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Persönliches Profil

Beiträge von Katrin Herz
Top-Rezensenten Rang: 153
Hilfreiche Bewertungen: 4211

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Rezensionen verfasst von
Katrin Herz "Katrin" (Berlin)
(TOP 500 REZENSENT)   

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RAIKKO XS plus Vacuum Speaker, Mini aktiv Lautsprecher (schwarz, 3,5mm Klinkenstecker)
RAIKKO XS plus Vacuum Speaker, Mini aktiv Lautsprecher (schwarz, 3,5mm Klinkenstecker)

5.0 von 5 Sternen wahnsinnig leistungsstarkes, handliches und gutaussehendes kleines Klangwunder, 14. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Speaker begleitet uns schon seit einigen Jahren durch alle möglichen „Lebenslagen“. Gerade unterwegs ist er wirklich ein unschlagbares Klangwunder, wenn man über das Smartphone Musik hören oder über ein Tablet einen Film genießen möchte.

Der Lautsprecher kommt in einem praktischen Schutzbeutel mit Kordel und Plastikverschluss an. Hat man ihn mit dem Miniklinkenstecker angeschlossen – z. B. Handy oder Laptop – ist man (jedenfalls wir) wirklich überrascht von der Leistung dieses kleinen kugeligen Geräts. Im Gegensatz zum scheppernden Sound auch neuerer Smartphones kann man hier tatsächlich Musik in guter Qualität genießen.
Durch das Hochstellen des oberen Teils lässt sich sogar ein kleiner, aber deutlicher Basseffekt erzeugen. Auch die Lautstärke bis hin zum Maximalpegel liefert eine ordentliche Performance ab, sodass man ohne Probleme ein kleineres Zimmer befriedigend damit „beschallen“ kann. Das kann mal im Urlaub praktisch sein oder auch bei einem Umzug o. Ä., wo man mal mit etwas Musik oder Radiogedudel über das Handy gute Stimmung machen will, damit es besser flutscht. Auch an ein Tablet lässt sich der Lautsprecher gut anschließen und liefert damit bei Bedarf einen besseren Film- oder Unterhaltungsgenuss.

Auch das Design des Lautsprechers ist ansprechend. Das ist bei einem Produkt dieser Art vielleicht nicht für jedermann wichtig. Aber ich finde, dass es ein zusätzliches Lob wert ist. Auch die Bedienung ist kinderleicht: Es gibt einen On-/Off-Schieberegler und den Lautstärkenregler am Lautsprecher, Punkt. Keine weiteren Sonderfunktionen oder anderer Schnickschnack. Ansonsten kann man den Lautsprecher einfach unkompliziert im Uhrzeigersinn aufdrehen, damit er durch ein größeres Volumen mehr Klangkraft erzeugt.
Sehr gut finde ich es, dass das kleine Gerät mit einem Akku ausgestattet worden ist. Damit belastet er den Akku eines ohnehin oft energiefressenden Smartphones nicht zusätzlich. Über das mitgelieferte Kabel kann der Lautsprecher dann z. B. über den Laptop unkompliziert für 8 Stunden Laufdauer aufgeladen werden. Diese Laufdauer ist nicht nur vom Hersteller angegebene Theorie, sondern wird nach unserer Messung bei mittlerer Lautstärke bei einer Vollladezeit von ca. 5 Stunden sogar noch übertroffen.

Fazit: Wahnsinn, wie leistungsstark dieser kleine Lautsprecher im Hosentaschenformat in schicker Optik für das Smartphone, Tablet oder Laptop ist! Er lässt sich unkompliziert überallhin mitnehmen und liefert eine gute Tonqualität selbst für die „Beschallung“ kleiner Räume wie der Küche oder dem Bad. Bei uns war der Lautsprecher schon bei mancher Reise und einem Umzug dabei. Diese Leistung (inkl. Ladekabel und Transportbeutel) zu diesem Preis kann ich nur mit fünf Sternen bewerten. Sehr schade, dass dieses Top-Produkt im Moment nicht (mehr) verfügbar ist.


Theta Floating in der Praxis
Theta Floating in der Praxis
von Esther Kochte
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mentaltechnik für Experimentierfreudige – eher für Fortgeschrittene und Therapeutinnen, 14. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Theta Floating in der Praxis (Broschiert)
Man sollte Begriffe wie „einzigartig“ bei der Bewertung von Therapieformen sparsam verwenden. In diesem Fall finde ich es angebracht. Was sich nämlich zunächst etwas esoterisch anhört (Stichwort: „Blockaden auflösen“ und mit „Schwingungsfeldern arbeiten“ sowie „persönliche Potenziale entfalten“) ist tatsächlich mit dieser Technik möglich. Wie? Das ist nicht ganz einfach zu erklären: Letztendlich geht es darum, das man mit der sogenannten Symboling-Technik in Kontakt mit einem persönlichen Szenario emotionaler Bewegungen kommt. Es geht auch darum, eigene problematische Gefühlsmuster zu erkennen und – zusammen mit einem Partner oder alleine – neue, harmonische Strukturen in sich erschaffen.
Das Geheimnis lautet „Theta-(Hirn-)Wellen“. Sie kann man durch das so genannte „Channeling“ oder durch mediales Schreiben bewusst selbst schaffen. In einem schlafähnlichen Zustand (also in extremer Entspannung), in dem die Hirnwellen in einem extrem niederen Wellenbereich „schwingen“, können Emotionen und Erinnerungen „umprogrammiert“ werden. Letztendlich ist die Technik also eine Möglichkeit, an das Unterbewusstsein heranzukommen und wie bei der Psychoanalyse durch das Erkennen und Annehmen von Konflikten Platz für neue Erfahrungen zu machen.

Zugegeben, das alles klingt, in einer kurzen Rezension zusammengefasst, etwas schwer verständlich und vielleicht auch etwas zu theoretisch. Letztendlich aber muss man sich eben Bücher wie dieses besorgen. Vielleicht sollte man auch einmal einen Floating-Kurs besuchen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Vor allem aber muss man viel selbst üben, um hinter das Geheimnis dieser Mental-Methode zu steigen. Selbst wer das Prinzip theoretisch verstanden hat, wird erst in der praktischen Erfahrung erkennen, was es mit dem Theta-Floating auf sich hat und was es in einem auslösen kann.

