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Beiträge von Christoph Meyer
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Hilfreiche Bewertungen: 67

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Rezensionen verfasst von
Christoph Meyer "Ekko" (Berlin)
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Transport
Transport
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet., 13. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Transport (Kindle Edition)
Ich kann hier leider gar nichts Neues hinzufügen, alles wurde in meinen Vorgänger-Rezensionen schon gesagt.
'Transport' ist ein ausgezeichnetes Buch, dass meinen etwas eingedörrten Appetit auf Sci-Fi wieder aufgeweckt hat. Eine wirklich gut durchdachte Geschichte, die auch hier und da etwas überraschend daherkommt, ohne aber dem aktuellen Trend, den großen, nicht verhandelbaren Twist am Ende nachzukommen. Vorbehaltlos empfehlenswert, ob man nun Sci-Fi mag oder nicht. Mir persönlich ein wenig zu kurz, aber andererseits auch schön auf den Punkt geschrieben.


Project CARS - [Xbox One]
Project CARS - [Xbox One]
Wird angeboten von Spielparadies Landstuhl
Preis: EUR 12,00

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3 Sterne, mit Hoffnung auf 4 bis 5 Sterne durch Patch., 8. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Project CARS - [Xbox One] (Videospiel)
Was mir sehr gut gefällt sind die Wetter-Progressionen, die Tageszeiteinstellungen und die generelle Liebe zum Detail. Sowas haben wir uns doch alle gewünscht! :-D
Leider muss ich ebenfalls feststellen, dass irgendetwas mit der Steuerung hier nicht stimmen kann. Ich muss kurz vorweg sagen, dass ich bereits die PC-Versionen spielen konnte, und da mit einem 360-Controller durchaus besser zurechtgekommen bin. Die Übersensitivität und auffällige Freudigkeit zum extremen Einschlagen scheint mir irgendwie nicht korrekt zu sein. Zumal sich das auch durch die Sensitivätseinstellungen, Totpunkte etc. nur marginal beeinflussen lässt. Hiermit sei allen angeraten das Controller-Update seitens MS aufzuspielen, ohne soll es ja noch schwieriger sein.
Was mich auch etwas stört, sind die teilweise sehr häufigen und auffälligen Screen Tearings, die Framerate-Einbrüche und die generell nicht sonderlich crispe Grafik. Vielleicht sieht es auf der PS4 besser aus, das kann ich nicht beurteilen. Hier jedenfalls wirkt es oft etwas weich und irgendwie grafisch "unpräzise". Ich hatte schon die 900p im Verdacht, aber andere Spiele sehen mit dieser Auflösung doch etwas knackiger aus. Auch die Farben oder Texturen wirken irgendwie etwas cartoony und sehen generell etwas nach "Spiel" aus. Sowohl Forza 5 als auch Drive Club kommen da recht deutlich besser bei weg.
Ganz stabil läuft das Game auch (noch?) nicht. Ich hatte verschieden kleine Schluckäufe, sowie einen brutalen Komplettcrash, bei dem sogar die gesamte Konsole eingefroren und schließlich neu gestartet ist.
Ansonsten gibt es viele gewöhnungsbedürftige Kleinigkeiten. Die Fahrlinie gibt es nur als komplette Linie, oder gar nicht. (Bei FM5 z.B. kann man sich nur die Bremslinie anzeigen lassen, was irre gut ist, da man Idealline selber finden kann und nur die Bremspunkte vor den Kurven angezeigt werden.)
Auch ist die Bremslinie hier irgendwie seltsam: Es ist nicht wie bei den meisten Rennspielen so, dass man mit einem roten Teil der Linie darauf aufmerksam gemacht wird, doch bitte voll in die Eisen zu gehen und bei gelb Halbgas walten zu lassen, sondern rot hier bedeutet, dass generell zu bremsen ist. Wie stark wird nicht angezeigt, was die ganze Idee ad absurdum führt, denn die anschließend folgende Gas-Markierung hängt von der Intensität der momentanen Bremsleistung ab. Die ich aber ja raten muss! Verrückt.
Um aber noch mal ein paar positive Punkte zu vermerken: Kein Spiel bietet derzeit so tolle Customizations wie PCars und kein Spiel hat derart viele Strecken an Board. Die Anzahl der Autos wurde ja schon von einigen beklagt, aber da sollte man wissen, dass weitere Wagen kommen werden und zwar unentgeltlich als Downloads. Löblich!
Wenn jetzt noch mal Besuch von Patch Adams kommt und der ein paar Dinge ins Reine bringt (Steuerung/Physik und wenn möglich das Tearing beseitigen), dann sehe ich hier irgendwas zwischen vier und fünf Sternen. So bleibt's leider erst mal Mittelmaß.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 9, 2015 5:17 PM MEST


