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Rezensionen verfasst von
Schechzkeks

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Die drei ??? und der unsichtbare Passagier
Die drei ??? und der unsichtbare Passagier
von Hendrik Buchna
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Immer wieder erstaunlich..., 18. August 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... wie unterschiedlich Geschmäcker sind. Einige loben Sprachstil und Geschichte dieses Werks, andere empfinden es als schlecht und langweilig. Ich zähle mich zu letzterer Fraktion. Als ich den Klappentext las, war ich noch begeistert. Ein Zug ist ein wunderbarer Platz, um eine Krimigeschichte zu inszenieren. Und so kann der Einstieg in dieses Abenteuer durchaus gefallen. Eigentlich wollte Bob mit seinen Eltern im Coast Imperial eine Reise unternehmen. Doch als diese verhindert sind, nehmen Justus und Peter deren Platz ein, und die DF fahren gemeinsam durchs schöne Amerika. Ein neuer Fall bahnt sich an, als Justus Kontakt zu einem etwas verstört wirkenden Fahrgast aufnimmt.

Leider hat es bei mir nicht lange gedauert, bis das Lesevergnügen abnahm. Schon die Beschreibung des Zuges empfand ich als äußerst übertrieben. Gut, es handelt sich zwar um einen Luxuszug, aber hier wäre weniger mehr gewesen. So verfügt der Zug über einen Salon, ein Kino, ein Schwimmbad, eine Disko, ein Spielzimmer, ein 5 Sterne Restaurant und bestimmt noch etwas, was mir gerade nicht einfällt. Fehlt nur noch ein Fußballplatz. Das ist einfach zu viel und raubt der Szenerie jede Glaubwürdigkeit.

Die eigentliche Story entwickelt sich am Anfang spannend, als besagter Fahrgast scheinbar unerklärlich verschwindet. Im Laufe der Ermittlungen entwickeln sich jedoch so manche Längen. Das ist wohl der Preis, wenn man eine Geschichte auf einen Ort beschränkt. Doch anders als bei den insoweit vergleichbaren "sieben Toren", schafft der Autor es hier nicht, Spannung oder wenigstens Interesse aufrecht zu erhalten. Zu viele Szenen habe ich mehr als Füllmasse denn als Bereicherung der Geschichte empfunden.

Dialoge und Charakterzeichnung sind dagegen gelungen. Allerdings übertreibt der Autor an anderer Stelle maßlos: Nimmt man ihn beim Wort, so müssten die DF am Ende der Reise mit den Nerven fix und fertig sein. Sie stürzen sich förmlich von einem emotionalen Ausnahmezustand in den nächsten. Permanent sind sie "wie elektrisiert", "von Angst ergriffen" oder "voller Erstaunen". Der Autor wirft hier mit großen Worten nur so um sich, und das um zum Beispiel das simple Belauschen eines Telefongesprächs zu beschreiben. Ein anderer Rezensent hat darauf bereits zutreffend hingewiesen. Es sollte mehr brauchen, einen gestandenen Detektiv in "schiere Fassungslosigkeit" zu versetzen, als solche Banalitäten. Diese Emotionen gibt die Geschichte an den wenigsten Stellen her. Die Wortwahl kann hier nicht überzeugen und wirkt hoffnungslos aufgesetzt.

Soweit der Teil, über den man sich sicherlich streiten kann. Was ich persönlich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die wohl überwiegende Meinung, die Auflösung dieser Geschichte sei gut oder sogar toll. Ich will niemandem in seine Meinung reinreden. Wer das Finale mochte, ich gönne es jedem. Ich fand die Auflösung gleichermaßen lächerlich wie unglaubwürdig. Der Plan des/der Bösewichte ist mit abstrus milde umschrieben. Wieder einmal ein unfassbar aufwendig, unrealistisch, verworren, absolut nicht nachvollziehbar. Ich erwarte von Detektivgeschichten nicht, dass immer alles logisch zugeht, insbesondere nicht bei den DF. Was aber mE sein muss, ist eine stimmige Geschichte. Es braucht für mich einfach ein Mindestmaß an Plausibilität und Lebensnähe, um zu gefallen. Davon ist das Finale dieser Geschichte meilenweit entfernt.

