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Rezensionen verfasst von
mantra900

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Saints of Los Angeles
Saints of Los Angeles
Preis: EUR 10,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht spitze!, 12. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Saints of Los Angeles (Audio CD)
"Angestachelt" von den Spitzenrezensionen bei Amazon habe ich mir, als alter CRUE-Fan, natürlich das neue Meisterwerk geholt.

Nach dem fünften, sechsten Durchlauf kann ich die Euphorie nur zum Teil verstehen. Phantastisch ist auf jeden Fall, daß MC sich nochmals zusammengerauft haben und ein - gemessen an den letzten Jahren - wirklich gutes Teil zusammengezimmert haben.
Positiv: Brachial guter Sound, endlos Power vor allem in den Drums, Songs, die gut nach vorne gehen und Spaß machen, auch der Gesang von Vince ist wirklich o.k., und das nach so langer Zeit... also eigentlich alles klasse, oder?
Ein Wermutstropfen bleibt... bis auf "Saints of L.A." und "Goin' out Swinging" fehlen mir bisher die wirklich zwingenden Songideen. Das ist zwar nichts wirklich neues bei MC - auch Girls, Girls, Girls und Dr. Feelgood hatten ihre müderen Kompositionen. (Wobei man sich, nach der Lektüre von "the Dirt" wundert, daß beim Zustand der Jungs bei "GGG" überhaupt irgendetwas songähnliches auf der Platte zu finden war :-))

Ja... und so bleibt für mich "Shout at the Devil" unerreicht - das MC-Album schlechthin.
Eigentlich ist es fast ungerecht, dafür einen Stern abzuziehen, daß diese Meßlatte nicht gerissen wird, aber zwei, drei Hits mehr hätten mich zum fünften Stern bewegen können.
Trotzdem: Wer MC mag, erhält hier eine klare Kaufempfehlung. Auf jeden Fall ist SOLA eine Klasse besser als z.B. Theater of Pain.
Und... wer weiß, ob ich nach zwanzig Durchläufen nicht noch ein paar schwerer zugängliche Perlen finde?

Viel Spaß!


Stallion Battalion Live (Limited DeLuxe Edition)
Stallion Battalion Live (Limited DeLuxe Edition)

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Null zum BossHoss-Fan in fünf Minuten!, 8. Mai 2008
Irgendwann bin ich als Harley-Fahrer über diesen Namen gestolpert... vielleicht haben BossHoss auf einigen Harley-Treffen gespielt. Jedenfalls habe ich das neue Album gekauft, ohne eine Note davon gehört zu haben - nennt es Intuition.
Obwohl ich (abgesehen von Shania Twain) sonst kein Country-Fan bin, haben mich BossHoss innerhalb eines Durchlaufs total begeistert. So begeistert, dass ich schon eine Woche später auf mein erstes BossHoss-Konzert gerannt bin, das zufällig in der Nähe stattgefunden hat.
Was hat mich denn nun so begeistert?
BossHoss bringen eine Spielfreude und Partystimmung auf, die ich schon lange nicht mehr gehört habe... eigentlich zuletzt auf dem ersten Hosen-Livealbum von 1988, oder auf dem Ramones-Livealbum, oder auch bei den alten Ärzten.
Und das liegt daran, daß BossHoss eigentlich in keine Schublade passen. Schon gar nicht so leicht, wie sie es einem mit dem dem Country-Outfit glauben machen wollen.
Klar sind viele Country (oder Western?)-Elemente drin, aber die volkstümliche Gediegenheit geht ihnen völlig ab. Und dann verschmelzen sie unheimlich viele Stilelemente, ohne jemals befremdlich zu wirken: Da hört man Punk a la Billy Idol, dann gehts Vollgas los wie bei den alten Hosen, dann blitzt wieder etwas Elvis auf, die Blues Brothers lassen konstant grüßen (was vor allem am tollen Kontrastgesang von "Boss" und seinem "Brother from another Mother" Hoss liegt, der stark an Jake und Elwood erinnert)... und der Rest hat wohl dann schon mit Country zu tun.
Jedenfalls macht es tierisch Spaß, ihnen zuzuhören, und die Liveatmosphäre ist auf der CD wirklich sehr gut eingefangen. Super-Schmankerl: Die DVD, die die Songs der CD mit Bildeindrücken unterlegt und die witzige Bühnenshow zeigt.
Ja, der Spaß kommt nie zu kurz... obwohl es sicherlich keine Comedy-Band oder gar die Karikatur einer Countryband sein soll, nehmen sich BossHoss nie ernst, sondern blödeln sich einen ab, ohne jedoch niveaulos zu werden.

