Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für hagenko 6319 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von hagenko 6319
Top-Rezensenten Rang: 5.149
Hilfreiche Bewertungen: 223

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
hagenko 6319

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9
pixel
182/im Haus des Henkers
182/im Haus des Henkers
Preis: EUR 8,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die drei ??? Im Haus des Henkers, 22. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 182/im Haus des Henkers (Audio CD)
Zusammenfassung:_

Eine Serie von Einbrüchen beschäftigt die hiesige Polizei in Rocky Beach. Eine Reihe harmlos wirkender Männer gesteht jeweils kurz nach der Tat ihre Beteilung an einem Überfall. Für die drei ??? ist sonnenklar: Hier geht etwas nicht mir rechten Dingen zu. Die Spur führt zu dem Jahrmarkt des Palisades Parks. Einige zwielichtige Gestalten begegnen den drei Detektiven bei ihren Ermittlungen und was hat eigentlich die dortige Geisterbahn mit ihrem Fall zu tun?

Länge:--> ca.76 Minuten

Sprecherliste:
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Mrs. Shaw: Heikedine Körting
Randy Carlisle: Johannes Semm
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Godween: Andrè Minninger
Busfahrer: Rüdiger Schulzki
Polizist: Christoph Meyer
Mia: Elea Richert
Mrs. Crouch: Pia Werfel
Edna Shinefield: Rosemarie Wohlbauer
George: Gordon Piedesack
Ronny: Anton Pleva
Loreen: Barbara Schipper
TV-Moderatorin: Dagmar Berghoff
Daphne: Enie van de Meiklokjes (Doreen Grochowski)
Kiera: Isabella Grothe
Luther Litti: Wolf Frass
Kyle Caldwell: Joachim Kretzer
Hay: Tobias Diakow
Junge: Hugo Richert
Businsasse 1: Alexander Kruuse-Mettin
Businsasse 2: Achim Schülke
Jahrmarktbesucher 1: Ivo Möller
Jahrmarktbesucher 2: Theresa Underberg
Jahrmarktbesucher 3: Alexandra Garcia
Jahrmarktbesucher 4: Jannik Endemann

Hauptsprecher: 5 Sterne
Gastsprecher: 4 Sterne
Geschichte: 3 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 5 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Logik: 2 Sterne
Effekte & Musik: 4 Sterne

>>>Endresultat: 4,00 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Mal wieder Sonnleitner, das ist in meinem Fall keineswegs negativ gemeint, aber es steht nun einmal fest, dass dieser Autor mit Abstand aktuell die meisten Geschichten für die drei ??? beitragen kann.
Ein Haus im Titel gab es doch schon einmal, oder? Genau, Haus des Schreckens, welches wiederum von Marco Sonnleitner stammt.
Gibt es Parallelen? Nicht wirklich.
Die Geschichte, die uns hier serviert wird, weist bisweilen einige Logiklücken auf, was vor allem gewisse Geheimräume, die angeblich noch nicht von den meisten Angestellten entdeckt wurden. In Anbetracht der riesigen Zeitspanne, in der eine mögliche Entdeckung eintreten könnte, ist das Nichtauffinden arg unwahrscheinlich.
Ausreichend gemeckert, ich finde ohnehin, dass Sonnleitner größtenteils diese harsche Kritik der Fans nicht verdient hat, alleine mit der Veröffentlichung von ,,Haus des Schreckens" hat er einen riesigen Bonus bei mir.
Er mag manchmal Mist verzapfen, dies aber längst nicht immer und ohnehin auch nicht bedeutend häufiger als die weiteren
drei ???-Autoren.
Ich rede ein wenig am Thema vorbei, das ist mir natürlich bewusst.
Schließlich geht es um das aktuellste Hörspiel der drei ???, welches bis kurz vor Schluss eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte bietet. Auch Peter gerät in das Fadenkreuz der Polizei.
Angereichert mit Humor, vor allem die Tortenwurf-Szene wird einigen Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht zaubern, da bin ich mir sehr sicher.
Sonnleitner schafft es seinen Charakteren einige humoristische Elemente zu verleihen, dies glückt nicht in jeder Folge gleichermaßen, ,,im Haus des Henkers" kann hingegen davon profitieren, ohne dass es allzu albern wird.
Die Endsequenz ist leider zu lange und zu belanglos, dafür was vorher bereits handlungstechnisch geschehen ist, geraten, ich kenne die Buchvorlage nicht, daher kann ich keine vernünftigen Vergleiche anstellen.
Im Nachhinein betrachtet, zieht dieser Umstand die Wertung schon ein wenig herunter.
Die Erklärstunde mit Justus am Ende hätte ebenfalls kürzer sein sollen, der Rest der Handlung weist dem gegenüber keine sonderlichen Längen auf.
Die Sprecherliste fällt dieses Mal äußerst lang aus, über 30 handelnde Personen vereinen sich in diesem Hörspiel.
Der Gesamteindruck in diesem Produktionsbereich ist gut, Ausfälle nach unten gibt es kaum, sehr gute Darbietungen sind bedauerlicherweise allerdings ebenfalls rar gesät.
Besonders positiv fielen mir Rosemarie Wohlbauer in der Rolle einer aufgetakelten und extrovertierten Ladenbesitzerin. Ihre Interpretation ließ sich mich sofort an Eudora Kretschmer denken, eine etwas bodenständigere Version aber.
Auch Isabella Grothe, Wolf Frass und erstaunlicherweise auch Heikedine Körting haben mir indessen außgesprochen gut gefallen.
Die Regisseurin aller jemals erschienen drei ???-Hörspiele bringt ihre seelisch aufgewühlte und verweinte Rolle als Peters Mutter dermaßen herausragend rüber, dass sie mit ihrer Darbietung so manchen professionellen Sprecher in diesem Hörspiel in den Schatten stellt.
Frau Körting hatte bereits Sprecherparts in den Klassikern, ich erinnere nur an die unsägliche Stelle in der Folge ,,gefährliche Erbschaft" erinnern, als sie den drei ??? gleich zur Begrüßung auftischt, dass ihr Mann nicht mehr lebt.
Ihr Text hat sie damals vollkommen hölzern abgelesen, dies hat aber rein gar nichts mehr mit den sehr guten Darbietung in diesem Hörspiel zu tun. Daumen hoch von mir!
Funfact am Rande: In diesem Hörspiel treten gleich zwei Sprecherinnen von Peters Mutter auf, nämlich die bereits erwähnten Sprecherinnen Isabella Grothe und eben Heikedine Körting, die normalerweise diese Rolle meistens verkörpert hat.
Wer die Namen der Sprecher genau unter die Lupe nimmt, werden Enie van de Meiklokjes und die ehemalige Tagesschausprecherin Dagmar Berghoff auffallen, beides Persönlichkeiten, die durchaus aus dem Fernsehen bekannt sind. Beide liefern einen soliden bis guten Auftritt ab, vor allem Enie van de Meiklokjes hat mich überzeugt.
Nicht sollte man Holger Mahlich vergessen, da Inspektor Cotta in diesem Hörspiel eine recht voluminöse Rolle inne hat.
Insgesamt hat er mir gut gefallen bis auf wenige Ausnahmen einmal abgesehen.
Erfreulich ist mir aufgefallen, dass die Hintergrundgespräche der Passanten etwas besser zur Geltung kommen, unter anderem sind die komplette Besetzung der Fünf Freunde und Achim Schülke in nicht namentlich genannten Rollen zu hören.
Die Crew hatte hörbar Spaß bei der Aufnahme für die Szene, in der Justus und Bob mit Kuchen beworfen werden.
Ganz im Sinne eines Jahrmarktes natürlich.
Die drei Hauptsprecher agieren wieder sehr gut und machen damit immer mehr vergessen, dass es durchaus Folgen Ende der 160er und Anfang der 170er gab, in denen das nicht so war.
Von der musikalischen Seite habe ich zu beanstanden, dass vor allem die Endsequenzen eine deutlich ausgeprägte Musikuntermalung gebraucht hätten. Ansonsten habe ich wenig zu beanstanden, da die Musiken die Szenen zufriedenstellend untermalen können, lediglich an der mengenmäßigen Variation der Musikstücke hätte man arbeiten können.
Manchmal wurde zu häufig ein einziges Stück direkt hintereinander gespielt, möchte ich damit sagen.
Es gibt unter anderem darüber hinaus ein Wiederhören mit einem Musikstück aus Folge 116 ,,Codename:Cobra", der Rest besteht aus neuen und neueren Musikstücken.
Zweimal wurden zur Ergänzung orchestrale Stücke verwendet, die einfach zum Inventar eines guten drei ???-Soundtracks gehören.
Die komplette Musikuntermalung sorgt dafür, dass das Tempo dieser Folge erhalten bleibt und so das Spannungslevel konstant halten.
Die Geräuschkulisse gestaltet sich zwiespältig, mal ist sie klasse, wie in der Geisterbahn und auf dem Gelände des Jahrmarktes, aber mal ist sie auch etwas dünn.
Wie es besser geht, zeigen ausgerechnet die letzten TKKG-Hörspielfolgen und ich bin wahrlich kein besonders großer Liebhaber dieser Hörspielreihe.
Die Geräusche sind dementsprechend auf mittelmäßigem bis gutem Niveau.
Manche der letzten Hörspiele gefielen mir in diesem speziellen Aspekt besser, manche aber auch nicht, was auf die ansonsten gute Folge 181 zutrifft, um einmal ein praktisches Beispiel herauszugreifen.

