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Rezensionen verfasst von
Mr. (Seelscheid)

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Music for the Jilted Generation
Music for the Jilted Generation
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnliche Sounds vom "Wunderkind", 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Music for the Jilted Generation (Audio CD)
VORWORT:

Wir schreiben das Jahr 1994. Die Charts werden größtenteils vom Eurodance überschwemmt. Ob "2 Unlimited", "Dr. Alban" oder auch "DJ Bobo". Schon damals war mir diese Art von Popmusik ein Dorn im Auge und ich interessierte mich vorwiegend für Rockmusik der Marke Hendrix und auch Aerosmith. Techno war im Begriff sich selbst zu demontieren - ein Genre, das maßgeblich von Bands wie "Kraftwerk" miterschaffen wurde. Übrig blieb, wie so oft (Punk, Grunge, Britpop) der Kommerz und Kirmes-Techno von Combos wie "Scooter" oder "Marusha".

Inmitten dieser trostlosen Zeit kam eine Band aus England daher, die Anfang der 90er gegründet wurde und mit Rave anfing. Der war auf ihrem Debutalbum, "The Prodigy Experience" noch sehr dominant, doch der Kopf der Truppe, Liam Howlett, wuchs mit seinen Aufgaben. Er betrat neue Wege und kreierte eine neue Musikrichtung entscheidend mit - den Big Beat. Seine Band benannte er nach dem populären Synthesizer der Firma Moog - Prodigy. Zusammen mit den drei Tänzern Keith Flint, Maxim Reality, Leeroy Thornhill und kurzzeitig dem weiblichen Mitglied, Sharky.

MUSIC FOR THE JILTED GENERATION:

"No Good" war der erste Song den ich damals von den Jungs wahrnahm. Irgendwie klang er nicht so naiv wie das meiste andere Zeugs aus den Charts und auch das, in Schwarzweiss gehaltene Video war, wenn auch noch nicht so provokant wie später, ein anderes als die üblichen Promoclips der Zeit. Das nächste Mal jagte mir Keith Flint, drei Jahre später im "Firestarter"-Video Angst ein und ich entdeckte die Band wieder, die sich inzwischen radikal verändert hatte. Sowohl ihr Look als auch die Musik, waren deutlich kraftvoller geworden.

Nun besorgte ich mir "Music For The Jilted Generation" und verliebte mich in diese schrägen Sounds ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Techno war schließlich immer mein erklärter Staatsfeind Nr. 1, doch "Prodigy" machten keinen gewöhnlichen Techno, sondern eine andere Art von Musik. Experimentelle Sounds die mit interessanten Samples versehen und letzlich durch Hammerbeats veredelt wurden. Dieses Album ist wohl auch unter Fans das am meist geschätzte, obwohl die Erfolgswelle erst mit "The Fat Of The Land" die Musikwelt überflutete.

Es finden sich hypnotische Songs wie "Break & Enter", erste Anzeichen von Rock wie bei "Their Law" und "Voodoo People" oder dreckige Raps "Poison". Keith Flint, der lustige Kerl mit der Hippie-Matte wurde im gleichnamigen Video durch den Wolf gedreht und veränderte sich danach komplett um mit seinem neuen Outfit zu schocken. Diese Band sollte noch einiges erledigen und das tat sie. Es kommt nicht oft vor das wegweisende Alben auf den Markt kommen, doch "The Prodigy" haben die Fahne des Big Beat am höchsten gehalten indem Howlett dieses Album in einer Zeit entwickelte, als man dachte, es gäbe nichts neues mehr zu entdecken. Große Momente, schräge Sounds und immer spannend - das ist MUSIC FOR THE JILTED GENERATION. Danke!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 4, 2011 4:40 PM MEST


Exciter
Exciter
Wird angeboten von cd-lp-buch-film
Preis: EUR 7,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Völlig losgelöst von jedweder Erwartung !, 17. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Exciter (Audio CD)
VORWORT:

Ich hatte mir keinen optimalen Einstand ausgesucht, als ich mich zum Release von "Ultra", im Jahre 1997 verstärkt für die Band interessierte, die ich bereits seit Kindertagen wegen meines Bruders kannte - Depeche Mode. Hängengeblieben waren natürlich Hits wie "Just Can't Get Enough", "Everything Counts", "People Are People", "Never Let Me Down Again", "Personal Jesus" oder auch "Enjoy The Silence". Das waren DM in den 80ern - beinahe eine reine Synthieband, die wenig bis garnichts von Instrumenten wie einer Gitarre hielt. Das düstere Juwel, "Songs of Faith & Devotion", hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt kaum wahrgenommen. Bereits hier änderte sich der Sound der Band immer mehr in eine andere Richtung.

Inzwischen weiß man natürlich von den Drogeneskapaden eines Dave Gahan, die ihn 1996 für kurze Zeit das Leben kosteten. Doch wie "Phoenix aus der Asche" stand die Band, die Ihren kreativen Soundtüftler Alan Wilder durch Ausstieg verlor, wieder auf und veröffentlichte im April 1997 ein kühles Album mit, für ihre Verhältnisse, radikalen Songs wie "Barrel Of A Gun" und demonstrierte eindrucksvoll das totgesagte länger leben.
Mittlerweile hänge auch ich an "Ultra", es war zum einen ihre Wiederauferstehung und, musikalisch gesehen, ein guter Abschluss der 90er.

EXCITER:

Depeche Mode verpflichteten für Ihre nächste Platte den Produzenten Mark Bell, der u.a. die isländische Musikerin Björk produziert hatte. So war es nicht unbedingt verwunderlich wie leicht und zart die meisten Songs auf "Exciter" daherkamen. Dominante Akustikgitarre beim Opener "Dream On", schwebende Synthieflächen bei "Shine On", dem Instrumentaltrack "Lovetheme" oder schräge Arrangements wie bei "The Sweetest Condition" oder "Comatose".

