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magnetic olives (Hamburg)

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Tetesept Magen-Darm Entspannung Kautabletten bei Blähungen 20er, 3er Pack (3 x 30 g)
Tetesept Magen-Darm Entspannung Kautabletten bei Blähungen 20er, 3er Pack (3 x 30 g)
Wird angeboten von AvivaMed GmbH
Preis: EUR 13,59

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helfen prompt!, 28. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Tabletten haben mir mal an einem sehr stressigen Tag und einem extrem aufgewühlten Magen sehr geholfen, seitdem habe ich immer welche im Rucksack dabei. Dabei wirkt der Wirkstoff Simeticon rein physikalisch und "zerlegt" die Gase im Bauch, zumindest laut Wikipedia. Jedenfalls bin ich diesen Kautabletten sehr dankbar!


Ergobasis elektrisches Tischgestell Version 2018, stufenlos höhenverstellbar von ca. 63 bis 128 cm, manuell breitenverstellbar, Stahlgestell pulverbeschichtet und mit 2 leistungsstarken Elektromotoren als ergonomisches Schreibtischgestell für alle gängigen Tischplatten geeignet bis zu einer Größe von 200 x 100 cm
Ergobasis elektrisches Tischgestell Version 2018, stufenlos höhenverstellbar von ca. 63 bis 128 cm, manuell breitenverstellbar, Stahlgestell pulverbeschichtet und mit 2 leistungsstarken Elektromotoren als ergonomisches Schreibtischgestell für alle gängigen Tischplatten geeignet bis zu einer Größe von 200 x 100 cm
Wird angeboten von ergobasis
Preis: EUR 527,00

26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfache Montage und solide Konstruktion!, 7. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Tischgestellt gekauft um bei längeren Tagen am Schreibtisch nicht permanent auf einen Stuhl angewiesen zu sein. Mein aktueller Stuhl ist zwar verhältnismässig ergonomisch, doch letztlich ist permanentes Sitzen so oder so schädlich - die Frage ist nur wie lange man es es jeweils ohne Beschwerden aushält.

Der Tisch kommt zerlegt (siehe Bild) und ich habe das ganze auch als relativ handwerklich Unbegabter gut zusammenmontieren können. Ich habe einfach meine alte massive IKEA-Tischplatte weiterverwendet (diese hat noch die alten Fassungen angeschraubt die glücklicherweise perfekt an die "Griffe" des Gestells anecken, so daß die Platte rutschfest sitzt!).

Das Hochfahren ist per Knopfdruck in wenigen Sekunden erledigt und nach etwas Eingewöhnungszeit macht das Arbeiten im Stehen jede Menge Spaß! Dabei ist durchaus auch ein gewisser Trainingseffekt im Spiel - anfangs fand ich kaum mehr als eine Viertelstunde bequem, mittlerweile kann ich gut mal hier und da eine Stunde stehend Arbeiten. Sobald Ermüdung eintritt gehts einfach wieder runter mit dem Tisch und traditionell auf dem Hintern weiter.

Gerade diese Abwechslung zwischen Stehen und Sitzen ist sehr erfrischend. Beides würde ich mittlerweile nicht mehr gerne ununterbrochen machen - das möchte ich weder meinem Rücken (Sitzen) noch meinen Knien (Stehen) zumuten. Dank dieses Gestells geht beides zusammen und das verhältnissmässig günstig.

Ich persönlich finde daß eine Investition in einen ergonomischen Arbeitsplatz sich sowohl kurz- als auch langfristig lohnt - denn einen neuen Rücken kann man leider noch nicht alle paar Jahre kaufen.

Ich empfehle übrigens dringend zu einem Stehplatz auch eine Anti-Ermüdungsmatte (im Grunde etwas dickere und kürzere Yogamatten) - gerade beim Stehen ohne Schuhe ein Muß. Diese finden sich auch hier bei Amazon sehr günstig.
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WarioWare: Do It Yourself
WarioWare: Do It Yourself
Wird angeboten von VIDEOSPIELE Loreth
Preis: EUR 19,75

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mario Paint 2009, 22. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WarioWare: Do It Yourself (CD-ROM)
Ich frage mich wie ich dieses Juwel so lange unentdeckt lassen konnte. Ich bin auf der einen Seite ein absoluter Hardcore-Wario Ware-Fan, habe den ersten Teil für den GBA geliebt, und den (leider in Europa nie erschienenen) Gyroskop-Nachfolger WW Twisted! (auch GBA) wie kaum ein Spiel davor verschlungen. Danach fiel die Serie leider etwas ab, Touched! war mir irgendwie zu lasch, es fehlte mir etwas der Biss und bizarre Humor der ersten GBA-Teile, wobei Smooth Moves ganz in Ordnung war. Ich bin dann auf die Rhythm Heaven-Serie (vom gleichen Entwicklerteam) ausgewichen und so geriet Wario Ware bei mir etwas in Vergessenheit.

