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Rezensionen verfasst von
Any

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Dark Destiny (Dark Canopy 2)
Dark Destiny (Dark Canopy 2)
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter, schlimmer, schöner Abschluss nach Band 1., 4. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Destiny (Dark Canopy 2) (Kindle Edition)
Wie schon zu Band 1 Geschrieben, ist die Welt, deren Umschreibung und auch die Gefühlswelt der beiden Hauptakteure noch immer fantastisch gemacht. Auch hier hatte ich keine Probleme, darin einzutauchen ... ok, ich war aus Band 1 noch nicht wirklich aufgetaucht und bin gleich drin geblieben in der Dunkelheit ^.^

Die Geschichte selbst nimmt hier einen anderen Lauf. Spielt sich das meiste aus Band 1 in der Umgebeung der Rebellen und der Herberge der Soldaten ab, so wird das Umfeld jetzt vergrößert, in dem Joy ihren Clan verlässt und erst einmal einen anderen Weg sucht. Zu viel darüber kann man jetzt nicht sagen, ohne mehr Inhalt rauszuhauen.
Bemerkenswert finde ich auch die Beschreibung vor ihrem Aufbruch aus der Clan-Behausung. Damit habe ich am meisten gehadert, aber sie letztlich doch für logisch befunden.
(ACHTUNG SPOILER: Joy liebt Neél und wird mit dessen Tod konfrontiert, an dem Matthiel maßgeblich Schuld trägt. Ich habe eine ganze Weile überlegt, wie sie - trotz Leiden und Wut und all dem beschriebenen - in seiner Nähe und der Näher der "ignoranten" Menschen sein kann, ohne Amok zu laufen. Zu verstehen, warum sie so auf einen Percent reagieren, ist klar, aber macht es für sie dennoch nicht besser. Schließlich ergaben sich nach den ersten erfolglosen Fluchtversuchen auch wieder genug Situationen, in denen sie hätte fliehen können. Doch im Grunde ist sie allein, der Winter das sichere Todesurteil ohne einen Clan, die Rückkehr in die Stadt ungewiss und ohne Neél sicher unerträglich ... nach ein bisschen Grübelei glaube ich, dass ihr Verhalten wirklich sinnig ist. Sonst hätte sie sich auch gleich umbringen können, anstatt in den Schnee hinaus zu fliehen. Aber das wäre nicht Joy und nach und nach kristallisierte sich ja ein ganz anderes Ziel heraus. SPOILER ENDE)

Ich bin über nichts in diesem Buch gestolpert, was mich aus meiner Rolle als stummer Beobachter herausgebracht hätte.

Einen halben Punkt abziehen würde ich für die letzten Kapitel, in welchen sich neue Lebenswege auftun. Auch sie waren gut beschrieben, aber irgendwie ehlte es mir da an genau der bisher perfekten Atmosphäre, um mich besser einzufühlen. Dabei meine ich weniger Joys Standpunkt. Die ist ja im Grunde "angekommen". Eher das ... Drumherum :o)

Das Ende wiederum hat mir sehr gefallen! Weil es nicht gut ist. Weil es auch nicht schlecht ist! Weil es schlichtweg zur Situation passt. Meine Güte, hab ich danach betrofen rumgehockt!
Das wirkt eine ganze Weile nach. Aber im Grunde ist es genau das, was diese Situation ausmacht. Verzweiflung und Hoffnung zugleich. Das Buch ist zu Ende, die "Geschichte" nicht, so wie auch nach jeder dunklen Stunde im Leben das Leben selbst noch nicht zu Ende geht. Alles was bleibt, ist Weitergehen. So würde es eben im realen Leben sein und das macht das Buchende auch greifbarer, wirklicher, als alles, was ich mir als Ende vielleicht lieber gewünscht hätte.

Mein FAZIT ist, dass beide Bücher sehr tief au mich gewirkt haben und sich etwas aus Ihnen unter der Haut festgesetzt hat, was ich nicht wieder abschütteln kann und mag. Die beiden gelesen zu haben war definitiv keine Zeitverschwendung, vielmehr eine Bereicherung! Das wird mir - gerade auch wegen dem Ende - noch lange nachhängen.

LESEEMPFEHLUNG für Dystopiker, Hoffnungsträger, Abenteurer, Liebende, Endtäuschte, Philosophen, Kämpfer, Träumer und Leute, die mal ganz weit von der Realität flüchten wollen (und dann mittendrin vom Buch hochschauen und sich erst einmal orientieren müssen)


Dark Canopy
Dark Canopy
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So viel Atmosphäre!, 4. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Canopy (Kindle Edition)
Da der Klappentext mich interessierte, hab ich es schon vor einiger Zeit auf meine Leseliste gepackt, aber erst jetzt nach Empfehlung angegangen ... und bereut, warum ich so lange damit gewartet habe!
3 Minuten nach dem Ende des ersten Bandes hatte ich Band 2 auf dem Kindle und ihn auch nach 2 Tagen fertig. Als Info, für diejenigen, die (wie ich) wegen dem Zweiteiler eher Argwohn haben: ich hab es eher wie ein langes Buch hintereinander weggeschnieft.

Ich habe selten etwas gelesen, bei dem man so derart in die Umwelt hineingezogen wird, wie hier. Das liegt an der großartigen Beschreibung der Welt und auch der Geschehnisse. Dabei wird, trotz der ungeheuten Dichte an Informationen, nicht übertrieben, so dass man das Gefühl hätte jeden Schnipsel beschrieben zu bekommen. Es bleibt genug Spielraum für das eigene Vorstellungsvermögen, so dass am Ende ein allumfassendes Bild entsteht, als stünde man mitten in der Welt.
Was noch viel "schlimmer" ist, man kann sich so sehr einfühlen. Dieses Buch ist dystopisch und somit bleibt einem keine Wahl, außer mitzuleiden, zu hungern, traurig zu sein, Angst zu haben ... und dennoch nie genug davon bekommen zu können. Ich finde das berühmte "show - don't tell" hier genial umgesetzt. Es gibt kein simples "Ich habe Angst, das da ist gruselig.", sondern Umschreibungen dazu, bei denen man selbst einen Kloß im Hals bekommt ind froh ist, wenn man irgendwo zusammengekuschelt und in Sicherheit liegt.