Fazit: Schöne Grundidee, ein paar nette Szenen. Leider durch eine übermäßig pompöse Austattung des Zugs und das permanente Wechselbad großer Gefühle der Glaubwürdigkeit beraubt. Endgültig ins Abseits katapultiert sich die Geschichte mit einer an den Haaren herbeigezogenen Auflösung. Unter Zurückstellung aller Bedenken, mit beiden Augen zu: 2 knappe Sterne.


Die drei ??? und die Kammer der Rätsel
Die drei ??? und die Kammer der Rätsel
von Ben Nevis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miträtseln? Fehlanzeige!, 31. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist schwach. Die DF erhalten einen Auftrag, bei dem sie sich durch 7 Räume durchrätseln müssen, wobei nach und nach klar wird, dass mit dem Auftrag etwas nicht stimmt. Leider hat der Autor die Rätsel sehr lieblos ausgearbeitet und dargestellt. Teilweise werden die Rätsel gar nicht beschrieben, dann heißt es bspw. etwa: "Nachdem die DF den Raum durchsucht und einige schwierige Zahlenrätsel gelöst hatten, konnten sie den Code eingeben und die Tür zum nächsten Raum öffnete sich." Das ist langweilig und sehr schlecht gemacht. Viele der Aufgaben haben mit Rätseln auch gar nichts zu tun: Die DF müssen Räume einfach absuchen, Computer spielen, Sport machen und technische Geräte zusammenbauen. Wer hofft, hier kräftig miträtseln zu können, der wird auf ganzer Linie enttäuscht. Eine langweilige und lieblose Ausgestaltung oder - wie es in einer anderen Rezension heißt - schlichte Füllmasse für eine mittelprächtige Hintergrundgeschichte. Bei dem Buch dürfte klar sein, dass auch die Hörspielumsetzung kaum gelingen kann, wenn schon die Rätsel nicht ausgearbeitet sind. Mir ist gar nicht klar, wie man das vernünftig vertonen soll. Die Autoren sollten sowas beim Schreiben der Bücher im Blick haben. Eine weitere Folge fürs Nirwana.


Die drei ??? Signale aus dem Jenseits (drei Fragezeichen)
Die drei ??? Signale aus dem Jenseits (drei Fragezeichen)
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön, 28. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich freue mich, endlich mal wieder 5 Sterne für ein Abenteuer der DF zu vergeben. Jedenfalls die Hörspiele der letzten Zeit fand ich größtenteils unterirdisch. Aber dieses Buch hat alles. Sehr spannend, stimmungsvoll, gut zum mitsätseln, starke Auflösung. Logisch nicht vollends überzeugend, aber auch nicht annähernd so wirr und abwegig, wie so viele andere der letzten Folgen. Da liest man einfach drüber weg. Dazu bekannte, interessante Charaktere, die vor allem nachvollziehbare Motive und einen adäquaten Plan haben, diese umzusetzen. Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht und das Buch eignet sich auch hervorragend als Hörspielvorlage. Verdiente 5 Sterne.


Asus MG278Q 68,6 cm (27 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, 1ms Reaktionszeit, WQHD, DisplayPort, AMD FreeSync) schwarz
Asus MG278Q 68,6 cm (27 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, 1ms Reaktionszeit, WQHD, DisplayPort, AMD FreeSync) schwarz
Preis: EUR 459,00

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Monitor mit minimalen Abstrichen, 11. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Monitor ist zweifellos sehr gut. Was die technischen Details angeht, da verweise ich auf die anderen Rezensionen. Das Gerät ist solide verarbeitet und entspricht dem, was man bei einem Preis von rund 550 € erwarten darf. Freilich braucht man eine sehr gute Grafikkarte. Ich habe die R9 Fury, damit läufts rund. Pixelfehler hat mein Gerät keine. Was die Farben und Blickwinkelstabilität angeht, da wird man sicherlich mir einem aktuellen IPS besser fahren, aber für mich persönlich ist es absolut ok. Ich habe ehrlich gesagt ein bisschen den Eindruck, dass manche Leute sich da etwas künstlich aufregen, aber das nur am Rande und jedem das seine. Das einzige was mich persönlich ein wenig stört sind die Lichthöfe (Deshalb auch die Rezi). Sie sind schon recht deutlich sichtbar. Für mich persönlich kein Weltuntergang, aber wer hierauf empfindlich reagiert, wird wohl keine Freude an dem Monitor haben. Ich habe auch mal versucht, ein Foto zu machen, da siehts aber viel schlimmer aus als es eigentlich ist. Ich will ja niemanden abschrecken. Sofern gewünscht, kann ich die aber trotzdem mal hochladen.