Besondere Highlights: Die Coverversionen. Nicht einfach lieblos nachgespielt oder auf Teufel-komm-raus vergewaltigte Originalhits, sondern im ganz eigenen BossHOss-Stil zu neuem Leben erweckte Dinosaurier wie "Ca plane pour moi" von Plastic Bertrand (wer erinnert sich noch?) oder - ganz fantastisch - "Hey Joe" von Jimi Hendrix. Während mir das Original noch nie sonderlich gut gefallen hat, bläst einen die BH-Version förmlich weg.

Andere Anspieltipps: Stallion Batallion, ein heftiger aber eingängiger Titelsong, Monkey Business und das unvergleichliche "Yee Haw", das ich mir jetzt bestimmt 30 mal hintereinander angehört habe. Die Bilder von der DVD, aber vor allem die Livebilder noch vor Augen, als die beiden aus dem Publikum die Schilder hochgehalten haben - super!

Also, sowohl CD als auch Livekonzert haben super Spaß gemacht! Für mich gehört diese CD bereits jetzt ganz vorne auf die Liste der besten CDs des Jahres 2008!

Ich bin begeistert - weiter so!!


Killers
Killers
Preis: EUR 5,99

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz anders..., 8. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Killers (Audio CD)
"Killers" war mein Einstieg bei Iron Maiden. Ich gebe gerne zu, daß ich zuerst mit dem Album größere Schwierigkeiten hatte. Es ist einfach ziemlich sperrig und in keinster Weise so eingängig wie alles, was später kam. Auch das Debutalbum hatte viel griffigere Hooklines und Mitsingrefrains zu bieten, die hier fast komplett fehlen.
Ich wußte jahrelang nicht, welcher Song da grade lief. Die einzelnen Songs gehen auch ziemlich nahtlos ineinander über. Und wäre das Album fünf Jahre später gekommen, hätte es vermutlich nach ein,zwei Durchläufen den Weg ins Regal gefunden, um dort als "Fehlkauf" zu verstauben.
Damals war Kohle knapp und neue HM-Alben gab es auch nicht wie Sand am Meer (die, die es gab, waren allerdings von exzellenter Qualität - das ist aber ein anderes Thema...). Jedenfalls lief diese Maiden-Scheibe mangels Alternative dann doch so oft, bis sie sich ins Hirn gefressen hatte. Und da ist sie bis heute.
26 Jahre später kann ich auf eine lange Maiden-Geschichte zurückblicken - und kein Album ist fieser, gemeiner, roher und unkommerzieller. Das erste ist m.E. noch einen Tick besser, weil die Songs nicht so sperrig sind. Aber beide sind allen Nachfolgern in sachen Härte dann doch Lichtjahre voraus. Di'Anno ist einfach ein viel fieserer Rüpel als der smarte Dickinson. Und so beginnt mit dem ebenfalls sehr guten, aber doch deutlich softeren "Number of the Beast" die Anpassung an den Mainstream. Klar, der kommerzielle Erfolg nimmt zu, aber wenn ich daran denke, wie Metallica abgewatscht wurden, weil "Load" und "Reload" eingängiger waren als die Thrashalben vorher, dann hätte Maiden das Schicksal ebenfalls ereilen müssen.
Aber: Alles Geschmacksache. Aber wenn man mich zwei Maiden-Alben auf die berühmte einsame Insel mitnehmen ließe, dann vermutlich die ersten beiden.