Fazit:_

Gutes Hörspiel, es hätte allerdings immens besser werden können, wenn der Showdown spannender wäre und nicht so übermäßig langwierig wäre. Der mysteriöse Titel und das Coverbild, welches ebenfalls zu John Sinclair hervorragend passen würde, hat nicht sonderlich viel mit der Geschichte zu tun, wieder einmal.
Ein paar Logiklücken zu viel, sorgen obendrein dafür, dass ich die Geschichte alleine nur mit einer drei bewerten würde.
Dies wird glücklicherweise von der guten Produktion ausgeglichen, so dass ich guten Gewissens eine 2 vergeben kann.

>>4 Sterne
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2016 8:19 AM MEST


THINK! Julia Pantolette, Damen Pantoletten, Rot (ROSSO/KOMBI 72), 36 EU
THINK! Julia Pantolette, Damen Pantoletten, Rot (ROSSO/KOMBI 72), 36 EU
Preis: EUR 89,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich 10 Sterne wert....., 30. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Think Julia Damen Slingback Sandalen (Schuhe)
Die bequemsten Schuhe die ich jemals
besessen habe.......würde auch 10
Sterne vergeben, absolute Kaufempfehlung.....Diese Schuhe sind ihr
Geld wert...super super


181/das Kabinett des Zauberers
181/das Kabinett des Zauberers
Preis: EUR 7,99

47 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die drei ??? Das Kabinett des Zauberers, 13. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: 181/das Kabinett des Zauberers (Audio CD)
Zusammenfassung:_

Besuch auf dem Schrottplatz: Eine Schulklasse berichtet von einem Ausflug in ein Zauberkabinett, das merkwürdige ist, dass der Magier während seiner Vorstellung einfach verschwunden ist. Die drei ??? nehmen den Fall selbstredend an, aber was steckt dahinter? Alles andere als Hokuspokus, sind sich die drei Detektive einig. Auf ihrer Such nach dem verschwundenen Zauberer müssen Justus, Peter und Bob mehr als nur das Zauberkabinett durchsuchen und offenbar gefällt das jemandem überhaupt nicht...

Länge:--> ca.73 Minuten

Sprecherliste:
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Tante Mathilda: Karin Lieneweg
Quinn: Tobias Diakow
Nightingale: Jürgen Thormann
Pablo: Volker Bogdan
Layton: Till Huster
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Mrs. Thompson: Ingeborg Kallweit
Mrs. Kato: Dorothea Hagena
Sullivan: Jonas Hartmann
Angelina: Norma Draeger
Joshua: Hugo Richert
1.Junge: Louis Körting
2.Junge: Henrik Bichels
Mädchen: Lilian Körting

Hauptsprecher: 5 Sterne
Gastsprecher: 4 Sterne
Geschichte: 4 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 5 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Logik: 4 Sterne
Effekte & Musik: 5 Sterne