Ansonsten: Wer nicht gerade Fotos oder Videos professionell bearbeiten möchte und mit backlight bleeding kein allzu großes Problem hat, der kann beherzt zugreifen und macht garantiert nichts falsch. Fürs gaming ausgezeichnet.

EDIT: Ich habe ein neues Foto gemacht und hochgeladen. Wie gesagt, sieht extrem aus. So schlimm wies auf dem Foto wirkt, ist es nicht. Aber natürlich trotzdem deutlich sichtbar. Wie Gesagt, wer ein Problem damit hat, muss woanders suchen. Mich störts schlicht und ergreifend nicht so sehr.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 20, 2016 11:47 PM CET


Sid Meier's Civilization: Beyond Earth - Rising Tide - [PC]
Sid Meier's Civilization: Beyond Earth - Rising Tide - [PC]
Preis: EUR 5,52

44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Erbärmlich, 10. Oktober 2015
Vorab:

Alles ist nur meine persönliche Meinung. Ich freue mich für jeden, dem das Spiel gefällt. Wer meint, es sei zu früh für eine Rezi, dem sei gesagt: Das Spiel ist im Grunde genauso so wie vorher, nur dass man jetzt Städte auf dem Wasser gründen kann und dass es diplomatisches Kapital gibt.

tl;dr: Wer von BE wie ich (sehr) enttäuscht war, der sollte von RT auf jeden Fall die Finger lassen.

Rezension:

Ich habe damals eine wahrlich vernichtende Kritik zu BE abgegeben, an der ich auch nach wie vor festhalte. Das Spiel war in jeder Hinsicht eine Enttäuschung. Trotzdem: Als Liebhaber der Civ Serie konnte ich es mir nicht verkneifen, auch Rising Tide anzuspielen. Immerhin entspricht es allgemeinen Gepflogenheiten, dass die Civ Spiele bei Release immer mit Kinderkrankheiten geschlagen sind, die durch Patches und Add-Ons nach und nach ausgemerzt werden. Man denke nur an den Sprung, den Civ 5 mit Gods and Kings und vor allem mit BNW hingelegt hat. Von daher machte ich mir die statistisch abgesicherte Hoffnung, das BE mit RT zu einem guten Spiel würde. Leider lag ich falsch.

Im Prinzip kann ich uneingeschränkt auf meine alte Rezension zu BE verweisen. An den grundlegenden Mängeln des Spiels hat sich nichts geändert:

Die KI ist grauenhaft schlecht, auch eingedenk des Umstands, dass es sehr schwer ist, eine gute KI zu programmieren. Hier ein paar Beispiele: Man erhält häufig Kriegserklärungen vom anderen Ende der Welt oder auch vom Nachbarn - ohne nachvollziehbaren Grund und vor allem, ohne dass sonst weiter etwas passiert. Nach 40 Runden kommt die KI dann und will Frieden, ohne dass ein einziges Gefecht stattgefunden hat.

Auch im Übrigen ist die KI praktisch zu allem zu doof: schlechte Expansion, kaum Militär, lächerliche Forschung, winzige Städte mit wenig Modernisierungen, praktisch kein Widerstand gegen Invasionen. Ich pflüge durch die Reihen des Feindes buchstäblich wie der Lötkolben durch Butter - alles auf höchstem Schwierigkeitsgrad versteht sich. Ich bin der KI von Runde 1 an in wirklich allem haushoch überlegen. Ich habe Geld wie Heu. Gründe ich eine neue Stadt, so kann ich locker flockig die 15 wichtigsten Gebäude instant kaufen und die Stadt kann sofort Militäreinheiten produzieren. Man hat's ja dank 700 Energie die Runde.

Das neue Diplomatiesystem überzeugt nicht. Es gibt eine neue Währung namens Diplomatiekapital, mit der man erstens sich selbst neue Eigenschaften kaufen kann (à la +8% Kultur in Städten) und man kann mit dem Kapital auch Eigenschaften mit anderen Zivilisationen handeln (z.B. Kolonisten brauchen +200% Produktion, gründen Städte dafür aber sofort). Das ist eine nette Idee. Das Problem ist, dass mMn die meisten Eigenschaften ziemlich unnütz sind und ein paar sehr wenige ziemlich gut. Man muss hier also nicht wirklich strategisch denken, das ganze ist irgendwie ziemlich belanglos.

