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Rezensionen verfasst von
Ninnghizhidda "Ninnghizhidda"

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Kodama
Kodama
Preis: EUR 15,49

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alcest 2016 - die Überraschung ist gelungen., 2. Oktober 2016
Rezension bezieht sich auf: Kodama (Audio CD)
Alcest mit anderen Bands zu vergleichen ist ein Unding. Neige beeindruckt seit Jahren damit, einfühlsame, melancholische und aggressive Momente mit einer gehörigen Portion Zuversicht zu mischen und dem geneigten Hörer zu präsentieren.
Etwas Offenheit gehört da aber sicher dazu. Mir z.B. gelang es nicht wirklich, mit dem Vorgänger Album "Shelter" warm zu werden. Ich verstehe, wenn es vielen gefallen hat, mir indes war es stets zu sanft, ich habe meinen ganz persönlichen Tiefgang vermisst, den manche bestimmte Bands (wie bspw. auch Agalloch) zu vermitteln wissen.

Es ist zugegebenermaßen wirklich sehr früh, dieses Meisterwerk 3 Tage nach der VÖ zu bewerten. Aber nie zuvor (!) hat es eine meiner Lieblingsbands geschafft, ihrem Stil derart treu zu bleiben und genau das beim Nachfolge Album auszumerzen, was mir beim Vorgänger fehlte. Ab und zu gibt es black-metal-lastige Ausbrüche, doch die Musik bleibt stets eingängig melodiös ohne kitschig zu wirken. Die Melodien laden zum träumen ein (sehr "Kopfhörer-geeignet") und... ja, ich lehne mich so weit aus dem Fenster, ich empfinde dieses Album voll auf Augenhöhe mit "Écailles de Lune", mein Lieblingsalbum dieses Ausnahmemusikers mit seinem treuen Begleiter Winterhalter.

Wahrscheinlich genügt es, den Titelsong mal auf Youtube zu hören damit der "alte" Alcest Fan merkt, welche Rolle rückwärts Neige hier vollbracht hat um anschließend zwei Rollen nach vorne zu machen.

Danke danke danke!

Bitte KAUFT euch das Album und ladet es nicht einfach runter, das Booklet ist sooo schön. Es ist erhabene Kunst, nicht nur geniale Musik zu machen sondern das auch noch mit grandiosem Artwork zu verbinden. Die genialen Cover von Fursy Teyssier bei den Vorgängern von Shelter haben stets zum Träumen eingeladen. Das ist hier genau so, ein anderer Stil eben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2016 12:40 AM MEST


Heroes of Horror: Dungeons & Dragons Supplement (D&D Supplement)
Heroes of Horror: Dungeons & Dragons Supplement (D&D Supplement)
von James Wyatt
  Gebundene Ausgabe

28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten WotC Bücher des Jahres 2005, 16. Februar 2006
Eigentlich wollte ich mangels Feedback für Rezensionen zur Rollenspiel Büchern keine derartigen mehr verfassen, jedoch blieb mir angesichts der Vorgänger Rezension des „mephisto154“ keine andere Wahl. Denn dessen fast schon als grandios zu bezeichnende Fehleinschätzung vom Wert des Buches, gepaart mit einer 2 Sterne Bewertung birgt doch die Gefahr, dass Spieler und Spielmeister einen weiten Bogen um dieses Buch machen… was ein großer Fehler wäre!
Ich will kurz etwas zu solchen Statements wie „Ravenloft für Arme“ sagen: Jedem D&D Interessierten ist bekannt, dass Ravenloft eine Welt ist, die primär auf Horror Elemente (Untote wie den Über-Vampir Strahd etc.) setzt. Das mag sicherlich reizvoll sein, ist jedoch für die „normale“ Kampagne, (z.B. auf den Realms wo meine Gruppe und ich spielen) allein aus diesem Grund uninteressant. Zweck dieses Buches ist es NICHT, hier eine neue Welt zu präsentieren, die ein Ravenloft „2“ darstellt, sondern es soll dazu dienen, Horror Elemente (wie man sie aus x-beliebigen, guten Horror Filmen kennt) in das Rollenspiel auf jeder beliebigen Welt einzubauen. Wenn ich zurückdenke an meine Blütezeit als Spielmeister, so waren die Abenteuer und Kampagnen die besten und langfristig erinnerungswürdigsten (für Meister und Spieler), in denen durch Horror Elemente eine unglaublich dichte Atmosphäre geschaffen wurde, die den Spielern eine Gänsehaut über den Rücken hat jagen lassen. Dies kann (und soll) mit diesem 157-Seiten starken Hardcover Buch erreicht werden… und es bietet dazu allerhand Material!
KAPITEL 1: „Dread Encounters“ (ca. 15 Seiten) – Hier wird die Basis dafür gelegt, wie Spielmeister ihre Abenteuer nicht nur „herausfordernd“ sondern auch unheimlich machen können. Warum immer Begegnungen mit angepassten Challenge Ratings? Auch für eine High-Level Gruppe kann mit ganz simplen Effekten (ohne dass ein Gegner auftaucht) ein spannender Spiel-Abend erreicht werden. Das Mysteriöse und (scheinbar) Unerklärliche hat auch auf hohen Levels seinen Reiz nicht verloren. Anhand der Unterpunkte „Introducing / Creating Horror“ wird verdeutlicht, wie man als DM am Geschicktesten vorgeht, um die Spieler nicht mit zu viel Reizen zu überfluten (wirkt kontraproduktiv) sondern immer wieder an den Rand des Entsetzens bringt. Sehr hilfreich (und für mich allein schon ein Kaufgrund gewesen) ist dabei die Aufführung von sog. „Creepy Effects“, die in jedes Abenteuer oder eine Kampagne eingestreut werden können, wenn es sich anbietet.
Wer kennt nicht aus Horror Filmen die Szenen, in denen man das Gefühl hat, die Augen von Personen auf Gemälden würden leben und die Protagonisten „verfolgen“… Dieses und noch so viel mehr Effekte sind in dem Buch (sehr übersichtlich) aufgeführt, dass man als DM seine Spieler bis an den Rand der Verzweiflung treiben kann.
WARNUNG: Dieses erste Kapitel ist (wenn auch nicht so gekennzeichnet) m.E. ausschließlich für Spielmeister gedacht und sollte von reinen Spielern NICHT gelesen werden. Auf diese Weise kann man sich den Spaß am Horror sonst leicht kaputt machen!
Weiter findet man viele Eigenschaften aufgeführt, mit denen Villains (Schurken) noch eindrucksvoller dargestellt werden können.
Es folgen zwei Beispiels-Begegnungen (welche sich auch für Kurzabenteuer eignen), an denen der Spielmeister feststellen kann, ob und wie seine Spieler auf seine Präsentation „anspringen“.
KAPITEL 2: „Dread Adventures“ (ca. 20 Seiten) – Hier wird speziell darauf eingegangen, wie man „Horror Adventures“ in Non-horror Campaings gezielt einbringen kann. Hier einzelnes herauszuschreiben wäre verfehlt – man muss das einfach lesen. Der Schreibstil ist für das gesamte Buch übrigens sehr angenehm ausgefallen und man wird gut strukturiert durch die Kapitel geleitet.
KAPITEL 3: „A Horror Campaign“ (ca. 20 Seiten) – Den Leser erwartet hier eine kleine Beispiels-Kampagne (Nightwatch) und Erklärungen, wie man Alpträume und Unhappy Endings effektiv einsetzt.
KAPITEL 4: „Rules of Horror“ (ca. 20 Seiten) – Angst, Panik… das sind Begriffe, die man schon aus dem Player’s Handbook kennt. Etwas differenzierter geht dieses Kapitel nun vor und stellt Unterarten von Ängsten und Gemütszuständen (Schock, Verzweiflung, Überdruss, Besessenheit etc.) dar und wie sich das regeltechnisch auswirkt. Verdeutlicht wird jeder Zustand anhand von Kurzbeispielen. Auch finden sich diverse Beispiele für gruselige Umgebungen (Friedhof, Spukhaus, Katakomben etc.) in diesem Kapitel wieder.
KAPITEL 5: „Heroes & Antiheroes“ (ca. 55 Seiten) – Das Kernstück des Buches, wenn auch m.E. aus der Sicht eines Spielleiters das Schwächste. Es finden sich hier zwei neue Classes (Archivist / Dread Necromancer) und 6 Prestige Classes. Die neuen Klassen sind m.E. wieder mal nicht ausgewogen genug und eignen sich – innerhalb einer normalen Kampagne – ohnehin weniger für Spieler. Jedoch kann man aus ihnen interessante NPCs machen, wenn man Zeit und Lust dazu hat. Ach ja, nicht zu vergessen: Auch gibt es für „Feat-Fanatiker“ zwei neue Feat-Arten (Tainted Feats /Vile Feats) und insgesamt ca. 30 neue – darauf zugeschnittene – Feats. Ebenfalls findet man hier noch diverse Sprüche, die unter die Kategorie „Evil /Taint / Corrupt“ verordnet wurden.
Dennoch ein schönes Kapitel, dass wohl insbesondere für Spieler gedacht ist!
KAPITEL 6: „Creatures of the Night“ (ca. 20 Seiten) – Noch ein paar neue Monster, die zum Großteil hervorragend illustriert wurden und vielfach ein niedriges Challenge Rating besitzen, um sie effektiv auch in Low-Level Abenteuern einbinden zu können. Schön, dass der Wahn, der in vielen Monster Manuals zu verzeichnen war, vermehrt super-harte Gegner zu präsentieren, hier nicht aufzufinden ist. Aber jeder, der die Rezension bis hier hin gelesen hat wird hoffentlich verstanden haben, dass es für ein Horror Adventure eben nicht auf harte Gegner ankommt, sondern vielmehr auf Stimmung und Atmosphäre.
Fazit: Neben „Lost Empires of Faerun“ für mich rein subjektiv DAS Buch des Jahres 2005. Ein großes Kompliment an James Wyatt (Autor). Einzig störend sind für mich nur wieder die für mich zu futuristischen Bilder von Wayne Reynolds, dessen erklärtes Ziel es wohl ist, Proportionen grundsätzlich nicht beachten zu wollen. Egal. Uneingeschränkt – insbesondere für Spielmeister – empfehlenswert!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2013 12:50 AM MEST


