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Beiträge von Markus Schmidl
Top-Rezensenten Rang: 2.887
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Rezensionen verfasst von
Markus Schmidl

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Rocka Rolla
Rocka Rolla
Preis: EUR 10,49

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Debüt von Judas Priest..., 20. April 2016
Rezension bezieht sich auf: Rocka Rolla (Audio CD)
1974 erschien das erste Album von *Judas Priest*. Sie trug den eher nichtssagenden Titel *Rocka Rolla* und wartete mit einem merkwürdigen Kronenkorkenartwork auf, dass bei späteren Wiederveröffentlichung durch ein gezeichnetes, gräßliches Artwork ersetzt wurde. Der *harte* Kern der Gruppe hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits gefunden und bestand aus Rob Halford, Ian Hill, Ken Downing und Glenn Tipton.

Die Songs entstanden zum Teil noch in Zusammenarbeit mit Ur-Sänger und Band-Mitbegründer Alan Atkins. Der Heavy-Metal der späteren Jahre war noch nicht zu vermuten. Es dominierte zwar der Hardrock, ebenso wie der Blues und es wird mehrfach ein Mundharmonika zur Rate gezogen, aber so richtig hart ging man noch nicht zu Werke. Dafür konnte Produzent Roger Bain, der auch für ersten drei Scheiben von Black Sabbath verantwortlich war, das düstere Feeling der Songs recht gut einfangen.

Als Anspieltipps würde ich *One For The Road*, *Rocka Rolla* und das geniale *Winter* auswählen, aber auch die zweite Hälfte der CD enthält mit *Never Satisfied* und *Dying To Meet You* gutes Material. Der Rest wirkt dagegen eher arg bemüht und durchschnittlich. Man wird irgendwie das Gefühl nicht los, daß die Gruppe so eine Art zweite Black Sabbath werden wollten, der Bandname und die Wahl des Produzenten sprachen dafür, was aber nicht gelang. Es konnte damals schließlich auch keiner ahnen das die Band einmal DIE *Judas Priest* werden würden.

FAZIT: durchschnittlicher Einstieg für Tipton, Downing & Co....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 29, 2016 4:05 PM MEST


In the Beginning (Lim.Collectors Edition)
In the Beginning (Lim.Collectors Edition)
Preis: EUR 16,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen N.W.O.B.H.M. aus den USA...!, 23. Februar 2016
1985 erschien der erste Longplayer der amerikanischen Metal-Band Malice. Der Titel *In The Beginning* prangt stolz auf dem Cover, obwohl die Band bereits ein paar Jährchen früher ihre Debüt mit Beiträgen für den Sampler Metal-Massacre geben hatte. Die Band bestand seinerzeit aus James Neal (vocals), Mick Zane (guitar), Jay Reynolds (guitar), Mark Behn (bass) und Cliff Carothers (drums).

Die Stilrichtung des Debüts kann man bereits in meiner Überschrift lesen. Malice spielen einen blitzsauberen Metal, der seine Wurzeln eindeutig auf den britischen Inseln hatte. An ehesten sind sie vergleichbar mit dem Stil der frühen Saxon-Alben und natürlich mit der musikalischen Art und Weise von Judas Priest. Die Zwillingsgitarren schneiden und der Gesang von James Neal erinnert an eine gekonnte Mischung aus Sprechgesang und der halfordschen Sirene.

Und Songs konnten die Brüder ebenfalls schreiben. Allen voran *Tarot Dealer*, *Stellar Masters*, *Air Attack* und *Hell Rider*. Die Songs klingen nicht nur martialisch, sondern sind auch hammermäßig gespielte Killer. *Into The Ground*, *No Haven For The Raven* und *The Unwanted* sind atmosphärisch dichter Metal-Stoff und der *Gott des Donners* darf natürlich auch nicht fehlen um den Genuß der Scheibe abzurunden. Die Produktion wirkt leider etwas schmalbrüstig. Die Gitarren hätten eine stärkere Gewichtung vertragen können, was allerdings nicht weiter stört, denn hier atmet der Zeitgeist der 80er Jahre.

