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Top-Rezensenten Rang: 7.969
Hilfreiche Bewertungen: 1765

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Rezensionen verfasst von
Scarce Dormouse

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Fallen Angels
Fallen Angels
Preis: EUR 8,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitter, 20. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Fallen Angels (Audio CD)
Na ja, was soll man sagen.... Nicht nur, dass Dylan sich wiederholt (siehe Vorgänger-Album), er raspelt und keucht sich durch schmalzige Lieder des American Songbook, die ihm sicher Freude machen, dem Fan aber nicht. Und dann bekommt er auch noch für dieses Album die Höchstwertung in der Hörzu. Deutlicher kann der künstlerische Tod (siehe auch Sting, Clapton und Konsorten - alle Bestwertung in der Hörzu) eigentlich nicht attestiert werden.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 25, 2016 6:55 PM MEST


The Raging Fire
The Raging Fire
Wird angeboten von Videomusiconline
Preis: EUR 65,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als das Debüt, 4. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: The Raging Fire (Audio CD)
Um es kurz zu machen: Raging Fire, das zweite Album, des Kansas-Bassisten Billy Greer, wurde besser als das Debüt. Vielleicht liegt es daran, dass Seventh Key hier nur noch ein Trio ist und sich mehr konzentrieren musste. Zudem wurden die Streets-Klänge zurückgefahren und mehr 80er-Jahre-Kansas reingenommen. Rausgekommen ist ein Album, das gut den Nachfolger von Power hätte darstellen können. Auch Mike Slammer, der sich zwar immer noch für einen tollen Metal-Gitarristen hält (was er nicht ist), hat sich zurückgenommen und beherrscht. So gibt es eine Anti-Kriegs-Hymne, ein weiteres Stück, das wie ein Versuch klingt, ein zweites Kashmir (Led Zeppelin) zu schreiben, allerdings mit Pseudo-orientalischen Klängen, so wie der Ami oder das Landei sich das eben vorstellt (Pyramid Princess), es gibt die peinliche 08/15-Nummer (Sin City) und viele ganz gut AOR-Hard Rock-Stücke. Wer die Art von Musik mag, wird hier wenigstens nicht mit ganz so abgedroschenen Klischees wie beim Debüt bedient.


Seventh Key
Seventh Key
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 129,64

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu spät, 1. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Seventh Key (Audio CD)
Seventh Key, das Solo-Projekt von Billy Greer, Bassist von Kansas ab Mitte der 80er und von den The Streets, der Band von Steve Walsh nach Kansas der 70er, klingt wie - ha, Überraschung - die Streets und ein bisschen, in den besseren Momenten, wie Kansas der 80er. Das Problem von Seventh Key ist, dass die Band einfach 20 Jahre zu spät dran ist. Mitte der 80er hätte diese Art von abgeschmacktem AOR-Hard Rock mit stümperhaftren Progversuchen vielleicht Erfolg gehabt. Zum Glück sind die grässlichen 80er vorbei, aber nicht für Seventh Key. Das Songwriting ist trotz promineter Hilfe von Steve Walsh (der schon seit Streets-Tagen seine Stimme verloren hat), Phil Ehart und Richard Williams, alle drei Kansas Urgestein, medioker, bei den lyrics ist zum Teil Fremdschämen angesagt (Fight your fight, ride the wind, chase the dream usw), so abgedroschen sind sie. Schlimm wird das Ganze durch Mike Slammer, ein absolut untalentierter Gitarrengniedler. Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb ihn hier einige Rezensenten so loben. Sicher, er ist virtuos, ähnlich wie Steve Morse, der andere Gniedler, der schon einige Deep Purple und Kansas-Alben versaut hat, aber Slammer hat genau wie Morse überhaupt kein Gespür für den Song. Seine Soli strotzen nur so von Metal-Klischees, Brett rauf und runter flitzen, sich selbst in den Vordergrund stellen, kurz: Gitarrengewichse. Schrecklich. Dabei gibt es so viele gute Gitarristen. Man hört hier einmal sehr schön einen Unterschied, wenn man mal Missy anspielt, auf dem Williams das Solo spielt. Es gibt aber immerhin kurzes Aufatmen bei aller AOR-Plattheit: Broken Home z.B. ist eine ganz annehmbare Ballade am Ende der CD, No Man's Land (von Walsh/Morse/Ehart komponiert) könnte auch ein Stück der 80er-Jahre Kansas sein. Enttäuschend auch Forsaken von Steve Walsh. Immerhin muss man Billy Greer lassen, dass er nicht mal so schlecht singt. Daher 2 einhalb Sterne. Wer sich rückwärtsgewandt nach alten Kansas-Tagen sehnt, denen sei Proto-Kaw empfohlen. Im Herbst solls eine neue Kasas-Scheibe geben, allerdings ohne Walsh und Livgren. Ob das gut geht?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2016 12:02 PM MEST


