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Beiträge von R. Siegl
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Rezensionen verfasst von
R. Siegl "thommerillin"
(REAL NAME)   

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Read & Burn
Read & Burn
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 29,90

5.0 von 5 Sternen Die epochale Rückkehr, 14. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Read & Burn (Audio CD)
Eigentlich sollte man differenziert sein und anmerken, dass drei von sechs Titeln dieser EP - und auch noch die besten - später 1:1 auf dem epochalen Album "Send" zu hören sind.
Und doch - dies ist die Stunde der Wiedergeburt dieser grossartigen Band, in der sie wie Phoenix härter, stärker, kompromissloser als jemals nach etlichen Jahren Pause wieder aufgetaucht sind. Auftauchen ist eigentlich ein unzureichendes Wort: Sie sind eher wie ein tonnenschwerer Meteorit aufgeschlagen. In diesen sechs Titeln ist kein Gramm Verzierung, das ist pure Essenz, gespielt mit der Subtilität eines durchtrainierten Schwergewichtsboxers. Aber um im Bild zu bleiben: Das sind sechs k.o.-Schläge für alles, was 2002 und auch Jahre vorher als Alternative und was auch immer als modern gelten wollte. Das sind WIRE - also zurück in die dritte Reihe.
Genauso ist diese EP einzustufen und somit ein Pflichtteil jeder Sammlung.


Send
Send
Wird angeboten von Discy - Musik Buch Film
Preis: EUR 22,90

5.0 von 5 Sternen Musik für die Ewigkeit, 14. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Send (Audio CD)
Schon mit dem ersten Takt überzeugt einen dieses Album wie ein Keulenschlag. Nie vorher und nie nachher in ihrer nun fast 40 Jahre währenden Laufbahn waren Wire so kompromisslos, so am Punkt, so brutal. Fast hat man den Eindruck die etwas in die Jahre gekommenen Herren wollten es all den Jungspunden noch einmal zeigen und - fürwahr in aller Deutlichkeit - eindrucksvoller hätten sie es nicht hineinhämmern können: Hier ist WIRE und hier regieren wir. Wann immer wir wollen.
Natürlich findet der geneigte Hörer beim wiederholten Genuss vertraute Harmonien und die wunderbaren Monotonien, die niemals langweilig werden können. Aber zuerst einmal hinterlassen einen Titel wie "In the art of stopping","Comet" oder " The Agfers of Kodack" atemlos.
Ich kam unvorbereitet in ein Konzert, in dem sie das Album natürlich vor der Veröffentlichung vorstellten, und kompromisslos, wie sie seit Gründung sind, spielten die das neue Album und einen - ich wiederhole - in der Zugabe einen einzigen bekannten Song. Ich ging wie betäubt wieder hinaus, enttäuscht, und kaufte doch das neue Album. Seit nunmehr etwa 15 Jahren zählt es unter insgesamt mehr als 5000 zu meinen meistgespielten und -geliebten.
Musik für die Ewigkeit, die man in 100 Jahren mit Ehrfurcht wie einen Rachmaninov auf Speed behandeln wird.


