teil ab wie Schnitzel!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2012 10:49 AM CET


Jamara 005841 - LTU Airliner
Jamara 005841 - LTU Airliner

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Modellflug" ist das nicht..., 15. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jamara 005841 - LTU Airliner (Spielzeug)
Prinzipiell handelt es sich hier nicht um ein Modell im Sinne eines Modells.
Ein Modell ist eine Nachbildung eines Originals, und gerade im Flugmodellbau heißt dies, dass das Modell auch wie ein echtes Flugzeug gesteuert wird - das heißt über die Ruder!
Bei diesem Airliner funktioniert die Steuerung folgendermaßen:
- Soll der Flieger steigen, dann laufen die Motoren beidseitig mit voller Energie
- Soll der Flieger eine Kurve fliegen. so wird der auf der Kurveninnenseite liegende Motor in der Leistung gedrosselt
Eine Steuerung ist nur träge möglich. Das hat nichts mit dem Einstieg ins Modellfliegen zu tun. Als Modellpilot mit über 20jähriger Erfahrung kann ich nur sagen, dass sich bei wirklichem Interesse am Modellflug etwas gespart werden und dann zu einem richtigen Modell gegriffen werden sollte. Inzwischen bekommt man brauchbare Anfängermodelle mit (echter) Steuerung schon ab 100 Euro.

Stellt sich natürlich dem Aufmerksamen Leser meiner Rezension die Frage: Warum kauft sich der Blödmann denn das Teil, wenn er so Erfahren ist und es angeblich so schlecht ist?

Wie einer meiner Vorgänger werde ich das Modell umbauen, denn die Basis ist wirklich perfekt. Wie auch mein Vorredner würde ich es wirklich bevorzugen, das Modell lediglich mit den Motoren, aber ohne jede weitere Elektronik kaufen zu können. Mein Plan zum Umbau sieht so aus, dass ich den Rumpf mit einer Rasierklinge der Länge nach aufschneiden und von innen noch mittels eines Lötkolbens und bei guter Belüftung aushöhlen werde um möglichst viel Gewicht einsparen zu können. Nach dem Umbau sollte der Flieger gut 80-100g leichter sein, was bedeutet, dass hier dann auch ein 2-zelliger LiPo-Akku mit den Originalmotoren für ausreichende Flugleistungen sorgen sollten. Einen Bericht werde ich später bei rc-network.de einstellen.

Für mich noch ein weiterer Faktor für den Kauf: Dem Flieger liegt ein Ladegerät für 8-zellige NiMH-Akkus, ebenso, wie ein Akku, bestehend aus 8 AA-Zellen und weiterer Akku aus 8 AAA-Zellen bei. Damit kann ich auch bei meinen älteren Modellen noch etwas anfangen. Und mit der Steuerelektronik für die beiden Motoren wird noch irgend etwas Lustiges für meine kleine Nichte gebaut.

Fazit:
Für jemanden der etwas mit dem Material anfangen kann, für den ist das auf jeden Fall ein Spaß bringender Kauf. Für einen Anfänger ist das wirklich herausgeworfenes Geld. Was mir unbegreiflich ist ist, dass eine Firma wie Jamara, die auch ernstzunehmende Flugmodelle herstellt, so ein Teil als "Modell" verkauft.


Nine Eagles Sky Runner RTF Elektro Flugzeug Komplett Set A-NE207001A/EUR
Nine Eagles Sky Runner RTF Elektro Flugzeug Komplett Set A-NE207001A/EUR

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Anfänger sicher nicht...., 11. April 2011
Als Modellpilot mit nun schon über 20jähriger Erfahrung kann ich nur sagen, dass dieses Modell ganz und gar nicht für einen Anfänger geeignet ist.
Der Flieger ist recht schnell. Das traut man ihm gar nicht zu, aber er geht wirklich vorwärts.
Mir sollte der Sky Runner als "immer-dabei-Modell" dienen. Dafür ist er auch sehr gut geeignet, wenn man die nötige Erfahrung mitbringt.
Das Flugfeld sollte recht groß gewählt werden. Ein großer Sportplatz sollte es mindestens sein.

Die Segelflugeigenschaften sind aufgrund der Hecklastigkeit tendenziell als nicht vorhanden zu definieren. Am Schwerpunkt kann man sicher noch verbessern, jedoch nicht, ohne mit zusätzlichen Gewichten zu arbeiten.
Da trotz der Hecklastigkeit die Wirkung des Seitenruders so verschwindend gering ist, habe ich das Seitenruder durch etwa 1cm Depron vergrößert. Hiermit reagiert der Sky Runner auch auf die Steuerbefehle des Piloten. Allerdings ist die Anlenkung so filigran, dass die Ruder ein extremes Spiel aufweisen.

