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Rezensionen verfasst von
Revilo Sier

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Der Name der Rose
Der Name der Rose
DVD ~ Sir Sean Connery
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 19,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klosterkrimi in der Zeit des Mittelalters, 4. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Der Name der Rose (DVD)
Diese DVD mit dem Film 'Der Name der Rose' beinhaltet die Verfilmung des gleichnamigen Romans von dem kürzlich verstorbenen Umberto Eco. Unter anderem produzierte Bernd Eichinger diesen Film aus dem Jahre 1986 als sein zweites internationales Projekt nach dem Film 'Die unendliche Geschichte'. Als Regisseur wurde Jean-Jacques Annaud, der vor allem durch seine Detailgenauigkeit bekannt ist, verpflichtet. Schon damals konnte ich mir mit seinem vorangegangenen Film 'Am Anfang war das Feuer' selbst ein genaues Bild von seiner Arbeit machen. Bei diesem deutsch-französisch-italienischen Filmdrama wurde eine brillant, perfekte Besetzung, allen voran Sean Connery, gefunden und gepaart mit Produzent und Regisseur, konnte dies eigentlich nur ein guter Film werden.

In diesem Film geht es um eine mittelalterliche Kriminalstory, die um das Jahr 1330 im November in einem Kloster in Norditalien spielt. Von ungewöhnlichen Todesfällen wird dieses Kloster, welches einer der besten Bibliotheken in dieser Zeit besitzt, heimgesucht. Zusätzlich gibt es dort auch einem theologischen Disput, an dem viele Mönche von außerhalb teilnehmen. Zu ihnen gehört auch der franziskanische Mönch William von Baskerville (Sean Connery) und sein Adlatus, der Novize Adson von Melk (Christian Slater). - Übrigens war die Rolle des Novizen Adson, der den Film, wie auch das Buch, aus der Ich-Perspektive erzählt, für den fast 16 jährigen Christian Slater eine seiner ersten Kino-Filmrollen. Und die hatte es auch wirklich in sich. - Nun angekommen in diesem Kloster, merken William von Baskerville (Sean Connery) und sein Novize Adson von Melk (Christian Slater), die im Sherlock-Holmes und Dr. Watson-Stil auftreten, sofort, dass hier etwas Unheimliches vorgeht. Im Laufe des Filmes versuchen die Beiden den geheimnisvollen Strukturen in diesem Kloster nachzugehen und sind dabei meistens einen Schritt hintendran. Auch wird es immer gefährlicher für sie. Zumal wegen den unerklärlichen Zwischenfällen noch der Inquisitor Bernardo Gui (F. Murray Abraham) mit seinem Team ins Kloster kommt, dazu ein Bauernmädchen (Valentina Vargas) auftaucht. Dadurch ist in der kurzen Zeit bis hin zu einer Verbrennung auf dem Scheiterhaufen sehr viel los in diesem Kloster. Fast sogar schon zu viel. Aber optisch kam man sich an diesem hässlich schönen Kloster und ihren Insassen gar nicht sattsehen und man verzeiht dem Film das leicht geschichtlich unrealistische Finale dieser Geschichte, wo am Ende hier alle Sympathisanten des Filmes doch noch übrigbleiben und ihr kleines Happy-End erleben, damit der Zuschauer ein größeres Happy-End nach dem Ende dieses Filmes hat. Einmal glaubte ich sogar, dass der Film geschnitten war, was er wohl nicht ist.
Wahrscheinlich wurde das Finale dem amerikanischen Geschmack jener Zeit geopfert, weil der Film ja auch sehr teuer produziert wurde, und man wohl glaubte, dass man das amerikanische Publikum brauchte, um nicht zu floppen.

Zum Glück wurde der Film doch erfolgreich und alle ca. 5 Jahre kann ich ihn mir wieder anschauen. Deshalb bleibt er auch in meiner Sammlerbox.

Eine Empfehlung ist dieser spannende Mittelalterkriminalfall auf jeden Fall. Und durch seine Detailgenauigkeit ist es auch ein zeitloses Filmwerk. Vier dicke Sterne für die Qualität des Filmes und noch einer dazu, weil dieser Film mich irgendwie immer wieder auch etwas fasziniert.

Als Bonus auf dieser DVD gibt es noch den Kurzfilm 'Die Abtei des Verbrechens - Umberto Ecos 'Der Name der Rose' wird verfilmt'. Dieser wurde seinerzeit als Werbung für den Kinofilm 'Der Name der Rose' im TV gezeigt. Hier sehen wir, wie die Schauspieler, u. a. Michael Lonsdale, Sean Connery, Helmut Qualtinger (kurz danach verstorben), Volker Prechtel, Ron Perlman, F. Murray Abraham, Valentina Vargas und auch Christian Slater, intensiv auf Ihre Klosterrollen vorbereitet wurden und auch ihre private Haarpracht diesen Rollen unterordnen mussten. Dieser Kurzfilm war wirklich meiner Meinung nach gute Werbung für den Kinofilm 'Der Name der Rose'.

Meine Schulnote: 2


Dead Man Down
Dead Man Down
DVD ~ Colin Farrell
Preis: EUR 5,55

4.0 von 5 Sternen Regisseur Niels Arden Oplev in Hollywood, 23. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Dead Man Down (DVD)
Dieser Film mit dem Titel 'Dead Man Down' ist die erste Hollywood-Arbeit des dänischen Filmregisseurs Niels Arden Oplev, der mit der skandinavischen Verfilmung von dem Film 'Verblendung' bekannt geworden ist. Mit 'Dead Man Down' hat er einen US-amerikanischen Action-Thriller geschaffen, in dem das Thema Rache einen wichtigen Bestandteil darin hat. Mit der typisch skandinavischen Handschrift und der sehr guten und namhaften Besetzung dieses Filmes, erwartet man schon etwas mehr, als nur Durchschnitt. Diese Erwartungen wurden bei mir nur gerade so erfüllt. Schauspielerich ist dieser Film fast perfekt. Sogar die ganz kurzen Nebenrollen, wie von Isabelle Huppert, F. Murray Abraham und Armand Assante, wirken für mich fantastisch. Der Film fühlt sich sehr realistisch an und hat auch Action zu bieten, vor allem am Schluss. Trotzdem fand ich ihn nur einen gerade Vier-Sterne-Film.

