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Beiträge von Scarce Dormouse
Top-Rezensenten Rang: 33.607
Hilfreiche Bewertungen: 2016

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Rezensionen verfasst von
Scarce Dormouse

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The Witch
The Witch
Preis: EUR 8,99

2.0 von 5 Sternen Cranberries reloaded, 24. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: The Witch (MP3-Download)
Es heißt, das Cover sage viel über eine Band aus. Wenn dem so ist, muss man Pumarosa schon hier Ideenarmut attestieren. Billiger Sythiepop wie aus den 80ern und ein paar 90er-Indie-Plagiate wecken Erinnerungen an all die belanglosen, faden 90er-Indie-Bands, die man längst vergessen glaubte. In den schlimmsten Momenten erinnern Pumarosa sogar an die Cranberries, was zum Teil auch am affektierten Gesang liegen mag: dieser a-ha-ha-Manierismus nervt schon nach dem vierten Stück, so dass man gar nicht mehr weiterhören möchte. das einzig Gute an Pumarosa: in zwei Jahren wird sich niemand mehr an sie erinnern.


Land Animal
Land Animal
Preis: EUR 8,19

4.0 von 5 Sternen Distanzierter Art-Rock, 16. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Land Animal (MP3-Download)
Ja, ich habe mal die Shiny Eyed Babies von Bent Knee verrisssen, muss aber eingestehen, dass die Band doch nicht so grässlich ist, wie ich dachte. Im Gegenteil, hier bei ihrem vierten Album sind sie nach dem schwachen Vorgänger "Say So" deutlich reifer und strukturierter geworden. Ein unglaublicher Einfallsreichtum lässt kein Stück je langweilig werden, unerwartete Sounds und Rhythmuswechsel tauchen immer wieder auf, die ganze Platte ist ein Klangerlebnis. Zum Glück wurde die frühere Metal-Affinität nicht weiter ausgebaut. Zwar mag ich die Stimme von Courtney Swain immer noch nicht so richtig, aber immerhin singt sie jetzt oft kontrollierter. Was allerdings beim Hören bleibt, ist das Gefühl von Kälte, von Distanz. Vielleicht muss das beim Math-Prog-Art-Rock aber so sein. Manchmal entsteht auch der Eindruck von flachen Oberflächen, weil das Album schon sehr glatt produziert wurde. Jedenfalls insgesamt eine hoch interessante Band. Ach ja, das Vinyl kommt in einer sehr guten Pressung, es gibt ein inner sleeve mit den lyrics und es liegt die CD bei.


