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Rezensionen verfasst von
hubibe "hubibe" (Gütersloh)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Under Cover
Under Cover
Preis: EUR 6,99

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer Top Qualität vom Madman, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Under Cover (Audio CD)
Nach der auch in diesem Monat erschienen neuen Deep Purple kommt vom Madman höchstpersönlich auch noch ein Hardrock-Knaller erster Güte - super!
Auf dieser CD huldigt Ozzy seinen Helden - spielt also nur Coverversionen. Die sind aber alle so arrangiert, produziert und durch Ozzys unnachamliches Organ veredelt, dass man fast meinen könnte, hier dreht sich Ozzys neuer Solo-Output im CD Player.
1. "Rocky Mountain Way": es geht wie gewohnt schwerfällig zu, mit brettharter (und sauguter) Gitarre von Jerry Cantrell, ehemals Alice in Chains. Insbesondere das Slide Solo ist erste Sahne. Ozzy nölt nasal wie immer und ich drehe meine Anlage erstmal so richtig auf. Genauso muß sich harte Rockmusik anhören.
2. "In my life": die erste von 2 Lennon Coverversionen. Dass einer der größten Ozzy Einflüsse die Beatles sind, überrascht ja überhaupt nicht - man höre sich nur Ozzys Balladen an. Toller Song, durch Ozzy noch toller!
3. "Mississippi Queen": und nochmal Southern getränkter bluesiger Hardrock. Eigentlich komisch, dass Zakk Wylde auf dieser CD nicht Gitarre spielt. Liegt doch gar nicht so weit von dessen Pride & GLory Kram entfernt. Whatever - Jerry Cantrell macht seine Sache sehr gut. Und Mountain Klampfer Leslie West liefert ein super Solo.
4. "Go now": Mal wieder ne Ballade. Macht aber nix. Auch ein toller Song im üblichen Ozzy Gewand.
5. "Woman": Hmmmm - nochmal ne Ballade. Macht aber immer noch nix! Ozzy singt ein Liebeslied und wie immer trifft er mit seiner Stimme voll ins Schwarze. Obwohl bereits die dritte Ballade finde ich es genial. Und sonst kann man mich mit dem ruhigen Zeug eher jagen...
6. "21st century schizoid man": Yeeeees. Das volle Brett. Der Madman singt von schizoiden Männern und macht alle HM Fans sehr sehr glücklich damit. Wieder eher schleppend - könnte auch locker von "Ozzmosis" sein. Super!!!
7. "All the young dudes": klasse Version des Mott the Hoople Klassikers (und um Längen besser als die Version von Sharon Osbourne - Intimfeind Bruce Dickinson - obwohl, nix gegen Air Raid Siren ;-)
8. "For what it's worth": Ozzy rockt sich genüßlich durch diesen Song, der vom Zusammenspiel zwischen akustischer und elektrischer Gitarre lebt. Auch hier höre ich eine gewisse Nähe zu Zakk Wylde, Pride & Glory und Black Label Society raus - aber das hatten wir ja schon...
9. "Good times": naja, das hätte nicht unbedingt sein müssen. Schön melodisch, aber vielleicht doch ein bisschen zu poppig, oder? - KÖnnte auf jeden Fall ein Hit werden. Für mich aber kein Höhepunkt...
10. "Sunshine of your love": Geniale Version des Cream Klassikers. Passt wie die Faust aufs Auge. Hämischer Gesang, hartes Gitarrenbrett, fette Drums - und hört sich trotz seines Alters absolut zeitgemäß an. Super Produktion.
11. "Fire": Einer der Höhepunkte dieser CD. Den Song fand ich schon immer klasse, aber was Ozzy draus macht ist nicht mehr von dieser Welt. Bitte, bitte live spielen!
12. "Working class hero": tolle Ballade - könnte ein Hit werden.
13. "Sympathy for the devil": auch diesem Klassiker drückt Ozzy seinen Stempel auf, so dass man kaum glauben kann, dass es sich nicht um ein Original handelt. Hammer!
14. "Changes": naja, das Original ist natürlich unerreicht - aber als Gospel-version immer noch ganz nett. Immerhin Ozzys bislang einziger Nummer 1 Hit...
Fazit:
"Under Cover" leistet, was die meisten Coveralben absolut nicht erreichen: alles hört sich homogen an und hat den typischen Ozzy Sound. Vielleicht etwas viel ruhiges Zeug drauf, aber selbst die soften Songs sind echte Höhepunkte. JEder Ozzy Fan muß und alle anderen Hardrock Fans sollten zugreifen. ES lohnt sich!
Die Dualversion wartet übrigens mit dem unspektakulär-netten Video zu "In my life" auf. Ozzy auf einer Parkbank als Forrest Gump Verschnitt - naja.
Dazu gibts aber noch ein ca. 20 minütiges "privates" Abendessen mit Ozzy, Lemmy von Motörhead, Jack Osbourne sowie ein paar Plattenfirmen-Fuzzies. Und diese 20 Minuten haben mich mehrmals vor Lachen weinen lassen. Es werden nämlich alte Sex, Drugs & Rock n Roll Stories ausgekramt. Zum Beispiel wird erläutert, wie Zakk Wylde es hinbekam, in einem 5 Sterne Restaurant ohne zu zahlen freundlich "entlassen" zu werden. Ich sage nur "Korken" - echt knorke! Lohnt sich!!!


