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Beiträge von Scarce Dormouse
Top-Rezensenten Rang: 7.985
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Rezensionen verfasst von
Scarce Dormouse

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All Our Yesterdays (Deluxe Edition Digipak)
All Our Yesterdays (Deluxe Edition Digipak)
Preis: EUR 17,99

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verbrechen am guten Geschmack, 28. Oktober 2015
Blackmore's Night haben ungefähr so viel mit Renaissance und Mittelaltermusik zu tun wie Fast Food mit gesunder Ernährung. War diese Band schon immer eine Peinlichkeit in ihren Kostümen wie vom Mittelaltermarkt der Laienschauspieler aus dem nächsten Dorf, war Candice Night schon immer die Yoko Ono Richie Blackmore's (und damit Rainbow's und Deep Purple's), die in ihrer Hybris nicht davor zurückscheute, sich an "Child in Time" zu wagen und das Stück zu vergewaltigen, so stellt "All our Yesterdays" einen weiteren, nicht für möglich gehaltenen Tiefpunkt dar. Süßliche, kitschige, von jeder Authentizität meilenweit entfernte Tralala-Musik ist das. Das Cover von "Moonlight Shadow", das schon im Original von Oldfield recht oberflächlich, aber immerhin gut war, misslingt Blackmore's NIght ebenfalls. Eine Katastrophe, diese CD - und die ganze Band. Was hat Candice Night nur aus Blackmore gemacht? Könnte man Null Punkte vergeben, hier würde ich es tun.


Pipes of Peace (2015 Remastered)
Pipes of Peace (2015 Remastered)
Wird angeboten von Acfun Store
Preis: EUR 10,92

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht der Zwilling von Tug of War, 11. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pipes of Peace (2015 Remastered) (Audio CD)
Die McCartney Archive Collection lohnt sich immer weniger. Die remixeten Alben sind meist klanglich eine Verschlechterung, von den bonus-tracks sind kaum mehr als zwei interessant. Ganz schlimm war das bei Wings' At the Speed of Sound": kein einziger unbekannter track. Gut, wer unbedingt John Bonham an den drums oder Paul "Must do something about it" singen hören wollte...
Pipes of Peace bietet neben den inzwischen üblichen Demos (gibt es wirklich nichts anders mehr in den Archiven?) zwei echte bonus-tracks. Wie üblich ist ein Teil der bonus-tracks bereits auf vorherigen Ausgaben gewesen (Simple as that; Twice in a lifetime). Schade ist, dass man es nicht für nötig fand - genau wie bei allen anderen Alben dieser Serie - im booklet mal die Texte der zweiten CD abzudrucken oder ein paar Hintergrundinfos zu liefern, wie das noch bei der CD von 1993 der Fall war . Sehr schwach. Ebenso schwach die ebenfalls für die Serie übliche Verpackung: die CDs sind einfach in die Papptasche des Covers gesteckt. Es gibt nicht mal zusätzliche Bilder. Als die Serie anfing, hatte man noch eine DVD dabei (bei Band on the run) zu einem normalen Preis. Inzwischen bekommt man diese Schmankerl nur noch für einen lächerlich hohen Preis.
Zum Album selbst: Einige Stücke von Pipes of Peace wurden schon während der Tug of War-Sessions aufgenommen, andere erst später, entsprechend wenig homogen oder ausgereift wirkt das Album. Neben echten Luschen wie Hey, hey oder dem Titel-Song mit seinen naiven McCartney-typischen lyrics gibt es recht gute, flottere Stücke wie Keep under cover oder Average Person. Der Hit hier, Say Say Say mit Michael Jackson, klingt eher nach Jackson als nach McCartney und hätte sich auf Thriller besser gemacht. Die andere Co-Produktion mit Michael Jackson ist The Man, ein grässliches Stück. Ob sich McCartney später über die Zusammenarbeit geärgert hat, als Jackson ihn düpierte, indem er ihm die Rechte an den Beatles-Songs wegschnappte? Egal. Ich finde Michal Jackson furchtbar und halte ihn für absolut überschätzt.
Andrere Mitstreiter waren ein letztes Mal Denny Laine, der unvermeidliche Ringo und wieder Eric Stewart, produziert hatte wieder George Martin, der sich eine härtere, funkigere Platte gewünscht hatte und doch nur wieder diese Weicheier-Songs bekam. Viele schwache Songs neben wenig guten Stücken.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2016 12:36 PM MEST


