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Beiträge von Martin Böhmer
Top-Rezensenten Rang: 3.073
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Rezensionen verfasst von
Martin Böhmer (Hann. Münden)

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Farbenspiel
Farbenspiel
Preis: EUR 5,99

249 von 334 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben. Aber wahr..., 24. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Farbenspiel (Audio CD)
Als "Hobby - DJ" für eine bevorstehende große private Feier musste ich mir zwangsläufig das neue Album von Helene Fischer zulegen. Sowas landet bei mir normalerweise nicht im CD-Regal. Aber ein Tanzabend ohne Helene ? Ich vermag es mir nicht auszudenken, was passiert, wenn das gewünscht wird... Und ich dann wie ein Friseur da stehe...
Helene ? Nee... Hab` ich nicht.

Warum CD ? Ich bin Fan von Platten und CD's auflegen. Ich hasse Musik vom Laptop... Ich hätte mir ja auch "Atemlos" einfach runterladen können. Und gut... Aber nein, es musste gleich die ganze CD sein. Ich bin wohl irgendwie ein Masochist.

Da ich nichts auflege, ohne es vorher gehört zu haben, musste ich mich durchringen, mir das Zeugs erst mal reinzuziehen. Unterirdisch... Auch das große "Aha" blieb aus. Somit erste Verwunderung um den "Hype", der um diese Dame gemacht wird.

Jeder Song ist völlig vorhersehbar. Die Musik meist einfallslos und computeranimiert von der Stange produziert. Wohlgefälliges Säuseln aus der Schublade der Mainstream-Studios. Aber was sage ich... Tanzbar ist es allemal. Vielleicht liegt's daran, dass sich dieser musikalische Erguss so prima verkauft.

Das bekannte "Atemlos", das einem auf jeder Dorfkirmes-Zeltdisco um die Ohren gehauen wird oder mittlerweile auch jede drittklassige Stadtfestband im Repertoire hat, ist angesichts des lauen Restes tatsächlich das Highlight des Albums.

Immer das gleiche "Bumm Bumm"... Mal zur Auflockerung ein paar Studio-Gitarren rein gemixt, um damit einen Touch "Pseudo-Anspruch" zu suggerieren. Dann ein paar unsägliche Schlager-Balladen. Ein paar Klavier-Tupfer...
Über die Texte legen wir behutsam den Mantel des Schweigens.

Es ist schon äußerst erstaunlich, wie sich die Massen mit solch extrem leichter Kost und musikalischer Belanglosigkeit begeistern lassen. Das lässt einen tiefen Einblick zu im Hinblick auf das musikalische Niveau und den Geschmack des Breitenpublikums. War das schon immer so ? Ja... Leider... Auch Ballermann stirbt ja nicht aus...

Und obwohl Helene Fischer gut bei Stimme ist, fängt sie nach 16 Tracks sogar an, langsam zu nerven.

Fast 900 Rezensionen... Davon mehr als 80 % mit 5 Sternen. Juchzende Begeisterung. Oft nur "Ein-Sätze-Rezis" in Form von: "Toll"... "Super !" Liest man da... Oder: "Das Beste was ich je gehört habe"... Oder so ähnlich...

Kaum zu glauben. Aber wahr... Mit "wie wenig" der Mensch sich so zufrieden geben kann. Musik wird heutzutage offenbar nur noch konsumiert. Qualität nimmt keiner mehr wahr. Das wissen auch die Studioprofis, die dann solch Billig-Sound produzieren. Wird ja eh nur auf dem Smartphone gehört... Das einzige, was bei dieser Musik klingt, sind die Kassen.

Ich hoffe, dass ich an dem besagten Abend nicht zu oft den Wunsch nach "Atemlos" erfüllen muss...

Zugegeben. Ich bin mit dieser Art Musik in keinster Weise verbunden und dürfte keine Rezension verfassen. Es geht auch nicht um Helene Fischer, der man sicher in irgendeiner Form sogar Talent nachsagen kann. Auch nicht gegen den deutschen Gesang. Aber gegen diese schlichte, billige und synthetische Einheitsbrei - Produktion. Vielleicht sollte Frau Fischer sich mal 'ne richtige gute Band zulegen und anfangen, sich für ihre Songs nicht diesen musikalischen Bockmist von unfähigen "Studioakrobaten" überstülpen zu lassen.

Die CD verschwindet in meiner großen Kiste.