Rapture of the Deep
Rapture of the Deep
Preis: EUR 4,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deep Purple wie immer in Topform, 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Rapture of the Deep (Audio CD)
Mal ehrlich: haben Deep Purple in Ihrer langjährigen Karriere jemals ein halbwegs schlechtes Album zustande gebracht? - Meiner Meinung nach nein. Und so ist das Risiko sehr gering, als Purple Fan im Jahr 2005 enttäuscht zu werden. Selbst wenn die früher vermeintlich essentiellen Musikanten (Lord und Blackmore) nicht mehr dabei sind. Ich denke ohnehin, dass Steve Morse Purple eine ziemliche Frischzellenkur verpasst hat. Nichts gegen Ritchie Blackmore, aber Ende der 80er wirkten Purple insbesondere live doch sehr vorhersehbar. Seit dem Einstieg von Morse hat sich das deutlich geändert. Und auch der Weggang von Jon Lord hat sich nicht negativ auf Purple ausgewirkt. Don Airey (Rainbow, Ozzy Osbourne, Whitesnake...) ist schließlich auch ein Veteran der britischen Rockszene und mit allen Keyboard-Wassern gewaschen.
Das neue Album finde ich in Teilen absolut überragend und ansonsten sehr, sehr solide. Aber der Reihe nach:
1. Money Talks: es geht los mit einem relativ belanglosen Rocker. Für mich schon das schwächste Stück der ganzen CD. Ganz nett, aber auch nicht mehr.
2. mit "Girls like that" wird es dann gleich schon viel, viel besser. Tolles Gitarrenriff und tolle Soli von Steve Morse und Don Airy (auf der gesamten CD finden sich eine ganze Reihe Keyboard - Gitarren - Duelle). Gillan singt klasse, auch wenn er nicht mehr so schreien kann wie früher. Dieser Song hat es auf jeden Fall schonmal in sich
3. "Wrong Man" bringt dann meiner Meinung nach noch eine Steigerung. Klasse Midtempo Hardrock mit tollem Groove vom legendären Rhythmusgespann Glover / Paice. Super!
4. "Rapture of the deep" bringt dann ein geniales orientalisch angehauchtes Riff. Der Song ist recht verschachtelt und auf jeden Fall ziemlich originell. Mir gefällt nicht, dass die Hauptmelodie gegen Schluß immer und immer wieder wiederholt wird - nervig. Hätte 1 Minute kürzer und damit ein Klassiker sein können...
Bis hierhin ist die CD nur gut, ab jetzt wird es aber richtig super:
5. "Clearly quite absurd" - für mich ein Höhepunkt der CD. Eine klasse Ballade, die "Wasted Sunsets" von "Perfect Strangers" in nichts nachsteht und nur kurz hinter dem Purple Balladen-Überhammer "Sometimes I feel like screaming" landet. Toll!!!
6. "Don't let go" mit einem super Hendrix-Gitarrenriff kommt der erste Übersong dieser CD. Einmalig, das Zusammenspiel der Instrumente, Gillans perfekter Gesang, Groove ohne Ende - hoffentlich bringen sie das live
7. "Back to back": noch mehr Groove - hätte ohne weiteres auch auf einer der 70er CDs sein können. Mein Lieblingssong auf der CD.
8. "Kiss tomorrow goodbye" - Purple geben Gas. Schneller Rhythmus, Orgel - Gitarren Duelle dass die Boxen qualmen. So muß Hardrock klingen!
9. "Junkyard Blues" - und nochmal Groove vom Allerfeinsten. Mit tollen Piano Einlagen von Don Airey. Ebenfalls ein künftiger Live Klassiker.
10. Abgerundet wird die CD mit dem epischen "Before time began" - ein weiterer Klassiker. Fängt langsam an und steigert sich dann immer mehr.
Fazit: Purple haben seit dem Ausstieg von Blackmore nach "Purpendicular" die zweitbeste CD geliefert. Meiner Meinung nach liegt "Rapture of the deep" vor den auch nicht schlechten "Bananas" und "Abandon". Unglaublich, wie man nach so vielen Jahren noch so unverbraucht klingen kann. Weiter so - demnächst in deutschen Konzerthallen zu besichtigen. Sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen!