Still - Deluxe Edition
Still - Deluxe Edition
Preis: EUR 16,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wahre Held, 3. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Still - Deluxe Edition (Audio CD)
Richard Thompson, einst bei Fairport Convetion, wie hinlänglich bekannt sein dürfte, veröffentlicht seit über 40 Jahrenregelmäßig Alben, die von Kritikern hochgelobt, aber von der breiten Masse kaum wahrgenommen werden. Sein neues Werk ist klassischer Thompson, könnte man sagen, kein Folkrock im eigentlichen Sinne, sondern sehr melodiöses Gitarrenspiel, das schon manche Solo-Alben von Sandy Denny veredelt hatte, mit teils bissigen lyrics. Überhaupt steht hier die Gitarre wieder im Mittelpunkt, Thompson zollt seinen Helden Tribut, von Django Reinhardt über Rock'n'Roll bis zu Clapton - und beherrscht danbei alles lässig, flüssig, aber immer mit Biss und schrägen Harmonien, nie glatt wie Knopfler, meilenweit entfernt von dem, was Leute wie David Gilmour sich erlauben. Jazz, Rock, Fingerpicking, Blues, Folkrock, alles hier vereint im eigen Stil des wahren Gitarrenmeisters, der bei aller Virtuosität und allem Melodienreichtum stets dem Song genug Raum lässt. Auch seine Stimme ist kaum gealtert, hat eher an Reife gewonnen. Anspieltipps: All Buttoned Up und Guitar Heroes. Großartig.


Rattle That Lock (CD + BluRay)
Rattle That Lock (CD + BluRay)
Preis: EUR 20,98

29 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Running over the same old ground, 25. September 2015
Es ist fürchterlich, dass dieses Album sich vermutlich wie blöd verkaufen wird. Aber warum eigentlich? Es scheint sehr viele Menschen zu geben, die Pink Floyd nachtrauern. Die Frage lautet aber: welchen Pink Floyd? Das letzte gute Pink Floyd-Album war meiner Meinung nach "The Wall". Danach kam die Resteverwertung "The Final Cut", nur ein Nachklatsch eigentlich. "A Momentary Lapse of Reason" wurde damals als "A Momentary lapse of money" erkannt, und "the Division Bell" war nur noch aufgeblasene Sound-Fläche. Wer "The Division Bell" mochte oder gar "On an Island", müsste doch eigentlich "Animals" und "The Wall" hassen. Oder?
Aber es sollte ja noch schlimmer kommen: "An Endless river", die wirklich peinliche Resteverwertung der Division Bell-Sessions, war ganz klar nur dazu da, um Kohle zu machen. Schon das das Cover hätte einen warnen können.
Wie hier: das Cover von "Rattle that lock" ist ein peinlicher Versuch, wie schon bei "An endless river", an die Kreativität der Hipgnosis-Cover anzuschließen, doch bei "Rattle that lock" ist die plakative Plattheit derart bar jeder Kreativität - der Titel wird mit dem Holzhammer verbildlicht: Vögel entfliehen dem Käfig und fliegen in die Freiheit - dass nur noch Kitsch übrig bleibt.
So auch die Musik: natürlich gibt es noch die typische Gilmour-Gitarre, aber wieder nur als Selbstplagiat. Dazu noch Lounge bzw. Fahrstuhlmusik. Der Titel-track ist glatt poliertes Radiogedudel, der rest ist Langeweile. Neu sind die angedeuteten jazzigen Passagen, aber wer das wirklich für Jazz hält, der hält auch Helene Fischer für hohe Kunst. Die Texte wurden wieder mit zwei Ausnahmen von Gilmours Frau geschrieben, was die Sache nicht besser macht. Polly Samson soll ja Autorin sein. Hoffentlich sind ihre Bücher besser als ihre lyrics, die sind nämlich pathetsich und kitschig.
Und wer braucht eigentlich die DVD? Wer will einem langweiligen Menschen dabei zusehen, wie er langweilige Musik macht?
Nein, mit Pink Floyd hat David Gilmour nichts zu tun, he's just "swimming in a fish bowl, year after year". P.S.: Natürlich schafft er Sachen wie "Wish you were here" leider nicht mehr - seine Kreativität, soweit je vorhanden gewesen - ist völlig verschwunden. Schließlich ist es schon ein bisschen bezeichnend, dass der Mann in fast 40 Jahren nur vier Solo- und ohne Waters zweieinhalb Floyd-Alben zustande gebracht hat.
Kommentar Kommentare (16) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 12, 2016 6:44 PM CET