Bis zum nächsten Tanzabend.
Kommentar Kommentare (676) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 21, 2016 9:28 AM MEST


Outsider
Outsider
Preis: EUR 16,49

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Werkschau" anno 2014 ohne Kompromisse, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Outsider (Audio CD)
Uriah Heep 2014 setzen mit dem neuen Album "Outsider" die Marschroute von "Into The Wild" (2011) fort. Rockiges und "heep - typische" Refrains ziehen sich wie ein roter Faden von Track 1 bis 11. Sauberes Handwerk ist hier angesagt. Wie schon auf den letzten Alben: Klassische Orgel- und Gitarrensounds, die allesamt "live - ähnlich" eingespielt wirken.

Ein wirklich epochaler Track mit langen Spielzeiten ist nicht dabei. Offenbar haben sie sich endgültig von Akustikgitarren und Rockballaden verabschiedet. Auch von langen epischen Werken. Zünden dafür aber ein ziemliches Feuerwerk. Rockig, melodisch, prägnant...

"Outsider" vermag es vielleicht nicht, das sehr ambitionierte Vorgängeralbum "Into The Wild" zu übertreffen. Aber es liegt absolut auf Augenhöhe. Was für die Qualität der aktuellen Uriah Heep spricht.... Manch' einer wird vielleicht ein Highlight wie seinerzeit "Trail Of Diamonds" vermissen...

Aber kein einziger Song auf "Outsider" steht qualitativ denen von "Into The Wild" nach. Weder klang - bzw. aufnahmetechnisch, noch vom Songwriting her gesehen. Teilweise rockig schnell, aber stellenweise dennoch auch mit progressiven Untertönen. Mit vielen wirklich schönen, griffigen Melodien und fulminanten Background-Chören bleiben Uriah Heep ihren "Trademarks" treu. Wie nennt man diesen umwerfenden Sound, den kaum eine andere gleichaltrige Band so frisch hinkriegt und der so gekonnt den Hörer in positive Stimmung versetzen kann ? Modern Rock ? Metal ? Classic - Rock ? Wohl von allem etwas... Aber eines ist sicher: Hier wird geradeaus gerockt.

Beide Ausgaben, die Vinyl-Version und die CD, lagen pünktlich (sogar einen Tag vor VÖ !) vor. Die Cover - Gestaltung ist sehr gelungen, das Motiv von Igor Morski surrealistisch gestaltet. Es weckt vielleicht andere musikalische Erwartungen; eher so etwas wie Pink Floyd, Marillion oder Supertramp... Aber das macht die Platte allein schon optisch umso interessanter. Noch eindrucksvoller ist das Painting auf der Rückseite, das man gleichermaßen im Innenteil erblickt, wenn man das Cover aufklappt. Fast noch besser... Das könnte wiederum von einer Metal - Band stammen.

Für den 2013 tragischerweise verstorbenen langjährigen Bassisten und Songlieferanten Trevor Bolder, der den Kampf gegen den Krebs verlor, sorgt nun Dave Rimmer für adäquaten Ersatz. Ein melodisch, ja druckvoll aufspielender Bassgitarrist, der dem Stil des ebenfalls verstorbenen Gary Thain aus den Anfangstagen sehr nahe kommt. Uriah Heep sind also wieder komplett und sehr homogen aufgestellt.

Das hört man auf dem neuen Album "Outsider" auch. Unmissverständlich... Die Band hat die Lebendigkeit, die geniale Performance und Dynamik ihrer aktuellen Live - Konzerte tatsächlich in die Studioarbeit hinein projiziert. Und hat hier ein kompromissloses Hardrockalbum geschaffen. Ohne Firlefanz. Allerdings, wie gesagt, auch ohne Ballade und längere Tracks, die man früher so geliebt hat. Kein Song erreicht die 6-Minuten-Grenze.

Ein richtiger Heep-Gassenhauer par excellence ist "One Minute". Knackig, prägnant, eingängig. Treibende Gitarrenläufe von Mick Box, zwingender Rhythmus. Eine typische Single, die mit herrlicher sehr ruhiger Klavierbegleitung beginnt. Man denkt: Oh, eine Ballade, wie früher... Klavier gab's schon lange nicht mehr. Aber weit gefehlt. Der Song startet amtlich durch... Und endet mit einem länger ausklingenden Orgelakkord (fast wie bei "Stealin" von "Sweet Freedom" 1973).

Vom Opener "Speed Of Sound" bis zum letzten Song "Say Goodbye" sind alle Songs purer Hardrock, wie man ihn von Uriah Heep seit jeher kennt. Mit markanten Riffs, massivem Hammondorgel-Teppich, fetzigen Drums, kaskadenähnlichen Chören und mehrstimmigen Melodien. Das Ganze moderat gewürzt mit einigen flotten Gitarrensolo - Einlagen und ein paar zeitgemäßeren Rockzutaten, z. B. die ultraschnellen Double - Bass - Einlagen des Drummers Russel Gilbrook in "Speed Of Sound" oder "Can't Take That Away". Der eingängige Song "Rock The Foundation" (handelt von einer Frau, die sich in ihrem Job verwirklichen möchte...) ist hier durchaus auch Programm.