Fazit: Vier Sterne, der fünfte geht - ganz knapp- wegen der fehlenden Hits verloren.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2013 12:09 PM MEST


Fargo Rock City
Fargo Rock City
von Chuck Klosterman
  Broschiert

11 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich enttäuschend, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Fargo Rock City (Broschiert)
Angelockt durch die guten Rezensionen auf amazon habe ich als Fan von Hard'n'Heavy-Musik wie Literatur sofort zugeschlagen.
Während ich jedoch andere Bücher dieses Genres verschlungen habe, hat mich Meister Klosterman nur gelangweilt.

Ich konnte bis zur letzten Seite die Intention des Autors nicht begreifen. Was will der Kerl mir sagen? Daß wir uns so wenig verstanden haben, hat sicherlich viele Ursachen. Einige davon:

- Er ist um die fünf Jahre jünger als ich und hat deshalb seine Erfahrungen in einer anderen Zeit gemacht. Es ist vermutlich ein Unterschied, ob man eine Band mit 15 oder mit 20 Jahren erlebt.
- Sein Musikgeschmack ist sehr eng begrenzt auf einige in USA populäre Bands. Wir Europäer haben da doch überwiegend andere Faves. Von ihm hochgelobte und ständig erwähnte Bands wie WINGER haben in Europa (zumindest in unserer Clique) absolut keine Rolle gespielt. Insgesamt dreht sich die Schreibe zumeist um Motley Crue, Kiss, Ratt, Van Halen, Poison, Guns n Roses und eben Winger. Das sind die bekannteren, viele der Erwähnten kenne ich kaum vom Namen. Geschweige denn, schonmal einen Titel gehört zu haben. Und das trotz 3000 Platten, überwiegend im Hard+Heavybereich.
- Und von den genannten findet er meist unerfindlicherweise ganz andere Platten gut als allgemein anerkannt (wer findet denn schon "Theater of Pain" sei die beste Motley Crue-Scheibe?)
- Die gesamte NWOBH-Szene findet in seinem Buch nicht oder nur in Nebensätzen statt.

Somit haben wir vermutlich zu wenig gemeinsame Roots. Ich konnte mich mit seiner Meinung so gut wie nie identifizieren. So wuchs im Laufe des Buchs mehr und mehr die Meinung, Chuck Klosterman sei ein unsympathisches Kerlchen mit ziemlich mißratenem Musikgeschmack. Schlechte Vorzeichen.

Dann doziert er über viele Seiten pseudowissenschaftlich über die Glam- und Hair-Metal-Bands... man liest, gähnt und merkt, daß nichts hängenbleibt. Vermutlich, weil er einfach nichts sagt.

Dazwischen kommen immer wieder Passagen aus seinem Leben. Gut, wenn ich eine Biografie über einen Rockstar lese, dann will ich was von diesem Rockstar erfahren. Aber über den (mir völlig unbekannten) Autor eines Buchs über Rock will ich eigentlich gar nichts wissen. Es sei denn, es ist witzig oder interessant. Ist es aber nicht. In einem Kapitel beschreibt er langatmig, wie er als Teenie durch einen Bankirrtum auf einmal ständig Geld auf seinem Girokonto hat und ungeachtet des Wissens, daß es ihm nicht gehört und er es deshalb vermutlich zurückgeben müssen wird, hemmungslos verjuxt... und am Ende dann zurückzahlt. Aha. Und?
Ein anderes Kapitel widmet er seiner offensichtlichen Alkoholsucht. Das ist wiederum so dröge geschrieben, daß man - im Gegensatz zur Drogensucht von Nikki Sixx - noch nicht einmal Mitleid mit ihm hat. Eigentlich wollte man ja davon auch gar nix wissen. Und außerdem fällt es einem schwer, im den Alki abzunehmen. So wirkt das Buch trotz der Ziellosigkeit nun doch nicht.