Das Buch bietet meiner Meinung nach alles, was man an theoretischem Rüstzeug braucht, um die Methode zu verstehen (Teil 1: Was ist und wie funktioniert das „Symboling“; Teil 2: Selbstcoaching durch „mediales Schreiben“). Neben den vielen Fallbeispielen aus der Praxis fand ich vor allem auch den Fragen- und Antwortenteil am Ende des Buchs sehr hilfreich. Ich finde allerdings, wer sie selbst ausprobieren möchte, sollte noch weitere Bücher (am besten das Buch aus dem Jahr 2011) dazukaufen und/oder einen Kurs belegen. Nach meiner Erfahrung braucht es ein paar Wochen praktischer Übung, bis man annährend erlebt (und nicht rational begreift), was man mit dieser Mentaltechnik erreichen kann.
Die Werkzeuge der Methode werden in diesem Buch nicht so deutlich erklärt, wie in ihrem Theta-Floating-Buch von 2011. Stattdessen werden verstärkt Anregungen für die Gestaltung von Floating-Sessions gegeben, die ich sehr spannend fand. Außerdem werden auch Übungen gezeigt, mit denen man sich selbst coachen kann. Trotzdem sage ich im Vergleich zum Vorgängerbuch: Während ich das Theta-Floating-Buch von 2011 uneingeschränkt für Anfänger/-innen empfehle, würde ich dieses Buch eher als wertvolle Ergänzung für Theta-Erfahrene und zukünftige Therapeutinnen bezeichnen. Wer also mit seinen inneren Prozessen bereits Erfahrung gemacht hat, wird sein Wissen für die Praxis hiermit erweitern können.

Fazit: Ich finde, dass man mit dieser Mentaltechnik gut experimentieren kann. Auch wer an „Schwingungsfelder“ nicht glaubt, wird bei regelmäßigem Üben neue Erfahrungen machen. Sich der eigenen emotionalen Dynamik bewusst zu werden und tiefsitzende Probleme zu erkennen, ist ganz sicher für jeden eine Bereicherung. Dieses praxisorientierte Buch zur Methode ist weniger eine Einführung in das genannte Thema und eher als Ergänzung zu Ester Kochtes Theta-Band von 2011 geeignet, der sehr intensiv in die Technik und alle ihre Grundlagen einführt. Die Autorin bietet darin eher zahlreiche anschauliche Beispiele aus der täglichen Arbeit der Autorin. Sie zeigen, wie das Erkennen und Umleitung problematischer Muster Menschen hilft durch heilende Bilder, die eigene Mitte wiederzufinden. Ich finde, sie sind eher für Menschen gedacht, die bereits Erfahrung mit der Methode haben. Im Vergleich zum Buch von 2011 gebe ich hierfür vier Sterne.


Fragen und Antworten für Paare: 365 Fragen, 1095 Antworten. 3-Jahres-Journal
Fragen und Antworten für Paare: 365 Fragen, 1095 Antworten. 3-Jahres-Journal
Preis: EUR 16,99

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Beziehungs-„Tagebuch“? – nette Idee, 14. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich glaube, das kennen alle Paare: Alle Erlebnisse und schönen Momente verflüchtigen sich. Das gilt umso mehr für Gedanken (wie auch Gefühle). Man kann sie nicht für die Ewigkeit konservieren. Und trotzdem versuchen wir oft, den einen oder anderen Moment in einem Foto festzuhalten: den Spaziergang am Urlaubsstrand, ein Foto von einem Wanderausflug, ein Familienfoto im Sommergarten, gemeinsam auf einem Berggipfel oder vor dem Eiffelturm … Auch wenn wir damit den einen oder anderen Moment wenigstens optisch wieder in Erinnerung rufen können, bleiben oft die Gedanken des Tages verschollen. Da könnte es tatsächlich eine gute Idee sein, solche Gedanken in Worten irgendwo zu verewigen.

Dieses Buch hatte ich vor ein paar Wochen in einem Büchervorschau-Katalog entdeckt und gleich bestellt. Vorgestern kam es hier an. Ich habe es uns zum Geschenk gemacht ;-).

Kurz zur Machart: Das „Journal“ ist aufgemacht wie ein Kalender. Geordnet nach Monaten und unterteilt in 365 Tage stehen jeweils ein paar Zeilen zur Verfügung um die jeweilig beim Datum stehende Leitfrage zu beantworten. Manchmal kann man auch einen Satz / ein Wort zu der „Gedankeninspiration“ aufschreiben. Illustrationen oder gar Bilder fehlen in diesem Buch komplett. Das finde ich auch gut so, schließlich soll das ausgefüllte Buch etwas ganz Individuelles sein. Ich kann mir auch gut vorstellen, die eine oder andere Frage des Tages vielleicht mit einem Foto zu beantworten. So entsteht ein buntes Ganzes, in dem man am Ende des Jahres oder zwischendurch immer mal wieder gerne herumblättert.
Das Tagebuch für Paare ist darauf ausgelegt, dass man – angeleitet durch verschiedene Fragen – jeden Tag ein paar Gedanken zu seiner Beziehung verewigen kann. Es hilft nicht nur dabei, ein paar Gedanken zum Partner unter einer bestimmten Fragestellung aufzuschreiben. Es hilft auch, sich die eine oder andere Frage überhaupt zu stellen. Und es kann eine nette Grundlage sein, sich mit seinem Partner immer einmal wieder über bestimmte Fragen, Ziele und auch Zukunftspläne auszutauschen und damit die Beziehung zu festigen.