Wichtig: Bei der Auslieferung steht die Trimmung des Senders beim Gas-Stick auf dem Maximalwert. So läuft aber der Motor nicht an. Daher also vor einer Reklamation erst checken, ob die Trimmung Schuld ist!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 4, 2012 1:01 PM MEST


Graupner 4421 - WP Monsun, mit Gummimotor
Graupner 4421 - WP Monsun, mit Gummimotor

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Graupners Qualität scheint nachzulassen, 24. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Rezession meines Vorredners habe ich vor der Bestellung gelesen und mich trotzdem aus Neugier für dieses Modell entschieden.

Zur Information: Ich betreibe seit ca. 20 Jahren RC-Modellflug, fliege also ferngesteuerte Flugmodelle. Das Modell Monsun von Graupner bot sich für mich an, um einige meiner Micro-Komponenten in ein schönes Kleid zu packen. Die Monsun wird also bei mir zweckentfremdet.

Ich möchte gleich auf das Gewicht des Modells zu sprechen kommen: Wie man mit dem beiliegenden Holzleim auf ein Fluggewicht von 90g kommen soll, ist mir etwas schleierhaft.
Die einzelnen Bauteile, die zum Teil sehr schlecht vorgeschnitten sind, lassen sich nur mit sehr viel Glück aus den Balsaholzbrettchen trennen (wie man sich das vorstellen muss, erkläre ich weiter unten). Aufgrund der Aussage meines Vorredners warf ich alle Teile inkl. Propeller und Antriebsgummis auf eine digitale Küchenwaage - hier ergaben sich jetzt schon 92 Gramm. Nun macht man sich Gedanken, wenn Gaupner dem Bausatz noch 22 Gramm Trimmgewicht beipackt. Würde man dieses komplett benötigen, dann käme man ja schon auf 114 g Abfluggewicht.

Der Bausatz lockt heute auch sicher keinen 14-jährigen (die Altersempfehlung des Herstellers) mehr vom Computer weg. So ein Gummimotor-Modell ist eher etwas für 10- bis 12-jährige, aber auch nur dann, wenn ein erfahrenes Elternteil dabei hilft. Das Gewicht lässt sich nur dann in Grenzen halten, wenn man mit Sekundenkleber klebt - das sollte aber weder ein 10-jähriger noch ein 14-jähriger tun. Damit bleibt der Bastelspaß für den Nachwuchs auf das Zuschauen beschränkt. Wo bleibt dann der Effekt für die/den Jugendliche/n?

Zum Titel meiner Rezession:
Von Graupner bin ich wirklich bessere Qualität gewohnt. Neuere Bausätze im RC-Modellbau werden heute lasergeschnitten. Warum Graupner bei den älteren Modellen noch immer mit der Klinge schneidet, ist mir ein Rätsel. Es kann nicht so schwer sein, die alten Programmierungen für das alte Verarbeitungssystem auf das neue Laser-System umzustellen.

Das Auslösen der Teile aus dem Vollen:
Geliefert werden nur Balsabrettchen und Kleinteile aus Kunststoff, Draht, Gummi etc.
Die Holzteile sind bereits Farbig bedruckt - aber nur die roten Flächen. Alles, was auf dem Bild in einem Weiß zu sehen ist, ist in Wirklichkeit allerdings unbedruckt. Hier muss man noch selbst pinseln, was aber wieder mehr Gewicht. Zurück zu den Balsabrettchen: Die Teile sind nur vorgeschnitten oder vielmehr angeritzt und müssen noch aus dem Brett gebrochen werden. Das kann man sich ähnlich vorstellen, wie die Türen an einem Adventskalender. Dabei hat jedes Kind sicher schon das ein oder andere Türchen unsauber zerrissen. Genau das passiert auch bei manchen Teilen dieses Bausatzes - und das selbst einem erfahrenem Modellbauer. Bei den unbedruckten Teilen des Bausatzes ist es zudem auch unheimlich schwer zu erkennen, wo das eine Teil aufhört und das andere Teil anfängt. Außerdem tragen manche Teile eine Teilenummer auf sich, bei anderen Teilen wird die Teilenummer daneben gedruckt. Verwirrung pur. Hier sollte Graupner dringend nacharbeiten. Dieser Bausatz ist nicht mehr zeitgemäß und offensichtlich vernachlässigt Graupner hier auch einfach die Qualitätskontrolle, denn sonst würde man leichteres Balsa nutzen.