Kin
Kin
Preis: EUR 15,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unnahbar, 1. Juli 2016
Rezension bezieht sich auf: Kin (Audio CD)
Kin ist vermutlich nicht ganz so gut wie die Vorgänger-Alben von The Duke Spirit, vielleicht liegt es aber nur daran, dass Kin unnahbarer, kühler wirkt, obwohl diese Entwicklung schon bei Bruiser zu spüren war. Wenig ist geblieben vom Sturm der ersten CD, es überwiegt das langsame Tempo. Das eher unspektakuläre Cover spiegelt letztlich den Inhalt gut: Neonlicht, nachts in der Stadt, allein in der U-Bahn um zwei Uhr morgens... das sind so Assoziationen, die sich einstellen. The Duke Spirit sind elektronischer und künstlerischer geworden, Mark Lanegan singt zweimal mit, die Instrumente wurden um singende Säge und Karimba erweitert. Nichts destotrotz gibt es die eine tolle Piano-Ballade (Wounded Wing), gibt es die schnelleren post-punk Nummern (Side by side; Hands) und anspruchsvolle Stücke, die Zeit brauchen. Auch die teils kryptischen lyrics, die sich um Verlust, Tod und Leben und Freiheit sowie das Entdecken des Selbst drehen, sind nicht einfach nebenbei zu hören.
The Duke Spirit haben sich verändert, aber auf sehr interessante Weise, wie ich finde. Es ist anstrengender geworden ihnen zu folgen, aber es lohnt sich immer noch. Nach mehrmaligem Anhören gefällt mir Kin aber immer besser. Lieblingstracks: Anola, Side by side (das natürlich nur ein Aufguss von Wooden Heart ist, vom Neptune-Album, Wounded Wing. Trotzdem: Neptune ist für mich noch immer das beste Album von the Duke Spirit.


The Kindness of Strangers
The Kindness of Strangers
Preis: EUR 34,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht so toll, 30. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: The Kindness of Strangers (Audio CD)
Durch Transatlantic wurde ich irgedwann auf Spock's Beard aufmerksam - und nach all den überschwänglichen Rezensionen hoffte ich auf eine wirklich großartige Prog-Band. Um es kurz zu machen: Spock's Beard spielen sehr solide, wenn man aber mal die Gentle Giant-Anleihen wegnimmt und die Kansas-Reminiszensen beiseite schiebt, bleibt im Kern eine typische amerikanische 90er-Jahre-Hard Rock-Band. Fast schon AOR. Maßgeblich daran Schuld hat Neal Morse, der als Sänger und Komponist nie über Mittelmaß hinaus kommt. Tut mir leid, all ihr Fans da draußen, aber Spock's Beard wären mit einem anderen Sänger viel besser gewesen - den sie heute nach Neal Morse's Ausstieg ja auch haben.