FAZIT: heute völlig unbekannter Metal-Meilenstein...


Dystopia
Dystopia
Preis: EUR 7,97

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dave nölt wieder...!, 5. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dystopia (Audio CD)
Zugegebenermaßen ist die Überschrift nicht wirklich ein Eyecatcher, aber sie trifft den Nagel auf den Kopf. Dave Mustaine der ewige Nörgler und Vertreter des konservativen US-Kleingeistes veröffentlicht mit seiner Band das insgesamt 15. Studio-Album. Man muß den Mann dabei weder sympathisch finden, noch seine engstirnigen Gedankengänge nachvollziehen können um sich ein anerkennendes Nicken abzuringen. Und wichtige ist dabei sowieso die Mucke mit der Mustaine & Co. seit Anfang der 1980er Jahre die Metal-Landschaft bereichtern.

Das Vorgänger-Album war ein Werk gewesen das eine gnadenlose Riffmaschinerie bot, aber im gleichem Maße entsetzlich seelenlos wirkte (siehe meine Bewertung dort). Gerade so als müßte die Band heute noch beweissen das sie zu den härtesten Bands der Welt gehört, was natürlich absoluter Quatsch war. 2013 mußten Megadeth überhaupt nichts mehr beweisen, genauso wenig wie 2016. Der Titel des neuen Albums *Dystopia* wirkte allerdings im Vorfeld eher schlecht gewählt, zog ich gedanklich doch zunächst einen Vergleich mit dem (mit etwas zeitlichen Abstand betrachtet) nicht weniger seelenlos wirkendem Metal-Album gleichen namens der US-Truppe Iced Earth aus dem Jahre 2011.

Um den Überraschungseffekt der neuen CD zu steigern haben ich vom Kauf der Single Abstand genommen. Und nach dem ersten Hördurchlauf waren alle etwaigen Bedenken zur Seite gelegt. Hier liegt wahrlich keine Dystrophie vor. Das immerwährende Line-Up-Karussell schien wieder die nötige Kreativität in das Bandgefüge geweht zu haben, die Dave mit seinen Spießgesellen zu einem neuen musikalischen Höhenflug ansetzen ließ. Von der ersten Note an treffen die Songs sofort ins Schwarze.

Nach einer Woche Dauerberieselung habe ich mich noch nicht satt gehört oder Songs entdeckt die nicht überzeugen. Ganz im Gegenteil, die meisten Tracks entpuppen sich bei näherer Betrachtung als regelrechte Hammernummern und wirken dabei überraschend entspannt. Gerade so als würde Dave bei jeder neuen Note sagen 'wir müssen nichts beweissen, wir können es einfach' - und genau so ist es! Als Highlights wurde ich den Titeltrack nennen oder auf Songs wie *Post American World*, *Bullet To The Brain* oder das geniale *The Emperor* und auf die erstklassigen Nummern *The Threat Is Real* und *Fatal Illusion* verweisen, aber das ist nur völlig subjektiv.

Natürlich finden sich hier und da wieder Melodien, die nicht ganz so neu sind, sondern einfach nur als Varianten neu verwurstet wurden, aber das kann keinen echten Megadeth-Fan ernsthaft stören. Ich bin jedenfalls zufrieden und kann sogar den Durchhänger *Foreign Policy* am Ende der Scheibe durchaus verkraften...