Auf der anderen Seite ist Mario Paint, damals fürs Super NES (mit Kugel-Mouse im SNES-Look und nem grauen Hartplastik-Mousepad!) eines meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Tagelang habe ich an kleinen Animationen gebaut, Videospielszenen nachgestellt, eigene Szenen gebaut. Natürlich war Mario Paint extrem limitiert: Nur ein Bild konnte gespeichert werden, die Mouse-Bedienung war ziemlich klobig, aber es stecke ein ungeheurer Charme hinter allem, eine unendliche Liebe zum Detail, und der Musik-Editor lebt heute als Flash-Adaption fort und ist mittlerweile legendär.

Hätte ich gewußt daß Wario Ware DIY beide Spiele zu einem brillianten Stück Software verdichtet, ich wäre so schnell mich meine Beine tragen zum nächsten Elektrofachmarkt gesprintet um diesen Titel zu spielen, aufzusaugen, mich darin zu baden.

---

Kurz gesagt: DIY ist eine perfekte Einführung in die Welt der Spieleprogrammierung. Man übernimmt alle Aufgaben für seine eigenen Mikrospiele: Grafik, Animation, Musik, und natürlich vor allem die Programmierung. Dabei wird man zunächst (etwas sehr langatmig) von Wario und Penny in die Grundlagen des Programms eingeführt - man wird am Anfang etwas sehr viel an der Hand gehalten, was aber vielleicht nicht schlecht ist, immerhin ist vor allem das Fundament der AI (mit Objekten, Schaltern und Bedingungen) für Anfänger etwas abstrakt. Jedoch stellen sich sehr schnell erste Erfolgserlebnisse ein: Schnell hat man seine eigenen Mikrospiele zusammengestellt, und schaltet Stück für Stück neue Bereiche frei - Musikprogrammierung, das Comiclabor, sowie später das zur Vertiefung wunderbar gelungene Dojo, in dem man Programmierprobleme auf eigene Faust lösen muss.

Zum einen ist die Heranführung an das Programmieren gut gelungen - so lernt man nicht nur schnell einfache AI-Konstrukte, sondern auch komplexere Zusammenhänge und später dann auch regelrechte Hacks, mit denen man komplizierte Abläufe mit kleinen Umwegen erstellen kann; zum anderen versprüht das Spiel einen lebhaften und witzigen Charme den man ausserhalb der besten Nintendospiele ausgesprochen selten findet: Knöpfe werden durch tanzende Männer, Scrollleisten durch Ninjas und die Undo-Funktion durch ein kleines Männchen dargestellt, und der "Auswahl"-Sound des Cursors ist mit tödlicher Sicherheit aus dem SNES-Mariokart entnommen. Im Musik-Programm gibt es neben klassischen Instrumenten wie Schlagzeug und Klavier auch grunzende Schweine, Katzen, Hunde, tief singende Männer, NES-Sounds, Karateschreie und ähnlich groteskes Zeug.

Das Zeichnen ist Mario Paint extrem ähnlich - vor allem die vielen Möglichkeiten Bilder zu löschen sind eine direkte, unverholene Hommage an den SNES-Klassiker. Eigene Bilder, Stempel und Muster zu bauen macht einfach einen Heidenspaß. Ich wünschte Photoshop wäre so liebevoll und witzig!

Dabei verdient das Programmierschema großes Lob: Es ist sehr gut strukturiert und lässt trotz relativ weniger, klarer Anweisungen eine unglaubliche Menge an Möglichkeiten zu. Und gerade das ist das Clevere: Man hätte es sich auch einfacher machen können und häufig genutzte Funktionen mit einbauen können (zB eine standardmässige Hüpf-Funktion oder Scrolling), es dann aber so gelöst daß man schon ein wenig sein Gehirn anstrengen muss um diese Funktionen selbst zu bauen. Auch hier geben die vorgegebenen Spiele eine perfekte Grundlage - man kann jederzeit in diese Spiele reinschauen und sie als Inspiration nutzen.

