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Rezensionen verfasst von
Rhinoman (Rinteln)

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Joint Forces
Joint Forces
Wird angeboten von Disco100
Preis: EUR 90,00

2.0 von 5 Sternen Bluesiger seichter Hardrock, 26. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Joint Forces (Audio CD)
Waren die beiden Vorgängerscheiben mit dem rauchigen Nicky Moore als Sänger noch recht eingängiger bluesiger Hardrock, so verliert man sich hier noch mehr in Blues-Gefilden. Mit dem schnellen furiosen rockigen "The chosen few" fängt das Album noch ganz verheissungsvoll zackig an, leider geht es ansonsten etwas lahm und allzu steif dem Ende entgegen. Es wird dem Blues diesmal zu viel Raum gegönnt, das macht das Album für echte Hardrocker leider uninteressanter, 1986 als alle Bands kommerzieller werden wollen, konnte man mit solch altbackenen Kompositionen niemand mehr hinter dem Ofen vorlocken, das war einfach langweilig und belanglos, dabei hatte man doch mit Sänger Bruce Bruce noch zur Speerspitze der NWoBHM gehört. Schlecht ist es trotzdem nicht, Leute die Great White, alte Whitesnake oder die Black Crowes gerne hören, sollten hier vielleicht mal ein Ohr riskieren.


Rebel Soul
Rebel Soul
Wird angeboten von groovetemplemusic
Preis: EUR 15,99

2.0 von 5 Sternen Zwischen Lagerfeuer und Softrock, 25. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Rebel Soul (Audio CD)
Easy Listening-Songs zwischen Lagerfeuer und Softrock, hat mit den alten Erfolgsalben nur Ansatzweise noch was zu tun. Kann man hören, muss man aber nicht. Ein Glück kamen danach Fuel to the Flames und Strike Ten, die die wahre Hardrock-Bonfire-Kerze wirklich wieder heller brennen liessen. Wenn man sich darauf einlässt, kann man sich das Album schön hören, man sollte nur vorher wissen dass das Album mit Hardrock nur am Rande was zu tun hat. Später hat man mit Free(2003) ja noch ein ähnliches, noch schlechteres Album dieser Alternative-Rockmusik-Art abgeliefert.


Hell Beyond Hell (Digipack+2 Bonus Tracks)
Hell Beyond Hell (Digipack+2 Bonus Tracks)
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brutales, teils Thrashiges Werk, was auf Kosten der Eingängigkeit geht, 25. März 2016
Tja - Paragon - musikalisch irgendwo angesiedelt zwischen NWoBHM, Grave Digger, US-Metal mit einer ernsten düsteren musikalischen Note. Ein wirklich brutales Brett ist Hell beyond Hell geworden, teils mit Thrasheinflüssen angereichert, pustet es einem ordentlich die Gehörgänge durch, was leider auf Kosten der Eingängigkeit geht, Hymnische griffige Mitgröhl-Refrains findet man hier selten. Piet Sielck hat den Bandsound wieder einmal gut transparent produziert, die Detailverliebte Ausarbeitung der Arrangements scheint diesmal viel Arbeit gekostet zu haben, die Stimme von Sänger Andreas Babuschkin klingt diesmal abwechslungsreicher, sein schiefer Gesangsstil hält sich diesmal in Grenzen, auch die Rückkehr von Bandmitbegründer Martin Christian scheint sich positiv ausbezahlt zu haben. Was halt fehlt das sind ein paar eingängige Songs, da wird drauf los geknüppelt was das Zeug hält, schon der Eröffnungsdreier "Rising force"(4/5),"Hypnetized"(4/5),"Hell beyond Hell"(4/5) legt mit einem mörderischen Groove los wie die Feuerwehr, macht keine Gefangenen, bietet jedoch auch keinerlei grössere Abwechslung, es geht halt brutalst voll auf die Rübe, wobei die harte Instrumentierung und die Refrains echt gut sind. Mit dem gemässigterem epischen an Grave Digger("Heart of Darkness")-angelehnten "Heart of the Black"(4/5) kommt dann etwas mehr Abwechslung ins Spiel. Die zweite LP-Seite beginnt dann recht forsch mit "Stand your ground"(3/5), hier ist dann endlich auch mal ein hymnischer Refrain zu hören, die folgenden sehr düsteren "Meat Train"(3/5) und "Buried in blood"(3/5) zeigen gar Thrashmetal-Einflüsse auf, bevor das normale Album abschliessende epische erhabene lange Werk "Devils Waitingroom"(3/5) folgt, und das Album würdig mit teils balladesken Klängen / teils schleppend düster beschliesst, der belanglose Refrain verhindert leider eine höhere Benotung des ansonsten recht interessanten Songs. Beim Digipack gibt es noch den Bonustrack "Thunder in the dark"(4/5), endlich mal ein normaler hymnischer Heavy Metal-Song mit gutem eingängigen Refrain, der für mich einer der besten Songs des Albums darstellt, dann kommt noch eine Edit-Version, quasi eine gekürzte Single-Version des epischen Songs "Heart of the black"(4/5), die mir persönlich sympathischer ist, weil Sie schneller auf den Punkt kommt. Die überschaubare Anzahl von 8 normalen Albumsongs + 2 Bonustracks bei einer Gesamtspielzeit von 55:39 Minuten halte ich in dem Fall für sehr gut, da man sich auf die einzelnen Songs wirklich auch konzentrieren kann, es erinnert mich ein wenig an die alten Iron Maiden-Zeiten mit 6 normalen Songs und 2 längeren Epen.