I've Always Kept a Unicorn-the Acoustic
I've Always Kept a Unicorn-the Acoustic
Preis: EUR 20,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein intimes Konzert, 8. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sandy Denny wird fast wie eine Heilige in England verehrt, war sie doch bis zu ihrem tragischen Tod eine Ikone des englischen Folk und Folk-Rock, sei es bei Fairport Convention oder bei Fotheringay oder solo. In Deutschland wurde sie über folk-affine Kreise hinaus nie wirklich bekannt. Dabei hatte sie eine der wunderbarsten Stimmen ihrer Generation in ihrem Genre, nicht unbedingt schön im klassischen Sinne, aber ungemein berührend, intim, voller Gefühl, sie hatte einfach das gewisse Etwas, das einen tief im Innersten anrührt. Oft aber kam ihr Stimme nie in dem Maße zum Tragen, wie sie es verdient hätte, dachten sich die Herausgeber dieser Doppel-CD, war sie doch stets in den Band-Kontext eingebunden und in den Solo-Jahren zu oft von Streichern zugeklebt. Sie wollte es so. Nun wurde endlich das akustische Album zusammengestellt, das sich viele Fans und Freunde gewünscht hatten und das nie zu ihren Lebzeiten zustande kam. "I've always kept a unicorn" (eine Textzeile aus dem Stück 'Solo') enthält Demos, Aufnahmen für die BBC, Studio-takes ohne Band usw, zumeist also nur Sandy mit akustischer Gitarre (vorallem auf CD 1) oder am Klavier (CD 2). Dadurch entsteht der Eindruck, man wohnte einem klassischen Konzertabend bei, als säße man in einem großen Saal und vorne gibt Sandy Denny ihr Konzert. Großartig, intim, voller Wärme und Anmut, und doch hört man stets auch das Gebrochene, das Verletzte in ihrer Stimme. Sie war eine der größten Sängerinnen ihres Fachs, keine Frage.
Über die ganze Strecke von 2 CDs wird dieser Vortrag aber auch mal anstrengend, wieder wie bei einem klassischen Konzert, bei dem man vielleicht doch ab und an auf die Uhr schaut. Die CD hat natürlich den Vorteil, dass man eine längere Pause einlegen kann.

Die hier versammelten Stücke sind übrigens so gut wie alle bereits veröffentlich worden, eben mit Fairport Convention oder den Strawbs usw, einige auch schon in den hier vorliegenden Versionen, z.B. als Bonus-tracks auf den CDs oder auf der ebenfalls wunderbaren Sandy Denny at the BBC-Box. Unbedingte Kaufempfehlung. Ach ja: das Booklet, geschrieben von ihrem Biografen, liefert ein paar nette Anmerkungen, geht jedoch nie in die Tiefe, was schade ist.


The Hope Six Demolition Project (Limited Vinyl) [Vinyl LP]
The Hope Six Demolition Project (Limited Vinyl) [Vinyl LP]
Preis: EUR 22,99

32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schäbiges Vinyl, 15. April 2016
Vorab: 1. ich bin leidenschaftlicher PJ Harvey-Fan seit ich sie in England 1991 entdeckt habe, besitze alle Platten, war auf Konzert.
2. diese Rezension bezieht sich auf die Vinyl-Ausgabe