Für mich selbst lässt sich das Gewichtsproblem dadurch lösen, dass ich einfach einige Teile weglasse und mir eine leichtere Kabinenhaube fertige. Die Teile, auf die ich verzichten werde, sind die Teile, die den Kräften entgegenwirken, die durch das aufgewickelte Gummi des beiliegenden Antriebs entstehen. Für einen Anfänger ist aber der Umbau zu einem ferngesteuerten Modell nicht zu empfehlen, da hier ein entsprechendes Wissen die Grundvoraussetzung ist, um dieses Modell a) funktionstüchtig zu bekommen und b) auch fliegen zu können.

Alles in allem:
Die Qualität ist nicht gerade vorbildlich. Der Bastelspaß wird völlig ausgebremst, wenn die Teile schon beim Herauslösen aus den Brettchen brechen. Flugspaß wird sicher auch wegen des Gewichts nicht aufkommen. Dieses Modell sollte eher als Standmodell gebaut werden und ggf. an der Decke des Kinderimmers aufgehängt werden.

Für den geübten Modellbauer ergibt sich aber hier die Möglichkeit, die Teile als Schablonen zu benutzen und das Modell aus Depron nachzubilden (natürlich ohne Gummimotor!). Man kann auch die Teile als Schnittmuster einscannen und das Modell dann um 140% auf eine Spannweite von ca. 75cm vergrößern. Voraussetzung hierfür ist dann, dass man die Kabinenhaube selbst anfertigen kann.


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Geld kann man sich sparen..., 13. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen.
Wobei ich nicht sagen würde, dass es sich um eine unterdurchschnittliche sondern wohl eher um eine unterirdische Dokumentation handelt.

Zur Geschichte der Luftfahrt hätten für mich auch die Ausführungen der technischen Neuerungen und die damit verbundenen Probleme gehört. Stattdessen sieht man sich das erste Kapitel an, in dem es um den Wright-Flyer geht und wartet gespannt darauf, dass nun auch Grundlegendes zur Möglichkeit des Fliegens genannt wird. Aber nein: Es geht darum, dass die Gebrüder Wright ihren Vogel irgendwie verkaufen wollten. Dann hat man das Militär zum Fliegen gebracht und irgendwann kam dann auch die Post per Luftfracht und irgendwann gab es Passagierflugzeuge..... gääähn!

Letztlich gibt es noch Bonusmaterial zum Thema Raumfahrt. Das ist für die Füße und füllt die komplette 2 DVD aus.

Leider war ich auch gleich so frei, mir die DVD mitzubestellen, die mir vorgeschlagen wurde (EAN 4044404152107). Das ist im Prinzip die erste DVD der Box mit einem optisch anderen DVD-Menü. Der Rest ist gleich - und das Bonusmaterial ist dann eben nicht vorhanden.

Alles in allem war das in meinen Augen eine ziemlich teure Blechbox für mich.
Leider kann man nicht mit null Sternen bewerten.


Formenbau und Laminieren: Praxisbewährte Arbeitsmethoden
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von Jörg Britsch
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lieb gemeint....., 15. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Schade, dass die Rezension meines Vorgängers erst jetzt hier auftaucht!

Ich möchte dem nur noch einmal verdeutlichend hinzufügen, dass viele einfache Vorgänge sehr gut beschrieben, schwierige Arbeitsschritte hingegen sehr kurz umschrieben werden. Zu manchen Werkstoffen erfolgt keine nähere Beschreibung, wie z.B. beim "Resin". Einige Tipps sind wirklich brauchbar, wie z.B. einen Formenkasten auch mal unkonventionell aus Lego-Bausteinen zu bauen. Auch die Bilder, die in Farbe und z.T. auch sehr aussagekräftig sind, fallen positiv auf.

Der Autor möchte sicher viel von seinem Wissen weitergeben, aber leider verliert er sich allzu oft in der eigenen Arbeitsroutine und vergisst dabei, dass das Buch für Einsteiger/Anfänger gedacht war. Obwohl ich im Allgemeinen kein begeisterter Leser bin, habe ich das Buch an nur einem Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen und nur wenige neue Erkenntnisse erlangen können.

Als besonders positiv möchte ich noch die Sicherheitshinweise hervorheben.

Trotzdem: Lieb gemeint, aber leider schlecht umgesetzt!


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