Manche Fragen/Aussagen zielen darauf ab, dass jeder aufschreiben soll, wie er seinen Partner sieht oder was er besonders an ihm liebt/mag/schätzt („Ich liebe es, wenn Du … anhast“, „Ich fühle mich von Dir beschützt, wenn …“, „Ich bin total fasziniert von Dir, wenn …“ usw.). Andere fragen danach, was man in seiner Beziehung noch gemeinsam erleben will („Plant Ihr einen romantischen Ausflug? Wenn ja, wohin?“, „Was möchtet Ihr noch gemeinsam erleben?“ usw.) oder was man einfach am Leben derzeit gut findet („Heute war ein lustiger Tag, weil …“ usw.). Wieder andere Fragen kann jeder für sich selbst beantworten („Was sind Deine drei größten Wünsche?“, „Woran merkst Du, dass Du noch immer verliebt bist?“, „Was macht Dich unglücklich“ usw.). Manchmal sind es Du- manchmal Ich-Botschaften, die man dem anderen auf diesem Weg mitteilen kann. Manchmal sind es einfach Gedanken, die einen in Bezug auf die Beziehung beschäftigen. Schön daran ist, dass man keine riesig langen Texte schreiben muss. Manchmal reichen ein paar Stichworte, manchmal nur ein Wort. Ich denke, wer immer mal wieder fünf Minuten auf diese Weise in die Beziehung investiert, kann damit sich und seinem Partner ohne großen Aufwand etwas Gutes tun.

Für mich ist das eine etwas andere Variante zum klassischen Tagebuch. Es ist ein Beziehungstagebuch. Sehr gut daran finde ich auch, dass man damit seinen Partner (auch nach Jahren) ein bisschen näher kennenlernen kann. Vielleicht kann man so auch „schwarz auf weiß“ erkennen, in welche Richtung sich die Beziehung entwickelt und was sich verändert hat. Dazu gibt die eine oder andere Frage Anstoß für eine gemeinsame Aktion oder Inspiration und Impulse für neue gemeinsame Pläne.

Ich habe das Journal also bestellt und mache es uns unter anderem an Weihnachten zum Geschenk (vielleicht fülle ich auch ein paar Blätter bis dahin aus …). Nächstes Jahr würde ich gerne gemeinsam mit meinem Mann damit beginnen, es mit den Gedanken über uns zu füllen …

Fazit: Ich finde, dass so ein „Liebeserinnerungsjournal“ eine gute Idee ist. Hier können sich Paare wichtige Momente und Gedanken zu ihrer Beziehung verewigen. Ich denke, dass es interessant sein wird, Gedanken zur eigenen Beziehung in der Rückschau zu betrachten – in Zeiten, in denen es mal schwierig ist oder auch einfach nur so. Auch können die Fragen gute Ansatzpunkte sein, die eigene Beziehung – alleine oder auch mal mit dem Partner – zu „reflektieren“. Gerade im Alltagstrubel gehen solche Nachdenkmomente leider oft unter. Da könnte es schon auch nützlich sein, abends oder am Wochenende in einer stillen Minute über das „Wir“ nachzudenken. Man muss ja nicht gleich eine Psychostunde daraus machen. Wir probieren es ab nächstem Jahr mal aus …


Wer das Schweigen bricht
Wer das Schweigen bricht
von Mechtild Borrmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi mit Tiefgang – für mich ein gelungener Roman, 12. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer das Schweigen bricht (Taschenbuch)
Letztes Jahr an Pfingsten habe ich dieses schon vor Längerem gekaufte Buch endlich gelesen. „Warum eigentlich nicht früher?“, musste ich mich schon nach den ersten Seiten fragen; denn: das ist klasse Krimiunterhaltung mit Tiefgang – eigentlich ein Roman. Jetzt stelle ich dazu endlich eine Rezension ein, weil ich es vor ein paar Tagen noch einmal gelesen hatte. Über den Inhalt ist an anderer Stelle genügend gesagt worden. Ich möchte mich hier wirklich auf eine Bewertung des Romans aus meiner Sicht konzentrieren.

Die Art der Verbindung aus Nazi-Thematik, psychologischer Seelenanalyse und klassischem Krimi hat mich richtig in ihren Bann gezogen. Der Ausgangspunkt der Recherche des Protagonisten Robert Lubisch (Arzt), der sich nach dem Fund eines SS-Ausweises des Vaters auf die Suche nach dessen Vergangenheit in der Zeit des Zweiten Weltkriegs macht, wird sehr schnell in einer dramatischen Wendung auf ein hohes Spannungsniveau gebracht (Mord der Journalistin Rita Albers, die Robert Lubisch bei den Recherchen helfen möchte). Die weitere Entwicklung der Geschichte ist hochspannend und interessant zugleich. Die Vergangenheit des Vaters und seiner Freunde wird so mit der erzählten Gegenwart des Sohnes und seiner Recherchearbeit verbunden, dass keine Gedankensprünge nötig sind. Die komplex aufgebaute Geschichte konnte ich in einem angenehmen Fluss durchlesen und wurde dabei trotzdem angenehm gefordert.

Die Suche nach „Wahrheit“ wird also als feiner Krimi inszeniert, bei dem eine raffiniert gesponnene Geschichte aus verschiedenen Perspektiven mit überraschenden Wendungen sowie einer ausgefeilten Sprache zusammenfinden. Die Charaktere der Figuren werden sehr gut gezeichnet und die Rückblenden mit der erzählten Gegenwart wunderbar verwoben. Am Ende werden die komplexe Geschichte und der Mord überraschend aufgelöst. Deutlich wird dabei, dass Vergangenheit bis in die Gegenwart reicht und die Schrecken des Dritten Reichs aus dem kollektiven Gedächtnis nicht zu löschen sind. Und es wird deutlich: Hinter das Schweigen zu blicken, kann gefährlich sein, doch die Wahrheit, die dahinter steckt – so schmerzlich sie ist – ist eine Befreiung, die neues Leben ermöglicht.

Sehr befriedigt habe ich das Buch zur Seite gelegt. Man schreibt schnell „spannend von der ersten bis zur letzten Seite“. In diesem Fall stimmt es absolut. Die Spannung entsteht hier aber nicht durch nervenaufreibende Action oder gar eine blutrünstige Handlung, sondern durch eine raffiniert und mit gutem Spannungsniveau aufgebaute Entwicklung detektivischer Arbeit. Das war für mich Leseunterhaltung auf hohem Niveau. Für mich ist das alles mehr als ein klassischer Krimi. Es ist richtig gute Literatur, die mir viel Lesevergnügen bereitet hat.

