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Rezensionen verfasst von
Yelanis

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Pirate Hunter - [PC]
Pirate Hunter - [PC]
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 9,43

3.0 von 5 Sternen Pirate Hunter - Win7 (64) *Ganz okay, trotz einiger Mängel*, 29. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pirate Hunter - [PC] (Computerspiel)
Release vom Spiel: 2010

Bei Low Budget-Spielen ist generell meine Erwartungshaltung geringer und mit eben dieser machte ich mich auch an die Piratenjagd.

Die Installation lief reibungslos, einen Patch hab ich leider nicht gefunden.

---
Um eure Zeit zu sparen, hier mein Fazit vorab:

Auch wenn es besser präsentierte und auch ausgereiftere Spiele gibt, so ist Pirate Hunter nicht unbedingt ein schlechtes Spiel. Es hat seine positiven Momente, bietet Haupt-, Neben- und sogar Bonusmissionen und spezielle Belohnungen wie „Goldene AK“ etc, Zwischenvideos welche die Story vorantreiben, teilzerstörbare Umgebungen, sowie eine recht große und moderne Waffenauswahl. Mit seinen 20 Level gehört es auch zu einem der, bisher von mir gespielten, umfangreicheren Games von City Interactive.

An die Palmen, das Meer, die Vegetation und den Sonnenschein in den weitläufigen Dschungelinsel-Level kann man sich schon erfreuen. Auch ein Blick unter Wasser hat sich des öfteren gelohnt, nur um mal die Delphine oder auch Haie zu bestaunen. Alles in allem wurde mir mehr geboten als ich eigentlich erwartete.

Leider gibt es aber nicht nur positives zu berichten...

Die KI ist nahe dem Totalausfall und die Grafik nicht dem Stand von 2010 entsprechend. Sie ist zwar generell nicht sooo schlecht, aber gerade die Vegetation der Inseln erinnerte mich des öfteren an Far Cry und das war aus dem Jahr 2004. Den Vergleich mit einem Soldier of Fortune kann ich jedoch nicht bestätigen.

Die Zwischenvideos sind zwar generell recht nett, oftmals springen aber die Untertitel so schnell das man einiges verpasst. Auch die Synchronisation zwischen Bild- und Tonspur scheint nicht immer zu 100% optimal.

Die KI ist jedoch nicht der Rede wert. Man hat genug Zeit bei oftmals über 90% der Gegner einen Headshot zu platzieren was nicht unbedingt für den Spieler, sondern eher gegen die KI spricht. In Deckung gehen kennen sie nicht, auch Handgranaten werden so gut wie nie genutzt...für einen Easy-Mode ist das vielleicht noch okay so, auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad finde ich das nicht mehr so toll. Dafür haben die Gegner jedoch allesamt eine unnormal hohe Präzision bekommen, aus gefühlten 300 Metern geht es mit der Pistole noch treffsicher ins Auge.

Was neben der schlechten KI die Bewertung am meisten negativ beeinflusste waren aber die „Crash to Desktop“-Bugs, ca. 2x pro Spielstunde. Subjektiv könnte man dies zwar wieder auf die Grafiktreiber schieben, trotzdem, von einem 2010 Spiel erwarte ich mehr Kompatibilität als von einem Spiel aus 2004.

Wer genauere Details wünscht kann auf den folgenden Zeilen gern weiterlesen.
---

Im Spiel übernehmen sie die Rolle von Eddie Jackson, einen Ex-Navy Seal, dessen populäre Journalisten-Freundin mitten auf einer Kreuzfahrt entführt wurde. Mit Hilfe seiner ehemaligen Kontakte bei der Armee führt Eddie seine Suche zu den „Pilgern“, eine Söldnergruppierung die gegen Entlohnung entführte Schiffe zurückholen. Fortan kämpft ihr in 20 Level entweder allein oder maximal mit drei zusätzlichen Teammitgliedern gegen verschiedene Gruppierungen dieser Piraten um letztlich ein Bedrohung für die gesamte Welt auszuschalten.

Generell wirkt die Story recht künstlich und die Handlung in Bezug auf 20 Level aufgeblasen. Sonderlich spannend war sie für mich jedenfalls nicht präsentiert.

Nach den ersten paar Level stellt man sich dann unweigerlich die Frage, wie diese Piraten mit solch mangelhafter KI so mächtig werden konnten. Und wenn sich Spieler schon mal solche Fragen stellen führt es unweigerlich zum Identitätsverlust mit Story und Hauptheld Eddie Jackson. Schade, denn damit sind zwei herausragende Merkmale für ein „im Gedächtnis bleibendes Spiel“ schon futsch.

Was bleibt sind die, wie ich fand, eigentlich schönen, wenn auch sicherlich nicht mehr zeitgemäßen Insel-Außenlevel. Generell gibt es grafisch nicht sonderlich viel Abwechslung, trotzdem brachten die Insel-Level ein gutes Feeling rüber. Das hat schon gepasst, auch wenn sich jede Insel schon sehr ähnelte. Auch die Level auf oder in Schiffen waren okay, Schiff ist halt Schiff, viel kann man da sicherlich grafisch nicht umändern.

Allerdings hätte man beim Missionsdesign etwas mehr Kreativität zeigen können, damit meine ich weniger die Haupt-und Nebenmissionen eines Levels, mehr das Gefühl das sich jedes Insel- und auch jedes Schiffslevel zu 80% gleich spielt. Schiffs- und Inselmissionen wechseln sich meistens ab, und letztlich läuft alles auf ein Clean up von Gegnern hinaus.

Was ich gut fand, war das Belohnungs- und Beförderungssystem. Wenn auch nicht spielrelevant (mal abgesehen vom erhöhtem Fassungsvermögen für Adrenalin/Munition) war man doch engagiert die Scharfschützen-, Adrenalin- oder Messerbelohnungen etc. zu bekommen.

Positiv zu erwähnen wäre neben dem Umfang des Gesamtspieles auch der Umfang des Waffenarsenals. Angefangen von der MP-7, FN SCAR, Steyr Aug bis hin zum Wintores Sniper (!) und diversen Pistolentypen war einiges dabei. Viele davon sieht man nicht in jedem Shooter. Nachteil aber auch hier, abgesehen von den Sniper-Gewehren machten die Waffen keinen großen Unterschied. Für das Durchspielen brauch man Messer, Pistole und MP oder Sturmgewehr...welche Waffenmodelle ist eigentlich egal. Trotzdem waren paar nette Sachen dabei.

Lediglich im Sound der Waffen gab es hörbare Unterschiede, die meisten klangen passend und eigentlich ganz gut. Als einzig negative Ausnahme empfand ich hierbei das M-40.
Zu der Background Musik kann ich leider nichts sagen, diese hatte ich sehr leise runtergeregelt. Die Zwischensequenzen waren nicht schlecht gemacht nur oftmals etwas schnell und hastig synchronisiert und untertitelt.