Joy ist eine großartige Protagonistin, der man alle Handlungen abnimmt. Alle Passagen, an denen sie entweder sehr geradlinig oder eben -durch die Neuerungen in ihrem Leben- sehr verwirrt ist, sind völlig nachvollziehbar. Sie ist ja auch noch so jung und musste schon als Kind erwachsen sein. Das macht einen eben etwas ... nennen wir es mal verschroben. Dadurch begleitet sie durch das harte, entbehrungsreiche Leben, das sie bisher hatte, auch immer eine gewisse Distanz zu Dingen (und Personen). So wie Jennifer Benkau sie jedoch geschrieben hat, sieht man, das unter der Haut dieser Kämpferin eine Menge Gefühl brodelt.
Sie ist stark, aber nicht Supergirl, sie ist clever, aber nicht allwissend, sie hat eine Menge Gefühl, ist aber nicht schnulzig oder übertrieben pathetisch. Gelegentlich hadert sie mir zu sehr an ihrer eigenen "Schuld", um sich dann danach trotzdem recht schnell wieder aufzuraffen. Ich denke aber, das ist relativ zu sehen. Glaubhaft finde ich sie auch damit noch allemal.

Neél ist verschlossener und durch die andere Schreibperspektive nicht so intensiv beschrieben. Aber ich denke auch hier wurde das richtige Mittel benutzt, um mit diesem Charakter eine Geschichte zu erzählen. Schließlich ist er ein Kämpfer, kurz vor seiner Kriegerweihe und somit ist es viel besser, seine Gedanken und Gefühle durch Handlungen wirken zu lassen, als in seinen Kopf hineinzusehen. Sich in ihn und sein Handeln hineinzudenken, gelingt zu jeder Zeit. Ich finde, es ergibt sich eine ausgewogene Mischung zwischen Joys Empfindungen und wie Neél mit seinen Taten und Worten darauf reagiert. Und nachdem Neél zu Anfang logischerweise verstockter reagiert, redet er später mehr/offener mit Joy und wird dadurch ebenso besser einzuschätzen.

Die Story wird stetig vorangetrieben. Es fällt mir schwer, jetzt genau DIE Peak-Situation herauszugreifen. Ich würde sagen, das Niveau ist jeder Zeit angespannt gehalten und hat mehrere Spitzen (Schreckmomente oder auch absolute Tiefpunkte im Leben der Charaktere). Das hält ständig bei der Stange. Ich würde sagen, es entspricht damit nicht einer Anfang-Höhepunkt-Schluss-Handlung. Dazu kommt eben, dass es ein Zweiteiler ist. Damit endet der erste Teil mitten drin, noch dazu mit einem quälenden Paukenschlag. Es gibt Kapitel, bei denen man das Ende liest, danach beruhigt schlafen geht und am nächsten Tag weitermachen will ... das Ende von diesem Band gehört definitiv nicht dazu!

Die Auflösung von vielen Dingen geschieht natürlich erst in Band 2, aber das bewerte ich dann wohl dort weiter ... :o)

LESEEMPFEHLUNG für Dystopiker, Hoffnungsträger, Abenteurer, Liebende, Endtäuschte, Philosophen, Kämpfer, Träumer und Leute, die mal ganz weit von der Realität flüchten wollen (und dann mittendrin vom Buch hochschauen und sich erst einmal orientieren müssen)


Phantasmen
Phantasmen
von Kai Meyer
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die etwas andere Geistergeschichte., 25. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Phantasmen (Gebundene Ausgabe)
Das Buch sprang mir damals beim Stöbern auf der Leipziger Buchmesse ins Auge. Witzigerweise genau deshalb, weil das Cover weder quietschbunt, noch blendend weiß ist. Da ich noch dazu ein Klappentextleser bin, hab ich sofort angebissen, weil es nach etwas Neuem klang. Und "Anderes" auf dem Buchmarkt zu werfen, ist nun wirklich ne schwere Aufgabe. Meiner Ansicht nach ist es geglückt! Ich würde es eher der SciFi zuordnen. Es erinnert zudem mehr an die Auflösung eines Kriminalfalles als an eine Abenteuergeschichte.

Wundervoll hervortun konnte sich auch der Fakt, dass es ein alleinstehendes Buch ist. Die Worte, "der Auftakt zu einer spannenden Reihe", sorgen mittlerweile bei mir dafür, dass ich Bücher blitzartig wieder ins Regal werfe, als hätten sie Feuer gefangen.

Die gebundene Ausgabe selbst bzw der Schutzumschlag ist schön gestaltet. Das Papier dick genug und auch die Schrift ist in einer lesefreundlichen Größe.
Die Kapitel sind angenehm kurz und jedes endet mit seinem eigenen kleinen Cliffhanger, so dass man sich leicht zum nächsten Kapitel animieren kann.
Für mich war es der erste Kai Meyer (wie gesagt, Klappentextleser, gezielt nach Autoren suche ich selten). Irgendwie hab ich bisher erfolgreich um ihn herumgelesen XD

Der Inhalt des Buches hält, was die Kurzangabe verspricht. Alles ist spannend und fast ohne Atempause verpackt. Die Geschichte hat einen roten Faden und selbiger wird trotz umfassender Beschreibung der Reise und der Mitreisenden kaum verlassen. Es ist erfrischend, dass die Handlung für sich selbst wirken kann und nicht 30 Nebenstränge bis zum Finale mitschleppt.

Am meisten hervorheben möchte ich jedoch die Sprache. Der Wortschatz ist zum Niederknien. Es ist atmosphärisch dicht geschrieben mit wundervollen Beschreibungen und Wörtern, die ich leider selten zu lesen bekomme und noch weniger höre. Es scheint, als sei jeder Satz ein Kleinod, in dem jedes einzelne Wort liebevoll bedacht wurde. Genau da sehe ich jedoch auch die Gefahr. So schön es ist, umso mehr Konzentration verlangt einem diese Perfektion ab. Das Buch selbst kann gut unterhalten, aber ich würde behaupten, einfach mal "runterlesen" wird nicht klappen. Um die Sprache richtig zu erfassen, muss man sich schon mehr konzentrieren, als bei manch anderem Genre-Nachbarn. Ich habe mich ein paar Mal ertappt, dass ich nach einem Anflug von "schnell mal 3 Sätze am Stück hinter mich bringen" ins Stocken kam ... und sie grad nochmal las, weil ich zwar die wundervollen Worte gelesen hatte, aber darüber der Inhalt irgendwie zurückblieb. Alle Wörter scheinen irgendwie gleichrangig zu sein, so dass es besonders blumigen Passagen nicht gelingt, das eigentliche Satzskellett zu erkennen. Dennoch, wer sich zur Abwechslung mal die Mühe macht und ein Buch nicht nur verschlingt, sondern Schlückchenweise genießen will, der wird hier um so mehr fündig.

