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Beiträge von Holger Winkler
Top-Rezensenten Rang: 6.381.107
Hilfreiche Bewertungen: 188

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Rezensionen verfasst von
Holger Winkler
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Caterpillar CHASM, Herren Sneakers, Blau (MENS BLUE MIRAGE), 43 EU (9 Herren UK)
Caterpillar CHASM, Herren Sneakers, Blau (MENS BLUE MIRAGE), 43 EU (9 Herren UK)
Preis: EUR 42,24

5.0 von 5 Sternen Design und Verarbeitung gut, 8. Juli 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Caterpillar CHASM Herren Sneakers (Schuhe)
Die Dämpfung der Sohle ist angenehm weich wie bei Turnschuhen, daher gutes Laufgefühl. Es drückt nichts und passt wie erwartet. Kaufe gerne Cat-Schuhe.


1964 - das Jahr, mit dem »68« begann (Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen)
1964 - das Jahr, mit dem »68« begann (Studien des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Geschichte politischer und gesellschaftlicher Kontroversen)
von Robert Lorenz
  Broschiert
Preis: EUR 29,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sogar mit aktuellem Bezug, da Cassius Clay 1964 seinen ersten Weltmeistertitel errang., 6. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fundiert geschrieben und thematisch vielfältig. Es hilft das Jahr 1964 richtig einzuordnen. Durch den zufälligen Tod von Cassius Clay alias Muhammad Ali hat das Buch jetzt auch eine gewisse Brisanz.


Die große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer
Die große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer
von Akif Pirinçci
  Broschiert

15 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hysterie, 3. April 2016
Dieses Buch ist ein weiterer Beweis dafür, dass gewisse Kreise zur Hysterie neigen, wenn gewisse Gewohnheiten in Frage gestellt werden. Sicherlich kann man über gewisse Auswüchse, wie z.B. die Auswirkungen einer geschlechtergerechten Sprache diskutieren. Für mich ist sie auch überflüssig und schadet eher der sprachlichen Poesie, als das sie irgendetwas positives bewirkt.

Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die Angst vor einem angeblichen Verlust der Geschlechtsidentität. Ich bin der Überzeugung, dass die Geschlechter generell zu ernst genommen werden. Dies lässt sich sehr schön biologisch und anatomisch bestätigen. Hintergrund dieser Angst dürfte bestimmt in der irrigen Annahme liegen, dass es zwei reine Geschlechter gibt und dass der sich entwickelnde Fötus neutral ist und sich dann später entweder weiblich oder männlich ausprägt. Dies stimmt aber nicht. Es gibt nur ein reines Geschlecht, was man an den Chromosomen erkennen kann: Frauen haben zwei X-Chromosomen und sind damit rein weiblich, Männer haben ein X-Chromosom und ein Y-Chromosom und sind zwar männlich aber nicht rein männlich. Dies lässt sich einerseits in der embyonalen Entwicklung, als auch an der Anatomie erkennen. Jeder Fötus bildet sich erst weiblich aus, weil das weibliche das Grundgeschlecht ist. Hier findet sich auch der Grund für die anatomische Besonderheit der männlichen Brustwarzen. Eine weitere anatomische Besonderheit sind die Verwachsungsnarben an der Unterseite von Penis und Skrotum. Diese kommen dadurch zustande, weil wie gesagt, sich der Fötus erst weiblich ausbildet und damit die Schamlippen erzeugt und diese erst danach zu Penis und Skrotum zusammen wachsen müssen. Dadurch wird klar, dass jeder Mann einen körperlichen Prozess der Geschlechtsumwandlung durchmacht. Von der Frau zum Mann. Deshalb kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass jeder Mann im Prinzip ein Transgender ist, also jemand der sein Geschlecht gewandelt hat.

Diese biologischen Tatsachen sollte schon dazu führen, den Stellenwert eines Geschlechts nicht unnötig in den Vordergrund zu rücken. Auch die darauf aufbauenden gesellschaftlichen Konventionen wirken mitunter lächerlich. Bestes Bespiel für mich sind die 'Bekleidungsvorschriften'. So war es z.B. 1970 noch verboten, dass Frauen in Hosen den Bundestag betreten durften. Hieran erkennt man wie lächerlich das ganze mit etwas Abstand wirkt, zu mal Angela Merkel dann heute einen anderen Kleidungsstiel bräuchte, wenn sich daran nicht geändert hätte. Und ist deswegen die Geschlechtsidentität verloren gegangen? Wie man sieht eben nicht. Also alles nur Hysterie, mit der sich einerseits Geld verdienen und andererseits politisches Kapital herausschlagen lässt.