Die vorprogrammierten Spiele sind weniger als bei anderen WW-Titeln und auch vergleichsweise zahm - was bei mir den Drang ausgelöst hat vorgegebene Spiele erstmal zu importieren und ein wenig aufzubretzeln. So lernt man spielerisch auch wie komplexere Spiele gemacht sind. Und es ist wirklich für jeden etwas dabei: Ob man nun wirklich jedes Spiel von Grund auf selbst gestaltet und baut oder aus vorhandenen Stempeln und Musikstücken eigene Collagen bastelt, irgendetwas gibt es immer zu tun. Ich habe von den 25 Stunden die ich das Spiel bisher gespielt habe (laut 3DS-Log, und damit gerade erst neulich noch vor Ocarina Of Time 3D auf den ersten Platz gerückt) die vorgegebenen Spiele so gut wie gar nicht gespielt und mich voll und ganz auf das Rumprobieren, das lockere Rumspielen oder auch oft das konzentrierte, tiefgängige Bauen von Spielmechaniken vertieft.

Obendrauf noch ein Haufen lustiger Songs und Comics die man im Laufe der Zeit freispielt, auch hier wieder alles mit der Einladung alles zu importieren und selbst umzubauen und rumzuprobieren, das erwähnte Dojo zum Trainieren der Programmierkünste, was soll ich sagen - dieses Spiel, nein: Software wird mir noch lange, sehr sehr lange nicht langweilig werden. Speicherplatz ist auf jeden Fall mehr als genug vorhanden!

Einziger Wehrmutstropfen: Mit so einem fantastischen Werkzeug wünschte ich mir die Möglichkeit längere Spiele ohne das doch sehr kurze Mikrospiel-Zeitlimit zu bauen. Nun, für sowas wäre dann Software wie Game Maker vielleicht angebrachter, aber dort gibt es keine Katzen-Synthesizer, grunzende Schweine oder Scrollbar-Ninjas.

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Also: Eine absolute, uneingeschränke, eindringliche, fast flehende Kaufempfehlung. Vor allem zu dem Preis. Selbst jetzt auf dem 3DS immer noch ein (leider scheinbar etwas untergegangener) Pflichtkauf für alle die auch nur einen vagen Hang zur Kreativität haben. Oder ihn wecken wollen. Für mich eines der größten Überraschungen der letzten Jahre, und ein glorreicher Beweis dafür daß selbst simples Programmieren einen wahnsinnigen Spaß machen kann.

(Und: Wenn man das "Mario Paint"-Mikrospiel importiert läuft statt der normalen Musik plötzlich die aus Mario Paint, was bei mir eine fantastische Nostalgie-Gänsehaut gezaubert hat.)


Blue Banyan Zafu Meditationskissen Buchweizen Zen-Schwarz
Blue Banyan Zafu Meditationskissen Buchweizen Zen-Schwarz
Wird angeboten von Blue Banyan
Preis: EUR 29,75

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Kissen zu einem fantastischen Preis, 5. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Blue Bayan Zafu ist mein erstes Meditationskissen, und ich war bei diesem Preis etwas skeptisch, aber es ist erstaunlich gut verarbeitet und liebevoll verpackt. Ohne das Kissen finde ich das aufrechte Sitzen beim Meditieren sehr schwierig, wenn man beim Zafu auf dem ersten Drittel sitzt richtet sich die Wirbelsäule automatisch gerade auf. Sehr angenehm!


Sandisk Sansa Clip+ MP3-Player 2 GB (FM-Tuner, microSD Slot) schwarz
Sandisk Sansa Clip+ MP3-Player 2 GB (FM-Tuner, microSD Slot) schwarz
Wird angeboten von Or Tal

47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraftvoller Winzling, 30. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als ich den Sandisk Sansa Clip+ zum ersten Mal ausgepackt in den Händen hielt durchliefen mich angenehme Erinnerungen an meinen iPod Shuffle der vorletzten Generation - ein perfektes Beispiel für sinnvolles, wenn auch sehr minimalistisches Design (das leider vor allem in Punkto nahezu idiotensicherer Bedienung vom neuesten Shuffle-Modell komplett ruiniert wurde, aber das gehört nicht hierher).