Asterix Geb, Bd.33, Gallien in Gefahr
Asterix Geb, Bd.33, Gallien in Gefahr
von Albert Uderzo
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Saft- und kraftlos - der Zauber ist dahin!, 19. Oktober 2005
Seit einigen Jahren jedes Mal das Gleiche: ich kaufe mir den neuen Asterix, weil ich ja schon alle anderen Bände habe. Jedes mal die Hoffnung, dass es ja nicht noch schlimmer kommen kann. Tja. Nach Lektüre dieses Bandes muß ich sagen schlimmer gehts nimmer.
Keine Ideen, kein Witz, keine Originalität. Wir bewegen uns hier von der Story auf demselben Niveau wie jedes neuere Walt Disney Taschenbuch. Auch wenn Uderzo Walt Disney Tribut zollen möchte - hätte Disney die alten Asterix Comics gekannt und würde jetzt seinen Tribut lesen - er würde sich im Grab rumdrehen. Außerirdische in Gallien. Hier passt wirklich gar nichts mehr zusammen. Kein charmanter Wortwitz, keine historischen Anspielungen. Kaum zu glauben, dass Uderzo sich traut, so etwas zu veröffentlichen. Man muß sich wirklich um ihn Sorgen machen.
Ich kann mich vielen anderen hier nur anschließen: bitte kein neues Heft auf diesem Niveau. So - jetzt nehme ich mir "Asterix und Kleopatra" und versuche diesen Schmuh zu vergessen...


Cantneverdidnothin
Cantneverdidnothin
Wird angeboten von zoreno-deutschland
Preis: EUR 4,97

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Funky!, 9. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Cantneverdidnothin (Audio CD)
Als alter Kravitz Fan musste man ja neugierig auf das neue Output von Nikka Costa sein - aber nach dem für meinen Geschmack doch recht langweiligen und durchwachsenen Debut hätte ich so etwas nicht erwartet! Ein Kracher vor dem Herrn!
Frau Costa legt sich hier dermaßen ins Zeug, dass man diese Scheibe jedem Freund von Retro-Rock und Funk Klängen nur ans Herz legen kann. Wer auf Kravitz, James Brown, die Chili Peppers steht, sollte hier zumindest mal ein Ohr riskieren.
Ob hard-rockig ("Till I get to you", "On and on"), funkig ("Can'tneverdidnothing", "Funkier than a Mosquita's Tweeter", "Happy in the morning") oder balladig ("Fooled ya Baby", "I gotta know") - die Dame beherrscht ihr Metier einmalig.
Muß man hören und insbesondere demnächst mal live sehen. - Super!