Es geht um einen Mann namens Victor Kerec (Colin Farrell - für mich ein Garant für interessante und gute Filme), der als Handlanger eines Mafiosi Alphonse Hoyt (Terrence Howard) arbeitet. Dieser hat große Probleme mit einem Unbekannten, der unter anderem auch seine Leute dezimiert. In der Anfangsphase bekommen wir etwas von Victor Kerecs (Colin Farrell) aktuellen Leben mit. Kämpfen und Schießen für seinen Boss mit seiner Gang und einen Freund Darcy (Dominic Cooper) hat er unter seinen 'Kollegen' auch. Mit der Rolle von Darcy (Dominic Cooper) versucht der Regisseur hier das Thema Familie anzuschneiden, was für Victor Kerecs (Colin Farrell) auch eine Bedeutung haben wird. Dazu lebt Victor (Colin Farrell) in einem Haus in New York, wo er einen schönen Blick auf seine Nachbarin im Hause gegenüber hat. Es kommt zu einem Date mit dieser Nachbarin Beatrice (Noomi Rapace), der aber ganz anders abläuft, wie jeder erwartet. Weil sie eine kleine Gesichtsentstellung hat, wegen eines Unfalls mit einem Betrunkenen, der ihrer Meinung nach nicht genug bestraft wurde, verlangt sie von Victor Kerec (Colin Farrell) eine Killertat an ihrem Peiniger. Und mit einer Handyaufnahme, die ihn bei einer solchen Tat zeigt, hat sie auch ein Argument, dass ihm eine Absage schwerfallen lässt. Mit dieser Ausgangslage geht der Film weiter. Nach und nach werden wir mit der Person Victor Kerec (Colin Farrell) völlig aufgeklärt und sehen dann, dass auch er auf einem Rachezug ist. Irgendwie wird klar, wo dieser leicht düstere Film hinsteuern muss. Der Weg dahin ist auch ganz gut dargestellt. Auch soll man fühlen, dass Rache nicht alles ist. Hier wird das gezeigt, indem zwischen Viktor Kerec (Colin Farrell) und Beatrice (Noomi Rapace) eine zarte Liebesbeziehung startet und Victor (Colin Farrell) die Rachegefühle von Beatrice (Noomi Rapace) zwar verstehen kann, aber nicht 100 prozentig nachfühlen kann. Das Gleiche gilt auch umgekehrt. Fast sehen beide ein, dass ihnen mit einer Rache in diesem Leben nicht geholfen ist. Nur das Umfeld trägt seinen Teil dazu bei, dass doch einer zu seinem Ziel kommt. Vielleicht mit dem unrealistischsten Teil des Filmes, der mir aber auch ein wenig gefallen hat. Und dieses Ende lässt mich dann auch nicht mehr so viel nachdenken über den Film, wobei ich aber bis zum Ende doch gedacht hätte, dass es so sein würde.

Irgendwie war hier alles nur ein klein wenig besser als Durchschnitt, mit Ausnahme vieler Schauspieler hier. Vor allen, welche die kleinen Rollen verkörperten. Aber dies langte wohl nicht, dass der Film 'Dead Man Down' ein großer Film geworden ist.

Eine Empfehlung für diesen Film anzuschauen, gebe ich auf jeden Fall. Aber als Sammelobjekt wird er bei mir nicht ankommen.

Meine Schulnote: 3+


Gorky Park
Gorky Park
DVD ~ William Hurt
Preis: EUR 6,79

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die erste und einzige Verfilmung der Arkady-Renko Serie von Schriftsteller Martin Cruz Smith, 14. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Gorky Park (DVD)
Ich habe in meiner Kindheit eine Kinowerbung von diesem Film 'Gorky Park' im Radio gehört. Dann gelang es mir sogar diesen Film im Kino zu sehen. Auch bin ich schließlich ziemlich direkt danach ein Besitzer einer VHS-Cassette geworden. Alle Begegnungen mit diesem Film waren mir in positiver Erinnerung geblieben. Jetzt habe ich ihn zufällig einmal auf DVD gesehen und ich muss sagen, dass der Film mich immer noch fasziniert, obwohl ich jetzt und heute doch schon kleine Handlungen von Klischees entdeckt habe.

Dieser Film mit dem Titel 'Gorky Park' ist ein US-amerikanischer Thriller, der in Moskau und Umgebung, und in der Zeit Anfang der 1980er Jahre in Zeiten des Kalten Krieges, spielt. Es wurde das Buch von dem US-amerikanischen Schriftsteller Martin Cruz Smith mit dem gleichen Titel verfilmt. Es geht um den russischen Miliz-Polizisten Arkady Renko (William Hurt), der einen bestialischen Mord an drei jungen Leuten im Gorky-Park aufzuklären hat. Dabei muss er mit seinem Kollegen Pasha (Michael Elphick) gegen und für den KGB und Miliz arbeiten. Hier kommen dann auch neben dem Miliz-Chef Iamskoy (Ian Bannen) und dem KGB-Chef Major Pribluda (Rikki Fulton), der amerikanische Detektiv William Kirwill (Brian Dennehy), der amerikanische Unternehmer Jack Osborne (Lee Marvin) und auch eine Freundin der drei Mordopfer Irina Asanova (Joanna Pacula) in den Verdächtigenkreis von Arkady Renko (William Hurt). Nur weil Arkady Renko (William Hurt) für seine Arbeit lebt, nicht käuflich ist und auch ein wenig Glück hat, gelingt es ihm, diesen gefährlichen, verzwickten und spannenden Fall aufzuklären.