Leider konnte ich bei diesem Spiel keine manuelle Tastenbelegung vornehmen. Ansich ist die Funktion gegeben, nur funktionierte dies bei meinem System nicht. Sobald ich eine Taste manuell belegen wollte war permanent die Linke Maustaste dafür ausgewählt. Fand ich nicht so toll.

Freies Speichern und zusätzliche Autosaves hielten das Spiel fair und waren zum erreichen der Achievements auch nötig. Trotzdem fand ich die Kämpfe mit den Zwischen- und Endgegnern stellenweise schon etwas schwierig. Dies nicht wegen der Gegner an sich, sondern weil man bei solchen Kämpfen nicht mit seiner im jeweiligen Level gefunden Ausrüstung antritt, sondern nur mit schwacher Pistole und MP/Gewehr und komplett ohne das zeitverzögernde mühsam im Level gefundene Adrenalin. Naja, es ging aber auch so.

Wobei gerade dieses Adrenalin-Feature (seit Max Payne liebe ich die Bullet Time) ist hier schon enorm mächtig und macht vieles noch einfacher.

Ergebnis 12,5/25 Pkt, trotzdem noch gute 3 Sterne:
a) Handlung --- 2,5/5
b) Grafik ----- 2,5/5
c) Sound ------ 2,5/5
d) KI --------- 1/5
e) Umfang ----- 4/5

Pro:
- oft angenehmes Dschungelfeeling
- modernes Waffenarsenal
- Bullet-Time möglich
- teilweise zerstörbare Gebäude
- Belohnungen

Kontra:
- „Crash to Desktop“-Bugs!
- KI mangelhaft
- nur geringe Abwechslung in den Levels

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Deep Black
Deep Black
Wird angeboten von gameshop_fuerth - Alle Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 5,94

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Deep Black - Win7 (64) *Schade, ich hatte schon etwas mehr erwartet!*, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Deep Black (Computerspiel)
Release vom Spiel: 2011

Ich hatte vor dem Kauf bereits einige positive und auch negative Rezensionen zum Spiel gelesen und mir auch schon ein paar Let's Play-Videos angeschaut. Trotz der überwiegend negativen Meinungen wollte ich mir selbst ein Bild des Ganzen machen. Zumal ja das Unterwasser-Setting relativ unverbraucht erschien und ich auf die Umsetzung schon neugierig war.

Die Installation lief zumindest schon mal reibungslos, noch schnell den letzten Patch installiert, fertig.

---
Um eure Zeit zu sparen, hier schon mein Fazit vorab:

Eine Kaufempfehlung kann ich leider nur für nervenstarke und frustresistente Spieler ausgeben!

Dies nicht wegen dem eigentlichen Inhalt, sondern wegen der meist tristen Eintönigkeit der Levels, die sich oftmals schon sehr ähneln und bei denen man immer das Gefühl hat das einige Abschnitte recycelt wurden. Außerdem wegen der teils nervigen Bugs bei denen man immer wieder auf „unsichtbare Mauern/Wände“ stößt die einem vom Vorwärtskommen abhalten.
---

Die Story von Deep Black ist, milde bezeichnet, schon etwas verworren. Anfangs wird man als Elitesoldat Syrus Pierce zur Geiselbefreiung ausgesandt, während sich die Geschichte zum Ende hin dann eher in die Richtung „Skynet“-Vernichtung, also Vernichtung einer künstlichen Intelligenz, bewegt. Naja...

Aber von Anfang an...
Was im ersten Level eigentlich noch ganz schick aussieht ist die Unterwasser-Grafik und das Charakter-Modell welches entfernt etwas an Dead Space erinnert. Doch spätestens nach dem sich schon im ersten Level wiederholenden QuickTime-Events war die Vorfreude etwas verflogen. Stumpfsinniges Tastenhämmern, geht ja gut los.

Kurz nach dem Einstieg ins Spiel lernt ihr auch das eigentlich wichtigste „Werkzeug“, die Harpune kennen. Eigentlich ist der Name etwas ungünstig gewählt und nicht mit einer Harpune wie wir sie uns vielleicht vorstellen zu vergleichen. Es ist eher ein „auswerfbares LAN-Kabel“ mit dem man sich anschließend in Sicherungsvorkehrungen wie Tore oder Unterwasser-Drohnen hacken kann. Alles vollautomatisch, versteht sich.

Nach und nach trudeln dann auch die ersten Gegner ein. KI-Fehlanzeige, war fast zu erwarten. Programmierte Lauf- und Deckungspunkte. Ohne den Ansatz einer Situationsreaktion. Was noch eintrudelt sind leider die ersten Bugs, die mich gerade am Anfang etwas schockten. Hierbei handelt es sich um überwiegend „unsichtbare Barrieren“ die für den Moment ein Weiterkommen unmöglich machen. Na toll und das schon im 1. Level (Wasserausstieg/Leiter). Das ganze Spiel mit älteren Grafiktreiber nochmal auf XP installiert und kurze Zeit später, allerdings an anderer Stelle, das gleiche Problem festgestellt. Na super...!

Im Internet nachgelesen was bzw. ob man dagegen was tun kann, nach Möglichkeit ohne jedesmal die Treiber zu tauschen. Und tatsächlich was hilfreiches gefunden. Stupides „dagegen rennen“ hilft ebenso wie „seitliches Rollen durch das Hindernis“ manchmal muss es allerdings auch diagonal sein oder ein kurzes Umstellen der Bildschirmauflösung zu 640*480 hatte auch geholfen. Alles in allem fand ich das nicht sonderlich lustig, man bezahlt ja Geld für ein (anscheinend) unfertiges Produkt. Schließlich möchte ja auch niemand mit seinem Auto die Autobahnauffahrt rückwärts benutzen, nur weil man vorwärts nicht draufgelassen wird. Nach und nach gewöhnt man sich dran und findet immer einen Weg um irgendwie weiterzukommen.

Abgesehen von diesen Grafikfehlern wird der Rest es auch nicht schaffen, die Punktzahl nach oben zu treiben. Weder die Waffenauswahl, alles Standardwaffen nur oftmals schlechter als in anderen Games umgesetzt (z.b. Schußfrequenz der Pistole *schnarch*, Nachladefrequenz des Single-Action-Sniper-Gewehres *schnarch*), noch das Leveldesign bringt ein Lächeln auf die Lippen. Schlauchlevel mit recycelten Abschnitten bei denen sowieso fast jedes Level dem vorhergehenden ähnelt. Auch die unterschiedlichen Gegner kann man an einer Hand abzählen.

Nervig außerdem, kein freies Speichern möglich, das geht nur an meistens fair platzierten Kontrollpunkten. Ansich hab ich in einem Shooter ja kein Thema mit Kontrollpunkt-Speichern, wenn, ja wenn es keine unfairen Abschnitte geben würde. Und die gibt es, speziell 2 Stück. Und die Kosten richtig Nerven! Glücklicherweise hilft hier ein regulieren des Schwierigkeitsgrades um auch diese zu überwinden. Doch selbst dann bedarf es noch einiger Anläufe.

