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Jurassic World [Blu-ray]
Jurassic World [Blu-ray]
DVD ~ Chris Pratt
Preis: EUR 8,59

693 von 804 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr Realistische Science-Fiction!, 3. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jurassic World [Blu-ray] (Blu-ray)
Gute Science-Fiction lebt von einer Gratwanderung zwischen Realismus und Kunst. Jurassic World macht dies ausgezeichnet!

Es gibt hier viele Kinosaurier, die beleidigt um den Film herumschleichen und das Gegenteil behaupten. Aber selbst der beste Kritiker der Welt ist letztlich auf sein Wissen beschränkt und kann darüber hinaus nicht bewerten, was realistisch ist und was nicht. Da ich selbst aus der Naturwissenschaft bin, kann ich das so nicht stehen lassen und möchte dem hier entgegen wirken.
Das CGI ist entgegen der meisten Aussagen ebenfalls ausgezeichnet: mehr dazu weiter unten.
Für eine Bewertung des Films an sich, bitte zum Ende scrollen.

Fakt 1: Der Indominus Rex (Bösewichtsaurier) ist das realistischste Element der ganzen Filmserie.
Viele halten dies fälschlich für das unrealistischste Element. Die Wahrheit sieht so aus, dass dieses Tier durch Transgenese (Transgenesis) erschaffen wurde, eine Technologie, die wir heute schon haben und verwenden. Beispiel: Man nimmt das Gen für Biolumineszenz aus einer Qualle und fügt sie einem Zebrafisch-Embryo hinzu. Das Embryo baut das Gen ein und wird dadurch ebenfalls lumineszent. Heraus kommt ein leuchtender Fisch, die übrigens seit Jahren als GloFish® verkauft werden: einfach mal googeln. Tatsächlich wurden auch schon leuchtende Hasen auf diese Weise erzeugt. Prinzipiell können wir das Gen für ein Horn aus einem adäquaten Tier nehmen, es einem Pferde-Embryo hinzufügen und so ein Einhorn erschaffen: zusammen mit dem Gen der Qualle sogar ein Einhorn, das nachts leuchtet. Dies ist heute möglich, also in einer Science-Fiction Geschichte erst recht. Wenn wir die Dinosaurier des Jurassic Parks hätten, wäre der Indominus Rex aus diesen und den Genen anderer Tiere herstellbar. Die Erzeugung der ursprünglichen Dinosaurier hingegen ist unmöglich, und das haben wir dem Originalfilm immerhin alle verziehen. Ist der Indominus Rex an einigen Stellen etwas zu clever? Vielleicht! Das geht aber nicht anders, da er sonst zu schnell erlegt würde (man könnte dies auch das "Stirb Langsam Prinzip" nennen)

Fakt 2: Buntere Saurier
Viele Dinosaurier waren teils so farbenreich wie heutige Vögel und hatten Federn. Dies wollte Jack Horner (der echte Alan Grant) schon im Orignalfilm so zeigen, doch Steven Spielberg wollte das nicht, weil er Dinosaurier in Technicolor nicht für erschreckend genug hielt. Darum sind sie grau/braun. Glücklicherweise wurden die Dinosaurier mit jedem Film ein wenig farbenreicher. Es ist immer noch nicht genug Farbe da, aber es wird besser. So hat die Velociraptorin "Blue" etwa einen blauen Streifen am Körper (oben links auf dem Cover zu sehen). Es gibt tatsächlich Leute, die sich über die Farben als unrealistisch beschweren. Ja, die Realität ist unrealistisch, wenn man zu viele Filme sieht :)

Fakt 3: Die Beziehung zwischen Owen Grady (Chris Pratt) und einem Rudel weiblicher Raptoren ist ein zentraler Aspekt des Films. Die Tiere werden durch Klickertraining (im Notfall googeln) dazu ausgebildet, seinen Anweisungen zu folgen. Das klappt so-lala. Diese Methode funktioniert sogar bei Löwen und vielen anderen Raubtieren. Dass sich Grady selbst als das Alphatier bezeichnet, ist allein seine Aussage und heißt noch lange nicht, dass die Raptoren das ebenso sehen. Die Beziehung ist eher wackelig. Dazu bitte auch bedenken, dass alle heutigen Vögel lebende Dinosaurier sind und sich ihr Verhalten auch in einigen Punkten ähnelt -- zumal sind Raptoren in allen JP Filmen als intelligent etabliert. Intelligente Raubvögel lassen sich problemlos trainieren. Unrealistisch und klischeehaft wäre das nur, wenn Grady auf ihnen reiten würde -- hoch zu Rossosaurus.