Alle Schauspieler spielen überragend. Vielleicht heute gesehen, ist die Rolle Irina Asanova, von Joanna Pacula gespielt, noch der schwächste Part, obwohl sie 1984 für diese Rolle eine Golden Globe Award Nominierung bekam. Damals war ich fast verliebt in sie und so merkte ich nicht, dass das viele Geschwafel über Freiheit von ihr doch schon etwas Klischeegefühl aufkommen lassen kann. Doch es kann auch sein, dass man nach über 30 Jahren alles nicht mehr so sieht, wie man es damals sah, mit dem Wissen jener Zeit.
Der Film spielt in Russland und soll russische Mentalität vermitteln. Aber fast der ganze Stab ist Englisch oder Amerikanisch, der Drehort ist Finnland und selbst der Autor Martin Cruz Smith ist wohl ein waschechter Amerikaner. Trotzdem fühlte sich der Film für mich russisch an. Dummerweise sogar noch heute.

Im Endeffekt ist und bleibt dieser Film für mich ein Sammelobjekt. Er hat zwar seine Schwächen. Aber so richtig merkt man das nicht. Vielleicht durch die große Performance von Lee Marvin, Michael Elphick, Brian Dennehy und auch und vor allem William Hurt.

Was ich am traurigsten finde, ist, dass die Arkadi-Renko Serie von dem Schriftsteller Martin Cruz Smith bis auf 'Gorky Park' keine Verfilmungen mehr brachte. Bis heute gibt es acht Bücher davon. Gut das zweite kam 1989 heraus. Wer weiß, wie es in dieser Zeit mit William Hurt aussah. Doch auch James Bond wurde schon von mehreren Darstellern verkörpert.

Ich finde, dieser Film ist empfehlenswert. Bei mir wird diese DVD zu einem Sammelobjekt. Vielleicht auch der Nostalgie wegen.

Meine Schulnote: 2-


Hanna K. [VHS]
Hanna K. [VHS]

4.0 von 5 Sternen Leider nur eine englische Version, 12. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Hanna K. [VHS] (Videokassette)
Obwohl ich bei diesem Film 'Hanna K.' mit dem nur englischen Ton halbwegs klar komme, war ich jetzt froh, diesen Film in Arte zu sehen, wo er zusätzlich noch untertitelt war, im Gegensatz zu dieser VHS-Kassette. Leider gibt es wohl keine deutsche Version von diesem Film, wohl auch nicht eine DVD-Version. Meiner Meinung nach hätte dieser Film dies verdient.

Costa-Gavras, ein griechisch-französischer Filmregisseur, der bis heute noch arbeitet und bekannt ist, vor allem mit seinen vielfach ausgezeichneten politisch engagierten Arbeiten, machte diesen Film 1983. Vom Inhalt her spielt der Film damals aktuell in Jerusalem und zeigt uns dort die Politik des Staates Israel in der damaligen Zeit, vor allem mit dem Hintergrund der israelischen Besetzung Palästinas.
Die Story lässt er aus der Sicht von Hanna Kaufman (Jill Clayburgh) zeigen und aufbauen. Sie ist eine selbstbewusste jüdische Amerikanerin, die in Jerusalem studiert hat und dort schließlich auch arbeitet. Immer mit einem Fuß bei der Abreise, weil sie mit einem Franzosen Victor Bonnet (Jean Yanne), der in Frankreich lebt, verheiratet ist. Probleme macht ihr ein Seitensprung mit dem Staatsanwalt Joshua Herzog (Gabriel Byrne), von dem sie auch schwanger wird und der Araber Selim Bakri (Mohammed Bakri), der ihr wichtigster Fall wird, weil er mehrmals illegal nach Israel einwandert und immer wieder von Hanna K (Jill Clayburgh) herausgehauen werden muss. Gerade bei dem Fall Selim Bakri (Mohammed Bakri) entwickelt sich dann auch ein politisches Problem des Staates Israel, was mit der israelischen Besetzung Palästinas zu tun hat und mit der sich Hanna K (Jill Clayburgh) dann auch herumschlagen muss.

Der Film wirkt stark realistisch. Er ist auch überhaupt nicht aufgebauscht, was ich von Vorteil finde. Er hat mit Jill Clayburgh, Jean Yanne und Gabriel Byrne drei ganz stark auftretende Schauspieler. Und er hält sich inhaltlich nur an Hanna K (Jill Clayburgh). Die politischen Zustände werden nur bis zu ihr sichtbar. So sieht man dann auch die anderen Probleme, die nichts mit dem Staate Israel direkt zu tun haben und von denen Hanna K (Jill Clayburgh), Victor Bonnet (Jean Yanne), Joshua Herzog (Gabriel Byrne) und Selim Bakri (Mohammed Bakri) auch betroffen sind, wie zum Beispiel Eifersucht, Sehnsucht, Liebe und Vertrauen. Und wie diese Beispiele sich hier bei dieser Staatsordnung auswirken können.

Ich sehe diesen Film nicht als Kritik, sondern nur als ein Vorzeigen einer anderen demokratischen Staatsform.