The Dark Saga
The Dark Saga
Wird angeboten von dodax-shop-eu
Preis: EUR 59,46

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit dem Release von "The Dark Saga" wurde alles anders..., 24. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: The Dark Saga (Audio CD)
Als ICED EARTH das "Dark Saga" Album 1996 veröffentlichten, stellte sich dies retrospektiv als ein gewaltiger Schritt hin zu neuen musikalischen Ufern dar. Vieles hatte sich verändert, nur ausnahmsweise einmal nicht der Sänger, denn Matthew Barlow, der zuvor schon das ungemein harte "Burnt Offerings" Album eingesungen hatte, übernahm auch auf diesem Werk sicher und überzeugend seinen Part. Musikalisch waren jedoch ganz deutliche Veränderungen auszumachen, die einen Bruch der Band mit ihrer Vergangenheit aufzeigten. Auf "Dark Saga" findet man mit "I Died For You" eine waschechte Ballade und auch das bisher immer vorhandene Trademark der Band, das "galoppierende Riffing" ist nicht mehr auszumachen. Abgesehen von dem für ICED EARTH Verhältnisse primitiven "Violate", daß sehr schnell (und belanglos) aus den Boxen donnert, findet man kaum schnellere Kompositionen, der größte Part spielt sich im Mid-Tempo Bereich ab. Im Vergleich zu allen drei Vorgängern wirkt dieses Album weit weniger heavy und wesentlich mehr eingängiger. Interessant ist, daß exakt mit dieser "neuen" Art der Musik ICED EARTH erstmals begannen, auch finanziellen Erfolg aus ihrer Musik zu ziehen. Deswegen verwundert es auch nicht, daß Jon Schaffer die Musik seiner Nachfolgewerke in Richtung der "Dark Saga" hin tendieren ließ. Damit stieß er sicherlich auf größere Zuhörer Scharen, verlor aber auch einen großen Teil der Individualität, die ICED EARTH unter allen anderen Bands des Genres heraushoben. "Dark Saga" ist ein gutes Album. Aber eben nur gut. Herausragend, wegweisend und individuell sind nur die Vorgänger.


Robin Of Sherwood - Complete [UK Import]
Robin Of Sherwood - Complete [UK Import]

33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robin of Sherwood - Complete Series, 3. Januar 2006
Robin Of Sherwood ist eine englische Fernsehserie, die in den Jahren 1983 bis 1985 entstand. Regie führte über alle drei Staffeln Richard Carpenter. Er schuf die Serie, die den Legenden um den edlen Räuber aus den Wäldern Sherwoods erstmals einen Fantasy-Anstrich gab und zudem Wert darauf legte, das England der Kreuzzüge nicht als schöne Idylle darzustellen, sondern als von Armut und tyrannischen Herren geknechtetes Land. Nicht nur in England sondern auch in Deutschland erlangte diese fast schon als Mystery Serie zu bezeichnende Saga innerhalb kürzester Zeit Kult Charakter - nichtsdestotrotz sehnt man sich hierzulande schon lange nach einer Wiederholung der Folgen im Fernsehen. Insbesondere die atmosphärische Musik von Clannad, die auf Mittelalter getrimmten Landschaften und Gebäude als auch die Kostüme der Schauspieler (die NICHT Hollywood-mäßig ständig auf Hochglanz poliert sind) erzeugen mal für mal eine behagliche Gänsehaut, wenn Robin und seine Mannen dem gerissenen Sheriff von Nottingham und seiner rechten Hand, dem Guy of Gisburne, gegenüberstehen oder andere Abenteuer zu bewältigen haben.
In den ersten beiden Staffel spielte Michael Praed die Titelrolle des Robin Hood, in der dritten Staffel übernahm Seans Sohn Jason Connery die Rolle des "Hooded Man", da Praed sich damals mit seiner sprunghaft angestiegenen Popularität überfordert sah und sich auf neues Terrain vorwagen wollte. Der Wechsel des Protagonisten hat der Serie jedoch keinen Abbruch getan, auch wenn man sich als eingefleischter Praed Fan erst einmal mit dem "neuen", nun blonden Robin anfreunden muss. Jedoch gebührt den Story Writern, insbesondere Carpenter selbst, höchster Respekt. Eine andere Serie hätte einen solchen Wechsel nicht überlebt - hier ist der Wechsel vollkommen logisch aufgebaut und nachvollziehbar dargestellt (wie wird nicht verraten, es ist schließlich einer der Höhepunkte der Staffel 2). Außerdem sollte erwähnt bleiben, dass alle anderen Schauspieler ihre Rollen während der drei Jahre beibehielten.
Zu den DVDs:
Die Complete Edition kommt im schicken, stabilen Pappschuber daher und beinhaltet 8 Amaray-DVD Hüllen, in denen sich 9 DVDs befinden. Auf der Extra DVD (befindet sich in der ersten Hülle) befindet sich allerhand Bonus Material (dazu später). Bezüglich des Menüs haben sich die Macher der DVD volle Arbeit geleistet. Untermalt von den sphärischen Klängen Clannads eröffnet sich dem Zuschauer ein vollanimiertes Menü, welches auch bezüglich der Szenenanwahl animierte Sequenzen aufzuweisen hat. Das sieht sehr edel aus und passt zu dieser Ausnahme Serie. Leider dauert dadurch der Wechsel zwischen einzelnen Menü Punkten etwas länger, aber das fällt nicht weiter negativ ins Gewicht.
Bezüglich des Bildes der einzelnen Episoden (liegt im 4:3 Format vor) war ich dann doch sehr enttäuscht. Hier spricht die Verpackung von einem "new digital transfer". Hört sich erst mal gut an, aber bei solchen Angaben erhofft sich der echte Fan mehr als das Pixel Gewitter, welches insbesondere in den ersten beiden Staffeln sehr negativ den Gesamteindruck trübt. Besonders auffällig ist das bei dunklen Hintergründen (und diese Serie hat es als Stilmittel nun mal an sich, dass sie recht düster ist!). Zugegeben, hierbei muss man berücksichtigen, dass ROBIN OF SHERWOOD schon mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hat - nichtsdestotrotz habe ich bei vergleichbar alten Produkten schon besseres erlebt.
In Bezug auf den Ton ist zu erwähnen, dass der Zuschauer zwischen dem Original Mono Sound oder dem "Newly enhanced Dolby Surround Sound" wählen kann. Hier ist zwar ein Unterschied auszumachen, jedoch ist eine einfache 5.1 Surround Anlage nicht gerade ausgelastet. Ein räumlicher Klang will (und kann bei DS 2.0) einfach nicht aufkommen. Jedoch ist es schön, dass es überhaupt eine Neubearbeitung gab. Alles in allem nicht gut aber akzeptabel.
Das Bonus Material ist extrem vielfältig ausgefallen. Es scheint, als haben die Produzenten alles, was irgendwie mit der Serie zu tun hat, auf DVD gebannt. Logo, dass dann dabei auch qualitativ minderwertiges Material zu finden ist. Dennoch ist es mir so lieber, als wenn man nur ein Hochglanz "Making of" dazu packt und andere, u.U. hochinteressante historische Dokumente wie Interviews oder Reportagen weglässt. Alle "Special Features" aufzuzählen möchte ich mir schenken, erwähnenswert sind meines Erachtens jedoch die Regie Kommentare, die zu vielen Folgen in jeder einzelnen Staffel anwählbar sind (übrigens ohne, dass man erst wieder ins Hauptmenü zurückspringen muss).
Was ich jedoch sehr vermisst habe sind optional zuschaltbare Untertitel. Ich bin durchaus der englischen Sprache mächtig (und meist sprechen die Schauspieler auch wunderbares Oxford Englisch), aber wenn manchmal unter Helmen genuschelt oder hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird, bin ich mit meinem Latein dann doch am Ende. Sicherlich kann man Untertitel bei einem britischen Import Produkt nicht unbedingt erwarten - schön gewesen wäre es aber schon (auch für englisches Publikum, dass hörgeschädigt ist). Dementsprechend fehlt auch eine Untertitelung der Regie-Audio Kommentare.
Eine deutsche Tonspur ist nicht vorhanden. Vermisst habe ich sie nicht - mir aber manchmal, wenn etwas schwerer zu verstehen ist, als kleine Übersetzungshilfe doch heimlich gewünscht.
Fazit: ROBIN OF SHERWOOD ist in meinen Augen DIE einzig wahre Verfilmung des "Hooded Man". Hier vereinen sich hervorragende Schauspieler und spitzenmäßig spannende und atmosphärisch dichte Geschichten zu einem derart faszinierenden Cocktail, dass man schnell die Lust an sämtlichen Hochglanz-Hollywood Produktionen verliert. Diese konkurrenzlose Serie verdient damit locker 5 Sterne, ebenso das umfangreiche Bonus Material - das schlechte Bild und die fehlenden Untertitel lassen mich jedoch einen Stern abziehen. Macht immer noch 4 Sterne für ein Stück TV Geschichte, dass man einfach kennen sollte.