Vermutlich das härteste Album von Paragon, und auf jeden Fall ein gutes Album, wie gut das muss Jeder für sich selbst entscheiden. Wer auf Düsterniss und Brutalität abfährt, der ist hier sicherlich richtig, wer auf melodische eingängige Musik steht, der sollte hier erst mal ein Ohr riskieren. Was mir an dem Album fehlt das sind Hits oder Hymnen, die man tatsächlich in der Livesituation auch hören möchte, für mich zündet ausser dem Bonustrack "Thunder in the dark" nichts so wirklich, aber natürlich kann man trotzdem jeden Song des Albums auch live darbieten. Sänger Andreas Babuschkin singt diesmal nicht so gewollt schief, seine markante Stimme ist trotzdem Aushängeschild und Wiedererkennungsmerkmal des Bandsounds geblieben, von daher wird er nun die Metalgemeinde nicht mehr so spalten. Paragon sind seit 25 Jahren in der Szene, haben mit Ihren Studio-Alben oft kleine Achtungserfolge feiern können, leider spielt die Band die vergangenen 10 Jahre kaum noch live, so dass die guten Album-Kritiken mangels Live-Promotion verpuffen. Auch die lange Wartezeit von 4 Jahren auf ein neues Paragon-Album spricht nicht gerade dafür es hier mit einer aktiven lebendigen Band zu tun zu haben. Die Internetseite wurde die letzten 3 Jahre kaum aktualisiert, so dass man nicht mal wusste ob die Band überhaupt noch existiert, ein Lebenszeichen auf den Internet-Seite sollte man schon mal alle paar Monate mal geben, sonst lässt man die paar Fans die man hat ja auch noch alleine im Regen stehen. Ansonsten sind Paragon schon immer so ein Nischending gewesen, mit dem schiefen Gesang und der eher grundsätzlich düsteren musikalischen Ausrichtung, ich kann schon verstehen dass darauf nur ein geringer Teil der Metal-Fans wirklich abfährt.


Live to Win
Live to Win
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Gemässigtes Radiotaugliches Solo-Album, 24. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Live to Win (Audio CD)
Ein recht leicht konsumierbares radiolastiges Album, dass mehr auf Alternativ-Rock getrimmt ist, wer Hardrock erwartet der ist hier falsch. Alles ist recht eingängig, auf Radio getrimmt, der ein oder andere Song könnte natürlich auch auf einem Kiss-Album auftauchen, grundsätzlich versucht man hier aber seichter an die Sache heranzugehen also von der Instrumentierung her deutlich gemässigter als bei Kiss, die Nummern bleiben aber alle sofort im Ohr kleben, von daher kann man dem Album eine gewisse Hitlastigkeit nicht absprechen - die Kompositionen sind klar 80er-lastig, erinnert mich so ein wenig an Pat Benatar, der Sound ist zeitgemäss, eigentlich habe ich an dem Album nichts auszusetzen, es hat zumindest gefälligere griffigere Melodien und Refrains als das aktuelle Kiss-Werk Monster. Die 10 Songs des gerade einmal 34 Minütigen Werkes sind alle recht kurz gehalten, was zumindest garantiert dass keine Langeweile aufkommt. Das recht persönliche Album macht definitiv grossen Spass, und das ist es ja hauptsächlich um was es bei Musik gehen soll, in der Art das der gute Paul Stanley ruhig noch ein Album machen.
Anspieltipps:"Live to win","Bulletproof","All about you","Its not me" und die hervorragende mit Streichern hinterlegte Ballade "Everytime I see you around"


Double X Vision
Double X Vision
Wird angeboten von EHFIGHTBACK
Preis: EUR 9,00

4.0 von 5 Sternen Authentisches Live-Album, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Double X Vision (Audio CD)
Auch 2007 als DVD erschienen. 13 Songs in 60 Minuten beim Firefest-Festival am 28.10.2006 im Club Rock City in Nottingham / England aufgenommen. Die Setlist besteht aus den 3 guten neueren "Day 911","But we still rock","Under blue Skies", sowie dem üblichen Best-of-Programm der ersten 3 Alben, was fehlt ist vom Debutalbum "You make me feel" und "SDI", aber bei begrenzter Spielzeit kann man halt nicht alles spielen. Der Sound ist drucklos, dumpf und leicht verwaschen, nicht so brilliant glasklar wie auf Live over Europe aus 2002, weswegen ich auch keine 5 Sterne vergebe. Ein authentisches Zeitzeugnis, im Zweifelsfall aber lieber zu Live over Europe(2002) oder zu Live...the Best(1993) greifen.