Killing Is My Business
Killing Is My Business

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen starkes Debüt mit großen Schwächen..., 5. Februar 2016
Rezension bezieht sich auf: Killing Is My Business (Audio CD)
Im Mai 1985 erschien das Debüt-Album von Megadeth bei Combat Records. Es wurde eingespielt in der Besetzung Dave Mustaine (guitar), Chris Poland (guitar), David Ellefson (bass) und Gar Samuelson (drums). Das Album erschien ursprünglich bei Combat Records und für die Produktionen stand ein eher überschaubares Budget zu Verfügung. Die Scheibe wurde von Dave Mustaine höchstselbst produziert und somit war bereits klar wer der alleinige Herr im Ring bei Megadeth war.

Die Vorzüge von *Killing Is My Business..* in Worte zu fassen fällt nicht schwer: schneller, treibender Speed-Metal, der von der selben hohen Güteklasse ist war wie das Album *Kill Em All* von Dave`s alter Stammformation Metallica. Nur leider klingt der Sound arg dünn und die Produktion als billig und erbärmlich zu bezeichnen ist fast schon wieder schmeichelhaft. Vermutlich hat Mustaines Erzfeind James Hetfield einen Lachkrampf bekommen als er die erste Megadeth-LP zum ersten Mal gehört hatte.

Außerdem halte ich (daran hat sich bis heute nichts geändert!) Dave Mustaine nicht für einen Sänger, geschweige denn für einen Vocalakrobaten. Seine Stimme klingt dröge und langweilig. Aber er singt songdienlicher als alle Bruce Dickinsons dieser Metal-Welt und das macht den Reiz der gesamten Scheibe aus. Dave hat (fast) alle Songs komponiert und die Texte verfasst, er weiß am besten wie des Endresultat zu klingen hat, und warum anderen erst lange erklären, wie ein Sänger zu arbeiten hat, wenn man die Arbeit selbst in der Hälfte der Zeit schafft...

FAZIT: starkes Debüt - aber auch stark verbesserungsbedürftig...


Licence to Kill [Ltd.Edition]
Licence to Kill [Ltd.Edition]
Wird angeboten von japazon
Preis: EUR 48,79

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neun Metal-Juwelen, 11. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Licence to Kill [Ltd.Edition] (Audio CD)
*License To Kill* war das zweite Album der US-Metal-Band Malice, erschien erstmals 1987 und wurde in der Besetzung James Neal (vocals), Mick Zane (guitar), Jay Reynolds (guitar), Mark Behn (bass) und Cliff Carothers (drums) eingespielt.

Die Stilrichtung des Debüts wurde konsequent fortgeführt. Malice spielten einen blitzsauberen Metal, der seine Wurzeln eindeutig auf den britischen Inseln hatte. Am ehesten waren sie vergleichbar mit dem Szenegrößen Saxon und Judas Priest gemischt mit einer leichten Prise Iron Maiden. Die Zwillingsgitarren schnitten verdammt deftig und der Gesang von James Neal erinnerte an eine gekonnte Mischung aus Sprechgesang und der halfordschen Sirene. Der martialische Titel *License To Kill* paßte dabei genauso in die damals ausklingende Phase des N.W.O.B.H.M, wie das verwaschene Coverartwork der Original-LP.

Und den Beweis das diese Metal-Brüder auch verdammt starke Song schreiben konnten traten sie ein weiteres Mal an. Allen voran *Sinister Double*, *License To Kill* und *Chain Gang Women* stechen sofort heraus und entpuppen sich als hammermäßige Killer-Songs. *Murder*, *Vigilante*, *Breathin Down Your Neck* und *Circle Of Fire* sind atmosphärischer, hervorragender Metal-Stoff, der den Zeitgeist der 80er Jahre atmet. So müssen starke Metal-Songs klingen. Das Album ist ein starkes und kultiges Vergnügen, und die Produktion ist noch dazu eine Ecke kräftiger ausgefallen, als es die Debüt-Scheibe war.