Heute werden noch Personen wie Conchita Wurst angefeindet, wenn sie Kleider anziehen. Es wird wohl die Zeit kommen, da es niemanden mehr interessiert. Und auch da wird man erkennen, dass keinem etwas wegenommen wurde. Auch nicht seine Geschlechtsidentität.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2016 12:12 PM MEST


Homosexualität gibt es nicht: Abschied von einem leeren Versprechen (Edition Sonderwege bei Manuscriptum)
Homosexualität gibt es nicht: Abschied von einem leeren Versprechen (Edition Sonderwege bei Manuscriptum)
von Andreas Lombard
  Taschenbuch
Preis: EUR 22,80

6 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unlogisch, unwissenschaftlich und erbärmlich, 30. März 2016
Aus diesem Buch schreit das Nichtwissen geradezu heraus. Herr Lombard kann z.B. nicht zwischen Wort und Bedeutung unterscheiden, ansonsten würde er sich nicht zu dem Satz hinreißen lassen, Homosexualität gibt es nicht, weil der Begriff erst 1868 erschaffen wurde. Ein Analogon dafür wäre die Behauptung Atome gibt es nicht, weil der Begriff erst vor ca. 2500 Jahren von den Griechen erfunden wurde. Auch Bakterien und Viren sollte es danach nicht geben. An Hand dieser Beispiele wird jedem ersichtlich wie unsinnig seine Behauptung ist.

Wenn seine Schlussfolgerung gewesen wäre, Liebe ist Liebe, egal wer wen liebt und dieser Begriff nur eine Kategorie, eine Schublade ist, die der Diskriminierung, der Verfolgung und dem Holocaust dient wäre ich auf seiner Seite.

Auch der Hinweis auf die biologische Bedeutung der Sexualität zeugt von Nichtwissen. Die Natur ist geprägt von der Wieder- und Mehrfachverwendung, allein schon unter dem Kosten-Nutzen-Aspekt. So ist z.B. ein Penis sowohl zum Urinieren als auch für eine sexuelle Betätigung vorgesehen. Die weiblichen Kloakentieren haben dagegen nur ein Loch für Urin, Kode und Geschlechtsorgan. Auch hieran erkennt man, dass die menschengemachte Reduzierung auf einen einzigen vermeintlichen Zweck nicht viel mit der Absicht der Natur gemein haben muss.

In der Biologie bedarf es zu dem keiner Zweigeschlechtlichkeit für die Fortpflanzung, da sie hohe Kosten verursacht und unrentabel ist. So gibt es auch heute noch eingeschlechtliche Tiere wie einige Schnecken usw. Trotzdem gibt es ein Grundgeschlecht, nämlich das Weibliche. Das männliche Geschlecht ist erst im nach hinein auf Grund eines starken von Parasiten und Krankheitserregern erzeugten evolutionären Drucks entwickelt worden. Denn nur unter diesem Aspekt liefert die zweigeschlechtliche Fortpflanzung einen Vorteil. Der Mann (X-Chromosom und Y-Chromosom) ist somit kein reines Geschlecht wie die Frau (2 X-Chromosomen). Dies lässt sich bei der Entwicklung des Fötus in den ersten Wochen gut beobachten. Das Grundgeschlecht ist das weibliche, welches mit Brustwarzen und Schamlippen heranwächst. Ab einem gewissen Punkt findet erst die Transformation zum Mann statt. Die Brustwarzen bleiben erhalten und die Schamlippen wachsen zusammen und bilden Penis und Skrotum. Insofern ist jeder Mann ein Transgender, weil er im Mutterleib einen Prozess von der Frau zum Mann durchgemacht hat.

Die Themen Genetik, Soziobiologie und Evolutionsbiologie spare ich mir hier. Dies würde den Rahmen sprechen aber zum gleichen Ergebnis kommen.