Maxfield G-Flash Tragbarer MP3-Player 1 GB silber
Maxfield G-Flash Tragbarer MP3-Player 1 GB silber

194 von 208 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Maxfield G-Flash! Viel Licht aber auch viel Schatten!, 22. März 2005
Ich besitze den G-Flash von Maxfield jetzt seit einigen Monaten und fühle mich aufgrund des hohen Amazon Verkaufsranges (gegenwärtig Platz 1) doch berufen, potentiellen Käufern auch meine (leider zwiespältigen) Erfahrungen mit diesem Gerät mitzuteilen.
Grundsätzlich ist der G-Flash ein solider Mp3/WMA-Player, der hier zu einem akzeptablen Preis angeboten wird. Der Otto-Normal Käufer wird geraume Zeit benötigen, um die vorhandenen Fehler zu entdecken. Da mein alter CREATIVE Rhomba das Zeitliche gesegnet hat und ich auf einen MP3 Player mit Mikrofon angewiesen bin, habe ich den G-Flash als Ersatz gekauft und ausgiebig genutzt.
POSITIVES:
Mit 1 GB Speicher erhält man für sein Geld einen ordentlich verarbeiteten Player, der klein, schick und insbesondere robust ist. Die Hülle besteht größtenteils aus einer „soft-grip" Oberfläche, was das Gerät angenehm in der Hand liegen lässt. Die Bedienungsanleitung ist gut strukturiert, verständlich auf Deutsch verfasst.
Bedienen lässt er sich über solide Tasten mit einem spürbaren Druckpunkt. Auch einen „Lock" Schalter hat das Gerät, der verhindert, dass versehentlich durch das Drücken von Tasten im Menü hin- und hergesprungen wird.
Nach dem Kauf kann prinzipiell sofort losgelegt werden. Die installierte und update-bare Firmware hat bei mir bisher keine Probleme verursacht. Auch benötigt das Gerät im Gegensatz zu meinem alten Rhomba keine Treibersoftware unter XP, sodass der Stick von jedem PC mit USB Unterstützung sofort erkannt und innerhalb von Sekunden einsatzbereit ist. Zwar nutze ich XP, der Vollständigkeit halber sollte aber erwähnt werden, dass Rechner mit Windows 98 trotz USB Unterstützung Treiber für den G-Flash benötigen. Diese werden allerdings mitgeliefert. Insoweit ist gegen das Gerät als Wechseldatenträger absolut nichts einzuwenden. Ich hatte bisher weder „Abstürze" mit Datenverlust noch waren irgendwelche kopierten Dateien vom Stick „defekt".
Hierfür gibt's die volle Punktzahl.
Auch das Problem, dass die etwas klobige Spitze des G-Flashs (versteckt hinter einer gut anliegenden Schutzkappe) nicht in jeden schmalen USB Slot passt (so bei mir) hat Maxfield gelöst indem ein spezielles USB Transfer Kabel mitgeliefert wird, welches in den vorhandenen USB Slot kommt und sozusagen wie eine Brücke zum Stick funktioniert. Geschwindigkeitsverluste bei der Datenübertragung habe ich dadurch nicht festgestellt. Das (leider sehr kleine und dadurch bei der Menü-Auswahl etwas unübersichtliche) LED strahlt in einem angenehmen blauen Farbton, dessen Kontrast durch Einstellungen am Player auf Wunsch sogar variabel ist. Nachts benutze ich den Stick deshalb sogar manchmal als Mini Taschenlampe (was auf kurze Strecken wirklich funktioniert!)
Das Speichern von Musiktiteln auf dem G-Flash erfolgt problemlos mit dem Windows Explorer per drag & drop Verfahren. Auch hier ist keine zusätzliche Software erforderlich. Der USB 2.0 Anschluss ist dabei ein großer Vorteil, denn in weniger als 10 Minuten hat man 1 GB an Daten auf den Player geladen oder davon heruntergezogen.
Als weiteres Zubehörangebot werden ein Trageriemen, eine AAA-Batterie und Kopfhörer mitgeliefert. Über deren Qualität hülle ich den Mantel des Schweigens - aber bei dem Preis kann man auch keine tollen Geräte erwarten. Insofern geht das ok.
Ein Firmware-Update lässt sich extrem einfach per Download aus dem Internet ausführen und funktioniert problemlos unter XP - simpel und ohne viele Möglichkeiten, etwas falsch zu machen!
Auch lassen sich nicht nur Mp3 Dateien mit konstanter sondern auch mit variabler Bitrate abspielen. Das kann nicht jedes Gerät und sollte deshalb positiv erwähnt werden.
Wo aber viel Licht ist, da ist meist auch viel Schatten!
NEGATIVES:
Leider kann G-Flash bei der Sprachaufnahme keine Mp3-Titel erstellen. Machbar sind drei Aufnahmeformate welche sich PCM, IM-ADPCM und MS-ADPCM schimpfen. PCM ist ein Format, welches bei der (Mono-)Aufnahme von einer Minute per Mikrofon fast 8 MB an Speicher (im WAVE Format) verbraucht. Bei einem leeren Stick reicht das für etwa 4 ½ Stunden. Die anderen Formate komprimieren die Aufnahme und verbrauchen deutlich weniger Speicher, was jedoch drastisch auf Kosten der Aufnahmequalität geht. Um gute Sprachaufnahmen zu erstellen (und selbst bei diesen ist ein leises aber permanentes, nervtötendes Hintergrundpfeifen vernehmbar) sollte man das PCM Format wählen, anschließend ist aber eine Konvertierung in Mp3 Files manuell nötig, um eine „handliche" Datei zu erhalten. Hier hat Maxfield gespart, denn die Implementierung eines Mp3 Konverters in einen USB Stick / Mp3 Player ist kein Hexenwerk und wird von diversen anderen Herstellern bereits mit mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten angeboten. Wer viele Aufnahmen mit einem Mikrofon betreibt, dem wird es auf Dauer sehr nerven, ständig so verfahren zu müssen um akzeptable, kleine Dateien zu erhalten.
Dicken Minus!
Leider ist der Vor- und Rücklauf des G-Flash so ziemlich das langsamste, was mir je bei einem Mp3 Player unter die Nase gekommen ist. Um eine lange Datei „vorzuspulen", vergeht eine scheinbar endlos lange Zeit. Die Sprünge erfolgen in der schnellsten Variante (6 Sekunden Vor-/Rücklauf) in etwa einer halben Sekunde in Echtzeit. Wenn man also eine Minute vorlaufen lassen will, benötigt man wenigstens 5 Sekunden. Bei kurzen Musiktiteln stört das nicht, bei langen Sprachaufzeichnungen umso mehr. Auch muss man die ganze Zeit die Vor-/Rücklauf-Taste gedrückt halten. Das geht auch besser!
Auch hilft die prinzipiell übersichtliche Anordnung der Tasten nicht sehr. Diese sind nicht beleuchtet, auf der Ober- wie auf der Unterseite gleichartig angeordnet, sodass man sie im Dunkeln schon mal vertauschen kann und versehentlich einen Audio Track weiter springt, obwohl man nur die Lautstärke regulieren will.
Trotz guter Pflege hat das Display meines G-Flash schon schnell Kratzer, was auf zu weiches Herstellungsmaterial zurückzuführen ist. Das stört doch ungemein, da das Gerät (wie oben schon beschrieben) ansonsten sehr robust ist. Auch eine Zufallswiedergabe-Taste bietet der G-Flash leider nicht.

