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Beiträge von count_infinity
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Rezensionen verfasst von
count_infinity "punzengruber" (Österreich)

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Iron Maiden / Killers / The Number Of The Beast [Vinyl LP]
Iron Maiden / Killers / The Number Of The Beast [Vinyl LP]
Preis: EUR 52,43

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden Box, 20. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Qualität der Musik muss ich hier keine Worte mehr verlieren.

Die LPs klingen sehr gut, einen Qualitätsabfall bei Killers oder Number of the beast konnte ich im Gegensatz zu anderen Rezensenten nicht erkennen. Gerade Letzteres tönt fantastisch - druckvoll und transparent - allerdings muss man die Anlage ein wenig mehr aufreissen. Der Sound, den Martin Birch hier vor über 3 Dekaden hingezaubert hat (allein der Klang der Bassdrum in Kombination mit Steve Harris' Bass!), sucht sowieso seinesgleichen.

Das Debut ist in der Tat etwas lauter als die anderen beiden LPs, ist mir aber dafür zu Höhen-lastig. Der Unterschied liegt m.E. aber an der Produktion an sich und weniger an der Qualität der Vinyls.

Wie auch immer, ich bin zufrieden und freue mich schon auf die kommenden Releases. Die schöne rote Box wirkt noch etwas leer :-)


The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)
The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)
Wird angeboten von hardliner-music
Preis: EUR 13,29

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts zum nebenbei hören ..., 14. August 2010
Nach einer Reihe aufmerksamer Durchläufe von "The Final Frontier" kann ich die teils vernichtenden Kritiken beim besten Willen nicht nachvollziehen. Klar, wer auch heute noch nostalgisch den "guten alten Zeiten" nachweint und Iron Maiden seit "Seventh Son ..." auf dem absteigenden Ast wähnt, wird wohl Schwierigkeiten haben, neuem Material die nötige Objektivität zu widmen.

Mir ist bewusst, dass Iron Maiden ob ihrer Diskographie nicht wie jede andere x-beliebige Band beurteilt werden (können), trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen und versuchen, das neue Album ohne ständige Vergleiche mit den alten Klassikern zu hören. Denn dann wird man feststellen, dass sich hier einige Knaller finden, die das Zeug haben, zukünftige Classics zu werden. Vorausgesetzt, man spendet diesem 76-minütigen Koloss die notwendige Aufmerksamkeit. Als Hintergrundmusik zur Hausarbeit, zum Rasenmähen oder zum Autowaschen taugt "The Final Frontier" nämlich nicht.

Zur Musik:
Mit dem Quasi-Intro "Satellite 15" beginnt die Scheibe relativ unspektakulär, dieses geht nach ca. 4 Minuten in den Titeltrack über, der sämtliche Maiden-Qualitäten bündelt und direkt ins Ohr geht.

"El Dorado" dürfte bereits bekannt sein, ein solider Rocker, der aber aus meiner Sicht den schwächsten Song auf "The Final Frontier" markiert.

Auch "Mother Of Mercy" ist noch recht eingängig, der Refrain zündet nicht so recht, dafür ist die Bridge toll.

"Coming Home" ist eine wunderschöne, wehmütige Ballade übers Fliegen (ich nehme an, der Text ist von B. Dickinson). Gänsehaut pur, ein absolutes Album-Highlight.

"The Alchemist" ist dann der letzte kurze Track des Albums, ein schneller eingängiger Song, der mit einem 3-teiligen Refrain daherkommt. Super.

Die zweite Hälfte des Albums besteht ausschließlich aus Longtracks, los geht es mit "Isle Of Avalon". Maiden-typisch beginnt die Nummer mit atmosphärischen Semi-Akustik-Gitarren und ausdruckstarkem Gesang. Danach zieht der Song an und bietet auf 9 Minuten einiges an Abwechslung. Die typischen "Oh-Oh-Oh" und Dudel-Parts (tut leid, ich weiss nicht, wie ich es besser beschreiben soll) gibt es hier nicht, was nicht stört.

"Starblind" dauert knapp 8 Minuten und ist im Aufbau aufgrund des vertrackten Rhythmus relativ sperrig. Erst im hymnischen Refrain, in dessen Mitte ein Wechsel der Tonart stattfindet, wird die Nummer wieder eingängig.

"The Talisman" ist einer meiner Favoriten auf dem Album. Der Song beginnt akustisch mit melancholischem Gesang von Bruce Dickinson, der über die gesamte Album-Distanz eine gewohnt hochklassige Leistung bietet. Danach führt ein treibender Rhythmus durch den Song, der wiederum in einen schönen Pre-Chorus mündet, den man in ähnlicher Form bei Maiden zwar vielleicht schon mal gehört haben mag, das sei bei der Klasse der Nummer aber verziehen. Im eigentlichen Chorus zeigt Mr. Dickinson dann wieder, was er gesanglich drauf hat. Generell finde ich gut, dass Iron Maiden keine Effekt-Hascherei mit mehrstimmigen Vocals betreiben, wie es so viele andere Bands des Genres gerne tun. Hier reicht eine Gesangslinie, um Gänsehaut zu erzeugen.

"The Man Who Would Be King" hat einen ähnlichen Aufbau wie "The Talisman", geht schön nach vorne und bietet einen guten Refrain sowie tolle Riffs und Leads.