Fazit: Sonst bin ich keine so große Krimiliebhaberin. Aber vor einiger Zeit habe ich mir dieses Buch nach einer Anwandlung von Interesse für Krimis einfach mal so gekauft. Jetzt habe ich es zum zweiten Mal gelesen. Und war jedes Mal begeistert. Frau Borrmann hat das richtige Gefühl für einen gigantisch guten Spannungsaufbau und nach meinem Empfinden ein Händchen für eine insgesamt stimmige und überraschende Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt und spannungsreich auf eine interessante Auflösung zusteuert. Mir hat das Buch auch noch beim zweiten Lesen drei schöne herbstliche Leseabende beschert. Ich bin sicher, dass dieser Krimi noch viele weitere begeisterte Leser/-innen finden wird.


Wanderkarte Leporello Schluchtensteig Schwarzwald: mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:25000
Wanderkarte Leporello Schluchtensteig Schwarzwald: mit Ausflugszielen, Einkehr- & Freizeittipps, wetterfest, reißfest, abwischbar, GPS-genau. 1:25000
von Publicpress
  Landkarte
Preis: EUR 11,99

3.0 von 5 Sternen Materialqualität hochwertig! "Inhaltlich" und in Sachen Präzision eher mau. Daher insgesamt: befriedigend., 8. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie wir beim Wandern feststellten, ist der Schluchtensteig durchweg gut ausgeschildert. Trotzdem gab es (abseits der hochtouristisch erschlossenen, gesicherten und nahezu perfekt ausgeschilderten Wutachschlucht) dann auf der Gesamtroute doch immer mal wieder Punkte, wo ein Schild fehlte oder eine Beschilderung für uns nicht ganz eindeutig war. Und dieses bisschen „Abenteuer“ fanden wir auch schön, weil wir dachten, dass diese Karte im Zweifelsfall den richtigen Weg weist. Allerdings muss ich hier sagen:
Die Beschreibungen im mitgenommenen Wanderführer von M. Hennemann waren absolut ausreichend und im Zweifelsfall besser als die optische Darstellung auf dieser Karte. Auch bietet die Karte letztendlich keinen richtigen Gesamtüberblick über die Strecke. In Leporelloart werden nur Teilstücke dargestellt, die man dann im Kopf oder mithilfe der schematischen Übersichtskarte auf den letzten beiden „Seiten“ zusammensetzen muss. Außerdem ist der Wanderweg selbst durch eine sehr dicke rote Linie dargestellt, wobei die kleineren Wege, die ihn kreuzen nicht zuverlässig eingezeichnet sind, sodass man im Zweifelsfall doch wieder nach Markierungen auf dem Weg schauen muss oder wir unseren zuverlässigen Buchführer herauszogen. Da hätten wir gerade von einer Wanderkarte mehr detailtreue Präzision erwartet. Wäre der Steig nicht so gut ausgeschildert gewesen und hätten wir nicht zusätzlich den Wanderführer dabei gehabt, hätte uns die Karte im Zweifelsfall wohl eher wenig geholfen.
Im Zweifelsfall sollte man sich also eher eine „echte“ Wanderkarte besorgen. Daher gebe ich unten im Fazit für diese Wanderleporellokarte auch (nur) ein „befriedigend“.

Die Karte ist von der Qualität des Materials her so, wie es die aufgedruckte Zusatzinfo verspricht: wetterfest, reißfest, abwischbar, (die Angaben „recyclebar“ und „GPS-genau“ – kann ich beides nicht beurteilen bzw. haben wir nicht überprüft). Nach einer Woche Wanderschaft hat das Leporello die Strapazen im Rucksack und das Immer-mal-wieder- Herausholen, Auffalten und Verpacken (auch im stärkeren Regen) ohne jeden Schaden überstanden. Bis auf zwei leicht angestoßene Ecken ist er wie neu und kann problemlos noch mehrfach benutzt werden. Außerdem ist sie schön leicht.
Allerdings denken wir beide in der Rückschau: Bei diesem gut ausgeschilderten „Schluchtensteig“ und einem sehr guten Führer, wie dem, den wir dabei hatten, braucht man diese Karte eigentlich nur für das gute Gefühl. Oder, wenn man auf ein exakteres Verzeichnis von Aussichtspunkten, Rastmöglichkeiten oder topografischen Besonderheiten nicht aber auf eine exakte, detailgenaue Darstellung des Wegs Wert legt (allerdings muss man neben den kurzen eingestreuten Zusatzinfos auch viel Werbung für Hersteller von Outdoorutensilien oder Gasthöfen/Pensionen in Kauf nehmen).

Fazit: Das ist nach unserer Erfahrung eine befriedigende Ergänzung zum Outdoor-Führer zum Schluchtensteig. Eigentlich brauchen ihn nur Menschen, die eben immer mal wieder auf die Karte sehen möchten, um sich grob zu orientieren. Den genauen Weg findet man hierauf nicht. Auf gutem wassergeschütztem Papier ist ein großer Kartenüberblick über die Schluchtensteig-Route mitsamt den wichtigsten Rastmöglichkeiten eingezeichnet. Dazu gibt es noch Infos zu Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Freizeitmöglichkeiten, Restaurants, Unterkünfte, Schutzhütten/Rastplätzen. Als Ergänzung zu einem/unserem Führer ist diese Karte also okay, aber kein Must-have. Deswegen: Prädikat „befriedigend“.


Schluchtensteig (OutdoorHandbuch)
Schluchtensteig (OutdoorHandbuch)
von Michael Hennemann
  Broschiert
Preis: EUR 9,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kompakter kleiner Wanderbegleiter – hat uns auf ganzer Linie überzeugt, 8. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns diesen Wanderführer zusammen mit einer Wanderkarte (Leporello) gekauft, weil wir für eine Woche kinderlos und mit 10-Kilogepäck den Schluchtensteig im Schwarzwald bewandern wollten. Wir haben die 120-km-Strecke von Stühlingen nach Wehr in sechs Tagen gemacht (Stühlingen – Blumberg – „Schattenmühle“ – St. Blasien – Todtmoss – Wehr). Vorletzte Woche kamen wir, angefüllt mit ganz tollen Eindrücken, einigen Blasen, Muskelkater und einem wunderbar erholten Gefühl, wieder zuhause an.