Das neue Artefaktsystem ist ein schlechter Scherz: Man findet über diverse Wege sogenannte Artefakte, sowohl von der alten Erde als auch von den Aliens auf dem Planeten. Sobald mindestens 3 Artefakte gefunden sind, kann man sie zusammensetzen und ein Gebäude oder einen sonstigen Bonus freischalten. Das Problem ist: Der Bonus ist erstens völlig random (wo ist die strategische Herausforderung?), zweitens sind einige Boni ganz offenkundig extrem schwach (Arbeiter haben +2 Bewegungspunkte) gegenüber einigen extrem starken (Arbeiter führen Verbesserungen 50% schneller durch). Hmmm, was nehme ich da bloß? Wo ist verdammt nochmal die strategische Herausforderung? Drittens und letztens baut man da totalen Unsinn zusammen. Ich habe soeben eine alte Geige (!) einen Baseballschläger (!) und eine fremdartige Drohnenkontrolle zu einem neuartigen Gebäude zusammengebaut. Was für ein Unfug!

Neben der grottigen KI sind auch die alten Mängel nach wie vor da:
- Sozialpolitiken sind nach wie vor nicht überarbeitet
- TechWeb hat sich praktisch nicht geändert
- Die allermeisten Wunder lohnen sich nicht mal ansatzweise im Bau
- der Kampfwert von Städten ist nach wie vor ein absoluter Witz, insbesondere was Wasserstädte anbelangt. Die fallen wie die Fliegen. Man muss mindestens einen kompletten Kreis von Schiffen drumherum drapieren, damit sie nicht sofort eingenommen werden.
- Und dann die Sache mit den Handelsrouten. DIESE HANDELSROUTEN!!!! Sie sind schlicht zu wichtig, um sie zu ignorieren. Wer es damit aber ernst meint, der muss jede Handelsroute manuell einrichten, weil sich die Erträge laufend ändern. Die Funktion zur automatischen Erneuerung hilft einem also gar nicht. Also darf man sich - zumindest im im mid und late game - jede Runde wie eh und je permanent mit irgendwelchen Listen befassen, um zu sehen, wo die besten Erträge zu holen sind. Das fühlt sich an wie Arbeit.
- Ganz grundlegend: in diesem Spiel ist einfach nichts richtig gebalanced und gleichzeitig ist alles belanglos. Aus Versehen mal eine Einheit verloren? Who cares? Erst Gebäude A oder doch Gebäude B bauen? Ach komm, ich kauf sie einfach und baue C. Oder ich mache einfach sonst irgendwas, es spielt kaum eine Rolle.

Mein Fazit: Das Spiel war von Anfang mit unübersehbaren und schweren Mängeln behaftet, die jetzt, nach einem Patch und einem Add-On, immer noch da sind. An den Problemen hat sich gar nichts geändert. Auch wenn ich Widerspruch ernten werde, aber BE und RT sind eine schlechte Imitation eines viertklassigen Stragiespiels. Wer ein ansprechendes und gut durchdachtes Strategiespiel haben will, muss auf jeden Fall woanders zugreifen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2015 2:34 PM MEST


Drei Fragezeichen - Folge 108: Die sieben Tore
Drei Fragezeichen - Folge 108: Die sieben Tore
Preis: EUR 7,99

5.0 von 5 Sternen Lieblingsfolge, 26. September 2015
Die Folge ist jetzt gut 10 Jahre alt und nach wie vor meine Lieblingsfolge. Deshalb hat sie auch eine Rezension verdient. Die Folge ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Es handelt sich um die wohl unaufgeregteste, gemächlichste und für mich stimmungsvollste Episode der DF. Die Story ist nicht unbedingt aus dem Leben gegriffen, aber sie kommt aus ganz ohne mythischen Hokuspokus und ohne schwer verdauliche Logiklöcher aus. Absolut rund. Dazu spielt sie fast ausschließlich an nur einem Ort, nämlich einem alten, großen Schloss. Zudem kommt sie mit sehr wenigen Charakteren aus. Neben den DF treten vier weitere Personen auf, wobei nur eine durchgehend präsent ist. Und zwischen den Charakteren kann sich so eine sehr interessante Geschichte mit dichter Atmosphäre und guten Sprechern entwickeln. Das einzige, was mich stört ist die etwas abrupte Auflösung. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie sich ein wenig langsamer entfaltet, aber das ließ sich kaum machen. Unter dem Strich: Klare 5 Sterne. Wenn alle DF-Folgen so gut wären wie diese, würde ich jeden Tag 10 Folgen hören.


