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Rezensionen verfasst von
Markus Schmidl
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Original Album Series
Original Album Series
Preis: EUR 20,61

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der oft gescholtene Gary Barden..., 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Original Album Series (Audio CD)
The Original Album Series bringt erneut ein Package mit Hardrock-Higlights aus den 1980er Jahren auf den Markt. Dieses Mal wird die Phase von Michael Schenkers Solo-Karriere von 1980 bis 1984 präsentiert. Die Box deckt mit 4 Studio- und einem Live-Album dabei die spannendste, kreativste und wohl auch erfolgreichste Periode seines Schaffens ab.

Herzstück der fünf Scheiben ist natürlich das flüssige, dynamische Gitarrenspiel des blonden Hannoveraners, der das Kunststück fertig brachte nicht nur erstklassige Riffs und Melodiebögen aus dem Ärmel zu schütteln, sondern durch seine Bekanntheitsgrad als ehemaliges Mitglied der Hardrock-Truppe UFO auch immer wieder namhafte Mitmusiker für seine Alben gewinnen konnte. Stellvertretend seien hierzu nur Don Airey, Cozy Powell und Graham Bonnet genannt. Sie waren allerdings immer nur kurzzeitige Mitstreiter an Schenkers Seite.

Das Mitglied an dem Michael Schenker am längsten festhielt und der hier auf insgesamt vier Scheibe zu hören ist, war Sänger Gary Barden. Mit ihm entstand das Debüt und die Alben *MSG*, *One Night At Budokan* und *Built To Destroy*. Vor allem Barden stand wegen seines eingeschränkten Stimmvolumens stark in der Kritik und wurde für das Album *Assault Attack* auf Betreiben von Cozy Powell gegen Ex-Rainbow Graham Bonnet getauscht. Das das Leben immer wieder Stilblüten treibt beweisst gerade dieser Umstand, denn Powell wollte zwar unbedingt Bonnet in der Band haben, war aber auf besagtem Album selbst nicht mehr Teil des Bandgefüges.

Das die Kritik an Bardens Stimme nicht ganz unberechtigt war, ich habe aber schon deutlich schwächere Schreihälse erlebt, zeigt das Album *Assault Attack* ziemlich deutlich. Mit Graham Bonnet gelangen MSG ein absolutes Hammer-Album, das die drei Vorgänger locker in den Schatten stellte und auch sowas wie das Sahnehäubchen dieser Box darstellt. Nur live klappte die Zusammenarbeit nicht und flugs wurde Gary Barden wieder in die Band geholt, der die Tour absolvierte und gleich das starke Nachfolge-Album *Built To Destroy* mitkomponierte und einsang.

Letztendlich sind Räkelspiele innerhalb einer Band völlig egal und aus heutiger Sicht ein unbedeutender Nebenschauplatz der Hardrock-Geschichte. Wichtig ist die Musik und sind die fünf Alben, die allesamt erstklassigen Hardrock enthalten und keine Wünsche offen lassen. Ich habe mir die Box zur Schonung meiner alten Schallplatten zugelegt. Auf Bonustracks oder neues Remastering kann ich gerne verzichten, wenn ich die Originale in der ursprünglichen Form auf CD habe.

FAZIT: 5 satte Sterne - ich kann nicht anders...


MetalRose 2012 Featuring Monlaferte *English Edition*
MetalRose 2012 Featuring Monlaferte *English Edition*
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Mexican Metal-Girls..., 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als leidenschaftlicher Anhänger des physikalischen Tonträgers muß ich leider immer wieder feststellen das der digitale download immer wichtiger wird. Wichtig, da man sonst an solche Präzisiosen wie *Metal Rose 2012* von den Mystica Girls nicht herankommen könnte.

Ich wurde vor gut zwei Jahren auf die Band aufmerksam und habe mir die EPs *Diluvia* und *MetalRose* besorgt, die von der Band noch in anderen Line-Up-Konstellation eingespielt wurden. Federführend innerhalb der Gruppe sind die beiden Bandgründerinnen Red Jane (bass) und Blackcat (guitar), die 2012 mit Yolanda (drums) und der kolumbianischen Rock-Sängerin Mon Laferte eine neue durchschlagende Truppe zusammen gestellt hatten.

*Metal Rose 2012* war das erste Album der Band. Musikalisch gibts es düsteren Heavy Metal, der mit ruppigem Gitarren, einem räudigen Bass und recht anzüglichen Texten auffährt. Gitarristin Blackcat liefert erstaunlich starke Soli ab, den Bassritt von Red Jane würde ich fast schon als Rhythmusgitarre klassifizieren. Abgerundet werden die Songs vom extrem trockenem Spiel von Schlagwerkerin Yolanda. Als Glückgriff, vielmehr als i-Tüpfelchen darf der Einstieg von MonLaferte gewertet werden, die die Songs mit ihrer kräftigen, dunkeln Stimme veredelt und die Sangeskünste ihrer Vorgängerinnen weit in den Schatten stellt.