Mein Stern Abzug:
Ich wurde nicht wirklich warm mit den Figuren. Dabei haben Sie alle ihre Eigenheiten und interessante Ansätze.
Dieses Manko hat mich eine Weile nachdenken lassen, warum es eigentlich so war. Letztlich blieb ich auch hier an der Sprache bzw dem Inhalt hängen. Es ist so perfekt rundgelutscht! Wieso denn noch hineinversetzen? Es steht doch schon im Buch. Mir fehlen die Momente, die einen zwischen den Zeilen in die Geschichte hineinziehen.
(ACHTUNG SPOILER: Solche Stellen, wie die Schwester und der Pfleger im Sterbehaus, bei denen Rain abrupt den Drang spürte zu verweilen und die Augen nicht abwenden konnte. Dieser kleine Absatz lässt einem so viel Tiefe zum Aufsaugen und mehr Gefühl erkennen als alle Geühlsbeschreibungen danach und Gerede von Tränen etc. SPOILER ENDE)
Die sind echt rar gesäht. Der Rest mutet eher an, wie eine chronologische Anordnung einer Geschichte, die bis ins kleinste Detail durchdacht wurde. Es ist noch immer spannend, aber mir fehlt die Gänsehaut, das Mitleiden bzw Freuen mit den Figuren und ein gelegentliches Aufatmen vor Erleichterung. Ich hab es eher Schulter zuckend in mich aufgenommen und mich auf die Haupthandlung konzentriert.

Das macht es jedoch nicht zu einem schlechten Buch. Ich finde es sehr gut. Nur nicht fesselnd genug, um es mit "Wow!" zu 5 Punkten zu schießen. Die Frage, ob ich es weiterempfehlen würde, lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Wie gesagt, ich finde es hat auch einiges von einer guten Krimistory. Dazu das (erfreulich) spezielle Thema. Pauschal jedem Fantasyliebhaber empfehlen würe ich es nicht. Aber wer sich nach dem Lesen vom Kurzinhalt mal auf etwas Besonderes freut, der kann "Phantasmen" getrost angehen!


Therdeban: Du wirst nicht überleben
Therdeban: Du wirst nicht überleben
von Barbara Brosowski Utzinger
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Wundervoll. Es passt., 18. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Und zwar passt einfach alles! Band eins war ein Geschenk von einer Freundin (die ich dafür noch immer abknutschen will) und ich hab ihn schlichtweg in kürzester Zeit gefressen. Ich glaube das letzte Mal so auf ein Buch gewartet habe ich auf den 7. Teil von Harry Potter. Und ich wurde nicht enttäuscht. (außer durch die Wartezeit von BOD selbst, schämt Euch! ;-) )
Ich hab derzeit die ebook-Fassung gelesen. Das scheint auf den ersten Blick ja egal zu sein, aber ich möchte dazu erwähnen, dass alle Zeichnungen auch in ihr erscheinen. Das ist ja nicht immer so.

Die Geschichte geht genau so spannend weiter und knüpft perfekt an Band eins an. Richtig gut finde ich hier gelöst, wie man kleine Erinnerungshilfen gestreut hat, was im ersten Band so passierte, ohne gleich auf den ersten Seiten ne Art Repetiermaschinerie zu starten. Die "Ach ja"-Dinge wurden über drei viertel des Buches so eingeflochten, dass man nicht gelangweilt blätterte und sich dachte "jaja, kenn ich alles schon". Super gemacht.

Abgesehen von den eigentlichen Kapiteln werden hier einige Handlungsstränge sichtbar. Alle werden gut ausgeführt, so dass man trotz der verworrenen, weil riesigen, Welt nicht den Überblick verliert. Fanny bleibt die Hauptfigur, ist klar, aber auch die Geschichte von manch anderem kommt mehr auf den Tisch, ohne dass es dabei banaler wird. Im Gegenteil, alles fordert nur heraus, noch tiefer in die Geschehnisse eintauchen zu wollen. Man wird belohnt mit einer großen Zahl an Aufklärungen, wo der erste Band noch Fragen aufwarf. Alle Figuren sind zu jeder Zeit glaubwürdig. Auch wenn man sich als Leser vielleicht das ein oder andere nicht so gewünscht hätte, wie es da steht, man fühlt, zittert, freut und leidet stetig mit. Bis zum Ende. Ja warum is da eigentlich schon wieder Schluss?! Ich könnt grad weiterlesen.

Ich finde die weiterführende Geschichte ausgewogen zwischen ziemlich harten bzw aktionlastigen Szenen und auch Erholungsphasen, die jeder Therdeban-gegängelte Mensch nunmal braucht. Und dennoch passiert sogar in den Szenen, in denen eigentlich Zeit zum Durchatmen ist, immer etwas, was einen als Leser anspricht.

Der Schreibstil ist - wie schon vorher - großartig und perfekt, wie ich es lesen möchte. Das ist nunmal eher relativ. Zuindest aber vom Objektiven Standpunkt her betrachtet, ist alles sehr gut überarbeitet. Die Sätze sind klar und ohne Wiederholungen. Es gibt keine plumpen Passagen, die herausstechen. Es ist einfach zu lesen, ohne dabei "simpel" geschrieben zu sein. Flüssig, durchdacht und es passt auch immer zu den Figuren, so dass man nicht über deren Aussagen stolpert. Es ist eine lockere, wenngleich auch stets reife Sprachwahl - nicht zu hochtrabend aber auch nicht wischiwaschi-Slang. Freunde von jugendlicher Sprache kommen aber auch auf ihre Kosten, zum Beispiel durch fliegende, meckernde Zeitgenossen, die reden, wie ihnen in ihrer Höhle der Schnabel über die Zeit gewachsen ist.

Die Welt ist wundervoll aufgebaut. Klar, wer mit ihr nix anfangen kann oder eine tiefe Abneigung gegen riesige Baumpilze und schleimige Dinge verspürt, wird das bestimmt nicht so sehen. Aber ich persönlich finde sie unglaublich gut. Sie ist endlich mal etwas anderes und dennoch nah genug, an dem, was man aus der Menschenwelt kennt, um es sich gut vorstellen zu können. Viele Sachen fühlen sich beim Lesen vertraut an und die Fantasie kommt voll auf ihre Kosten.
Ich bin so happy, das es die Reihe gibt und freue mich auf jeden weiteren Schnipsel davon.

Für mich ist ganz klar: Team Safran!! Das wird sich nicht ändern, auch wenn er

Ach, lest es halt selbst. ;-) Ich muss jetzt erst einmal was essen, denn das hab ich ganz vergessen beim Lesen.
Hab ich was vergessen zu erwähnen? Einfach nachfragen und ich schreib noch meinen Senf dazu, ohne zu spoilern.


Keep Me - Verwandelt (Verschleppt 2)
Keep Me - Verwandelt (Verschleppt 2)
Preis: EUR 4,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen erfüllte nicht meine Erwartungen..., 14. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...nach Band eins.

Gehen wir mal davon aus, wer Band 2 lesen will, hat Band eins schon hinter sich, wie ich auch. Ich hab mich wirklich auf mehr gefreut und darauf, dass es zumindest auf gleichem Niveau weitergeht. Aber das hat es nicht ganz getroffen und daher bin ich enttäuscht.