Alles in allem reißt es grafisch keinem vom Hocker, und spielerisch ebenso wenig. Die Ballereien machen anfangs zwar noch Spaß und man hat das Gefühl nicht auf simple Klappscheiben zu schießen, allerdings gibt es so gut wie keine Abwechslung in Bezug auf die Gegner. Die rücken meistens in 3er Teams an, 2xMP und 1xShotgun, später dann 2xSturmgewehr statt der MP.

Die deutsche Synchronisation nimmt einem dann noch das letzte kreative identifizieren mit dem Hauptcharakter des Spiels. Sinnlose Kommentare, die meinstens in einem unplatzierten und nervigen „Verdammt!“ des Haupthelden enden. So kommt definitiv keine Stimmung oder Spannung auf!

Lediglich der Umfang des Spieles mit ca. 40 Level ist recht gut, wobei zum Ende hin der Durchhaltewille gefragt ist, und das Spiel schon in Arbeit ausartet.

Was bleibt ist ein durchschnittlicher Shooter, mit interessanten Setting und ein oder zwei guten Ideen, der aber durch die mangelnde Abwechslung in allen Bereichen und vielen die Bugs einen schlechten Eindruck hinterläßt. Hier wäre soviel mehr drin gewesen wenn man sich einfach mehr Entwciklungszeit genommen hätte.

Ergebnis 9,5/25 Pkt, mit 2 Sternen leider nur noch unterer Durchnitt:
a) Handlung --- 1,5/5
b) Grafik ----- 2/5
c) Sound ------ 1,5/5
d) KI --------- 1,5/5
e) Umfang ----- 3/5

Pro:
- Unterwasser-Setting
- „Klebegranaten“ :)

Kontra:
- viele Grafik-Bugs
- wiederholendes Leveldesign
- Synchronisation
- Unfaire Spielabschnitte

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Deep Black - Special Edition
Deep Black - Special Edition
Wird angeboten von gameshop_fuerth - Alle Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Deep Black - Win7 (64) *Schade, ich hatte schon etwas mehr erwartet!*, 24. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Deep Black - Special Edition (Computerspiel)
Release des Spiels: 2011

Ich hatte vor dem Kauf bereits einige positive und auch negative Rezensionen zum Spiel gelesen und mir auch schon ein paar Let's Play-Videos angeschaut. Trotz der überwiegend negativen Meinungen wollte ich mir selbst ein Bild des Ganzen machen. Zumal ja das Unterwasser-Setting relativ unverbraucht erschien und ich auf die Umsetzung schon neugierig war.

Die Installation lief zumindest schon mal reibungslos, noch schnell den letzten Patch installiert, fertig.

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Um eure Zeit zu sparen, hier schon mein Fazit vorab:

Eine Kaufempfehlung kann ich leider nur für nervenstarke und frustresistente Spieler ausgeben!

Dies nicht wegen dem eigentlichen Inhalt, sondern wegen der meist tristen Eintönigkeit der Levels, die sich oftmals schon sehr ähneln und bei denen man immer das Gefühl hat das einige Abschnitte recycelt wurden. Außerdem wegen der teils nervigen Bugs bei denen man immer wieder auf „unsichtbare Mauern/Wände“ stößt die einem vom Vorwärtskommen abhalten.
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Die Story von Deep Black ist, milde bezeichnet, schon etwas verworren. Anfangs wird man als Elitesoldat Syrus Pierce zur Geiselbefreiung ausgesandt, während sich die Geschichte zum Ende hin dann eher in die Richtung „Skynet“-Vernichtung, also Vernichtung einer künstlichen Intelligenz, bewegt. Naja...

Aber von Anfang an...
Was im ersten Level eigentlich noch ganz schick aussieht ist die Unterwasser-Grafik und das Charakter-Modell welches entfernt etwas an Dead Space erinnert. Doch spätestens nach dem sich schon im ersten Level wiederholenden QuickTime-Events war die Vorfreude etwas verflogen. Stumpfsinniges Tastenhämmern, geht ja gut los.

Kurz nach dem Einstieg ins Spiel lernt ihr auch das eigentlich wichtigste „Werkzeug“, die Harpune kennen. Eigentlich ist der Name etwas ungünstig gewählt und nicht mit einer Harpune wie wir sie uns vielleicht vorstellen zu vergleichen. Es ist eher ein „auswerfbares LAN-Kabel“ mit dem man sich anschließend in Sicherungsvorkehrungen wie Tore oder Unterwasser-Drohnen hacken kann. Alles vollautomatisch, versteht sich.

Nach und nach trudeln dann auch die ersten Gegner ein. KI-Fehlanzeige, war fast zu erwarten. Programmierte Lauf- und Deckungspunkte. Ohne den Ansatz einer Situationsreaktion. Was noch eintrudelt sind leider die ersten Bugs, die mich gerade am Anfang etwas schockten. Hierbei handelt es sich um überwiegend „unsichtbare Barrieren“ die für den Moment ein Weiterkommen unmöglich machen. Na toll und das schon im 1. Level (Wasserausstieg/Leiter). Das ganze Spiel mit älteren Grafiktreiber nochmal auf XP installiert und kurze Zeit später, allerdings an anderer Stelle, das gleiche Problem festgestellt. Na super...!

Im Internet nachgelesen was bzw. ob man dagegen was tun kann, nach Möglichkeit ohne jedesmal die Treiber zu tauschen. Und tatsächlich was hilfreiches gefunden. Stupides „dagegen rennen“ hilft ebenso wie „seitliches Rollen durch das Hindernis“ manchmal muss es allerdings auch diagonal sein oder ein kurzes Umstellen der Bildschirmauflösung zu 640*480 hatte auch geholfen. Alles in allem fand ich das nicht sonderlich lustig, man bezahlt ja Geld für ein (anscheinend) unfertiges Produkt. Schließlich möchte ja auch niemand mit seinem Auto die Autobahnauffahrt rückwärts benutzen, nur weil man vorwärts nicht draufgelassen wird. Nach und nach gewöhnt man sich dran und findet immer einen Weg um irgendwie weiterzukommen.

Abgesehen von diesen Grafikfehlern wird der Rest es auch nicht schaffen, die Punktzahl nach oben zu treiben. Weder die Waffenauswahl, alles Standardwaffen nur oftmals schlechter als in anderen Games umgesetzt (z.b. Schußfrequenz der Pistole *schnarch*, Nachladefrequenz des Single-Action-Sniper-Gewehres *schnarch*), noch das Leveldesign bringt ein Lächeln auf die Lippen. Schlauchlevel mit recycelten Abschnitten bei denen sowieso fast jedes Level dem vorhergehenden ähnelt. Auch die unterschiedlichen Gegner kann man an einer Hand abzählen.

Nervig außerdem, kein freies Speichern möglich, das geht nur an meistens fair platzierten Kontrollpunkten. Ansich hab ich in einem Shooter ja kein Thema mit Kontrollpunkt-Speichern, wenn, ja wenn es keine unfairen Abschnitte geben würde. Und die gibt es, speziell 2 Stück. Und die Kosten richtig Nerven! Glücklicherweise hilft hier ein regulieren des Schwierigkeitsgrades um auch diese zu überwinden. Doch selbst dann bedarf es noch einiger Anläufe.