Auf der anderen Seite zuckersüß wie selten (When The Body Speaks, Freelove) und ungewohnt dreckig (The Dead Of Night). Selbst der "Pseudotechnostampfer" (I Feel Loved) kann ihren Status nicht schmälern. Ein echter Leckerbissen aber bleibt für mich einer der wohl langsamsten Songs ihrer Geschichte - "I Am You". Zu guter letzt bleibt dann noch "Goodnight Lovers", den ich, neben "Comatose" als einzig echten Schwachpunkt auf diesem Album ausmachen kann.

F A Z I T:

Man kann nach wie vor geteilter Meinung über den Weg sein, den die Band im Jahr 2001 eingeschlagen hat, doch im Gegensatz zu Ihrer aktuellen Scheibe, "Sound Of The Universe" höre ich auf "Exciter" noch eine Band die den Namen Depeche Mode zurecht trägt. Ihre größte Stärke war immer der gewisse Popappeal der trotz aller Düsterheit über ihren Alben schwebte. Der direkte Nachfolger "Playing The Angel", hatte noch zu einem großen Teil das, was ich heute von den Jungs vermisse. Große Momente, interessante Sounds und - eben Popappeal. EXCITER mag eines der radikalsten Alben der Band sein, doch obwohl es soundtechnisch anders klingt als die glorreichen Hitmomente eines "Violator", gehört es für mich dennoch zu den besten Arbeiten der Jungs.

Diese Platte klingt relaxt und aufregend zugleich, es fehlt mit Sicherheit der rote Faden eines Albums wie "Black Celebration", dennoch steht jeder einzelne Song für eine eigene Stimmung die wirkliche Atmosphäre ausstrahlt. Vielleicht sollten sich DM tatsächlich mal von ihrem Ex-Mitglied Alan Wilder produzieren lassen. Nötig wäre es nicht zwingend, da auch Produzenten wie Tim Simenon (Ultra) oder besagter Mark Bell, einen überzeugenden Stempel auf die jeweiligen Alben drücken konnten. Ben Hillier ist aber nach einem passablen Einstand (PTA) nun doch ein wenig zu involviert, habe ich den Eindruck. Selbst der Hardcore-Fan sollte inzwischen wissen das gerade die Produktion von Depeche Mode-Alben immer auch sehr stark vom jeweiligen Mann an den Reglern abhängig war.


David Gilmour - Remember That Night: Live At The Royal Albert Hall [2 DVDs]
David Gilmour - Remember That Night: Live At The Royal Albert Hall [2 DVDs]
DVD ~ David Gilmour
Preis: EUR 20,14

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöpft das Medium nicht ganz aus!, 16. März 2010
VORWORT:

Alle, denen David Gilmour kein Begriff ist werden wohl denken: "Mmmh, ein älterer Herr mit kräftigem Bauchansatz, der eine Gitarre um den Hals trägt". Sobald jedoch die ersten Töne von "Speak To Me/Breathe" erklingen, werden sie wohl denken: "Der ältere Herr hat es drauf". Ich spiele selbst seit ca. sechzehn Jahren Gitarre und habe, wie so viele andere ein paar Lieblingsgitarreros. Angefangen bei Eddie Van Halen, Brian May oder auch Steve Vai. Doch da ich bis heute nicht in der Lage bin, in die Nähe der Schnelligkeiten eines "wahnsinnigen" wie Mr. Vai zu kommen, mag ich vorallem das gefühlvoll, melodische Spiel von David Gilmour. Für mich ist er eine Institution in Sachen Timing, obwohl er nicht auf Highspeed den Gitarrenhals bearbeitet wie besagter Steve Vai.

REMEMBER THAT NIGHT:

Im Mai 2006 gastierte David Gilmour während seiner "On An Island"-Tour in der altehrwürdigen Royal Albert Hall. Zusammen mit alten Bekannten wie u.a. dem Tourbassisten Guy Pratt (P.U.L.S.E.), dessen Stiefvater Richard Wright (spielte neben David Gilmour in einer Band namens Pink Floyd), Phil Manzanera (Roxy Music) oder den Herren Crosby und Nash, die als Backgroundsänger angeheuert wurden. Als besondere Überraschung singt kein geringerer als David Bowie am Ende dieses grandiosen Konzerts (150 Minuten) die erste Pink-Floyd-Single "Arnold Layne", gefolgt vom Gänsehautsong von The Wall, "Comfortably Numb".

U P D A T E: 04.04.13

BILD:
Ursprünglich hatte ich an dieser Stelle keine größeren Probleme mit dem Bild, doch inzwischen bin ich leider gezwungen, einen Stern abzuziehen. Vor kurzem hatte ich nämlich die Möglichkeit, eine stark abgespeckte MP4-Version (2,7 GB) der Blu-Ray, "Francais Pour Une Nuit" von Metallica zu sehen. Ich war einfach nur Baff: Glasklares Bild, gestochen scharf, keinerlei Rauschen und trotz geschrumpfter MP4, immer noch um Welten besser als beim "alten" Dave. Dabei war auch dieses Konzert nicht am hellichten Tag aufgenommen worden und dennoch überzeugte das Bild auf ganzer Linie. Im krassen Gegensatz dazu, verhält es sich bei "Remember That Night": Die Farben leuchten furchtbar grell, ein ständiges Rauschen bei dunklen Stellen und auch die Schärfe ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Klar, hier geht es "nur" um einen DVD-Transfer, aber selbst die Blu-Ray-Version von "Remember That Night" soll keine wirkliche Verbesserung sein. Das Alter der Aufnahme kann in dem Fall keine Entschuldigung sein, denn auch im Jahr 2006 waren die Möglichkeiten durchaus vorhanden, hier mehr Qualität zu liefern. Im übrigen glaube ich kaum, das sowohl Rauschen als auch die grellen Farben als Stilmittel eingesetzt wurden. Leider muß man in diesem Fall wirklich sagen, das das Bild der unrühmliche Schmutzfleck auf einer ansonsten, tollen DVD ist.