"The Law" und "Is Anybody Gonna Help Me?" kokettieren mit den frühen 1970ern, bauen sich schwerer tragend und recht progressiv auf. Oder der Song "The Outsider", der ebenfalls klassischen progressiven Touch versprüht und zudem sehr temporeich daher kommt. Ähnlich auch "Can't Take That Away", das melodisch und rhythmisch mitzureißen vermag. Und dann erst "Looking At You". So als käme das Teil direkt aus den frühen 70ern.

"Jessie" wäre noch positiv hervorzuheben mit einem Anfangs - Riff, der irgendwie an "Smoke On The Water" erinnert. "Say Goodbye" ist ein toller Rocker mit rabiat rollendem Riff und extrem perfektem Orgel-Solo.

Alle Songs haben sehr hohen Wiedererkennungswert. Wirken gleichzeitig frisch und modern.

Hier die Track-List des Albums im Überblick:

1. Speed Of Sound (melodiöser Opener, mit schönem abgehenden Orgel-Solo; nicht das einzige...)
2. One Minute (Oh, eine Ballade ! Nee doch nicht... Ein absoluter Gute-Laune-Dampfhammer...)
3. The Law (Schwereres Midtempo - Prog - Rockstück. Typische "Aaah Aaaahs". Sehr gut !)
4. The Outsider (Progrock mit Höllen-Tempo)
5. Rock The Foundation (rockig lockerer, einfacher aber eingängiger Song im aktuellen Stil)
6. Is Anybody Gonna Help Me? (stark Riff- und Orgel betont mit 70er Atem)
7. Looking At You (treibend, sehr melodisch, Melodiewechsel, gute Riffs, Chöre, alles da... 70er !)
8. Can't Take That Away (ich kann da gerne öfter reinhören... herrliches Rockstück)
9. Jessie (Smoke On The Water - Riff, geiles Gitarrensolo und Ohrwurm - Potential)
10. Kiss The Rainbow (frenetisch, sehr melodisch, Orgel-Break, wie ein Hensley - Song)
11. Say Goodbye (so wie es beginnt, endet das Album, sehr rockig... superbes Orgel - Solo)

Es gibt keinen wirklichen Song - Ausfall. Alle Songs bilden hier ein Album wie aus einem Guss. Jeder mag einen anderen Favoriten bevorzugen. Eines ist sicher. Man wird fündig...

"Outsider" reiht sich nicht nur sehr gut in die letzten Werke der Band ein. Nein... Es überzeugt durch geradlinige kernige Riff-Rock-Songs, die Ihresgleichen suchen. Jedenfalls kann ich hier ehrlich nichts Vergleichbares nennen. Und die etwas altmodische, aber in diesem Fall fetzige Hammondorgel ? Das machen auch Deep Purple nicht besser. Das ist einfach nur sehr guter, positiv stimmender Hardrock. Bernie Shaw übertrift sich gesanglich und interpretatorisch selbst. Das ist wahrhaftig das "In Rock" Album von Uriah Heep.

Das gibt`s übrigens in fünf (!) Versionen. Wer möchte, kann zwei Editionen mit T-Shirt in jeweils L oder XL erwerben. Dann gibt es die normale CD-Version im Digipak und jeweils eine 180 - Gramm Vinyl-Ausgabe in "black" oder "grey".

"Outsider" ist meines Erachtens eines der besten Alben von Uriah Heep insgesamt geworden. Wer auf Balladen oder lange epische Songs verzichten kann und diese Art melodischen, frischen, aber auch traditionell verwurzelten Hard - Rock mit Hammondorgel generell mag, kann bedenkenlos zugreifen. Dafür ist es nicht nötig, ein kompromissloser Fan der Band zu sein...
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2014 4:31 PM MEST


Acoustically Driven
Acoustically Driven
Wird angeboten von London Lane Deutschland
Preis: EUR 80,42

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin ich froh ! Dieses Werk zu haben..., 28. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Acoustically Driven (Audio CD)
Viel mehr kann man dazu nicht sagen. Uriah Heep spielen in neuer Besetzung, die so neu nun auch nicht mehr ist, alte Klassiker, weniger bekannte Nischensongs und damals Aktuelles aus der so seit ca. 1986 bestehenden Ära mit Sänger Bernie Shaw neu ein. Der singt hier auch sehr gut und kräftig mit. So, als gelte es zu beweisen, dass Uriah Heep hier ja bloß keinen Frevel an dem althergebrachten Liedgut begehen. Und wehe dem, der es wagt, solch' einen Song neu zu interpretieren. Erst recht, wenn es sich auch noch um einen Hensley-Song handelt...