Alles in allem reißt es grafisch keinem vom Hocker, und spielerisch ebenso wenig. Die Ballereien machen anfangs zwar noch Spaß und man hat das Gefühl nicht auf simple Klappscheiben zu schießen, allerdings gibt es so gut wie keine Abwechslung in Bezug auf die Gegner. Die rücken meistens in 3er Teams an, 2xMP und 1xShotgun, später dann 2xSturmgewehr statt der MP.

Die deutsche Synchronisation nimmt einem dann noch das letzte kreative identifizieren mit dem Hauptcharakter des Spiels. Sinnlose Kommentare, die meinstens in einem unplatzierten und nervigen „Verdammt!“ des Haupthelden enden. So kommt definitiv keine Stimmung oder Spannung auf!

Lediglich der Umfang des Spieles mit ca. 40 Level ist recht gut, wobei zum Ende hin der Durchhaltewille gefragt ist, und das Spiel schon in Arbeit ausartet.

Was bleibt ist ein durchschnittlicher Shooter, mit interessanten Setting und ein oder zwei guten Ideen, der aber durch die mangelnde Abwechslung in allen Bereichen und vielen die Bugs einen schlechten Eindruck hinterläßt. Hier wäre soviel mehr drin gewesen wenn man sich einfach mehr Entwciklungszeit genommen hätte.

Ergebnis 9,5/25 Pkt, mit 2 Sternen leider nur noch unterer Durchnitt:
a) Handlung --- 1,5/5
b) Grafik ----- 2/5
c) Sound ------ 1,5/5
d) KI --------- 1,5/5
e) Umfang ----- 3/5

Pro:
- Unterwasser-Setting
- „Klebegranaten“ :)

Kontra:
- viele Grafik-Bugs
- wiederholendes Leveldesign
- Synchronisation
- Unfaire Spielabschnitte

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics II: Dungeons & Donuts
Grotesque Tactics II: Dungeons & Donuts
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 10,58

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics 2 – Dungeons & Donuts - Win7 (64), Leider nur Mittelmaß!!!, 16. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Release: 2011

Mit den Evil Heroes hatte ich schon viel Freude gehabt, deshalb möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch den royalen Donut mal auszuprobieren. Die Kaufentscheidung war nach Abschluss des erfrischenden ersten Teils schnell getroffen und "Vorfreude" ist ja bekanntlich die schönste Freude. Es war leider auch beim 2. Teil so.

---
Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Eine Kaufempfehlung für alle die den ersten Teil mochten, kann ich zwar aussprechen, allerdings auch nur bedingt. Ansich ist es kein schlechtes Spiel, aber der Flair, die Gags und Anspielungen fehlen mir fast völlig bzw. zünden hier einfach nicht so wie im genialen ersten Teil. Es erscheint einem als wäre ein schneller Nachfolger benötigt worden, nur um auf der Euphoriewelle des ersten Teils noch etwas mitzuschwimmen und paar Euro dazu zu verdienen. Leider zeugen auch einige Bugs von voreiliger Veröffentlichung.

Für alle anderen die auf Hack#n#Slay stehen und Item-Drops in Massen brauchen rate ich von diesem Game definitiv ab.
---

Die Story von Dungeons und Donuts befasst sich, wie schon im ersten Teil, mit dem schon fast üblichen "Gut gegen Böse". Irgendwie ist der Protagonist mit seiner Helden-Amnesie da wieder reingerutscht und sucht nach Antworten um seine Erinnerungen zurückzubekommen und nebenbei noch die Welt von Grotesque vor dem Bösen zu retten. Leider empfand ich die Präsentation des ganzen nicht mehr im Ansatz so spannend und fesselnd wie noch in Teil eins.

Dies mag daran liegen, daß man sein Gruppenbegleiter mehr oder weniger vorgesetzt bekommt und bei ihnen nicht mehr das Gefühl hat wirklich den letzten vorhandenen "durchgeknallten" Rest zu bekommen, der irgendwie noch ein Schwert oder sonstiges tragen und benutzen kann. Sicherlich sind einige bekannte Charaktere wieder am Start, allerdings ist durch das "erwachsenere" Äußere auch ein ganzer Teil vom Charme jedes einzelnen weg. Lediglich "Sweet Violence" konnte mich überzeugen, für die meisten anderen hätte ich mir den Anime/Manga-Look zurückgewünscht.

Auch das präsentierte Umfeld, Dungeons und Außenlevel fand ich eher trist, nach dem Motto "alles schon gesehen, nix neues". Lediglich zum Schluß des Spieles kam etwas positive Abwechslung.
Die NPC#s waren auch "Standard"-NPC#s, keine humpelnden Wachen mehr, keine COS-Player...alles irgendwie Standard. Gerade die "Zuflucht"erinnerte mich oftmals an Kartenabschnitte von "Siege of Avalon". Boss und Endgegner sind wieder vorhanden, aber die Originalität fehlte mir, sowas wie die "Pummelfee" gab es leider nicht mehr...Schade! Alles wirkte so zwanghaft auf "Erwachsen" und "unbedingt ernst nehmen" getrimmt.

Sicherlich gab es auch das ein oder andere positive, Kameraführung hat zwar noch oftmals genervt, aber nicht mehr so sehr wie in Teil eins. Auch die Obsessionen der Charaktere wurden gestrichen, daß fand ich gut. Die Quest arteten stellenweise in "Hole und Bring"-Quest aus, was oftmals zeitraubendes Gelaufe bedeutet.

Was bleibt ist ein kurzweiliges Game, was sicherlich keine bleibenden Erinnerungen beinhaltet.
Oftmals leider nur RPG-Einerlei ohne Akzente zu setzen.

Charaktere und Story stehen immer noch im Mittelpunkt, sind aber leider nicht mehr so überragend wie im Vorgänger. Auch einige Bugs nervten, so konnte ich bei mehrfachen Erhalt keine "Gobbo"- Tränke mehr benutzen, was bei den sowieso sehr wenig vorhandenen Items schon eine Enttäuschung war.

Technik:
Grafik naja, ich empfand sie (mal abgesehen vom Final-Level) nicht sonderlich hübsch oder gar soviel besser als im Vorgänger. Sie ist zweckmäßig und ausreichend, und bleibt auch für 2011 Verhältnisse veraltet. Der Sound geht in Ordnung, die Sprachausgabe empfand ich leider nicht mehr so genial wie noch im Vorgänger!!!

Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.6.8.0. allerdings auch erst nach der zweiten Installation und manuellem Patch-Download. Die DVD-Installation funktierte nach einigen Änderungen in den InGame-Grafikoptionen einfach nicht mehr und ließ sich auch nicht mehr starten. Bei der 2. Installation wurde dann der "Offline"-Patch installiert. Mit diesem funktionierte es dann letztlich. Die Bugs im Spiel nervten trotzdem weiter.