Fakt 4: Der Streichelzoo in Jurassic World zeigt junge Dinosaurier, die anders aussehen als die erwachsenen Tiere.
Perfekt! Auffallend ist vor allem der junge Triceratops, dessen Hörner nach oben statt nach vorne gebogen sind (nebst vieler anderer Details). Diese Details sind alle völlig korrekt und gehören zu den neueren Erkenntnissen der Paläontologie. Dinosaurier wuchsen wie Vögel: die Jungtiere sahen anders aus als die erwachsenen Tiere. Dadurch finden sich in der Paläontologie mehr Dinosaurier als es wirklich gab. So ist etwa Nanotyrannus bloß ein junger Tyrannosaurier, Dracorex und Stygimoloch sind beide junge Pachycephalosaurier, und Torosaurus ein ausgewachsener Triceratops. Sie werden teils immer noch als eigene Arten wahrgenommen, weil sie anders aussehen. Dies ist im Streichelzoo wunderbar repräsentiert und etwas, das dem gemeinen Kinosaurus gewiss nicht auffällt. Die Existenz solch feiner Details zeigt aber, was in diesem Film steckt.

Fakt 5: Tiere sind halt keine Monster
Meckersaurier wüten vor allem bei eine Szene gegen Ende des Films, wo ein Raptor von einem T-Rex nicht angegriffen wird. Sie schauen einander nur an und der T-Rex geht weg. Nun frage ich Sie: haben Sie schon mal ein Tier erlebt (abgesehen von uns Affen), das ein anderes Tier einfach so angreift?
Der australische Kasuar ist effektiv ein moderner Velociraptor (und mit diesen verwandt!): er hat eine rasiermesserscharfe Kralle an einer Zehe, springt Sie an und schlitzt Sie komplett auf, bevor Sie es merken -- aber nur um sich selbst, sein Nest oder sein Gebiet zu verteidigen. Raubtiere greifen nicht wahllos alles an. Sie wollen entweder fressen oder sich schützen. Auch ein T-Rex verschwendet keine wertvolle Energie, um sinnlos Raptoren zu jagen, und das ist eben realistisch. In früheren Filmen hatten die Tiere schlicht ein zu flaches Verhalten (FRESSEN!), und nun ist es komplexer. Das sind die meisten Kinosaurier wohl nicht gewöhnt.

