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Oliver (Planet Erde)

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Dark Souls 3 - [PlayStation 4]
Dark Souls 3 - [PlayStation 4]
Preis: EUR 50,39

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes Brett!, 18. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Dark Souls 3 - [PlayStation 4] (Videospiel)
Wer Dark Souls kauft, bekommt Dark Souls und zwar in der Form, wie es das schon seit Anbeginn der Serie war und ist. Warum sich einige Veteranen über die Ähnlichkeit zu den älteren Souls-Spielen monieren, kann ich so nicht nachvollziehen. Wäre es anders, dann wär's nicht mehr Dark Souls. Da schon sehr viel über Pro/Contra geschrieben wurde, möchte ich versuchen, was anderes über diese 3. Souls Erfahrung zu berichten. Gleich vorab eine Anmerkung zu den Ein-Sterne Schreiberlingen: Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass es bei allen Souls-Titeln unmöglich ist, ohne bittere Niederlagen und dem Lernen aus Fehlern, plus aufmerksamen Studieren der Umgebung/Gegner durchzukommen. Als nächstes kommt es auch darauf an, ob einem dieses Genre im Allgemeinen gefällt. Ich mag z.B. keinerlei Sport- oder Rennspiele und käme niemals auf die Idee, diese in irgendeiner Form zu bewerten oder gar den Beleidigten zu geben, nur weil's mir halt nicht gefällt, egal wie gut diese Games sind oder bewertet wurden. Die meisten Frustrierten werfen außerdem relativ schnell das Handtuch und kommen so nicht wirklich durch die Oberflächlichkeit der Anfangsphase!

Psychologisch gesehen, geht und kommt es bei den Souls-/Bloodborne Rollenspielen in erster Linie um die unvermeidliche Konfrontation und dem tieferen Umgang mit Frust, Wut, Resignation, Durchsetzung, Willenskraft und Belohnung seiner Mühen. Ach ja, auch erholsame Erlösung, wenn der Boss endlich fällt. Es wird einem in keinster Weise was geschenkt, nur wer sich bemüht und durchhält, wird auch weiterkommen. Die Immersion auf Seiten der eigenen Gefühlswelt ist dadurch enorm und sowohl Licht als auch Schatten MÜSSEN vom Spieler durchlebt werden, ob einem das nun in der Form passt oder nicht. Da fliegen Controller in rasender Wut, Disks zersplittern, Konsolen werden verprügelt, Monitore zerlegt und übelste Flüche gespuckt. Aber auch Siege in ihrer schönsten Form gefeiert, die alles wieder gut machen. Und na klar gibt es auch eine Geschichte, diese ist aber eigentlich unwichtig, da der Spieler seine eigene 'Story' schreibt und erlebt, mit allen Höhen und Tiefen.

Genug davon - als alter Veteran der Serie, sollte man sich von Anfang an klar darüber sein, dass der Effekt der "ersten" Souls-Erfahrung niemals mehr getoppt werden kann. Ich glaube aber, wer mit DS 3 anfängt, der wird eine ähnlich geniale Erfahrung machen, wie beim ersten Dark Souls. Das Leveldesign der überwiegend nahtlos miteinander verbundenen und in sich stimmigen Gebiete, ist wieder sehr gelungen und abwechslungsreich. Für mich sind einige Orte richtig magisch anzuschauen und haben diesen speziellen Touch der Andersartigkeit. Die alten Gemäuer im Wald vom "Pfad der Opferung" wirken durch entsprechende Beleuchtungs- und Lichteffekte absolute erhaben. Das langsame Auftauchen des eingestürzten Riesenturms der "entweihten Hauptstadt" ist auch einmalig. Eines der für mich schönsten Gebiete, der "Erzdrachengipfel", ist sogar nur optional und zum Abschluss der Story nicht notwendig. Typisch Soulslike: Es kann nur durch ein besonderes Ritual erreicht werden, das die meisten bei ihrem ersten Durchgang garantiert übersehen haben und deshalb noch gar nicht kennen. Wirklich super bei den Drachen da oben, allerdings auch mit ziemlich harten Gegnern und ultrazähen Bossen! Übrigens mein Favorit in Aussehen und Stimmung und zeigt auch mal, dass die Engine von FromSoftware durchaus leuchtende Szenarien in hellen Farben darstellen kann. Im Übrigen für mich der schwerste und einzige Boss, den man alleine legen (können) muss und Mitstreiter eher hinderlich sind - völlig schräg!