Die Geschichte an sich ist noch immer gut. Daran liegt es nicht. Die Story kann gut an Band eins anknüpfen und auch sämtliche Fakten, die aus Julians Leben und seinen Geschäften dargestellt werden, ergeben Sinn. Genauso wie auch weiterhin sein Denken und Handeln Sinn ergibt. Wieder wird etwas mehr von ihm bekannt und man hat schon das Gefühl, er entwickelt sich im Laufe des Inhaltes, auch wenn er natürlich noch immer der gleiche Dominanzbolzen bleibt und daran auch nix zu rütteln ist. Also Hoffnung oder wahlweise Angst auf/vor einem Romantikanfall braucht man bei ihm nicht wirklich zu haben :-)

Nora selbst finde ich auch noch glaubwürdig, wenn auch grenzwertig. Nicht weil sie sich so viel gefallen lässt (obwohl ich auch da gerne ein paar Austicker gesehen hätte) Eher die Tatsache, wie sie in manchen Situationen zu "schwimmen" scheint, ohwohl man da schon ein wenig mehr Entscheidung von ihr erwarten könnte. Ich persönlich finde, dass sie keine greifbare Entwicklung durchmacht. Es wird zwar sogar betont, dass sie nicht mehr die verletzlicht Kleine aus dem ersten Buch ist, aber ganz im Ernst: auch da hat sie gestritten, gekämpft, um sich geschlagen und gegen Entführer aller Art gezetert und aufbegehrt. Jetzt also zu behaupten, sie war damals schwach und ist jetzt erst stärker macht nur Sinn, wenn man das am sportlichen Workout festmacht. Gefühlstechnisch tut sich etwas, das stimmt, aber für mich persönlich reicht das (noch) nicht. Da hilfts auch nich, das in den Text zu schreiben. Jedoch die letzten Seiten geben da Hoffnung auf "mehr".

Was mir misfällt ist einfach die Art, wie hier zwischen den eigentlichen Storyfakten mit der Handlung fortgeführt wird. Ich finde es wesentlich plumper!
Meine Kritik an Band eins hat sich meines Erachtens hier noch extrem verschlimmert. Das erste Drittel des Buches besteht quasi nur aus Sex, den besten Orgasmen von Welt, Notgeilheit und egal in welcher noch so kleinen Situation es ist, wird darüber berichtet, dass er oder sie schon ein feuchtes Höschen bekommen. Täglich ... mehrmals ... immer ... nur noch! Es wundert mich, dass da nicht noch steht, wie einer ne schwere Grippe bekam und der andere schon beim Anblick vom animalischen Rotznase schniefen geil geworden ist!
Alles Alltägliche, was die beiden erleben, scheint sich auf 20 Minuten am Tag zu beschränken und wird dem entsprechend auch nur als "ach ja, und das haben wir auch gemacht" dargestellt.
Im Laufe des Buches wird es zwar wieder halbwegs normaler, aber das war zu Beginn ein wirklicher wtf-Moment.

Zweiter Punkt, den ich wirklich ätzend finde (LATENTER SPOILER):
dieses dauernde "ich weiß, es ist pervers, aber..."!!!
Im ersten Band hat das ja noch Sinn gemacht. Da muss se halt erst einmal durch ihren eigenen Gedankenkrieg. Aber selbst da wurde diese Schuldgefühlmasche nicht so inflationär angewendet, wie in diesem Buch. Bei so ziemlich JEDEM Punkt, an dem Nora sich zu ihm hingezogen findet - und das is nunmal auf jeder zweiten Seite so, siehe einen Absatz weiter oben - kommt dieses "es ist nicht richtig", "es ist merkwürdig", "krank", "ich bin verrückt" ... beliebig ergänzbar um alle Synonyme von "falsch"....
Ganz ehrlich: ich glaube, es ist einfach nur eine Entschuldigung und Rechtfertigung für alle dort draußen, die wie beim ersten Band sagen, wie eklig sie diese Geschichte und Noras Verhalten finden. Es ist eine tolle Geschichte und sie freut sich über die Sachen, die Julian mit ihr anstellt, ja braucht sie sogar. (wie gesagt, BDSM lässt halt grüßen!)
Aber da das nicht jeder "normale Mensch" verstehen kann, muss man dauernd schreiben, dass das ja eigentlich auch nicht normal ist. Anders kann ich mir diese Einschübe nicht erklären, denn wenn Nora wirklich daran glauben würde, so oft sie es erzählt, wie krank sie sich findet, müsste sie schon lange suizidal sein. Von diversen Peak-Situationen abgesehen, in denen ihr .... sagen wir mal etwas Neues widerfährt ... und sie sicher wieder durcheinandergewirbelt wird, hatte sie doch in Band eins schon kapiert, wie sie darüber fühlt. Das wärmt man doch dann nicht täglich wieder auf. Das fand ich nach dem dritten Mal lächerlich und nach dem zwanzigsten Mal überzogen und nervig.

Was die Härte angeht, die hier öfter erwähnt wird. Das sehe ich nun wieder relativ. Weder die Sexszenen, noch die inhaltlichen Dinge, die eben bei kriminellen Vereinigungen passieren, finde ich jetzt abwegig brutal. Ok, wer sowas nicht mag, der wird das hier eben auch nicht lesen wollen, aber ich finde ohne diese Dinge macht die Geschichte nicht wirklich Sinn und es in einem Nebensatz zu erwähnen wäre zu unexplizit. Ich persönlich fand es realistisch und nicht gruselig.

FAZIT:
Hab ich für Band eins anderthalb Tage gebraucht, waren es hier 4, denn ich habe es wirklich beiseite legen können, ohne den Drang, alles andere liegen zu lassen, um weiterlesen zu können. Die Story hat mich letztlich immer wieder zurückgebracht und kurz vorm Ende wurde man inhaltlich auch wieder belohnt. Ich werde auch den nächsten Band lesen, bin aber vorsichtiger mit meiner Begeisterung und hoffe wirklich, wieder zumindest zur Qualität von Band eins zurückzukommen.


Twist Me - Verschleppt
Twist Me - Verschleppt
Preis: EUR 4,99

28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich gut, 13. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Twist Me - Verschleppt (Kindle Edition)
VORWORT:
Meine Ansicht der Vergewaltigung-Verharmlosung-Geschichte weil dieser Punkt immer wieder in Kritiken auftaucht:

Wer diese Welt/Geschichte nicht verstehen kann, wird den ganzen Text nicht verstehen. Das liegt nicht an Blödheit!!!
Es ist schlichtweg eine Vorstellungsfrage. Genauso wie kaum jemand, der nicht einmal selbst Depressionen hatte weiß, was das bedeutet und sich vielleicht fragt, warum der nicht einfach mal aufhören kann mit dem „traurig sein“.