SOUND:
Der Ton wurde nahezu perfekt abgemischt und läßt einen Hautnah dabei sein. Ich würde sogar fast von Referenzniveau sprechen!

BONUSMATERIAL:
Dafür wurde das Medium DVD entwickelt. Ein richtig tolles Paket ist neben dem ohnehin genialen Konzert zusammengeschnürt worden. Zwei interessante Dokus über den Touralltag und die Entstehung des Albums "On An Island". Darüberhinaus noch Highlights wie etwa eine Studioversion von "Astronomy Domine", in den Londoner Abbey-Road-Studios. Auf dieser zweiten DVD gibt es wirklich etliches zu entdecken und dafür sollte man sich Zeit nehmen. Zu den Interviews und Dokus gibt es die (leider nicht immer) obligatorischen Untertitel in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch. Desweiteren kann man während der Dokus mehr Details über einzelne Themen erfahren, wenn man schnell genug auf "das Männchen mit der Gitarre" klickt!

F A Z I T:

Ich wollte grundsätzliches zum Konzert nicht nochmal wiederholen, das haben viele meiner Vorredner bereits ausgiebig getan. Bleibt mir nur noch, "jedem" zu raten, sich diesen Livetraum zuzulegen. Hier stimmt fast (!) alles: vom Audiovisuellen Gesamterlebnis eines David-Gilmour-Konzerts, das mit dem absoluten Highlight "Echoes" aufwartet, und desweiteren eine unterhaltsame Fülle an Bonusmaterial beherbergt. Im übrigen wurden auch die DVD-Menüs liebevoll animiert und fügen sich nahtlos in das harmonische Gesamtbild dieser Doppel-DVD ein. Wirklich bedauerlich ist es allerdings, das bei dieser, ansonsten wunderbaren Vorstellung, die Bildqualität so dermaßen schwächelt - also für verwöhnte Augen definitiv ein Grund zur Warnung! Was Bildtechnisch möglich ist, zeigen andere Konzerte aber nicht unterschlagen sollte man ebenfalls, das diese Silberscheiben trotz des einen Mankos, einen fantastischen Einblick in die musikalische Genialität des David Gilmour bieten. Also unterm Strich: klare Kaupfempfehlung!


Intensive Care
Intensive Care
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 6,18

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit das Beste vom "Robster", 12. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Intensive Care (Audio CD)
VORWORT:

Robbie Williams ist ein Phänomen. Angefangen bei einer Boygroup, Anfang der 90er, entwickelte er sein clownisches Gehabe soweit bis er schließlich aus dieser "Band" geworfen wurde. Zwischen 1995 und 1997 tat er alles um sich auszutoben: Alkoholexzesse, Kumpelei mit den Gallagher-Brüdern (Oasis) und jede Menge Koks. Als es fast zu spät war zog er die Reißleine und machte einen radikalen Schnitt. Er machte sich auf den Weg zum Superstar. Dieser Begriff ist heutzutage leicht auszutauschen denn ein Kasperltheater wie DSDS züchtet keine Superstars sondern bestenfalls One-Hit-Wonder mit der Lizenz zum Schweigen. Robbie hingegen traf auf Guy Chambers, seinen Weggefährten für die nächsten 7 Jahre und nahm mit "Life Thru A Lens" sein Solodebut auf.

Die ersten Singles floppten ziemlich und das Album lag wie Blei in den Regalen, zumindest gemessen an dem Erfolg des ersten Albums seines Ex-Bandkollegen Gary Barlow. Als letzten Versuch veröffentlichte man dann "Angels" und Robbie Williams hatte plötzlich Erfolg... 1998 folgte dann "I've Been Expecting You", das mit weiteren Singlehits wie "Millenium", "Strong" oder auch "She's the One" aufwarten konnte. Nun war Robbie bereits soweit von seiner Jugendsünde, Boygroup entfernt, das selbst ich mich für seine Musik interessierte. Goldene Zeiten und den endgültigen Superstarstatus bescherte ihm dann schließlich sein dritter Longplayer "Sing When You're Winning". Selbst umstrittene Videos wie seine Stripshow in "Rock DJ" blockierten seine Karriere nicht sondern trieben sie sogar weiter voran. Erwähnenswert bleiben auf dieser Platte sein Duett mit Kylie Minogue ("Kids"), das wunderschöne "Road to Mandalay" sowie die Gloria Gaynor-Hommage "Supreme".

2001 dann ein Ausbruch vom gewohnten Mainstream mit der Swingplatte "Swing When You're Winning", auf der er seinen Vorbildern Sammy Davis Jr., Frank Sinatra sowie Dean Martin Tribut zollte. "Escapology" folgte Ende 2002 und sprengte alle Dimensionen die der smarte Brite bis dahin ohnehin schon erreicht hatte. An 3 Abenden spielte er im Sommer des folgenden Jahres vor insgesamt 375.000 begeisterten Zuschauern im legendären Knebworth Park. (DVD-Tipp: "What We Did Last Summer") Nach neuen Hits wie "Feel", "Come Undone" oder "Something Beautiful" trennte sich Robbie von seinem langjährigen Songschreiber Guy Chambers und arbeitete stattdessen mit Stephen Duffy (Duran Duran) zusammen. Mit seiner Hilfe entstand eines seiner überzeugendsten Alben - "Intensive Care"

PLATTE: (Besondere Songs)

"Ghosts" bildet einen wesentlich angenehmeren Einstand als z.B. "How Peculiar" auf dem Vorgängeralbum. Ein sehr schöner Song der auf ganzer Länge überzeugt.