Der Schwierigkeitsgrad: Kann der (erfahrene) Spieler durchaus selbst regulieren. Wer öfters in den Controller beißen will, kann alles ganz alleine machen und bei den Bossen schonmal Schaumgummi-Matten an die Wand befestigen (spart Geld). Manche brauchen das. Wer's nicht schafft oder keine Lust hat ständig ins Gras zu beißen, ja der holt sich einfach einen oder zwei, sogar bis zu drei (!) Helfer aus der realen Welt hinzu und kann somit quasi selbst regulieren wie seine Chancen stehen. Aber ehrlich, einen Boss mit mehr als einem Mitstreiter anzugehen ist doch schon etwas peinlich, oder? Weil der Helfer ja bereits genau weiß, was da abläuft, die meiste Arbeit macht und man sich selbst eher dabei ertappt, ständig rumzurennen und etwas planlos in die Gegend zu schlagen, weil man halt den Boss nicht kennt. Und bringt sich natürlich auch um das (in diesem Falle nicht verdiente) Siegesgefühl. Hinterher dann anderen bei dem Boss helfen gilt nicht! Hahaha... die Hilfen können übrigens auch beim normalen Level durchspielen gerufen werden, wo die lustigen Helfer ihre Zeichen eben auf den Boden malen. Und das kann auch mal ganz am Anfang des Levels sein.

Ich fand's übrigens niemals unfair, vielleicht mal etwas genervt an manchen Stellen. Wer langsam und aufmerksam die Gebiete erkundet, hat bessere Chancen zu überleben! Hier und da wird man schon auch mal mit 'nem miesen Überfall erschreckt oder es kommen zu viele Gegner herangerauscht und muss erstmal flüchten. Lange Korridore mit vielen Kämpfen, die viel Estus verbrauchen, aufbrauchen und zum Schluss: Schwarzer Ritter! Gulp!!! Tückische Fallen die einen durch den Boden krachen und wenn man Glück hat, nur in einen anderen Raum mit festem Boden fallen lassen. Könnte auch Lava sein (brutzel) oder ein paar Stockwerke tiefer, dann je nach Lebensbalken: argh! oder uff! Dark Souls ist halt ein Abenteuer, bei dem unvermeidlich Fehler gemacht werden, ständig irgendwelche Überraschungen für Freude (oder Wutgesichter) sorgen und der nächste Boss einem erstmal in den Boden stampft! Erstmal...

Die Questlines der NPCs, sind ebenfalls wieder völlig verschwurbelt und einige davon bleiben natürlich beim ersten Durchgang irgendwo auf der Strecke. Aber was macht das schon? Keiner von denen hat wirklich wichtige Gegenstände die man braucht, um das Game bis zum Ende durchspielen zu können. Hat man dann doch das Glück eine Questline zu beenden, winken meist coole Waffen, Rüstungen oder Gegenstände, die den Fan mächtig freuen. Außerdem trägt ALLES was man sieht, trifft oder liest zum Verständnis der Geschichte bei - falls man das wissen möchte. Mir selbst ist es bei Dark Souls völlig egal, warum das Land mal wieder völlig fertig und am Boden ist, warum dieser König dort Scheiße gebaut hat und deshalb die jetzt hier randalieren, etc. Wie im echten Leben laufen wir ohne tatsächlichen Plan durch die Gegend, orientieren uns, überwinden hier und da mit viel Emotion große Hindernisse, fragen uns ab und an was das eigentlich alles soll, machen aber weiter, weiter und haben selbst zum Schluss nicht den blassesten Schimmer WORUM's denn nun eigentlich ging oder geht!? Deshalb liebe ich Dark Souls auch so sehr. ;)

Für alle, die das echte Abenteuer wagen ihre Gefühlswelt in beide Extreme zu erfahren. Für alle, die sich von keiner Niederlage niederlegen lassen. Für alle, die keinen Plan haben aber dennoch immer weiter wollen. Und für alle, die ihre Bekannten um sie herum erschrecken und verunsichern wollen. Dark Souls!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 1, 2016 10:21 AM MEST