Ich wollte einfach wieder einen kleinen, simplen Player mit Clip, da mir das Tragen des Gerätes am T-Shirt-Saum (und nicht klopsig in der Hosentasche liegend) sehr gut gefällt. Da ich allerdings mit der restriktiven Philosophie der iPods nicht zufrieden bin (ich bin aus allen Wolken gefallen als mir bewußt wurde daß man keine Musik vom iPod auf einen anderen Rechner ziehen kann und der Player zudem an iTunes gebunden ist) habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Um er kurz zu machen: Der Clip+ ist nach nur wenigen Stunden zu meinen neuem Liebling in Sachen Funktion und Design geworden. Der Vorgänger Sansa Clip (ohne Plus) ist von vielen Fachseiten extrem gut bewertet worden, auch was den Klang angeht, und da Sandisk mir schon durch ihre SD-Karten und USB-Sticks bekannt war habe ich nicht lange gezögert.

Das Gehäuse macht keine großen Experimente, das Steuerkreuz mit der Taste in der Mitte ist mittlerweile ein Standard bei vielen Geräten. Der Clip+ ist hochwertig verarbeitet, das Cyan und Gelb im kleinen, aber gut lesbaren Display erinnert mich an meinen schon etliche Jahre alten Traxdata-Player, jedoch verbirgt sich unter der etwas altmodisch wirkenden Fassade eine sehr solide Benutzeroberfläche. Hat man das Gerät erstmal mit Musik gefüllt, braucht er nur wenige Momente um den neuen Speicherinhalt zu lesen (und hier werfe ich einen bitterbösen Blick zum Sony Walkman E436F, ein Gerät das doppelt so teuer war und bei nahezu jedem Anschalten aufs Neue mehrere dutzend Sekunden für den selben Vorgang gebraucht hat - und wenn ich das Gerät mal komplett neu gefüllt habe, konnte ich in der Zeit bis der Player mit dem Einlesen fertig war locker nochmal entspannt auf Toilette gehen).

Die ganze Oberfläche reagiert komplett ohne jede Verzögerung oder Stottern. Wie erwähnt ist das Display in simplen Cyan und Gelb gehalten, jedoch ist die Navigation des Menüs animiert - die Menüs bewegen sich in alle Richtungen, ein kleiner aber sehr hilfreicher Trick um zu verstehen auf welcher Menüebene man sich befindet. Die Tasten sind angenehm leicht zu drücken und gut mit einem Daumen zu bedienen. Es gibt zwei Menütasten - eine für das jeweilge Kontextmenü und einen zweiten "Home"-Knopf, mit dem man jederzeit zum Hauptmenü und mit einem zweiten Klick zur Wiedergabeansicht des gerade laufenden Titels zurückkehrt. Nach ein paar Stunden konnte ich mit eleganter Leichtigkeit zwischen den vielen Auswahlmöglichkeiten hin-und herwechseln. Bei Audiobüchern und Podcasts speichert der Sansa die jeweils zuletzt gehörte Position, sehr angenehm bei langen Stücken - man kann sogar im Audiobuch-Menü die Abspielgeschwindigkeit ändern. Eine Diktiergerätfunktion ist ebenfalls vorhanden, falls man mal nichts zum notieren dabei hat oder dokumentieren will was die lieben Mitmenschen so von sich geben ist diese Funktion auch sehr nützlich; das eingebaute Micro ist überraschend gut und die Qualität der Aufzeichnung ist klar und ausgewogen. Auch ein Equalizer mit Vorgaben und einem eigenen Einstellplatz ist enthalten.

Insgesamt ist das Gerät von der Größe her mit einer Streichholzschachtel vergleichbar (sogar noch etwas kleiner), der Clip klammert das Gerät sicher an jedes Kleidungsstück. Auch durch die Jackentasche hindurch ist es gut zu bedienen. Einer der größten Trümpfe des Clip+ ist aber die Erweiterbarkeit des Speichers durch MicroSD-Karten - ich habe mich für das kleinste Modell mit 2GB entschieden und eine 8gb-MicroSD separat bestellt (auch von SanDisk, da die Lesegeschwindigkeiten bei Billigkarten dann doch häufig zu wünschen übrig lassen), so kommt man deutlich besser weg als einen größeren internen Speicher zu wählen - wobei erwähnt werden muss daß das Gerät etwas mehr Strom verbraucht wenn es auf eine zusätzliche Karte zugreift. Da ich meinen Player allerdings sehr häufig an den Rechner anschließe ist das für mich kein echtes Problem.