Als Anspieltipps würde ich die beiden Herzstücke des Albums *My Dinner* und *Metal Rose* empfehlen, sowie die Songs *Run Away*, *Rabia* oder den Fünfminüter *Mi Sangre*, aber nur rein subjektiv, denn die Songs überzeugen einfach alle auf ihre spröde Art und Weise. Was mich letztendlich auch zur Produktion der Scheibe bringt, denn trotz neuem Line-Ups haftet dem Download-Album immer noch ein leichter Demo-Charme an...


Force It
Force It
Preis: EUR 30,43

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Let It Roll..., 14. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Force It (Audio CD)
Nachdem UFO in den Jahren 1970 bis 1973 drei zwar sehr hochwertige und musikalische erstklassige Scheibe abgeliefert hatten, aber nur Achtungserfolge verbuchen konnten, schien nach Mick Boltons Ausstieg '73 die Zeit für einen Richtungswechsel gekommen. Michael Schenker und *Phenomenon* heissen die beiden Zauberworte die der Gruppe mit kommerzieller ausgerichtetem Klang endlich den längst überfälligen Erfolg bescherten.

Die Nachfolge-LP von *Phenomenon* hiess 1975 *Force It* und führte dieses Konzept nahtlos fort. Der Titel der Scheibe war Programm. Es wurde treibender, dynamischer Hardrock auf Höhe der damaligen Zeit geboten. Mit den Titeltrack und den Songs *Shoot Shoot*, *Out In The Streets* und *Mother Mary* hatten man gleich ein paar Tracks auf der Scheibe, die sofort losrockten und die man später auch auf der Live-Scheibe *Stranger In The Night* nochmals verewigte. *To Much Or Nothing*, *Dance Your Life Away* und *This Kids/Between The Walls* runden die Scheibe gekonnt ab.

Angenehm fällt auf das man die Balladen-Schlagzahl im Vergleich zum Vorgänger etwas zurückgefahren hatte und die Band komplett auf Hardrock setzte, was für mich die Scheibe frischer und besser macht als den bereits gutklassigen Vorgänger.

FAZIT: erstklassiger Hardrock, der immer noch zu faszinieren weiß...


Return to Myself-Shinai.Shinai
Return to Myself-Shinai.Shinai
Wird angeboten von samurai media
Preis: EUR 47,07

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein bischen unergiebig..., 14. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Return to Myself-Shinai.Shinai (Audio CD)
*Return To Myself* ist die mittlerweile vierte CD-Veröffentlichung der japanischen Metal-Women von Cyntia. Die Single wurde in der Besetzung Kanoko (Drums, Percussion), Yui (Guitars), Ayano (Keyboards, Piano), Saki (Vocals) und Azu (Bass) eingespielt. Mit dem selben Line-Up brachte man bereits recht erfolgreich (in Japan) das Album *Lady Made* auf den Weg.

Beim Titelsong handelt es sich um die Cover-Version eines japanischen Popsongs mit dem Titel *Shinai Shinai Natsu*, der seinerzeit wohl auch sehr erfolgreich in Japan gewesen war. Die Umsetzung des Stückes ist entsprechend poppig geraten. Obwohl die Band Cyntia dem Kei-Visual-Metal zugeordnet wird geben sich die fünf Damen dieses Mal eher zahm balladesk. Vermutlich auch um die ursprügliche Stimmung des Songs nicht durch ruppige Gitarren zu zerstören. Das Ganze klingt zwar durchaus gefällig, aber nicht sehr spektakulär.

Die beiden anschließenden Songs *Kira Kira Shangri-la* und *Day Dream* finde ich persönlich um einiges spannender. Beide können nahtlos an die Songs von *Lady Made* anschließen und zeigen das wahre Können von Cyntia, mit starker handwerklicher Arbeit an den Instrumenten. Die Stimme von Bandschönheit Saki verdient bei allen drei Songs eine Extraerwähnung. Die Frau kann einfach alles singen. Über die Dreingabe aller Songs in instrumentaler Version muß man dagegen keine Worte verlieren - ist halt mal so.