Aber es ist fürwahr kein Frevel. Uriah Heep konnten das schon immer. Und dieses Album beweist es. Es handelt sich um eines der besten Livealben, oder besser "Unplugged-Livealben", die jemals entstanden sind. Durch alle Heep-Epochen werden Songperlen aufgegriffen. Auch weniger Bekanntes... Und das Ganze verstärkt mit Orchester und Gastmusikern wie Ian Anderson.

Erwähnenswert auch das Super-Cover von Altmeister Roger Dean, der aus alten Elementen hier was ganz Neues gezaubert hat. Genial !

Ich bin echt froh, diesen Meilenstein zu besitzen. Er scheint im Handel vergriffen zu sein. Dabei ist dieses Werk auch "Nicht-Uriah Heep-Fans" wärmstens zu empfehlen. Aber nicht zu dem hier angebotenen Preis. Auch wenn das Album ideell sogar das 10-fache wert wäre. Versucht es anderweitig zu bekommen...


Homo Erraticus
Homo Erraticus
Preis: EUR 8,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hör zu, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homo Erraticus (Audio CD)
Was gefiel an TAAB 2: Es war ein überraschend gelungenes Album. Durch deutliche Jethro - Tull - Zutaten und typische musikalisch vertrackte Fragmente aus Prog - Rock und Folk war es ein interessantes Album. Gut hörbar und wohltuend. Okay... Die Geschichte von Gerald Bostock wurde uns schon oft erklärt, und daher möchte ich den literarischen Hintergrund mir ersparen. Mir geht's hier mehr um die Musik. Kurz: Wir erleben nur zwei Jahre nach TAAB2 nun mit "Homo Erraticus" Teil 3 der Story...

Ein Blick auf das Booklet der CD lässt erkennen, dass sich Ian Anderson mit den Musikern einlässt, die auch bereits auf TAAB2 für die musikalische Ideenumsetzung verantwortlich zeichneten. Diese scheinen sehr vielseitig zu sein. Was man alles neben Gitarren, Drums und Bass so raushört ist schon interessant: Flöten (sowieso...), Bouzouki, Mandoline, Harmonica, Akkordeon.

Es gab in den 1970ern sehr oft musikalisch angeblich höherwertigere LP-Aufnahmen, die gerne unter dem Markennamen "Hör zu" vermarktet wurden. Doppelsinnig... Diese Platten animierten aber sehr oft zum "Zuhören". Heute scheint diese Eigenschaft leider abhanden gekommen zu sein. Es war auch damals angesagt und schick, sich nur Platten zu kaufen, die man erst nach mehrmaligem Hören gut fand. Das war bei "Prog" oft der Fall. Diese Musik erschließt sich nicht gleich dem Hörer. Dies sind genau die Merkmale von "Homo Erraticus", das all die Meriten aufweist, die Musik von Jethro Tull einst ausgemacht hat. Von rockigeren Nummern wie z. B. "Locomotive Breath" oder "Living In The Past" mal abgesehen, waren die meisten Longplayer früher kaum anders.

Ian Anderson und (neue...) Band brillieren mit Auffälligkeiten wie fein ziselierten Songs, die akustisch geprägt sind. Teilweise mit deutlich hervorstechender progressiver dominierender Hammond. Dies muss man zwar mögen, weil es ansonsten dem einen oder anderen dann etwas krass daher kommen mag. Aber das sind genau die musikalischen I-Tüpfelchen, die den Prog-Rock der frühen 70er ausgemacht haben. Da auch auf "Homo Erraticus" schön aufgebaute Songs mit vielen Elementen der alten Jethro Tull zu finden sind, lädt auch diese CD sehr zum Lauschen ein...

"Homo Erraticus" macht fast noch einen etwas stimmigeren Eindruck als TAAB2. Denn gegenüber dort einigen eher soften und poppigen Songs klingt es auf "Homo Erraticus" ernster und ausgereifter. Die einzelnen Songs sind wesentlich verschachtelter mit vielen Versatzstücken. Der mitunter stellenweise sehr progressive Songaufbau erinnert eher an "Art"- anstatt an "Hart"-Rock... Aber so war es teilweise früher in den 70ern ja auch. Im Gegensatz zu TAAB2 finden sich auch neben Folk deutliche jazzige Anteile auf "Homo Erraticus".