Die Bilder in diesem Film sind für mich sehr eindrucksvoll,- die Stadt, die Landschaft rundherum. Gut, es waren die 80er Jahre. Aber beim Ansehen des Filmes hat mich mehrmals sogar die Lust gepackt, auch einmal dort zu sein. Der Film hat mir auch gut gefallen bis zum Finale. Aber so wie die Geschichte ablief, konnte der Film eigentlich überhaupt nicht enden.

Vielleicht aber gibt es irgendwann einmal eine DVD. Von mir aus auch ohne deutsche Synchronisation. Es könnte ein Sammelobjekt meinerseits werden.

Meine Schulnote: 2-


Antarctica - Gefangen im Eis
Antarctica - Gefangen im Eis
DVD ~ Paul Walker
Preis: EUR 5,97

3.0 von 5 Sternen So ist wohl das Schlittenhundeleben, wenn es darauf ankommt, 11. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Antarctica - Gefangen im Eis (DVD)
Diese DVD mit dem Film 'Antarctica ' Gefangen im Eis' ist ein Abenteuerfilm von dem erfolgreichen Produzenten Frank Marshall, der viele Filme, u.a. auch Indiana-Jones-Filme und Bourne-Filme produziert hat. So hatte er wohl auch gute Connection, um seine Regiearbeit hier auf hohem Niveau zu finanzieren. Und mit Walt Disney und Buena Vista International war das dann auch der Fall. Der Inhalt stimmte wohl für Walt-Disney-Produktion, denn es geht in diesem Film um acht Huskies, die in der Antarktis zurückgelassen werden, und dort den Winter überleben müssen. Wie es dazu kommt und wie die Hunde das schaffen, erzählt uns dieser Film.
Man spürt schon, dass man sich bei diesem Projekt Mühe gegeben hat, zumindest das Auge. Denn dieser Film wird von schönen Bildern geschmückt. Natürlich konnte man nicht am Originalschauplatz drehen. Aber mit der Wahl, dies in Nordwest-Kanada zu tun, ist man nicht schlecht gefahren. Die Hunde waren gut trainiert für diesen Film. Irgendwie spürte man dies sogar ein bisschen zu viel. Die Schauspieler überragen zwar nicht, wirken aber nicht motivationslos. Jason Biggs bringt sogar mit seinem Spiel etwas Spaß in diesen Film.
Zur Story: Kurz vor dem Jahr 1994, als keine Schlittenhunde mehr in der Antarktis für Expeditionen verwendet wurden, spielt dieser Film.
Es ist 1993, kurz bevor die Sommersaison an den Forschungsstationen in der Antarktis zu Ende geht. Bei den Amerikanern bereitet sich auch Jerry Shepard (Paul Walker), der hier eine Schlittenhund-Staffel betreut, mit seinem Freund und Kartographen Charlie Cooper (Jason Biggs) darauf vor. Doch es kommt noch die Pilotin Katie (Moon Bloodgood) mit einem unerwartenden Gast zur Basis geflogen. Dieser Gast, Professor Dr. Davis McClaren (Bruce Greenwood) möchte von Jerry Shepard (Paul Walker) zu dem Berg 'Mount Melbourne' gebracht werden, um dort nach Gesteinen zu suchen, die von einem Meteor stammen sollen. Widerwillig übernimmt Jerry Shepard (Paul Walker) diesen Auftrag, nimmt aber seine Schlittenhunde für diese Reise, anstatt das Schneemobil, wegen der noch dünnen Eisschicht unterwegs. Als sie ohne Probleme dort am 'Mount Melbourne' ankommen, trotz einer oftmals naiven Haltung von Professor Dr. Davis McClaren (Bruce Greenwood) mit dieser Natur, müssen sie nach einem Tag wieder abreisen, wegen einer großen Sturmwarnung. Zuerst aber findet Professor Dr. Davis McClaren (Bruce Greenwood) noch seinen ersehnten Stein. Während der Rückfahrt hat die oftmals naive Haltung des Professors in dieser Wildnis dann doch Folgen. Er stürzt einen Hang herunter, der mit einem Beinbruch seinerseits quittiert wird. Als Supergau kracht er noch auf dem Eis liegend durch dieses ins Wasser. Mit Hilfe der Hunde gelingt es Jerry Shepard (Paul Walker) den Professor zu befreien und die Hunde führen die beiden durch den aufkommenden Sturm wieder zurück zur Basis. Leider sind dort die Verletzungen der beiden doch so gravierend, dass sie zur Hauptzentrale ausgeflogen werden müssen. Weil man das ganze Camp mit diesem Flug räumen will, ist kein Platz für die Hunde im Flugzeug. Diese werden im Camp angebunden zurückgelassen und sollen mit einem zweiten Flug abgeholt werden. Auf dem Flug in die Hauptstelle fällt Jerry Shepard (Paul Walker) in einen Schlaf, wo er erst einige Tage später in der Krankenstation aufwacht. Seine Hunde wurden und werden über den Antarktiswinter nicht mehr abgeholt. Nun sehen wir Zuschauer den Überlebenskampf dieser Huskies im antarktischen Winter. Zum Glück ist es im Film dort sogar über den Winter hell, vielleicht damit wir Zuschauer dies besser sehen können. Gleichzeitig sehen wir auch, wie Jerry Shepard (Paul Walker) dieses halbe Jahr zuhause verbringt und immer wieder versucht, etwas auf die Beine zu stellen, um zu seinen Hunden zu kommen.
Für mich ist dieser Film im Endeffekt nur ein Durchschnittsfilm. Um ein ganz großer Film zu sein, ist er an vielen Stellen inhaltlich zu einfach. Aber er ist auch nicht nur primitiv gemacht. Ein finanzieller Erfolg war er schließlich auch geworden. So kann Frank Marshall wohl auch etwas zufrieden sein.
Ich wollte ihn schon lange Zeit unbedingt einmal sehen. Das habe ich nun gemacht. Er war unterhaltsam und als Durchschnittsfilm gebe ich ihm drei dicke Sterne.
In meine Sammlung wird diese DVD aber nicht hineinkommen.