>>>Endresultat: 4,50 Sterne<<<

Meine Meinung:_

10 Wochen nach dem Erscheinen der letzten Folge, wird uns nun ,,das Kabinett des Zauberers" serviert, Erscheinungstermin: ein Freitag der 13.
Na ob das ein gutes Vorzeichen für dieses Hörspiel ist, aber Spaß beiseite.
Als Kenner der Buchvorlage wusste ich natürlich, was mich erwartet. Für die Verhältnisse von Andrè Marx ist das Buch eher mittelmäßig geworden, was bei ihm aber nicht heißen muss, dass die Geschichte nicht gut ist. So auch hier.
Ich war besonders gespannt, wie man die Szenen mit den Schulkindern umsetzt, eine so große Anzahl an Kinderstimmen gab es meines Wissens bisher in keiner drei ???-Folge, deswegen ist der Altersschnitt der Sprecher in diesem Hörspiel auch mit 45 ungewöhnlich niedrig.
Die Frage, die sich hierbei stellt, ist natürlich, ob die Einbindung der Kinder gelungen ist.
Und das ist sie, größtenteils. Die ein oder andere Sprecher-Passage wirkt hölzern, was verständlich ist aufgrund der mangelnden Erfahrung im Sprechergewerbe.
Das war bei den drei Hauptsprechern 1979 auch nicht anders. Mit Kindersprechern habe ich ehrlich in drei ???-Hörspielen meistens so meine Probleme, ob es Jeremy Joy aus dem roten Piraten, Taro Togati aus dem verschwundenen Schatz oder Hamid aus der zehnten Hörspielfolge sind zum Beispiel, jeder hinterließ mit seiner Sprecherleistung einen negativen Eindruck bei mir.
Die Kindersprecher in den neueren drei ???-Hörspielen sind verhältnismäßig gut dagegen, wenn es sicherlich auch dort Tiefen und Höhen gibt.
Abseits dieser Szenen entwickelt sich eine gute Hörspielfolge, die deutlich mehr Tempo aufweist als die dazu gehörige Buchvorlage, den Kürzungen sei Dank. Unter anderem wird gegen Ende ein kompletter Handlungsstrang weggelassen. Positiver Nebeneffekt ist wie gesagt eine gewisse Spannungssteigerung. Ich bin immer wieder erstaunt das trotz der relativ langen Laufzeit so viele Szenen fehlen oder entscheidend gekürzt wurden, trotz 73 Minuten. Wirkliche Längen weist dieses Hörspiel nur am Anfang auf.
Allerdings kommt wegen der Kürzungen Kommissar Zufall mehr zum Tragen als in der Lektüre von Marx.
Leser des Buches wird vermutlich die etwas übertriebene Übellaunigkeit von Inspektor Cotta zu den drei ??? aufgefallen sein, im Hörspiel agiert er hingegen ganz normal.
Das finde ich zuerst einmal positiv, was mir aber bereits im Buch negativ auffiel, ist die unverhältnismäßige Weinerlichkeit von Quinn, zwar kommt diese Charaktereigenschaft im Hörspiel längst nicht so nachteilig zum Tragen, aber die unnötige Erwähnung dieser vom Erzähler, hätte ich nicht gebraucht.
Apropos Erzähler, ich habe den Eindruck gewonnen, dass sich Thomas Fritsch nicht mehr so altersschwach anhört, wie in den letzten beiden Folgen. An seine Leistungen aus den vergangenen Jahren kommt er aber trotzdem nicht heran, aber nach wie vor halte ich ihn für den bisher besten drei ???-Erzähler.
Positiv gilt es auch zu vermerken, dass Tante Mathilda wieder einen Auftritt bekommt.
Nachdem Andreas Beurmann leider am 24.April verstarb, gilt es nun einen neuen Sprecher für Onkel Titus zu finden oder seine Rolle auch mit dem Charakter von Tante Mathilda zu verknüpfen.
Was mir an Tante Mathildas Auftritt in dieser Folge auffiel, ist, dass sie ihre Rigorosität nicht so zeigt wie sonst.
Trotzdem gefiel mir Karin Lienewegs Leistung sehr gut, was auch für viele der anderen Sprecher dieses Hörspiel gilt.
Die drei Hauptsprecher zeigen sich seit geraumer Zeit wieder in besserer Verfassung, so auch in dieser Folge.
Tobias Diakow sprach bisher in keinem drei ???-Hörspiel mit und seinen Auftritt würde ich als gelungen titulieren, Betonung und die Stimmlage sind authentisch. Man kennt ihn als Sprecher in den neuen Folgen von ,,Bob der Baumeister".
Einen kleinen Auftritt, zwar nur am Telefon, bekommt Jürgen Thormann in der Rolle eines berühmten Magiers ,,Nachtigall" aus Las Vegas.
Anspielung auf David Copperfield?
Auch er gefiel mir sehr gut, ein Altmeister vom Fach eben und das mit 88.
Gleichermaßen überzeugte mich auch die Darbietung von Till Huster als Ray Layton, eine ähnlich angelegte Rolle hatte Erik Schäffler in der letzten Folge. Insgesamt sagte mir die Interpretation von Erik Schäffler etwas mehr zu.
Auch unter den anderen Sprechern fielen mir keine Ausfälle auf.
Andere Sprecher sind Jonas Hartmann und unter anderem Dorothea Hagena.
Warum ich nur 4 Sterne für die Sprecher gebe?
Aufgrund der manchmal ein wenig verkrampften Kinderdarsteller, musste ich diesen Notenabzug vornehmen.
Musikalisch zeigt sich dieses Hörspiel von der besten Seite, nachdem die letzte Folge teilweise mit unpassenden Zwischenmusikstücken auffiel, passt hier fast alles. Aufgrund der Thematik dieses Hörspiels ist der Soundtrack etwas orchestraler geprägt.
Sie unterstützen das Tempo dieser Folge.
Vereinzelt tauchen auch ältere orchestrale Musikstücke auf, sogar eins, welches in neueren Hörspielen eher selten zum Einsatz kommt, Folge 103 ,,Erbe des Meisterdiebes" wäre so ein Beispiel. Diese Musiken stellen eine gute Ergänzung zu den neueren Musikwerken dar.
Erfreulich ist auch, dass dieses Hörspiel im Gegensatz zu der letzten Erscheinung wieder einen eigenen Soundtrack bekommen hat.
Die Geräuschkulisse fällt in diesem Hörspiel nicht auf, als zweckdienlich würde ich sie bezeichnen, mehr aber auch nicht.
Die letzten Hörspielfolgen gefielen mir in der Hinsicht besser.

Fazit:_

Kein Sitzfall, aber auch keine besonders außergewöhnliche Geschichte, der eine gute Hörspielumsetzung zur Teil wurde.
Eine Umsetzung, die einige Längen des Buches entfernt hat.
Ich vergebe eine gute 2, für eine 1 ist mir die Geschichte zu gewöhnlich und Kommissar Zufall zu hoch anzusiedeln.
Die Abschlussmelodie überrascht wieder, mehr sage ich nicht. Endlich wird auch die Titelmelodie wieder komplett eingespielt.
Also ein insgesamt erwartbar gutes Hörspiel.

>>4 Sterne

Nachtrag:_

Wie ich bereits eingehens erwähnte, ist der Mitbegründer des Hörspiellabels EUROPA am 24.April 2016 im Alter von 88 Jahren gestorben.
Er träumte schon bei der Gründung von einem vereinten Europa, deswegen trägt dieses Label auch heute noch diesen Namen.
Wie weit Europa heute wieder von dieser Vision entfernt ist, sehen wir in der aktuellen Politik.
Prof. Dr. Andreas Beurmann dürfte vielen als Sprecher von Onkel Titus bekannt sein, darüber hinaus komponierte er aber auch viele wundervolle orchestrale Musikstücke für verschiedenste EUROPA-Hörspielserien, auch die drei Fragezeichen.
In diesem Hörspielen tauchen einiger diese Stücke sogar auf.
Ein Visionär ist von uns gegangen, er hat die Hörspielwelt entscheidend geprägt, aus diesem Grund tut mir sein Tod sehr weh.
Als Onkel Titus wird er zumindest in einem der nächsten Hörspiele noch einmal auftauchen.
Ruhe in Frieden und Danke für alles!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2016 6:40 PM MEST


180/und die Flüsternden Puppen
180/und die Flüsternden Puppen
Preis: EUR 7,99

32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die drei ??? und die flüsternden Puppen, 4. März 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 180/und die Flüsternden Puppen (Audio CD)
Zusammenfassung:_

Das Mädchen Bianca wurde entführt, am helllichten Tag, direkt vor einem Fitnessstudio. Eine Botschaft, offenbar in Panik auf einem alten Walkman hinterlassen, ist der einzige Hinweis. Die drei ??? verfolgen die Spur der Entführer bis zu einer verlassenen Hütte in Mexiko und bringen sich dabei selbst in Gefahr.

Länge:--> ca.77 Minuten

Sprecherliste:
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Michael Rompa: Mario Ramos
Afton: Julia Fölster
Skinny Norris: Michael Harck
Inspektor Cotta: Holger Mahlich
Godween: Andrè Minninger
Chef: Eric Schäffler
Ron: Gordon Piedesack
Ansage: Joachim Langer
Oma: Renate Pichler

Hauptsprecher: 5 Sterne
Gastsprecher: 5 Sterne
Geschichte: 3 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 5 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Logik: 3 Sterne
Effekte & Musik: 4 Sterne