176/und der Gestohlene Sieg
176/und der Gestohlene Sieg
Preis: EUR 6,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht abstrus, dafür aber langweilig, 13. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: 176/und der Gestohlene Sieg (Audio CD)
Zunächst einmal finde auch ich es bedauerlich, dass so viele hier einen Stern vergeben, obwohl sie die Folge noch gar nicht gehört haben. Ich bin zwar der Auffassung, dass das Gesamtpaket zählt und die fehlende AutoRip-Funktion gehört dazu, von daher darf das ruhig in die Bewertung einfließen, aber man sollte das Produkt dazu trotzdem schon mal in Händen gehalten haben, bevor man es bewertet. Und soweit ich weiß kann Amazon noch nicht einmal was dafür.

Ganz abgesehen davon ist die Folge schlecht. Das liegt an der Story: Sie ist nicht gerade lebensnah, aber auch nicht sonnleitneresque abstrus und völlig an den Haaren herbeigezogen, sondern bewegt sich nach den Maßstäben des ???-Universums im Rahmen des Akzeptablen - was die Glaubhaftigkeit angeht. Das Problem ist die Spannung. Pure Langeweile gähnt dem Hörer entgegen und ich musste mehrfach neu ansetzten, um der Story folgen zu können. Musik und Sprecher versuchen hier Spannung und Tempo in das Hörspiel zu bringen, das wirkt leider unstimmig angesichts der Belanglosigkeit des Themas. Die Musik an sich ist übrigens sehr gut wie ich finde. Auch die Sprecher sind überzeugend. Hörspiellust sieht leider dennoch anders aus.

Fazit: Es ist wieder einmal die Story, an der es hapert. Sie ist seit längerem der limitierende Faktor, wenn es um die Qualität der ??? geht. Ein Wechsel ist dringend notwendig, seien es die Autoren, das Alter der ??? oder sonst irgendeine Form von Veränderung.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2015 6:43 PM MEST


Die drei ??? Im Haus des Henkers (drei Fragezeichen)
Die drei ??? Im Haus des Henkers (drei Fragezeichen)
Preis: EUR 5,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Typisch Sonnleitner, 27. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Folge ist - leider wieder einmal - ziemlicher Mist. Ich warne schon mal vorab, dass SPOILER inklusive Auflösung auftauchen.

Das Buch fängt, ich erlaube mir diesen Superlativ, extrem spannend an. Die DF treffen im Bus auf einen verwirrten Mann, der bei der Polizei anruft und einen Diebstahl gesteht. Und er ist nicht der erste. Das ganze ist gut beschrieben und konnte mich sofort fesseln. Danach geht es aber so tief bergab, dass man sich im freien Fall befindet. Die Spur führt zum Jahrmarkt und dort genauer gesagt zur Geisterbahn. Die Atmosphäre kommt auch hier noch ganz gut rüber und ich habe mich motiviert gefühlt, selbst mal wieder einen Jahrmarkt zu besuchen. Das Buch aber wird nahezu unerträglich, weil die DF sich unfassbar dämlich anstellen und in einer Tour so ziemlich alles falsch machen, was man falsch machen kann. Offensichtlichkeiten werden übersehen bzw. missachtet und der Knüller ist der, dass auch Peter völlig verwirrt aus der Geisterbahn kommt. Und obwohl schon völlig klar ist, dass die mysteriösen Selbstanzeigen der verwirrten Leute allesamt im Zusammenhang mit eben jener Geisterbahn stehen, fällt Justus und Bob nichts besseres ein, als ihren Kumpel ins Bett zu schicken. Der ruft daraufhin prompt bei der Polizei an und gesteht einen Diebstahl. Na, wer hätte das gedacht? Ein Leser mit einem Gehirn vielleicht, aber Justus ist dafür offenbar zu doof. Daneben gibt es noch andere vergleichbare Aussetzer und Unschlüssigkeiten. Und des Rätsels Lösung ist wirklich der Oberknaller: Die Geisterbahnbetreiber "entführen" Gäste ihres Fahrgeschäfts mittels eines "Zweitgleises", und zwar so, dass der Wagen vor einer Hypnosescheibe stehenbleibt, wo sie dann so manipuliert werden, dass sie den Diebstahl gestehen, den natürlich die Betreiber selbst begehen. An der Stelle kann man das Buch wirklich nur mit einem Schmunzeln kopfschüttelnd beiseite legen. Herr Sonnleitner, ich bitte Sie hiermit höflichst, bessere Geschichten zu schreiben, ohne solchen Unsinn. Oder räumen Sie das Feld für einen anderen Autor. Denn diese Geschichte werde ich in 20 Jahren bestimmt nicht mehr hören, so wie ich es heute mit manch anderen tue.