Vergewaltigung in diesem Roman zu lesenden Aspekt ist nicht das, was sie wirklich bedeutet, wenn man sie in einem Polizeibericht findet. Man bekommt hier eine ausgedachte (im Ernst, teilweise echt pathetische) Zusammenfügung von Fakten, die wie ein Orchester für genau diejenigen spielt, die den Musikgeschmack mögen.

ALLGEMEIN:
Der Inhalt ist nicht für jeden etwas, das sehe ich auch so. Da reicht „harter Tobak“ nicht als Beschreibung, denn wer sich in bestimmten Neigungen zu Hause findet, wird es gar nicht als übertrieben hart bewerten!
Es ist KEIN reines erotisches Verführungsbuch, wie mancher erwarten könnte, der eben gerne Sexgeschichten liest. Dem gegenüber gibt es allerdings auch ne Menge Bücher, die „krasse Sachen“ versprechen und dann doch nur eine laue Geschichte aufweisen können. Hier nicht.

Ich würde sagen, die Zielgruppe sind BDSMler, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen und dazu auch noch mehr kopflastige Dinge pflegen als nur das rein physische.
Alleine die Tatsache (ACHTUNG SPOILER), wie erwähnt wird, dass Fesseln und Restriktion manchmal beruhigender sein können, als völlig frei und ohne Regeln irgendwo herumzustehen, ist umwerfend gemacht! Spätestens da hat es mich überzeugt, dass hier jemand kapiert hat, worum es in BDSM geht (gehen kann), denn es spiegelt mehr wider, als das offensichtliche Bild, welches einem in jedem Porno gezeigt wird.

Auch denjenigen, die sich über diese Fantasien noch nicht im Klaren sind, würde ich es auf jeden Fall empfehlen, denn es ist glaubwürdig, gedanklich intensiv, erklärend und genügend graphisch, um die eigenen Vorstellungen mal auf die Probe zu stellen ;-)

INHALT:
Machen wir uns mal nix vor: Wer nach der Inhaltsangabe das Buch lesen will, den interessiert die Story eh erst ab der Entführung ohne das Vorgeplänkel. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, das ging der Autorin auch so XD
Auf den ersten paar Seiten hatte ich das leichte „Oh Gott“-Gefühl, dass ich über drei Kapitel nicht hinauskommen würde. Es waren einfach nur knappe Sätze aneinandergereiht, um irgendwie die wichtigsten Informationen Kund zu tun. Auch die Beschreibung der Protagonistin wird schlichtweg ein Klotz, als wäre sie von der Checkliste runtergerasselt worden.
Im Nachhinein habe ich darüber gelacht und vergleiche es mit einem ungeschickten Vorspiel. Küsschen rechts, Küsschen links … dann aber mal zum Wesentlichen XD

Ich hatte wirklich die Befürchtung, dass das so weitergehen soll.
Aber dann wurde ich mehr als angenehm überrascht. Man hat das Gefühl, ab der Entführung wurde ein Schalter umgelegt. Der Text war wesentlich flüssiger, durchdacht und unglaublich entspannt in einem Guss zu lesen. Man kann mühelos in die Umgebung der Geschichte eintauchen. Die erotischen Szenen sind sehr eindrucksvoll be- und umschrieben.

Eine perfekte Komponente in dem Ganzen ist die Insel als Isolation von der Außenwelt. Die Anpassung der Protagonistin an die Situation und ihr Empfinden sind dadurch glaubhaft. Jeder, der z.B. mal in einer Kurklinik, Heim für wasauchimmer, einer langen Reise tief in der Natur … evtl im Gefängnis war, der weiß, dass dieses „für sich sein“ das eigene Bewusstsein völlig verändern kann und einen der Aufprall mit der realen Welt da draußen danach regelrecht schockiert.
Passt also.

Nora ist von allem etwas. Eben noch nicht Fisch und nicht Fleisch. Es hilft dabei, sich in sie hineinzufinden. Mir gefällt gut, wie sie mit der Sache umgeht. Es ist -denke ich - normal, dass sie in bestimmten Situationen trotz scheinbarer Hoffnungslosigkeit auf Stur, Aggressivität oder Flucht schaltet. Genauso wie es völlig nachvollziehbar ist, in wieder anderen Situationen geradeweg gar nix zu unternehmen, oder sich sogar bei ihm wohl zu fühlen und sogar seine Nähe zu suchen.

Julian selbst ist rätselhaft, auch wenn sich vieles bis zum Ende des ersten Teils aufklärt.
Was er tut ist wohl überlegt und findet sich in seiner Lebensgeschichte bzw. Psyche wieder.

KRITIK:
Es gibt sehr viel inneren Monolog. Der ist stimmig, aber eben … lang. Etwas weniger hätte da auch nicht geschadet, aber alles in allem hielt es sich doch in Grenzen und war auch nicht so ermüdend, dass die Spannung wegging. Im Grunde wird das Gedankenchaos erzählt, wie es eben stattfindet. Daher ok und dafür würd ich auch keinen Punkt abziehen.

Wirklich aufgestoßen ist mir nur folgendes: Sie kommt mir zu oft zum Höhepunkt und alles is sooooo episch!

Auch wenn sie ausgeprägte Neigungen hat, die mit Julian in die gleiche Richtung gehen, so hat er sie am Anfang doch geradewegs gegen ihren Willen (mit)genommen. Ich gehe völlig d’acore, dass sie sich dabei wohlfühlen kann! Nicht zuletzt, weil sie von ihrem Angsttrip herunterkommt und erstmal froh und dankbar ist, dass er sie nicht in Stücke hacken will. Dazu finde ich auch die körperliche Reaktion ok. Aber einen Orgasmus in dieser Situation zu bekommen … Mmmmh… weiß nich ob das so einfach ist, bei jemanden, der an sich ne Blockade im Kopf hat?!?

Haltet mich jetzt für bescheuert, aber: Warum MUSS sie denn immer kommen? Mehrmals? Immer besser, höher, weiter? Jaaaa, irgendwie zielt Sex ja schon auf den Höhepunkt ab, is klar. Aber ich finde das Bild, was hierdurch vermittelt wird, ist schon eher das Porno-Niveau. Hauptsache schöne, laute Orgasmen und mal geil in die Kamera geschrien. Hat es doch gar nicht nötig! 

Ich hätte mich echt gefreut, wenn mal einer sagen würde, Sex ist und nicht nur Mittel zum Zweck. Das fänd ich pädagogisch wertvoller. Das und die Tatsache von Spielchen, die sogar gänzlich ohne Sex auskommen … oder mittendrin aufhören. 
Gerade wenn man an sich so genial über zwischenmenschliche Dinge schreibt, hat das irgendwann nen ziemlichen Augenrolleffekt gehabt.