Ein weiterer schlecht recherchierter Punkt ist die angebliche Entkopplung von der Fertilität. Diese Kopplung existiert nur in der Gedankenwelt einiger Menschen. Denn selbst in einer heterosexuellen Beziehung findet ein Geschlechtsakt mehr als ein oder zweimal in deren Leben statt. Mehr wäre für die Fortpflanzung kaum vonnöten. Die Praxis sieht, wie fast jeder bezeugen kann, anders aus. Selbst bei höher entwickelten Tieren findet Sex auch unter nicht reproduktiven Gesichtspunkten statt. Da erhebt sich natürlich die Frage, welchen Sinn dann Sex (neben der Fortpflanzung) hat. Dies ist die soziale Komponente. Höhere Lebewesen sind in der Regel soziale Tiere und leben in Gesellschaften. Sex ist für den Zusammenhalt sehr wichtig, sowohl bei einer Zweierbeziehung als auch in einer Gruppe.

Interessant finde ich den Hinweis auf die sogenannte Reproduktionsindustrie. Hier wird auch wieder Ursache und Wirkung vertauscht. Kann eine milliardenschwere Industrie sich entwickeln und bestehen, nur weil ein paar homosexuelle Paare sich ein Kind wünschen? Dies ist lächerlicher Unfug. Diese Industrie wurde geschaffen, um die Kinderwünsche und Träume von vielen heterosexuellen Paaren zu erfüllen. Diese Industrie ist ein Massengeschäft, ansonsten wäre sie nicht milliardenschwer. Und wie wurden Homosexuelle kurz vorher tituliert: narzisstisch und beziehungsunfähig. Da dürfte es doch wohl kaum zu einen Kinderwunsch kommen. Diesen Widerspruch wird jeder denkende Leser sofort erkennen. Der tiefere Grund für diesen Unfug dürfte in der Angst liegen, dass in heutigen demokratischen Gesellschaften oftmals nur noch die Existenz von Kindern das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen heterosexuellen und homosexuellen Paaren ist und man diesen Hebel benutzt, um eine Minderheit weiter zu diskriminieren und ihnen höhere Rentenbeiträge abziehen zu können.

Erbärmlich und abscheulich finde ich die Verdrehung der Tatsachen bezüglich Suizid. Auch wenn in demokratischen Gesellschaften inzwischen ein gesetzlich garantierter Raum für Homosexuelle existiert, bedeutet dies nicht, dass alle Menschen dieser Länder Beifall klatschen. Bestes Beispiel ist eben Herr Lombard mit seinen Pamphlet 'Homosexualität gibt es nicht'. Die Grundstimmung in einer Gesellschaft wird gerade von diesen homophoben Mitbürgern bestimmt, die es auch immer wieder schaffen andere anzustecken. Welches homosexuelle Kind musste in seiner Kindheit nicht irgendwelche Schikanen über sich ergehen lassen, egal ob von Mitschülern, Lehrer, Arbeitgebern oder sogar Eltern oder einem Herrn Lombard. Nicht jeder Mensch hat ein dickes Fell und Kinder und Jugendliche sind sehr feinfühlig gerade im Bezug auf ihre Anerkennung in der Gesellschaft. Und so werden leider die Schwächsten der Schwachen von solchen Leuten in den Tod getrieben und diese instrumentalisieren diese Suizide auch noch für ihre Agitation gegen Homosexuelle. Einfach nur widerlich.

Und natürlich wurden Forschungsergebnisse und Genetik ausgespart, damit auch ja nicht der Verdacht aufkommen kann, Homosexualität sei etwas natürliches und eben keine Entscheidung.

Homophobie existiert quasi in zwei Geschmacksrichtungen. Die eine ist die offene und direkte. Die andere kommt im Kleid eines ach so verständnisvollen und angeblich mitfühlenden Buches daher und verdreht die Tatsachen das einem schlecht wird.

Von dem Buch hätte ich mir die Beantwortung der folgenden Fragen gewünscht: Wo liegt die Verantwortung einer Gesellschaft und ihrer Bürger, die erst vor wenigen Jahrzehnten über 100.000 Homosexuelle in ihren Konzentrationslagern ermordet hat? Wie kann man verhindern, dass jedes Jahr Hunderte von Kindern und Jugendlichen Suizid begehen, weil Teile der Gesellschaft immer noch glauben hier Menschen zweiter Klasse vor sich zu haben. Wie können die Kirchen ihre Schuld nach der Ermordung von Rothaarigen, Linkshändern und Homosexuellen im Mittelalter sühnen, wo sie doch selbst heute noch Keile in die Gesellschaft und selbst in die Familien treiben und mitverantwortlich für den Suizid von Kindern und Jugendlichen sind? Was ist das für eine Gesellschaft die ihre eigenen Kinder nicht liebt und sie lieber dem Hass zum Fraß vorwirft?