Der Wanderführer von Michael Hennemann hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Sowohl bei der Vorbereitung unserer Wanderung als vor allem auch beim Wandern selbst hat er alles geboten, was wir brauchten. Sowohl die einführenden allgemeinen Informationen, Tipps und Adressen als auch die Beschreibung der Route und ihrer Alternativen hat uns beim Wandern kein einziges Mal im Stich gelassen. Auch die Tipps zum Übernachten waren allgemein sehr hilfreich, die Kontaktadressen und Telefonnummern aktuell und alles so, wie wir es uns gewünscht haben.

Neben dem Vorwort und den allgemeinen Reiseinfos bot uns der Führer in jeweils einzelnen kurzen Kapiteln eine sehr hilfreiche Beschreibung der Route. Schritt für Schritt werden zentrale Orientierungspunkte (Aussichtspunkte, Bänke, Rastplätze, Brücken) auf der Strecke als Landmarken gesetzt, indem Michael Hennemann sie ganz präzise und nachvollziehbar beschreibt. Dadurch waren wir auch in den wenigen Fällen, wo die Strecke nicht so gut beschildert war, immer sicher, wo es weitergeht. Dazu wird das alles durch ein paar Zusatzinfos wie z. B. zu kleineren und größeren Rastmöglichkeiten ergänzt (manchmal wichtiger, als wir dachten!). So konnte man sich jeweils auf wenigen Seiten auf den nächsten Tag „einstellen“ (z. B. indem man sich das Höhenprofil ansah) oder während der Wanderung kurz nochmal etwas nachlesen. Am Ende der jeweiligen Etappenbeschreibung findet man die wichtigsten Dinge – wie Übernachtungsmöglichkeiten, Adresse der Touristeninformation, Restaurants – nochmals knackig zusammengefasst.

Auch optisch ist der Outdoor-Führer attraktiv aufgemacht. Die jeweilige Tagesroute kann man sich auf einem Kartenausschnitt und einem zugehörigen Höhenprofil ansehen. Außerdem bekommt man jeweils durch ein paar hochwertige Fotografien von Aussichtspunkten, Landschaften oder besonderen Orten einen kleinen Vorgeschmack auf das, was einen dann (in der Realität noch viel, viel schöner!) erwartet. Dazu hat der Autor noch ein paar Info-Kästen mit kurzen Infos zu einzelnen Orten eingestreut. Wir haben keine Information gefunden, die irgendwie falsch war oder uns eine böse Überraschung beschert hat. Alles war top-aktuell.

Fazit: Für uns enthielt dieser schmale kleine Schluchtensteigwanderführer absolut alles, was wir für die Orientierung und Organisation der Wanderung brauchten. Die durchweg verlässlichen Beschreibungen der Route (und Alternativen), Übernachtungsmöglichkeiten etc. machten den OUTDOOR-Wanderführer für uns zum perfekten Begleiter, der keine Wünsche offen ließ. Weil uns Herrn Hennemanns Führer kein einziges Mal enttäuscht oder im Stich gelassen hat, geben wir aus vollem Herzen: five Points/Stars.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 4, 2016 1:25 PM MEST


Alles beginnt mit dem Essen: Gesund und fit durch Paläo-Ernährung
Alles beginnt mit dem Essen: Gesund und fit durch Paläo-Ernährung
von Dallas Hartwig
  Broschiert
Preis: EUR 19,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gutes Ernährungsbuch für Paläobegeisterte … … und für Ernährungsbewusste, die es noch werden wollen., 7. Oktober 2015
Ich bin weit davon entfernt, irgendwelche Ernährungsgesetze in die Welt zu schrei(b)en oder bestimmte Ernährungstrends zu propagieren. Allerdings interessiere ich mich seit Jahren für das Thema „gesunde Ernährung“ und lese viele Bücher dazu, und: ich experimentiere, probiere, experimentiere … Dabei bin ich natürlich nicht um den Paläo-Trend herumgekommen. Und ich muss sagen, dass ich von diesem neuen Trend profitiere, weil ich einige Ernährungsgewohnheiten mit anderen Augen gesehen habe und in diesem Zusammenhang wieder neues Ernährungswissen erworben habe.

Die ersten beiden Drittel dieses Buchs bieten umfassendes Ernährungs(gesundheits)wissen auf dem neuesten Stand der (Paläo-)Ernährungsforschung. Angefangen bei allgemeinen Erläuterungen zur „gesunden Ernährung“ (Zusammenhang von Ernährung und Wohlbefinden) wird das dargestellte Wissen von Kapitel zu Kapitel immer detaillierter und (für mich) interessanter. Dallas uns Melissa Hartwig erklären sehr gut nachvollziehbar, wie die Ernährung auf den Hormonhaushalt, auf die verschiedenen Organe und letztlich den gesamten Organismus wirkt.

Das so genannten „Whole-30-Programm“ wird ab Seite 230 vorgestellt. Dort wird konkret verdeutlicht, wie man das zuvor erläuterte theoretische Wissen in ein praktisches Ernährungsprogramm überführen kann. Es geht dabei (ausdrücklich) NICHT um einen Kochbuchteil mit Rezepten, sondern um einen Teil, der mit guten Argumenten, Fallbeispielen und einigen wenigen Grundideen für Rezepte und Zubereitungsarten sowie Mahlzeitenübersichten Lust auf die Paläoernährung machen soll. Außerdem wird hier zum Durchhalten animiert. Alles in allem ist das alles in meinen Augen die perfekte Einführung und Begleitung zur Paläoernährung. Zusätzlich sollte man sich noch das eine oder andere „Paläo-Kochbuch“ besorgen sollte (auch hier gibt es Anregungen durch Literaturtipps zu Kochbüchern und anderer Literatur zur Paläoernährung sowie hilfreiche Links zu Onlineseiten ab Seite 332).