Dangerzone (DonBoth´s Dangerzone 1)
Dangerzone (DonBoth´s Dangerzone 1)
Preis: EUR 2,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...und ich lese trotzdem weiter., 30. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Das wird wohl eine der kontroversesten Rezensionen, die ich je verfasse ... und ich schulde Amazon noch ne Menge davon, was heißt, ich lese mehr als die 3 Bücher, die ich bisher bewertet hab ^.^

Grob kann man sagen: Ich mag die Geschichte sehr, aber beim Schreibstil ... also da würde ich ne Menge ... wirkliche Menge ... also viel Potenzial sehen!

Ich versuch das Gemecker mal so neutral, wie man es persönlich Meinungsgebend kann, denn ich finde, manches ist halt einfach ein grober Schnitzer im "How to write a Novel" oder so ähnlich.

1. Seraphinas Welt steht nicht nur Kopf, sie hat den Schleudergang mit 1400 Umdrehungen. Es ist völlig normal, dass diese Situation von einer gewissen Dialektik geprägt ist. Aber ehrlich: "Ich hab Angst, muss aber mutig sein, hab aber Angst, muss aber mutig sein, aber ... " Ohne diesen Einstieg (Ja, so geht das Drama schon los!), der sich locker auch in einer Art "Mein Herz schlug bis zum Hals, ich atmete tief durch und griff beherzt nach dem Messer" hätte wiederfinden können, wäre der Anfang um grob 70 Prozent kürzer gewesen.
Es hätte keinen Abbruch getan! So lange der Leser das Stadium des Einzellers hinter sich gelassen hat, wird er die Situation schon nach dem ersten (komplett überzeugenden) Erwähnen erfassen...
Da gab es noch so ein paar Dinge, die sich so durchs Buch gezogen haben und die man liebend gerne mit mehr "show - don't tell" hätte lösen können, anstatt sie dauernd mit sich selbst philosophieren zu lassen. Seraphinas Welt ist so interessant und voller Neuerungen ... es hätte sie mir weitaus sympathischer gemacht. Meines Erachtens steht sich hier das Lesevergnügen der guten Story selbst im Weg, weil man über sowas eben stolpert und nicht lange genug Zeit zum Aufrappeln bekommt, bevor der nächste Stock zwischen die Füße geschmissen wird.

2. Die Geschichte wird aus Seraphinas Perspektive erzählt, was ich eine glänzende Wahl finde. Es macht das Ganze eben persönlicher und gerade in der Erotik kommt man meiner Meinung nach so am ehesten bei intimen Situationen "nahe heran". Ok, wieder zum Wesentlichen: Es bedeutet halt, dass der Bericht ausschließlich von der Protagonistin selbst kommt ... und diese nutzt während des ganzen Buches gelegentlich großartige Wortmalerei, wie "orange-gelben Augen, die mich an einen zerstörerischen Waldbrand erinnerten" (später Sonnenuntergangsaugen genannt) ...nur um dann einen Absatz weiter zu klingen, wie ein pöbelnder, rotzbesoffener Schweinehirt! (hier mitlesende Landwirte mögen es mir verzeihen).

Genauso wie es manchmal nicht ganz nachvollziehbar ist warum genau an Stelle X ihr Wissen endet und ihre Naivität einsetzt,an anderer Stelle jedoch nicht. Dann ist sie mal komplett stur und aggro unterwegs ...gute Sache, wenns nicht genau an den falschen Stellen wäre, wo jeder andere Mensch heulend zusammenbrechen würde. Noch dazu als "kleines, einsames und unerfahrenes Ding".
Ihr Mut wird manchmal echt überstrapaziert...während sie eigentlich gerade (zu Recht) über ihr Leben flennt, so dass man meint, sie würde gemäß Drehbuch jetzt einfach stoisch dem Plot folgen und Basta. Das ist nicht wirklich konsequent gedacht, wenn es alles nur aus ihrem Hirn stammen soll, es sei denn sie hat ne gewaltige MPS und das würde ich ihr ungern unterstellen wollen O.o
Es macht Seraphinas Reaktionen leider teilweise arg unglaubwürdig. Auch von der Psyche her. Da wäre ein bischen mehr Ausarbeitung angebracht ... oder zumindest Empathie für ihr Handeln erwünscht.

Das klingt unglaublich harsch kritisiert, aber ich - für mich persönlich, das muss ich ja immer wieder sagen - ärgere mich wirklich, wie man eine so schöne Story damit über die Wupper kippt.
Ich hab hier zwei Ansätze: der Erste wäre, dass das Lektorat eher nach Korrektorat amutet und man hier einfach nicht genau die Meinung gegeigt hat, oder aber zweitens der Lektor das tat und die Autorin sagte "Mein Stil ist mein Stil".
Letzteren sehe ich noch in der Entwicklung und das meine ich echt positiv! Der Ansatz ist wirklich klar erkennbar. Ich glaube da fehlt noch die Struktur beim "aufs Blatt pinnen". Ich würde mich freuen, wenn sich an dieser Front noch etwas tut, ja, ich fände es sogar genial, wenn die Autorin in ca 2-3 weiteren Schreibjahren über eine Neuauflage nachdenkt, denn:

Kommen wir mal zu dem Punkt, warum ich trotzdem definitiv den zweiten Teil lesen werde, so wahnsinnig das nach dem Absatz oben klingen mag!
Ich finde die Story inhaltlich einfach richtig gut! Klar, auch das ist wieder subjektiv, aber ich tue mich derzeit wirklich schwer damit, Buchinhalte zu finden, die mich fesseln und in Gedanken weiter arbeiten lassen. (Egal welches Genre, das kommt dann auf meine Stimmung an.)
Dieses Buch schafft das. Ich wollte eine Erotikstory, die u.A. mit Dominanz spielt, in einer mir behagenden Fantastikwelt und habe genau das bekommen, in genau der Dosierung wie ich es mir nur hätte wünschen können!
Wahrscheinlich ist mir deshalb gelungen, meine Meckerei von oben schlichtweg auszublenden. Ich hab den groben Inhalt aufgesogen und das Kopfkino dazu genutzt. In der Welt und in der Story steckt eine Menge Potenzial. Allein, was man sich selbst dabei noch alles drumherum "spinnen" kann. Es war schade, als das Buch "schon zu Ende" war. Wenn ich dann beim Umblättern nix mehr habe und meine Mundwinkel sich grummelnd nach unten ziehen, ist das ein klares Signal für mich.

Damit schließt sich wieder der Kreis zur Einleitung. Was für ein Fazit schreibt man denn nun, wenn die Lexik einem den Kamm schwillen lässt, aber der Inhalt super gefällt?

Ich würde sagen:
-Inhaltsangabe gelesen und die Story fixt einen?
-Man erwartet einen definitiven (also überwiegenden) Erotikroman?
-Man kann beim Drüberlesen mit Kopfkino arbeiten und nimmt daher die Schreibweise nicht sooooo wichtig?
-Man WILL ein Buch für Kopfkino!