Paul McCartney: Many Years From Now
Paul McCartney: Many Years From Now
von Barry Miles
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen McCartney entlarvt sich selbst!, 2. Juli 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Biographie enttäuscht mich wie fast alle anderen Biographien über einzelne Beatles, da viel zu wenig Raum den Post-Beatles- und Solo-Jahren gewidmet wird. Dagegen wird unglaublich langatmig und geschwätzig Uninteressantes aus McCartneys Leben in den 60ern erzählt (wie das Teetischen bei den Ashers aussah z.B. o.ä.), zu wenig über George, der kaum Erwähnung findet, und Ringo, aber natürlich viel über Lennon, der jedoch nicht gut weg kommt. McCartney hat es seit Jahrzehnten gewurmt, dass aus Lennon der große Heilige gemacht wurde, während er nicht genügend Anerkennung fand. Ungefähr die Hälfte des Buches, dasss sich chronologisch an den Plattenaufnahmen entlanhangelt, wird von McCartney selbst erzählt, der stets bemüht ist, sich den Anschein eines ganz lockeren Typen zu geben, der halt aus dem Nähkästchen plaudert, dies funktioniert nur leider nicht. Mit diesem Buch wird auch klar, weshalb McCartney so unsympathisch rüberkommt: eigentlich hält er sich nämlich für super toll, was aber dazu führt, dass er völlig kritik-resistent ist. Jemand, der unbedingt anerkannt werden will, der so unglaublich gerne bewundert werden will. Er war es also, der zuerst vor Lennon mit Tonbandcollagen experimentiert hat, der die Avantgarde-Filme erfand, der die Beatles zu Hasch brachte, der immer warnte, z.B. vor dem Kauf einer griechischen Insel, der sogar der Intelligentere gewesen sein soll. Er war angeblich der Künstler, der Wilde, der Harte, der Bilder von Surrealisten kaufte usw. Und der Gipfel: er hätte angeblich alle wichtigen Beatles-Lieder im Prinzip geschrieben, da Lennon immer nur die erste Strophe und nie einen Mittelteil gebracht hätte; da Lennon nur einfache Lieder hätte schreiben könnnen usw; er hätte auch meist die Texte verfasst etc. Ziemlich widerlich. Das Ganze dann immer als idiotische Prozenteinschätzung ("ich habe etwa 70%, John etwa 30% beigetragen"). Gesagt sei aber auch, dass das Buch durchaus lesenswerte Ankedoten und Innenansichten bietet. Seine Äußerungen z.B. bezüglich Frauen verraten, dass McCartney ein Macho ist. So sehr sich McCartney bemüht, großartig dazustehen, desto mehr entlarvt er sich hier. Vielleicht ist das das eigentliche Verdienst dieses Buches. Jedenfalls wurde mir McCartney nach der Lektüre eher unsympathischer, obwohl der Autor wohl das Gegenteil erreichen wollte.


Paul McCartney - Die Biografie (Mit einem Update von Alan Tepper) (Musiker-Biographie)
Paul McCartney - Die Biografie (Mit einem Update von Alan Tepper) (Musiker-Biographie)
von Peter Ames Carlin
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht die ultimative Biographie, 2. Juli 2017
Peter Ames Carlins McCartney-Biographie ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Vergleicht man diese Buch mit dem von Barry Miles, so muss man sagen dass Miles, auch wenn dieser sich McCartney unkritischer nähert als Carlin, wesentlich mehr Fakten, Anekdoten und Details bietet. Allerdings nur bis zum Ende der Beatles. das Wenige, das über die Jahre danach erzählt wird, kann man bei Barry Miles vergessen. Der große Vorteil von Carlins Buch, das im ersten Teil die eben schon tausendmal erzählte (und besser erzählte) Beatles-Geschichte behandeln muss, ist der zweite Teil, in dem ich viel Neues über McCartney nach den Beatles erfuhr, insbesondere über Lindas Rolle und die Wings. Auch dass Yoko Ono als das, was sie ist, entlarvt wird, hat gefreut. Einiges wusste man natürlich schon, nämlich dass Paul seine Musiker kurz hielt, dass er ein fast diktatorisches Regime im Studio und auf der Bühne führt und Kritik nicht vertragen kann.
Sehr gut wird nachvollziehbar, wie Paul immer mit Johns Stilisierung zum heiligen Friedensapostel zu kämpfen hatte, wie sehr ihn verletzt haben musste, dass John als das musikalische Genie hingestellt wurde, wobei, rein aus musikalischer Sicht betrachtet, McCartney Lennon haushoch überlegen ist. Lennon hatte dagegen halt das Wilde, das Anarchische, was im Rock'n'Roll nicht ganz unwichtig ist - und die besseren Texte.
Was mir bei Carlin negativ auffällt, sind die Leerstellen. Wieso kommen kaum Äußerungen und Beurteilungen Denny Laines vor? Immerhin hat der mit McCartney fast 10 Jahre zusammen gespielt. Wieso wird kaum vertieft, dass Laine und McCartney sich erbittert über die Urheberschaft von (dem übrigens grässlichen) Mull of Kintyre stritten? Dass Jimmy McCulloch McCartney erschießen wolllte (Quelle Daily Mail). Die Wings-Alben werden im Eiltempo abgehandelt.
Wieso wird McCartney ständig nach oben gereckter Daumen nicht mehr thematisiert? Ich meine, merkt McCartney nicht, wie blöde er rüberkommt? Insgesamt bleibt mir das Bild McCartneys also zu oberflächlich. Das mag aber zum Teil auch an den sprachlichen Unzulänglichkeiten Carlins liegen, dem man, wieder im Vergleich zu Miles, bei jedem Satz das Amerikanische anhört. Seine Beschreibungen von Musik klingen platt und stereotyp, er verwendet ständig Suggestivfragen und Sätze wie "(...) sie (Linda) ritt gern über die Mesas, fühlte die Sonne auf den Schultern und schmeckte die trockene Wüstenluft auf ihrer Zunge." klingen wie aus einem Groschenroman.
Ach ja, es gibt nur ein paar schäbige schwarz-weiß Fotos zu Beginn. Auch eine Diskographie hätte nicht geschadet.
Ich warte weiterhin auf wirklich gute und vollständige Biographien der einzelnen Beatles.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 11, 2017 10:49 AM MEST