Zuerst zur Musik: die neue PJ Harvey wurde ja schon überall im Vorfeld über den grünen Klee gelobt ob ihres politischen und künstlerischen Ansatzes. Tatsächlich sind die lyrics ein weiteres Mal sehr politisch, auf eine persönliche Art und Weise. PJ Harvey war durch Afghanistan. Washington und den Kosovo gereist, hatte Notizen gemacht, Eindrücke gesammelt und hielt all dies in einem nun veröffentlichten Gedichtband fest - und eben auf dieser LP. Ihre Eindrücke sind Beobachtungen, sei es vom bettelnden Jungen in Afghanistan in Dollar, Dollar oder vom Verfall in den USA, von der Umweltverschmutzung, vom Leid, vom Krieg, vom Verzweifeln am Menschen und vom Hoffen. Sie stellt Fragen, aber belehrt nicht, das ist ihre große Kunst. Manche Texte bleiben dann aber doch etwas zu persönlich, zu unbestimmt, um wirklich als politisch gelten zu können. Es sind Schnappschüsse, und genau das ist gewollt, um das Geheimnisvolle nicht zu zerstören. Nun denn. Jeder kann die Texte letztendlich auf die aktuelle Weltsituation beziehen, die einem gerade in den Sinn kommt. Line in the sand könnte von Flüchtlingen handeln, die an einem griechischen Strand ankommen. Aber wer weiß.
Eindeutig auf die USA beziehen lassen sich The Community of Hope, River Anacostia, Near the Memorials..., Medicinals - einer der besten songs, der gleichzeitig auch an die frühere PJ erinnert und in dem es um die amerikanische Urbevölkerung geht, die nun statt Heilkräutern zu nehmen Alkohol trinkt, um den Schmerz zu stillen. Chain of Keys, das mit seinem Vorsänger und dem Chor, der wiederholt, an eine Chain Gang erinnert, also an Gefangene, die singen, oder auch an das Militär, und the Wheel, die Single, die musikalisch am ehesten auch auf England Shake hätte sein können, spielen auf dem Balkan. In the Wheel geht es um ethnische Säuberung und die verschwundenen Kinder. Um Afghanistan geht es in Dollar, Dollar, ein Klagelied, das irgendwie nervt, vielleicht ist das aber auch gewollt, und in The Ministry of Defence und the Ministry of Social Affairs. Eines muss man PJ Harvey auf jeden Fall hoch anrechnen: während fast alle Stars, die einem so einfallen, künstlerisch versagen, indem sie keine Worte für das Flüchtlingselend finden und statt dessen weiterhin ihre Liebesliedchen trällern, nimmt sich Harvey des Elends an, wie eine Kriegsberichtserstatterin. Das kann man gar nicht genug würdigen. Musikalisch, wie gesagt, kann ich mich nicht immer mit der neuen LP anfreunden. Vor allem der mehrstimmige Männergesang ist gewöhnungsbedürftig.
Manchmal wird durch das Sax die Erinnerung an die famose Band Morphine wach, manches erinnert an Nick Cave.
Man wird sehen, wie gut dieses Album altert.
Auch die Musik auf The Hope Six... ist letztlich eine Fortsetzung von Let England Shake, in gewisser Weise. Diese Art von Marschliedern, die man dort schon gehört hat, ein Gospel, ein Blues, seltsam gleichförmig die ganze Platte. Wenig überraschend, mal abgesehen vom Saxofon, das irgendein Kritker als freie Improvisation bezeichnet hat. Ich glaube, sie kann das Ding einfach nicht spielen. Die Musik scheint hier oft nur den Rahmen für die Texte zu geben, zu ähnlich sind sich die Stücke immer wieder - und ein bisschen langweilig, wenn man ehrlich ist. Tut mir leid, ich bin etwas enttäuscht. Klar, mal wird doch die Gitarre ausgepackt, bei ein, zwei songs zieht das Tempo an, zu oft aber singt Harvey - und meist im Chor - zu brav. Immerhin sehr schön, ihre Stimme. Das ganze Projekt ist ihr ungemein wichtig, und ich werde den Verdacht nicht los, dass ihr die Texte diesmal wichtiger waren als die Musik. Dort wiederholt sich zu viel. Ich gebe dreieinhalb Sterne. Vielleicht packt mich die Platte ja noch irgendwann.

Zum Vinyl: selten habe ich eine schäbigere Vinyl-Ausgabe in letzter Zeit gesehen. Zwar ist ein großformatiges Poster dabei und ein Inner sleeve mit den lyrics, aber KEIN download code, wie fälschlich zu lesen. Das Gatefold Cover ist aus recht dünnem Karton, das ganze Cover ist irgendwie schwabblig. Und das Vinyl: voller Flecken, als sei eine Reinigungsflüssigkeit ausgelaufen. Oder es ist eben kein virgin vinyl. Verschmutzungen gibts auch noch, der Klang ist dünn - all das wird einer Künstlerin wie PJ Harvey nicht gerecht. Der schlechte Klang ist übrigens angeblich gewollt. Dennoch klingt die CD um Klassen besser.
Ein Stern fürs schäbige Vinyl.

P.S.: habe mir im Laden weitere LPs öffnen lassen und angesehen: es war kein Einzelfall! Nirgends ein download code, überall Verunreinigung.
Kommentar Kommentare (15) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2016 12:25 PM MEST


The Best Day [Vinyl LP] [Vinyl LP]
The Best Day [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Preis: EUR 17,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Musik, schlechtes Vinyl, 14. April 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Best Day [Vinyl LP] [Vinyl LP] (Vinyl)
Na, meine Überschrift sagt ja schon alles. Thurston Moores drittes Soloalbum nach dem Ende von Sonic Youth klingt wie - Achtung, Überraschung - Sonic Youth, nur etwas sanfter, etwas altersmilder. Was logisch ist, ist Thurston Moore doch einer der Sänger und Songschreiber besagter Band gewesen. Wunderschöne Stücke , die oft die 6 Minuten-Grenze überschreiten, ohne nervige Experimente. Erinnert stellenweise am ehersten an das Sonic Youth-Album A thousand leaves (Hits of sunshine). Das Vinyl aber ist wieder mal, wie leider so oft bei jüngeren Pressungen, nicht von guter Qualität. Es gibt Hubbel und Blasen, unter Licht sieht man ganz deutlich, dass auch kein virgin vinyl verwendet wurde. Hinzu kommt Knistern an den ruhigeren Stellen, was meiner Ansicht nach bei einer mint-LP nicht der Fall sein sollte. Fällt mir übrigens auf, dass ich diese schlechte Erfahrung oft bei LPs aus dem Hause Matador gemacht habe.
Die Stücke wurde über zwei LPs verteilt, was dazu führt, dass z.B. auf Seite 1 nur ein Stück ist. Acht Minuten plus, aber trotzdem....
Ansonsten keinerlei interessante Ausstattung, keine Inner sleeves, keine abgedruckten lyrics. Ein download code, immerhin. Aber ob er noch gültig ist....?