Die Single erschien in Japan in drei unterschiedlichen Editionen. Ich habe mich, wegen des günstigeren Preises für die reine Musik-CD entschieden. Die hier vorliegende Ausgabe mit dem Zusatz Type-A wäre dabei durchaus eine Alternative gewesen, da die beigefügte DVD das sehenswerte Video zum Song enthält. Die Edition Type-B dagegen ist wirklich nur für die weibliche Zielgruppe der Band gedacht, da sich das genannte Goods nach längerem goggeln und surfen als One-Size-Bikini herausgestellte...


Live 1973
Live 1973
Preis: EUR 14,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uriah Heep Live..., 10. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Live 1973 (Audio CD)
1973 erschien das erste Live-Album der britischen Hardrock-Truppe Uriah Heep unter dem schlichten Titel *Uriah Heep Live*. Es wurde eingespielt in der klassischen Besetzung bestehend aus Ken Hensley (keyboard), Mick Box (guitar), Gary Thain (bass), Lee Kerslake (drums) und dem Vokalakrobaten David Byron.

In Art und Umfang stellte die Ausstattung des Albums alles in den Schatten was vorher an Live-Platten auf dem Markt gekommen war. Die Doppel-LP erschien im Hochglanz-Klappcover und eingearbeitet war ein mehrseitiges Booklet mit Bildern der Bandmitglieder und der Band. Eine dermaßen edle Liveplatte gab es damals noch nicht, vor allem schon deshalb weil zum Großteil das veröffentlichen von Liveplatten verpöhnt war. Es haftete ihnen das *Geschmäckle* von kreativen Niedergang einer Band an.

Musikalisch konnte die Scheibe komplett überzeugen und gilt heute zu recht als Klassiker das Hardrock-Genres. Uriah Heep bieten das Beste von Besten aus immerhin fünf vorher veröffentlichten Studio-Alben. Herausheben muss man keinen der dreizehn Song, das Gesamtpaket bietet Hardrock von seiner schönsten, spannendsten und kraftvollsten Seite. Besonders gut gelungen finde ich die Live-Version des langen Songs *July Morning* und den Kracher *Gypsy*, der mit einer hammergenialen Jamsession aufwartet.

FAZIT: Hardrock-Klassiker...


Studio Albums1978-1984
Studio Albums1978-1984
Preis: EUR 19,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Van Halen für den schmalen Geldbeutel..., 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Studio Albums1978-1984 (Audio CD)
Die 2013 erschienene Box *Studio Albums 1978-1984* umfasst eigentlich alles was das Herz begehrt. Enthalten sind die Klassiker des Original-Line-Ups, namentlich Eddi Van Halen, Alex Van Halen, David Lee Roth und Michael Anthony. Was meineserachtens auch die beste Phase Van Halens darstellte.

Die sechs Studio-Alben sind in LP-Miniatur-Fassungen enthalten und beinhalten nur die klassischen LP-Tracks. Kein Bonus-Material trübt den wahren Genuss, keine sinnfreien Demos sorgen für Verärgerung. Es ist nur das enthalten was auch wirklich auf den Vinyl-Scheiben vertreten war. Man verzichtete komplett darauf, die Leerlaufzeiten der CDs mit irgendwelchen Gimmicks anzufüllen. Das zusätzliche Remasting entrauscht die Songs nochmals und bringt sie auf den neuesten technischen Stand, ohne sie in irgendeinerweise zu verfälschen.

Wer Van Halen unverfälscht haben will, kommt an dieser Sammlung kaum vorbei. Hier erhält man zu einem relativ niedrigen Preis die ersten (besten?!?) sechs Studio-Album in einer platzsparenden Box. Booklets zu den Alben sind allerdings keine enthalten. Die Box hält sich diesbezüglichs an die Vorgaben der *Original Album Series*, auch wenn die Umverpackung um einiges stabiler ist.

FAZIT: sechs unverzichtbare Klassiker des amerikanischen Rock'N'Roll...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 25, 2015 6:25 PM MEST


Salisbury
Salisbury
Preis: EUR 40,36

4.0 von 5 Sternen Salisbury Plains..., 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Salisbury (Audio CD)
Uriah Heeps zweites Studioalbum erschien erstmals im Februar 1971 und trug den Titel *Salisbury*. Eingespielt wurde es in der Besetzung David Byron (vocals), Mick Box (guitar), Paul Newton (bass), Ken Hensley (organ) und Keith Baker (drums). Die Scheibe sollte der erste richtig große Schritt nach vorne sein.

Die Scheibe enthält mit *Bird Of Prey* nicht nur einen Klassiker, sondern mit Ken Hensley's *Lady In Black* gleich einen hauptamtlichen Oberklassiker, mit dem die Band heute noch definiert wird. Dazwischen gibt es mit dem ruhigen *The Park* und dem kräftigeren *Time To Live* Songs die den beiden Klassikern in nichts nachstehen.