FAZIT: kein Klassiker, kein Meilenstein, aber ein verdammt starkes Metal-Juwel, daß zu Unrecht heute völlig unbekannt ist...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 13, 2016 1:49 PM CET


Ready for Boarding/New Version
Ready for Boarding/New Version
Wird angeboten von KELINDO³
Preis: EUR 98,42

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ready For Purgatory..., 27. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Ready for Boarding/New Version (Audio CD)
1988 erschien das erste Live-Album von Running Wild. Mitgeschnitten wurde es während der Tour zur LP *Under Jolly Roger* in München. Die Bandbesetzung bestand aus Rolf Kasparek, Jens Becker, Michael Kupper und Stefan Schwarzmann, also aus dem Line-Up das dann 1988 auch den Klassiker *Port Royal* einspielen sollte.

Eines gleich mal vorweg: bei *The Hym Of Long John Silver* handelt es sich um keinen unveröffentlichten Track, sondern lediglich um das Tourintro. Der Song *Purgatory* allerdings ist ein sogenannter unreleased Song. Er wurde weder vorher noch später in einer Studiofassung aufgenommen. Allein dieser Song verdient 5 Sterne. Das ist Heavy Metal vom Allerfeinsten.

Der Rest ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Es werden die besten Tracks der vorangegangenen drei Alben live eingemeisselt. Darunter *Diabolic Force*, *Adrian*, Genghis Khan*, *Mordor* oder auch *Prisoner Of Our Time*. Mit *Under Jolly Roger*, *Raise Your Fist* und *Raw Ride* sind drei Songs von der damals aktuellen LP *Under Jolly Roger* vertreten. Ansonsten konzentrierte man sich voll auf die Black-Metal-Vergangenheit.

Als persönliches Manko betrachte ich das der Song *Chains And Leather* fehlt. Ein weiteres Manko sind die Ansagen in englischer Sprache. Sie sollten der LP vermutlich einen internationalen Anstrich geben, damit auch das fremdsprachige Publikum auf die Metal-Kapelle aus Hamburg aufmerksam werden sollte. Da ich mir aber nicht vorstellen kann das Rolf beim Auftritt in München sein Publikum in englisch unterhalten hat, werde ich das Gefühl nicht los, daß die Ansagen nachträglich aufgenommen und beim Schneiden in die Live-Platte eingefügt wurden.

FAZIT: nichts desto trotz ein solides Live-Album..


Woman
Woman
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 20,57

4.0 von 5 Sternen gar nicht mal so schlecht..., 18. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Woman (Audio CD)
Am 18.02.15 brachte die Band Cyntia endlich ihr viertes Album auf dem Weg. Es trug den Titel *Woman* und wurde in der bewährten Besetzung Saki (vocals), Azu (bass), Yui (guitar), Ayano (keyboards) und Kanoko (drums) eingespielt.

Was die letzten beiden Singles bereits angedeutet hatten, setzte sich nahtlos fort. Die Frauen waren zahmer geworden und der melodische Metal, der die drei Vorgänger-Alben dominiert hatte, war Schritt für Schritt eliminiert worden. Auf *Woman* ist von Metal nichts mehr zu entdecken, dafür handelt es sich um ein modernes lupenreines Rock-Pop-Album.

Ein leichte Enttäuschung aufgrund dieses Imagewechseln kann ich natürlich nicht von der Hand weisen, auch wenn dieser Wechseln mit Ansage geschah. Cyntia hatten immer einen leicht kommerziellen Einschlag in ihrem Sound und schwach ist das Album auf keinen Fall geworden. Die Songs, die Saki & Co mit ihrem Produzenten ersonnen haben, sind weder langweilig, noch schlecht, sondern klingen frisch und fetzig. Herzstücke des Albums sind natürlich die vorab bereits veröffentlichten Songs *Kiss Kiss Kiss* und *Shouri No Hanataba Wo*.