>>>Endresultat: 4,25 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Mit dieser Geschichte feierte der Skriptschreiber der drei ???-Hörspiele Andrè Minninger seinen Wiedereinstieg als Buchautor bei den drei ???.
Seine Geschichten kommen meistens sehr unkonventionell daher, Stimmen aus dem Nichts oder auch das Hexenhandy etc., keines dieser Werke kam besonders gewöhnlich daher.
Dagegen scheint sein neuestes Werk geradezu konventionell. Ich war von der Buchvorlage nur mäßig begeistert, es gab haufenweise Szenen, die für die Handlung vollkommen unwichtig sind, viele davon existieren auch im Hörspiel.
Was ebenfalls an diesem Hörspiel auffällt, ist die lange Laufzeit von fast 78 Minuten, das trifft aber auf alle Hörspielumsetzungen der Bücher von Minninger zu, bei eigenen Geschichten scheint ihm schwer zu fallen, viele Passagen aus dem Hörspiel heraus zu kürzen.
Soweit ich mich entsinne, war keine seiner Geschichten als Hörspiel unter 70 Minuten lang.
Andere Autoren haben dieses Glück leider nicht, so dass ihre Geschichten manchmal unpassend gekürzt wurden.
Wie bereits erwähnt ist die Geschichte, die dem Hörspiel zugrunde liegt, manchmal etwas unlogisch und unrealistisch, vor allem der plötzliche Geistesblitz von Justus Jonas stößt dabei bitter auf.
Trotz mancher unnötiger Szene gestaltet sich dieses Hörspiel aber dennoch spannend, langweilig wurde mir nie, dazu trägt vor allem die Szene in der Hütte in Mexiko bei. Auch die authentisch vorgetragene Szene der Bandaufnahme der Entführungsszene trägt maßgeblich dazu bei.
Die Sprecher dieses Hörspiels liefern gute bis sehr gute Darbietungen ab, niemand fällt negativ auf.
Eine ambivalente Rolle kommt Mario Ramos zu, wie sein Name vermuten lässt, stammt er aus Spanien, deswegen scheint es natürlich logisch, dass er auch einige Fetzen Spanisch sprechen muss. Er sprach bereits den Mexikaner Guillermo in Folge 174.
Er liefert eine gute, mit Tendenz zu einer sehr guten Leistung, ab.
Julia Fölster als Afton ist unter anderem zu nennen, da sie komplett überzeugt.
Auch Eric Schäffler liefert einen sehr guten Job ab, sein stringenter und harter Tonfall kann seiner Rolle authentisch Leben einhauchen.
Des Weiteren wäre auch Renate Pichler zu nennen, die Stammsprecherin von Frau Theobald aus Hanni und Nanni und Mrs. Bennett bei den drei ??? leiht der gruseligen Dame in dem Computer-Spiel ihre Stimme, das die drei Detektive am Anfang dieses Hörspiel spielen.
Mit dieser Folge wurde der alte Sprecher von Skinny Norris, Andreas von der Meden, ersetzt, es heißt aus gesundheitlichen Gründen.
Das ist wirklich äußerst bedauerlich und ich wünsche ihm gute Besserung, hoffentlich kann er sogar wieder als Sprecher zurückkehren.
Sein jetziger Nachfolger Michael Harck liefert eine sehr gute Sprecherleistung ab, allerdings kann er dem fiesen Charakter von Skinny Norris eher eine verweichlichte Note geben, ich hätte Oliver Böttcher als Ersatz für Andreas von der Meden vorgezogen, da er viel hinterhältiger klingt und bereits in dem drei ???-Computerspiel ,,Riesenkrake" einen gelungenen Einstand als Skinny Norris zeigte.
Für die Rolle von Morton wäre Michael Harck besser geeignet, aber wie gesagt, trotzdem ist seine Darbietung sehr gut, aber er kann Skinnys Status nicht förderlich vertonen, wie es sein Vorgänger bereits oftmals geschafft hat.
Was man ihm allerdings zu Gute halten muss, wäre der Punkt, dass er trotz seiner 71 Jahre, wie ein junger Student klingt, was ich wirklich sehr faszinierend finde.
Die drei Hauptsprecher überzeugen ebenfalls, sie können beinahe wieder an ihr herausragendes Niveau aus den Folgen nach dem Ende des Rechtstreits.
Weitere Sprecher sind unter anderem Gordon Piedesack und Holger Mahlich.
Im Gegensatz zu den letzten Hörspielen hat man in diesem Hörspiel nicht zu orchestralen Musikstücken zurückgegriffen, bis auf eine Ausnahme. Die Untermalung der Dialoge und mysteriösen Geschehnissen ist sehr gut, währenddessen fällt die Musik für die Szenenübergänge nicht immer so atmosphärisch aus, gegen Ende dieses Hörspiel fehlten mir spannungssteigernde Musiken.
Trotzdem gelingt insgesamt ein sehr gutes Klangbild.
Die Geräuschkulisse überzeugt ebenfalls, es fällt zwar nichts besonders auf, aber eine lebendige Geräuschkulisse wird nichts desto trotz erzeugt.

Fazit:_

Es hat lange gedauert, bis endlich ein Hörspiel wieder besser als die Buchvorlage abschneidet, zwar gefielen mir die letzten Hörspiel zumeist gut, aber die Bücher gefielen mir trotzdem immer einen Deut besser. Trotz moderaten Kürzungen und mithilfe von einer atmosphärischen Musikuntermalung und oftmals sehr guten Sprechern, gelingt ein gutes Hörspiel, das trotz mancher unwichtig erscheinenden Szenen, sich unter die letzten guten Hörspiele einreiht. Die Umsetzung ist sehr gut, die Geschichte nur mittelmäßig, insgesamt ergibt das ordentliche 4 Sterne, bei der letzten Folge war genau das Gegenteil der Fall.
Viel mehr hätte man aus dem Buch nicht herausholen können. Die positive Tendenz setzt sich glücklicherweise fort, die letzten Hörspielfolgen machen die teilweise unterdurchschnittlichen Folgen der Ende 160er und Anfang 170er-Ära wieder wett. Diese Empfindungen sind natürlich rein subjektiv, aber ich meine schon, dass man auf dieser guten Basis der letzten Hörspielfolgen aufbauen kann.

>>4 Sterne

Nachtrag:_

Zum Schluss möchte ich noch einmal meinen herzlichsten Dank an Andreas von der Meden richten, er hat über 35 Jahre Skinny Norris und
Morton gesprochen und er hat ihnen ihren ganz eigenen Charakter zukommen lassen, den alle Fans so lieben, vielleicht besteht ja sogar die Chance zu einem Comeback, aber inzwischen hätte er sich den Ruhestand redlich verdient. In den Hörspielen zu den Midi-Bände, die 2017 erscheinen, werden wir ihn vermutlich das letzte Mal in der Rolle von Skinny Norris hören. Noch einmal danke für alles.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 8, 2016 12:39 PM MEST


Die drei Fragezeichen - Folge 19: und der Teufelsberg
Die drei Fragezeichen - Folge 19: und der Teufelsberg
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Die drei ??? und der Teufelsberg, 14. Februar 2016
Zusammenfassung:_im Bezug auf die Neuauflage

Auch wenn man nicht an Gespenster glaubt, bei einem abendlichen Spaziergang durchs Tal der Wehklagen können einem schon die Haare zu Berge stehen. Klar, dass unsere drei Detektive dem schauerlichen Heulen, dem das Tal seinen Namen verdankt, nachgehen müssen. Das jeden Abend einsetzende Stöhnen scheint aus einer Höhle im Teufelsberg zu kommen, doch sobald man sie betritt, herrscht Ruhe. Sollte an den Gerüchten, dass El Diablo, ein offiziell längst totgesagter Bandit, dort umgeht, doch etwas dran sein? Prof. Walsh, der wie Justus, Bob und Peter auf der Mendoza-Ranch weilt, ist genauso wenig abergläubisch wie die Jungen. Die Landarbeiter aber lassen sich mehr und mehr nervös machen. Wer nur versucht mit allen Mitteln, Eindringlinge vom Teufelsberg fernzuhalten und warum?