Also: Für mich persönlich war das Buch rausgeschmissenes Geld. Ich habe mich an keiner Stelle gut unterhalten gefühlt, und die Hauptmotivation, überhaupt weiterzulesen, war die Hoffnung, irgendwann müsse ja noch was kommen. Es kam aber nix. Es blieb langweilig, konzeptionslos, meist humorlos und pseudowissenschaftlich.

Die acht Euro hätte ich lieber in eine schöne CD investiert.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 7, 2014 2:09 PM CET


Hexenkammer
Hexenkammer
von Wolf Serno
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen..., 4. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Hexenkammer (Taschenbuch)
Ich gebe ja zu - auch ich habe mich nicht gelangweilt und hatte das Buch innerhalb von drei Tagen durch. Also kann man dem Erzählstil und der Story eine gewisse Spannung gewiß nicht absprechen.
Trotzdem bleibt ein flauer Nachgeschmack. Mir war vor allem das Ende des Buches viel zu abrupt, mit zu vielen offenen Fragen wird man allein gelassen. Mir kams vor, als ob der Autor am Ende keine Lust mehr hatte. Mörder entlarvt, fertig. Wie haben die Bürger die Nachricht aufgenommen? Wie ging es mit der Kranken weiter, die ja anscheinend kiloweise das hochgiftige Quecksilber verabreicht bekam? Die zart angedeutete Liebesgeschichte ist dann auch schon am Ende, bevor sie recht begann?
Schon während des Handlungslaufs fällt auf, wie flach und blaß die Charaktere sind, sehr scharf in gut und böse unterteilt. Auch fehlen viel zu viele Informationen (gerade zur Siphyliskur und der Alchemie - da hätte sich ein erklärender Anhang gelohnt!). Interessant dagegen, eine Kriminalstory in einen historischen Roman zu verflechten.

Also: Sicher kein Buch, das sich mit den Top-Erscheinungen des Genres messen kann, aber auch kein Langweiler, den man sich reinquälen muß.

Insofern: Solide drei Sterne.


Moons and Mushrooms
Moons and Mushrooms
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch nicht so überzeugt..., 6. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Moons and Mushrooms (Audio CD)
Lake of Tears gehören zu den Bands, deren neue CDs ich mir immer gönne, weil man da eigentlich nichts falsch machen kann. Noch jede neue CD seit 97 "A Crimson Cosmos" war zwar wieder mal anders als der Vorgänger, aber immer auf ihre Art ein Meilenstein.

Diesmal war ich erstmals etwas enttäuscht. Ich habe jetzt rund 6-7 Durchläufe hinter mir - o.k., reicht noch nicht - aber es hat sich noch kein Titel wirklich festgesetzt. Wären es nicht LOT, so würde die CD aus meiner persönlichen Rotation rausgenommen und ins Regal gestellt. Jetzt hoffe ich immer noch auf die Erleuchtung - wenn's allerdings so bleibt, dann ist das das mit Abstand schwächste LOT-Album und bleibt weit, weit hinter seinen Vorgängern zurück.

Ich werd weiter berichten...

Einige Durchläufe später:
Doch, doch, die Songs bleiben auch in den Gehirnwindungen kleben - aber es dauert schon etwas länger.
Ich bleib dabei: Die Klasse von "Black Brick Road" und "A Crimson Cosmos" erreicht "MaM" nicht. Es ist aber weit davon entfernt, enttäuschend oder langweilig zu wirken. Andere Bands wären froh, solche Songs auf die Spur zu kriegen... für ein LOT-Album spielt es allerdings doch in der zweiten Liga.