Paul McCartney
Paul McCartney
von Philip Norman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 32,00

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unnötig und gehässig, 2. Juli 2017
Rezension bezieht sich auf: Paul McCartney (Gebundene Ausgabe)
Weshalb Philip Norman glaubte, nun auch noch ein Buch über Paul McCartney schreiben zu müssen, nachdem er diesen in seinem sehr schlechten Beatles Buch "Shout" ständig schlecht gemacht hat, bleibt ein Rätsel. Vielleicht wollte er etwas wieder gut machen, denn er gibt zu, er hätte sich damals in McCartney getäuscht. Aha. Jetzt lobt er McCartney plötzlich über den grünen Klee, bringt andererseits aber nicht genug Interesse für McCartrney und seine Musik auf, um beispielsweise beim Konzert in Liverpool bis zum Ende zu bleiben, weil es ihn langweilt.
Norman erzählt absolut nichts, was man nicht schon aus den guten bis sehr guten McCartney-Biographien wüsste (zu empfehlen: Barry Miles, Peter Ames Carlin oder Howard Sounes, die letzten beiden auch relativ aktuell), aus denen er sich übrigens auch noch großzügig bedient. Hinzu kommt ein schlechter Schreibstil, der schon bei Philip Normans erbärmlicher Lennon-Biografie unangenehm auffiel.
Auch in der McCartney-Biographie scheut Norman nicht vor reißerischen Darstellungen zurück, er äußert sich abfällig und verletzend über Linda McCartney (und Yoko) und beweist wieder einmal, wie voreingenommen er ist. Widerliches Buch, das ünnötig ist, da nichts Neues geboten wird und da es andere wesentlich bessere McCartney-Biografien gibt.


Sherlock - Eine Legende kehrt zurück! Staffel vier [2 DVDs]
Sherlock - Eine Legende kehrt zurück! Staffel vier [2 DVDs]
DVD ~ Benedict Cumberbatch
Preis: EUR 17,99

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend schlecht, 21. Juni 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ok, die meisten Rezensionen haben die 4. Staffel ja schon auseinander genommen, daher von mir nur noch eine weitere Begründung, weshalb die vierte Staffel die schlechteste der Reihe ist, obwohl schon Staffel drei schwach war: Sherlock Holmes und die anderen Figuren kreisen nur noch um sich selbst, die teils hanebüchenen und unglaubwürdigen Fälle sind nur Nebensache. Zum Glück, möchte fast noch sagen. So geht es im ersten "Fall" die 6 Thatchers eigentlich nur um Mary, Watsons Frau - und um ehrlich zu sein: das interessiert kaum. Die Serie wurde mit ihrem Auftauchen schlecht. Im zweiten Fall erleben wir einen scheinbar völlig derangierten Junkie-Holmes und im dritten Teil geht es um die aus dem Hut gezauberte Schwester (ja, es gab Anspielungen), die ein Verbrechergenie ist. Ist den Drehbuchautoren wirklich nichts mehr eingefallen? Mit dem Charme und mit den spannenden Kriminalfällen der ersten beiden Staffeln hat das leider nichts mehr zu tun. Dennoch zwei Sterne, weil die Umsetzung schön düster und mitunter spannend ist. Letzteres allerdings eher selten.
Noch ein Wort zu all den Fans, die immer wieder auf die Literatur verweisen: echt jetzt? Wer kennt denn noch Sherlock Holmes-Bücher? Kein Menschkennt oder liest mehr diese inzwischen doch recht altbackenen Krimis. Die Anspielungen sind also für die Katz.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2017 12:37 AM MEST