Tyranny of Souls
Tyranny of Souls
Preis: EUR 8,88

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scream for me, Bruce!, 9. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Tyranny of Souls (Audio CD)
Nachdem Tyranny of Souls jetzt bereits über ein halbes Jahr auf dem Markt ist und ich die Scheibe bestimmt an die 200 mal gehört habe, muß ich einfach noch ne Rezi loswerden. Warum? - Weil diese SCheibe bislang die beste Metal Veröffentlichung dieses Jahres ist und Bruce Dickinson in der Metal Champions League sicherlich inzwischen vor Halford, Ozzy oder anderen Metal Legenden der beste Sänger ist. Insbesondere live singt er inzwischen besser denn je, was man bei den Maiden Konzerten im Sommer sehen und vor allen Dingen hören konnte.
Neben seinen gesanglichen Qualitäten beschert uns Air Raid Siren inzwischen das dritte mal (nach den teils doch sehr durchwachsenen ersten 3 Solo Alben) ein Klassikeralbum, was man ohne weiteres neben ewigen Meilensteinen wie Ozzys "Blizzard of Ozz", Halfords "Resurrection" einordnen kann.
Zeitloser Metal mit erheblich mehr Experimentierfreude als bei seinen Hauptarbeitgebern. Bei den Songs ist meiner Meinung nach kein Ausfall zu vermelden - ein akustisches Bonbon reiht sich an das andere. Der Reihe nach:
1. Mars within
Stimmungsvolles Intro mit schrägen Soundeffekten, welches nahtlos in die erste Abrissbirne übergeht:
2. Abduction
Ein Knaller vor dem Herrn. Hätte sich auch auf der letzten Priest Scheibe als echter Höhepunkt herausgestellt. Treibender Rhythmus mit einzelnen Double Bass Attacken, genialer Gesang
3. Soul Intruders
Die direkte Verwandschaft zum Accident of Birth Klassiker Starchildren lässt sich nicht leugnen. Der Song ist insgesamt etwas schwächer aber natürlich immer noch ein Ohrwurm erster Kajüte
4. Kill Devil Hill
Bruce singt über eine seiner (zahlreichen) Leidenschaften - das Fliegen. Hymnischer Refrain. Geniale Gitarrenarbeit von Roy Z (der die Metalwelt seit einigen Jahren entscheidend prägt, klasse Mann. Wie übrigens auch die warme, fette und facettenreiche Produktion Roy Zs bislang beste Leistung ist)
5. Navigate the Seas of the Sun
Klassiker-Alarm!!! Eine hymnische Ballade - meiner Meinung nach die beste von Dickinson bislang überhaupt. Randy Rhoads wäre auf das Gitarrensolo (tolle Akustik / Elektrik Gitarrenarbeit) stolz gewesen (wie Roy Z immmer mal wieder stark auf Rhoads referenziert - man höre nur das Solo von Chemical Wedding)
6. River of no Return
Noch ein Klassiker. Hymne mit mystischen Instrumentalparts und einem genialen Refrain
7. Power of the Sun
Treibendes Uptempo Stück - ebenfalls mit einer Göttergabe von Refrain ausgestattet - tolle Tempiwechsel
8. Devil on a Hog
Hätte auch gut auf Bruces erste 2 Solo-Outputs gepasst. Immer noch gut, aber für mich das schwächste (immer noch starke) Stück der CD
9. Believal
Chemical Wedding lässt grüßen. Und Seventh Son of a seventh Son. Super, genial - Dio wäre stolz, hätte er dieses Stück im Repertoire. Unheilvolle Stimmung, klasse Riffing - einer der absoluten Höhepunkte!
10. Tyranny of Souls
Ursprünglich für das Terzett Halford - Tate - Dickinson geschrieben beschließt das Titelstück die Scheibe genauso stark, wie man es bei so einem Klassiker erwartet. Hymne hoch zehn
Fazit:
Jeder, der auf klassischen Metal steht, sollte in dieses Album zumindest mal reinhören. Für mich stehen Tyranny of Souls und Chemical Wedding auf einer Stufe - gefolgt von Accident of Birth.
Ohne Dickinson wäre die Metal Welt nicht dieselbe. Klasse Mann, klasse Album. Melodie und HÄrte perfekt vereint und gekrönt von einer Hammer Produktion.
Einziger Wermutstropfen: live wird man das leider so schnell nicht erleben - durch die zahlreichen Maiden Aktivitäten. Naja, ein lachendes und ein weinendes Auge ;-)