Tipp: Drauf achten, die Version mit Bonustrack zu bekommen! Als LOT-Fan habe ich vorbestellt und prompt die Normalversion bekommen, die auch noch teurer war. Ärgerlich...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 18, 2011 11:07 PM MEST


Gods of War (Ltd. Edition, CD + DVD)
Gods of War (Ltd. Edition, CD + DVD)
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 9,85

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Polarisierend..., 6. März 2007
Wenn man die bisherigen Rezensionen so liest, dann wird eines klar: Das Album polarisiert. Entweder klasse oder Müll. Ich bin tatsächlich in der Mitte... denn ich finde weder, daß es sich hier um ausschließlich gottgleiches Material handelt, noch möchte ich Manowar nach Valhalla verdammen.
Zunächst einmal bin ich nicht EP-vorbelastet und ärgere mich deshalb auch nicht über die Wiederholungen. Auch mit orchestralen Passagen kann ich noch gut leben, auch wenn sie hier stellenweise sehr lang und wenig spannend sind. Was ich noch nie ganz durchgestanden habe, sind die Laberpassagen. Trotzdem ist das, was an Musik drauf ist, sicher weit überdurchschnittlich. Zumindest im Vergleich zu anderen Bands dieser Tage. Nach einigen Durchläufen haben sich alle Songs so in die Hirnwindungen gefressen, daß sie einen nicht mehr loslassen.
Ja, auch mir haben andere Scheiben von Manowar beim ersten Hören besser gefallen. So zum Beispiel auch die (auch nicht überall vergötterte) Warriors of the World. Jetzt aber kann ich sagen: Hier ist absolut höchstes Niveau angesagt!
Aber vieles von dem, was ich da in heftiger lautstärke im Auto höre, erzeugt Gänsehaut... wo gibt es das heute denn noch?
Für mich ist Track 12 "Gods of War" das absolute Highlight. Nicht unbedingt Heavy Metal reinsten Wassers, aber bombastisch bis zum Abwinken und die für mich bislang beste Verbindung zwischen Rock und Klassik. Geht ein wenig in Richtung Musical des Typs "Tanz der Vampire".
Aber auch alle anderen Songs sind ausnahmslos sehr stark. Metallischer, teilweise schnell, teils balladesk, aber immer top.
Wie andere auch schon bemerkt haben, holt einen lediglich der (an sich ebenfalls amtliche) Bonustrack ziemlich abrupt aus der Fantasywelt der vergangenen Stunde raus. Schade um die Wirkung.

Klar, die Texte. Es ist sicher so, daß Manowar immer die gleichen Floskeln zu den immer gleichen Bildern zusammenbaut... wer Lust hat, kann ja mal eine Strichliste machen, wie oft "Steel, Blood, Sword, fight, kill, die, death, Odin, Thor, Valhalla..." und so weiter verwendet werden. Das kennt man und erwartet es auch. Deshalb habe ich mich auch noch nicht so richtig drüber geärgert, daß man das gesamte Booklet nicht lesen kann. Soll aber irgendwo im Internet in "Lesbar" stehen. Mal sehen, vielleicht habe ich ja mal Lust, das runterzuladen. Wirklich Neues werde ich vermutlich nicht erfahren.
Inzwischen habe ich mich einfach mal hingesetzt und die Plapperpassagen rausgeschnitten... was dann übrigbleibt, ist ein ultrafeines Stück Heavy Metal der besonderen Art und das Beste, was ich seit langem gehört habe. Im Auto oder noch besser mit Kopfhörer wirklich fantastisch.

Fazit: Eigentlich fünf Sterne. Einen Abzug gibts lediglich für die übertriebenen Erzählpassagen, die einen den Eindruck nicht loswerden lassen, hier hätte jemand versucht, die CD vollzubekommen.
Anspieltipps: Track 5 und Track 12. Wenn das gefällt, zugreifen.