Meine Schulnote: 3


Frankreich privat - Die sexuellen Obsessionen einer Schauspielerin
Frankreich privat - Die sexuellen Obsessionen einer Schauspielerin
DVD ~ Aurélie Houguenade
Preis: EUR 10,21

2.0 von 5 Sternen Ein nicht so schöner, aber vielleicht ganz guter Film, 8. Januar 2016
Frankreich privat - Die sexuellen Obsessionen einer Schauspielerin.
So heißt der deutsche Titel dieses Filmes. Dazu dieses Cover und dann noch FSK 18. Was erwartet man, wenn man sich einen solchen Film ansehen will? Bei mir war das, was ich schließlich mit diesem Film wirklich sah, nicht identisch mit dem, was ich erwartete.
Der Originaltitel dieses Filmes nennt sich '4:48'. Und das ist das letzte Theaterstück der Autorin Sarah Kane, bevor sie sich unter Depressionen umgebracht hat.
In diesem Film geht es dann um die Theaterschauspielerin Anais (Aurélie Houguenade), die wir direkt am Anfang bildlich kennenlernen, weil sie sich für ihre Bewerbungsunterlagen fotografieren lässt. Wir bekommen auch mit, dass sie ein wenig verrückt ist, und auch extremere Höhen und Tiefen hat. Vielleicht ist das so, weil sie sich für das Theaterstück '4:48' von und über Sarah Kane bewirbt. Sie bekommt auch auf Umwegen diese Rolle und versucht mit dieser Sarah Kane zu verschmelzen. Dafür lässt sie ihren Freund sausen und versucht das Leben der Autorin Sarah Kane nachzuleben. Dadurch werden wir Zeugen, wie sie eine Wandlung macht um die wahrscheinlich eigenartige Autorin Sarah Kane zu verstehen.
Im Endeffekt war der Film nicht schlecht. Von 2 bis 4 Sternen kann ich die Wertungen verstehen. Aber es machte mir keine Freude, diesen Film anzuschauen. Trotz nur 78 Minuten (82 Minuten mit Ablaufmelodie) kam er mir unendlich lang vor. Am Schluss war ich dann nur angetan von der 4 Minuten langen Filmmelodie (Adagio for Strings?) und auch davon, dass es diese Autorin Sarah Kane, die einen großen Einfluss auf diesen Film hat, wirklich gab und so dem Film den Punkt auf das I gab, im Zusammenhang mit der Realität. Ja so kann es sein. Interessant fand ich, dass alles was ich mit meinen Augen sah, in diesem Film nicht schön wirkte. Auch sah ich nicht bei dem ganzen Training der Theaterschauspielerin Anais (Aurélie Houguenade), dass sie besser spielte, wenn sie nackt war. Das einzige, was ich merkte, war, dass sie der Biografie von der Autorin Sarah Kane nacheiferte, ohne Rücksicht auf alles, und dann auch versuchte ihren Spaß dabei zu finden. Aber so richtig gelang ihr das nicht bis zum Ende des Filmes. Und auch die Abschlussvorstellung ließ uns Zuschauer am Ende, wie die Theaterschauspielerin Anais (Aurélie Houguenade), nackt und allein dastehen. Wie gesagt, das Interessante in diesem Film wird langatmig und leer.
Vielleicht ist das Stück '4:48' so und vielleicht sollte man sich mit der Autorin Sarah Kane einmal beschäftigen, um den Film besser zu verstehen. Ich aber weiß jetzt wenigstens, wer die Autorin ist und das langt mir für das erste Mal.
Wer in diesem Film ein erotisches Werk sehen will, oder etwas Witz, oder eine spannende Geschichte, der sollte hier nicht zugreifen.
Wer einen Film mit Psyche, mit menschlichen Veränderungen, vielleicht auch Weiterentwicklungen sehen will, sollte sich diesen Film anschauen. Vielleicht sieht er mehr darin wie ich, oder er genießt diesen Stoff intensiver, so dass dieser Film mehr Sterne bekommt wie von mir.
Drei als Durchschnitt will ich nicht geben, weil es kein Durchschnittsfilm ist. Und weil er mir am Ende nicht gefallen hat bekommt er von mir zwei Sterne

Meine Schulnote: 4


Die schwarze Tulpe
Die schwarze Tulpe
DVD ~ Alain Delon
Wird angeboten von Celynox
Preis: EUR 8,23