Das Maximum, was ich mit einer guten Batterie herausgeholt habe, waren 11 Stunden, mit normalen Batterien (aus dem Discounter) sind es ca. 8 Stunden. Keine Ahnung, wie die Leute bei Maxfield eine Laufdauer von 18 Stunden gemessen haben.
Das wichtigste für einen Mp3 Player ist natürlich der Sound. Hier liegt in meinen Augen das Hauptmanko des G-Flash (gleich nach der Sprachaufnahme). Vielleicht bin ich von meinem alten Mp3 Player etwas verwöhnt, aber egal welche Einstellung man im eingebauten (äußerst primitiven, nicht individuell verstellbaren) Equalizer wählt, es fehlt jegliche Dynamik und der Sound ist matschig - egal ob über Kopfhörer oder über gute CANTON-Boxen. Das hat sich auch durch das Firmware Update auf die neueste Version nicht geändert. Lediglich der „Rock-Modus" verleiht etwas mehr Druck, jedoch ist das weit entfernt von meinen Erwartungen. Wer nie einen Mp3 Player besaß, dem wird vermutlich diese Kritik beim Hören nicht ganz einleuchten, aber ich empfehle dringend mal andere Geräte probezuhören und sich selbst ein Bild zu machen.
Ein Radio fehlt dem G-Flash auch, aber das kann nicht negativ berücksichtigt werden, denn das geht klar aus der Produktbeschreibung hervor. Es sei nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.
Fazit:
Berücksichtigt man die Vor- und Nachteile des G-Flash kann man eine Bewertung von 2-5 Punkten geben, je nach dem, ob man ihn primär als USB-Stick (5 Punkte), zum Musik hören (3 Punkte) oder als digitales Diktiergerät (2 Punkte) benutzen will. Deshalb fällt es mir hier ausgesprochen schwer, eine Gesamtnote zu geben, da die Funktionen solch qualitative Unterschiede aufweisen. Angesichts des guten Preises, dem Software Support und der Verarbeitung (das weiche Display außen vorgelassen) wähle ich 4 Punkte und empfehle den Kauf des Gerätes demjenigen, der einen guten USB Stick benötigt und ab und zu Musik damit hören mag. Wer wirklich guten Sound erwartet oder häufig Mikrofonaufnahmen tätigt, der sei hiermit gewarnt.
Ich hoffe bei der Produktauswahl etwas geholfen zu haben!


Maxfield G-Flash Tragbarer MP3-Player 1 GB silber
Maxfield G-Flash Tragbarer MP3-Player 1 GB silber

125 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Maxfield G-Flash! Viel Licht aber auch viel Schatten!, 16. März 2005
Ich besitze den G-Flash von Maxfield jetzt seit einigen Monaten und fühle mich aufgrund des hohen Amazon Verkaufsranges (gegenwärtig Platz 1) doch berufen, potentiellen Käufern auch meine (leider zwiespältigen) Erfahrungen mit diesem Gerät mitzuteilen.
Grundsätzlich ist der G-Flash ein solider MP3/WMA-Player, der hier zu einem akzeptablen Preis angeboten wird. Der Otto-Normal Käufer wird geraume Zeit benötigen, um die vorhandenen Fehler zu entdecken. Da mein alter CREATIVE Rhomba das Zeitliche gesegnet hat und ich auf einen MP3 Player mit Mikrofon angewiesen bin, habe ich den G-Flash als Ersatz gekauft und ausgiebig genutzt.
POSITIVES:
Mit 1 GB Speicher erhält man für sein Geld einen ordentlich verarbeiteten Player, der klein, schick und insbesondere robust ist. Die Hülle besteht größtenteils aus einer „soft-grip" Oberfläche, was das Gerät angenehm in der Hand liegen lässt. Die Bedienungsanleitung ist gut strukturiert, verständlich auf Deutsch verfasst.
Bedienen lässt er sich über solide Tasten mit einem spürbaren Druckpunkt. Auch einen „Lock" Schalter hat das Gerät, der verhindert, dass versehentlich durch das Drücken von Tasten im Menü hin- und hergesprungen wird.
Nach dem Kauf kann prinzipiell sofort losgelegt werden. Die installierte und update-bare Firmware hat bei mir bisher keine Probleme verursacht. Auch benötigt das Gerät im Gegensatz zu meinem alten Rhomba keine Treibersoftware unter XP, sodass der Stick von jedem PC mit USB Unterstützung sofort erkannt und innerhalb von Sekunden einsatzbereit ist. Zwar nutze ich XP, der Vollständigkeit halber sollte aber erwähnt werden, dass Rechner mit Windows 98 trotz USB Unterstützung Treiber für den G-Flash benötigen. Diese werden allerdings mitgeliefert. Insoweit ist gegen das Gerät als Wechseldatenträger absolut nichts einzuwenden. Ich hatte bisher weder „Abstürze" mit Datenverlust noch waren irgendwelche kopierten Dateien vom Stick „defekt".
Hierfür gibt's die volle Punktzahl.
Auch das Problem, dass die etwas klobige Spitze des G-Flashs (versteckt hinter einer gut anliegenden Schutzkappe) nicht in jeden schmalen USB Slot passt (so bei mir) hat Maxfield gelöst indem ein spezielles USB Transfer Kabel mitgeliefert wird, welches in den vorhandenen USB Slot kommt und sozusagen wie eine Brücke zum Stick funktioniert. Geschwindigkeitsverluste bei der Datenübertragung habe ich dadurch nicht festgestellt. Das (leider sehr kleine und dadurch bei der Menü-Auswahl etwas unübersichtliche) LED strahlt in einem angenehmen blauen Farbton, dessen Kontrast durch Einstellungen am Player auf Wunsch sogar variabel ist. Nachts benutze ich den Stick deshalb sogar manchmal als Mini Taschenlampe (was auf kurze Strecken wirklich funktioniert!)
Das Speichern von Musiktiteln auf dem G-Flash erfolgt problemlos mit dem Windows Explorer per drag & drop Verfahren. Auch hier ist keine zusätzliche Software erforderlich. Der USB 2.0 Anschluss ist dabei ein großer Vorteil, denn in weniger als 10 Minuten hat man 1 GB an Daten auf den Player geladen oder davon heruntergezogen.
Als weiteres Zubehörangebot werden ein Trageriemen, eine AAA-Batterie und Kopfhörer mitgeliefert. Über deren Qualität hülle ich den Mantel des Schweigens - aber bei dem Preis kann man auch keine tollen Geräte erwarten. Insofern geht das ok.
Ein Firmware-Update lässt sich extrem einfach per Download aus dem Internet ausführen und funktioniert problemlos unter XP - simpel und ohne viele Möglichkeiten, etwas falsch zu machen!
Auch lassen sich nicht nur Mp3 Dateien mit konstanter sondern auch mit variabler Bitrate abspielen. Das kann nicht jedes Gerät und sollte deshalb positiv erwähnt werden.
Wo aber viel Licht ist, da ist meist auch viel Schatten!
NEGATIVES:
Leider kann G-Flash bei der Sprachaufnahme keine Mp3-Titel erstellen. Machbar sind drei Aufnahmeformate welche sich PCM, IM-ADPCM und MS-ADPCM schimpfen. PCM ist ein Format, welches bei der (Mono-)Aufnahme von einer Minute per Mikrofon fast 8 MB an Speicher (im WAVE Format) verbraucht. Bei einem leeren Stick reicht das für etwa 4 ½ Stunden. Die anderen Formate komprimieren die Aufnahme und verbrauchen deutlich weniger Speicher, was jedoch drastisch auf Kosten der Aufnahmequalität geht. Um gute Sprachaufnahmen zu erstellen sollte man das PCM Format wählen, anschließend ist aber eine Konvertierung in Mp3 Files manuell nötig, um eine „handliche" Datei zu erhalten. Hier hat Maxfield gespart, denn die Implementierung eines Mp3 Konverters in einen USB Stick / Mp3 Player ist kein Hexenwerk und wird von diversen anderen Herstellern bereits mit mannigfaltigen Einstellungsmöglichkeiten angeboten. Wer viele Aufnahmen mit einem Mikrofon betreibt, dem wird es auf Dauer sehr nerven, ständig so verfahren zu müssen um akzeptable, kleine Dateien zu erhalten.
Dicken Minus!
Leider ist der Vor- und Rücklauf des G-Flash so ziemlich das langsamste, was mir je bei einem MP3 Player unter die Nase gekommen ist. Um eine lange Datei „vorzuspulen", vergeht eine scheinbar endlos lange Zeit. Die Sprünge erfolgen in der schnellsten Variante (6 Sekunden Vor-/Rücklauf) in etwa einer halben Sekunde in Echtzeit. Wenn man also eine Minute vorlaufen lassen will, benötigt man wenigstens 5 Sekunden. Bei kurzen Musiktiteln stört das nicht, bei langen Sprachaufzeichnungen umso mehr. Auch muss man die ganze Zeit die Vor-/Rücklauf-Taste gedrückt halten. Das geht auch besser!
Auch hilft die prinzipiell übersichtliche Anordnung der Tasten nicht sehr. Diese sind nicht beleuchtet, auf der Ober- wie auf der Unterseite gleichartig angeordnet, sodass man sie im Dunkeln schon mal vertauschen kann und versehentlich einen Audio Track weiter springt, obwohl man nur die Lautstärke regulieren will.
Trotz guter Pflege des G-Flash ist das Display einfach aus zu weichem Material. Man sieht jeden Kratzer darauf und (zumindest mich) stört das dann doch ungemein, da das Gerät (wie oben schon beschrieben) ansonsten sehr robust ist. Auch eine Zufallswiedergabe-Taste bietet der G-Flash nicht. Das ist wirklich ärgerlich.
Das Maximum, was ich mit einer guten Batterie herausgeholt habe, waren 11 Stunden, mit normalen Batterien (aus dem Discounter) sind es ca. 8 Stunden. Keine Ahnung, wie die Leute bei Maxfield das gemessen haben.
Das wichtigste für einen Mp3 Player ist natürlich der Sound. Hier liegt in meinen Augen das Hauptmanko des G-Flash (gleich nach der Sprachaufnahme). Vielleicht bin ich von meinem alten MP3 Player etwas verwöhnt, aber egal welche Einstellung man im eingebauten (äußerst primitiven, nicht individuell verstellbaren) Equalizer wählt, es fehlt jegliche Dynamik und der Sound ist matschig - egal ob über Kopfhörer oder über gute CANTON-Boxen. Das hat sich auch durch das Firmware Update auf die neueste Version nicht geändert. Lediglich der „Rock-Modus" verleiht etwas mehr Druck, jedoch ist das weit entfernt von meinen Erwartungen. Wer nie einen MP3 Player besaß, dem wird vermutlich diese Kritik beim Hören nicht ganz einleuchten, aber ich empfehle dringend mal andere Geräte probezuhören und sich selbst ein Bild zu machen.
Ein Radio fehlt dem G-Flash auch, aber das kann nicht negativ berücksichtigt werden, denn das geht klar aus der Produktbeschreibung hervor. Es sei nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.
Fazit:
Berücksichtigt man die Vor- und Nachteile des G-Flash kann man eine Bewertung von 2-5 Punkten geben, je nach dem, ob man ihn primär als USB-Stick (5 Punkte), zum Musik hören (3 Punkte) und als digitales Diktiergerät (2 Punkte) benutzen will. Deshalb fällt es mir hier ausgesprochen schwer, eine Gesamtnote zu geben, da die Funktionen solch qualitative Unterschiede aufweisen. Angesichts des guten Preises, dem Software Support und der Verarbeitung (das weiche Display außen vorgelassen) wähle ich 4 Punkte und empfehle den Kauf des Gerätes demjenigen, der einen guten USB Stick benötigt und ab und zu Musik damit hören mag. Wer wirklich guten Sound erwartet, der sei hiermit gewarnt.
Ich hoffe bei der Produktauswahl etwas geholfen zu haben!