Länge:--> ca.43 Minuten

Hauptsprecher: 2 Sterne
Gastsprecher: 3 Sterne
Geschichte: 4 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 3 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Logik: 3 Sterne
Effekte & Musik: 3 Sterne

>>>Endresultat: 3,25 Sterne<<<

Meine Meinung:_

In letzter Zeit höre ich wieder ein paar ,,Klassiker" der drei ???, was wirklich verwunderlich ist, weil ich überhaupt kein Freund dieser Ära bin.
Nun befasse ich mich also mit dem Teufelsberg, diese Folge gilt unter Fans als Highlight und ich kann durchaus verstehen, warum das der Fall ist. Die mysteriöse Stimmung des Buches kann das Hörspiel aber leider nicht wiedergeben, obwohl die Kürzungen gegenüber der Buchvorlage einigermaßen gut gesetzt wurden.
Anfangs atmosphärischer, später flacht sich die Geschichte etwas ab. Nicht komplett realistisch finde ich es, dass man den Teufelsberg trotz der Hindernisse nicht gründlicher untersucht hat.
In den ,,Klassikern" handeln die drei Detektive manchmal etwas naiv, in diesem Hörspiel werden bereits wieder bekannte Sprecher einfach nicht erkannt.
Die Sprecher dieses Hörspiels bieten Mittelmaß, nicht mehr und auch nicht weniger, positiv dabei ist, dass niemand besonders abfällt.
Authentische Gespräche entstehen daher eher nicht, dafür agieren die Sprecher zu steril.
Eine positive Ausnahme ist Helga Bammert, die der energischen Frau des Ranchbesitzers ihre Stimme verleiht, auch Günther Flesch überzeugt in der Rolle des skurrilen Prospektors, der in dem Teufelsberg haust.
Mir gefällt vor allem, wie er seine orginale Stimmlage überzeugend für seine Rolle angepasst hat.
Negativ fallen vor allem die drei Hauptsprecher auf, monoton lesen sie ihre Rollen vom Blatt ab, nur Jens Wawrczeck hebt sich etwas ab und überzeugt als angstvoller Peter Shaw.
Die Musikuntermalung erreicht nicht das Optimum, die mystische Stimmung wird manchmal nicht nachhaltig genug untermalt, die Geräuschkulisse ist solide.

Fazit:_

Insgesamt ist dieses Hörspiel ganz ordentlich gelungen, wer die Buchvorlage kennt, wird größtenteils nicht enttäuscht, aber die bereits bekannten Schwächen der ,,Klassiker" kommen auch in diesem Hörspiel zum Tragen und sorgen infolgedessen dafür, dass aus einer gelungenen Buchvorlage nur ein mittelmäßiges Hörspiel entsteht.

>>3 Sterne


Die drei Fragezeichen - Folge 13: und der lachende Schatten
Die drei Fragezeichen - Folge 13: und der lachende Schatten
Preis: EUR 7,99

2.0 von 5 Sternen Die drei ??? und der lachende Schatten, 14. Februar 2016
Zusammenfassung:_im Bezug auf die Neuauflage

Schatten pflegen normalerweise zu schweigen. Hier aber lacht ein Schatten. Doch nicht nur dieser höchst ungewöhnliche Schatten bereitet Justus, Bob und Peter Kopfzerbrechen. Auf dem Landsitz der alten Miss Sanchez scheinen auch sonst recht merkwürdige Dinge vorzugehen. Was hat es zum Beispiel mit dem Gerücht auf sich, daß ganz in der Nähe ein wertvoller Indianerschatz vergraben sein soll - ,,an einem Ort, wo kein Mann ihn finden kann"? Ehe die drei Jungen sich versehen, sind sie in einem ebenso gefährlichen, wie mysteriösen Fall verwickelt, denn der Indianerschatz existiert wirklich. Ein skrupelloser Gangster versucht ihn zu erbeuten und setzt dabei nicht nur das Leben von vier Indianerjungen aufs Spiel.

Länge:--> ca.42 Minuten

Hauptsprecher: 2 Sterne
Gastsprecher: 2 Sterne
Geschichte: 2 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 1 Stern
Spannung. 2 Stern
Logik: 1 Stern
Effekte & Musik: 5 Sterne

>>>Endresultat: 2,00 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Ich habe mich lange geziert, dieses Hörspiel wieder zu hören, weil mir diese Folge als eine der schlechtesten aller Zeiten in Erinnerung geblieben ist.
Der Anfang beginnt sogar recht atmosphärisch, der lachende Schatten bekommt in dieser Szene seinen ersten Auftritt, aber eigentlich passt der Titel nicht sonderlich zu der Geschichte, er hätte ebenso gut auch ,,das Verhängnis des Wurstbrotes" lauten können, wer das Hörspiel kennt, weiß, welche Szene ich meine.
Trotz einigermaßen gutem Beginn, wird dieses Hörspiel zu einem der größten Desaster der drei ???-Serienhistorie, die Geschichte entwickelt sich immer haarsträubender und unglaubwürdiger, nur der ,,tanzende Teufel" kann diese Ungereimtheiten noch toppen.
Vor allem der Kontext mit den Indianern stößt mir bitter auf. Und wieder einmal können die drei ??? bekannte Stimmen nicht zuordnen und verhalten sich naiv, wer die Stimme von Skinny Norris nicht erkennen kann, für drei Detektive tatsächlich schwach.
Am Ende bleibe ich mit wütendem Gesicht zurück, weil ich mich schäme, so etwas vorgesetzt bekommen zu haben, das Desaster wäre nämlich längst nicht so schrecklich ausgefallen, wenn zumindest die Sprecher überzeugt hätten, aber es ist das komplette Gegenteil der Fall.
Einzig und alleine Andreas von der Meden und Josef Dahmen überzeugen, wenn Ersterer auch nur in der Rolle von Skinny Norris.
Josef Dahmen leiht einem älteren Wissenschaftler, der den drei ??? hilft bei der geschichtlichen Einordnung eines Fundstücks. Er verleiht seiner Rolle einen Zusatz, der den anderen Sprecher bei der Zuteilung ihrer Rollen fremd zu sein scheint, nämlich Authentizität.
Mit Abstrichen überzeugt auch Günther Heising.
Wer erfahren möchte, wie man einen Indianer äußerst klischeehaft darstellen möchte, sieht das in diesem Hörspiel.
Horst Frank überzeugt ebenfalls keineswegs, vom Blatt ablesen kann jeder, seine Rolle dabei realistisch vertonen kann er zumindest nicht.
Und warum Ursula Vogel ihre Stimme dermaßen unpassend verstellt, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis.
Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich und Jens Wawrczeck kommen in ihren Hauptrollen auch nicht über unteren Durchschnitt hinaus.
Manchmal merkt man, dass damals noch viel mehr drei ???-Hörspiele veröffentlicht wurden als heute. 1980 wurden mehr als 10 Hörspiele veröffentlicht, während es 2015 nur 6 waren.
Quantität statt Qualität.
Im Gegensatz zu den Sprechern überzeugt die Musik, atmosphärisch läuft dabei alles rund und die neue und die orchestrale Musik verhelfen diesem Hörspiel zumindest zu einer minder miserablen Wertung. Hier stimmt tatsächlich alles, meinen Respekt.
Auch die Geräusche überzeugen größtenteils.

Fazit:_

Dieses Hörspiel gehört zu meinen persönlich Flop-Folgen der drei ???. Eine haarsträubend unrealistische Geschichte im Zusammenhang mit schlechten Sprecherleistungen. Musikalisch hat man verwunderlich sogar sehr gute Arbeit geleistet. Insgesamt erreicht dieses Hörspiel nur 2 Sterne.