Live Over Europe
Live Over Europe
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 59,91

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes 2. Live-Album aus 2002, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Live Over Europe (Audio CD)
Aufgenommen während der Golden Bullets-Tournee 2002 in England, kam diese Live-CD im Herbst 2002 raus. Die Besetzung war zu diesem Zeitpunkt Ckaus Lessmann(V),Hans Ziller(G),Uwe Köhler(B),Jürgen Wiehler(D). Es ist das 2.Livealbum der Band nach Live....the Best(1993). Das Hauptaugenmerk wird auf die letzten beiden starken Studioalben Fuel to the Flames(1999 - 6 Songs) und Strike Ten(2001 - 5 Songs) gelegt. Das Live-Album enthält auf 75 Minuten 17 Live-Songs, 11 Songs stammen von den Letzten beiden Alben, die restlichen 6 Songs sind Klassiker der ersten 3 Bonfire-Alben. Natürlich fehlt der ein oder andere Klassiker wie "You make me Feel","SDI","Give it a try" oder "Hard on me", aber man wollte wohl mit Absicht auf grössere Überschneidungen mit dem ersten Live-Album verzichten, und die aktuellen Songs schlagen sich in der Live-Situation zumeist hervorragend und stehen den bekannten Klassikern in nichts nach. Man konzentriert sich auf die rockigen Bandstücke, die hintereinander gespielten "Whos foolin who" und "Giidnight Amanda" sind die einzigen Balladen dabei. Ob es dem totgedudelten Cover "Sweet home Alabama" dabei unbedingt bedarft hätte, überlasse ich jedem selber, knackig rockig kommt aber auch die Version rüber. Der Sound ist glasklar als würde man im Publikum stehen, die Lessmann/Ziller-Produktion perfekt. Spiefreude scheint die Band an dem Abend mitgebracht zu haben, obwohl die Zuschauer etwas besser mitgehen könnten. Auch dank des guten Sounds kann ich dieses Live-Album jedermann empfehlen, ich finde es klasse!


Live...the best
Live...the best
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 22,94

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Point Blank-Tour 1989/1990, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Live...the best (Audio CD)
Nachdem das Kind mit dem misserablen Studio-Album Knock out(1991) in den Brunnen gefallen war, kommt man Mitte 1993, ähnlich wie Accept 1990 mit Staying Alive, nun mit einer Livescheibe, die 1989/1990 während der Point Blank-Tour aufgenommen wurde. Weder Claus Lessmann, noch Hans Ziller waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch Bandmitglieder, aber gesungen hat hier natürlich noch Claus Lessmann, Hans Ziller war ja schon während der Aufnahmen zu Point Blank in die Wüste geschickt worden. Auf 70 Minuten bekommt man ein gutes Live-Programm mit 15 Songs und einem Drumsolo geboten. Hauptaugenmerk wurde logischerweise auf die Point Blank-Songs gelegt, die mit 8 Songs reichlich vertreten sind, ansonsten gesellen sich eben noch die unbedingten Hits der ersten beiden Bonfire-Alben dazu, obwohl nicht verschwiegen sein soll, dass solch Hochkaräter wie "Hot to Rock","Never mind" oder das göttliche "Give it a try" fehlen, selbst von Point Blank fehlt das meineserachtens unentbehrliche "Tonys Roulette". Dafür hat man hier so belanglose Songs wie "Waste no time","Youre back" und "Look of love" mit drauf. Aber gut, das ist eine Momentaufnahme, und die Songauswahl ist eh immer Geschmackssache, an richtigen Krachern fehlt es trotzdem nicht, die Band hat recht gute Spiellaune, Claus Lessmann ist gut bei Stimme, nur von der Hallenstimmung und den Zuschauern bekommt man recht wenig mit. Die Produktion ist zwar recht natürlich und authentisch, aber klanglich nichts besonderes.