Ich halte es für extrem hilfreich, dass alle möglichen Nahrungs- und Genussmittel (Getreide, Milchprodukte, Fette/Öle, Obst, Gemüse, Fleisch) in diesem Ratgeber auf ihren gesundheitlichen Nutzen und auf ihr Potenzial untersucht werden, systemische Entzündungen zu triggern. Für die „Glaubwürdigkeit“ der Darstellung halte ich es für wichtig, dass die Argumente hinten in diesem Buch durch Belegstellen aus der wissenschaftlichen Literatur belegt und nachvollziehbar gemacht werden. Da – auch für mich – so manche Information gegen bisher liebgewordene Ernährungsgewohnheiten spricht, ist es mir schon wichtig, zu wissen, auf welcher Erkenntnisbasis die Ernährungsempfehlungen ausgesprochen werden. Für mich waren vor allem die Ausführungen zur Milch und Milchprodukten (v. a. Käse) sehr interessant. Und obwohl ich weder Milch noch Käse von meinem/unserem Speisezettel streichen will, werde ich damit doch noch bewusster umgehen und sowohl beim Verbrauch als auch beim Einkauf bewusster für verschiedene Produkte entscheiden.

Fazit: Dies ist die ideale Einführung in den Bereich der gesunden Ernährung auf Grundlage der sogenannten Paläo-Ernährung. Ich habe vor allem von dem Wissen der ersten mehr als 200 Seiten profitiert und vieles für mich/uns daraus mitgenommen. Die Kapitel zum Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit boten für mich noch viel Neues, obwohl ich mich seit Jahren mit der Thematik beschäftige. Ich denke, dass Gesundheitsbewusste sehr viel lernen können (zum Beispiel über den Zusammenhang von Ernährung und Hormonhaushalt oder Entzündungsprozesse).
Für mich war das 30-Tage-Programm („Whole 30) des letzten Drittels des Buchs nicht so unglaublich wichtig – wenn auch interessant. Es wäre sicher ein interessantes Experiment, das Whole-30-Programm tatsächlich einmal auszuprobieren, um zu sehen, welche Nahrungsmittel einem besonders guttun. Bisher hatte ich dazu noch keine Zeit/Lust, werde es aber bei Gelegenheit versuchen. Ansonsten empfehle ich dieses Buch für Gesundheitsinteressierte Leser/innen weiter, die sich umfassend über die Paläo-Ernährung informieren möchten.


Jillian Michaels - Bauch weg in 6 Wochen
Jillian Michaels - Bauch weg in 6 Wochen
DVD ~ Jillian Michaels
Preis: EUR 11,99

19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geht ganz schön ran, 1. Oktober 2015
Diese DVD bietet zwei 30-minütige dynamische Bauchtrainingseinheiten (ein Übungslevel in einer Einsteiger-Trainingsintensität für die ersten drei Wochen und ein zweites für die Heavy-Variante der der Wochen 4 bis 6) inkl. kurzen Aufwärm- und Cool-down-Übungen.
Ich muss gleich sagen, dass Sportanfänger nach einigen Minuten zunächst einmal wohl eher aufgeben werden. Warum? Weil die Übungen teilweise, und dazu über den Zeitraum einer halben Stunde, richtig viel verlangen. Deswegen gehört schon eine große Portion Motivation dazu, dieses Training regelmäßig zu absolvieren (empfohlen wird 4-5 Mal pro Woche!). Selbst Leute, die gerne sportlich unterwegs sind wie ich, werden schon auch einiges zu japsen und zu jammern haben – auch in den Tagen nach den ersten Trainingseinheiten von Level 1.

Einer der großen Pluspunkte der Übungen der DVD ist, dass es sich nicht um die gängigen langweiligen Sit-up-Übungsklassiker handelt, sondern viele verschiedene, eher ungewöhnliche Bauchmuskelübungen in dynamischer Folge durchgeführt werden. Dabei werden sowohl Übungen gezeigt, die den Kreislauf ordentlich in Schwung bringen als auch solche, die ganz schön an die Kraftreserven gehen (jedenfalls bei mir). Für mich macht es Sinn, dass im Level 1 weniger schwierige Übungen für die ersten drei Wochen gezeigt werden und für die Wochen vier bis sechs weitere Übungen und schwierigere Übungsvarianten vorgestellt werden. In jedem Level werden die Übungen in je zwei langen Zirkeln durchgeführt. Die Übungen sind abwechslungsreich, und die Präsentation ist animierend und motivierend gemacht, sodass ich gerne vor dem Bildschirm trainiere.

Man muss außerdem wissen, dass auch andere Körperbereiche wie die Beine und der Rücken automatisch mittrainiert werden, auch wenn der Fokus auf der „Problemzone Bauch“ liegt. Dadurch hatte ich in den ersten beiden Wochen auch im Rücken gehörigen Muskelkater und ein Ziehen in den Beinen. Anfangs war mir das Tempo der Übungen und Übungswechsel zu flott und ich musste zwischendurch Pause machen. Nachdem ich das Programm in beiden Leveln in sechs Wochen einmal komplett durchgearbeitet habe, ging der zweite Durchgang von Level 2 wie vorgesehen. Allerdings blieben/bleiben die Übungen auch dann noch richtig, (und ich meine richtig!) anstrengend.

Wie schon geschrieben, denke ich, dass man schon in Level 1 gehörig Muskelkater bekommt, wenn man die Übungen tatsächlich in der geforderten Intensität/Zeit durchführt. Und auch nach Ablauf der 6 Wochen können die Übungen von Level 2 noch genügend Trainingsreize setzen, um die Muskeln noch weiter auszubauen bzw. noch mehr Fett abschmelzen zu lassen. Insgesamt denke ich, dass diese Übungen auf jeden Fall einiges bringen. Allerdings muss ich aus Erfahrung sagen, dass es eben nicht reicht, „nur“ Bauchmuskelübungen zu machen, um dort auch wirklich effektiv Fett abzubauen und die Muskeln „heraus zu kitzeln“. Meist ist es wichtig, das alles mit einer fettreduzierten Ernährung und auch einigen Einheiten an Ausdauersport zu kombinieren. Auch wenn das Training auf dieser DVD einiges dazu beitragen wird, einen flacheren Bauch zu bekommen, werden Menschen mit ein paar Zentimetern Fettschicht – auch trotz der Versprechungen der DVD – schon etwas mehr investieren müssen als ein paar Euro und 6 Wochen Intensivtraining.