Fazit: Der Clip+ ist ein schlichtes, aber in den Details sehr perfektioniertes Gerät, einfach zu bedienen, sehr angenehm zu tragen und solide verarbeitet. Durch den erweiterbaren Speicher wächst es zusammen mit der jeweiligen Musiksammlung, nicht zu vergessen daß man unterwegs auch mehrere Karten im Wecheln hören könnte. Der Player harmoniert wunderbar mit Windows Media Player und meinem Favoriten WinAmp, ist aber auch ganz simpel per Drag&Drop zu füllen. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist das beigefügte MiniUSB-Kabel: Es ist gerade mal so lang wie ein IKEA-Stummelbleistift, falls man also nicht schon ein MiniUSB-Kabel besitzt sollte man ein vernünftig langes mitbestellen. Andere Geräte wie iPod oder der beschriebene Sony Walkman verwenden ihre eigenen Spezialkabel - wenn so eins mal futsch oder verloren geht muß man erst mühsam eins über den Originalhersteller beziehen. Daß sich der Sansa hier gängiger Standardkabel bedient ist ein weiterer erfreulicher Pluspunkt.

Wer ohne Kopfschmerzen und große Kosten Musik hören will, ist mit dem Clip+ sehr gut beraten. Es enthält Funktionen von denen sich selbst Player in deutlich höheren Preisklassen noch eine schöne Scheibe abschneiden können, beim Sansa läuft alles ohne Meckern und Zetern und einwandfreiem Klang - insgesamt ein sehr charmantes Gerät. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2009 10:33 AM CET


Rhythm Paradise
Rhythm Paradise

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich, erfrischend und mitreissend!, 23. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rhythm Paradise (Videospiel)
Auf einer Bühne stehen ein Haufen Frösche, die rhythmisch mit dem Hintern wackeln. Ein Karatekämpfer zerschlägt Blumentöpfe, Fässer und Glühbirnen. Tausende kleiner Männchen stampfen im Gleichschritt und wechseln auf Kommando den Takt. Ein Wissenschaftler schüttelt Flüssigkeiten und wirft sie seiner heimlichen Liebe zu. Zwei Reptilien vollziehen einen eigenartigen Paarungstanz, Roboter werden in Fabriken mit Treibstoff betankt, ein Ninja schlingt wie wild Klösse herunter, eine junge Sängerin heizt einer Horde Affenfans ein.

Rhythm Paradise ist wie schon Warioware sehr schwer in Worte zu fassen, und wenn man es dann tatsächlich spielt fragt man sich warum man so lange auf ein derartiges Spiel warten musste. Ich gebe zu daß mich Rhythmusspiele nie besonders begeistert haben - zu gängigen Rocksongs klappernde Plastiktasten zu drücken während ich stumpf vorgegebene Eingaben abarbeite, ne, dann lieber gleich richtig Musik machen.

Hier ist jedoch alles anders: Wie schon in dem für den GBA leider nur in Japan erschienenen Rhythm Tengoku werden kleine Szenen präsentiert, die rhythmisch kontrolliert werden. Im ersten richtigen Level des Spiel sollen beispielsweise im richtigen Moment Bolzen durch Formen geschossen werden, und die Musik gibt durch spezielle Noten Hinweise auf den Takt. Woran die meisten Anfangs scheitern ist daß sie zuviel auf die Action auf dem Display achten - viel wichtiger ist sich auf die Musik und die Geräusche zu verlassen. Die meisten der Level kann man dann nach einiger Übung sogar mit geschlossenen Augen meistern!

Die einzelnen Level sind alle unglaublich clever gestaltet und mit toller Musik unterlegt. Jedes Level dauert nur ein paar Minuten, und am Ende wir man mit "Superb!", "nur OK" oder "Versuchs nochmal" bewertet. Das nächste Level wird erst dann spielbar wenn man das vorherige mit mindestens "OK" bestanden hat. Dabei wird es gelegentlich schon recht knackig und einige schwierige Stellen müssen schon ein paar Mal geprobt werden. Zur Hilfestellung wird jedoch jedes Level vorher einmal mit einem kleinen Tutorial erklärt - im Gegensatz zu Warioware wird man hier nicht direkt ins kalte Wasser geworfen. Hat man vier Level bestanden, werden sie in einem Remix zusammengeworfen, in denen die vorhergegangenen Level zu neuer Musik und in schnellem Wechseln noch einmal bestanden werden müssen.

Der DS wird wie schon bei Dr.Kawashima im Buchformat gehalten, die Spielgrafik wird während der Level nur auf dem linken Bildschirm gezeigt, auf dem rechten tippt und schnippst man passend zur Musik (für Rechthänder - Linkshänder können das Spiel entsprechend einstellen). Rhythm Paradise ist eines der wenigen Spiele in denen die Steuerung wirklich perfekt zum Spiel passt (selbst die von mir vergötterte Warioware-Reihe hat mir auf dem DS am wenigsten gefallen, weil mir dort die Touchscreen-Bedienung unintuitiv und schwerfällig vorkam).