Knockout
Knockout
Preis: EUR 12,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Produktion überpowert - Die Songs recht lau, 22. März 2016
Rezension bezieht sich auf: Knockout (Audio CD)
Ohne den vorigen Bandkopf Hans Ziller wurde dieses Album zum künstlerischen Fiasko. Der Stil der vorigen 3 Erfolgsalben wurde zwar beibehalten, aber die Songs kommen so flach und seicht daher, dass man wankt zwischen Schmerzen und Lachanfall, glauben die wirklich dass man sowas dilettantisches unausgegorenes ungestraft seinen Fans vorsetzen kann ? - Dem Album fehlt auch jeglicher Enthusiasmus, da merkt man keine Spielfreude, selbst die Balladen wirken sowas von aufgesetzt, schon der Opener "Streets of freedom" in seiner allzu lockeren legeren Art reisst keine Bäume aus, "Dirty Love" nervt einfach nur, und was um Himmels Willen hat man sich bei dem abschliessenden experimentellen "Tonmeister" nur gedacht ??? Am besten ist dann tatsächlich noch das Billy Squier-Cover "The Stroke", als gut gehen noch durch die gefühlvolle Ballade "Rivers of Glory", der Stampfer "Hold you" ist OK, genauso wie das etwas härtere schnellere "Down and out", dass mein persönlicher Lieblings-Song auf dem Album ist weil er halt mal etwas flotter aus dem Quark kommt. Die Ballade "Take my heart and run" und der Rocker "All we got" sind darüber hinaus noch hörbar. Die paar noch hörbaren Songs sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen mit welch belanglosem schwachen Song-Material wir es hier ansonsten zu tun haben. Da sind die Songs schon nichts wert, dann kommt aber noch diese billige auf Bombast getrimmte überpowerte Breitwand-Produktion von Reinhold Mack dazu, die sich damals schon nach totalem "Loudness War" anhörte. Fand ich Point Blank schon etwas schwächer als das Mega-Album Fireworks, so war Knockout dann der Tiefschlag. Einfach ein ganz schwaches Werk, da gibt es auch nichts schön zu reden.


1916/March Or die
1916/March Or die
Preis: EUR 8,97

5.0 von 5 Sternen Major-Doppel-Set, 20. März 2016
Rezension bezieht sich auf: 1916/March Or die (Audio CD)
Quasi die beiden Mainstream-Alben von Motörhead, die bei Epic Records erschienen. Auf March or Die gibt es eine Co-operation mit Ozzy Osbourne, woraus "Hellraiser" enstand und die gefühlvolle Ballade "I aint no nice guy" mit Ozzy im Duett gesungen wurde. Ansonsten sind viele gute Songs drauf, auch einige durchschnittliche, gundsätzlich ist 1916 etwas besser als March or Die, hören kann man aber beide Alben gut, da Motörhead etwas gemässigter, massentauglicher zu Werke geht, hauptsächlich auf March or Die wird nur mit gedrosseltem Tempo gerockt, was aber immer noch für den Normalbürger reicht um sich die Ohren mal ordentlich freipusten zu lassen. Für den Preis geschenkt.
Anspieltipps 1916: Die ersten 4 Songs + die Antikriegsballade 1916
Anspieltipps March or Die: "Stand","Cat scratch fever","Hellraiser","I aint no nice guy"


Don'T Talk Science [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Don'T Talk Science [Vinyl LP] [Vinyl LP]
Wird angeboten von Music-Special-Sale
Preis: EUR 11,99

4.0 von 5 Sternen Ambitioniertes hartes Echtmetal-Werk - Respekt !, 20. März 2016
Die alte Victory-Besetzung(Peter Knorn, Herman Frank, Tommy Newton) mit Neusänger Jioti Parcharidis lässt es 2011 wirklich noch einmal richtig krachen, die 11 neuen Songs und 2 Cover-Versionen("Waiting for the Wind","Im so excited") sind bestens wuchtig fett produziert, das ist ne richtige Soundwand, die Songs selbst gehen ambitioniert voll nach vorne ab, krachen richtig schön hart durchs Gebälk, ohne die melodische eingängige Seite dabei zu vergessen. Der neue Sänger schreit sich richtig willig durchs Programm, ohne dabei Gefangene zu machen. Das einzige Negative ist vielleicht dass die früher so fröhliche Seite etwas verloren ging, die Leichtfüssigkeit früherer Fernando Garcia-Alben ist weg, was an der Qualität der Songs jedoch nichts ändert, es klingt fast so als würde man hier die überschüssige in Jahren aufgestaute Kraft abbauen wollen. Es klingt ein wenig nach den Herman-Frank-Solo-Alben, oder nach einem Mittelding zwischen Victory und Judas Priest, also für Victory-Verhältnisse geht man hier ganz schön brutal zu Werke. Die Songs machen zwar allesamt spass, aber so richtige Hits gibt es leider keine, als beste Songs würde ich den Opener "Restless","Speak up","Burn down the City" und den langsamen Stampfer "Blinded by Darkness" ansehen, ansonsten geht das ganze doch manchmal etwas eintönig zu, deshalb dann auch keine 5 Sterne. Das Album ist aber auf jeden Fall besser als der klägliche Instinct-Comeback-Versuch aus 2003.


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