"Tripping" liebte ich bereits beim ersten Hören im Radio als die Single vorgestellt wurde. Soundtechnisch passt der Song zwar nicht unbedingt an dieser Stelle doch da er ohnehin mit der schrägste Vertreter auf dem Album ist kann man das verschmerzen. Schließlich überzeugt die Musik mit ihrer abgehakten Art und Robbies Falsettgesang im Refrain. Das dazugehörige Video ist im übrigen eines seiner Besten - schräg und aufregend zugleich.

"Spread Your Wings", der vierte Streich ist eine schöne Halbballade mit einem relaxt singenden Robbie, der beweist das er eine wirklich überzeugende, wenn auch nicht unbedingt, perfekte Stimme hat.

"Advertising Space" ist Robs Elvis-Tribut und wer wie ich (Anfangs) denkt: "Man, ziemlich lahm" - der sollte sich den Song immer und immer wieder anhören denn er wächst zu einer wunderschönen Ballade heran wenn man seinen Ohrmuscheln die Chance dazu gibt!

"Sin Sin Sin" war eine der damaligen Singles und überzeugte mich Anfangs weniger, doch auch hier habe ich inzwischen eine andere Meinung. Das Gute an "Intensive Care" ist nämlich die Abwechslung die das Album bietet. Ich würde sogar behaupten das auf keiner anderen Platte des "Robsters" eine so ausgewogene Songreihenfolge eingehalten wurde. Das ist einer der Gründe weswegen man selbst bei etwas schwächelnden Songs nicht direkt die Skiptaste betätigt!

Zu guter letzt möchte ich noch auf "A Place To Crash" verweisen, dessen Gitarren schwer nach den Stones klingen und Robbie zu Hochform antreiben. Ein "Gute-Laune-Song" wie er im Buche steht!

F A Z I T:

Nach dem frechen Debut mit "LTAL" (1997) über das ähnlich klingene "IBEY" (1998), dem Hitkonzentrat "SWYW" (2000) hin zum etwas glatten "ECPG" (2002) folgte dann im Jahre 2005 eines der besten Williams-Alben und das obwohl Guy Chambers über Bord geworfen wurde. Für mich hat Robbie hier zum vorerst letzten Mal alle seine Register gezogen und ein spannendes Album an den Start gebracht. Auch wenn ich mich nicht ganz zu einer Höchstwertung hinreißen lassen kann so ist es dennoch ein Beleg dafür was den Erfolg des Entertainers Williams all die Jahre über ausmacht. Große Hymnen, gefühlvolle Balladen und teilweise schräge Ideen.

Der Nachfolger "Rudebox" kommt bei mir weniger gut weg, da ich ihn für ein wenig zu experimentell halte. Robbie sollte sich in der Zukunft auf seine größte Stärke verlassen. Die ist es, unterhaltsame Popmusik zu machen. Sobald er ausbricht will er einfach zuviel Neues unter einen Hut bringen anstatt es, wie auf "Intensiv Care" bei gelungenen Ausnahmen ("Tripping") zu belassen. Andererseits sollte er sich auch nicht auf größtenteils langweilige Songs beschränken ("Reality Killed The Video Star"). Letztlich muß er es niemanden mehr beweisen, doch ein so reifes Album wie INTENSIVE CARE ist ihm seit Jahren nicht mehr gelungen.


(What's the Story) Morning Glory?
(What's the Story) Morning Glory?
Preis: EUR 17,12

1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Höhepunkt des Britpop-Hypes!, 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: (What's the Story) Morning Glory? (Audio CD)
Als dieses Album im Jahr 1995 erschien, kannte ich die Band bereits aufgrund der Songs "Live Forever" und "Whatever". Gepackt hat es mich dann im EM-Jahr 1996, als "DLBIA" der (in)offizielle Hintergrund-Song des ZDF war und ich kaufte mir Morning Glory. Ich weiß noch, als ich zu meinem Vater sagte, wie gut mir das Lied gefalle und er daraufhin meinte, der Sound klänge sehr nach den Beatles. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht besonders für die Pilzköpfe interessiert hatte, war mir das egal...

Mit Abstand von 14 Jahren muß ich meine damalige Euphorie ein wenig belächeln. Zugegeben, in erster Linie geht es um die Musik und wenn man eines anerkennen muß dann ist das die Erkenntnis, das Noel Gallagher neben seinen peinlichen Verbal-Attacken und den unzähligen Pöppeleien in Richtung Blur einige grandiose Songs geschrieben hat. Doch das gerade dieses Album immer wieder als das Nonplusultra der Band aus Manchester angesehen wird, ist mir dennoch ein Rätsel. Neben durchaus guten Songs wie "Hello", "Roll With It", "DLBIA" oder "Some Might Say", bietet es nämlich auch jede Menge Füllmaterial. Zum einen wären da die unbenannten Tracks die, meiner Meinung nach, mehr als überflüssig sind. Zum anderen sind mir ausgerechnet die beiden Songs, mit denen Oasis bis heute verbunden werden ein Dorn im Auge. Da wäre auf der einen Seite "Wonderwall": Diese Akustikballade mit schweren Streichern und einem schwach singenden Liam Gallagher bringt mich meistens dazu, die Skip-Taste zu drücken, da ich sie bis heute relativ schwach finde.

Der andere Song, ein ausuferndes Beispiel dieser Britpop-Jahre ist "Champagne Supernova": Hier wird alles pompöse aufgefahren, was der Band bei ihrem folgenden Album "Be Here Now" das Genick brechen sollte - zumindest für die damals euphorische Musikpresse. Gitarren, Gitarren und nochmal Gitarren - immer lauter, immer scheppernder und dabei noch viel zu lang. Auch wenn der damalige Erfolg der Band Recht gegeben hat, manchmal ist weniger mehr. Das gilt auch für andere Songs dieser Scheibe.