The Order: 1886 (uncut) Standard-Edition - [PlayStation 4]
The Order: 1886 (uncut) Standard-Edition - [PlayStation 4]
Wird angeboten von "notebook.de"
Preis: EUR 34,90

4.0 von 5 Sternen Cool für zwischendurch..., 25. Mai 2016
Gebraucht mittlerweile bei 17€ angekommen, hat mir der "Shooter" von Ready at Dawn sehr gut gefallen und hat mich auch bestens unterhalten. Was die Grafik angeht, habe ich bisher noch nichts Vergleichbares auf der PS4 gesehen und war recht oft am Staunen, wie fotorealistisch das alles rüberkommt. Besonders der Abschnitt auf und in dem fliegenden Zeppelin ist einzigartig gelungen!

Zum Release, damals ein Vollpreistitel von 60€, konnte das alles natürlich nicht wirklich überzeugen, da weder das Gameplay, noch die Länge der Kampagne oder aber die Wiederspielbarkeit zufriedenstellend waren. Nur die Grafik war und ist nach wie vor atemberaubend gut. Auch die Geschichte empfand ich als super inszeniert und die indischen Einflüsse von Ru Weerasuriya, dem Creative Director, sind erfrischend anders. Die Rebellenführerin Lakshmi und deren Tochter zum Beispiel oder der Megaschnautzer von Hauptprotagonist und Held Sir Galahad, sind sowas von typisch indischer Abstammung, das ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte.

Das einzige was ich als wirklich völlig daneben empfand, war das urplötzliche Ende. Es hört eigentlich bei 75 Prozent schlagartig auf und ein sehr kurz geratener und holperiger Epilog beendet das Ganze?! Keine Ahnung was da passiert ist, aber so kann man nun wirklich kein Spiel beenden, welches die ganze Zeit überwiegend auf Story, Inszenierung und Grafik baut. Wirklich, wirklich schade, zwei/drei Stunden mehr Spielzeit hätten es zu einem runden Gesamtkunstwerk werden lassen. So ist es irgendwie 'nur' eine super Grafikdemo mit Shooter-Elementen, die nicht fertiggestellt wurde.

Dennoch, wer eine PS4 hat, sollte sich den Titel irgendwann definitiv geben, da es in vielen Bereichen ganz deutlich zeigt, wie ähnlich sich Spielfilm und Videospiel sein und miteinander verschmelzen können.


Postman
Postman
DVD ~ Kevin Costner
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 10,65

4.0 von 5 Sternen Schrecklich schöner Kitsch!, 9. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Postman (DVD)
Endlich hab ich's geschafft und hab den Streifen gesehen. Hurra! Und jetzt?! Völlig durchgeknallte Nummer aus Western, Heimatfilm (!), Fantasy-Teen-Movie und NULL Zukunftsinhalten - dafür mit Pathos, Patriotismus und literweise KnautschQuitsch-Bilder zum Davonlaufen. Was das letztendlich eigentlich sein soll, weiß kein Mensch und genau DAS macht den Streifen wiederum sehr amüsant und interessant. ;)

Was Costner (oder der Buchautor) sich dabei gedacht hat ist fraglich, die knapp 3 Stunden haben ihn vermutlich völlig überrumpelt. Den Zuschauer übrigens auch - mir kam irgendwann alles nur noch wie im Western vor, aber keine Indianer und hab' völlig vergessen, ach, dass soll ja alles Zukunft sein?! Also nö, nö, schlimm' ist der schon auch. So, Der mit dem Wolf tanzt auf 'nem schrägen Pilztrip in Disneyland. Doch, ja, kommt hin.

Für jeden Cineast Pflicht, alle anderen lieber nicht! Hahaha...