173/Dämon der Rache
173/Dämon der Rache
Preis: EUR 7,99

4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Puuuh! Wieder mal schlechter als das Buch, 19. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: 173/Dämon der Rache (Audio CD)
Nun habe ich das Buch zum Dämonen der Rache gleich zweimal gelesen. Ich finde es gut, wenngleich nicht herausragend. Das liegt daran, dass - wie im Hörspiel natürlich auch - altbekannte Elemente aufgekocht werden. Als Dämonen verkleidete Übeltäter, Menschen die vertrieben bzw. eingeschüchtert werden sollen, Peter, der sich bei jeder Gelegenheit ins Hemd macht, etc. etc., ein Prise Ameisenmensch, ein bißchen magischer Kreis, dann nehme man noch einen Löffel vom Zauberspiegel und vor mir aus auch vom grünen Geist. Hatten wir alles schon mal, nur hier ohne Humor. Das Buch mochte ich trotzdem, weil es meine Phantasie ausreichend beflügelt hat, mich in die Geschichte hineinzudenken. Das kann ich von dem Hörspiel nicht behaupten, obwohl ich mir darauf gefreut habe und gerne 4 oder 5 Sterne vergeben würde.

Das liegt zum einen wohl daran, dass die Bücher schlicht zu lang für eine Hörspielvorlage sind (siehe nur Eisenmann). Sie werden dermaßen zusammengekürzt, dass vieles verloren geht. Was im Buch nachvollziehbar und verständlich herüber kam, ist hier verwirrend, alles kommt auf einmal und es wundert mich nicht, dass die diejenigen, die das Buch nicht kennen, der Geschichte nicht folgen können. Es fehlen ruhigere, Passagen, die aber für das Verständnis wichtig sind. Hinzu kommen handwerkliche Fehler. Ich stimme den Kritikern zu, dass Lukes Sprecher schlecht gewählt ist. Seine Leistung ist zwar nicht tiefste Provinz, aber auch nicht überzeugend und leider spricht er ziemlich lange. Mich hat seine Stimme nach einiger Zeit schon genervt, er klingt für mich wie ein Zehnjähriger, der krampfhaft versucht, einen auf erwachsen zu machen. Auch das Gekreische von Mrs. Pembroke ging mir ziemlich auf den Zeiger. Die Musik ist an sich nicht schlecht, für diese Folge mE aber ungeeignet, weil nicht düster und unheimlich genug. Und es fehlen für meinen Geschmack Hintergrundgeräusche. Am Anfang z.B., während er Ballonfahrt, hört man nur knarzende Seile, da wäre mehr drin gewesen. Und letzen Endes: das was im Buch für mich funktioniert hat, ist im Hörspiel lächerlich (keine Ahnung woran das liegt). Aber das spirituelle (alleine diese Kranich-Trinität) ist einfach blödsinnig. Und ich kann es einfach nicht mehr ertragen, dass sich irgendwer als Monster verkleidet, einen Rache-Fluch-Zeug-irgendwas-schlimmes-aus-der-Vergangenheit-Gedöns darstellt, alle darauf hereinfallen und ihn für echt halten (außer Justus), und das alles nur, um irgendwelchen Firlefanz in die Hände zu kriegen. Das ganze natürlich an abgeschiedenen Orten, wo kein Handyempfang ist (welch Zufall) und wo alle Leute ein bissl merkwürdig sind. Die Autoren müssen dieses Schema einfach aufgeben, andernfalls plädiere ich dafür, Rocky Beach in Halloween-Land oder insanity ville umzubenennen, so viel Bekloppte und Verkleidete gibt es da.