Inzwischen habe ich mich auch mit den Beatles auseinandergesetzt und muß mich der damaligen Meinung meines Vaters anschließen. Vieles von Oasis klingt nach den Beatles - man höre sich nur den Refrain von "She's Electric" an, der klingt als hätte Noel seit Jahren nichts anderes als "While My Guitar Gently Weeps" gehört - oder die Pianoroll von "DLBIA" (Lennons "Imagine").

Das soll aber kein Vorwurf sein, denn wohl die meisten Bands geben die Beatles als eine ihrer Inspirationsquellen an. Andererseits wurden Oasis in den 90ern derart über den Klee gelobt, das man sich heute fragt was der ganze Wirbel sollte. Eine Band, bestehend aus Mitgliedern die sich benehmen wie die Ausgeburt der Rolling Stones, Musik machen die klingt wie eine rauhere Variante der Beatles und Skandale herauf beschwören, die die Welt nicht braucht. Genauso geht es mir im übrigen bis heute mit Nirvana. Auch die haben einige große Songs geschrieben, doch dieser ganze Hype führte auch hier zum schnellen Untergang eines neuen Genres.

F A Z I T:

Allen die Oasis kennenlernen wollen sei gesagt, das man vorallem mit den ersten zwei Alben bestimmt keinen Fehlkauf tätigt. Allerdings würde auch eine Best Of wie "Stop The Clocks" ausreichen wobei ich anmerken muß, das auf dieser Zusammenstellung bewußt gute Songs wie "Stand By Me" oder auch das wunderschöne (wenn auch ein wenig lange) "All Around The World" weggelassen wurden. Zu Morning Glory sei gesagt das es, um wirklich den Status zu verdienen, auch 2-3 Songs weniger hätten sein können, auch wenn es natürlich ein riesiger Erfolg für die Band war.


Spider-Man 3
Spider-Man 3
DVD ~ Tobey Maguire
Wird angeboten von dvd-schnellversand
Preis: EUR 5,18

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Deutlich schwächere Fortsetzung, 23. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Spider-Man 3 (DVD)
VORWORT:

Ich konnte eigentlich noch nie viel mit Comicverfilmungen anfangen. Vieles ist mir dort einfach zu Grell, Bunt und Hektisch. Umso überraschter war ich vom ersten Spiderman-Film aus dem Jahr 2001. Hier gelang es vorzüglich eine Heldengeschichte unterhaltsam aber eben nicht zu hastig auf die Leinwand zu bringen. Dann kam der zweite Teil und ich war vollends begeistert das es der Filmcrew gelang die Story nicht aufzuwärmen sondern Neues einzufügen und dabei noch eine Nummer Besser zu sein als beim ersten Film. Fortsetzungen sind ja meistens eine zwiespältige Angelegenheit. Für mich gibt es nur wenige Beispiele in denen eine Fortsetzung die gleiche Qualität hat oder sogar besser ist als das Original. Die löblichen Ausnahmen bilden hier für mich z.B. Aliens und Terminator 2. Doch auch mit Spiderman 2 war es auch in der heutigen Zeit der Hollywood-Blockbuster noch möglich durchdachte Storys glaubhaft und interessant zu verpacken.

Durch diese Euphorie der beiden ersten Teile freute ich mich daher sehr auf den nächsten Film und wurde bitter enttäuscht. Zugegeben, die Special-Effects, allen voran der Sandman, sind mit das Beste was ich in den letzten Jahren erleben durfte, doch die Handlung wirkt im Gegensatz dazu ziemlich bemüht und ideenlos. Hatte Peter Parker im fantastischen zweiten Teil noch Probleme seine Kräfte wiederzufinden (da er sich unsterblich in Mary-Jane verliebt hatte) so läuft jetzt alles zu perfekt. Das führt schließlich dazu, das unser Held arrogant wird und sich von einer Seite zeigt, die Ihm einfach nicht steht. Sein Anzug wird durch eine merkwürdige Kraft Schwarz und verändert den Geist des jungen Fotoreporters. Dazu hat er es gleich mit zwei Gegnern zu tun und so erlebt man einen Film der aus den vollen schöpfen will aber es nicht schafft da einfach zu viel passiert. Ich habe mich stellenweise wirklich gelangweilt und die Szenen in denen Parker als arroganter Schnösel hausieren geht waren darüber hinaus einfach unglaubwürdig und übertrieben.

F A Z I T:

Für Comicfans mag auch dieser dritte Teil ein Leckerbissen sein, doch ich bevorzuge dann doch die ersten beiden Teile, weil es dort noch "glaubhafter" zugeht und es nicht ausschließlich um Effekthascherei geht. Auch Popcornkino sollte eben eine interessante Story haben und nicht auf zu vielen Hochzeiten tanzen. Dies wurde bei Spiderman 3 leider versucht, da man zu viele Handlungsstränge eingebaut hat. Momentan kann ich mir nicht vorstellen das die Teile 1 und 2 nochmal getoppt werden können - Schade!


Reality Killed The Video Star
Reality Killed The Video Star
Preis: EUR 4,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher auf den alten Pfaden..., 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Reality Killed The Video Star (Audio CD)
...wandelt Robbie Williams auf seinem siebten Studioalbum ("Swing When You're Winning" mal ausgeklammert).
Vieles klingt hier vertraut nach dem, was Ihn seit Ende der 90er Jahre Groß gemacht hat. Gefühlvolle Balladen, starke Popsongs mit Rockanleihen und natürlich seine einschmeichelnde Stimme. Ich hatte vielleicht zu hohe Erwartungen an dieses Album, seit ich gehört hatte, das Produzenten-Gott Trevor Horn (The Buggles, Frankie Goes To Hollywood, Pet Shop Boys) dieses Album veredeln würde. So stand für mich außer Frage, das RKTVS auf Hochglanz produziert sein würde und Ecken wie Kanten vorhanden sind. Leider klingt das Ganze unterm Strich aber doch ein wenig zu Perfekt und kalkuliert, denn die Ecken und Kanten wurden am Ende eher abgeschliffen und so bestechen die Songs in erster Linie durch teils schöne Melodien und Geradlinigkeit.