Bewertung der Animationen: Das CGI ist ausgezeichnet!
Mit dieser Aussage stelle ich mich gegen einen Großteil des Internets, wo überall behauptet wird, Jurassic Park hätte viel realistische Saurier, während Jurassic World furchtbar aussehe. Dies wird stets darauf zurückgeführt, dass im Original fast nur Roboter verwendet wurden und CGI sehr sparsam vorkommt, während in Jurassic World fast alles CGI ist. Diese Erklärung ist aber falsch. Die Wirklichkeit sieht so aus:
► Jurassic Park stammt aus der Ära der VHS Kassetten. Wer den Film im Kino sah, hat ihn daraufhin also auf VHS gesehen und wird sich hauptsächlich daran erinnern. VHS aber hat eine lächerlich geringe Auflösung im Vergleich zum heutigen Full HD (oder sogar 4k). Wenn man die Auflösung ( = Bildschärfe) derart vergrößert, muss CGI absolut perfekt sein, damit man es für real hält: das geht auch heute noch nicht. Zum Vergleich: Dragonheart kam ein paar Jahre nach JP in die Kinos und zeigte den ersten glaubwürdigen Drachen in einem Film. Als ich ihn aber vor ein paar Jahren in HD sah, musste ich feststellen, dass der Drache plötzlich fast so billig aussah wie das CGI in 90er Jahre Fernsehserien. Der Übergang von VHS zu HD reduziert das Kino CGI der 90er also fast zu Fernseh CGI. Jurassic Park hat den Übergang auf die BluRay nur wegen der vielen Roboter überstanden.
► Die Saurier im Original sind gar nicht so realistisch, denn verglichen mit heutigem CGI bewegen sie sich kaum. In der berühmten Szene, wo die Raptoren in die Küche einbrechen, sieht man einen Filmfehler: ein Mitglied der Filmcrew drückt dem Raptor hinter der Tür oben auf den Schwanz, damit sich seine vordere Hälfte etwas weiter aufrichtet. Man musste bei den Robotern also recht viel nachhelfen. Wenn kein CGI verwendet wird, sieht man jedes Mal wie statisch und künstlich die Tiere aussehen; man sieht, dass es Roboter sind.
In Jurassic World dagegen sind die Tiere lebendig: da bewegt sich jeder Muskel in den Beinen, die Schnauze verformt sich glaubwürdig, der Schwanz bewegt sich, das ganze Geschöpf ist in Bewegung. Die Raptoren sprinten geschmeidig und mit einer Eleganz, die mit Robotern und altem CGI unmöglich ist. Hier sieht man, wie sich die Beine und Füße bei jedem Schritt durch das Gewicht verformen, und wie sich das Gewebe mit jeder Bewegung zerrt. Bei den Robotern im Original ist das Gewebe statisch und die Haut sieht ein bisschen aus wie Plastik: das mochte ich schon mit 12 Jahren nicht. In Jurassic World hat die Haut dagegen eine einwandfreie Textur.
Ich nehme an, die meisten Leute schauen nur auf das Aussehen an sich, nicht auf die Bewegungen der Tiere, die heute auf einem ganz anderen Niveau sind.

Anmerkung zum Bösewicht: Der dämliche Kerl ist realistisch.
Hierüber regen sich zu viele Kritikosaurier auf: Der Halunke des Films will die Raptoren für das Militär haben und auf dem Schlachtfeld einsetzen. Ja, das klingt bescheuert, aber überlegen Sie mal, wie Leute beim US-Militär denken. Lassen Sie mich kurz von Major-General Stubblebine erzählen. Dieser Herr dachte sich eines Tages in den achtziger Jahren Folgendes: "Mein Körper besteht aus Atomen, aber Atome bestehen fast nur aus leerem Raum. Das Gleiche gilt für die Wand! Alles, was ich tun muss, ist die Räume zu überlappen!" Ja, dieser Herr versuchte also tatsächlich in seinem Büro durch die Wand zu gehen und rannte dagegen. Er hatte keinen Zweifel, dass diese Fähigkeit einst zum Arsenal des Militärs gehören wird.
So ticken diese Leute zum Teil wirklich! Das US Militär hat ausgebildete Delfine zur Spionage und um Wasserminen zu finden. Exotische Tiere zu verwenden und exotische Technologien zu erforschen, gehört bei denen zur Tagesordnung. Einige dieser Leute denken eben anders als Sie und ich. Der Bösewicht im Film mag ja klischeehaft erscheinen (und ist es auch) aber abwegig ist das gar nicht. Er ist verblendet, größenwahnsinnig und wird von den Tieren natürlich eines Besseren belehrt. Die grüne Botschaft dahinter und zudem mal die Raptoren richtig zu mögen, ist mir persönlich auch ganz recht :)

Fazit: Mir persönlich hat der Film einen Raptorenfuß über den Deckel gehauen, denn meine Erwartungen waren gering, doch plötzlich mochte ich den Film an vielen Stellen noch lieber als das Original. Ich hoffe, die bereits geplante Fortsetzung wird wirklich umgesetzt!