>>2 Sterne


Die drei Fragezeichen - Folge 9: und die rätselhaften Bilder
Die drei Fragezeichen - Folge 9: und die rätselhaften Bilder
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Die drei ??? und die rätselhaften Bilder, 13. Februar 2016
Zusammenfassung:_im Bezug auf die Neuauflage

Der Maler Joshua Cameron hinterlässt ein mageren Nachlass, 20 nummerierte Bilder zum Beispiel,die alle sein Wohnhaus als Motiv aufweisen.
Was kann es nur damit auf sich haben? Obwohl Cameron als amateurhafter Maler gilt, interessieren sich viele Personen für diese Bilder und genau in diesem Moment treten auch die drei ??? auf den Plan. Sind die Gemälde doch nicht so wertlos? Vielleicht besteht da auch irgendein Zusammenhang mit den wirren Worten, die Cameron kurz vor seinem Tod im Fieber gestammelt hatte, während die drei ??? dieses Geheimnis zu lösen versuchen, taucht auch noch Skinny Norris, ihr Erzfeind, auf...

Länge:--> ca. 45 Minuten

Hauptsprecher: 2 Sterne
Gastsprecher: 3 Sterne
Geschichte: 3 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 2 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Logik: 3 Sterne
Effekte & Musik: 4 Sterne

>>>Endresultat: 3,00 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Nachdem ich mir in letzter Zeit mehrmals die neunte Hörspielfolge der drei ??? angehört habe, habe ich den Entschluss getroffen, auch für diesen ,,Klassiker" eine Rezension zu schreiben.
Diese Folge nimmt das Mittelfeld, was die drei ???-Klassiker angeht, ein. Der Fall verläuft in geregelten und orthodoxen Bahnen, ein klassischer Kriminalfall, wie er auch für die ,,Klassiker" eher untypisch ist, denn sehr selten ist mir eine Geschichte aus dem Grund hängen bleiben, weil sie so gewöhnlich und belanglos daherkommt. Wäre eine solche Geschichte in der heutigen Zeit als Hörspiel veröffentlicht worden, hätte ich vermutlich auch 4 Sterne gegeben, dass es allerdings nur drei geworden sind, liegt einfach an den Schwachstellen der ,,Klassiker", die kein Hörspiel der frühen Ära ausmerzen konnte.
Wer meine früheren Rezensionen bereits aufmerksam gelesen hat, merkt daher sehr rasch, dass ich mich in vielen Punkten wiederholen muss, weil damals immer die selben Fehler gemacht wurden.
Dieser Fall dreht sich, wie unschwer am Cover zu erkennen ist, um rätselhafte Bilder, Bilder spielen und spielten in diversen Folgen der drei ??? eine größer oder mal nebensächlichere Rolle. Diese verbergen ein Versteck.
Auch Skinny taucht wieder auf, im Hörspiel wirkt sein Auftritt ersetzbar, da er winzig ausfällt, die Hörer, die darüber hinaus allerdings die Buchvorlage kennen wissen, dass das dort keineswegs der Fall ist.
Wenn man diesen Makel beiseite lässt, ist die Hörspielumsetzung, was die Kürzungen angeht, ordentlich gelungen. Das Grundgerüst des Buches wurde zum Glück beibehalten und Kürzungen fallen nicht so sehr auf, was leider nicht auf alle ,,Klassiker" zutrifft.
Die Geschichte kommt sehr schleppend in Fahrt und auch das Ende fällt mehr belanglos als besonders ereignisreich aus.
Die einzige Kürzung, die mir negativ auffällt, ist, wie gesagt, die Rolle von Skinny Norris auf den kleinsten Rest, der wirklich denkbar ist.
Die meisten Gastsprecher können sich aufgrund ihrer Sprecherleistungen größtenteils nicht rühmen, da größtenteils nur Mittelmäßiges abgeliefert wurde, positive Ausnahmen sind unter anderem Renè Genesis und Andreas von der Meden.
Renè Genesis kann dem zwielichtigen holländischen Kunsthändler authentisch vertonen, auch der holländische Akzent überzeugt größtenteils.
Andreas von der Meden in seiner Paraderolle als Skinny Norris liefert ebenfalls einen guten Job ab, seine Ära endet leider aktuell, vermutlich aus gesundheitstechnischen Gründen, ich hoffe trotzdem, dass er später zurückkehren kann. Ich wünsche ihm auf jeden Fall eine gute Besserung.
Ein Negativbeispiel ist Horst Frank, der in dieser Folge seine ohnehin schwachen Darbietungen in anderen Hörspielen noch unterbietet, keinerlei Gefühlsregung fällt in der Stimme auf, er brettert nur seinen Text herunter. Äußerst schwach.
Abseits der Gastsprecher fehlen natürlich noch die drei Hauptsprecher, die wieder einmal ein hölzernes Bild hinterlassen, das es besser geht, zeigen zur ähnlichen Zeit die Hauptsprecher von TKKG und den Fünf Freunden, aber auch in diesen Serien sind die Hauptdarsteller nicht immer das Gelbe vom Ei, Kindersprecher besitzen oftmals zu wenig Erfahrung in Bezug auf die Synchronisation, das ist das hauptsächliche Problem.
Die einzige Komponente dieses Hörspiels, die mehr als 3 Sterne verdient hätte, ist die Musik.
Es gibt auch viele ,,Klassiker" deren Neuauflage mir musikalisch nicht gefallen, nichts desto trotz gestaltet sich die Untermalung besser als die der orginalen Version, ohne die orchestrale Musik könnte man den Soundtrack der ,,Klassiker" komplett vergessen, so sehe ich das zumindest.
Der neue Soundtrack zu den ,,rätselhaften Bildern" punktet allerdings durch seine Vielseitigkeit, kein Stück fällt negativ auf, der Einsatz von orchestralen Musikstücken rundet den Soundtrack gelungen ab, wenn die Kombination mit der Geräuschkulisse besser funktionieren würde, wären 5 Sterne in diesem Bereich gerechtfertigt.
Manchmal gestalten sich die Effekte der Geräusch unglücklicherweise als zu dünn, andere ,,Klassiker" gefielen mir von der Geräuschkulisse her besser.

Fazit:_

Dieses Hörspiel ist Durchschnitt, nicht Überraschendes geschieht, als Abwechslung in der Serienhistorie mal etwas Neues.
Mit einer besseren Hörspielumsetzung des Buches hätte diese Folge aber deutlich besser werden können, die durchschnittlichen Sprecher rechtfertigen keine gute Bewertung. Und deswegen können auch nur exakt 3 Sterne als Endnote herauskommen.

>>3 Sterne


Die drei Fragezeichen - Folge 17: und die gefährliche Erbschaft
Die drei Fragezeichen - Folge 17: und die gefährliche Erbschaft
Preis: EUR 7,99

2.0 von 5 Sternen Die drei ??? und die gefährliche Erbschaft, 31. Januar 2016
Zusammenfassung:_im Bezug auf die Neuauflage

Der geheimnisvolle Einsiedler Marcus Towne, genannt Dingo, hinterlässt ein mysteriöses Testament. Es ist in Form einer mehrteiligen Rätselaufgabe abgefasst, das Vermögen soll demjenigen zufallen, der dieses Rätsel um den seltsamen ,,letzten Willen" löst.
Die Verwandten beauftragen die drei ???, diesen Fall zu klären.
Es stellt sich schon bald heraus, dass auch Skinny Norris und andere Personengruppen hinter dem Erbe her sind...