Andererseits war ich schon begeistert von den Veränderungen der vergangenen Alben. Schräge Pophymnen wie "Rudebox" oder "Tripping" sucht man hier vergebens. Es ist eher wieder ein Ausflug zu dem, meiner Meinung nach zu glattgebügelten "Escapology". Dabei wuchs mein Interesse, als ich das erste Mal "Bodies" im Radio hörte. Ein "klassischer Williams" mit Bombast aber auch elektronischen Spielereien. Dieser grandiose Song bleibt leider die Ausnahme auf der aktuellen Scheibe. Fairerweise muß ich eingestehen, das man es als Popstar nicht gerade einfach hat, den individuellen Wünschen eines Einzelnen, in diesem Falle mir, gerecht zu werden. Im Großen und Ganzen ist RKTVS ja auch ein solides RW-Album der gehobenen Klasse. Es steckt die Popsoße die man so aus dem Radio kennt, locker in die Tasche und beweist Robbies Konstanz. Jeder hat wohl seine eigenen Favoriten unter den Alben des britischen Entertainers. Meine sind nach wie vor "I've Been Expecting You", "Sing When You're Winning" sowie "Intensive Care".

Zu guter Letzt gebe ich der Platte 3 Sterne, da man das Album durchaus hören kann, dennoch fehlt mir einfach das musikalische Ausbrechen der letzten beiden Platten. So bleibt es für mich ein durchschnittliches Ergebnis einer Trevor-Horn-Produktion, das auf Nummer (zu) sicher geht.


ALF - Die komplette erste Staffel [4 DVDs]
ALF - Die komplette erste Staffel [4 DVDs]
DVD ~ Max Wright
Preis: EUR 9,97

62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz UNCUT-Fassung, eine Suppe voller Haare!, 23. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
VORWORT:

Eines Vorweg, ich habe nicht vergessen, das sich wohl die meisten ALF-Fans vor einer ähnlich kastrierten DVD-Fassung gefürchtet haben, wie sie in den USA erschienen ist. Dort wurden viele Folgen um ca. 2 Minuten verstümmelt, und dies rief viele Proteste der amerikanischen Fans auf den Plan.
In dieser Hinsicht war die Besorgnis unbegründet, da lediglich die Episode "Ganz im Vetrauen", wegen des Chipmunk-Songs (Songrechte) gekürzt wurde. Leider war es das dann aber auch mit den einzig positiven Merkmalen dieser Box!
Viel gewichtiger fällt bei diesem Release auf, das es sich um eine wahrlich schlampig bzw. lieblose Veröffentlichung handelt. Bereits wenn das erste Menü angezeigt wird, denkt man im stillen - "Was ist das denn?" Ein langweiliges Hintergrundbild mit den Tanners bzw. ALF das von der Folgenanwahl und der Sprachauswahl eingerahmt ist. Drückt man auf Folgenauswahl so packt einen beim nächsten Menü das blanke Grauen. Es muß ja nicht immer alles animiert sein aber hier wurden noch nicht einmal die einzelnen Folgen benannt, sondern es bietet sich lediglich eine Auswahl für "Folge 1, 2, 3...".
Naja, so weit - so schlecht. Kommen wir nun zur Qualität der einzelnen Folgen...

BILD + TON:

Bereits die Eröffnungsfolge "Hallo, da bin ich" zeigt, das das US-Master in den Archiven seit Jahren verstaubt. Ein schlichtweg unbearbeitetes Bild und dazu ein dumpfer Ton, zumindest was die deutsche Spur betrifft. Darüberhinaus wurde, bevor Willie und Brian die Garage betreten, eine Off-Stimme eingefügt, dessen Sprecher anscheinend Werbung für Schlafmittel macht - Gähn.
Immerhin, die weiteren Folgen bieten teilweise besseren Ton aber insgesamt wechselt die Qualität ständig.
Wirklich beängstigend wirkt die Doppelfolge "Gestatten, mein Name ist Schlegel". Dort hält sich ALF aufgrund eines elektrischen Schlags auf einmal für den Versicherungsagenten Wayne Schlegel. Um Ihn wieder zum "alten" zu machen ruft Ihm Familie Tanner eine Ereignisse seines Daseins bei Ihnen ins Gedächniss. Also eine Art "Best Of"-Folge in denen kurze Einspieler besonders komischer Situationen der vorherigen Folgen eingespielt werden. Obwohl die Folge "Eine schöne Bescherung" bereits vollständig auf der DVD enthalten ist wurden hier z.B. Sprachpassagen von ALF, Lynn und Brian, neu nachgesprochen. Das was dann allerdings aus den Boxen ertönt ist wohl mit das schlechteste was man sich von einem Synchronsprecher vorstellen kann. Gelinde gesagt läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken. Völlig emotionslos und absolut Talentfrei sind hier 3 "Sprecher" am Werk die wohl bereits bei DSDS "vorgesprochen" haben. Ich habe großen Respekt vor Synchronsprechern aber bei dieser Folge ist die Bezeichnug eine Beleidigung für echte Sprecher!
Ein weiters Manko stellt die deutsche Tonspur in dem Sinne da, das bei einigen Folgen der Ton asynchron zum Bild ist. Das merkt man z.B. dann wenn ALF am Küchentisch einige Zoten reißt und dann mit der Hand auf den Küchentisch schlägt. Auch in diesem Punkt kann man von einer renomierten Firma wie Warner deutlich mehr Professionalität erwarten.