Seite 2 bestand seinerzeit nur aus zwei Songs. Da wäre zum ersten das hervorragend und rockige *High Priestess* und der 16 minütige, von Box, Byron und Hensely verfasste Epos *Salisbury*. Ein Song der schwer zu beschreiben ist, aber aus einer gesunden Mischung von ruhigen Zwischentönen, kräftigen Gitarren, verspielten Keys und *uns* Daves unvergleichlicher Stimme lebt. Ein sehr anspruchsvoller Song der ein weiteres Uriah-Heep-Highlight darstellt.

Was die Gruppe auf der Scheibe zusätzlich und letztendlich entscheidend ausgebaute war der Einsatz des Mehrfachchores, den man sich vermutlich von Grand Funk Railroads erster Scheibe abgeschaut hatte und der zu einem weiteren wichtigen Trademark von Uriah Heep wurde.

FAZIT: großartige Scheibe mit merkwürdigem Artwork...


All You Can Eat
All You Can Eat
Preis: EUR 16,99

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Renaissance des Poser-Metals..., 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: All You Can Eat (Audio CD)
Das ist sie nun also, die dritte Scheibe von Steel Panther? Bereits mit dem ersten Eindruck hatte die CD gewonnen. Das Artwork, mit der Nachstellung des letzten Abendmahls und der Songtitel *You're Beautiful When You Don't Talk* sorgten bereits für Lacher, als ich noch keinen einzigen Ton von der Scheibe gehört hatte. Köstlich.

Der erste Eindruck vervollständigte sich mit dem ersten Hördurchgang. Das Feeling der 80er Jahre wird authentisch rübergebracht und die Songs rocken was das Zeugs hält. Scheiben diese Art waren in der 1980ern genau richtig, um sich die Gehörgänge, nach viel zu viel Thrash-, Power- und Heavy-Metal-Genuß, freizuballern. Und was noch wichtiger war: die Satire lebte und sie funktionierte.

Bereits nach der ersten Scheibe hatte ich die Befürchtungen das die Rezeptur die Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Sadinia da zusammengebraut hatten sehr schnell wieder zu Tode laufen würde. Der Nachfolger *Balls Out* (steht auf dem Index) konnte das bereits widerlegen und nun legten die Stahl Panther ein weiteres Mal nach und stellten die beiden Vorgänger einfach mal locker in den eigenen Schatten. So muss sauguter Hardrock der Extraklasse sein. Keine Regeln, keine Grenzen und keine Kompromisse.

Es gäbe jetzt genügend Superlativen um die Mucke auf einen eigenen Sockel zu heben. Ich belasse es einfach bei der Feststellung, das sich die Band an dieser Scheibe in Zukunft selbst messen lassen wird. Musikalisch ausgefeilte Spielfreude, mit allen Versatzstücken des Glam-Rockes, treffen auf komplett überzeichnete Lyrics und ein übersteuertes Macho-Bewußtsein und nimmt keine Rücksicht auf den oft beschworenen guten Geschmack. So könnte man die Scheibe knapp zusammenfassen. Dazu gibt es saugute Riffes und saugute Hammersongs.

Meine Überschrift mag zwar arg überzeichnet wirken, weil die Metal-Szene meilenweit davon entfernt ist eine NewWaveOfAmericanGlamRock aus der Taufe zu heben. Aber es reicht mir persönlich schon völlig, wenn dieser alte Glam-Style immer noch existiert und sich eine starke Band gefunden hat, die Bock hatte mal wieder ordentlich zu posen, was ohne Selbstironie wohl kaum so genial funktioniert hätte. Das man hier und da die Riffs bekannter 1980er-Jahre-Größen verbrät lässt den Witz noch eine Ecke greifbarer werden, denn diese Kollegen meinten es noch Ernst, als sie ihren Schwülst auf Vinyl bannten.

Anspieltipps (der Vollständigkeit halber): ALLES - aber Achtung: Metal-Fans, die zum Lachen in den Keller gehen (sprichwörtlich) sollten lieber die Finger vom Stahl Panther lassen...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 18, 2015 10:39 AM MEST


The Columbia Albums Collection
The Columbia Albums Collection
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 135,36

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BOC zum Schnäppchenpreis..., 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: The Columbia Albums Collection (Audio CD)
Eigentlich ist mit der Überschrift schon alles gesagt. Hier gibt's eine umfangreiche Box von Blue Öyster Cult zum echten Schäppchenpreis. Sicherlich entspricht das Wort Schnäppchen meinen persönlichen Empfindungen und es könnte sicherlich auch Fans geben, die einen Preis von ca. 55,00 Euro für eine Box dieser Art als hochpreisig empfinden, aber diese Leute jammern entweder grundsätzlich oder haben bereits vor langer Zeit den Bezug zu Preis und Leistung verloren.