Fazit: Dieses Bauch-Training in zwei Leveln geht absolut an die Bauchmuskeln und ist hocheffektiv (auch wenn ein paar Zentimeter zu viel an Körperfett durch ein Ausdauertraining und entsprechende Ernährung abgebaut werden muss). Die Übungen gehen richtig ran, und tatsächlich konnte ich in gerade einmal 6 Wochen eisernen Trainings tatsächlich kleine Bauchmuskelstränge herausdefinieren. Wer eine dicke(re) Speckschicht auf dem Bauch hat und seinen Bauchnabel nicht mehr wirklich sieht, muss auf jeden Fall zusätzlich einiges durch Sport und Ernährung tun, um dem Fett an den Leib zu rücken. Doch auch solche Menschen werden garantiert von diesem hocheffektiven Training profitieren – wenn sie sich durchbeißen und am Ball bleiben. Die Versprechung „Bauchschlank in 6 Wochen“ ist für mich trotzdem etwas zu vollmundig und nach meiner Erfahrung für Frauen zu unrealistisch, die ein paar Pfund zu viel auf die Bauchseite bringen und bisher noch nichts für den Fettabbau (oje, wie hört sich das denn an ;-)) getan haben. Trotz allem ist die DVD ganz klar ein kleines Bauchtrainings-Highlight in DVD-Form, weil es sehr intensiv ist und ganz klar „ran an den (Bauch)speck geht. Gerne vergebe ich dafür vier Sterne.


Das Frauen-Gesundheitsbuch: Wo Naturheilverfahren wirken, wann Schulmedizin nötig ist
Das Frauen-Gesundheitsbuch: Wo Naturheilverfahren wirken, wann Schulmedizin nötig ist
von Ingrid Gerhard
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kompetent geschriebenes Gesundheitshandbuch für Frauen – zum Informieren und Nachschlagen, 1. Oktober 2015
Danke, Schatz, dass Du mir diesen Schatz vor ein paar Monaten für meine (Gesundheits-)Bibliothek geschenkt hast ;-). Jetzt kommt die Bewertung dazu.

Da ich mich seit Jahren mit Sport, Ernährung und Gesundheit intensiv beschäftige, „verschlang“ ich immer mal wieder für mich aktuelle oder interessante Kapitel dieses Handbuchs. Verfasst hat es eine Gynäkologin (ehemalige Leiterin der gynäkologischen Ambulanz einer Uniklinik) und auch naturheilkundlich orientierte Umweltmedizinerin. Außerdem nutze ich es immer wieder, um darin etwas nachzulesen.

Ansatz dieses Gesundheitsbuchs ist es, Möglichkeiten ärztlicher Therapien und Selbsthilfemöglichkeiten aufzuzeigen, die speziell auf Frauen ausgerichtet sind (Stichwort z. B. Hormonhaushalt, Organe etc.). Die Autorin folgt damit der Erkenntnis, dass bisher leider zu viele Erkenntnisse zu Krankheiten und Therapiemethoden vor allem den männlichen Körper im Blick hatten. Da Frauen aber bekanntlich (auch körperlich) „anders ticken“ als Männer (z. B. im Bereich des Stoffwechsels) macht es großen Sinn, auch auf sie zugeschnittene Präventions- und Behandlungskonzepte zu entwickeln und publik zu machen.

Die Autorin verfolgt einen sowohl kurativen wie präventiven Ansatz. Sie hat typische Erkrankungen und Beschwerden von Frauen im Blick und schaut sich speziell auf sie zugeschnittene Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten ans. Darüber hinaus gibt sie auch Vorsorge- und Gesundheitstipps zu den Themen Ernährung und Entspannung. Ziel ist es, Frauen sowohl in Sachen Gesunderhaltung auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu informieren als auch für den Fall einer Erkrankung aktiv an der Therapie und am Gesundungsprozess zu beteiligen. Darüber hinaus hat die Autorin sowohl die Erkenntnisse aus der Schulmedizin als auch aus dem Bereich der Naturheilkunde im Blick. Folgende Abschnitte finden sich konkret in diesem Buch: Die Situation der Frau und der Medizin heute, Methoden zur Gesunderhaltung, frauentypische Erkrankungen, allgemeine Erkrankungen, Methoden zum Gesundwerden.

Ich finde es gut, dass in diesem Buch die spezifischen Eigenschaften und Bedürfnisse des weiblichen Körpers und der weiblichen Psyche in den Mittelpunkt gestellt werden. Gerade auch der hohe Stellenwert der Hinweise auf vorbeugende Maßnahmen, mit denen wir Frauen unsere Gesunderhaltung aktiv unterstützen können, ist meiner Meinung nach gelungen. Auch gefällt es mir, dass die Ärztin aus der Perspektive der Umweltmedizinerin und naturheilverfahrenerfahrener Ärztin einiges zu sagen hat, was man bei „klassischen“ Hausärztinnen eher nicht erfährt.
Außerdem gelingt es der Medizinprofessorin sehr gut, auch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und kompliziertes medizinisches Wissen für Laien gut verständlich zu vermitteln. Indem man als Leserin direkt angesprochen wird, entsteht sofort ein gutes Gefühl beim Lesen. Vertrauen stellte sich bei mir ein, obwohl ich natürlich keine Ärztin, sondern nur ihr Buch vor mir hatte.
Außerdem liefert die Autorin eine Menge an Hinweisen zu weiterführender Literatur zu vielen Themen. Auf dieser Basis kann jede Leserin bei Interesse noch tiefer in die für sie interessante Materie einsteigen. Dass dies alles in gut aufgebauten Kapiteln und in optisch ansprechender und übersichtlicher Form geschieht, tut für mich ein Übriges dafür, dass ich dieses Gesundheitsbuch für Frauen inzwischen absolute Perle auf dem Gesundheitsbuchmarkt betrachte.