All das trifft auf fast alle Songs zu. Erwähnen möchte ich aber "After These Wars" und "New Blood, Old Veins", die besonders gefällig gemachte Rocksongs sind. Auch mit den folgenden Tracks "In For A Pound" und "The Browning Of The Green" lädt Ian Anderson zu einer veritablen "Jethro Tull - Exkursion" ein. Sozusagen am Schluss dreht er noch mal auf. Sehr gefällig das Ganze. Etwas gedämpfter Rock zwar gegenüber den alten Zeiten, aber nicht minder anspruchsvoll und ausgesprochen gut gemacht. Am Schluss schließt sich der eigentlich musikalisch logische Aufbau des Albums. Der Songreigen endet mit "Cold Dead Reckoning" betont progressiv. Der Song ist eher ruhig aufgebaut und durchsetzt mit schrägen Folk-Elementen, komplizierter Struktur, Riffs und Klavier. Außergewöhnlich schönes Ende.

Ich komme im Ergebnis nach mehrmaligen Durchläufen zu der althergebrachten Empfehlung:

Hör zu !
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 24, 2014 11:14 AM MEST


Pride
Pride
Preis: EUR 7,97

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Fairness halber zwei Sterne mehr, 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Pride (Audio CD)
Zufällig habe ich die neue CD von Rea Garvey "Pride" hören können.

Ich stehe prinzipiell mit diesem Mann eher auf Kriegsfuss. So hatte ich auch das letzte Album als belanglos abgetan und entsprechend kommentiert. Zum Teil aus musikalischer Sicht auch ganz zu Recht. Denn das Album tendierte ganz extrem zum radiotauglichen Mainstream. Gerade die vermehrt wahrnehmbaren elektronischen Komponenten führten dazu, dass die Songs nicht authentisch klangen. Für mich ein qualitativer Mangel an der Musik; und vollkommen uninteressant.

Das neue Album ist jedoch musikalisch im positiven Sinne sehr bodenständig und erfreulicherweise überwiegend akustisch aufgenommen. Das trifft absolut meinen Geschmack. Nicht immer die irische Folklore-Dudelei, aber insgesamt muss ich sagen: Respekt !

Rea Garvey hat sich durchweg schöne Songs einfallen lassen, so dass ich hier fairer Weise dies auch mit einer entsprechenden Bewertung zum Ausdruck bringe.

Manche schreiben, die Musik sei melancholisch, andere reden von Ausgelassenheit oder bezeichnen die Musik sogar als tanzbar (?)... Das trifft es vielleicht nicht ganz. Ich gehe zwar jetzt nicht auf die einzelnen Songs ein, aber sie sind generell hochklassig geschrieben und sehr gut produziert. Feine Songs, zum Teil akustisch getragen und musikalisch auf deutlich anspruchsvollerem Niveau als bisher.

Das hätte ich nach dem letzten sehr durchwachsenen Album Rea Garvey überhaupt nicht zugetraut. Eine CD, die man durchaus sehr empfehlen kann.


Ghost Stories
Ghost Stories
Preis: EUR 6,97

13 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Musikalisch überbewertet, für Fans sicher hübsch, 16. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Ghost Stories (Audio CD)
Muss man das mögen, nur weil Radiosender und Medien sich beim neuen Coldplay-Album überschlagen ? Ich war als Musik interessierter Mensch immer neugierig, wenn was neues von Coldplay kam. Obwohl ich dieser Band leider bescheinigen muss, keinesfalls jemals musikalisch besonders interessant gewesen zu sein.

Außer dem aller ersten Album erzeugte diese Musik bei mir seit jeher ein herausgepresstes "Na Ja..." Zuviel radiotauglicher Mainstream, zuviel weichgespülte Melodien, zuviel belangloses Schrammel-Gitarrenspiel, wenn überhaupt Gitarre und nicht nur Keyboardkleister. Eher was für’s glückselige Schunkeln mit Feuerzeugen bei einem Massen-Live-Konzert. Nicht mein Ding... So kenne ich "Coldplay" und daher habe ich mich von dieser Band schon länger verabschiedet.

Nun soll ja laut einer Radiomoderatorin eines bekannten bei mir empfangbaren Senders „Ghost Stories“ total melancholisch sein, zum traurig sein animieren, weil es ja ach sooo schön ist, und unglaublich viel Gänsehaut erzeugen.

Mmh.. Traurig ist hier höchstens die belanglose Musik und die einfallslosen Melodien. Von Gänsehaut ist bei mir angesichts dieses 08-15 – Songwritings weit und breit keine Spur. Dazu der weinerliche Gesang. Ich kann das Album rauf und runter hören. Da zündet nichts...