Living Proof
Living Proof
Preis: EUR 5,99

5.0 von 5 Sternen "I could spend a life listening to your play" (BB King), 28. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Living Proof (Audio CD)
Das 2010 veröffentliche Album beginnt mit einem gemächlichen, semi-akustischen Blues, in dem Mr. Guy resumiert: Er sei "74 years young" und habe schon einiges erlebt bis zum Tee mit der Queen und den Rolling Stones. Doch nach der zweiten Strophe fährt diese Gitarre in den Song - brutal, wütend und jede Idee eines ruhigen Alterswerks innerhalb von Sekunden zerfetzend. Er setzt die Töne wie Salven aus einem Maschinengewehr und entsprechend atemlos kommt man nach diesem Song aus der Deckung.
Auch auf den zweiten Track "Thank me some day", einem schweren, schleppenden Blues, spielt er am Ende seine Gitarre in einem Tempo, für das Angus Young auf offener Bühne seine Schuluniform verkaufen würde.
"On the road" zeigt, dass auch seine Stimme trotz 74 Jahren noch immer der Urgewalt seiner Gitarre etwas Gewichtiges entgegenzusetzen hat.
"Stay around a little longer" bringt dann ein ruhiges Duett mit BB King. "I could spend a life listining to your play", singt King hier, und besser kann man weder die Bedeutung dieses Mannes für die Rockmusik von Eric Clapton bis Keith Richards noch die Qualität seines Spiels auf dieser CD zusammenfassen. Später beweist er im Zusammenspiel mit Carlos Santana noch, dass er es auch gefühlvoller kann, um dann im schnellen Boogie von "Too soon" Alvin Lee zu zeigen, was echtes Tempo ist.
Ein grosses Album - gute Songs, schnörkellos und direkt produziert, doch all das ist nur Beiwerk zu diesem Gitarrenspiel.


Stupidity
Stupidity
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Die Macht war mit ihnen, 1. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Stupidity (Audio CD)
Fast 40 Jahre sind seit dem Erscheinen dieses Live-Albums vergangen und es hat nichts von seiner Kraft verloren. Die vier spielen rohen, schnörkellosen Pub-Rock - so brilliant, wie er vorher und nachher nie mehr zu hören war. Spätestens beim Mundhamonika-Solo des zweiten Titels "Twenty Yards Behind" wird klar, dass an diesem Abend keine Gefangenen mehr gemacht werden.
Auf Track 5 wird dann ohnehin alles niedergewalzt: Der alte Bo Diddley-Klassiker "I'm a Man" erhält hier seine für alle Zeiten ultimative Fassung - auf das Wesentliche reduziert und so subtil wie John Wayne beim Revolverduell. Auf "Back in the Night" schneidet dann Wilko Johnsons als Slide gespielte Telecaster durch den Song wie ein Sägemesser - grob und keine Widerstände duldend.
Die Qualität lässt dann nur unwesentlich nach, um sich dann bei den letzten drei Tracks noch einmal zu steigern. "Roxette" stampft einfach alles nieder und Lee Brilleaux bläst auf seiner Harp die Siegerfanfare. Das Publikum ist am Kochen und der Doctor diagnostiziert: There's a riot going on. Kein Wunder, wenn man Wilkos Gitarrenriffs hört. Wie reagiert man darauf? Man erhöht das Tempo und jagt "Johnny B. Goode" durch den Saal, bis jedem die Lunge versagt.
Für die später Geborenen gibt es auf der auf der erweiterten CD noch einmal neun Live-Tracks aus späteren Phasen. Die Qualität von "Stupidity" erreichten sie nicht mehr, aber ihr späterer Klassiker "Milk and Alcohol" ist auf jeden Fall ein oder zwei Zusatz-Drinks wert. Cheers!


Crashin from Passion
Crashin from Passion

3.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Enttäuschung, 3. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Crashin from Passion (Audio CD)
1979 mitten in der Disco-Zeit aufgenommen hätte dieses Album alle Chancen an die klassischen Betty Davis Funk-Hämmer anzuschliessen. Hier liegt aber der Schluss nahe, dass die Angetraute des Jazz-Giganten Miles Davis wohl zu viel ihrem Mann zugehört hat. Ok, sie zeigt, was sie früher schon angedeutet hat, nämlich dass sie eine wandlungsfähige Sängerin ist. Aber ehrlich - wollten wir wirklich den Beweis hören?
So mäandert das Album zwischen radiotauglichem Funk, softem oder jazzigem Soul und einmal sogar leichtem Swing. Ich vermisse aber schmerzlich den brutalen, unwiderstehlichen Funk der früheren Alben und auch die Qualität ihrer Kompositionen hat ein Level abgenommen.
Es ist kein schlechtes Album, aber so eine Platte haben wir in den späten 70ern von vielen Sängerinnen gehört.