Länge:--> ca.40 Minuten

Hauptsprecher: 2 Sterne
Gastsprecher: 3 Sterne
Geschichte: 4 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 2 Sterne
Spannung: 2 Sterne
Logik: 2 Sterne
Effekte & Musik: 3 Sterne

>>>Endresultat: 2,50 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Mit diesem Hörspiel hat man die Buchvorlage nur sehr schwach wiedergeben.
Vor allem die überhand nehmenden Kürzungen fallen sehr markant auf, von manchen brenzligen Situationen, die im Buch ausführlich behandelt werden, wird nur kurz vom Erzähler eingegangen, wenn überhaupt. Spannung kommt dementsprechend überhaupt nicht auf.
Auch manche Gesprächsfetzen wirken unrealistisch, dass sich jemand damit vorstellt, dass der eigene Ehemann bereits tot ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Auch das Finale läuft eher langweilig ab, insgesamt hätte man viel mehr aus der Buchvorlage herausholen können, sogar müssen.
Die interessante Hintergrundgeschichte um den Einsiedler Dingo verspricht schließlich einiges an Atmosphäre, die Tiefe der Buchvorlage wird nicht einmal im Ansatz erreicht.
Die Sprecher dieses Hörspiels machen eher einen durchschnittlichen Job. Die drei Hauptsprecher agieren hölzern und belanglos, wenn sie in Gefahr geraten, scheinen sie keinesfalls Angst zu haben. Authentisch ist das nicht. Der Versprecher von Andreas Fröhlich ,,Testamentsvollschrecker" ist dagegen amüsant.
Auf Seiten der Gastsprecher zeigt sich ein verzerrtes Bild, der Sprecher von Billy Towne ist das Negativbeispiel, die Kindersprecher konnten in den Klassikern leider selten überzeugen. Auch Heikedine Körting in der Rolle der Nelly Towne gibt ein schwaches Glied bei den Gastsprechern ab. Das die Regisseurin es deutlich besser kann, hat sie vor allem in den neueren Hörspielproduktionen gezeigt.
Im Gegensatz dazu liefern Hans Daniel und Andreas von der Meden eine gute Darbietung ab. Der übrige Rest der Sprecher liefert ein durchschnittliches Bild ab, so unter anderem Gottfried Kramer und Heidi Schaffrath.
Horst Frank interpretiert seine Rolle wieder einmal monoton, so dass der Verdacht bei mir aufkommt, dass er seinen Text uninspiriert vom Blatt abliest. Ein Verdacht, den er durch seine markante Stimme zu verbergen versucht.
Musikalisch hat man in der überarbeiteten Version nicht das Optimum erreicht, das erste Drittel überzeugt musikalisch, während im Mittelteil belanglose Musiken eingebaut wurden, die keine Atmosphäre aufkommen lassen. Gegen Ende verbessert sich dieser Eindruck allerdings wieder und es kommen glücklicherweise auch orchestrale Musikstücke zum Einsatz, die man auch aus aktuellen Hörspielproduktionen kennt.
Die Geräuschkulisse gestaltet sich solide, Markantes findet man daher nicht.

Fazit:_

Eine gute Buchvorlage wurde mangelhaft in ein Hörspiel übersetzt, in keinem Hörspiel der ,,Klassiker" fielen diverse Kürzungen mehr auf.
Mit den allenfalls durchschnittlichen Sprechern und der manchmal belanglosen Musik, erachte ich 2 Sterne als gerechtfertigt.

>>2 Sterne
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 16, 2016 11:25 AM MEST


Die drei Fragezeichen - Folge 18: und die Geisterinsel
Die drei Fragezeichen - Folge 18: und die Geisterinsel
Preis: EUR 7,99

3.0 von 5 Sternen Die drei ??? und die Geisterinsel, 31. Januar 2016
Zusammenfassung:_im Bezug auf die Neuauflage

Alfred Hitchcock bietet den drei ??? eine Tätigkeit in einem Film an, aber das nur vordergründig. Denn eigentlich sollen die drei ??? die seltsamen Diebstähle klären, die es in der letzten Zeit am Filmset gegeben hat. Der Flug auf die Geisterinsel, den Drehort des Filmes an der Ostküste der USA, bietet einige Abstrusitäten. Die Einheimischen fürchten sich vor einem alten Karussell, welches eigentlich abgeschaltet sein müsste. Mit dem Karussell ist einen tragische Geschichte verbunden. Werden die drei ??? den Fall trotz aller Kuriositäten und gefährlichen Aktionen klären?

Länge:--> ca.42 Minuten

Hauptsprecher: 2 Sterne
Gastsprecher: 2 Sterne
Geschichte: 5 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 4 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Logik: 4 Sterne
Effekte & Musik: 4 Sterne

>>>Endresultat: 3,50 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Ich werde häufig dafür kritisiert, dass ich die ,,Klassiker" der drei ??? zu distanziert bewerte, dies kommt allerdings nur dadurch zustande, dass ich mit diesen Hörspielen keine nostalgischen Gefühle verbinde.
Aber jetzt kläre ich, wie die Bewertung für dieses Hörspiel zustande kommt.
Zuallererst möchte ich sagen, dass diese Folge in Klassikermaßstäben noch gut zu bewerten ist, weil dieses besagte Hörspiel zumindest ordentlich versucht, der Buchvorlage gerecht zu werden. Zwar wurden wieder einmal viele reizvolle Szenen gestrichen, was aber in Bezug auf die technische begrenzte Kapazität der Kassette zur damaligen Zeit zurückzuführen ist.
Selbst bei mir wandert diese Folge öfters mal in den Player, was bei anderen ,,Klassikern" nicht der Fall ist.
Die Geschichte beginnt sofort spannend, flaut aber im Mittelteil merklich ab, bis es zum Finale hin noch einmal einigermaßen spannend wird.
Von den Sprecherleistungen bin ich wirklich sehr enttäuscht, trotz bekannten Namen wie Volker Brandt und Gottfried Kramer konnte ich keine gute Sprecherleistung feststellen, das ist wirklich mager. Stimmungsschwankungen wurden dermaßen belanglos vertont, dass insgesamt ein an Sterilität kaum zu überbietende Gesprächsklima entsteht.
Hat das etwas damit zu tun, dass diese Hörspiele eher für Kinder konzipiert wurden?
Der einzige Trost ist der überzeugende griechische Akzent von Stefan Brönneke, er vertont Chris Makos. Versprecher sind mir keine aufgefallen, amüsante Einlagen wie zum Beispiel den ,,Testamentsvollschrecker" aus der gefährlichen Erbschaft findet man infolgedessen vergeblich.
Die Sprecher sind ein dicker Minuspunkt für dieses eigentlich gar nicht schlechte Hörspiel.
Musikalisch hat man sich in der Neuauflage Mühe gegeben die düstere Stimmung wiederzugeben, zwar hätte man vor allem die Gespräche besser untermalen können, allerdings wird zusammengefasst ein gutes Klangbild geboten. Sogar orchestrale Stücke, die von 1979 bis 1983 unter dem Pseudonym Betty George vom Hamburger Sinfonieorchester aufgenommen wurden, sucht man nicht vergebens.
Von der Geräuschkulisse wird gute Kost geboten, so dass ein authentisches Bild der Handlungsräume erzeugt werden kann.

