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Beiträge von Bernhard Gies
Top-Rezensenten Rang: 2.916.680
Hilfreiche Bewertungen: 33

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Rezensionen verfasst von
Bernhard Gies (Trier)

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Red Line - Mozart (Hornkonzerte)
Red Line - Mozart (Hornkonzerte)
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 99,99

5.0 von 5 Sternen Einspruch, 20. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Red Line - Mozart (Hornkonzerte) (Audio CD)
Ein wenig zu glatt? Langweilig? Musikalisch angenehm - auch das noch? Diese Einschätzung ist ein wenig oberflächlich. Mir haben diese Horn-Konzerte, die ich in einer Arztpraxis in Endlosschleife gehört habe, dermaßen gefallen, daß ich sie unbedingt haben muß. Allerdings nicht zum Preis von 99,99 €. Ein wenig zu teuer. Daher bin auf gebraucht ausgewichen: ganze 4,65 €. Ich freue mich schon auf den Briefträger.
Bernhard Gies, Amateur, Trier.


1000 Jahre Schloß Malberg -  500 Jahre Andrea Palladio: Symposion Schloß Malberg 2008
1000 Jahre Schloß Malberg - 500 Jahre Andrea Palladio: Symposion Schloß Malberg 2008
von Bernhard Gies
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Palladio in der Eifel, 23. November 2010
1000 Jahre Schloß Malberg - 500 Jahre Andrea Palladio

lautet der Titel eines Buches, mit dem der Förderverein Schloß Malberg die Referate seines erfolgreichen zweitägigen Symposions auf Schloß Malberg in der Eifel wiedergibt. Zehn fachlich anerkannte Referenten aus allen Teilen Deutschlands, aus London und aus Philadelphia sind im Oktober 2008 der Schloßgeschichte, den aktuellen Restaurierungs-Arbeiten und vor allem der besonderen Stilgeschichte des Schlosses nachgegangen. Anlaß zu diesem Symposion war das Zusammenfallen zweier Jubiläen: aus dem Jahre 1008 stammt der erste urkundliche Nachweis über das Schloß durch die Gesta Treverorum der Trierer Mönche von St.Matthias, aufbewahrt in der Stadtbibliothek Trier, und 1508 wurde Andrea Palladio geboren, jener berühmte italienische Renaissance-Architekt, der die Architektur beinahe der ganzen Welt maßgeblich beeinflußt hat und noch immer beeinflußt. Seine Stadtpaläste in Vicenza, seine Kirchen in Venedig und vor allem seine Landvillen im venezianischen Hinterland wurden stilbildend für die kommenden Jahrhunderte. Seine 1570 erschienenen Quattro Libri dell' Architettura wurden sehr frühzeitig in verschiedene Sprachen übersetzt und fanden enorme Verbreitung in der alten und neuen Welt. Von Palladios Stil beeinflußt wurde 1709 auch der Neubau von Schloß Malberg nach den Plänen des venezianischen Architekten Matteo Alberti. Schloß Malberg in der Eifel ist ein frühes und in der Region einmaliges Beispiel des Palladianismus in Deutschland und wurde daher anerkannt als ein Denkmal von besonderer nationaler kultureller Bedeutung.

Aus dem Inhalt des Buches, das in attraktivem Design mit 184 Seiten im Format 18 x 24 cm aufwartet und mit 168 meist farbigen Abbildungen illustriert ist: Zur Genealogie eines Schlosses / Die Restaurierungsmaßnahmen / Matteo Alberti: der Architekt des Neuen Hauses / Andrea Palladio: Person und Werk / Die 4 Bücher der Architektur / Die Villen des Veneto / Palladianismus in Amerika / Zur Entstehungsgeschichte des deutschen Klassizismus / Palladio heute / Palladio: Retter der Baukultur? / Die neuen Palladianer.
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Ein Musicalisches Opfer (Bwv 1079)
Ein Musicalisches Opfer (Bwv 1079)
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen aus der Sicht des Amateurs, 9. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Ein Musicalisches Opfer (Bwv 1079) (Audio CD)
Das kann da so nicht stehen bleiben, was der zweifellos sehr sachkundige Musikmann aus Basel schreibt - sicher auch zu Recht schreibt. Die 2009 erschienene Aufnahme ist der Mitschnitt eines 2005 erlebten Konzerts in der romanischen Klosterkirche Niederehe in der Eifel. In derselben Kirche entstand auch die beinahe schon legendäre Einspielung der Kunst der Fuge durch den ehemaligen Professor der Folkwang-Musikhochschule Gerd Zacher auf der mitteltönig gestimmten Balthasar-König-Orgel von 1715. Der jetzige Live-Mitschnitt ist hörbar nicht im Studio entstanden, die starke Resonanz im Altarraum der Kirche läßt die Einzelstimmen manchmal etwas scharf hervortreten. Entscheidend ist der musikalische Eindruck, die Lust am Spielen der vier wirklich hervorragenden jungen Mitspieler, das Wechselspiel und einander-zuwerfen der Themen zwischen Flöte, Violinen und Cello und die Stringenz der Aufführung von den diversen vorbereitenden Canons hin zur Synthese in der großartigen viersätzigen Triosonate. Zacher hat Bachs bruchstückhaft überliefertes Notenmaterial kongenial für die verschiedenen Instrumentalstimmen eingerichtet - sicher nicht die allein seeligmachende Version, aber eine mögliche, vielleicht auch musikwissenschaftlich begründbare mit sehr viel Raum für wunderbare Improvisation, auch und gerade am Cembalo, das über weite Strecken klar und schön im solo-Spiel zu hören ist. Wen kümmert es, daß kein Metronom zur Seite stand? Gelegentlich abrupte Tempoverlangsamungen oder manchmal gar ein Ende "in der Luft" (wie bei der Kunst der Fuge) weisen nur auf die rudimentäre Notenüberlieferung hin.
Alles in allem: eine strukturierte Aufführung, die die Direktheit und Authentizität einer lebendigen Live-Aufnahme vereint, Musikalität, Spontaneität, Atmosphärisches. Vier hochtalentierte junge Musiker, präsentiert und mit langem Atem wunderbar am Cembalo geführt von einem Altmeister der Kontrapunktik. Absolute Kaufempfehlung!
Bernhard Gies, Trier, November 2010