Lost Empires of Faerun: Forgotten Realms Supplement
Lost Empires of Faerun: Forgotten Realms Supplement
von Richard Baker
  Gebundene Ausgabe

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein klasse Geschichtsbuch über die alten Reiche Faerûns!, 14. März 2005
Das LOST EMPIRES OF FAERUN (LEOF) ist ein Geschichtsbuch, wie es besser eigentlich nicht sein könnte. Zuerst einmal muss positiv erwähnt werden, dass es - entgegen anderer FR Bücher der WotC mit ebenso vielen Seiten (wie dem LORDS OF DARKNESS) - ein Hardcover Buch ist und somit weniger schnell verschleißt. Inhaltlich befasst es sich mit den Überbleibseln längst vergangener Zivilisationen und stellt Bezüge zur jetzigen Zeit her. Es ist aus meiner Sicht primär für Spielmeister gedacht, da viel darin aufgezeigtes Wissen „geheim" oder für den „normalen" Charakter einfach nicht zugänglich ist.
Kapitel 1 (Ancient Secrets) stellt auf ca. 30 Seiten diverse neue Zauber, 16 Feats und 5 Prestige Classes vor, die erlernbar sind, sofern man sich mit den alten Kulturen Faerûns beschäftigt hat. Dominant sind hier Sprüche und Feats für Wizards/Sorcerer, die anderen Klassen werden teilweise mit grade mal einem Spruch „abgespeist". Wie schon beim COMPLETE ADVENTURER wirken manche Sprüche auf den ersten Blick ziemlich hart für den angegebenen Level - das dürfte aber darauf zurückzuführen sein, dass sie eben nicht jedem Spellcaster zugänglich sind sondern entweder nur durch Zufall erbeutet oder akribisch erforscht werden müssen (sollten). Insofern passt das schon!
Kapitel 2 (Dreams of the Past) mit ca. 25 Seiten Volumen bietet vielerlei Ideen, wie man als DM das Wissen um die Katastrophen, Tragödien und Ambitionen der alten Kulturen in die laufende Kampagne einbinden kann. Bereits auf der ersten Seite des Kapitels werden 20 Vorschläge unterbreitet, wie die Charaktere darauf aufmerksam gemacht werden können (z.B. ein Erdrutsch legt eine seit Urzeiten verborgene Ruine frei die nur auf ihre Erforschung wartet). Auch werden alte Götter (wie Bhaal) kurz angesprochen und die Möglichkeit erwähnt, Priester von ihnen zu spielen. Ebenso wird Mythal Magie wird auf knapp 5 Seiten angesprochen, erklärt und anhand von Beispielen transparent gemacht. Zudem wird (aber nur ganz kurz) auf Epic Magic eingegangen und erläutert, warum sich diese Form der Magie mit Mystras Verbot von 10th Level Sprüchen nicht beißt.
Kapitel 3 (The Crown Wars) beschreibt das älteste aller Königreiche Faerûns, das einst von Elfen regiert wurde.
Kapitel 4 (God Kings of the East) gewährt einen Einblick in die ersten großen Reiche der Menschen wie Mulhorand, Unther, Narfell und Raumathar.
Kapitel 5 (Realms of the High Forest) beschreibt die Reiche Eaerlann, Siluvanede und Sharrven.
Kapitel 6 (Fallen Netheril) befasst sich mit dem vielleicht bekanntesten untergegangenen Reich der Realms - dem Zaubererstaat Netheril - der nun unter der gewaltigen Wüste Anauroch begraben liegt.
Kapitel 7 (The Imperial South) informiert über Coramshan un Jhaamdath.
Kapitel 8 (The Dream of Cormanthyr) befasst sich hauptsächlich mit dem Fall von Myth Drannor und den Auswirkungen auf die gesamte Umgebung.
Kapitel 9 (The Old North) erzählt die Geschichte der Reiche der nördlichen Sword Coast mit Reichen wie Phalorm und dem Kingdom of Man.
Die Kapitel 3 bis 9 stellen mit ihren 100 Seiten das Kernstück des Buches dar. Ich habe bewusst auf eine konkrete Aufzählung zu den einzelnen Reichen verzichtet, denn dann wäre die Rezension viel viel länger ausgefallen. Nur soviel: Auch wenn man zu jedem der angesprochenen Reiche ein eigenes Buch hätte herausbringen können (und vieles an Wissen zumindest mir aus Quellbüchern der 2nd Edition bekannt war), so sind diese Kapitel weit mehr als nur stark komprimiertes Wissen. Angereichert mit teilweise phantastischen Bildern stellen alle Kapitel eine Fundgrube an Informationen dar die sich sehr leicht in eine jede Kampagne einbauen lassen. Ich wünschte mir, die Geschichtsbücher meiner Schulzeit wären ähnlich gut geschrieben und illustriert gewesen. Schön ist auch, dass gegenwärtige und zukünftige Entwicklungen ebenfalls Platz in dem Buch gefunden haben, sodass man daraus diverse Plots für eigene Kampagnen oder Abenteuer herausholen kann. Wer als DM gerne historische Abenteuer meistert oder zumindest solche Einflüsse in bereits existierende Kampagnen einbaut, der kommt um das LEOF einfach nicht herum. Trotz der teilweise nur recht knappen Beschreibung einzelner Länder (im Verhältnis zu den 2nd Edition Werken) ist dieses Werk - rein subjektiv für mich - mein Lieblingsbuch bzgl. der Realms geworden.
Kapitel 10 (Artifacts of the Past) und Kapitel 11 (Monsters of the Ancient Lands) runden das Buch ab. Auch wenn viele der Monster im letzten Kapitel bereits im MONSTERS OF FAERUN aufgeführt waren, sind zumindest die Bilder besser und die Kreaturen auf aktuellen 3.5er Stand gebracht.
Fazit: Ein hervorragendes Geschichtsbuch über Faerûn das leicht zu lesen ist und so viele neue Informationen bereithält, dass man wahrscheinlich selbst als Dauerzocker nie in der Lage sein wird, das alles in seine Abenteuer einfließen zu lassen. Auch wenn ich mir manche Kapitel umfangreicher gewünscht hätte, so stellt das Buch eine gute Zusammenfassung dar, die es durchaus ermöglicht, wichtige und wesentliche Elemente ins Spiel einzubauen. Von meiner Seite aus (ausnahmsweise mal) eine uneingeschränkte Empfehlung. WotC: 5 points!