Fazit:_

Wenn die Sprecher überzeugender gewesen wären, hätte ich durchaus 4 Sterne gegeben, weil die Übertragung der Buchvorlage in das Hörspielmedium durchaus gelungen ist und das trotz der kurzen Laufzeit des Hörspiels. Zwar trüben einige Kürzungen das Hörvergnügen, aber diese Problem wurde deutlich besser gelöst als in anderen ,,Klassikerfolgen".
Insgesamt eine 3+, was in meiner Rechnung mit 3,5 Sternen gleichzusetzen ist.

>>3 Sterne


179/Die Rache des Untoten
179/Die Rache des Untoten
Preis: EUR 5,49

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die drei ??? Die Rache des Untoten, 15. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: 179/Die Rache des Untoten (Audio CD)
Zusammenfassung:_

Bob soll ein Vermögen erben, allerdings hat er noch nie etwas von seinem Erblasser gehört. Schnell stellt sich heraus, dass auch andere Personen ein ähnliches Schreiben erhalten haben. Die Spur führt die drei ??? in das ,,Tal der Klapperschlangen". Sie kommen mit den anderen Personen in einer alten Blockhütte unter. Plötzlich verschwindet eine junge Frau , es scheint so als ob es jemand auf die Reisegruppe abgesehen hat.

Länge:--> ca.71 Minuten

Sprecherliste:
Erzähler: Thomas Fritsch
Justus Jonas: Oliver Rohrbeck
Peter Shaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Evander Whiteside: Claus Wilcke
Wendy Brown: Catrin Owerfeldt
Christopher Barclay: Martin Paas
Edgar Bristol: Sascha Gutzeit
Carter Godfrey: Nicolas König
Chuck Foster: Heiko Wohlgemuth
Busfahrer Sam: Achim Schülke
Officer Ossietzky: Romanus Fuhrmann
Matt: Mike Olsowski
Stephen: Alexander Kruuse-Mettin
Billy: Tom Pidde
Polizist Jerry: Stefan Weißenburger

Hauptsprecher: 4 Sterne
Gastsprecher: 4 Sterne
Geschichte: 4 Sterne
Unterhaltungsfaktor: 4 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Logik: 3 Sterne
Effekte & Musik: 4 Sterne

>>>Endresultat: 3,75 Sterne<<<

Meine Meinung:_

Geschichten, die außerhalb von Rocky Beach spielen, haben manchmal den Nachteil, dass sie etwas zur Langeweile tendieren, wie es zum Beispiel bei Folge 165 ,,Im Schatten des Giganten" der Fall war, auch ,,Dämon der Rache" litt unter dieser Problematik.
Von Vornherein kann ich sagen, dass die Buchvorlage zu diesem Hörspiel sehr gut war und das Hörspiel leider diese Bewertung nicht gerechtfertigt meiner Meinung nach, aber trotzdem macht das Hörspiel gewisse Dinge besser als die Buchvorlage, aber darauf gehe ich später ein. Ich hoffe, dass diese Folge nicht nur aufgrund der Autorenschaft von Marco Sonnleitner zerrissen wird.
Hoffentlich liefert er auch öfters mal so gute Geschichten, die auch für die drei ??? teilweise neuartig sind.
Aber nun komme ich zu diesem Hörspiel.
Dieses Hörspiel besitzt eine ungewöhnlich langwierige Exposition, in der der zu Beginn die Charakter und die Ausgangslage der Geschichte beleuchtet wird. In diesem Zusammenhang hätte man öfter mal zu Kürzungen greifen sollen.
Die gruseligen Momente sind dementgegen gegenüber zur Buchvorlage viel zu gravierend gekürzt worden, was auch die bereits genannte Folge ,,Dämon der Rache" betrifft.
Darunter leidet die Spannungskurve substanziell, so wechselt der Augenmerk dieses Hörspiels eher abseits der auftauchenden Gruselgestalt.
Währenddessen gefallen mir die letzten 15 Minute des Hörspiel besser als es in den letzten Kapiteln des Buches der Fall war.
Im Buch zog sich die Schlusssequenz mehr in die Länge finde ich.
Darüber hinaus kann man vielleicht die Abhängigkeit vom Nutzen zum Ertrag in dieser Folge, was die Auflösung angeht, kritisieren, aber immerhin ist dieser Zwiespalt nicht so gravierend wie in anderen drei ???-Folgen.
Alle Sprecher leisten einen soliden Job ab, aber keiner sticht besonders positiv heraus, etwas was ebenfalls für das Gegenteil zutrifft.
Die drei Hauptsprecher leisten seit vielen Jahren mindestens eine gute Leistung, Abzüge gibt es in diesem Hörspiel nur in der B-Note, weil einige Zwischenbemerkungen der drei deplatziert wirken.
Claus Wilcke leiht seine tiefe Stimme Evander Whiteside und kann diesen mysteriösen Charakter solide vertonen.
Martin Paas spricht die Rolle des Christopher Barclay und hat vermutlich den größten Redeanteil, wenn man die Hauptsprecher beiseite lässt.
Er kann ebenfalls überzeugen, wirkt mir aber manchmal etwas zu monoton.
Heiko Wohlgemuth interpretiert Chuck Foster nicht so heißblütig wie in der Buchvorlage, aber er kann die Rolle des Lern resistenten und unfassbar geldgierigen Chuck realistisch vertonen.
Die Rolle des Unsympathen ist im sprichwörtlich auf dem Leib geschnitten, trotzdem fehlt der gewisse Ausschlag zu einer perfekten Darbietung.
Officer Ossietzky wird von Romanus Fuhrmann besprochen und muss dementsprechend etwas stringenter und befehlerischer als die übrigen Akteure in Aktion treten, was ihm auch gelingt.
Weitere Sprecher sind Nicolas König, Achim Schülke und die einzige Sprecherin Catrin Owerfeld.
Musikalisch hat man erneut Experimentierfreude bewiesen, indem man vor allem auf neue und unkonventionelle Musikstücke zurückgegriffen hat, zwar überzeugt nicht jedes Stück vollends, aber im Zusammenhang mit ein paar orchestralen Kompositionen wird insgesamt ein gutes Klangbild geboten.
Positiv ist es auf jeden Fall, dass seit den letzten Folgen die Musikuntermalung immer sehr auf das Hörspiel zugeschnitten ist, das war in der Vergangenheit, vor allem in den ,,Klassikern", nicht immer der Fall.
Ich hätte mir aber trotzdem mehr temporeiche und mysteriös anmutende Musikstücke gewünscht.
Die Geräuschkulisse fällt für drei ??? Verhältnisse sehr umfangreich aus, so sorgen beispielsweise vielfaches Vogelgezwitscher und das Schreien eines Adlers für eine atmosphärische Stimmung, die das ,,Tal der Klapperschlangen" umgibt. Besser als das gewohnt gute Niveau also.

Fazit:_

Zusammengefasst beginnt das Hörspieljahr 2016 mittelmäßig, wenn man die hervorragende Buchvorlage als Relation heranzieht.
Die Hörspielumsetzung der vorherigen Folge hat deutlich mehr aus der Buchvorlage herausgeholt.
Das klingt zwar etwas hart, denn nichts desto trotz gefiel mir das Hörspiel gut, solide Sprecher und eine größtenteils atmosphärische Musikuntermalung, die sich aus neuen und wenigen, aber dafür überzeugenden orchestralen Musiken, zusammensetzt.
Darüber hinaus leidet diese Folge etwas an einem Missverhältnis an Kürzungen, die der Geschichte mitunter das Tempo rauben.
Ein etwas spezial gelagerter Sonderfall ist die Geschichte unabhängig davon auf jeden Fall.
Knappe 4 Sterne halte ich für angebracht.

>>4 Sterne


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9