Wieder mal Futter für unsere Radiostationen und „Antenne und Co. - Dudelsender“ unter dem Motto: „ ...und das beste von heute...“ Zu mehr reicht es diesmal nicht.

"Coldplay" auf Nr. 1 der Amazoncharts in der Kategorie "Rock" ? Da frage ich mich, welcher Song (oder überhaupt einer...) auf diesem Album etwas mit "Rock" zu tun hat...
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2014 4:18 PM MEST


Alphatier
Alphatier
Preis: EUR 19,49

8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen War nie richtig weg, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Alphatier (Audio CD)
Heute morgen prangte auf der Titelseite meiner Tageszeitung ein großes Foto mit der Schlagzeile: Rocker Westernhagen ist wieder da ! Wieso ? Er war doch nie richtig weg...

Aber offenbar waren die Alben der letzten Jahre zu hochklassig für das breite Volk und die Medien. Schade ! Und wer auf einem der Konzerte seiner letzten Tournee im Herbst 2012 war, käme niemals auf den Gedanken, dass er jemals weg war; und eigentlich immer da war...

In der Tat legt er hier wieder ein etwas, sagen wir mal, typischeres Album vor. Der Song "Alphatier" wird ja bereits überall gespielt. Aber die bisherigen Verlautbarungen, dies sei ein Album, auf das alle Fans gewartet haben, teile ich nicht.

Richtige Liebhaber der Musik (und zugegeben etwas skurrilenTexte) von Westernhagen, kamen auch sehr gut mit "Nahaufnahme" oder "Williamsburg" klar. Ich zumindest... Ich schätze an Westernhagen (eigentlich sage ich immer "Marius") seine Fähigkeit, erdige, rotzige Musik mit passenden Texten zu verbinden. Oder er schwelgt in Blues oder ehrlicher Rock- / Popmusik. Dass er dabei oft irgendwelche Textfragmente erfindet, macht nichts. Ich find's gut. Und dadurch passen Wortlaut, Silben usw. zur Musik und zum Rhythmus. Eine perfekte Symbiose...

Dies beherrschen nicht viele deutsche Künstler. Schon gar den Umgang mit der schweren deutschen Sprache. Denn beim aktuellen radiotauglichen Deutsch-Pop werden gerne Silben verschluckt oder schneller getaktet, quasi, dass sie sich überschlagen, damit es zur Musik passt. Diese macht dann leider eher den Eindruck, sie sei um den Text notdürftig herumgeflickt. Langweilig, meist belanglos und uninteressant. Da kräuseln sich bei mir die Nackenhaare...

Marius hingegen kannte sich schon immer mit guter Musik aus. Wenn er rockt, dann klingt es auch nach Stones. Oder er gibt den Songs, wie auf "Nahaufnahme", jazzige Freiräume.

Ganz so edel und hochklassig fällt daher "Alphatier" nicht aus. Er rockt roher und stärker dem Blues verwurzelt. Aber seine Handschrift ist unverkennbar.

Ich habe als Liebhaber von Westernhagen's Musik auf dieses Album nicht unbedingt gewartet. Aber es ist schlicht gut. Eben Marius Müller-Westernhagen. Trotz seiner 65 Jahre zeigt er hiermit immer noch allen aktuellen Deutsch-Pop-Künstlern, wo Barthel den Most holt...

Diejenigen, die Westernhagen also seit den 90ern aus den Augen verloren haben, kann ich beruhigen: Er ist noch der Alte ! Fast noch besser... Die anderen, die eher nicht zur breiten Masse gehören, und nicht nur Sexy und Willenlos kennen, vermissen vielleicht echte Songperlen wie zuletzt auf "Williamsburg" oder "Nahaufnahme".

Insgesamt macht er seine Sache aber wie immer gut und diesmal sogar etwas rauer. Das schätze ich, so dass ich eine Kaufempfehlung für "Alphatier" abgebe.
Und 4 Sterne locker mache...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 2, 2014 10:38 AM MEST


Motherload (Limited First Edition)
Motherload (Limited First Edition)
Preis: EUR 18,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der einzige Ausweg, 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Motherload (Limited First Edition) (Audio CD)
Als Hardrock-Liebhaber bin ich das erste Mal auf "The Graviators" in einer Zeitschrift gestoßen, da sprang mich gleich die Werbung der Plattenfirma an:

"Better than Black Sabbath, better than Orchid. The Doom Stoner Metal Highlight of 2014".