Der Tatortreiniger - Staffel 4
Der Tatortreiniger - Staffel 4
DVD
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich., 10. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Tatortreiniger - Staffel 4 (Amazon Video)
Das deutsche TV war ja bislang nicht für skurrile, kreative oder experimentelle Ausflüge bekannt, weswegen ich wirklich enorm froh bin, dass wir hier ein -für hiesige Verhältnisse- wirklich frisches, manchmal absurdes und teilweise sogar unberechenbares Format bekommen haben, dass, und das ist die weitere gute Nachricht, sich sogar so großer Beliebtheit erfreut, dass in größerem Maßstab weitergedreht wird. Toll, dass es das jetzt auch bei Amazon zu sehen gibt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 20, 2015 1:16 PM CET


Alien: Isolation - Ripley Edition - [PlayStation 4]
Alien: Isolation - Ripley Edition - [PlayStation 4]

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieblingsspiel 2014, 27. Dezember 2014
Ausgezeichnetes Spiel, die bislang "ehrlichste" Alien-Umsetzung. Den Colonial Marines -Vorfall muss man wohl nicht noch mal ansprechen, das war einfach ein gutes Beispiel für eine Spiele-Adaption aus wohl hauptsächlich monetären Gründen ohne großes Verständnis für das, was das Gefühl "Alien" und das Universum ausmacht. Quasi das komplette Gegenteil von diesem Spiel: Der Entwickler, Creative Assembly, trug seinen Vorschlag ein Alien-Spiel von "Fans für Fans" zu gestalten an SEGA heran, weil sie große Alien-Fans waren und sich immer eine würdiges Spiel dazu gewünscht haben.
Mir persönlich gefallen Spiele mit dichter Atmosphäre, die mich ganz in ihre Welt saugen und nicht mehr loslassen. Dafür kann ich dann auch viele Sachen verzeihen. Wer nämlich Schleichen, Warten, Lauschen, Verstecken und Überlegen in Spielen nicht so mag, sollte sich evtl. erst mal Videos zu Alien Isolation ansehen, denn obschon es auch viel Action gibt, ist dies eher ein Explorations-Spiel mit starkem Survival-Touch. Man erkundet die (wunderschöne) Station, versucht dabei leise und bedachtsam vorzugehen und etwaige Gegner (Alien, Androiden, Menschen) mit diversen Verteidigungs- und Ablenkungsmechanismen abzulenken / abzuschütteln. Die Steuerung ist maßgeschneidert, das Crafting funktioniert gut, die Optik ist hinreissend (hoch aufgelöste Texturen, viele liebevolle Details, atmosphärische Umsetzung) und der Sound ist fantastisch. Nach einer Weile erkennt man instinktiv an gewissen Geräuschen, wo die Bedrohung sich befindet, wie weit entfernt und wer sie ist, ob sie einen schon verfolgt oder nur zufällig in der Nähe ist. Toll! Die vielen kleinen Audiologs und Texteinträge sind optional und belasten nicht, haben mich aber immer äußerst gut unterhalten und die Geschichte weitergestrickt. Das Spiel ist auch saftig lang, mein erster Durchgang hat etwa 20 Stunden gedauert, der zweite noch länger, da ich auf einem höheren Schwierigkeitsgrad gespielt habe, was für Menschen mit Ausdauer durchaus zu empfehlen ist. Die Gegner sind viel aufmerksamer und hartnäckiger, was das Gefühl der Bedrohung noch intensiver, das Verstecken in Schränken, unter Tischen, das Schleichen und Warten aber auch häufiger macht. Man kann jedoch auch jederzeit den Schwierigkeitsgrad anpassen, sollte es doch mal zu knackig sein. Wer also mit dem Abhandensein von Horden von Gegnerscharen und passenden Vernichtungswaffen und stattdessen mit einem defensiveren Spielprinzip und richtig viel Survival-Horror-Feeling und Liebe zum Alien-Universum klar kommt, der ist hier goldrichtig. Das bislang beste Alien-Spiel und eine tolle Liebeserklärung an die Filme (speziell den ersten). Das beste Survival-Spiel der letzten Jahre.