Headless in Boston
Headless in Boston
Preis: EUR 14,82

5.0 von 5 Sternen Und noch ein erfreuliches Stück Nachlass, 25. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Headless in Boston (Audio CD)
Eigentlich wollte ich die Neuerscheinung des Radio-Mitschnitts aus Cleveland und dann entdeckte ich diesen zehn Jahre früher mitgeschnittenen Act. Um den Rahmen bei aller Teilkritik abzustecken: Warren Zevon ist ein ganz Grosser und live war er für mich noch ein Stück besser. Das reguläre Live-Album "Stand in the fire" steht bei mir als eines der besten Live-Alben aller Zeiten angeschrieben.
An diesen Meilenstein kommt der Boston-Mitschnitt von 1982 nicht heran, doch im direkten Vergleich mit Cleveland ist es das erfreulichere Album. Die Tonqualität ist besser, ich würde sagen auf sehr guter Bootleg-Basis, das damit aktuelle, zu bewerbende Album "The Envoy" war deutlich besser als "Mr. Bad Example" von Cleveland und 1982 konnte er sich noch eine einigermassen adäquate Begleitband leisten. So kommen wir zu schönen Live-Takes von "The Envoy" oder "Hula Hula Boys" oder einem Cover von Springsteens "Cadillac Ranch".
Für Cleveland spricht im Vergleich die faszinierende Cover-Version von Cohens "First we take Manhattan" und die simple Tatsache, dass es 2 CD zum annähernd gleichen Preis sind. Ansonsten ist Headless in Boston der bessere Kauf.


Empire Concert Club,Cleveland Oh 05-01-92
Empire Concert Club,Cleveland Oh 05-01-92
Preis: EUR 12,27

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stand in the (purgatorial) fire, 11. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Veröffentlichungen nach dem Tode eines Künstlers machen mich immer zuerst einmal skeptisch, denn offensichtlich wollte er es selbst nicht als CD publizieren. Ein Warren Zevon Live-Album ist aber ein Pflichtkauf für mich, steht doch sein 80er "Stand in the fire" für immer auf meiner Bestenliste.
Und wie erwartet sind meine Gefühle nach dem Hören gemischt,. Es ist metaphorisch ein "Fegefeuer" geworden, weder Himmel noch Hölle. Die Tonqualität ist leider bescheiden - es fehlt die Dynamik, manchmal übersteuert der Sound, manchmal sind sogar Drop-Outs oder dumpfe Stellen zu hören. Es ist eben trotz Remasterings bloss ein Radio-Mitschnitt eines Konzerts in Cleveland. Als Begleitband agiert der Support Act, eine Band namens "The Odds" aus Vancouver. Sie holzen beherzt und geradlinig drauf los, aber ohne die Finesse oder das handwerkliche Können der Band von "Stand in the fire". Bei der Polka von "Mr. Bad Example" oder leider auch auf "Roland the headless Thompson gunner" holpert es dann doch deutlich merkbar.
Andererseits - der Meister ist gut bei Laune und Stimme, die Songauswahl ist fast durchaus gelungen ("That's amore" von Dean Martin hätte nicht sein müssen) und Songs wie "Detox Mansion" oder "Boom Boom Mancini" sind wie geschaffen für eine Live-Version. Zudem warten zwei Überraschungen: Zuerst bringt er Leonard Cohens "First we take Manhattan" als unwiderstehlichen Rocker als wäre er aus eigener Feder und auf CD 2 widmet er Van Morrisons "Into the Mystic" dann "Absent Friends". Dies ist auch die einzige ruhigere Nummer; seine grossen Balladen wie "Carmelita" oder "Hasten down the wind" hat er mit dieser Band wohl nicht gewagt.
Fazit: Für Fans durchaus geeignet, anderen sei doch die erweiterte Version von "Stand in the fire" als in nahezu jeder Hinsicht besseres Album empfohlen.