= dann sollte man es ruhig wagen und sich selbst eine Meinung bilden. Es dürfte keine Zeitverschwendung sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2015 8:15 PM MEST


Kindle Paperwhite (6. Generation), 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN
Kindle Paperwhite (6. Generation), 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passt alles., 25. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich seit einem Jahr dutzende von Rezensionen gelesen habe und auch den Kobo Glo + den Tolino in der Hand hatte, hab ich mir vor ein paar Tagen kurzerhand den Kindle Paperwhite bestellt. Kann man ja auf Herz und Nieren testen.

Mein Hintergrund bzw meine Wünsche:
- Die meisten Bücher bestelle ich eh über Amazon, die Anbindung ist also schon vorteilhaft
- aber eben nicht alle und ich brauche auch eine Platform, mit der ich "fremde" ebooks + andere Dateien integrieren kann
- es sollte nicht allzu schwierig sein, den reader zu updaten, damit man nicht Stunden beim Buch aufspielen verdröselt.
- Dokumente sollten kommentierbar sein, da ich gerne auch Texte überarbeiten möchte
- Internetbrowser für den Notfall wäre gut
- WLAN reicht. Ich habe mein Handy sowieso immer dabei und lege mit im Zweifel nen Hotspot an. Abgesehen davon aktualisiert man ja selten alle 5 Minuten seine Bücher.

Also ging es los:

Paperwhite mit WLAN bestellt. Lieferung war superfix.
Der Kindle ist schön verpackt. Enthalten das USB-Kabel und eine Kurzanleitung zum Anschalten und ersten Aufladen.
Geladen war er schon, so dass man nach dem Einschalten gut durch das Startmenü kam. Im Kindle selbst erfolgt dann auch die Einführung in die Handhabung. Die ist gut erklärt und schnell. Ist eben auch "nur" ein Reader, da sind die Funktionen übersichtlicher als bei einem Tablet.

Der Kindle ist ummantelt von einer Art Softshellhülle, die sich angenehm anfässt und bei der man nicht abrutscht. Er liegt also recht sicher in der Hand.

Alles funktioniert reibungslos und die Druckpunkte reagieren ohne Verzögerung.
Was ich vorher nicht wusste ist, dass das Feld zum Weiterblättern auch einen großen Teil des mittleren Bidschirms einnimmt. Das kommt mir als Linkshänder zu Gute, denn ich kann auch mit dem Daumen der linken Hand grob in der Mitte des Readers umblättern, ohne an den rechten Rand rutschen zu müssen. In wie weit das andere reader gar nicht haben, kann ich jetzt nicht beurteilen. Beim Kindle fiel es mir auf und als ich gestern noch einmal kurz den Kobo Glo in der Hand hatte, funktionierte das nicht. (Eventuell kann das aber nochmal jemand bestätigen, vielleicht funktionierte der Testkobo auch nicht mehr richtig. Neuer Kindle gegen Kobo-Vorführwagen ist vielleicht auch nicht ganz fair.)

Das Aufspielen von Büchern getestet:
- auf Handy gekauft, auf Mac gekauft, beides bei Amazon. So lange WLAN an und der Kindle verbunden ist, synchronisiert er sich automatisch beim Anschalten. Das hat 3 Sekunden gedauert und die Bücher waren da.
- Software Calibre habe ich eh auf dem Rechner, die braucht man auch, wenn man anderen Kram implementieren will. Calibre hat meinen Kindle anstandslos erkannt, sobald er mit USB verbunden war. Die USB Verbindung ist hier zwingend, damit der Kindle als "externe" Platte zum Aufspielen der Bücher zur Verfügung steht. Ansonsten habe ich 50epub Formate in mobi umgewandelt und dann einfach nur den "an Kindle übertragen"-Knopf gedrückt. Anstandslos und flott. Die Bücher liegen alle in der Bibliothek auf dem Kindle und sind einwandfrei nutzbar. Sie liegen aber nicht auf der Amazon Cloud (ehrlich gesagt bin ich da eher froh drum)
Also auch hier ist die einzige Hürde, Calibre erst einmal einzurichten, wenn man es nicht hat. Und das geht einfach.
- Eigene Datei gespeichert. Das geht über Calibre auch in jedes Format. Ich kann also pdf, mobi etc. aus meinem eigenen Geschriebenen machen und es hochladen.

Ich war wirklich positiv überrascht, denn es war einfach UND schnell, den Kindle upzudaten. Ich dachte durch Amazons durchaus geschlossenes System wird übertragen fremder Dateien ein heiden Akt. Im Moment habe ich zu 90% (!) Nicht-Amazon-Bücher auf dem Kindle und es hat super funktioniert! So viel zu meiner Befürchtung, Amazon sperrt sich noch immer gegen alles.

Das Lesen ...:
... selbst funktioniert sowohl neben dem Fenster mit Sonnenschein, als auch abends im dunklen Schlafzimmer. Egal wo, ich hab gute Sicht auf das Geschriebene. Ein Entscheidungspunkt, warum ich mir doch kein Minitablet geholt habe, war das Gewicht. Ich wollte etwas, mit dem ich lesen kann, ohne dass mir der Arm einschläft.
Ich habe den Kindle mit meinem aktuellen Fitzek in nostalgischer Papierform verglichen: er ist etwas kleiner als Romangröße und wiegt ungefähr so viel, wie ein/dieser Standardroman. Nur, dass man ihn nicht umständlich umblättern muss und zu halten hat, damit er nicht von allein zuklappt. Der Vorteil gleich 1000 Romane mitzuschleppen, erklärt sich von selbst. Musser n bissi schneller schreiben, der Fitzek ...

Textanmerkungen setzen:
Ich wollte etwas, womit ich korrekturlesen kann. Damit meine ich nicht Kommafehler oder dergleichen. Wirklich korrigieren im Sinne von Textverarbeitung kann man im Kindle nämlich nicht! Ich persölich brauch das auch nicht, denn ich mag es nicht, 5 Dateien verstreut zu haben, an denen überall ein bissel rumgebastelt wurde. Ich wollte etwas, was mir die Möglichkeit gibt, grobe Anmerkungen an Texte zu setzen, die ich nachher im Original überarbeiten kann. Dazu drückt man einfach etwas länger auf eine Stelle im Text. Man kann dann das Wort oder ganze Sätze/Absätze markieren. Automatisch erscheind ein Feld, in dem man sich für markieren, Notizen etc. entscheiden kann. Ich habe Notizen gesetzt und es klappt super. Es erscheint nach dem Eingeben eine kleine hochgestellte Zahl, die man immer wiederfinden kann. Nur meine Schreibgeschwindigkeit muss ich etwas drosseln, weil der Kindle sonst nicht hinterher kommt. Dazu habe ich jetzt auch noch keinen 150-Seiten-Text oder dergleichen getestet. Die Funktion wird logisch die gleiche sein, aber ich weiß nicht, ob es einem irgendwann auf die Nerven geht, so zu arbeiten? Für eine Zugfahrt, in der man sich aber mit einem Text auseinandersetzen will, ist das sicher klasse. Ich würde es auch weiter nur für allgemeine Anmerkungen nutzen und nicht für "Kleinkram".
Fazit: Ich persönlich finde es gut und mir reicht der Funktionsumfang völlig. Man muss sich aber im Klaren sein, dass es ein Reader ist, der Notizen zulässt und man darauf nicht wirklich a r b e i t e n kann. Dazu ist dann sicherlich mindestens ein Tablet sinniger.
PS: Es heißt immer, pdf wäre nicht das vorrangige Format. Aber da man den Text eh nicht als doc verwenden, abändern und danach z.B. an einen PC übertragen kann ... hab ich meinen einfach als mobi aufgespielt.