FAZIT:

+ Bis auf "Ganz im Vetrauen" alle Folgen Uncut!

+ Endlich sämtliche Folgen mit Abspann (ZDF-Nostalgie).

- Schlechte Bild und Tonqualität bei vielen Folgen, aufgrund eines unbearbeiteten Masters.

- Dilletantische "Sprecher" sowohl im "Off" als auch bei "Gestatten, mein Name..."

- Schlecht editiertes Booklet. Die Folge "Der Ausreißer" wird zum "Au(f)reißer"

- Die Lachkonserven sind für Einsteiger besonders nervig, da einige Sprachpassagen geschluckt werden!

ALF ist und bleibt Kult. Für Fans der ersten Stunde ist dieser Release allerdings ein Schlag ins Gesicht. Wahrscheinlich wurde diese Box, wie es schon einige Rezensenten vor mir vermuteten, von einem Azubi bei Warner Germany erstellt. Die Menüs wurden allem Anschein nach mit dem billigsten Authoring-Tool erstellt das man gerade hatte. Dann wurden noch einige Clowns von der Straße geholt um "Synchronarbeit" zu leisten.
Der Neupreis dieser Veröffentlichung steht in keinstem Verhältnis zur Qualität. Das Ganze wirkt wie eine Privatproduktion eines völlig Unbegabten.
Ich besitze seit einigen Jahren die "Sledge Hammer"-Boxen. Auch dort ist das US-Bildmaster nicht gerade ein Paradebeispiel eines restaurierten Bildes, doch immerhin bestechen diese beiden Boxen durch die liebevolle Umsetzung der deutschen Produktinsfirma Marketing, eher eine Independent-Firma. Schöne Menüs und dutzendweise Bonusmaterial, inklusive Extra erstellter Interviews mit Hauptdarsteller und Synchronsprechern.
Traurige Erkenntnis dieses "ALF"-Produkts, schauen sie sich lieber weiterhin ALF-Wiederholungen im TV an.
Dort sind Bild und Ton eindeutig auf besserem Niveau. Würde diese Box die Hälfte Kosten, wäre es insgesamt ein fairer Preis. So ist es jedoch ein Paradebeispiel für ein schlechtes Preis-Leistungsverhältniss.

UPDATE:

Inzwischen entspricht der Kaufpreis dieser Staffel dem, was geboten wird! Bei erscheinen kostete dieses Teil allerdings noch stolze 40 Euro.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 27, 2011 7:55 PM MEST


Back to the Light
Back to the Light
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 18,87

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Solodebüt von Mr. "Red Special", 28. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back to the Light (Audio CD)
VORWORT:

Kurz nach Freddie Mercurys Tod, im Jahre 1991, wurde ich auf die Band Queen aufmerksam und - wenig später zum Fan. So wurde ich, auch dank der fantastischen Videos der Band, auf diesen gelockten Gitarrero aufmerksam der, meistens mit einem sympatischen Lächeln im Gesicht, die unglaublichsten Solis zauberte. So wundert es im nachhinein nicht, das ich mir im Jahr 1993 "Back to the Light" auf MC (für ahnungslose: Musikkassete) kaufte, und mir dieses Solodebüt wieder und wieder anhörte. Nach inzwischen 16 Jahren kann ich das auch heute noch bedenkenlos tun, wobei auch mir ein paar Sachen aufgefallen sind.

Brian ist durchaus ein passabler Sänger, das bewies er ja auch schon während der Queen-Zeit in der er u.a. den passenden Einstieg in "Who Wants To Live Forever" vortrug bis Freddie in ablöste und natürlich in den glorreichen 70ern, auf Platten wie "A Night At The Opera". Nun ist seine Stimme auf Dauer allerdings ein wenig anstrengend da sie dünn und sägend wirkt, sobald die höheren Passagen erreicht werden. Dennoch finde ich das es weitaus schlimmere Sänger gibt und man Brian zu Gute heißen muß das er ja eigentlich "nur" ein Gitarrist ist. Darüber hinaus hört sich das Album teilweise wie ein Flickenteppich an.

ALBUM:

"The Dark" stammt, meines Wissens aus dem Jahr 1980 und gibt dennoch einen hervorragenden Einstieg in die Musikwelt des Brian May. "Back to the Light" überzeugt mit viel Gefühl und den, im späteren Verlauf der Scheibe noch oft gehörten Chören, die man ja auch aus der Queen-Zeit kennt. Richtig gut und fetzig wird es dann mit "Love Token" und "Resurrection". Fantastische Solis und starke Riffs. Dazu noch ein fettes Schlagzeug von Cozy Powell (R.I.P.)

Es folgt die Ballade die mich damals dazu brachte, mir das Album zu kaufen - "Too Much Love Will Kill You". Steinigt mich von mir aus, aber obwohl ich ein riesen Fan von Freddie bin, finde ich DIESE Version (vom Urheber) weitaus besser als die spätere Neuauflage auf "Made in Heaven", mit Freddie am Mikro. Dieser Song ist wirklich ergreifend gesungen und der Sound bringt alles auf den Punkt. Nun folgt der wohl bekannteste Song der Platte - "Driven By You". Ein "Gute-Laune-Rocker" der mal wieder unterstreicht, das Brian durchaus auch Solo überzeugen kann. Für "Nothin' But Blue" holte sich der "Daniel Düsentrieb" von Queen auch seinen Ex-Kollegen, John Deacon mit ins Boot, der Ihn hier am Bass unterstützt und so ein tief trauriges Stück Musik ensteht. Jetzt wird die Luft allmählich dünner. "I'm Scared" kann mich nach all den Jahren immer noch nicht überzeugen und zwingt mich meistens dazu die Skip-Taste zu drücken. Rockt zwar ganz ordentlich aber es klingt mir zu unausgegoren und wirr. "Last Horizon" ist ein fantastisches Instrumental mit gefühlvollem Spiel und wirkt sehr emotional.