Es wäre eine Schande hier nur die Spielmechanik zu beschreiben, denn dieses Spiel lebt von der aufgedrehten Musik, den drolligen Characteren und den aussergewöhnlichen Einfällen. Ich bekomme jedes Mal gute Laune, auch wenn ich das japanische Original schon mehrere dutzend Stunden gespielt habe. Ich habe schon öfters gedacht daß mich als langsam dem jugendlichen Alter entwachsenden Videospieler nichts mehr wirklich beeindrucken könnte, aber dieses Spiel ist so unbeschreiblich frisch und originell daß ich mich gelegentlich vor Begeisterung kaum bremsen kann, tagelang gleich mehrere Ohrwürmer auf einmal habe und dann und wann wirklich richtig gerührt bin.

Dieses Spiel ist zuckersüß, aber auf eine intelligente Weise; an vielen Stellen eine echte Herausforderung, aber niemals unfair oder frustrierend. Es ist eine glänzende Perle inmitten eines Meeres von mittelmässigem, zusammengeklatschem Einheitsbrei. Es ist ein Rhythmusspiel, aber sprengt dessen Grenzen mit erstaunlicher Leichtigkeit und spritzigem Charme. Man merkt wieviel Spaß und Liebe zum Detail das Entwicklerteam gehabt hat. Daß Nintendo dieses Spiel nicht nur aus Japan raus in den Rest der Welt gebracht hat sondern jetzt auch sogar mit Fernsehspots aggressiv bewirbt ist eine sehr löbliche Entscheidung.

Es ist, um es auf den Punkt zu bringen, das beste Spiel das ich bisher gespielt habe. Ich habe absolut nichts daran zu bemängeln, und jeder, wirklich jeder Mensch sollte es zumindestens mal eine Stunde lang gespielt haben. Absolut uneingeschränkte Kaufempfehlung!


Wario Ware, Inc. Minigame Mania
Wario Ware, Inc. Minigame Mania

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stress macht Spass!, 15. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wario Ware, Inc. Minigame Mania (Videospiel)
Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander, sagt man. Hier liegen sie direkt zusammen. Dieses Spiel ist dem Zuckerrausch eines Viertklässlers ähnlich, der hektisch zwischen Gameboy, NES und Supernintendo hin-und herrennt, immer drei Spiele in der Hand, um sie mit zitternden Händen und geröteten Augen in die
Konsolenschächte zu knallen. Zack zack zack. Hier wird alles verwurstet was einmal auf einem Nintendodisplay geflimmert hat,
hier schliesst Zelda direkt an Metroid, und, bumm! Finde die Katze! Flieh vor der Lawine! Gib dem Hund die Hand! Hau auf
das Ungeziefer! Zerschneide das Schnitzel! Spring! Halt, nein, doch nicht!! Zu spät. Die fahrende Kartoffel war schneller.
Wenn es in diesem Spiel einen roten Faden gibt, dann den, dass man nicht lange Fackeln sollte. Der Soundtrack verstärkt den aufputschenden Effekt: Merkwürdig verzerrte Kommandos und Anfeuerungen mischen sich mit eigenartigen japanischen Gesangsfetzen, und ehe man sich versieht, geht es wieder schneller.. Immerhin muss man keinen Helm tragen, dennoch ist die Geschwindigkeit halsbrecherisch.
Nach "Mario Party" hielt ich das Minigames-Genre für eine miese Entschuldigung dafür, keine vollwertigen Spiele zu produzieren. Hier sind es allerdings Microgames, und über ihren Sinn und Nutzen nachzudenken ist müssig: Warum auch immer ich den Knopf genau dann drücken muss, wenn die Katze die Augen schliesst, tut nichts zur Sache. Bei einer Kurzlebigkeit von 3 Sekunden ist Nachdenken ohnehin unmöglich.
Das Spiel ist eine Augenweide. 8- und 16-Bit-Grafik reiht sich nahtlos an Strichmännchenoptik und Fotocollagen. Hier ist nichts verbindlich. Nintendo hat es wieder einmal geschafft, ein Genre neu zu erschaffen, wo andere nur ihre Grafikleistungen potenzieren können. Ein Meilenstein, nichts anderes, und wer nach einer zünftigen Reizüberflutung und Inhaltsbrüchen a`la Monty Phytons sucht, wird hier fündig. Pflichtkauf!!


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