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alain Delon als doppelter jugendlicher Mantel-und-Degen-Held, 5. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Die schwarze Tulpe (DVD)
Als kleiner Junge sah ich den Film und wusste ab da, wer Alain Delon ist. Auch die Erinnerungen dieser Filmstory blieben in meinem Kopf und ich konnte sie bis heute zu jeder Zeit jedem erzählen. Damals gefiel mir der Film gut, aber nicht sehr gut. Nun nachdem ich ihn mir wieder angeschaut habe, sind meine Wertungen von damals auch heute noch gültig. Der Stoff des Filmes ist ein Mantel- und Degen-Film und die Geschichte stammt ursprünglich von Alexandre Dumas und spielt in der Zeit ganz kurz vor der französischen Revolution, die hier auch ein Teil der Geschichte wurde. Und diese Filmgeschichte in leichter Zorro-Manier ist auch sehr schön und eigentlich sogar ein ganz wenig etwas Besonderes.
Es geht um Guillaume de Saint Preux (Alain Delon), ein Adeliger, der heimlich mit einem Helfer, als Schwarze Tulpe getarnt, die Reichen überfällt und ausraubt. Vor allem die, die ihren Reichtum wegen der Unruhen im Lande, die ja bekanntlich in der franz. Revolution endeten, wegbringen wollen. Doch bei einem solchen Überfall wird ihm von dem Polizeichef (George Rigaud) an der Backe eine auffällige Wunde zugeführt. Nun kann er sich eigentlich nicht mehr in der Gesellschaft blicken lassen, ohne als die Schwarze Tulpe enttarnt zu werden. Aber nun kommt die Doppelrolle Alain Delon zu tragen. Als sein gleichaussehender, jüngerer Bruder Julien de Saint Preux (Alain Delon) übernimmt er diesen Part für die Gesellschaft, unter anderem auch, weil Julien de Saint Preux (Alain Delon) ein Revolutionär ist und seinen Bruder Guillaume als die Schwarze Tulpe anhimmelt, von der er glaubt, wie das einfache Volk auch, dass sie wie Robin Hood auftritt. Trotz einiger komödischen Fauxpasse, erledigt Julien de Saint Preux (Alain Delon) bei der Gesellschaft seinen Auftrag ohne Probleme. Er bekommt auch wichtige Informationen, die die bevorstehende Revolution betreffen, und er lernt den Revolutionär Plantin (Francis Blanche) und seine Tochter Caroline 'Caro' Plantin (Virna Lisi) kennen. Zurück beim Bruder erkennt er dessen wahren Charakter und dass die Schwarze Tulpe, die von seinem Bruder Guillaume verkörpert wird, nur ein gewöhnlicher krimineller Dieb ist. So beschließt er weiter an diesem Ort zu bleiben und mit Hilfe von den Platins und ihren Gefolgsmännern die bevorstehende Revolution zu unterstützen. Trotz Erfolge wird Julien de Saint Preux (Alain Delon) schließlich geschnappt und soll gehängt werden. Aber wie gesagt, er hat noch einen Bruder.
Anfangs ist der Film ziemlich stark. Auf 4-Sterne Niveau. Er hat auch Witz und auch Action. Natürlich sieht man, wie früher oft, die Nachtszenen am Tage gedreht mit dunkelnden Blenden. Doch gegen Ende verliert dieser Film jedoch jeglichen Anspruch. Irgendwie war alles nur so angedeutet und kurz. Zum Beispiel die Liebesgeschichte zwischen Caroline 'Caro' Plantin (Virna Lisi) und Julien de Saint Preux (Alain Delon). Auch die Taten, wie die Französische Revolution in der Provinz gerettet wurde. Alles im allen fühlte ich mich am Ende des Filmes, als hätte ich ein Happy-End-Märchen gesehen. Er ist trotz einiger brutaler Geschichtselemente zu einem Kinderfilm am Schluss geworden.
Eine Empfehlung ist der Film aber auf jeden Fall. Er gehört zu den Filmen, die man von Alain Delon gesehen haben sollte. Ich sehe diesen Film so alle 10 Jahre. Und weil ich kein Alain Delon Fan bin, langt es mir, wenn er mal im TV kommt.

Meine Schulnote: 3


Wenn Träume wahr wären (Walt Disney, 1985) [DVD]
Wenn Träume wahr wären (Walt Disney, 1985) [DVD]
DVD ~ Mary Steenburgen
Wird angeboten von sandra7508
Preis: EUR 8,97

3.0 von 5 Sternen Wenn Träume wahr werden, 26. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zum ersten Mal sah ich diesen Film Ende der 1980er Jahre auf Video. In Erinnerung blieb mir die Schauspielerin Mary Steenburgen, die in dieser Zeit sehr bekannt war, und auch, dass der Inhalt dieses Filmes sehr dramatisch sein würde. Bewertet hatte ich ihn damals leicht unter Durchschnitt. Nun bin ich auf diese DVD gekommen, die mit einem wunderschönen Cover daherkommt und wahrscheinlich aus Großbritannien stammt. Denn alles auf diesem Cover ist in Englisch geschrieben, auch die Inhaltsangabe. Aber es gibt in diesem Film eine deutsche Synchronisation. So war es dann ein Grund für mich, sich dieses Exemplar zu besorgen.
Der Film spielt irgendwo im Norden in Amerika (wurde aber in Canada gedreht) wo es viel Schnee gibt, aber diesmal in der Weihnachtszeit Tauwetter herrscht, so dass der Schnee so richtig matschig wirkt und vielleicht auch deshalb beim Anschauen einem die traumhafte Weihnachtstimmung erschwert. Das ist auch bei der Familie Grainger, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kinder, der Fall. Vor einem halben Jahr hat Vater Jack Grainger (Gary Basaraba) seinen Job bei einer Firma verloren, wegen eines Computers, wie er sagt. Seine Ehefrau Ginny Grainger (Mary Steenburgen) arbeitet deshalb volltags in einem Supermarkt und wirkt durch die ganze Situation der Familie sehr gestresst. Aus ihrer Wohnung müssen sie ausziehen und jeden Cent zweimal herumdrehen. Nun kommt noch Weihnachten dazu, das finanziell überhaupt nicht zurzeit in die Familie hineinpasst. Aber schon am Anfang des Filmes wird der Engel Gideon (Harry Dean Stanton) damit beauftragt, auf diese Familie aufzupassen, und ihr den Glauben an den Weihnachtsmann zu erhalten, was bei Ginny Grainger (Mary Steenburgen) nicht so einfach ist und am Ende nur durch eine sehr große Dramatik erreicht werden kann.
Bildlich ist der Film phänomenal. Die Stimmung kommt, wie wohl geplant, auf jeden Fall bei mir, sehr wohl auf. Bis auch den Engel wirkt der Film sehr realistisch. Es ist auch nichts aufgebauscht. Die Probleme sind verständlich und auch lösbar. Irgendwie versucht jedes Familienmitglied seinen Beitrag zu geben, damit es bei der Familie weitergeht. Und Ginny Grainger (Mary Steenburgen) blockt bei jeder Idee, die etwas Träumerisches beinhaltet. Auch das wirkt realistisch. Aber als es dann zur totalen Dramatik hinkommt, die auch realistisch daherkommt, wenn auch als ein Supergau, wird die Auflösung des Filmes zu einem Walt Disney Happy-End dann doch etwas verwunderlich, obwohl ich es eigentlich dann so erwartet habe. Aber dennoch hatte ich, als der Film zu Ende war, ein angenehmes Gefühl. Gut, unter 6 Jahren ist der Film wohl nichts. Aber ich finde, er hat etwas Verträumtes in sich, das ihn ein bisschen unvergessen macht. Und auch die Schauspielerin Sarah Polley hat als Kind hier ihren ersten Filmauftritt in einer Nebenrolle.
Ich besitze den Film nun einmal und werde ihm wohl noch in meiner Sammlung behalten. Aber jedes Jahr schaue ich ihn mir nicht an.
Wenn man diesen Film günstig haben kann, sollte man zugreifen.