Moving At Breakneck Speeds
Moving At Breakneck Speeds

5.0 von 5 Sternen Große Überraschung., 13. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moving At Breakneck Speeds (MP3-Download)
Was für ein Album. Gerade hier bei Amazon via mp3-Download gekauft, was an sich zwar gut geklappt hat, mich aber irgendwie haptisch immer etwas leer fühlend zurücklässt - nur mp3s sind mir irgendwie etwas zu wenig in der Hand / im Regal. Ich denke, ich werde mir das Vinyl dazu noch als nahendes eigen-Weihnachtsgeschenk ordern. Zumal die drei Jungs von UD sich den Doppelkauf mit dieser Scheibe wirklich verdient haben.
Moving At Breakneck Speed ist so ziemlich die Manifestation dessen, was an HipHop geil ist: FUNK in den Beats, dass es von der Decke trieft, furztrockene Bassfundamente, MPC-crunch, kratzig-James-Brownige Bläsersätze, mal schnell mal langsam, frische Samples, bei denen ich mich wirklich frage, wo die ausgegraben wurden, Texte, deren lyrisches Spektrum weit gefächert ist und mit interessanten Beobachtungen zu Mensch und Planet ebenso wie mit überraschend humorvollen Inhalten und Skits gesäumt ist.
Die beiden MCs kommen immer sympathisch und glaubwürdig rüber, und vor allem wird man den Eindruck nicht los, dass das Schreiben der Platte einen Heidenspaß gemacht hat... Es gibt so viele witzige, energetische und überraschende Momente auf dem Album, dass ich nur empfehlen kann, sich das Ding zum ersten Mal in Ruhe auf dem Sofa mit Kopfhörern oder einer guten Anlage ganz genüßlich und ohne Unterbrechung zuzuführen. Die schiere Reichhaltigkeit des Albums erstaunt mich wirklich immer wieder. Produktion, Raps, alles auf höchstem Niveau. Wirklich geil finde ich auch diesen Konzept-Album-Anspruch - es geht um das Thema Geschwindigkeit (-Überraschung-), das ständige auf-Tour-sein und das generelle Lebenstempo. Dies wird aber nicht sozialkritisch messend oder sonstwie fingerzeigend ausgeführt, sondern im eigenen Kosmos gelassen und mit viel Esprit durch das Album gezogen. Man merkt wirklich, dass sie ein großes und großartiges Album machen wollten - meiner Meinung nach das Opus Magnum von Ugly Duckling.
Wer auf funky Samples, alten HipHop und Conscious-Rap steht oder einfach nur eine definitiv gemüteraufkochende Partyscheibe sucht, der greift hier zu und unterstützt die größte der kleinen HipHop-Combos. Übrigens auch Fans der Beastie Boys empfohlen, die ihren Katalog erweitern wollen. Die internen Battle-Raps gibt es hier genauso wie die liebevolle Sampleverwurstung der Beasties.