10 Cloverfield Lane [Blu-ray]
10 Cloverfield Lane [Blu-ray]
DVD ~ John Goodman
Preis: EUR 16,99

9 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninspirierter 0/8/15-Schrott!, 31. März 2016
Rezension bezieht sich auf: 10 Cloverfield Lane [Blu-ray] (Blu-ray)
Achtung Spoiler: 90% spielen in einem Bunker mit einer völlig austauschbaren Handlung, die letzten 10% auf der Oberfläche mit EINEM Raumschiff und dämlichen Alien Actionsequenzen. Diesen Film als Billigproduktion zu bezeichnen ist geradezu geschmeichelt - Fließbandproduktion von J.J. Abrams. Keine Sekunde mehr in diesen Murks verlieren... Deppenfutter!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 14, 2016 10:02 PM MEST


House of Cards - Season 1 [Blu-ray]
House of Cards - Season 1 [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Spacey
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 21,63

5.0 von 5 Sternen Erstklassige Politik-Serie!, 27. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: House of Cards - Season 1 [Blu-ray] (Blu-ray)
Deren Inhalt auf alle Länder dieser Welt mühelos übertragen werden kann. Lediglich Religion, Kultur und ethische Werte an das jeweilige Volk angepasst und schon hat man seine entsprechende "House of Cards" Variante. Es geht um Macht, Manipulation und natürlich Geld, in deren Mittelpunkt immer die aufgeblasenen Egos der Menschen stehen. Das Volk an sich spielt (wie in der Realität) so gut wie keine Rolle, da die Obrigkeit permanent mit sich selbst beschäftigt ist, wer wo wann an welchem Ort diese, oder jene vorteilshafte Position für sich ausnutzen kann.

Irgendwann in der Mitte überkam mich ein Hass auf die Serie, da sie wirklich alles was Mitgefühl, Skrupel oder soziale Ideale besitzt gnadenlos abrasiert! Wie das im Detail funktioniert, zeigt uns Kevin Spacey als Arschloch Frank Underwood, ein Kongressabgeordneter im Weisen Haus. Natürlich wird auch die Wirtschaft mit ihrer Geld-Macht und deren schlangenhaften Lobbisten verflochten und selbst "gemeinnützige" Organisationen bekommen ihr Fett weg. Es wird überdeutlich wie dieses Spiel funktioniert und wer erstmal dort oben angekommen ist, hat letztendlich jegliche Gefühle und seine Menschlichkeit verloren.

Dass David Fincher seine Finger mit im Spiel hat, merkt man deutlich am bösartigen Unterton, einer speziellen Kälte und Schizophrenie, die auch bei Gone Girl permanent zu spüren war. Grauenhaft, wie sich alle gegenseitig manipulieren, angrinsen, in den Rücken fallen und sich im Geiste mehr oder weniger wie 5-Jährige verhalten. Nach manchen Folgen war ich teilweise völlig frustriert und fassungslos und musste erstmal ein paar Tage pausieren.

Das einzige was mir tatsächlich nicht gefallen hat war, das die Staffel kein Abschluss macht, sondern nach der 13. Folge so gut wie alles offen lässt und wer wissen möchte wie's weiter geht, natürlich die 2. Staffel kaufen muss. Da mir das aber nicht passt, werde ich die Geschichte von Frank Underwood und seiner Gang im Geiste fortführen und letztlich zu einem erwachsenen Ende auf diesem Planeten führen.

Wer's glaubt wird seelig...


Bone Tomahawk [Blu-ray]
Bone Tomahawk [Blu-ray]
DVD ~ Kurt Russell
Preis: EUR 9,48

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Düsterer Film mit eigenem Charakter..., 11. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Bone Tomahawk [Blu-ray] (Blu-ray)
...der mir aber nicht wirklich gefallen hat. Da ist die Kunst wieder, die ja bekanntlich Geschmackssache ist und wenn die halt in eine ganz bestimmte Richtung geht, dann spalten sich die Lager, wie hier. Ich bin kein Western-Fan, langsame und bodenständige Filme mag ich schon, Grusel/Mystik auch. Die Geschichte von Tomahawk ist in zwei Sätzen erzählt, weshalb ich auch keinerlei Andeutungen machen werde. Dass aber diese Geschichte in jeglicher Zeitepoche spielen könnte und ausgerechnet im Western-Style daherkommt, genau das macht den Streifen letztendlich aus. Da aber weder die Story noch das Western-Setting bei mir punkten konnten, empfand ich alles als quälend langatmig und viel zu ausufernd in Szene gesetzt.