Whatever,My Love
Whatever,My Love
Preis: EUR 22,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf gewohnt hohem Niveau, 24. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Whatever,My Love (Audio CD)
Seit Jahren von der deutschen Musikpresse ignoriert, veröffentlicht Juliana Hatfield in regelmäßigem Abstand hervorragende Indie-Rock-Alben, mal mit anderen (Some Girls), mal solo, und stets tapfer der Musikindustrie und dem Radio-Massengeschmack trotzend. Diesmal spielt sie das erste Mal seit "Become what you are" wieder mit den Juliana Hatfield Three - was natürlich keinen großen Unterschied macht, da alle ihre Alben stets einfach nach Juliana Hatfield klingen. Ganz neu ist "Whatever, my love" auch nicht. Einige Songs stammen von dem etwas langweiligen fan-funded-Album "Wild Animals", einer von der Minor Alps-Scheibe, nun eben alle eingespielt mit den Juliana Hatfield Three, die auch nach 20 Jahren unglaublich tight zusammen spielen. Die Produktion klingt trockener als auf früheren Platten, was den meist rockigen Songs zugute kommt. Wer auf amerikanischen Ostküsten-Rock der 90er steht - denn so klingt die Platte, liegt hier absolut richtig. Großartig, wie Juliana seit Jahren Songs auf gewohnt hohem Niveau raushaut. Toll.


This Is Your Captain Speaking...Your Captain Is de
This Is Your Captain Speaking...Your Captain Is de
Preis: EUR 29,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Preis ok, 18. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Hawkwind-Box war in Deutschland sicher längst überfällig. Dass ein booklet fehlt, finde ich persönlich nicht so schlimm, die Box steht für mich eher in der "Tradition" der anderen Billig-Boxen und Classic Album-Serien, bei denen man preiswert viele CDs bekommt. Hier sind es gleich 11 CDS, da kann man ja nicht meckern. Was mich gerade bei diesen CDs allerdings schon stört, ist der oft miese sound. Ich kann mich den anderen da nicht anschließen, ich finde nicht nur Spaceritual, sondern alle hier versammelten CDs klanglich wesentlich schlechter als auf Vinyl - und bei manchen scheint es mir, als wären sie einen Tick zu langsam auf CD überspielt worden, speziell "In search of space". Kann mich da aber täuschen. Zudem ist es natürlich schade, dass sehr viel redundantes Material dabei ist, unnötige live-Aufnahmen usw. Da wäre es mir lieber gewesen, eine ordentliche Box mit auch späteren Hawkwind-Werken wie Quarks usw zu bekommen.


Mystery Train
Mystery Train
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Die perfekte Ergänzung, 18. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Mystery Train (MP3-Download)
Diese CD ist natürlich ein Sampler und keine reguläre Neil Young-Platte. Auf Mystery Train sind Songs der LPs Everybody's rockin' (5), Trans (3), Old Ways (5) und Life (1) versammelt, allesamt aus den 80er Jahren, die als Neil Youngs schwächste Phase gelten. Wer sich also nicht duch Platten wie Trans oder Old Ways quälen möchte, findet hier die besten Stücke genannter Platten. Mystery Train ist zudem eine prima Ergänzung des Samplers Lucky Thirteen. Hat man beide CDs, braucht man aus den 80ern von Neil Young eigentlich nichts mehr. Es sei noch erwähnt, dass sich nur hier der im Vergleich zur LP eineinhalb Minuten längere remix von Like an Inca befindet, der sonst nur auf der US-CD von Trans zu finden ist. Mystery Train ist weder eine Country-Scheibe noch ein liebloses Konglomerat, sondern deckt einfach gut die 80er in Neil Youngs Schaffen ab.


Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch)
Das Buch der von Neil Young Getöteten (suhrkamp taschenbuch)
von Navid Kermani
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unklares Ziel, 6. September 2015
Die positiven Rezensionen kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ich empfand dieses Buch als extrem langweilig und in seiner Zielsetzung unklar. Selbst für jemanden, der sehr sehr viele Neil Young-Platten besitzt, aber zugegebenermaßen nicht alle, also für jemanden, der vielleicht kein Fan im Sinne von Fanatiker ist, aber doch ein "Freund" des Neil Young'schen Schaffens, bleibt wenig, was das Interesse weckt. Am Erhellendsten noch das Gespräch zwischen Young und Jim Jarmusch über das alte und das neue Testament.
Kermani macht den Fehler, finde ich, dass er sich nicht entscheiden kann, ob er einen Essay über das Werk Neil Youngs schreiben, den mystischen Islam, insbesondere den Sufismus vorstellen oder seine Vaterrolle und sein Privatleben auszubreiten soll. Sicher, für den Autor gehört dies alles zusammen, für den Ausenstehenden, d.h. den Leser, bleibt das Buch aber genauso spannend wie wenn ein x-beliebiger Fan über seine Lieblingsband schreibt und ein paar philosophische Ideen dabei einstreut. Ein Fan-Buch eines Fans, der nur um seine persönlichen Vorlieben kreist (Young, Islam, Tochter).

Ich möchte daher die drei Themen Kermais trennen, auch wenn sie für ihn unlösbar zusammen gehören, aber eben nicht für mich als Außenstehenden, was ja mein Problem mit diesem Buch ausmacht.
1. Neil Young: Kermani überinterpretiert die Texte Youngs am laufenden Band, versucht sie mit Adorno. Heidegger und Hegel sowie islamischen Gelehrten auf eine Ebene zu stellen, ohne je in die Tiefe zu gehen und zu begründen, weshalb Neil Young und z.B. Adorno etwas gemeinsam haben sollten. Ich glaube nicht, dass sich Neil auch nur ansatzweise solch tiefschürfenden Gedanken über seine Texte gemacht hat wie Kermani. Die Interpretation ist mir außerdem oft zu subjektiv. Und dann tauchen auch noch Wissenslücken Kermanis auf, z.B. in seiner Fehlinterpretation der Rolle Marlon Brandos im Lied Pocahontas.
Die Analyse von Neil Youngs Musik ist für beinharte Fans sicher interessant, über die lange Strecke fand ich sie aber langweilig. Zudem bietet Kermani wenig, was für mich neu gewesen wäre, ein Song wie Powderfinger wird gar nicht angesprochen.
Klingt jetzt widersprüchlich, aber: zu viel fehlt bei der Betrachtung Youngs als Mensch und als Musiker mit so einer langen Laufbahn. Hätte Kermani lieber nur ein Buch über Neil Young geschrieben, ohne die anderen Themen in diesem Buch, eine Biographie oder was weiß ich, und dann ausführlich. So bleibt es eben Gesabbel eines Fans.