Ergebnis 12,5/25 Pkt, mit 3 Sternen leider nur noch mittelmäßig:
a) Handlung --- 3/5
b) Grafik ----- 2,5/5
c) Sound ------ 3/5
d) KI --------- 2/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- einige der Charaktere
- ab und an Story-Highlights
- Sound

Kontra:
- schlechter als der Vorgänger
- Bugs
- oftmals langweilige Quests
- kein Wiederspielwert trotz unterschiedlicher Enden

Trotzdem, ich habe die Hoffnung auf Besserung nicht aufgegeben und werde
"Holy Avatar vs Maidens of the Dead" spielen und euch berichten.

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics II: Dungeons & Donuts
Grotesque Tactics II: Dungeons & Donuts
Wird angeboten von Expert Rech e.K.
Preis: EUR 8,25

3.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics 2 – Dungeons & Donuts - Win7 (64), Leider nur Mittelmaß!!!, 16. Januar 2014
Release: 2011

Mit den Evil Heroes hatte ich schon viel Freude gehabt, deshalb möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch den royalen Donut mal auszuprobieren. Die Kaufentscheidung war nach Abschluss des erfrischenden ersten Teils schnell getroffen und "Vorfreude" ist ja bekanntlich die schönste Freude. Es war leider auch beim 2. Teil so.

---
Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Eine Kaufempfehlung für alle die den ersten Teil mochten, kann ich zwar aussprechen, allerdings auch nur bedingt. Ansich ist es kein schlechtes Spiel, aber der Flair, die Gags und Anspielungen fehlen mir fast völlig bzw. zünden hier einfach nicht so wie im genialen ersten Teil. Es erscheint einem als wäre ein schneller Nachfolger benötigt worden, nur um auf der Euphoriewelle des ersten Teils noch etwas mitzuschwimmen und paar Euro dazu zu verdienen. Leider zeugen auch einige Bugs von voreiliger Veröffentlichung.

Für alle anderen die auf Hack'n'Slay stehen und Item-Drops in Massen brauchen rate ich von diesem Game definitiv ab.
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Die Story von Dungeons und Donuts befasst sich, wie schon im ersten Teil, mit dem schon fast üblichen "Gut gegen Böse". Irgendwie ist der Protagonist mit seiner Helden-Amnesie da wieder reingerutscht und sucht nach Antworten um seine Erinnerungen zurückzubekommen und nebenbei noch die Welt von Grotesque vor dem Bösen zu retten. Leider empfand ich die Präsentation des ganzen nicht mehr im Ansatz so spannend und fesselnd wie noch in Teil eins.

Dies mag daran liegen, daß man sein Gruppenbegleiter mehr oder weniger vorgesetzt bekommt und bei ihnen nicht mehr das Gefühl hat wirklich den letzten vorhandenen "durchgeknallten" Rest zu bekommen, der irgendwie noch ein Schwert oder sonstiges tragen und benutzen kann. Sicherlich sind einige bekannte Charaktere wieder am Start, allerdings ist durch das "erwachsenere" Äußere auch ein ganzer Teil vom Charme jedes einzelnen weg. Lediglich "Sweet Violence" konnte mich überzeugen, für die meisten anderen hätte ich mir den Anime/Manga-Look zurückgewünscht.

Auch das präsentierte Umfeld, Dungeons und Außenlevel fand ich eher trist, nach dem Motto "alles schon gesehen, nix neues". Lediglich zum Schluß des Spieles kam etwas positive Abwechslung.
Die NPC's waren auch "Standard"-NPC's, keine humpelnden Wachen mehr, keine COS-Player...alles irgendwie Standard. Gerade die "Zuflucht"erinnerte mich oftmals an Kartenabschnitte von "Siege of Avalon". Boss und Endgegner sind wieder vorhanden, aber die Originalität fehlte mir, sowas wie die "Pummelfee" gab es leider nicht mehr...Schade! Alles wirkte so zwanghaft auf "Erwachsen" und "unbedingt ernst nehmen" getrimmt.

Sicherlich gab es auch das ein oder andere positive, Kameraführung hat zwar noch oftmals genervt, aber nicht mehr so sehr wie in Teil eins. Auch die Obsessionen der Charaktere wurden gestrichen, daß fand ich gut. Die Quest arteten stellenweise in "Hole und Bring"-Quest aus, was oftmals zeitraubendes Gelaufe bedeutet.

Was bleibt ist ein kurzweiliges Game, was sicherlich keine bleibenden Erinnerungen beinhaltet.
Oftmals leider nur RPG-Einerlei ohne Akzente zu setzen.

Charaktere und Story stehen immer noch im Mittelpunkt, sind aber leider nicht mehr so überragend wie im Vorgänger. Auch einige Bugs nervten, so konnte ich bei mehrfachen Erhalt keine "Gobbo"- Tränke mehr benutzen, was bei den sowieso sehr wenig vorhandenen Items schon eine Enttäuschung war.

Technik:
Grafik naja, ich empfand sie (mal abgesehen vom Final-Level) nicht sonderlich hübsch oder gar soviel besser als im Vorgänger. Sie ist zweckmäßig und ausreichend, und bleibt auch für 2011 Verhältnisse veraltet. Der Sound geht in Ordnung, die Sprachausgabe empfand ich leider nicht mehr so genial wie noch im Vorgänger!!!

Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.6.8.0. allerdings auch erst nach der zweiten Installation und manuellem Patch-Download. Die DVD-Installation funktierte nach einigen Änderungen in den InGame-Grafikoptionen einfach nicht mehr und ließ sich auch nicht mehr starten. Bei der 2. Installation wurde dann der "Offline"-Patch installiert. Mit diesem funktionierte es dann letztlich. Die Bugs im Spiel nervten trotzdem weiter.

Ergebnis 12,5/25 Pkt, mit 3 Sternen leider nur noch mittelmäßig:
a) Handlung --- 3/5
b) Grafik ----- 2,5/5
c) Sound ------ 3/5
d) KI --------- 2/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- einige der Charaktere
- ab und an Story-Highlights
- Sound

Kontra:
- schlechter als der Vorgänger
- Bugs
- oftmals langweilige Quests
- kein Wiederspielwert trotz unterschiedlicher Enden

Trotzdem, ich habe die Hoffnung auf Besserung nicht aufgegeben und werde
"Holy Avatar vs Maidens of the Dead" spielen und euch berichten.

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics (Premium Edition)
Grotesque Tactics (Premium Edition)
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 9,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics – Evil Heroes - Win7 (64), Sehr amüsant!!!, 18. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Release: 2010

Trotz das schon sehr viel von anderen Rezensenten geschrieben wurde, möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch ein paar "grotesque" Zeilen dazu zu schreiben.

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Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Kaufempehlung für alle die auf RPG mit dichter Story stehen, dazu nicht viel an Items brauchen, einen offenen Humor besitzen und sich etwas mit RPG's und Fanatsy allgemein auskennen. Ihr werdet in diesem Game sicherlich eine Spaßpaket finden, welches zwar nicht allzulang anhält aber dafür umso genialer verpackt wurde.