Der Großteil spielt sich in dunklen und weniger "schönen" Bildern ab, das Auge hat sehr oft nichts zu sehen, außer den Schauspielern, die in 80% Schwarz-Bildern sind. Dazu kommen gegen Ende noch ein paar verstörend heftige Splattereinlagen, die's so eigentlich nicht gebraucht hätte. Aber wie gesagt, der Film hat seinen Stil und ist qualitativ auch gut gemacht. Wer die seltene Mischung aus Western/Horror mit sehr langsamen Bildern/Schnitten im überwiegend düsteren Ambiente und die ein oder andere derbe Horroreinlage mag, dem könnte das gefallen.


Destiny - König der Besessenen - [PlayStation 4]
Destiny - König der Besessenen - [PlayStation 4]

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen König der Besessenen!, 25. Januar 2016
Und das darf man durchaus wörtlich nehmen, denn irgendwann stellt sich tatsächlich eine gewisse Art von Besessenheit ein: immer besser zu werden und höher zu leveln. Das reicht schon mit einem der drei Spielcharaktere und dessen drei Spezialfertigkeiten. Ganz besonders Neulinge oder Spieler, die das System wechseln (so wie ich) und ganz von vorne anfangen, erhalten ein sehr umfangreiches Destiny-Paket für einen Spottpreis! Zwar kränkelts auch da wieder gegen Ende aller Missionen etwas an Motivation und man entdeckt sich wieder in den typischen Wiederholungsschleifen von Destiny, bis dahin vergehen aber 30 bis 40 Stunden wie im Fluge, ohne Wiederholungen. Außerdem ist der neue Raid (Spezialgefecht für 6 Spieler) ganz am Ende der “Karriere“, ein wahres Monster mit viel Abwechslung und dürfte beim ersten Durchgang locker 2 bis 3 Stunden beanspruchen.

Als Destiny Ende 2014 veröffentlicht wurde, stellte sich nach recht kurzer Spieldauer schnell das Gefühl ein, einen Inhaltlich völlig unfertigen, verworrenen und an ständigen Wiederholungsschleifen leidenden Online-Shooter zu spielen. Die zwei Zusätze "Dunkelheit lauert" und "Haus der Wölfe", konnten auch nichts dran ändern, da Inhaltlich nach wie vor nicht wirklich neues geboten wurde. Außerdem nervte es die treuen Spieler vom Ursprungsrelease, dass mit jedem AddOn, ihre mühselig hochgelevelten Gegenstände so gut wie wertlos wurden - und das ist schlecht!

Mit dem Komplettpaket: König der Besessenen, erweitert sich das Destiny-Universum um ein weiteres, recht umfangreiches Add-On und zahlreichen neuen Features. Auch wird zum ersten Mal tatsächlich alles in eine nachvollziehbare Geschichte integriert, die zwar wieder mit allerlei geschwollenem Pathosgeschwafel erzählt wird, aber durch das lose Mundwerk vom Boss der Jäger (Cayde-6) auch einiges zum Lachen bereit hält. Und obwohl am Ablauf des Original-Destiny (und den beiden ersten AddOns) inhaltlich nichts verändert wurde, hat man von Anfang an alles in einen sehr gelungenen, chronologischen Ablauf gesteckt, der mittels eines neuen Eintrags im Menü (Missions-Ablauf) jederzeit visuell zur Orientierung abgerufen werden kann. Ach ja, wer keine Lust hat, von vorn anzufangen, und gleich zu den Besessenen zu springen, dem wird durch einen speziellen Gegenstand die Möglichkeit gegeben, sofort auf Level 25 (mit entsprechender Ausrüstung) zu gehen.

Jetzt erst macht das Spiel viel mehr her und wirkt wie aus einem Guss! Über die perfekte Shooter-Mechanik muss ja nix mehr gesagt werden. Wer einmal für länger Destiny gespielt hat, wird sich mit allen anderen Ego-Shootern (außer CoD vielleicht) etwas schwer tun, da man sich ruckizucki an das intuitive Spielgefühl von Ballern, Springen und Laufen gewöhnt. Auch ist mir aufgefallen, dass die Lüfter der PS4 nie laut werden, trotz absolut flüssigem Ablauf aller Komponenten, selbst bei den heftigsten Gefechten nicht. Und es macht einfach Spaß, mit anderen Spielern gemeinsam die Feindeshorden niederzumähen und die Bosse zu plätten. Den Schwierigkeitsgrad empfinde ich im allgemeinen recht knackig, besonders gegen Ende der Kampagne klappt nicht alles beim ersten oder zweiten Mal und es fliegen einem in den Gefechten mächtig die Fetzen um die Ohren. Man duckt sich auf dem Sofa, kippt nach vorne (Flucht;) und brüllt vor Aufregung in's Mikro weil man wieder drauf gegangen ist und auf eine Wiederbelebung Seitens der Kameraden hofft. Adrenalin pur!