Complete Adventurer: A Hero Series Supplement (D&D Supplement)
Complete Adventurer: A Hero Series Supplement (D&D Supplement)
von Jesse Decker
  Gebundene Ausgabe

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Complete Adventurer: Ein Buch voller Extreme!, 14. Januar 2005
Kapitel 1 (Classes): Auf 15 Seiten werden drei neue Charakterklassen (NICHT Prestige Classes) vorgestellt, die die Basis eines neu entwickelten Charakters sein können. Neben Fighter, Cleric, Sorcerer und Co. bekommen wir nun auch Ninja, Scout und Spellthief präsentiert. Der Ninja ist eine abgewandelte Form des Rogue/Monk, der Scout hat Ähnlichkeit mit dem Ranger/Rogue und der Spellthief basiert wohl auf dem Barden/Sorcerer. Ich muß zugeben, auf den ersten Blick erfreut gewesen zu sein, nicht ständig nur neue Prestige Classes zu sehen sondern auch mal auf anderen Klassen basierende Charaktere spielen zu können. Dass der Ninja naturgemäß orientalisch angehaucht ist, stört nicht weiter, da das Prinzip in jede Kultur übertragbar ist. Auch Scout und Spellthief sind interessante Klassen, die zum großen Teil über neue Grundfertigkeiten verfügen und sich so tatsächlich von den bisher bekannten Klassen abheben.
Was die einzelnen Klassen individuell ausmacht, will ich hier nicht aufzählen. Man braucht nicht viel Fantasie, um allein anhand der Namen zu erkennen, auf welche Spielweise die Klassen ausgelegt sind.
Es ist jedoch zu kritisieren, dass Jesse Decker bei deren Erschaffung etwas „die Gäule durchgegangen sind". Im Verhältnis zu den bereits existieren Klassen wirken die Neulinge allein durch die Anzahl ihrer teils extrem mächtigen Spezialfertigkeiten unbalanciert, von denen sie auch noch bei jedem Levelaufstieg Neue oder Verbesserte erhalten. Dagegen wirkt ein Fighter, der grade mal einen Bonus-Feat jeden zweiten Level erhält, schon ärmlich. So interessant wie die Klassen durchdacht sind (viele neue und gute Ideen), so übertrieben sind sie gleichzeitig.
Beispiel: Der Scout erhält durch eine seiner Spezialfertigkeiten (Skirmish) bei jedem Angriff, sofern er sich mindestens 10 Fuß bewegt hat, +1d6 auf seinen Schaden addiert. Und dieser Schaden gehr alle 4 Level um +1d6 auf bis zu +5d6 bei Level 17 hoch. HALLO!? Ein Dieb gleichen Levels bekommt das auf eine Sneak Attack zwar noch höheren Schaden, aber das kann er nur in außergewöhnlichen und seltenen Situationen anwenden. Wäre ja allein noch nicht so wild... wenn es nicht zusätzlich für den Scout noch Bonus Feats, AC Verbesserungen und viele weitere Vorteile geben würde (wie oben schon erwähnt, auf jedem Level mindestens eine Spezialfertigkeit). Hier wurde einfach übertrieben um die Klasse attraktiv zu machen. Ich finde, damit wird langfristig eher das Gegenteil erreicht, weil ich mir als Meister 2x überlegen würde, ob ich die Klasse zulasse.
Kapitel 2 (Prestige Classes): Auf ganzen 70 Seiten werden dem Leser nun 26 „neue" Prestige Classes offeriert. Hier fällt auf, dass viele gar nicht wirklich neu sind, sondern aus Büchern zu D&D 3.0 Edition stammen, die der 3.5er angepasst wurden. Schon die ersten zwei Classes (Animal Lord und Beastmaster) entstammen ursprünglich dem MASTERS OF THE WILD Accessory. Ich fand die Änderungen aber gut durchdacht und auch einige der wirklich neuen Prestige Classes (z.B. Shadowbane Stalker) haben ihren Reiz.
Kapitel 3 (Skills and Feats): Dieses Kapitel mit seinen 20 Seiten hat mir persönlich am Besten gefallen. Die bekannten Skills aus dem PLAYERS HANDBOOK (PH) haben hier inhaltliche Ergänzungen und kleinere Korrekturen erhalten, die es ermöglichen, auch weniger häufig angewandte Skills effektiver und häufiger einzusetzen. Für den Spielmeister teilweise ein Segen, da etliche neue DC Werte zu finden sind, die viele Situationen beim Rollenspiel abdecken und wo man früher das Problem hatte, einen fairen DC Wert festzusetzen. Desweiteren finden sich ca. 50 Feats in dem Kapitel (teils neu, teils überarbeitet), darunter auch besondere Feats für die Klassen, die bisher von den WotC eher vernachlässigt wurden (Barde, Druide). Schöne, durchdachte Idee.
Kapitel 4 (Tools and Equipment): Knapp 20 Seiten über neue 5 neue Exotic-Weapons (z.B. die Longaxe), magische Gegenstände und Gebrauchsmittel (besonders gelungen empfinde ich hier die Alchemical Items und Musikinstrumente). Eine schöne Ergänzung, die auch im Arms and Equipment Guide hätte stehen können.
Kapitel 5 (Spells): Wieder knapp 20 Seiten mit neuen Sprüchen. Auch hier erscheint die Verteilung unausgewogen. Grade mal 2 Zauber insgesamt für Paladine neu , dafür 13 Zauber für den Ranger bereits auf Level 1. Inhaltlich sind manche Zauber von ihrer Wirkung teilweise extremer als der Standard des 3.5 PH erwarten lassen würde. Während in früheren Regelwerken Zauber aus Ergänzungsbüchern meistens vom Grad her höher - als vergleichbare aus dem PH - angesiedelt waren, ist subjektiv betrachtet für mich der ein oder andere Klops dabei.
Kapitel 6 (Organizations): Der Rest des Buches befasst sich mit neuen, teils zwiespältigen Organisationen (mit so schönen Namen wie Nightsong-Guild oder Bloudhounds), die man in seine Rollenspiel-Welt einbauen kann. Teilweise wurden Organisationen kreiert, um den neuen Charakterklassen einen besseren Einstieg zu gewährleisten (z.B. Dragonblade Ninja Clan). Gegen Ende erfährt der Leser (eher für Spielmeister interessant), wie man selbst effektiv und schnell eigene Organisationen für seine Spielwelt erschafft. Ich habe zwar dafür bisher nie ein Handbuch gebraucht, die Hinweise sind jedoch teilweise gar nicht schlecht und haben mir neue Perspektiven eröffnet. Nichtsdestotrotz ein Kapitel, welches m.E. besser in einem anderen Buch aufgehoben wäre als im CE (z.B. im FR LORDS OF DARKNESS).
Appendix: 4 Seiten Ergänzungen für Spieler, die Epic Level Charaktere spielen (verstehe bis heute den Reiz daran nicht...).
Fazit: Der CE wirkt inhaltlich auf den ersten Blick wie ein Schnellschuss, vergleichbar mit dem PLAYERS GUIDE TO FAERUN, der mit viel wirbt, tatsächlich aber wenig Neues bietet. Doch das Buch hat es in sich. Die neuen Charakterklassen sind zwar unausgewogen aber sehr interessant. Insbesondere das Kapitel über die Skills ist hervorragend. Die Änderrungen der Prestige Classes waren auch o.k., lediglich das (interessante) Kapitel über Organisationen passt nicht so recht in dieses Buch.
Kurz gesagt: Ein Buch der WotC, dass man nicht braucht... aber schön, wenn man es hat.