Für alle anderen Hack'n'Slay-Süchtigen die Drops in Minutentakt erwarten und keinen großen Wert auf Wortspiele und (oftmals) "nervige" Jungfrauen legen und die lieber Action der Story vorziehen, denen rate ich lieber ab.
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Auch wenn die Story dem üblichen "Gut gegen Böse" weitestgehend treu bleibt und ich dahingehend nicht zu sehr darauf eingehen möchte, so spielt es sich doch erfrischend anders. Eigentlich ist bei diesem Spiel überhaupt nichts so wie man es von anderen RPG-Produkten kennt oder erwartet. Keine Charaktererstellung eines durchtrainierten Ritters oder Paladins, Zwerge oder Elfen in der Truppe...nein danke. Wir nehmen uns stattdessen den übriggebliebenen Rest der nach einer verlorengegangenen Schlacht noch Schwert, Axt oder Bogen tragen kann.

Durch eben diese Charaktere, deren liebevolle Geschichte drumherum, die Eigenheiten, Obsessionen (die verschiedenen "Anfälle" die fast alle von den Protagonisten bekommen) und deren Streitereien zwischeneinander wird ein dichter Bezug zu jedem einzelnem Partymitglied aufgebaut. Das fand ich echt klasse umgesetzt!

Allgemein, auch die Story und die Anspielungen auf andere Titel wie z.b. Herr der Ringe fand ich genial eingebaut. Allerdings wird dadurch natürlich vorausgesetzt das man die ganzen Anspielungen erkennt und den damit verbundenen Wortwitz auch versteht, da man ansonsten viel im Spiel verpasst.

Charaktere und Story sind der Hauptschwerpunkt des Spieles! Man bestreitet zwar relativ viele rundenbasierte Kämpfe, welche aber nicht wirklich viel taktisches Geschick erfordern. Desweiteren übernimmt die Charakterentwicklung das Programm selbstständig und man hat keinen Einfluss darauf.

Auch die Erwartungshaltung in Bezug auf Item-Drops und Gegenstände die man allgemein findet sollte nicht sonderlich hoch angesetzt werden. Bei anderen bekannten Titeln hat man wahrscheinlich die hier gebotenen Items schon in der ersten Stunde im Rucksack.

Negativ wäre noch die stellenweise etwas konfus wirkende Kameraführung zu erwähnen.

Technik:
Grafik ist zweckmäßig und ausreichend, kein Highlight. Sound geht in Ordnung und Sprachausgabe ist durchweg genial!!! Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.2.0.4 größtenteils problemlos, stellenweise hatte ich aber immernoch Crash-to-Desktop (4x in 14h Gameplay). Alles in allem war es schon okay.

Ergebnis 18,5/25 Pkt, somit verdiente 4 Sterne:
a) Handlung --- 5/5
b) Grafik ----- 3/5
c) Sound ------ 5/5
d) KI --------- 3/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- Story und deren Sidesteps und Verlinkungen zu anderen Titeln
- Charaktere!!!
- Sprachausgabe
- einige Bossgegner ("Pummelfee" :)

Kontra:
- taktisch nicht anspruchsvoll
- zu wenig Items
- oftmals schlechte Kameraführung und Bedienung
- eigentlich kein Wiederspielwert

In diesem Sinne, auf gehts mit dem 2. Teil :)

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics - Premium Edition
Grotesque Tactics - Premium Edition
Wird angeboten von pb ReCommerce GmbH
Preis: EUR 21,68

4.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics – Evil Heroes - Win7 (64), Sehr amüsant!!!, 18. Dezember 2013
Release: 2010

Trotz das schon sehr viel von anderen Rezensenten geschrieben wurde, möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch ein paar "grotesque" Zeilen dazu zu schreiben.

---
Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Kaufempehlung für alle die auf RPG mit dichter Story stehen, dazu nicht viel an Items brauchen, einen offenen Humor besitzen und sich etwas mit RPG's und Fanatsy allgemein auskennen. Ihr werdet in diesem Game sicherlich eine Spaßpaket finden, welches zwar nicht allzulang anhält aber dafür umso genialer verpackt wurde.

Für alle anderen Hack'n'Slay-Süchtigen die Drops in Minutentakt erwarten und keinen großen Wert auf Wortspiele und (oftmals) "nervige" Jungfrauen legen und die lieber Action der Story vorziehen, denen rate ich lieber ab.
---

Auch wenn die Story dem üblichen "Gut gegen Böse" weitestgehend treu bleibt und ich dahingehend nicht zu sehr darauf eingehen möchte, so spielt es sich doch erfrischend anders. Eigentlich ist bei diesem Spiel überhaupt nichts so wie man es von anderen RPG-Produkten kennt oder erwartet. Keine Charaktererstellung eines durchtrainierten Ritters oder Paladins, Zwerge oder Elfen in der Truppe...nein danke. Wir nehmen uns stattdessen den übriggebliebenen Rest der nach einer verlorengegangenen Schlacht noch Schwert, Axt oder Bogen tragen kann.

Durch eben diese Charaktere, deren liebevolle Geschichte drumherum, die Eigenheiten, Obsessionen (die verschiedenen "Anfälle" die fast alle von den Protagonisten bekommen) und deren Streitereien zwischeneinander wird ein dichter Bezug zu jedem einzelnem Partymitglied aufgebaut. Das fand ich echt klasse umgesetzt!

Allgemein, auch die Story und die Anspielungen auf andere Titel wie z.b. Herr der Ringe fand ich genial eingebaut. Allerdings wird dadurch natürlich vorausgesetzt das man die ganzen Anspielungen erkennt und den damit verbundenen Wortwitz auch versteht, da man ansonsten viel im Spiel verpasst.

Charaktere und Story sind der Hauptschwerpunkt des Spieles! Man bestreitet zwar relativ viele rundenbasierte Kämpfe, welche aber nicht wirklich viel taktisches Geschick erfordern. Desweiteren übernimmt die Charakterentwicklung das Programm selbstständig und man hat keinen Einfluss darauf.

Auch die Erwartungshaltung in Bezug auf Item-Drops und Gegenstände die man allgemein findet sollte nicht sonderlich hoch angesetzt werden. Bei anderen bekannten Titeln hat man wahrscheinlich die hier gebotenen Items schon in der ersten Stunde im Rucksack.

Negativ wäre noch die stellenweise etwas konfus wirkende Kameraführung zu erwähnen.

Technik:
Grafik ist zweckmäßig und ausreichend, kein Highlight. Sound geht in Ordnung und Sprachausgabe ist durchweg genial!!! Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.2.0.4 größtenteils problemlos, stellenweise hatte ich aber immernoch Crash-to-Desktop (4x in 14h Gameplay). Alles in allem war es schon okay.