Max Payne 3 (uncut) [PEGI]
Max Payne 3 (uncut) [PEGI]
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 11,35

15 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend einfallslos und monoton, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Max Payne 3 (uncut) [PEGI] (Videospiel)
Ich hatte mich eigentlich drauf gefreut, Rockstar-Titel haben bei mir so eine Art Vertrauensbonus-Abonnement.
In meinen ersten Momenten mit Max Payne 3 freute ich mich über den interessanten, wenn auch etwas überkandidelten erzählerischen Stil, die erwartet gelungen-knittrige Darstellung des Protagonisten und die ansehnlichen, wenn auch nicht bahnbrechenden Cutscenes. Das Tutorial bringt einem recht fließend die wichtigsten Manöver bei und ehe man's sich versieht steckt man schon im Spiel. Wo wir bei meinem Problem wären. Vielleicht bin ich zu alt für sowas geworden oder ich habe zu viel erwartet, woran es auch liegen mag, die anfängliche Euphorie der ersten Stunde wich nach und nach dem Gefühl, dass es irgendwie nicht weiter geht. So gut das alles anfing, so langweilig wurde es dann spätestens nach Stunde drei in Herrn Paynes Gesellschaft. Es passiert einfach nix mehr. Ich baller mich immer weiter durch Gegnerscharen und verfolge den halbwegs spannenden, aber auch schon zig Male so dargestellen Plot und frage mich, ob es noch mal irgendwann abwechslungsreicher wird. Die Bullet-Time-Moves werden schnell langweilig und tragen bei mir eher zu einem "schon wieder"-Erlebnis bei, das den Spielfluß mehr stoppt als pusht, die Action ist anspruchsvoll aber die Art von Action, die sich einfach nicht weiter entwickelt und einfach weiter "druchläuft". Teilweise stellte sich für mich hier schon so ein Rail-Shooter Erlebnis ein, ich bin irgendwo in Deckung, springe hervor, erwische ein, zwei Gauner, gehe in Deckung, Bullet-Time-Move von hinter der Ecke, laufen zum nächsten, ballern und immer so weiter. Es ist wie eine leicht erweiterte GTA 4-Ballermission, bloß dass nix weiter passiert. Es kommt nix neues dazu, es verändert sich nichts Gravierendes. Da das Spiel ja viele gute Bewertungen bekommen hat, vermute ich mal, dass es sich hierbei (-mehr als bei anderen Spielen, die ich kenne-) um eine extreme Typ-Frage handelt. Kommt ihr mit den beschriebenen, sehr simplen Mechaniken klar, oder wünscht ihr euch ein wenig mehr von einem Spiel? Ich hatte zum Beispiel mit Batman Arkham City den Spaß meines Lebens, was ja auch ein gänzlich anderes Konzept ist, aber auch da gefielen mir die Action-Einlagen besser, als hier das ganze Spiel. Es ließ sich einfach mehr rausholen. Mehr Moves, mehr Möglichkeiten zur Deckung, zum Ausschalten oder Verwirren der Gegner, etc., deutlich kreativer.
Max Payne 3 hätte meiner Meinung nach noch ordentlich Arbeit vertragen können. Grafik und Sound sind solide, aber ebenfalls nicht Rocksteady-Niveau.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 27, 2012 3:54 PM MEST