Gut... Aber: Von solchen Superlativen halte ich leider überhaupt nichts. Es hat auch nichts mit Qualität zu tun. Wenn, durchaus auch bei anderen Bands, durch Medien oder Plattenfirmen werbemäßig Vergleiche bemüht werden und behauptet wird, sie seien "besser (!) als..." , dann dreht sich mir meist sprichwörtlich der Magen um. Musikalische Highlights und Kultsongs einer sehr guten Band aus einer glorreichen Schaffensphase (z. B. Black Sabbath) bleiben Highlights. Bis heute ! Und es gibt keine "bessere" Band, vielleicht eine andere. Die Ranking-Vergleiche innerhalb einer Musikrichtung hinken stark... Übrigens auch bei Orchid...

Aber "The Graviators" sind in der Tat würdige Vertreter des sogenannten Retro-Classic-Rock. Was immer das auch neudeutsch heißen soll. "Retro" ? Warum ist der Sound einer Band aus den frühen 70ern "retro" ? Schließlich sind das die unumstößlichen Grundlagen von allem, was sich heute "Rock" nennt...

Besser würde es heißen: The Graviators huldigen die rockmusikalischen Ursprünge...
Und das tun sie auf diesem neuen Album kompromisslos. Lange progressive Songs, Riffs, dass die Schwarte kracht und epische Breite.

Und wie in den Ursprüngen damals in den späten 60ern bilden sie eine musikalische Gegenströmung, die heutzutage wichtiger denn je ist. Und da stimme ich der Aussage im Artikel dieser Zeitschrift über die "Graviators" (in der April-Ausgabe von "Classic Rock") aus ganzem Herzen zu. Es gab schon immer "Gegenströmungen" und Rebellion gegen etablierte kommerzielle Musik. In den 60ern die ersten lautstarken Versuche von "The Who", dann der neue Heavy-Rock-Sound von Led Zeppelin und Co. gegen "Flower-Power", in den späten 70ern der Punk... Denn auch die tollen verklärten 70er fingen musikalisch zwar sensationell an, ließen ab der Mitte aber extrem nach. Kein Wunder, dass nach all dem Disco-Gedöns der Aufschrei kam !

Aber heute ist, in der künstlichen Scheinwelt des Internets, und durch die zunehmende Verblödung der Menschen durch neue, aber wenig tiefgründige Medien und somit auch durch die daraus resultierende wenig kreative Musik, eine Gegenströmung wichtiger denn je !

Denn wer all diesen austauschbaren seelenlosen popmusikalischen Müll täglich im Radio ertragen muss, der sehnt sich nach einem Gegenpol. Einfach nach richtig guter Musik ! Das muss kein Hardrock sein. Aber es scheint, dass dieser derzeit der einzige Ausweg ist...

Rein musikalisch gesehen wird uns hier ein absoluter Höhepunkt des Hardrock geboten. Allein "Druid's Ritual" ist umwerfend gut gemacht. Ein progressives und episches Stück, das einen nicht mehr loslässt. Sogar mit bluesigen und jazzigen Elementen. Starke Gitarrensoli mit Wah wah-Effekten inklusive... Solche Variationen gibt es auch unzählig in den übrigen Songs. Ein reines Hörerlebnis...

Wen diese Art Schwermetall-Hardrock anspricht, für den ist dieses Album (gibt es auch als Vinyl !) ein absolutes "Muss". Eine Hommage an den Rock-Sound der späten 60er und frühen 70er. Auch klanglich überzeugend; wobei man wirklich mal auf diesen herrlichen Schlagzeug-Sound achten sollte...
Unbedingte Kaufempfehlung !

Danke an "The Graviators"...
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 7, 2014 12:39 AM MEST


Brigade
Brigade
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erinnerungen und stressfreier Melodie-Spaß, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Brigade (Audio CD)
Das Album "Little Queen" von "Heart" aus Kanada war 1977 irgendwie eine Offenbarung. Hardrock von Frauen, die wie Led Zeppelin klangen… Na ja… Vielleicht nicht ganz. Aber es ging in die Richtung.

Dann wurde die Band "Heart" weniger hart und sehr kommerziell. So auch dieses Werk. "Brigade" aus dem Jahr 1990.

"Brigade" hangelt sich sehr typisch am Rocksound der 90er entlang. Purer Mainstream aus der damaligen Zeit. Heute nennen wir es professionell: AOR... Ehrlich. Das war nie so ganz mein Ding.

Aber „Brigade" ist nicht so schlecht. Hört man es sich heute mit einem gewissen Abstand an, so erschließt sich dem Hörer ein vollendetes Melodic - Hardrock - Album in technisch brillanter Qualität. Abgesehen von dem unvermeidlichen schwülstigen Synthesizer-Teppich, der die Songs umrahmt, kracht es hier und da ganz fulminant und bluesig ("Wild Child", "Tall, Dark Handsome Stranger" und "Call Of The Wild"). Zum Teil überraschen auch sehr gute Gitarren -Soli !