The Sixth Sense (Platinum Edition) [Special Edition] [2 DVDs]
The Sixth Sense (Platinum Edition) [Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Bruce Willis
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 11,55

48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Sixth Sense (Platinum Edition) mal genauer betrachtet!, 3. November 2004
Über die Story des dritten Films des Regisseurs M. Night Shyamalan THE SIXTH SENSE aus dem Jahr 1999 viele Worte zu verlieren, ist ein gefährliches Unterfangen. Der Film lebt wie nahezu jeder andere Mystery-Thriller Shyamalans (Unbreakable, Signs) von einem sich während des Films stetig steigernden Spannungsbogen, der sich am Ende mit einem Schlag auflöst und den verwirrten und langsam begreifenden Zuschauer in einem Wechselbad der Gefühle und des Verstehens zurücklässt.
Verrät man zuviel, ist ruck-zuck die Spannung weg!
Deshalb belasse ich es bei einem groben Umriss der Story: Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) kümmert sich um den schwer verhaltensgestörten, 9-jährigen Cole Sear (Haley Joel Osment), dessen in Scheidung lebende Mutter nicht mehr alleine mit ihm zurecht kommt. Seine intensiven Bemühungen um den Jungen führen dazu, dass er kaum noch Zeit für seine Frau Anna (Olivia Williams) hat. Gespräche finden zwischen ihnen nahezu keine mehr statt. Eine lange Zeit vergeht und Crowe beginnt am Sinn des Lebens zu zweifeln - dann endlich beginnt Cole Vertrauen zu Malcolm aufzubauen und erzählt er ihm, was ihn fast täglich widerfährt: Geister von toten Menschen, die ihn seelisch als auch körperlich peinigen. Malcolm zweifelt erst an den Worten des Jungen, doch...
Zu den DVDs:
Die vorliegende Platinum-Edition kommt in einer Doppel-Amaray Hülle daher, in der sich der Hauptfilm (103 Min.) und eine Bonus-DVD (ca. 115 Min.) befinden. Beide sind DVDs des Typ 9, also einseitige, doppelt beschichtete Discs (mit einer Kapazität von 8,5 GB). Auf ein wirklich umfassendes Booklet, welches diesem Kassenschlager aus dem Jahr 2000 gerecht würde, hat VCL-Film leider verzichtet. Schade.
Das Menü des Films ist animiert (lobenswert), wenn auch leider nicht sonderlich beeindruckend. Dennoch schön, dass man sich hier ein paar Gedanken gemacht hat, die DVD aus dem Einheitsbrei anderer Veröffentlichungen herauszuheben.
Das Bild kommt im 16:9 Format daher. Die Qualität ist solide wenn auch nicht brillant - die Farben könnten etwas ausdrucksstärker sein.
Als Tonspuren sind vorhanden: Deutsch (DD 5.1 und DTS) und Englisch (DD 5.1). Erwartungsgemäß kann die DTS Tonspur mit etwas mehr Dynamik aufwarten, ein wirklich großer Unterschied zur Dolby Digital Spur kommt aber nur auf einer wirklich guten Soundanlage zu tragen. Auch wenn - da es sich um einen dialogreichen Film und keinen Action-Movie handelt - primär die Front-Speaker angesprochen werden, kommt in den besonders spannenden Momenten auch die anderen Lautsprecher zum Einsatz und erzeugen ein ums andere Mal eine behaglich Gänsehaut, wenn's spannend wird. Hier gibt's also nichts zu meckern.
Was mich stört ist, dass auf der DVD Untertitel lediglich in Deutsch vorhanden sind. Ich persönlich schaue Filme gerne im O-Ton, benötige aber meist die Untertitel in englischer Sprache, falls ich mal was nicht verstehe. Leider geht der Trend wegen der hohen Kosten bzgl. der Erstellung von Untertiteln immer mehr dahin, diese gänzlich wegzulassen oder nur in Deutsch zur Verfügung zu stellen (wie es z.B. auch Concorde bei Filmen wie Conan, Der Schakal oder Koch Media bei Serien wie King of Queens oder Farscape macht). Grade bei einem Medium wie der DVD, welches über so viele Einstellungsmöglichkeiten verfügt, wird hier meines Erachtens an der falschen Stelle gespart.
Jedoch muss man der Platinum Edition zu Gute halten, dass das Bonus Material in der Tat extrem vielfältig ausgefallen ist. Da finden sich auf der Bonus-DVD der Kinotrailer zum Film, Biographien der Crew , ein interessantes Making Of The Sixth Sense, ausführliche Interviews mit den Schauspielern und M. Night Shyamalan, der auf amüsante Art von der Entstehungsgeschichte des Films erzählt, Outtakes und geschnittene Szenen, ein erweitertes Ende, eine Bruce Willis-Trailershow, eine Featurette zur Europapremiere und auch ein (unspektakulärer) DVD-Rom Teil. Trotz des vielen Bonusmaterials habe ich einen Audio Kommentar des Regisseurs oder der Schauspieler vermisst. Aber na ja, man kann ja nicht alles haben. Insbesondere wäre der wohl auch wieder ohne Untertitel gewesen und damit bei der manchmal recht schnellen Sprechweise des M. Night Shyamalan nur schwer zu verstehen gewesen.
Auch befinden sich 3 sog. Easter-Eggs, also Hidden Features auf der Bonus DVD. Ich will nicht ganz den Spaß verderben und verraten, um was es sich dabei handelt. Aber man findet sie etwas leichter, wenn sich im Hauptmenü mit dem Menüpunkt „Links" etwas genauer beschäftigt!
Fazit: The Sixth Sense entzweite die Zuschauer wie selten ein anderer Film zuvor. Für die einen sterbens-langweilig, für andere ein geniales, revolutionäres Meisterwerk. Für mich ist er beides nicht. Ich empfand ihn als einen beklemmenden Mystery-Thriller mit überraschendem Ende, welches geradezu dazu auffordert, den Film ein zweites Mal zu sehen und nun den Film aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Protagonisten (Willis und Osment) haben überdurchschnittliche Leistungen abgeliefert und verdienen Respekt. Für Osment war dieser Film ja ohnehin sein großer Durchbruch.
Für mich persönlich ein guter Film und vielleicht einer der Besten dieses Genres auf einer gelungenen (leider nicht perfekten) DVD Veröffentlichung! Den Film ein zweites Mal zu betrachten ist fast noch spannender als das erste Mal. Danach verliert er jedoch schnell seinen so besonderen Reiz!


The Glorious Burden/Ltd.
The Glorious Burden/Ltd.