Hinzu gesellen sich gute Songs wie *Woman*, *Lucky Star* und *Letter*. Die gefühlvolle Ballade darf dabei genausowenig fehlen, wie ein leicht sinnfreies Intro mit dem Titel *Girl To Woman*, der aber nicht weiter tragisch ins Gewicht fällt. Das einzige das mich leicht irritiert sind die Dance-Rhythmen in den Songs *Akatsuki No Hana* (Tracks 1) und *Rikkuririkku* (Track 11) die vermutlich strikt zielgruppenorientiert in die Songs eingebaut wurden.

Wie gesagt, auch wenn der Metal komplett fehlt kein schlechtes Album, etwas gewöhnungsbedürftig zwar, aber ganz gut gelungen. Die von mir gekaufte Ausgabe Type-B hält auf der Bonus-DVD noch das Video zu *Kiss Kiss Kiss* und ein Doku von der letzten Tour bereit, die ich als durchaus lohnenswert empfinde, auch wenn kein Möglichkeit besteht die japanische Sprache mit (zumindest) englischen Untertiteln anzureichern...


From the Very Depths
From the Very Depths
Preis: EUR 16,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus den Tiefen des Hades..., 17. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: From the Very Depths (Audio CD)
Nachdem das Vorgänger-Album *Fallen Angels*, den Langzeittest leider nicht bestanden hat (siehe meine Bewertung dort) und ich dieses Album mittlerweile als extrem langweilig empfinde war ich natürlich sehr gespannt auf das was Cronos & Kollegen anno 2015 aus den Tiefen des Hades herauskramen.

Zunächst war ich positiv überrascht das sich das Line-Up in Form von Cronos, Rage und Dante nicht verändert hatte. Das deutete zumindest schon mal nicht auf große musikalische Veränderungen hin. Und da Enttäuschung zumeist aus zu hohen Erwartungen entstehen erwartete ich außer einem Thrash-Album mit jeder Menge Knüppelsongs nichts. Am klassischen Backkatalog sollte man die neuen Scheiben nicht wirklich messen, das Gift von damals ist längst aufgebraucht.

Und das obwohl ich nach den ersten Hördurchgangen durchaus nicht angeneigt war, das Album etwa 20 Jahre früher zu positionieren. Was wäre wohl gewesen wenn *From The Very Dephts* anstelle von *Calm Before The Storm* erschienen wäre (siehe meine Bewertung dort), daß heute zwar irgendwie als Klassiker gilt, aber nur gepflegte Langeweile zwischen den Langrillen aufwies. Hätte es den Erfolg der Gruppe vielleicht ein paar Jährchen länger konservieren können? Natürlich haben solche Fragen nur rethorischen Charakter, denn Mitte der 1980er waren die hungrigen Jahren von Venom vorbei und die Kreativität wurde mit allzuvielen Besetzungswechseln aufgeweicht.

*From The Very Depths* ist trotz einiger Längen ein sehr kurzweiliges Album geworden. Der Black-Metal, in Form der Texte, und der Thrash-Metal, in Form der Musik, harmonierten perfekt und zauberten ein paar sehr starke Perle hervor. Songs wie *Stigmata Satanas*, *Smoke*, *Rise* und *Evil Law* stechen angenehm hervor und bieten gute Mitgröhlpassagen. *Crucified* und *From The Very Dephts* sind extrem starke Songs, die so sinnfreie Songs wie *Long Haired Punks*, *Mephistopheles* und *Grinding Teeth* durchaus vergessen lassen können – rein subjektiv betrachtet natürlich.

Ich vergebe an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt 4 gute Sterne. Ob das Album den Langzeittest besteht, wird sich in Zukunft herausstellen. Ein bischen ausgelutscht klingt *From The Very Depth* natürlich schon, schließlich wiederholen sich die kompletten Themen auch nur zum 666sten Male. Es wäre aber nicht das erste Album das sich mit etwas zeitlichen Abstand als unterbewertetes Meisterwerk herausstellen würde...