Die Box enthält alle regulären Alben, die zwischen 1972 und 1988 veröffentlicht wurden, in den neuesten Fassung mit den entsprechenden Bonustracks. Dazu gesellen sich zwei CDs mit raren Studio- und Live-Aufnahmen - ebenfalls aus dieser Periode - und die Bonus-DVD von *Some Enchanted Evening*. Das macht in etwa 3,00 Euro pro Silberling, was bei der Qualität die Blue Öyster Cult während ihrer Blütezeit auf ihren Alben veröffentlichten, eher einem Geschenk an die Fans gleichkommt.

Ich bin begeistert, oder um es anders auszudrücken: Ich war von BOC immer begeistert, ich schätze ihre Musik sehr und werde ihre Musik immer zu schätzen wissen. Naturgemäß haben natürlich nicht allen Scheibe die selben hohe Qualität und Wertigkeit, aber das klangtechnische Update von z.B. *Club Ninja* und *Revolution By Night* steht den Scheiben sehr gut, auch wenn das deren Songs in letzter Konsequenz natürlich nicht verbessern kann. Insgesamt finde ich das Remastering sehr gelungen. Die Scheiben klingen frischer, haben mehr Dynamik und im Falle von On Your Feet Or On Your Knees sogar mehr Druck.

Das fette Booklet ist dabei nur das Tüpfchen auf das i. Es ist umfangreich und informativ, kann aber nur einen Teil der Facetten von BOC andecken. Es heisst leider auch Booklet und nicht Buch. Dafür kann man sich zusätzlich noch an den Voucher mit der download-Möglichkeit von vier gutklassigen Radiomitschnitten erfreuen, aber ich denke der Voucher dürfte kein wirkliches Entscheidungkriterium für den Kauf der Box sein, denn die vier Konzerten sind nicht wirklich rar und wohl bereits Teil jeder gut sortierten BOC-Sammlung.

FAZIT: Hochglanzbox mit umfangreicher Werkschau...


Jump the Gun
Jump the Gun
Wird angeboten von renditeplus
Preis: EUR 14,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zahnlos..., 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jump the Gun (Audio CD)
1990 erschien das insgesamt dritte Studio-Album der dänischen Hardrock-Truppe Pretty Maids unter dem Titel *Jump The Gun*. Es wurde eingespielt in der Besetzung Ken Hammer (guitars), Ronnie Atkins (vocals), Ricky Marx (guitars), Allan Delong (bass), Phil More (drums) und Alan Owen (keyboards). Als Produzenten hatte man keinen geringeren als den Deep-Purple-Bassplayer Roger Glover verpflichtet, der auch als Gastmusiker fungierte und seinen Mit-Deep-Purple Ian Paice gleich noch als weiteren Gastmusiker mit einbezog.

Über den Wechseln hinter dem Produzentenpult war ich nicht unbedingt traurig. Eddie Kramers Produktion des Vorgängers *Future World* klang in meinen Ohren etwas zu mutlos. Nach dem ersten Höreindruck machte sich aber ein Gefühl der Enttäuschung breit. Obwohl *Jump The Gun* optisch wie ein Nachschlag zu *Future World* wirkte, wollte sich bei mir ein richtiges Hardrock-Feeling zu keinem Zeitpunkt einstellen.

Die Songs wirkten kraft- und saftlos. Der Opener *Lethal Heroes* legte zwar gleich mal mächtig los und mit *Attention* und *Jump The Gun* gibt es echte Highlights, aber ansonsten verzettelte sich die Band in allerlei Nebensächlichkeiten. Es gab zwar einige gute kreative Momente, aber insgesamt agierte die Truppe sehr zahm und viel zu poppig, um nicht zu sagen identitätslos. Ich würde dieses zahnlose Album mit viel guten Willen höchstens als Rock-Musik, aber nicht als Hardrock-Mucke bezeichnen. Zu allem Überfluß gelang Glover noch dazu das Kunststück alle etwaigen Ecken und Kanten wegzupolieren.

Vielleicht jammere ich hier auf höchstem Niveau, aber letztendlich konnte mich *Jump The Gun* mit seinen Weichspüler-Songs und dieser Allerwelts-Produktion nie überzeugen. Aber selbst ein schwächeres Album ist schnell verziehen.

FAZIT: zu launig, zu soft und leider auch ziemlich austauschbar...


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