Diese viel wichtigeren Fragen werden natürlich nicht beantwortet, was nur allzu klar ist, wenn man sich anschaut, welche Richtung Herr Lombard vertritt. So hat er 2004 die Zeitung 'Junge Freiheit' ins Leben gerufen. Politikwissenschaftler ordnen sie einem Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu und bezeichnen sie als Sprachrohr der Neuen Rechten. Noch Fragen?


Love+War
Love+War
Preis: EUR 12,99

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Mogelpackung (wie viele andere auch), 30. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Love+War (Audio CD)
Wer glaubt, er findet auf dem Album ein weiteres Lied wie das ausgekoppelte 'Walk' hat sich getäuscht. Die Single zu kaufen reicht völlig aus. Bei der Stimme hätte ich mehr erwartet.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 23, 2015 4:08 AM CET


Evolution rückwärts: Auf den Spuren des Dinosauriers im Huhn
Evolution rückwärts: Auf den Spuren des Dinosauriers im Huhn
von John R. Horner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssiges Buch, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Titel des Buches macht neugierig, gerade deswegen habe ich mir das Buch gekauft.

Leider ein Fehlgriff. Die erste Hälfte des Buches handelt fast ausschließlich von der amerikanischen Geschichte. Man erfährt solche Dinge wie, dass die ersten Indianer gar keine Pferde hatten, sondern dass die Europäer sie mitbrachten.
Auch die zweite Buchhälfte ist belanglos. Eine seichte Plauderei ohne fachlich in die Tiefe zu gehen.

Wer also etwas darüber erfahren möchte, was der Buchtitel andeutet, sollte sich ein anderes Buch kaufen. Hier wurde ein Buch geschrieben, nur um ein Buch zu schreiben und nicht um den Leser mit Informationen zu versorgen. Schade.


Prosperos Bücher
Prosperos Bücher
DVD ~ Kenneth Cranham
Wird angeboten von RAPIDisc
Preis: EUR 14,89

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Shakespeare-Verfilmungen überhaupt, 24. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prosperos Bücher (DVD)
Endlich auf DVD verfügbar!
Sehr gute, wenn auch etwas eigenwillige Interpretation, die die künstlerische Sprache und Intention Shakespeares sehr gekonnt umsetzt.


Hirntod: Zur Kulturgeschichte der Todesfeststellung
Hirntod: Zur Kulturgeschichte der Todesfeststellung
von Thomas Schlich
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,00

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Dreh- und Angelpunkt dieses Buches ist der Begriff 'kulturbedingt'. Damit steht und fällt dieses Buch.

Trotz der Fokussierung auf diesen Begriff wird er weder erschöpfend definiert (was für die Analytik des Buches unabdingbar wäre), noch findet eine Bewertung der für die Kulturbedingtheit maßgebenden Bevölkerungsgruppen statt, noch wird die Frage nach der Vollständigkeit der Gruppen gestellt.

Bei diesen Bevölkerungsgruppen werden beispielsweise Mediziner, Religionswissenschaftler oder Ethiker genannt. Um nur ein paar zu nennen. Warum werden 99 % der Menschen ausgeklammert. Tragen sie nicht auch zur Bildung der Kultur bei? Darauf gibt das Buch keine Antwort. Genausowenig wird dargestellt, warum z.B. Ansichten von berufsreligiösen Menschen (ich lehne den Begriff der Religionswissenschaftler ab, da er ein Oxymoron ist) in die Kulturbedingtheit einfließen. Die Ansichten von Herrn Mustermann wie 'Du' und 'Ich' jedoch nicht.

Generell ergibt sich für mich der Eindruck, dass in dem Buch mangelhaftes Fachwissen gepaart mit an zur Demagogie grenzende Engstirnigkeit benutzt wird, um den Leser zu verwirren, anstatt ihn aufzuklären.