Natürlich fragt man sich nach wie vor, was zum Geier ist jetzt eigentlich mit diesem Reisenden da in seiner Kugel? Warum muss ich mich ständig um das ganze Alien-Viechzeugs mit seinen seltsamen Namensgebungen kümmern? Und, öh, wohin, außer dem eigenen Spaß am Abknallen, sollte das noch gleich führen?! Ich als Hüter hüte was?! Wir wissen es nach wie vor nicht und verweisen an unseren treuen Begleiter, dem Geist: "Der Obrix des Knonk hat durch den Strahl des Dildos verheerendes im Sortan des alten Oink angerichtet! Wir MÜSSEN ihn daran hindern den Hins von den Hers zu unterscheiden und ihm den Fnönch entreißen. Tötet ihn, damit der Reisende endlich seinen Wutalis auf dem Grabschiff zu Omnigul und Klerasil offenbaren kann!" In diesem Sinne, fröhliches Rattern... ;)


The Witcher 3: Wild Hunt - Standard - [Playstation 4]
The Witcher 3: Wild Hunt - Standard - [Playstation 4]

1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts für Hardcore RPGler!, 24. Januar 2016
The Witcher 3 ist ohne Frage ein sehr ambitioniertes, grafisch gelungenes und umfangreiches Fantasy-Abenteuer. Wer allerdings gefallen an den Souls-Spielen, bzw. Bloodborne gefunden hat, dem kommt TW3 wie ein monströser, interaktiver Film vor. Die RPG-Kernelemente und das Kampfsystem enttäuschen leider auf ganzer Linie und es bleiben viel zu viele zuckerbunte Bilder mit viel zu viel BlaBla übrig. Da helfen auch keine schön geschriebenen Quests oder die extreme Vielfalt von Krempel, den man in seinem Inventar hin und her walzen kann. Auch die Hauptstory konnte mich nicht wirklich packen, da man eigentlich ständig Personen sucht, die wissen (könnten) wo die Personen stecken, die wiederum wissen (könnten) wo andere Personen sind, die wissen (könnten ;), wo die Person ist, die man gerade sucht. Ich kam mir oft vor wie ein mittelalterlicher Detektiv, der nur am Suchen ist. Über den Daumen gepeilt, ist der Witcher 3 zu jeweils einem Drittel: InDerGegendRumlaufen, DingePersonenSuchen, AnimationenMitDialogenAnschauen. Da würde ich eher noch die Nebenquests empfehlen, da diese Geschichten kürzer und die Charaktere darin prägnanter rüberkommen.

Das Gefühl für die Steuerung und das Kampfsystem könnten direkt aus Assassin's Creed stammen. Alles viel zu schwammig, ungenau und zeitverzögert, man stolpert irgendwie immer durch die "Kämpfe" durch und herausfordernd ist da eigentlich nichts. Die ganzen Tränke, Bomben und sonstigen Buffs braucht man nicht wirklich, da sonst die Gegner bereits umfallen, wenn man nur sein Schwert zieht. Schwierigkeitsgrad hochstellen bringt nicht wirklich was, da die einzige Herausforderung dann darin liegt, diese lahme Steuerung in irgendeiner Form besser in den Griff zu bekommen. Das ist dann ungefähr so, wie wenn man mit Lvl20 einen Lvl30 Gegner bekämpfen möchte und nur deshalb in's Gras beißt, weil man dieser schwerfälligen Spielfigur nicht beibringen kann, im richtigen Moment diese oder jene Aktion auszuführen.