Freaks of Nature [Vinyl LP]
Freaks of Nature [Vinyl LP]
Preis: EUR 48,23

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelding, 16. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Freaks of Nature [Vinyl LP] (Vinyl)
Tja, Freaks of Nature war nach den Ausfällen in den 80er Jahren wirklich wieder erfreulich. Steve Walshs Stimme war zwar immer noch hinüber, aber er sang besser als in den 80ern, endlich war mit David Ragsdale wieder ein guter Geiger an Bord, das Song-Material war besser als zuletzt und schwankte zwischen Anklängen an alte Kansas-Tugenden und plattem 80er-Hard-Rock. Erfreulich auch, dass mit Cold Grey Morning ein Livgren-Stück dabei war, obwohl Kerry Livgren ja zu diesem Zeitpunkt kein Mitgleid der Band war.
Die Vinyl-Ausgabe bewegt sich in der Nähe eines counterfeits: dünner Klang, kein Inner sleeve, keine lyrics, keine Fotos, das Cover ein dünner schäbiger Karton mit schlecht kopiertem Coverfoto. Clear vinyl.


The Country Set: Songs from the Wood. 40th Anniversary - 3CD/2DVD
The Country Set: Songs from the Wood. 40th Anniversary - 3CD/2DVD
Wird angeboten von musicfab
Preis: EUR 86,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz Wilson-Mix empfehlenswert, 14. Juni 2017
"Songs from the Wood" läutet nach dem schwachen "Too old to Rock and Roll" die zweite geniale Phase von Tull ein, die je nach Zählweise 3 bis 5 Alben umfasst. Hier prästentieren sich Jethro Tull erstmals durch und durch als Folkrock-Musiker mit "kitchen prose and gutter rhymes", allerdings zu 100% im Jethro Tull-Stil, also kein traditioneller, etwas altbackener Folkrock ala Steeleye Span. Die akustischen Instrumente haben klar den Vorrang, Mandoline, Flöte, akustische Gitarre, dennoch ist das Album unglaublich kraftvoll. Lediglich das mit verzerrten Gitarren aufwartende Pibroch und der Klassiker Velvet Green, der eher an Barockmusik denken lässt, fallen etwas aus dem Rahmen. Ein thematisch weitgehend in sich geschlossenes Album um Landleben, Jagd, Waldgeistern, Lagerfeuer et cetera, lyrisch immer mit Andersons Augenzwinkern versehen, musikalisch von Musikern auf dem Höhepunkt ihres Könnens eingespielt. Insbesondere der zu früh verstorbene Bassist John Glascock muss hier erwähnt werden. Die direkte Fortsetzung gabs dann mit Heavy Horses.
Das Cover spiegelt übrigens kongenial die Musik wieder. Hier muss ich mit einem auch in Foren weitverbreitetem Irrtum aufräumen: das Cover ist KEIN Gemälde, sondern ein nachbearbeitetes, übermaltes Photo. Es gibt nämlich tatsächlich Photos aus dieser Photosession, z.B. im Tour-Programm der England-Tour 1977. Dass hinten bei den credits steht "painted by..." bezieht sich nur auf das "Nachmalen" über das Photo. Dies wird nun endlich auch bei der 40th anniversary edition von Ian Anderson selbst bestätigt. Ja, es ist ein Photo, kein Gemälde. Die Neuauflage von 2017 lohnt sich übrigens vor allem aufgrund der DVD, die fast zwei Stunden lang ein Konzert zur Songs from the Wood-Tournee zeigt, das es außerdem noch auf 2CDs komplett zum Hören gibt, sowie den neuen Bonus-Tracks. Vor allem das bislang noch nie veröffentlichte Old Aces ist eine Überraschung. Beltane, das auf der remaster-edition von 2002 war, fehlt allerdings jetzt, vermutlich, weil es ein Heavy Horses-Outtake ist. Das etwas langatmig geschriebene Buch - booklet trifft es ja nicht mehr- mit vielen Fotos und Informationen ist toll.
Das Original-Album sollte man sich natürlich weiterhin im Original, am besten als Vinyl anhören und nicht im Mix von Wilson, der meiner Meinung nach nichts verbessert, sondern nur verschlimmert. Die Instrumente mögen jetzt getrennt hörbar sein - nur: so funktioniert Musik nicht. Musik ist ein Zusammenspiel. Sein Re-Mix ist dumpf und verändert das Album wieder viel zu stark. Ich kenne Songs from the Wood schon fast 35 Jahre lang, und der Wilson -Mix ist der schlechteste Mix, den ich je hören musste. Bitte hört euch Songs from the Wood auf der Original-Vinyl-LP an. Oder als remaster von 2002, auch das ist besser als der Wilson-Mix.