Ergebnis 18,5/25 Pkt, somit verdiente 4 Sterne:
a) Handlung --- 5/5
b) Grafik ----- 3/5
c) Sound ------ 5/5
d) KI --------- 3/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- Story und deren Sidesteps und Verlinkungen zu anderen Titeln
- Charaktere!!!
- Sprachausgabe
- einige Bossgegner ("Pummelfee" :)

Kontra:
- taktisch nicht anspruchsvoll
- zu wenig Items
- oftmals schlechte Kameraführung und Bedienung
- eigentlich kein Wiederspielwert

In diesem Sinne, auf gehts mit dem 2. Teil :)

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics
Grotesque Tactics
Preis: EUR 9,70

4.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics – Evil Heroes - Win7 (64), Sehr amüsant!!!, 18. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Grotesque Tactics (Computerspiel)
Release: 2010

Trotz das schon sehr viel von anderen Rezensenten geschrieben wurde, möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch ein paar "grotesque" Zeilen dazu zu schreiben.

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Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Kaufempehlung für alle die auf RPG mit dichter Story stehen, dazu nicht viel an Items brauchen, einen offenen Humor besitzen und sich etwas mit RPG's und Fanatsy allgemein auskennen. Ihr werdet in diesem Game sicherlich eine Spaßpaket finden, welches zwar nicht allzulang anhält aber dafür umso genialer verpackt wurde.

Für alle anderen Hack'n'Slay-Süchtigen die Drops in Minutentakt erwarten und keinen großen Wert auf Wortspiele und (oftmals) "nervige" Jungfrauen legen und die lieber Action der Story vorziehen, denen rate ich lieber ab.
---

Auch wenn die Story dem üblichen "Gut gegen Böse" weitestgehend treu bleibt und ich dahingehend nicht zu sehr darauf eingehen möchte, so spielt es sich doch erfrischend anders. Eigentlich ist bei diesem Spiel überhaupt nichts so wie man es von anderen RPG-Produkten kennt oder erwartet. Keine Charaktererstellung eines durchtrainierten Ritters oder Paladins, Zwerge oder Elfen in der Truppe...nein danke. Wir nehmen uns stattdessen den übriggebliebenen Rest der nach einer verlorengegangenen Schlacht noch Schwert, Axt oder Bogen tragen kann.

Durch eben diese Charaktere, deren liebevolle Geschichte drumherum, die Eigenheiten, Obsessionen (die verschiedenen "Anfälle" die fast alle von den Protagonisten bekommen) und deren Streitereien zwischeneinander wird ein dichter Bezug zu jedem einzelnem Partymitglied aufgebaut. Das fand ich echt klasse umgesetzt!

Allgemein, auch die Story und die Anspielungen auf andere Titel wie z.b. Herr der Ringe fand ich genial eingebaut. Allerdings wird dadurch natürlich vorausgesetzt das man die ganzen Anspielungen erkennt und den damit verbundenen Wortwitz auch versteht, da man ansonsten viel im Spiel verpasst.

Charaktere und Story sind der Hauptschwerpunkt des Spieles! Man bestreitet zwar relativ viele rundenbasierte Kämpfe, welche aber nicht wirklich viel taktisches Geschick erfordern. Desweiteren übernimmt die Charakterentwicklung das Programm selbstständig und man hat keinen Einfluss darauf.

Auch die Erwartungshaltung in Bezug auf Item-Drops und Gegenstände die man allgemein findet sollte nicht sonderlich hoch angesetzt werden. Bei anderen bekannten Titeln hat man wahrscheinlich die hier gebotenen Items schon in der ersten Stunde im Rucksack.

Negativ wäre noch die stellenweise etwas konfus wirkende Kameraführung zu erwähnen.

Technik:
Grafik ist zweckmäßig und ausreichend, kein Highlight. Sound geht in Ordnung und Sprachausgabe ist durchweg genial!!! Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.2.0.4 größtenteils problemlos, stellenweise hatte ich aber immernoch Crash-to-Desktop (4x in 14h Gameplay). Alles in allem war es schon okay.

Ergebnis 18,5/25 Pkt, somit verdiente 4 Sterne:
a) Handlung --- 5/5
b) Grafik ----- 3/5
c) Sound ------ 5/5
d) KI --------- 3/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- Story und deren Sidesteps und Verlinkungen zu anderen Titeln
- Charaktere!!!
- Sprachausgabe
- einige Bossgegner ("Pummelfee" :)

Kontra:
- taktisch nicht anspruchsvoll
- zu wenig Items
- oftmals schlechte Kameraführung und Bedienung
- eigentlich kein Wiederspielwert

In diesem Sinne, auf gehts mit dem 2. Teil :)

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


Grotesque Tactics - Premium Edition [PC Download]
Grotesque Tactics - Premium Edition [PC Download]
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grotesque Tactics – Evil Heroes - Win7 (64), Sehr amüsant!!!, 18. Dezember 2013
Release: 2010

Trotz das schon sehr viel von anderen Rezensenten geschrieben wurde, möchte ich es mir nicht nehmen lassen auch noch ein paar "grotesque" Zeilen dazu zu schreiben.

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Um eure Zeit zu sparen, dass Fazit vorab:
Kaufempehlung für alle die auf RPG mit dichter Story stehen, dazu nicht viel an Items brauchen, einen offenen Humor besitzen und sich etwas mit RPG's und Fanatsy allgemein auskennen. Ihr werdet in diesem Game sicherlich eine Spaßpaket finden, welches zwar nicht allzulang anhält aber dafür umso genialer verpackt wurde.

Für alle anderen Hack'n'Slay-Süchtigen die Drops in Minutentakt erwarten und keinen großen Wert auf Wortspiele und (oftmals) "nervige" Jungfrauen legen und die lieber Action der Story vorziehen, denen rate ich lieber ab.
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Auch wenn die Story dem üblichen "Gut gegen Böse" weitestgehend treu bleibt und ich dahingehend nicht zu sehr darauf eingehen möchte, so spielt es sich doch erfrischend anders. Eigentlich ist bei diesem Spiel überhaupt nichts so wie man es von anderen RPG-Produkten kennt oder erwartet. Keine Charaktererstellung eines durchtrainierten Ritters oder Paladins, Zwerge oder Elfen in der Truppe...nein danke. Wir nehmen uns stattdessen den übriggebliebenen Rest der nach einer verlorengegangenen Schlacht noch Schwert, Axt oder Bogen tragen kann.

Durch eben diese Charaktere, deren liebevolle Geschichte drumherum, die Eigenheiten, Obsessionen (die verschiedenen "Anfälle" die fast alle von den Protagonisten bekommen) und deren Streitereien zwischeneinander wird ein dichter Bezug zu jedem einzelnem Partymitglied aufgebaut. Das fand ich echt klasse umgesetzt!

Allgemein, auch die Story und die Anspielungen auf andere Titel wie z.b. Herr der Ringe fand ich genial eingebaut. Allerdings wird dadurch natürlich vorausgesetzt das man die ganzen Anspielungen erkennt und den damit verbundenen Wortwitz auch versteht, da man ansonsten viel im Spiel verpasst.

Charaktere und Story sind der Hauptschwerpunkt des Spieles! Man bestreitet zwar relativ viele rundenbasierte Kämpfe, welche aber nicht wirklich viel taktisches Geschick erfordern. Desweiteren übernimmt die Charakterentwicklung das Programm selbstständig und man hat keinen Einfluss darauf.