► Die Animationen und Bewegungen der Tiere sind ausgezeichnet. Insbesondere das 3D ist bei einem Film wie diesem eine Bereicherung!
► Die beiden Jungs haben eine realistische Großer-Kleiner-Bruder-Beziehung. Viele Kinosaurier regen sich darüber auf, dass es ein bisschen Familiendrama um die Kinder und ihre Eltern gibt, aber das ist nur ein schriftstellerisches Werkzeug, um den Zusammenhalt der Brüder zu demonstrieren. Es geht nie um das Drama.
► Owen Grady hat genau die richtige Balance aus Held und Denker. Er hat viel von Ian Malcolm in sich und ist der einzige, der die Tiere im Park als fühlende Wesen wahrnimmt und auch als solche behandelt, während alle anderen nur von "Produkten" sprechen.
► Gradys weiblicher Sidekick ist der vielleicht dreidimensionalste Charakter des Films, da sie sich im Laufe der Ereignisse verändert und über sich hinaus wächst. Zudem hat sie eine Menge Humor mit dabei -- schon alleine aufgrund der Situationskomik, mit Stöckelschuhen durch den Dschungel zu rennen.
► Das Raptorenrudel ist interessant und liebenswert. Von denen und ihrer Beziehung zu Grady hätte ich gerne viel mehr gesehen, aber ach, das ginge wohl nur in Buchform.
► Der Humor funktioniert tadellos bei Menschen mit Humor :)

Alles in Allem ist dies eine gelungene Fortsetzung, die den Jurassic Park stilvoll in eine moderne Fassade kleidet und doch nostalgisch machtvoll an mehr als einer Stelle an das Original erinnert.
Kommentar Kommentare (72) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 7, 2016 2:33 AM CET


Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat
Die Schöpfungslüge: Warum Darwin recht hat
von Richard Dawkins
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ausgezeichnetes Werk, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer die Vorgänge der Natur versteht, der badet förmlich darin und sieht weitaus mehr als andere Leute. Etwas nur anzuschauen und etwas zu sehen sind zwei sehr verschiedene Dinge. Man kann Kunst anschauen, aber es ist etwas ganz anderes, Kunst zu sehen. Dafür benötigt ist Verständnis, Wissen darum, wie ein Gemälde gemalt ist, warum der Künstler dieses und jenes getan hat, um im Betrachter einen bestimmten Effekt zu erzeugen.

Mit der Natur verhält es sich ebenso. Wer Gesteinskunde versteht, der sieht nicht mehr Felsen oder Steine, sondern er ist sich sofort der Geschichte seiner Umgebung bewusst. Wer Vogelstimmen zu erkennen weiß, der hört nicht nur schönen Gesang, sondern er weiß, was sich alles in seiner Umgebung tummelt und hört jeden Frühling, wenn die Schwalben wieder da sind. Wer Wolken versteht, der sieht nicht nur watteartigen Cirrus an einem sonnigen Tag, sondern er weiß, in 2 Tagen wird es höchst wahrscheinlich regnen, da diese Wolken wie Bugwellen sind, die vor Gewitterwolken hergeschoben werden.

Wer aber nichts von alledem versteht, der muss die Vorgänge der Welt hinnehmen wie sie sind. Wir Menschen haben es jedoch in uns, Zusammenhänge erkennen zu wollen. Wenn wir keine haben, dann denken wir uns eben schnell welche aus. Ohne die Naturwissenschaft bleibt nur magisches Denken, eine beschnittene, verzerrte Version der Welt, die mit ihr und ihrer erstaunlichen Schönheit nichts gemein hat.

Richard Dawkins erklärt in diesem Buch einen besonderen Aspekt der Natur: Die Herkunft und intime Verbindung allen Lebens auf der Erde. Ich las dieses Buch ursprünglich im Englischen, wo es treffend "Die Größte Show auf der Erde" heißt. Der Deutsche Titel ist zwar reißerisch, aber nur Marketing, an dem man sich nicht stören muss.