The Dirtchamber Sessions Vol.1
The Dirtchamber Sessions Vol.1

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutatenliste der alten Prodigytracks und nebenbei unerhört guter Retro-Mix, 9. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: The Dirtchamber Sessions Vol.1 (Audio CD)
Hab ich mir damals selbstredend direkt bei Erscheinen gekauft und liebe diese Scheibe immer noch.
Ich war damals der totale Prodigy-Fan und dies ist meiner Meinung nach die letzte richtig gute Prodigy-Veröffentlichung.
Die letzten beiden Alben (AONO und IMD) finde ich mäßig bis gut, aber nicht mehr bahnbrechend und vor allem nicht vor KReativität und intelligenter Sample-Verbrezelung berstend, wie es die ersten drei Album waren UND: Dieses Mix Album.
Extrem kreativ zusammengesetzt, wild, aber dennoch methodisch.
Wer sich immer fragte, wovon sich Prodigy so haben inspirieren lassen, denen sei hiermit das Rezeptbuch zu Liams 90-er Sound die Hand gelegt. Ich höre dieses Album immer noch sehr gerne, da sich einfach auch meine präferierten alten Tunes darauf wiederfinden. Wer sich am liebsten mit Dingen wie Minimal und reduzierter Musik auseinenander setzt und für alten HipHop, Electro, frühen Tekkno und jungen BigBeat oder "oldskool"- und genereller Sample-Kultur nichts übrig hat, der möge einen 450m weiten Bogen um dieses Album schlagen. Diese Platte ist "Maximal" und eine Lehrstunde in gutem oldskool-Geschmack und außerordentlichen DJ-Skills.


Hot Sauce Committee Part Two [Explicit]
Hot Sauce Committee Part Two [Explicit]
Preis: EUR 9,29

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie ist das möglich? Frisch und Oldskool zugleich?, 7. Oktober 2011
Die Beasties verfolge ich seit meiner frühen Schulzeit (-zwar nicht seit den 80ern aber immerhin seit anfang der 90er), was mir persönlich reicht um behaupten zu dürfen, ich bin mit ihnen aufgewachsen.
Hello Nasty und speziell der Track "Intergalactic" schienen mir schon leicht eingeschlafen und wenn auch immer noch extrem funky und roh, war doch leicht die Luft raus.
Klar, auf sehr hohem Niveau, aber eben etwas angestaubt.
Daher war ich den Beasties immer dankbar, wenn sie etwas gemacht haben, was man als nächsten Schritt nicht erwartet hätte. Da kamen zwischendurch zwei Instrumental-Alben raus (-die ich zu den besten HipHop-Instrumental- / Funk-Scheiben zähle, die ich kenne), es gab ein komplettes Album als Accapella zum freien Download etc.pp.
To the five boroughs hat mir persönlich ob der irgendwie ungewohnt ernsten und für diese Gruppe schon fast zu seriösen Texte etwas unberührt gelassen und auch die Musik hinter den Raps selber war nicht so enorm kreativ. Dann kam mit dieser Scheibe aber der unerwartete Hammer: Unglaublich frisch klingender Sound, der in Wirklichkeit eine zweite Pauls Boutique sein könnte. Die Synthies knarzen, die Drums schreddern, die Stimmen sind verzerrt, alles ist roh und doch kontrolliert, extrem gut arrangiert und die Texte sind witzig wie eh und je. Die Jungs klingen weder müde noch kreativ ausgebrannt. Das Geilste ist das 20-30 minütige Video, das zum Album produziert wurde. Ist wahrscheinlich extrem geschmackssache, aber ich hab mich köstlich amüsiert und fand' den Humor herrlich absurd und Beasty-Boys'esque.

Das auf dieser Platte die Hits fehlen mag wohl sein, was aber überhaupt nicht stört, weil so ziemlich alle Tracks vor Funk triefen und hohen Wiederhörwert besitzen.
Die besten Momente sind für mich Nonstop Disco Powerpack, Too Many Rappers und Lee Majors Come Again.
Das komplette Album lässt sich in eins durchhören, und ich hab das Ding nicht selten einfach noch mal von vorne gestartet.

Was für eine schöne Überraschung, nachdem mich doch nahezu alle meine musikalischen Kind- und jugendheitshelden (Chemical Brothers, Prodigy, Fatboy Slim, G'n'R uvm.) mittlerweile enttäuscht haben, sind die Beastie Boys diejenigen, die bis jetzt am konstantesten kreativen, sehr musikalischen und sich nicht wiederholenden Output geliefert haben, ohne dabei zu sehr in Experimenten unterzugehen. Mag daran liegen, dass nur die Beasties klingen, wie die Beasties. Da hat bislang einfach noch niemand ihren Platz eingenommen.