Superstar
Superstar
Wird angeboten von folk4all
Preis: EUR 6,89

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Erfolg, das Ende, 13. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Superstar (Audio CD)
Nachdem die Band um Klaus Cornfield, Zeichner putziger Comics und Sänger der "Pippi Langstrumpf"-Twee-Pop-Schrammelgruppe aus Nürnberg eine gewisse Berühmtheit in Deutschland und logischerweise in Japan erlangt hatte, wollte man aus irgendwelchen Gründen auf den amerikansichen Markt. Und siehe da: mit Superstar gelang das so halb, "Let's get into it" war die Single, glaub ich, und lief sogar auf MTV. Leider hatte man sich dafür entschieden, auch amerikanischer zu klingen, wie eine niedlichere Version von Weezer. Cornfield ließ auch andere Bandmitglieder nun Songs schreiben und singen, seine quäkende Stimme war auf Dauer eh immer nervig. Sexy Tigers interessierte dann niemanden mehr. Jetzt gibts nach 20 Jahren die Wiedervereinigung, aber nach den Worten Cornfields wird es keine neue Platte geben, nur ein paar Konzerte. Also hin!


Der große Rock & Pop LP / CD Preiskatalog 2016
Der große Rock & Pop LP / CD Preiskatalog 2016
von Fabian Leibfried
  Broschiert
Preis: EUR 29,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Antiquiert, 10. April 2016
Vorab das Positive: für eine grobe Orientierung vor allem im Bereich von Rock- LPs aus den 50er bis 70er-Jahre ist das Werk gut geeignet. Für Einsteiger. Es war wohl zu Beginn auch eine enorme Fleißarbeit, all die LPs mit ihren verschiedenen Katalognummern, unterschiedlichen Ausgaben, Nachpressungen und verschiedensten Erscheinungen in verschiedenen Ländern zu erfassen. Ist natürlich auch nett, seine Platten in die Hand zu nehmen, im Katalog die Nummer rauszusuchen, also ein bisschen rumzublättern, und den ungefähren Wert sehen. Sorgt manchmal für ein aha-Erlebnis.

Das Negative: es hat sich seit den ersten Katalogen außer bei den Preisen, die die LPs angeblich haben sollen, fast nichts getan. Es fehlt immer noch fast komplett der Indie-Bereich, es fehlen die Neunziger und 00er Jahre - auch da gibt es etliche LPs, die längst begehrte Sammler-Objekte geworden sind - , etliche LPs werden mit einem völlig falschen Wert eingestuft, z.B. PJ Harvey-LPs viel zu niedrig. Andere aufgeführte LPs haben viel zu hohe Werte bei den Preisen. Die Preise sind ohnehin teilweise sehr willkürlich. Wie sie ermittelt werden, ist rätselhaft. Die Erklärung "anhand von Preisen bei Auktionen" ist wenig aussagekräftig. Fazit: einmal eine Fleißarbeit erstellt, danach nur noch jedes Jahr mehr oder weniger dasselbe veröffentlicht. Keine nennenswerte Erweiterung in die Neuzeit. Schwach. Die Cover-CD wurde bereits an anderer Stelle kritisiert.

Das größte Manko aber ist, dass der Katalog inzwischen nur noch Altpapierwert hat: man kann in Zeiten des Internets ohne Probleme auf geeigneten Seiten selbst schnell rausfinden, was die eigene LP - je nach Zustand - wert ist, besonders bei discogs oder auch popsike z.B. erhält man wesentlich realistischere Einschätzungen dessen, was tatsächlich gezahlt wird. Auch wird, wenn man richtig sucht, der Mittelwert erzielter Preise angezeigt. Der Rock/Pop-Preiskatalog vermittelt letztlicjh ein falsches Bild vom Wert der eigenen Plattensammlung.


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