"When The Wild Wind Blows" ist mit 11 Minuten der längste Track auf dem Album. Eine sehr eingängige Melodie, die live sicher zu lauten Crowd-Gesängen führen dürfte, zieht sich durch die Nummer. Hier gibt es dann auch wieder die typischen Dudel-Parts, bei denen auf "The Final Frontier" aber grundsätzlich gespart wurde, was meiner Meinung nach ein weiter Pluspunkt ist. Ein würdiger Abschluss für ein durchgängig hochklassiges Album.

Fazit: Iron Maiden ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus und sind beim Songwriting für "The Final Frontier" auch nicht auf Nummer sicher gegangen, was die unterschiedlichen Kritiken belegen. Meiner bescheidenen Meinung nach hat man soundtechnisch, kompositorisch und auch textlich das Optimum abrufen können und ein Album abgeliefert, das - zumindest mir - richtig Spass macht.

Bleibt nur die Hoffnung, dass es nicht das letzte Studiowerk der Band ist.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2010 8:29 AM MEST


Lies for the Liars
Lies for the Liars
Preis: EUR 6,50

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung des Jahres, 2. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Lies for the Liars (Audio CD)
Als allererstes sei einmal gesagt, dass ich The Used erst seit "Lies For The Liars" kenne und mir somit absolut unbefangen ein Urteil bilden konnte, da mir der Vergleich zu den Vorgänger-Alben fehlt.

Aufgrund der "Gastrolle" von Bert McCracken als Lover von Kelly bei den unsäglichen "Osbournes" hatte ich The Used bislang als Teenie-Hype abgetan. Diese Meinung muss ich nun revidieren.

Bei "Lies For The Liars" handelt es sich um ein zeitloses Stück Rockmusik, dass die nötigen Ecken und Kanten hat. Aus musikalischer und kompositorischer Sicht würde ich dieses Album sogar auf eine Stufe mit "II" von Billy Talent stellen. Die Arrangements sind teilweise grandios, die Gitarrenriffs zünden ausnahmslos. Der Gesang hat zwar einen leichten Psycho-Touch, ist aber trotzdem kraftvoll und melodisch.

Wem oben genannte Billy Talent oder auch Lostprophets gefällt, ist hier an der richtigen Adresse.


Triumph Or Agony (Limited Edition)
Triumph Or Agony (Limited Edition)
Preis: EUR 18,02

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen stark, 4. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Triumph Or Agony (Limited Edition) (Audio CD)
die eher durchwachsene Kritik des neuen Rhapsody (Of Fire) Albums im Rock Hard kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Triumph Or Agony gefällt mir wesentlich besser als der tatsächlich nicht so starke Vorgänger "Symphony Of The Enchanted Lands, Pt.2".

Jene Kritik, dass die Songs zu überladen sind und man die Eingängigkeit zugunsten ausladender klassischer Arrangements geopfert habe, trifft meiner Ansicht nach zwar auf den bereits genannten Vorgänger, aber nicht auf das neue Album zu. Klar, hier wird den klassischen Passagen wiederum sehr viel Platz eingeräumt, was vor allem zulasten der Gitarren geht, trotzdem haben die Songs starken Wiedererkennungswert und teilweise geniale Refrains (zB.: Old Age Of Wonders, The Myth Of The Holy Sword, ...). Mit "Silent Dream" befindet sich sogar ein echter Hit auf dem Album, der sofort zündet.

Zugegebenermassen gehen Rhapsody in eine Richtung, die vielen Metal-Fans nicht (mehr) zusagen wird. Das Tempo wurde gedrosselt und harsche Metal-Passagen treten nur mehr vereinzelt auf. Dafür legt man sehr viel Wert auf Atmosphäre und setzt verstärkt auf Soundtrack-artige Klänge, beides wird aber absolut Song-dienlich eingesetzt.

Das Gesamtkonzept der Band (Fantasy-Konzept-Story, Cover-Artwork, Outfit, ...) kann man mögen, ignorieren oder als infantil betrachten. Mir persönlich ist es egal und ich befasse mich nicht grossartig mit der Story.

An Fabio Leone's Gesang werden sich wohl auch weiterhin die Geister scheiden, technisch ist dieser einwandfrei, wem er bisher gefallen hat, wird er auch weiterhin zusagen.

Fazit: Rhapsody (Of Fire) haben zwar das Tempo und die Gitarren gedrosselt und sind mittlerweile nur noch zu 50% Metal, aber im Bereich ausladender, atmoshärischer Soundtrack-Arrangements gibt es derzeit nix besseres.

Die Songs sind nichtsdestotrotz eingängig und kompositorisch auf allerhöchstem Niveau und das ist es, was am Ende des Tages zählt.


No Prayer for the Dying
No Prayer for the Dying
Preis: EUR 7,99

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen von wegen ..., 7. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: No Prayer for the Dying (Audio CD)
Also, ich verstehe das Gerede von wegen "Maidens Tiefpunkt", "schlechtestes Maiden Album" etc. eigentlich nicht. Meiner Meinung nach kann "No Prayer For The Dying" durchaus einige absolute Hits aufweisen, wie zB "Holy Smoke", "Public Enema Number One" (genialer Titel!), "Run Silent, Run Deep", "Bring Your Daugther ..." und den famosen Titletrack. "No Prayer ..." kann qualitativ sicher nicht ganz an Meilensteine wie "Powerslave" oder "Somewhere in Time" heranreichen, solche Klassiker schüttelt man sich aber auch nicht einfach aus dem Ärmel. Meiner Ansicht nach ist "No Prayer ..." keinen Deut schlechter als die darauffolgende "Fear Of The Dark" CD. Dass Iron Maiden es noch immer können, haben sich ja gerade erst mit "Brave New World" bewiesen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2012 1:03 PM MEST


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