Dann das Menü - wirklich grauenhaft! Wiederum ist alles so schwerfällig, zeitverzögert und umständlich darin herumzunavigieren. Man merkt deutlich, dass das alles auf und für den PC (mit Maus) gemacht wurde und durch die Konsolenumsetzung sogar einige blöde Inkonsistenzen hat. Da ich bei RPGs aber ziemlich viel in den Menüs rumhantiere, nervt das immer wieder und ich frage mich, warum die Programmierer das so BenutzerUNfreundlich gelöst haben!? Das TouchPad des PS4-Controller, hat z.B. viele Möglichkeiten durch Wischen in 4 Richtungen direkt in bestimmte Seiten des Menüs zu springen, und nicht immer nur die Karte aufzurufen.

Das sind natürlich alles persönliche Abneigungen und ich verstehe die ganzen verzauberten 5 Sterne Bewertungen durchaus. Ich find's irgendwie schade, da ich mich auch auf dieses immer wieder so hoch gelobte Spiel gefreut habe. Es bleibt halt bei der oberflächlichen, schönen Präsentation mit viel Rumrennen, Zuschauen und Zuhören - Mainstream. Mich interessieren aber, einen eigenen Charakter zu entwickeln und MICH durch und in dem Spiel zu erfahren. Bei allem anderen lese ich lieber ein Buch oder schaue einen Film an. Für mich als Souls-Veteran, ist The Witcher 3 (leider) nur ein aufgeblähter und gut inszenierter Groschenroman.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 31, 2016 10:50 PM MEST


Afterglow Bluetooth Communicator PS4
Afterglow Bluetooth Communicator PS4
Preis: EUR 29,99

3.0 von 5 Sternen Satz mit X, 23. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für die PS4 zur Kommunikation gedacht, hat mich die extrem schlechte Audioqualität sehr enttäuscht! Technisch gesehen funktionierte alles bestens (Pairing, keinerlei Knacken etc.), auch die Einstellmöglichkeiten bei der PS4 sind sehr gut. Aber was nützt das alles, wenn nur noch Blech über's Mikrofon und den Knopf im Ohr ankommen. Habe das dann mit dem Kabelgebundenen (bei der PS4 im Lieferumfang enthaltenen) "Headset" direkt verglichen und ich kann nur jedem raten, das bereits enthaltene Originalzubehör von Sony zu benutzen. Auch schlecht gelöst ist die Pairing-Funktion über die An-/Aus-Taste, da ich es nicht geschafft habe, das Ding bei meinem Smartphone via Bluetooth zu koppeln. War's an, ging's dann wieder aus (wie sollte es dann noch koppeln), war's aus, konnte ich es halt nur einschalten, egal wie lange ich da drauf war und tja, wenn's dann wider an war, ging's von vorne los... echt blöde oder ich war zu blöde!

Alles in allem eine Enttäuschung und es geht wieder zurück - es scheint wirklich derzeit keinerlei brauchbare Alternative zum mitgelieferten Mono-Headset von Sony zu geben. Und das nach mehr als zwei Jahren, nicht zu glauben... dann doch lieber wieder Kabel zum Kontroller, denn wie schon geschrieben, hat das mitgelieferte Headset eine sehr gute Audio-/Sprachqualität und lässt sich sogar an mein Smartphone anschließen. ;)

Noch ein Tip: Wer die Sprachqualität bei der PS4 testen möchte, sollte das unbedingt innerhalb einer Chat-Gruppe (über das PS4-Betriebssystem) tun und NICHT innerhalb irgendeines laufenden Spiels/Programms! Die Audioqualität innerhalb eines Spiels/Programms wird natürlich von deren Programmierer bestimmt und nicht vom Betriebssystem der PS4 an sich. Bei "Destiny" z.B. ist die Chat-Audioqualität innerhalb des Spiels ziemlich dumpf, wechselt man dann zu einer Chatgruppe (die von der PS4 direkt stammt), kommen plötzlich viel mehr Höhen dazu, sprich, der Frequenzumfang, die Audioqualität erhöht sich deutlichst!


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5.0 von 5 Sternen TOP!, 18. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Exakt das Richtige, wenn man auf sein alten Ohrspöpsel neue Schaumstoffteile braucht. Passt auch super auf das bei der PS4 mitgelieferte "Headset"!


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