Meine Schulnote: 3


Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben
DVD ~ Jai Courtney
Preis: EUR 6,79

2.0 von 5 Sternen Wie wär es mit dem Vorruhestand, 26. Oktober 2015
Mit dieser DVD und dem Film “Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben“ erscheint uns John McClane (Bruce Willis) zum fünften Mal mit seiner Stirb langsam Serie. Und dies 6 Jahre nach dem vierten Film. Was wir bis jetzt noch nicht wussten, wird uns in diesem Film erzählt. John McClane hat einen Sohn John „Jack“ McClane, Jr. (Jai Courtney), von dem er glaubt, dass dieser auf die schiefe Bahn geraten ist. Und dann erfährt er, dass er in einem Gefängnis in Moskau schmort. Das heißt für John McClane (Bruce Willis) hinfahren und nachsehen, wie er helfen kann. Natürlich passiert alles, wie es immer wieder bei John McClane (Bruce Willis) passiert. Es geht rund und er zieht eine Spur der Verwüstung von Moskau bis Tschernobyl hinter sich nach. Sein Sohn John „Jack“ McClane, Jr. (Jai Courtney) ist nämlich ein CIA-Agent und soll den Gefangenen Yuri Komarov (Sebastian Koch) befreien und irgendwie in US-Gewahrsam bringen. Leider hat dieser Komarov (Sebastian Koch) Feinde und die mögen ihn lieber tot. So kann der alte John McClane (Bruce Willis) seine Erfahrung miteinbringen und seinem Sohn helfen, seinen, mit immer wiederkehrenden Wendungen behafteten Auftrag, erfolgreich zu beenden.
Hier in diesem Film ist John McClane (Bruce Willis) 27 Jahre nach seinem ersten Auftreten immer noch in Form. Er springt Häuser herunter, er wird geprügelt, er überlebt Sprengungen, er hängt am fahrenden Hubschrauber und er ist in Tschernobyl. Er tritt halt auf wie ein Hurricane.
Dieser Film ist von den fünf Stirb langsam Filmen der Fünfbeste. Die abfallende Linie ist voll eingehalten worden. Tiefgang hat hier nicht einmal im Ansatz eine Bedeutung. Auch ist er im Endeffekt sogar noch weniger witzig als seine Vorgänger. Dazu ist er mit ca. 90 Minuten der Kürzeste aller Stirb langsam Filme. Es ist nur ein Actionspektakel mit großer Computerhilfe gemacht. Dieser Film erzeugt zwar keine Langeweile, aber bei der Filmgeschichte fängt meiner Meinung nach schon ein kleiner Ansatz von Fremdschämen an. Wenn ich Regisseur wäre, wollte ich so einen Film nicht machen. Wer weiß, wo er ohne John McClane (Bruce Willis) gelandet wäre. Aber gerade als Einzelfilm gesehen, gebe ich ihm noch einen Gnadenstern, weil diese 90 anspruchslosen Minuten schnell vorbeigingen und dieses Fremdschamgefühl fast nicht auftaucht, wenn man es schafft, nicht an den früheren John McClane (Bruce Willis) zu denken.
Ich hoffe abschließend, dass bei John McClane (Bruce Willis) die Rente mit 60 durchgeht und es keinen sechsten Film mehr geben wird.
Sollte er es doch wieder tun, würde ich wohl auch sein sechstes Werk schauen. Ein Stern würde wohl ein neuer Film doch mindestens wert sein.
Eine Empfehlung kann ich bei diesem Film eigentlich nicht geben, aber er ist nun mal da. Auf jeden Fall ist es, wenn man sich der Stirb langsam Serie annehmen will, nur die fünftbeste Wahl zum Ansehen.