George Thorogood - 30thAnniversary Tour: Live in Europe
George Thorogood - 30thAnniversary Tour: Live in Europe
DVD ~ George Thorogood & The Destroyers
Preis: EUR 6,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leicht enttäuscht, 27. November 2011
Vorausgeschickt: Ich bin seit den ersten Takten des "Madison Blues" vor mehr als 30 Jahren Fan von George Thorogood. Dennoch (oder vielleicht auch ein wenig deshalb) habe ich diese DVD mit etwas Enttäuschung gesehen. Es liegt natürlich nicht an der Musik - aber die kannte ich ja schon von der gleichnamigen CD.
Zum Positiven:
- Bild- und Tonqualität des Konzerts aus dem Jahr 2004 in Nottingham sind einwandfrei.
- Es gibt im Vergleich zur CD zwei extra Tracks (Move it on over, You talk too much)
- Bei den Extras findet sich als Videoclip der Einfachheit halber noch ein Konzerttrack: American Made
- Dazu gibt es noch ein Akustikstück aus einer Küche: Ride till I die und vom Soundcheck Merry Christmas Baby
- Für mich war die Erkenntnis neu, dass George viele Gitarrensoli nicht selbst spielt

Leider gibt es aber auch einiges Negatives:
- Nach jedem Track kommt ein kurzes Interview - das zerstört einfach die Konzertathmosphäre
- Ich habe sie nie Live gesehen, aber in der Show kommt nicht die gleiche Energie wie in der Musik rüber. Die 30 Jahre haben wohl auch ihre Spuren hinterlassen.


Live In'99
Live In'99
Preis: EUR 9,55

5.0 von 5 Sternen Noch eine Runde Bourbon..., 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Live In'99 (Audio CD)
Es gibt zwei Möglichkeiten, auf diese CD zu reagieren. Aus der Sicht des Zeitgeistes ist sie durchaus verzichtbar. Jahrzehntealte Blues-Standards sind durchmischt mit eigenen Songs, die er schon auf dem 86er wesentlich frischer auf den Tisch gebracht hat. Man denkt, der Mann habe seine Textzeile "I called my friend Jack Daniels and his partner Jimmy Beam" durchaus verinnerlicht.
Die andere Möglichkeit - man ist ein boring old fart, der George schon seit seinem "Madison Blues" liebt. Dann fängt schon nach 10 Sekunden der Fuss zu zucken an und kurz darauf hat es den ganzen Körper erfasst. Mühsam muss man sich beherrschen, nicht auch noch die Luftgitarre zu spielen. Ungetrübte Spielfreude kommt da von "Who do you love" bis "Bad to the bone" auf, nur leicht getrübt von einem zu weit nach vorne gemischten Saxophonisten. Ansonsten spielt George seine Slide-Gitarre noch immer , als wäre der Leibhaftige hinter ihm her und die Destroyers geben adäquaten Flankenschutz bei den Riff-Attacken. Also nichts für Freunde der Chemical Brothers oder von Portishead, aber ansonsten noch immer "One bourbon, one scotch and one beer" wert.


TFA Dostmann digitales Solarthermometer Eco Solar 30.1038
TFA Dostmann digitales Solarthermometer Eco Solar 30.1038
Preis: EUR 15,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt zu empfehlen, 13. Mai 2011
Nach einigen Wochen Betrieb im Frühjahr kann ich nun eine erste Bilanz ziehen.
Positiv:
- Der geringe Preis
- Das schlichte Design
- Keine unnützen Features wie Weckuhr, die dann versehentlich um 00.00 Uhr losgeht.
Negativ:
- Die Solarzelle ist unterdimensioniert, sodass nur bei direkter Sonneneinstrahlung bzw. sehr hellem Licht die erzeugte Elektrizität ausreicht (ich habe das Thermometer anfangs absichtlich ohne Batterie betrieben). Ansonsten wird eine Knopfzelle angezapft, die weder aufladbar, besonders lang haltbar noch ökologisch gut vertretbar ist
- Der automatische Wechsel zwischen Innen- und Aussentemperatur im 15-Sekunden-Intervall kann, wenn man nicht geduldig ist oder es eilig hat, durchaus nerven. Eine manuelle Umschaltmöglichkeit wäre wünschenswert.


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