Und der allseits präsente Hit "All I Wanna Do Is Make Love To You", der heute noch gerne im Radio gespielt wird, spiegelt die 90er in voller Power wieder. Kann man jederzeit als DJ bei einer Ü-30-Party zum Tanzen auflegen. Und keiner meckert...

Das ganze Album ist ein unauffällig auffälliges Werk. Keine Innovationen, aber routiniert eingespielt. Selbst der Folkeinschlag, der auf "Little Queen" 1977 so faszinierte, kommt kurz zu Ehren in dem Song "The Night". Und "vor Schmalz triefende" Balladen ("Secret"). Aber mit dem gebührenden Sicherheitsabstand zur damaligen Zeit heute nicht mal so schlecht... Und die Stimmen der Lady's Ann & Nancy Wilson hatten schon was. Man konnte das damals noch in Kneipen an der Ecke, die es heute nicht mehr gibt, auflegen und nebenbei 'ne Currywurst essen und ein Bierchen trinken...

Das Album nervt eigentlich an keiner Stelle. Hat ein bisschen was von „Starship“ aus den 80ern. So komme ich zu dem Schluss, dass auch die 90er, die ich als Hardrock-Liebhaber eigentlich gar nicht so mochte, gute Seiten hatten.

Melodischer Musikspaß der 90er. Besser (viel besser sogar !) als die zeitgenössischen Charts...

Kurz gesagt: I Like it...
Kommentar Kommentare (32) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2014 9:59 AM MEST


Bula Quo!
Bula Quo!
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Gitarre und das Meer, 9. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bula Quo! (Audio CD)
Der Besuch eines Konzertes mit Status Quo im November 2013 animierte mich zum Kauf dieser CD. Daher war ich nach dem Kracher "Quid Pro Quo" dann doch sehr gespannt auf "Bula Quo !"

Vorweg: Die Scheibe ist viel besser als ihr Ruf. Auf einem großen Foto im Innenteil der Hochglanz-Klapphülle stehen die beiden sympathischen Jungs Francis Rossi und Rick Parfitt mit Gitarren in den Südsee-Wellen am Strand. Das würde ich auch gerne mal machen...

Die schön gemachte Hülle weist CD Nr. 1 als neue Studio-CD und CD Nr 2 als Soundtrack aus.

Aus meiner Sicht startet die CD phänomenal. Die Songs 1 bis 4 ("Looking Out for Caroline", "Go Go Go", "Run and Hide", "Running Inside My Head") zeichnen sich durch sehr gutes Songwriting aus, sind absolut geerdet, solide und gitarrenorientiert, sehr fein. Klasse Rock `n` Roll. Eindeutige Quo - Trademarks im Stil der 70er. Klanglich übrigens astrein...

Ab "Mystery Island" (auch nicht sooo schlecht, aber überraschend anders) schwächeln die Songs leider etwas. Am Schluss dann "Bula Bula Quo". Wow... Erinnert irgendwie an die musikalische Zeit von Status Quo in den 80ern. Sehr beschwingt, melodiös und ein "Gute - Laune - Macher" aller erster Güte. Good Day Sunshine !

Der beigepackte Soundtrack (CD 2) ist eine Sammlung bekannter Songs, teilweise in neuem Gewand sowie in Live-Versionen. Auch von "Quid Pro Quo" werden uns zwei Songs serviert. Dabei auch einer meiner Lieblingssongs von Status Quo: "Frozen Hero". Auch sehr erwähnenswert ist die knackige Neuaufnahme von "Rockin' All Over The World". Sehr bodenständig eingespielt kommt dieser Song nun dem Original von Mr. John Fogerty sehr sehr nahe.. Dennoch: Nicht unbedingt als Einzel-CD kaufwürdig. Aber eine nette Beigabe.

Alles in allem ist "Bula Quo !" keinesfalls so schlecht, wie viele Fans und Kritiker dies attestieren. Für die Tracks 1 bis 4, 6 und 9 sind ganz klar 5 Sterne fällig. Eher 6 (!) nach Status Quo - Maßstäben...

Für Cover und Klang ebenfalls 5 fette Sterne. Da ich keine 4,5 Sterne vergeben kann, reicht's halt nur für 4 mit (einem dicken Plus !).

Die Band war offenbar wirklich vom Südsee-Flair angesteckt.
Es sei Ihnen verziehen...


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