Nun könnte das Album mit dem folkigen "Let Your Heart Rule Your Head" abgeschlossen werden. Es wäre ein netter Ausklang gewesen, doch dann folgt mit "Just One Life" noch eine Ballade die nicht unbedingt hätte sein müssen und zum Finale, das an "Foxy Lady" erinnernde "Rollin'' Over". Durchaus hörbar doch wie gesagt, zu sehr an Hendrix erinnernd.

F A Z I T:

"Back To The Light" war nach der EP "Starfleet Project" (u.a. mit Eddie Van Halen) das erste Soloalbum vom Ex-Queen Gitarristen. Es überzeugt durch guten alten Rock der durch allerlei Chöre bombastisch und groß wirkt. Auf der anderen Seite gibt es auch gute Momente der eher stillen Töne. Im Großen und Ganzen ist die Produktion gelungen, wenn man die einzelnen Songs hört. Andererseits
wirkt die Platte soundtechnisch ziemlich merkwürdig, da einige Songs aus verschiedenen Jahren stammen. Letztlich gebe ich jedoch eine klare Kaufempfehlung für dieses Album. Allen, denen harmonische Rockmusik mit fetten Riffs und wahnsinnigen Solis gefallen, dürften an Brians Soloplatte Ihre helle Freude haben.


Pink Floyd - Pulse (2 DVDs)
Pink Floyd - Pulse (2 DVDs)
DVD ~ Pink Floyd

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt, 24. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Pink Floyd - Pulse (2 DVDs) (DVD)
VORWORT:
Ich gebe zu das ich (Jahrgang 80') mich erst seit einigen Jahren intensiver mit der Band Pink Floyd befasse. Seit dieser Zeit habe ich gelernt, das gerade bei diesem "Thema", viel polarisiert wird. Da gibt es die Barrett-Jünger die so gut wie alles nach "Piper" ablehnen, und andere, die "The Wall" als letztes wirklich großes Werk der Herren ansehen. Ich meine das es eine Schande gewesen wäre, wenn sich die Band 1979 aufgelöst hätte. Ansonsten wäre einem dieses fantastische Konzert durch die Lappen gegangen. Doch auch beim Thema Liveshows gab es ja schon immer zwei Lager. Denn obwohl "Floyd" die modernen Liveshows mit begründet haben hatten sie doch nicht das Recht im Jahre 1994 ein derart aufgeblasenes Spektakel zu veranstalten.

"Why not?" Als großer Fan von "Shine On" ist es immer wieder faszinierend, wie dieser Song das Konzert einleitet und im späteren Verlauf weitere Klassiker wie das elegante "High Hopes" (von der, "natürlich" ungeliebten letzten Platte "The Division Bell"), das komplette "Dark Side of the Moon" bis hin zu "Wish you were here" und "Comfortably Numb" präsentiert werden. Meiner Meinung nach sollte man nicht so stur sein und die alten Herren deswegen ächten weil sie hier noch mal Reibach gemacht haben sondern lieber in die Audiovisuelle Show eintauchen.

ZUR DVD:

(BILD)
Bevor ich mir diesen Livetraum auf DVD zulegte musste ich hier oft Rezensionen lesen die mir im nachhinein Spanisch vorkommen. Das Bild ist, in Anbetracht der, inzwischen 15 verstrichenen Jahre durchaus sehenswert und nur ausgesprochene HD-Freaks finden hier ein Haar in der Suppe.
Es soll ja Menschen, wie mich geben, die noch immer kein 16:9 LCD zu Hause stehen haben. So ist das 4:3 Bildformat durchaus angenehm wobei auch ich zugeben muß das ich einer 16:9 Version dieses Konzerts in einiger Zeit wahrscheinlich auch den Vorrang geben würde.

(TON)
Der Sound ist mit das Beste was ich jemals auf einer Musik-DVD gehört habe. Fantastisch abgemischt sind sowohl die 5.1 als auch die Stereospur. Alle Instrumente kommen detalliert rüber und regen zum träumen an. Der Wahnsinn ! ! !

(EXTRAS)
Auch hier wird nicht gegeizt. Da wären zum einen viele Promoclips, die Kurzilme der Projektionen und Artworks der einzelnen Alben. Dazu kommen noch (verwackelte) Livemitschnitte von Fans und eine unterhaltsame Doku die mal etwas anders ist als das was man sonst so kennt. Alles in allem - TOP!

F A Z I T:

Auch Gegner der späten "Floyd" Werke ab 1973 (!) sollten sich verdammt noch mal eingestehen, das diese Band auch ohne Syd Barrett die wohl bedeutensten Werke der jüngeren Musikgeschichte erschaffen hat. Neben den Beatles und Kraftwerk ist die Band Pink Floyd für mich eine der innovativsten und künstlerisch wertvollsten Bandprojekte gewesen. Das Ihnen die Kommerzialität der 70er Jahre später das Genick brach und sie von Puristen verdammt wurden ist traurig, doch auf der anderen Seite auch ein Glück gewesen. Sonst wären UNS elegische Werke wie "Dark Side", "WYWH" und auch das kühle "Animals" entgangen. Ich bin froh das es die 94er Tour gab und "Floyd" keine ähnliche Livekarriere wie die Stones gemacht haben. Die bringen wirklich zum X-ten Male aufgewärmte Songs in neuer Verpackung auf den Markt um anschließend eine Las Vegas-Show aufzuführen. Auch von diesem Standpunkt aus ist PULSE eine andere Dimension.

PRÄDIKAT: BESONDERS WERTVOLL ! ! ! ! !


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