2. Sufismus: ich hätte es vorgezogen, wenn Kermai eine sicher kluge Abhandlung über den Mystizismus im Islam verfasst hätte, wenn er die philosophischen und, wie ich finde, sehr esoterischen Denkansätze z.B. den christlichen Auffassungen, die sich teils stark von den hier angedachten islamischen unterscheiden, gegenübergestellt hätte. (Im Christentum geht es nicht um einen Gott, der seine Schöpfung straft, weil sie ihm misslungen ist - wie kann einem allmächtigen Gott etwas misslingen? - , und daher muss der Mensch im Islam alles tun, um Gott zu gefallen - und dieses Gefallen ist ja dann Auslegungssache -, sondern es geht im Neuen Testatment um Freiheit: der Mensch kann wählen - das scheint mir ein entscheidender Unterschied zu sein. Genauso entscheidend wie der Unterschied zwischen Vergebung im Christentum und Rache im Islam.)
Ja, eine Abhandlung über den Sufismus wäre sicher lesenswert, aber doch nicht mit Neil Young verwurstelt und dann letztlich so oberflächlich. Wie auch immer, diese schwierigen theologischen Gedanken in den Neil Young-Rahmen einzubetten, halte ich für vollkommen misslungen und im Bezug auf Young überzogen.

3. die private Seite: leider erzählt Kermani hier absolut nicht spannend. Hätte er sich auf eine Erzählung konzentriert, in der ein Jugendlicher seine Liebe zu Musik entdeckt, hätte er ein Bild Deutschlands von den 70ern bis heute in einer coming of age-Geschichte entwicklet, in der der Protagonist dann vor die Probleme und Freuden des Vaterseins gestellt wird, um am Ende mit dem Tod konfrontiert zu werden, wäre das vielleicht mit manch einer philosophischen Überlegung dazu toll geworden, denn schreiben kann er ja. So aber pendelt er zwischen privater Befindlichkeit, seiner Beschäftigung mit dem Islam und Neil Young, ohne dass es je befriedigend wird.
Die ganze Geschichte an seiner kleinen Tochter aufzuhängen, scheint mir unglaubwürdig und bietet einen schlechten, weil zu privaten und für andere als den Vater langweiligen Rahmen.

Kurz: Neil Young wird überinterpretiert und zu Tode gequatscht, der mystische Islam nur an der Oberfläche angekratzt, die private Seite gibt nichts her. Da ergibt sich einer nur seinen privaten Vorlieben und Befindlichkeiten. Da könnte ja jeder kommen....
Definitiv auch für Neil Young-Fans gilt die Finger von diesem Buch zu lassen!


Jimmie Van Zant Band
Jimmie Van Zant Band

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Original, 3. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jimmie Van Zant Band (Audio CD)
Tatsächlich ist diese CD identisch mit der "Souther Comfort"-CD der Jimmie Van Zant Band. Hier liegt nun das "Orignal" von 1996/97 vor. Siehe meine Rezension zu "Southern Comfort".
Übrigens gibt es wohl noch mehr Werke von Jimmie Van Zant, z.B. "Cut from the same cloth" oder "My Name is Jimmie", die aber soweit ich weiß in Deutschland nicht oder nur als mp3 erhältlich sind.


Ossian
Ossian

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Celtic Folk at its best, 2. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Ossian (Audio CD)
Vor ca. 30 Jahren hatte die schottische Band Ossian - bitte nicht mit der ungarischen Metal-Band oder den irischen Folk-Musikern Osin verwechseln - eine unglaubliche Bekanntheit in Großbritannien und den USA, auch in Deutschland gelangten sie zu einer gewissen Berühmheit unter Kennern, obwohl die Deutschen vor allem nur auf den irischen Folk schauten. Sehr schade, dass Ossian heute kaum noch einer zu kennen scheint, denn wer auf keltischen Folk steht, wird hier reich belohnt. Fern von allen Fiddler's Green-Verunstaltungen, fernab von River Dance-Peinlichkeiten und Klischees, gibt es hier keltischen, schottischen und gälischen Folk in bester traditioneller Weise, gespielt und gesungen von hervorragenden Musikern und Multiinstrumentalisten, von denen leider einige inzwischen verstorben sind, allen voran der großartige Tony Cuffe.
Die schlicht Ossian bennannte Scheibe war die erste, ca. 1977 herausgekommen, und sie enthält Balladen, Reels und Jigs, Traditionals und Eigenkompositionen auf Englisch (mit sehr lustigem schottischen Akkzent) und Gälisch. Wer z.B. je Oidche Mhath Leibh gehört hat und nicht ergriffen war, dem ist kaum noch zu helfen. Unbedingt wiederzuentdecken!


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