Kurzum: alte Elemente, schlecht aufbereitet und handwerklich bestenfalls moderat umgesetzt. So kann die Folge, für die ich eigentlich schon mindestens 4 Sterne reserviert hatte nur 2 Sterne einheimsen, und das wohl auch nur, weil es noch schlechtere gibt. Ich stehe dem Produkt DDF mittlerweile sehr kritisch gegenüber. Und als Buchleser (das werde ich wieder aufgeben, glaube ich) weiß ich leider, dass uns mit den nächsten beiden Folgen (eine Sonnleitner und die Jubiläumsfolge) nicht gutes beorsteht. Auch auf die Zeit danach sollte man sich nicht allzu sehr freuen. Ich bin mittlerweile an dem Punkt, wo ich mir ernsthaft überlegen, das Sammeln der Folgen nach der nächsten guten Folge (für einen erfreulichen Abschluss) ganz einzustellen.

Meine Empfehlung: Bücher 15 Seiten kürzer, neben den "Standard"-Charakteren nur maximal 5 zusätzliche und vor allem eine Story, von der man mit ein bisschen gutem Wille sagen könnte: "Ja, das könnte im wahren Leben auch mal so passieren." Aber bei dem was uns bevorsteht, geht es wohl eher in die andere Richtung.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 15, 2015 1:40 AM CET


172/und der Eisenmann
172/und der Eisenmann
Preis: EUR 6,99

15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Buch war deutlich besser, 28. November 2014
Rezension bezieht sich auf: 172/und der Eisenmann (Audio CD)
Die Folge hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Schon der Anfang ist äußerst holprig. Justus und Peter tauschen erstmal die Rollen: Nach einem Tag am Strand will ausgerechnet Peter vorzeitig aufbrechen, während Justus darauf besteht, noch länger da zu bleiben. Im Gegenzug lässt Justus sich ganz ohne Not auf ein völlig irrationales Unterfangen ein, das eher zu Peter passen würde, nachdem man ihn einen Angsthasen genannt hat. Und nachdem die drei ??? bereits mehrere Stunden (!) am Strand waren, fällt Peter ganz plötzlich auf, dass da ja eine Insel ist (Überraschung!) und er fängt wie hypnotisiert grundlos an zu stammeln, was auf dieser Insel angeblich so Unheimliches los ist. Das alles nur, um die Story irgendwie in Gang zu bringen. Das hätte man viel eleganter einleiten können.

Kurz darauf treffen die drei ??? ihren Auftraggeber, der lange (gefühlt 10 Minuten) und zu einem guten Teil Schwachsinn redet. So nennt er die drei ??? immerzu Krieger des Zwielichts und sein Verschlag ist das Schloss des Lichts. Nur um die Person zu mystifizieren, das ist alles andere als gekonnt und wirkt aufgesetzt.

Was in der Episode völlig fehlt ist die Mitte; die Story kommt kaum voran. Die drei stolpern von Anhaltspunkt zu Anhaltspunkt, aber es tut sich im Grunde nichts. Das Ganze tröpfelt so vor sich hin und auf einmal sind 20 Minuten vergangen. Spannungskurve und Kopfkino sehen anders aus.

Das Finale ist auch mehr schlecht als recht gelungen: im Buch empfand ich die Darstellung durchaus als spannend, weil die drei ??? unter Druck geraten. Im Hörspiel fehlt die Atmosphäre. Musik, Hintergrundgeräusche und Sprecher können das Feeling einfach nicht vermitteln. Wo ist das Gefühl der Bedrohung, der Ausweglosigkeit? Ich habe eigentlich nur noch gewartet, bis es vorbei ist.

In typischer, jüngster drei ???-Manier erfolgt die Auflösung des Rätsels im Nachgang durch ein Gespräch mit dem Auftraggeber. Und die Auflösung selbst, nunja, ist schon ganz ok, aber reißt es auch nicht raus. Das geht nun wirklich besser.

Fazit: Kein Totalausfall à la Sonnleitner, aber auch keine Folge, die ich ernsthaft vermissen würde. Meines Erachtens nach ist sie auch ein Ausdruck des Umstands, dass die Autoren es bei nunmehr ca. 200 Folgen (wenn man die Sonderfolgen einrechnet) wirklich schwer haben, sich noch gute, stimmige Geschichten einfallen zu lassen.

Edit: Habe die Rezi minimal gekürzt um Spoiler-Tendenzen entgegenzuwirken.


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