Auch die Erwartungshaltung in Bezug auf Item-Drops und Gegenstände die man allgemein findet sollte nicht sonderlich hoch angesetzt werden. Bei anderen bekannten Titeln hat man wahrscheinlich die hier gebotenen Items schon in der ersten Stunde im Rucksack.

Negativ wäre noch die stellenweise etwas konfus wirkende Kameraführung zu erwähnen.

Technik:
Grafik ist zweckmäßig und ausreichend, kein Highlight. Sound geht in Ordnung und Sprachausgabe ist durchweg genial!!! Das Spiel lief unter Win7 (64) mit der Version 1.2.0.4 größtenteils problemlos, stellenweise hatte ich aber immernoch Crash-to-Desktop (4x in 14h Gameplay). Alles in allem war es schon okay.

Ergebnis 18,5/25 Pkt, somit verdiente 4 Sterne:
a) Handlung --- 5/5
b) Grafik ----- 3/5
c) Sound ------ 5/5
d) KI --------- 3/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- Story und deren Sidesteps und Verlinkungen zu anderen Titeln
- Charaktere!!!
- Sprachausgabe
- einige Bossgegner ("Pummelfee" :)

Kontra:
- taktisch nicht anspruchsvoll
- zu wenig Items
- oftmals schlechte Kameraführung und Bedienung
- eigentlich kein Wiederspielwert

In diesem Sinne, auf gehts mit dem 2. Teil :)

Vielen Dank für das Lesen dieser Rezension!


WANTED - Weapons of Fate
WANTED - Weapons of Fate
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 14,93

4.0 von 5 Sternen Wanted – Weapons of Fate - Win7 (64), 23. November 2013
Rezension bezieht sich auf: WANTED - Weapons of Fate (Computerspiel)
Release: 2009

Im Spiel "Wanted – Weapons of Fate" wird die Handlung des gleichnamigen Filmes "Wanted" nach dem Tod von Sloan weitererzählt. Hierbei steuern sie hauptsächlich Wesley Cross bzw. dessen Vater (als Art Rückblende). Wesley versucht den Tod seiner Mutter aufzuklären und den Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Alles nach dem Motto, erst Schießen dann Fragen.

Alles in allem ist Wesley im Spiel ein cooler Bad-Guy der mir auch mit dem dazugehörigen Sarkasmus recht gut gefallen hat. Stellenweise musste ich bei einigen seiner Kommentare echt schmunzeln.

Von der grafischen Komponente wirkt das mittlerweile über 4 Jahre alte Spiel logischerweise nicht mehr ganz taufrisch, allerdings fand ich persönlich die Grafik nicht schlecht, war okay und kann man sich heute auch noch anschauen. Umgebungsdetails waren ausreichend, sollten sicherlich auch nicht zu sehr von der actionhaltigen Handlung ablenken. Lediglich die oftmals etwas grob aufgelösten Videosequenzen hätten besser sein können.

Soundtechnisch fand ich das Game recht gut gelungen, die Waffensounds waren zwar guter Durchschnitt, allerdings fand ich diesmal die Hintergrundmusik wirklich sehr gut gelungen und es gab ein insgesamt recht stimmiges Soundvergnügen.

Die KI des Spiel ist leider ein nicht ganz so prickelnder Part. Die Gegner sind zwar alle in der Lage Deckung zu suchen, nutzt man allerdings die Fähigkeit des Kurvenschusses aus, taumeln sie einen permanent vor das Fadenkreuz anstatt die sicherere Seite zu wählen. Auch die Nahkämpfe der Messerläufer sind zwar schick anzuschauen, wiederholen sich aber dann permanent und fordern nur ein schnelles Tastendrücken bei den Quick-Time Events anstatt irgendeine Schwierigkeit für den Spieler darzustellen. Handgranaten fliegen ab und an auch mal durch die Luft, dass der Spieler dabei Schaden nimmt passiert aber nur zufällig. Auch die Bossgegner sind nicht wirklich sehr fordernd und können, ohne einem viel abzuverlangen, im ersten Durchlauf beseitigt werden. Schade mit etwas Feintuning wäre hier mehr drin gewesen.

Der Umfang des ganzen, naja, darüber kann man unterschiedliche Meinungen haben. Insgesamt knapp 4,5h auf dem höchsten der drei Schwierigkeitsgrade. Es sind zwar eine Menge an zusätzlichen Spielmodi freischaltbar (zumindest in der UK Version), allerdings reizen diese nicht sonderlich zum erneuten Spielen. Nahkampf und Headshot-Modus...naja...macht man ja sowieso im Standardgame...auch die ganzen freischaltbaren Zusatzcharaktere mit denen man das Spiel dann starten kann reizen nicht sonderlich, da alle handlungsspezifischen Videos etc. fest berechnet sind und immer mit Wesley und seinem Vater abgespielt werden, selbst wenn man z.b. mit Janice, dem SWAT-Leader oder einen anderen spielt. Auch hier wurden gute Ansätze nicht richtig durchdacht und machen dadurch einiges kaputt.

Technisch kommt das Spiel sehr ausgreift daher. Keinerlei Abstürze oder anderweitige Probleme mit oder im Spiel. Wahrscheinlich gib es deswegen auch keinen offiziellen Patch im Netz.

Ergebnis 17/25 Pkt, somit 4 Sterne:
a) Handlung --- 4/5
b) Grafik ----- 3,5/5
c) Sound ------ 5/5
d) KI --------- 2/5
e) Umfang ----- 2,5/5

Pro:
- Story
- Sound
- stylische Kills und coole Action
- zu sammelnde Extras

Kontra:
- Zu kurz
- Waffenauswahl (lediglich zwei Faustwaffen)
- Bossgegner zu schwach
- Wiederspielwert zu gering trotz aller Extras

Fazit:
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Neben Riddicks - Butcher Bay war Wanted ein Spiel was ich hintereinander zweimal durchgespielt habe. Es ist irgendwie cool die stylischen Kurvenschüsse und das Deckungssystem anzuwenden. Auch die zusätzlichen Features der Bullet-Time machen sehr viel Spaß. Hat man sich an die anfangs gewöhnungsbedürftige Steuerung gewöhnt und kombiniert man die zur Verfügung stehenden Fähigkeiten geht das Spiel richtig ab!!! Und gerade wenn man "richtig dabei" ist...ist es leider auch schon wieder vorbei...Schade eigentlich.

Absolute Kaufempfehlung für die UK-Version (auch mit deutschen Untertiteln spielbar)!!!

Die deutsche Version mit Erwachsenen-Bevormundung könnt ihr ruhig in den Regalen lassen, hier wurde mal wieder alles geschnitten was geht, sogar handlungspezifische Sätze aus den Zwischensequenzen wurden rausgeschnitten. Sorry, aber 99% der Erwachsenen wissen sicherlich was ein Spiel ist und was Realität und sollten soviel Verantwortung gegenüber ihren Kindern haben diese nicht damit spielen zu lassen. Dafür haben wir hier ein FSK 18 und das sollte doch ohne weitere Schnitte ausreichen.


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