Meine Schulnote: 4-


Breaking News
Breaking News
DVD ~ Richie Jen
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 5,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Medien und ihre Folgen, 23. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (DVD)
Diese DVD mit dem Film 'Breaking News' ist ein Actionfilm aus Hongkong und auch in Hongkong von dem Regisseur Johnnie To im Jahre 2003 gedreht. Trotz typischer Drehweise, wie bei den Actionfilmen aus Asien in den 80er Jahren, hat dieser Film sogar eine interessante Botschaft und wirkt dadurch etwas intellektueller. Im Endeffekt ist diese Botschaft zwar da, wird aber in der Filmgeschichte nicht so gut und mit Tiefe gespielt. Man bekommt am Ende nicht das Gefühl, als habe man einen guten Film gesehen, obwohl vereinzelt auch starke Szenen dort vorhanden waren. Es geht hier darum, wie Presse, Medien und auch Internet, als Beispiel in diesem Film, die Polizeiarbeit beeinflusst. Wie Entscheidungen getroffen werden, um besser vor der Presse dazustehen, und solche Entscheidungen in den Vordergrund gestellt werden und nicht zuerst an die Sicherheit gedacht wird. Und das ist in diese Filmgeschichte von 'Breaking News' verpackt.
Direkt am Anfang fängt der Film an, indem wir eine Person durch die Straße eines Stadtteils von Hongkong gehen sehen. Er geht in ein Haus, dort trifft er in einem oberen Stockwerk andere Personen, und alle gehen dann zusammen nach draußen, um irgendwo hinzufahren. Wir als Zuschauer ahnen schon, dass diese Personen nichts Legales vorhaben. Unten an der Straße steht ein Auto, welches wohl die nach draußen kommende Personen überwacht, und man merkt, dass die Szenerie von einem Einsatzkommando kontrolliert wird. Leider tauchen zwei Verkehrspolizisten auf, weil der Fahrer des wahrscheinlichen Gangsterteams eine Verkehrswidrigkeit begangen hat. Es kommt zu Diskussionen mit dem Fahrer und den Verkehrspolizisten, die eigentlich normal sind, aber sehr spannend, weil es wohl wahrscheinlich nicht ratsam ist, das die Polizisten den Wagen abchecken. Hier lässt der Regisseur sein wahres Können aufblitzen, denn während wir die Unterhaltung der drei Personen hören, lässt er die Kamera 360 Grad langsam schwenken und wir können alles erkennen, was dort im Umfeld los ist, und auch denken, was dieses Umfeld in Kürze zu erwarten hat. Dies ist für mich der stärkste Teil des Filmes. Kurz danach wird er zu einem Actionfilm, denn es kommt zur Schießerei mit der Polizei, dem Einsatzkommando und den Gangstern. Diese verlagert sich wegen der Flucht der Gangster zu einem anderen Platz und dabei kommen sie an einem gefilmten Verkehrsunfall vorbei. Das Filmteam filmt jetzt die Schießerei und dort kommt am Ende die Polizei schlecht weg, weil unter anderem den Gangstern die Flucht gelingt. Nun wird Inspektor Rebecca Fong (Kelly Chen) aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Polizei damit beauftragt, für ein besseres Image der Polizei zu sorgen. Und diesen Auftrag nimmt sie kompromisslos ernst. Sehr zum Missfallen von Inspektor Cheung (Nick Cheung), Leiter einer kleinen Spezialeinheit der Polizei, der mit seinem Team die Gangster in einem Wohnblock wieder aufspürt. Inspektor Rebecca Fong stellt ein großes Einsatzkommando zusammen, mit Kameras auf dem Helm, und gibt einem Fernsehteam die Rechte einer Liveübertragung. So will sie dann den Wohnkomplex stürmen lassen. Inspektor Cheung (Nick Cheung) ist mit seinem kleinen Team in dem Wohnblock drin und verweigert den Rückzug, weil er glaubt, dass sein Handeln von größerem Erfolg gesegnet sein wird. Die Gangster wollen flüchten, was aber bei dem Aufgebot von Polizeikräften nicht so einfach ist. Es kommt jetzt zu einem Katz und Maus Spiel zwischen allen. Und dazu kommen noch zwei Auftragskiller dazu, wie auch eine Geiselfamilie mit Vater und zwei Kindern. Dies alles wird dann zu einem finalen, explosiven Ende gebracht, dass nur die überleben, die für ein Happy-End notwendig sind.
Als Schauspieler hat mir am besten der Gangsterboss Yuan (Richie Ren) gefallen. Ihm hat man die Rolle am meisten abgenommen. Nur ist in diesem Film meiner Meinung nach nicht verständlich, warum er den Auftrag von dem Auftragskiller, den er in dem Wohnblock kennengelernt hat, ausführen will. Dieser Auftragskiller übernimmt auch die Arbeit von Yuan (Richie Ren). In diesem Film, der nahezu in Echtzeit gedreht wurde, waren beide nur beim Kochen allein. Und diese Zeit wurde für den Filmzuschauer ausgelassen. Dies war die einzige Möglichkeit über ihre 'Berufe' zu sprechen. Ich denke, Regisseur Johnnie To wollte diese nicht gefilmte Unterhaltung der beiden als Resultat und Überraschungseffekt am Schluss noch irgendwie bringen. Oder er wollte uns sagen: Mach nur was Du richtig kannst, weil es ja bei beiden schiefgeht. Egal was er meinte, dies hat bei mir keine positive Wirkung hinterlassen. Weil ich aber den Remake Film 'Newsmakers' schon gesehen habe, habe ich den Schluss dann wahrscheinlich doch schon ein kleines Bisschen verstanden. Trotzdem finde ich das nicht so gut gemacht.
Das Gesamtfazit des Filmes: Eine großartige Idee wurde mit einer interessanten Geschichte so gerade durchschnittlich gespielt. Der Film wirkt bei dem guten Inhalt manchmal leicht abstrakt. Irgendwie hat der Regisseur Johnnie To nicht durchweg seinem Film ein hohes Niveau abverlangt. Und die finale Verfolgungsjagd fühlte sich sogar etwas lustlos von seiner Seite her an.
Der Film 'Breaking News' ist aber zum einmal ansehen auf jeden Fall eine Empfehlung. Man hat sogar ein Remake anhand dieses Filmes gedreht. Das ist grundsätzlich etwas Positives. Leider hat mir dieses Remake einen Tick besser gefallen. Das ist wieder ein klein wenig negativ für diesen Film.

Meine Schulnote: 4+


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