Wie die Gesteine, die Vögel und das Wetter ist ein Verständnis der Evolution etwas, das es den Menschen erlaubt, die Welt erstmals zu sehen, anstatt sie nur anzuschauen. Wir sehen, dass die Dinosaurier nie ausgestorben sind, sondern zu Vögeln wurden und wir lediglich die Körper ihrer Vorfahren in der Erde finden. Wir sehen, dass es keinen ersten Löwen gab, keinen ersten Baum und keinen ersten Menschenaffen, sondern dass jede Generation ein wenig anders ist, sich in kleinen Schritten wandelt und nun mal jede überleben, die am besten zu überleben imstande sind. Wir sehen, dass alle Lebewesen auf eine Hierarchie fallen, einen Abstammungsbaum, dem wir alle angehören. Die Verwandtschaft allen Lebens verbindet uns mit dem Rest der Natur, von der sich die meisten Leute abgeschottet sehen: Es bringt unser Ego auf eine gesunde Ebene zurück.

Wir nutzen die Evolution schon seit tausenden von Jahren, denn alle Hunderassen, die wir heute haben, existierten in der Natur nicht. Unsere Vorfahren begannen mit einem wolfsähnlichen Tier und haben durch Auslese einen Terrier, einen Retiever, einen Labrador daraus gemacht. Die Selektion wurde nicht vom Überlebenskampf in der Natur bestimmt, sondern von Züchtern, die Tiere mit den gewünschten Eigenschaften dazu auswählten, Nachkommen zu haben. Wir haben Vögel, Nutzpflanzen, Nutztiere, und vieles mehr aus anderen Spezies nach unseren Bedürfnissen gewandelt. Nicht mal das gewöhnliche Rind gab es je in seiner heutigen Form: wir haben es aus dem Auerochsen gezüchtet, die im 17. Jahrhundert ausgestorben sind.

Tatsächlich ist die Evolution kein biologischer Begriff, sondern ein mathematischer Algorithmus, der automatisch Dinge optimiert. Wir verwenden ihn heute um mathematische Probleme zu lösen und sogar um Technologien herzustellen, die besser sind, als sich sie jeder Ingenieur ausdenken könnte. Wir stellen heute Autos und Flugzeuge her, deren Oberflächenelemente am Computer durch simulierte Evolution so entwickelt wurden, dass sie den Wind derart an sich vorbei lenken, um möglichst leise zu sein. Wir wissen, dass es funktioniert - und wir wissen auch, dass genau dieser Algorithmus auf Lebewesen zutrifft.

Dieses Buch ist eine ausgezeichnete Einführung in die Evolutionsbiologie, sehr verständlich geschrieben und mit vielen fantastischen Beispielen und Erklärungen.
Alle Negativbewertungen dieses Buches sind wertlos: sie stammen von religiösen Menschen, denen die Evolution zuwider ist und eine Agenda gegen Bücher wie dieses haben.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 23, 2014 8:56 PM MEST


Klassische Mechanik: Mit 103 Beispielen und 167 Aufgaben mit Lösungen: Mit 103 Beispielen Und 167 Aufgaben Mit Losungen 7., Erweiterte Und Verbesserte Auflage
Klassische Mechanik: Mit 103 Beispielen und 167 Aufgaben mit Lösungen: Mit 103 Beispielen Und 167 Aufgaben Mit Losungen 7., Erweiterte Und Verbesserte Auflage
von Friedhelm Kuypers
  Taschenbuch

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut aber steil, 14. April 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorsicht:

An sich ist den anderen Rezesionen nur noch hinzuzufügen, dass der Kuypers schnell raketenartig durch die Wolken geht. Da nach den ersten 40 Seiten bereits der Lagrangeformalismus abgehandelt wird, der gewöhnlich erst im zweiten Semester drankommt, ist es im ersten Semester kaum zu gebrauchen. Überhaupt ist das Buch zum Lernen relativ ungeeignet und sollte eher als gutes Nachschlagewerk für später dienen. Bücher wie der Greiner 1+2 sind für's Lernen besser geeignet.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2011 3:48 PM CET


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