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von guten alten Zeiten, Patriotismus und Gott Mammon!, 4. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: The Glorious Burden/Ltd. (Audio CD)
Niemals zuvor habe ich einem Musiker so sehr finanziellen Erfolg gewünscht wie Jon Schaffer, dem - allseits bekannten - Gitarristen und Haupt Songwriter von ICED EARTH (IE). Als er 1990 sein Debüt-Album ICED EARTH veröffentlichte (ich habe damals auf MTV durch den „Headbanger's Ball" davon erfahren), war für mich die Welt nicht mehr wie sie vorher war. Solch intensive, melodische und gleichzeitig harte Musik hatte ich niemals zuvor gehört. Seitdem nimmt diese Band bei mir einen Sonderstatus ein. Und auch, wenn ich anfangs meine Probleme hatte, als die Jungs mit NIGHT OF THE STORMRIDER mit John Greely einen neuen Sänger präsentierten (Gene Adam, der das Debüt eingesungen hatte, war in Jons Augen niemals gut genug für seine Band), festigte sich nach mehrmaligen Hören meine Ansicht. Heute bin ich soweit zu sagen, dass ich dieses Werk als das Meisterwerk von IE bezeichnen würde. Sämtliche Songs, insbesondere das legendäre, düstere und atmosphärisch-abwechslungsreiche „Travel In Stygian", lassen mich jedes Mal eine Gänsehaut bekommen, wenn die Scheibe in meinem CD Player rotiert.
Trotz hervorragender Reviews in sämtlichen Musik Magazinen blieb der finanzielle Erfolg für Jon Schaffer und seine Jungs aus.
Dann 3 Jahre bittere Wartezeit auf das nächste Album, lediglich versüßt von den spärlichen Auftritten im Rahmen der „Die For The Riders" Tour mit Blind Guardian durch kleine deutsche Hallen. Musikalisch betrachtet tragisch: John Greely wird von Schaffer als Rassist „entlarvt" und aus der Band gekickt!
Die Band bricht aufgrund persönlicher und nicht zuletzt finanzieller Probleme fast auseinander. Endlich erscheint „Burnt Offerings" - wieder einmal mit neuem Sänger! Matthew Barlow erhielt von Jon das Mikro in die Hand gedrückt (und sollte es ja auch bis zu den Aufnahmen dieses, rezensierten Albums nicht mehr abgeben). Die Musik war noch härter, düsterer geworden, verstärkt wurde auf Double Bass Drumming gesetzt - gottlob war die Musik weiterhin nahezu allen anderen Metal-Bands dieses Planeten überlegen. Auch wenn Barlow die Klasse seines Vorgängers (noch) nicht erreichen konnte (und in meinen Augen auch nie erreicht hat - obwohl er klar der bessere Entertainer und „Frontman" war), so konnte man die Platte nach wenigen Durchläufen, insbesondere wegen des hervorragenden 16 Minuten Tracks „Dante's Inferno" in sein Herz schließen.
1996 deutete sich dann die Wende an. „The Dark Saga" erschien und damit begann der stilistische Bruch Schaffers mit seiner Vergangenheit. „Burnt Offerings" war ebenfalls kein Mega-Seller geworden. Was muss in diesem Mann vorgegangen sein, der drei Götter-Alben veröffentlichte und seine wohlverdienten „Früchte" nicht einfahren konnte? Da denkt man fast schon zwangsweise an herausragende Künstler wie Picasso oder Mozart, die ebenfalls zu Lebzeiten arme Kirchenmäuse waren. Musikalisch zwar immer noch sehr gut hatte sich hier etwas verändert - nur ausnahmsweise mal nicht der Sänger. Es hat lange gedauert, bis ich es herausgefunden hatte. Schaffer verzichtete ab diesem Album fast gänzlich auf ein bestimmtes Trademark, was seine vorherigen Alben ausgemacht haben - ich nenne es mal, das „galoppierende Riffing". Wurde man auf den Vorgänger-Alben richtiggehend durch die einzelnen Lieder nahezu extatisch durchgetrieben, so war „Dark Saga" zwar immer noch „hart", aber nicht mehr annähernd so majestätisch wie die Vorgänger. Härte wurde nun nicht durch die herrlichen, doppelläufigen Gitarren der Herren Schaffer/Shawver erzeugt, sondern durch - für IE Verhältnisse primitives - Double Bass Drumming (z.B. bei „Violate"). Mit „I Died For You" noch eine schöne Ballade drauf gepackt, alle Lieder im Mid-Tempo Bereich und „schwupps", eine wesentlich kommerzielle IE Truppe ward geboren.
Ich unterstelle Schaffer nicht, aus rein kommerziellen Gesichtspunkten so gehandelt zu haben. Schade ist jedoch, dass erst durch diese Platte IE in der Öffentlichkeit bekannt wurden. Fakt ist aber auch - ich spreche hier tatsächlich für meinen gesamten Freundeskreis - dass Dark Saga das letzte Album ist, welches wir noch wirklich gerne hören.
Die Nachfolge-Alben (konsequenterweise ohne Randy Shawver als zweiten Komponisten) tendierten dann - wen wundert es - allesamt in die kommerziellere Richtung. Härte wurde langsam aber sicher durch Bombast ersetzt, wirklich virtuose, treibende Gitarren fehlten. Dieselbe Entwicklung machten übrigens zur gleichen Zeit auch Blind Guardian mit, die mit Schaffer ja allesamt - besonders Hansi - gut befreundet sind.
So, nachdem ich vermutlich vielen neuen Fans erst mal vor den Kopf gestoßen habe, will ich nun (endlich) meinen Senf auch zu „The Glorious Burden" loswerden. Zuerst einmal kann ich das ganze Gemecker an Tim Owens nicht verstehen. Es handelt sich hier um einen Ausnahmesänger, der wirklich was auf dem Kasten hat und Matthew Barlow mehr als nur das Wasser reichen kann. Aber klar ist auch - musikalisch geht mit dem neuen Sänger auch ein kleiner Stilbruch einher. Wenn man so lange Zeit einen Sänger schätzen gelernt hat, dann fällt eine Umstellung nicht leicht (schließlich spreche ich da aus eigener Erfahrung). Wer die Vorgänger-Alben ab „Something Wicked..." gut fand, der sollte, rein von der musikalischen Seite diesem Album eine Chance geben. Diejenigen, die wie ich nur die alten Scheiben von IE lieben, werden (wieder einmal) enttäuscht.
Womit Jon Schaffer, für den ich stets so große Sympathien hegte, aber endgültig bei mir verspielt hat, sind seine schon als dämlich kitschig zu bezeichnenden, patriotistischen Texte, mit denen der Zuhörer (der sich die Mühe macht, das Booklet zu lesen) nacheinander gequält wird. Vielleicht liegt es daran, dass ich kein sehr patriotistischer Mensch bin. So ist es mir nicht klar, wie man auf ein Land stolz sein kann oder darauf, dass man Amerikaner, Deutscher oder wer weiß was ist. Stolz sein kann man auf das, was man selbst erreicht hat, also einen Eigenbeitrag geleistet hat. Wenn bei der Olympiade deutsche Athleten eine Medallie gewonnen haben, habe ich mich für sie gefreut! Aber kann man darauf stolz sein!?
Mich stört nicht, dass sich das Album thematisch mit dem amerikanischen Bürgerkrieg auseinandersetzt (im Gegenteil - ist eine gelungene Abwechslung zu den üblichen okkulten oder fantasy-inspirirten Lyrics), aber die Platte mit einer „Metal" Version der amerikanischen Nationalhymne beginnen zu lassen und inhaltlich ein Land dermaßen über den grünen Klee zu loben, dass heute noch Indianer in Reservaten einpfercht, Gefangenen auf Guantanamo keinerlei Rechte sondern Folter zukommen lässt, Menschen nach 3 kleinen Vergehen lebenslänglich in den Knast steckt („3-strikes-and-you-are-out-policy", so zumindest in einigen US-Staaten) und sich vorbehält, amerikanische Kriegsgefangene sogar gewaltsam zu befreien, sollte der oberste Gerichtshof in Genf sie für schuldig erachten... also nein, hier ist Jon Schaffer ideologisch (leider) auf derselben Schiene wie die Leute, die sich für einen sog. „heiligen Krieg" in die Lust sprengen. Scheuklappen-Denken nenne ich das.
Fazit: Fans neuerer IE Alben, die sich an den stumpfsinnigen Lyrics nicht stören, sollten diesem Album und insbesondere Tim Owens eine Chance geben. Fans der älteren Alben brauchen gar nicht erst reinhören. Das galoppierende Riffing gehört endgültig der Vergangenheit an. Bombast wo man hinhört. Ich würde dem Album genau einen Stern geben (abgerundet wegen der Lyrics). Das ist aber nicht sonderlich objektiv, deshalb halte ich meine Bewertung neutral. 3 Sterne für Jon Schaffer neuestes „Werk". Mehr ist nicht drin.


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