Der Satz 'In der griechischen und römischen Antike wurden Tod und Todesfeststellung nicht zum Aufgabenbereich der Medizin gezählt' ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Scheinbar haben die Autoren überhaupt keine Ahnung was der Aufgabenbereich der Medizin war und ist. Die Medizin ist eine Dienstleistung an den Menschen um ihn zu heilen bzw. sein Leben zu erhalten. Die Möglichkeiten der Medizin in der Antike jemanden zu heilen geschweige denn sein Leben zu erhalten gingen gegen Null. Wenn ein Mediziner also sowieso keine Möglichkeiten hat den Tod seines Patienten hinaus zu zögern, warum sollte er bei der Todesfeststellung involviert werden? Da gibt es keine Berührungspunkte!

Wie heute viele wissen hat die moderne Medizin dem gegenüber die Möglichkeit das Leben von Patienten in gewissen Grenzen zu erhalten, z.B. mit einem Defibrilator und/oder der Intensivmedizin. Das heisst aber auch, die Dienstleistung des Mediziners hat sich ausgeweitet und kann bis zu dem Zeitpunkt in Anspruch genommen werden, wo es ihm möglich erscheint den Menschen zu retten. Daraus ergibt sich auch die Pflicht des Mediziners zu sagen, bis hierhin kann ich ihm helfen, ab da aber nicht mehr. Wenn diese Grenze überschritten ist geht der Körper des Patienten (höchstwahrscheinlich) den Weg alles Irdischen.

Diese Aussage eines Mediziners ist aber eine Aussage eines Menschen und damit bleibt auch immer ein Restrisiko bezüglich der Richtigkeit der Aussage. Selbst wenn mehrere Menschen für diese Aussage bemüht werden. Dieses Restrisiko ist und bleibt das Problem in dieser Thematik. Denn im Endeffekt muss jeder Mensch für sich entscheiden wie er mit dieser Unsicherheit an seinem vermeintlichen Lebensende umgeht. Da hilft auch kein historisches und kulturbedingtes Theoretisieren über den Todeszeitpunkt.

Nebenbei bemerkt: mich stört auch der immer wieder genannte Zusammenhang von Hirntod und Tranplantation. Ist den Autoren nicht bekannt, dass in den meisten westlichen Ländern schon der Herztod für die Organentnahme ausreicht? Deswegen geht das Buch oft am Thema vorbei.

Auf Grund dieser gravierenden logischen Mängel halte ich das Buch für nicht sehr geeignet das Problem letztendlich zu lösen.
Der einzig logische Schritt für mich ist der, die Grenzziehung zwischen Leben und Tod nicht vorrangig als 'kulturbedingt' anzusehen, sondern als individualbedingt. Diese individuelle Grenzziehung muss jeder mit sich selbst ausmachen. Dabei ist Zwang und Bevormundung kontraproduktiv, neutrale und vielfältige Informationen aber produktiv.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 1, 2013 2:09 PM CET


Das Tier in Dir: Eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen - von der Entstehung des Lebens bis zur Gegenwart
Das Tier in Dir: Eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen - von der Entstehung des Lebens bis zur Gegenwart
von Axel Wagner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, mit einigen Schwächen, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist interessant zu lesen.
Was mir nicht so gefällt ist der mangelnde Umfang (etliches wurde weggelassen), die fehlende Tiefe (teilweise sehr oberflächlich) und an einigen Stellen die falsche Wortwahl wie z.B. die Arterhaltung. Der Autor eines Evolutionsbiologiebuches im Jahr 2013 sollte doch auch mitbekommen haben, dass es keine Arterhaltung gibt. Dies widerspräche auch der Theorie der Evolution.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 25, 2014 3:03 PM MEST


Mord und Perversion: Verschwiegenes aus der heilen Welt der Demokraten
Mord und Perversion: Verschwiegenes aus der heilen Welt der Demokraten
von Wolfgang Hackert
  Gebundene Ausgabe

5 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur Müll, 29. April 2013
Was will man von einem Autor halten, der mit Bücher wie "Bombenlügen - Richtigstellung zum Terrorangriff auf Dresden" ein Prozess wegen Volksverhetzung am Hals hat.
Selber Schuld wer solche Schundromane für bare Münze nimmt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2014 11:10 PM MEST


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