Eine Sache, mit der ich mich jetzt ehrlich noch nicht beschäftigt habe ist, die kommentierten Dateien aus einem Kindle an andere Geräte zu übertragen. Es war jetzt nicht mein oberstes Ziel, aber wäre gut zu wissen. Ich teste das noch. Falls jemand da aber schon Erfahrung hat, freu ich mich über jeden Bericht.

Als ich jetzt nochmal den Vergleich antreten konnte und den Kobo und Tolino in den Händen hatte, fand ich den Kindle .... mmh. Irgendwie praktischer und auch etwas Reaktionsschneller. Ich glaube das ist eher Jammern auf hohem Niveau und ich möchte den anderen Readern nichts absprechen. Gut sind beide wohl auch. Auch ich habe Amazon schon böse Briefe gesendet, weil ich deren Inselbeharrlichkeit ätzend fand (z.T. noch finde) und habe auch erst jetzt einen Kindle geholt, wegen meinem Bauchgefühl, dass es langsam besser wird. Vor 2 Jahren hätte man mir den auf den Bauch binden können. Ich mag Amazon, hab aber auch keinen Bock, sie als ultimative Macht anzusehen! Wer sich also definitiv von Amazon abgrenzen will, hat sicher bei den anderen beiden Readern mehr Glück... und liest diese Rezi wahrscheinlich eh nicht ^.^

Für mich war der Paperwhite eine funktional logische Entscheidung und ich hab mich entscheiden, ihn zu behalten. Ich bin nicht der Freund von diesen Klapphüllen (schon wieder klappen? Dann kann ich auch weiter Paperback lesen), also habe ich mir eine Tasche bestellt, in dem ich ihn einfach verstaue, wenn ich ihn nicht brauch. Dazu gibt es übrigens auch Folien, um seinen Kindle zu individualisieren. Wer also an erfrischendem Dunkelschwarz keine Errungenschaft sieht, klebt sich sein Motiv der Wahl um den Kindle. Scheint wohl auch gut zu funktioniern.

Sollte jemandem etwas einfallen, was ich beim Testen vergessen hab: her damit! Ich update die Rezi, je nach Erfahrungswert und Langzeittest.

UPDATE AM 14.05.2015
Als erstes Fazit kann ich definitiv behaupten, durch den Kindle mehr zu lesen! Wenn mich vorher jemand fragte: "Liest du gerne", war die Antwort eher verhalten, weil: Ja, tue ich, aber nein, ich komm kaum dazu.

Ich habe seit Erhalt 7 Bücher gelesen (und 3 "angelesen"), was ich sonst in einem Jahr schaffe. Das liegt schlichtweg an seiner Handlichkeit und dem "immer dabei haben". Ich schlepp ihn wirklich überall mit hin! Früher hab ich überlegt, ob man am Tag wirklich zum Lesen kommt und sich das dicke, schwere Buch in der Tasche antun will. Den Kindle merke ich nicht. Also lese ich mehr in Pausen, beim Warten auf ... öhm ... eigentlich alles über 5 Minuten, in denen ich mich setzen kann, im Eiscafe, auf dem Spielplatz ... und da meine Tasche nachts neben dem Bett steht, krame ich ihn sogar dann heraus, wenn ich noch was lesen will, aber zu faul bin, ans Regal im Wohnzimmer zu tapsen. Abgesehen davon hab ich halt immer alle Genre dabei, so dass ich nicht morgens Fantasy einpacke und Mittags merke, dass mir ein Thriller besser passen würde. Also hat sich die Anschaffung auf alle fälle auf meine Lesefrequenz ausgewirkt und ich kann wieder ehrlich behaupten, dass ich gerne lese!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2015 3:35 PM CET


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5.0 von 5 Sternen Es funktioniert, 23. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wirklich super und hat sich bei mir im Urlaub bewährt, als ich im Auto die Kamera laden musste, weil ich eben beim Campen recht selten an ner Steckdose vorbeifahre. Hat klasse geklappt.


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5.0 von 5 Sternen Klasse Teil., 23. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bis jetzt hab ich den Kauf nicht bereut und bewahre sowohl die Cam, als auch die Objektive und den Kleinkram in diesen Taschen auf. Ich finde es praktischer, sie so in meiner normalen Tasche oder dem Rucksack mitzunehmen, als alles in eine steife Kameratasche zu packen. Sie passt über meine E-520, auch mit nem 150mm Objektiv spannt sie nicht.

Normalerseise trage ich dann die Kamera griffbereit um den Hals. Wenn ich wirklich dauernd knipse, dann häng ich mir die Tasche mit dem Klettverschluss an die Gürtelschlaufe der Hose. Die komplette Kamera damit dranzuhängen hab ich mir noch nicht getraut. Nich weil die Tasche einen laweden Eindruck macht, ich trau dem Frieden einfach nicht ^.^ Aber meine Objektive und Filter + Akkus baumeln so gerne um mich herum.

Der Stoff hält Spritzwasser ab, hat sich auch schon im spontanen Regenguss bewährt. Irgendwann wird das dennoch ne feuchte Angelegenheit. Also nach 4 Stunden Wanderung im Niesel und im feuchten Wald mit dauerndem Kamera rein und raus, war es eben alles etwas klamm. Aber da sah ich auch vorher die Grenze. Es ist ja kein Sicherheits-Plastikverschluss, sondern nur ne Tasche, um vor dem Nötigsten zu schützen.
Apropos Schutz. Kratzer vermeidet man damit und auch alles andere, was in einer Tasche mal eben an die Kamera laufen könnte. Aber ansonsten hält sie natürlich nix aus. Wer was braucht, um seine Kamera gern mal irgendwo runter zu stürzen, macht das mit der Tasche nur einmal ^.^

Ich bleib bei dem Prinzip und stocke wohl noch auf.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 25, 2015 9:26 AM CET


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