Chopin
Chopin
Preis: EUR 6,97

28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen atemberaubend, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Chopin (Audio CD)
Vorab: diese CD ist atemberaubend! Die 1000. Chopin-Einspielung? Vom neuen Shooting Star am Pianistinnen-Himmel? Etuden, Mazurken, Nocturnes, Walzer, Ballade, Fantasie: Chopin querbeet? Alles Unsinn. Die Pianistin breitet die Klangvielfalt dieses Komponisten in klug ausgewählten Stichproben vor uns aus, und sie hat Anspruch darauf, daß ihr Spiel selbst gehört und beurteilt wird, auch ohne Seitenblicke auf ihre zweifellos ansprechende Erscheinung oder die Marketing-Überlegungen des Labels im Chopin-Jahr. Hier wird uns ein völlig neuer Chopin geschenkt: nicht die sattsam bekannte Schmusemusik für Verliebte, keine Salonmusik, sondern ein Chopin der ungeahnten Klangvariationen und Ausdruckstiefen. Ganz leise, wie von Ferne, kommen die Töne an, hingehauchte Akkorde an der Anschlagsgrenze verharren schwebend im Raum und warten darauf, virtuos entwickelt, sich überschlagend und stolpernd in unser Herz zu wühlen, wo wir ihnen nachhorchen und Zwiesprache mit ihnen halten und sie mit uns. Der verschiedene Charakter der Stücke vermittelt die ganze Bandbreite Chopin'scher Farbenvielfalt. Vom nur hingehauchten, gerade noch hörbaren Luftzug bis zur gewaltigen Klangkaskade. Über Spieltechnik brauchen wir hier nicht zu reden, sie ist einfach da, zu 100 %. So selbstverständlich gespielte Triller, die wie ein einziger Ton sind, und so wahnsinnig schnelle Läufe und Akkordfolgen, perfekt gespielt, habe ich lange nicht gehört. Sie werden mit absoluter Sicherheit angeschlagen, sind wie selbstverständlich, sodaß sie uns die Technik eigentlich völlig vergessen machen. Jenseits aller stupender Klavieristik geht es aber um Inhalte. Perlende Läufe leiten über zu versunkenen Landschaftspanoramen, man assoziiert Bilder, die "Fantasie" geht mit uns durch in ein abwechslungsvolles Traumland, wo die Schattenfiguren vor unseren Augen ein freies Eigenleben führen. Aus einem einfach vorgetragenen Thema öffnen sich wie Blüten nacheinander immer neue Bilder in einer anderen Tonart, eine Blüte entspringt aus der anderen und hat ihre eigene Farbe, schließlich finden sie alle zu einem Marsch zusammen, der kurz darauf wieder in Einzelbilder zerfällt, die ihr eigenes Spiel treiben - großartig, dieser Chopin! So bewußt habe ich ihn noch nie gehört. Ungemein fesselnd! Hier wird Chopin für uns neu erschlossen: perlende Melodiosität, zugleich Ernsthaftigkeit, Ausdruckstiefe, Farbenreichtum, Nuancierung. Von daher handelt es sich nicht einfach um die 1000. Einspielung, sondern um eine absolut neue Einspielung. Künstlerische Perfektion am ganz oberen Level, und das von einer gerade mal 24-jährigen Pianistin. Man wünschte sich weitere Chopin-Aufnahmen von ihr, z.B. die weniger geläufigen Sonaten. Wenn da nicht noch so viel Anderes von ihr vorstellbar wäre, z.B. Schubert.
Dies SONY-CD ist hochgradig gelungen und daher voll legitimiert. Sie ist auch etwas für Musikenthusiasten, in deren Platten- und CD-Sammlung Chopin mit den vielfach bekannten Starspielern schon reichlich vertreten ist. Sie eignet sich darüber hinaus hervorragend zum Verschenken an Leute, die sich neue Musikhorizonte eröffnen wollen.
Bernhard Gies, Trier, 16.Februar 2010
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 22, 2011 12:53 PM MEST


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