Acer Aspire E1-572G-7450161 Notebook
Acer Aspire E1-572G-7450161 Notebook

3.0 von 5 Sternen Zweimal spanisches Notebook erhalten..., 12. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann ich zu Funktionen und zur Geschwindigkeit des Notebooks nichts schreiben. Diese Bewertung dient lediglich dazu darauf hinzuweisen, daß ich zweimal das falsche Notebook erhalten habe. Ich erhielt bei meinen Bestellungen vom 6. März 2015 und vom 10. März 2015 jeweils eine spanische Ausgabe, die für mich nicht nutzbar war.

Das Betriebssystem Windows war auf spanisch vorinstalliert, man konnte aus vier spanischen Dialekten auswählen, aber nicht auf die deutsche Sprache umstellen. Des weiteren entsprach die Tastatur der spanischen Norm und war für den deutschen Markt nicht geeignet. Da der Versand aus Spanien erfolgte (bei beiden Lieferungen) kann ich nur Vermutung anstellen, ob es sich nur um ein logistisches Problem handelte oder die Produktbeschreibung bei amazon fehlerbehaftet ist.

Ein Anruf beim Callcenter war leider, trotz aller Hilfsbereitschaft des Mitarbeiters, nicht sehr hilfreich, da der entsprechende Mitarbeiter leider keine zusätzlichen Informationen zur Verfügung hatte. Der Umtausch war allerdings beide Male absolut problemlos – daher auch meine Mischwertung von 3 Sternen…
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 7, 2015 7:58 AM MEST


1987-1992
1987-1992
Wird angeboten von London Lane Deutschland
Preis: EUR 122,96

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die ersten beiden Scheiben in einer Edition..., 25. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: 1987-1992 (Audio CD)
*Value For Money*, kann man da nur sagen! Die Edition *1987-1992* umfasst genau die ersten beiden Scheiben der schweizer Black-Metal-Truppe *Samael*. Nicht mehr und nicht weniger. Keine Bonustracks, keine B-Sides, sondern die unverfälschten und pechschwarzen Tracks der Original-LPs in vernünftigem Mastering.

*Worship Him* erschien erstmals 1991 und wurde von der Band selbst produziert. Die musikalische Ausrichtung der Gruppe um die beiden Häuptlinge Vorphalack und Xytras war klar der schwärzeste vom schwärzesten Black Metal. Die Songs sind roh, atmosphärisch und morbide und eine wahre Fundgrube für Anhänger des Schwarzmetalls. Textlich bleibt man der Linie, die bereits von Venom und Bathory ersonnen wurde, komplett treu, aber irgendwie fehlen die diesbezüglich karrikierenden Züge. Man wird das Gefühl nicht los das *Samael* den Murks auch noch glauben, die sie da verzapfen und wirklich, wie der Name der Scheibe sagt, dem Leibhaftigen huldigen.

*Blood Ritual* erschien erstmals 1992, wurde von Waldemar Sorychta (Despair/Grip Inc.) produziert und kommt schon eine ganze Ecke eingängiger daher. Die Musik als solche hat weniger Ecken und Kanten, ist aber immerhin noch hart genug um nicht als kommerziell bezeichnet werden zu können. Die Texte liegen auf der selben Wellenlänge wie auf dem Vorgänger und werden mit einer Ernsthaftigkeit dargeboten das sie schon wieder lustig sind, obwohl der Band jeder Anflug von Humor zu fehlen schien. Gut, jeder ist für seinen Glauben selbst verantwortlich, und wer sich dadurch in ein Korsett einsperren lassen will ist selbst schuld.

Meine Wertung ist klar: *Worship Him* satte 5 Punkte - *Blood Ritual* gemäßigte 4 Punkte - die Texte sind merkwürdiger Satanistenmumpitz, dem man glauben kann, aber halt eben nicht unbedingt glauben oder gar ernst nehmen muß - 1 Punkt. Folglich ergibt sich für mich insgesamt eine Gesamtwertung von gerundeten 4 Sternen...


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