Fazit: Ich denke, das Wort „ganzheitliche Gender-Medizin“ ist bei der Beschreibung des Inhalts dieses Buchs angebracht. Die Medizin-Professorin, die hier als Autorin fungiert hat den Organismus der Frauen im Ganzen und ihre Besonderheiten im Blick. Sie versteht Gesundheit als austariertes System einer stabilen psychischen/mentalen und einer belastbaren körperlichen Verfassung. Außerdem hat sie sowohl die Erkenntnisse der Schulmedizin als auch der Naturheilkunde (z. B. Ayurveda oder Homöopathie) im Blick und liefert einen Überblick über konventionelle, alternative und unterstützende Präventiv- und Behandlungsmöglichkeiten.
Umfassende Gesundheitsinformationen und Ratschläge sowie Übungen zur Gesunderhaltung des weiblichen Körpers werden hier in leicht lesbarer und übersichtlicher Form präsentiert. Ich denke, dass gesundheitsbewusste Frauen (und Patientinnen) sehr davon profitieren werden, dieses Buch zum Thema „Gesunderhaltung und Behandlung der Gesundheit von Frauen“ im Bücherregal zu haben.


Backen Low Carb: 80 süße und pikante Rezepte zur Optimierung des Stoffwechsels, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens
Backen Low Carb: 80 süße und pikante Rezepte zur Optimierung des Stoffwechsels, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens
von Anja Leitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ausgezeichnet für gesundheitsbewusste Bäcker und Bäckerinnen, 16. September 2015
Dieses Buch habe ich mir vor ein paar Tagen zugelegt. Drei Rezepte habe ich inzwischen ausprobiert, weil wir „gesundheitsinteressierten Besuch“ hatten (und weil ich in einem anderen Fall ein gesundes Mitbringsel zu einer Einschulung mitbringen wollte (Criolo Cookies, S. 116/117). Außerdem habe ich für uns mal die genialen „Alpenbrötchen“ von Seite 52/53 gebacken. Genial. Die drei Sachen sind schon einmal gelungen und sehr gut angekommen.

„Backen – Low Carb“ verspricht gesunde Alternativen zu herkömmlichem Backen. Die beiden Autorinnen zeigen bereits in einer sehr ausführlichen Einführung, wie man herkömmliche Backrezepte mit viel raffiniertem Zucker, eher ungesunden Fettarten und wenig ergiebigem Weißmehl durch ganz neue Zutaten verändern kann. Tatsächlich merkt man schon bei den ersten Seiten der Einführung recht schnell, dass es viele, viele Alternativen zu herkömmlichen Zutaten gibt. – Und es wird schnell klar, dass dies gehaltvolle Zutaten sind, die nicht nur dem Körper gut tun, sondern auch neue Geschmackserlebnisse versprechen.
Die folgenden Rezepte konzentrieren sich auf Low-Carb-Versionen verschiedenster – zusätzlich glutenfreier! – Gebäcke wie Kuchen, Torten, Keksen, Broten/Brötchen usw. Die Zutatenlisten und Zeitangaben für die Zubereitung jedes Gebäcks werden mit schön bebilderten Seiten ergänzt. Dazu kommen – wie es sich für ein gutes Koch-/Backbuch gehört – viele Gesundheitsinformationen und Nährwertangaben wie Kaloriengehalt, Gehalt an einzelnen Inhaltsstoffen wie Fett und Eiweiß. Ergänzt wird das jeweils durch ein paar Einleitungskommentare, die Lust auf das jeweilige Rezept machen oder ein paar Hintergründe zur Entstehung erläutern. Das alles wirkt zusammen gut gemacht und übersichtlich.

Interessant finde ich auch die verschiedenen Rezepte für Keks- und Pizzaböden. Ich habe sie noch nicht ausprobiert. Aber schon die Zusammensetzung der Zutaten klingt „neu“ und lecker. Wenn sie gelingen und gut schmecken, kann man alleine auf dieser Grundlage ganz viel selber ausprobieren und weiterentwickeln. Ich denke, dass ich auf Grundlage der Rezepte und der Einführung auch in unserem Haushalt noch einige neue Zutaten im Speiseschrank aufbewahren (und regelmäßiger benutzen) werde.
Bisher habe ich mich in Sachen „gesunde Ernährung“ vor allem auf das Kochen konzentriert und auch bei Kauf von Lebensmitteln fürs Frühstück und Abendbrot auf gesunde Produkte Wert gelegt. Beim Backen habe ich mich vor allem darauf beschränkt, etwas mehr „Vollkornmehl“ einzusetzen. Dieses Backbuch gefällt mir sehr gut, weil ich jetzt unsere bisherige „Gesundheitslücke „ beim Backen etwas schließen kann. Außerdem bereichert diese Art mit anderen Mehlen und Nüssen sowie Gewürzkombinationen zu backen, ganz sicher das Geschmackserlebnis.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich in diesem Herbst und Winter zu besonderen Gelegenheiten (wie ein freies Wochenende etc.) durch dieses Buch backen werde. Das Buch bietet gute Grundlagen zu gesunden Broten/Brötchen, Kuchen/Torten, Keksen und Teigen aller Art (z. B. gut klingende Waffeln). Zusammen mit der ausführlichen Einführung und Zusammenfassung grundlegenden Wissens zu gesundem Backen und gesunder Ernährung hat man hier jedenfalls ein sehr gelungenes Backbuch in den Händen. Ich werde es nach meinen bisherigen Erfahrungen sicher nicht nur in den Küchenschrank stellen, sondern auch noch viel ausprobieren werde.

Fazit: Dieses Gesundheitsbackbuch zeichnet sich dadurch aus, dass es neben wirklich vielen genialen Backideen für gesunde süße und salzige Leckereien eine sehr große Einführung in das Thema hat. Auf knapp 50 Seiten lernen selbst „unbedarfte“ die Grundlagen von Low-Carb-, Keto-, Paläo- und Sportlerernährung kennen, auf die sich die Rezepte dieses Buchs maßgeblich ausgerichtet sind. Dazu fassen die Autorinnen das wichtigste Wissen zu gesunden Zutaten (Fette/Öle, Gewürze, Nüsse, Mehle, Zucker, Eier etc.) in einem richtig guten Überblick zusammen. Die Mischung aus einer sehr fundierten Einführung in das Thema „gesundes Backen“ und genialen Rezepten zu Brötchen, Broten, Kuchen, Torten, Keksen (!) und Gesundheitsschmankerl wie Sportlerriegel machen „Backen – Low Carb“ ist richtig gelungen. Für mich ist das ein kleiner Gesundheits-Ernährungs-Geheimtipp dieses Herbstes für Hobby-Bäckerinnen und -Bäcker.


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