Ziemlich klare Sache - wer Sachen wie Pauls Boutique, Check Your Head etc. mochte, der wird hier nicht nur voll auf seine Kosten kommen sondern auch überrascht sein, wie sehr man sich auf seine Wurzeln besinnen kann ohne dass es forciert wirkt.


Mantona Scout Dreibeinstativ (inkl. Kugelkopf mit Schnellwechselplatte)
Mantona Scout Dreibeinstativ (inkl. Kugelkopf mit Schnellwechselplatte)
Wird angeboten von KÖSTER MÜNSTER
Preis: EUR 49,00

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stabiler Stinker, 2. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf den ersten Blick ein tolles Stativ:
Stabil, wertig, günstig.

Bei meinem Exemplar gab es leider zwei Problemchen.
Zum einen war der Kugelkopf irgendwie vergriesnaddelt, er ließ sich von Anfang an nie wirklich feststellen, so dass die aufmontierte Kamera immer schon nach wenigen Sekunden traurig den Kopf hängen ließ.
Daran war nix zu machen, es schein sich einfach um einen (offensichtlich seltenen) Materialfehler zu handeln, denn weder das in anderen Rezensionen beschriebene Anziehen der Feststellschrauben noch mehrmaliges Auseinanderbauen und wieder Zusammensetzen konnten den Mechanismus dazu veranlassen ordentlich zu arretieren.

Das zweite Problem ist leider nicht nur das meines Exemplares, sondern betrifft scheinbar alle Mantona-Stative dieser Serie:

Es stinkt wirklich barbarisch.

Da ich viel in alten Gemäuern und Fabriken fotografieren gehe, bin ich barbarischen Gestank gewohnt und würde mich nicht als nasalen Zimperling beschreiben, aber von der Gummi-Ummantelung des Mantona-Stativs habe ich wirklich Kopfschmerzen bekommen, wenn ich längere Zeit mit ihm in einem Raum verbracht habe.

Ich hab's hoffnungsvollerweise erst mal ordentlich auf dem Balkon ausdünsten lassen, aber das hat nur wenig geholfen.

Ich wäre bereit gewesen, dass Stativ zu behalten und einfach einen neuen Kopf aufzumontieren, aber dieser ziemlich sicher gesundheitsgefährdende Geruch ist für mich klares Ausschlusskriterium.

Wirklich schade, denn das Ding ist der beste Kompromiss aus Stabilität, Robustheit, gutem Kopf und Gewicht, den ich in dieser Preisklasse je gesehen habe.
Ich hoffe, Mantona bekommt das noch mal mit und baut eine neue Serie mit etwas gesundheitszuträglicherem Schaumstoff.


Justice - Cross Symbol
Justice - Cross Symbol
Preis: EUR 8,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of '07, 17. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Justice - Cross Symbol (Audio CD)
Fand die Scheibe von anfang an ziemlich gut, musste mich aber dennoch über zwei, drei Wochen hinweg reinhören und bin mittlerweile völlig hinfortgeblasen.
Knarzt wie nichts Gutes, dabei dennoch ziemlich gut arrangiert und läuft sound-ästhetisch einfach ziemlich gut durch. Dass die 80er mal cool werden... sowas...
Ansonsten kann man die beiden wirklich wenig mit Daft Punk vergleichen, denn die waren eher housig, wohingegen Justice mehr richtg. Elektro gehen, verbreaktere Beats haben, 80er-Drummachine-Sounds und way too much Snare-action loslassen, als dass man hier noch von House sprechen könnte. Wurde auch schon als NuRave tituliert... Wie auch immer, die beiden seltsamen Franzosen haben hier mein persönliches Lieblingsalbum des Jahres 2007 hingelegt. Es knarzt, störsoundet und bollert ohne dabei die Gewichtung von schönen oder mitreissenden Melodien zu nehmen.

Unglaubliche Unglaublichkeit.


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