Grow Up
Grow Up
Preis: EUR 12,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zickiges DIY, 13. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Grow Up (Audio CD)
Desperate Journalist, was für ein Bandname in heutigen Zeiten... Dabei kann sich die Band gar nicht festlegen, in welcher Zeit man sie verorten soll, ob sie nun 80s-Indie oder 90s-Rock spielen wollen, in beiden Fällen bleiben sie musikalisch fade trotz gelegentlich starkem Bass, und erinnern an all die 90s-Indie-Bands, die nicht so gut waren. Die Sängerin bemüht sich derweil darum wie Björk zu klingen. Auf Dauer nervig, und selbst die schöne Klavierballade am Schluss bleibt durchschnittlich. Den dritten Stern gibts dafür, dass die Band ziemlich viel selbst gemacht hat, Vermarktung usw, und damit im eigentlichen Sinne Indie ist.


Juliana Hatfield
Juliana Hatfield
Preis: EUR 17,58

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Juliana under Cover, 13. Juni 2017
Rezension bezieht sich auf: Juliana Hatfield (Audio CD)
Interessant, wenn eine Künstlerin ein Cover-Album veröffentlicht, das nur ihren eigenen Namen trägt. Das sagt einiges über das Selbstverständnis aus. Tatsächlich zeigt Juliana Hatfield in dieser erlesenen Auswahl, was für eine gute Sängerin sie ist. Man wünscht sich, dass sie dieses Selbstvertrauen und diesen Schwung auch bei ihren eigen Liedern stärker zum Tragen kommen ließe.
Zwölf Cover-Versionen also, die teils akustisch sind, teils richtig losrocken, und zudem eine sehr gute Mischung aus bekannteren Songs wie ELO's "Sweet is the night", CCR's "Bad Moon Rising" "Rock and Roll" von Led Zeppelin in einer sehr schönen akustischen Version, oder "Ready for love" von Bad Company, "Learn to fly" von den Foo Fighters und unbekannteren Liedern von Liz Phair oder Ryan Adams. Nur "Bad Moon rising" von CCR überzeugt mich nicht ganz. Die songs sind, wie man es von einer guten Cover-Sammlung erwartet, mit Respekt neu interpretiert, aber nie ruiniert, mit drive und Hingabe aufgenommen. Absolut großartig!


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