Vielleicht noch ein paar Worte zur Limited Edition:
Die Mehrausgabe von sechs Euronen will gut überlegt sein. Klar, zumindest für Hardcorefans ein Muß. Für alle anderen: Die Metallhülle sieht sehr gut und wertig aus, ist aber unpraktisch. Die Zusatz-DVD fand ich eher enttäuschend. Klar, man kann nicht immer so ein Pfund erwarten wie bei Motörheads "Inferno", bei der auf der DVD noch die ganze Biografie drauf war. Aber hier erhält man ein paar kurze Bemerkungen der Bandmitglieder (ohne Untertitel) zum Album, abgefilmte Manowar-Illustrationen und kurze Schlachtszenen (wie aus einem schlechten B-Movie). Interessant sind die (kurzen) Sequenzen, in denen der Chor bei der Aufnahme des Titels "Gods of War" gezeigt wird.
Danach macht Mister Logan Werbung für zwei von ihm gestaltete Gitarren, die wohl preislich exorbitant sind... soviel läßt der Meister durchscheinen.
Danach folgen zwei Passagen, in denen der Fotograf, der die Pix geschossen hat, zu Wort kommt und die Herstellung der Merchandiseartikel beleuchtet wird. Den Abschluß macht ein Zeitraffervideo über den Bau des Manowar-Choppers.
Also: Für Fans ganz nett, für alle, die hauptsächlich an der Musik interessiert sind, tut's die Normalversion.


KOSMOS 6900140 - Frauen und Männer, Partnerspiel
KOSMOS 6900140 - Frauen und Männer, Partnerspiel

7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was hätte man aus diesem Thema alles machen können!, 31. Januar 2007
Nö, das war nix. Das Thema hätte viel hergegeben, aber die Fragen auf den karten sind meist so blöde, daß man sich kaum entscheiden kann. Dazu ein undurchsichtiges Punktevergabesystem... wir hatten keinen großen Spaß.


World Tour 1980-2006. All Access / All Excess - Rock Stars unlizensiert
World Tour 1980-2006. All Access / All Excess - Rock Stars unlizensiert
von Andreas Schöwe
  Broschiert
Preis: EUR 7,95

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwache Leistung..., 31. Januar 2007
Nachdem ich mich bereits durch zahlreiche Rock-Biografien gefressen habe, dachte ich, Schöwes Buch würde einen netten Überblick geben. Erhalten habe ich eine nur grob sortierte, unzusammenhängende Sammlung von Schnipseln aus vielen Jahren Metal Hammer, in schlechtem Stil geschrieben.

Eigentlich hat mich nur die Hoffnung auf Besserung durchhalten lassen. Von Werken wie "Bang your head - The rise and fall of Heavy Metal" oder gar "The Dirt", "White Line Fever" ist dieses Buch so weit weg wie eine Schülerzeitung vom Spiegel. Nur daß Herr Schöwe sicherlich kein Amateur mehr ist.

Kurz: Ich würd's nicht mehr kaufen.


Völkerball (Special Edition 2 DVD + CD / DVD-Package)
Völkerball (Special Edition 2 DVD + CD / DVD-Package)
DVD ~ Rammstein

3 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der Hit..., 31. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich geb's ja zu: Ich war noch nie live bei Rammstein. Natürlich hab ich alle Scheiben und find die Band megastark, und deshalb dachte ich mir, daß die DVD das bisher leider noch fehlende Liveerlebnis ein wenig rüberbringen könnte.

Und jetzt bin ich etwas ernüchtert.

Klar, alle schimpfen über Overdubs. Hier wurden definitiv keine gemacht - daß eine so professionelle Band aber soviele schiefe Töne reinhaut, hat mich dann doch entsetzt. Auch hatte ich Till für einen phänomenalen Sänger gehalten - live kommt das für meinen Geschmack ziemlich schwach rüber. Probleme bei verschiedensten Tonlagen lassen doch größere Probleme erkennen.

Positiv dagegen: Die Pyros sind natürlich zahlreich und beeindruckend, die gespenstische Stimmung der Show, die Theatralik, das nimmt schon gefangen.

Es gibt allerdings einige Provokationen, die ich als Deutscher gerade im Ausland mit gemischten Gefühlen sehe. Der Stechschritt oder der Wehrmachtsstahlhelm erinnern gerade in Frankreich doch viele an Zeiten, in denen Deutsche weniger gern gesehene "Gäste" waren.

Naja, Rammstein provozieren ja damit gerne, genau wie mit dem rollenden R.

Fazit: ich habe mehr erwartet und bin etwas enttäuscht. Die Studio-CDs höre ich da deutlich lieber.


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