Out of Exile
Out of Exile
Preis: EUR 5,99

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Rock - noch besser als das Debüt, 2. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Out of Exile (Audio CD)
Ich verstehe gar nicht, warum die neue Audioslave bei vielen Rezensenten so schlecht abschneidet. Nach 1 monatiger Dauerrotation in meinem CD Player muß ich sagen, dass das (ebenfalls erstklassige) Debüt meiner Meinung nach noch übertroffen wird. Audioslave haben sich mit der neuen Scheibe endgültig aus dem Schatten der beiden Vorgängerbands entfernt und ihren eigenen Stil in der Schnittmenge zwischen klassischem Hardrock (der Gesang von Chris Cornell erinnert mehr denn je an die 70er Phase von David Coverdale - in meinen Augen ein Riesenkompliment) und modernem Alternative-Sound (ab und an lassen die Chili Peppers grüßen - höre "The Worm") gefunden.
Die 12 Songs sind bis auf den letzten allesamt Perlen erster Güte - angefangen beim Uptempo Opener "Your time has come" über den Titelsong, den man wohl jetzt bereits als Klassiker bezeichnen kann bis hin zu wunderschönen Balladen wie "Heavens Dead" oder "Be yourself".
Instrumentierung und Gesang übertreffen alles, was in diesem Jahr bislang im Bereich Alternative Rock erschienen ist. Die zeitlose, organische Produktion ohne Effekte-Overkill ist klassisch und knallt gut - und Chris Cornell singt wie ein junger Gott. Darüber hinaus ist es einfach schön, dass man bei einer "modernen" Band auch mal wieder Solos zu hören bekommt - heute ja leider eher ne Seltenheit (es wäre natürlich auch eine Schande, wenn man ein Genie wie Tom Morello "nur" Rhythmusgitarre spielen lassen würde...).
Mir fällt es schwer, Anspieltipps zu nennen - eigentlich die ersten 11 Songs. Nummer 12 ist ok, aber nicht genial.
Übrigens funktionieren die neuen Songs auch live erstklassig, wie ich kürzlich auf dem Fields of Rock Festival feststellen konnte.
Fazit: Zeitlose, klasse Musik von ebensolchen Musikern ohne jegliche Trendanbiederei. Jeder Fan klassischer Rockmusik sollte hier zugreifen!


Red,White & Cre
Red,White & Cre

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal wieder eine BEST OF..., 25. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Red,White & Cre (Audio CD)
...und das ist auch der EINZIGE Grund, warum ich nur 4 Sterne vergebe - sonst müssten es nämlich mindestens 5 oder besser noch mehr sein!
Für jeden Jungspund, der Mötley Crüe nicht kennt ist dieses Doppel-CD die absolute Vollbedienung und das ideale Material, um angefixt zu werden. Also: alle unter 30 sollten sich diese Scheibe zulegen und mal hören, wie echter Rotzrock wirklich klingen muß und wo die Backyard Babies, Hellacopters und Turbonegros dieser Welt ihre Ideen herhaben. Nichts gegen die aufgeführten Bands, aber das Original ist halt immer noch am besten.
Die CD ist eine chronologisch geordnete Super-Zusammenstellung, die sämtliche Phasen der Band beinhaltet und keine Wünsche offen lässt, vom punkig angehauchten "Too fast for love" über eine der prägendsten 80er Metalscheiben überhaupt, "Shout at the devil" bis zur ersten kommerziellen Hochphase der Band mit Klassikern wie "Girls, girls, girls" und "Dr. Feelgood".
Darüber hinaus wird aber auch die kommerziell nicht mehr ganz so erfolgreiche jüngere Vergangenheit gewürdigt. Es finden sich sogar Stücke aus der Zeit, als Vince Neil rausflog und durch John Corabi ersetzt wurde. Daneben gibts ein paar Raritäten (Black Widow, Toast of the Town, Planet Boom, Bittersuite) und Remixe (Home Sweet Home)...
Vor allem interessant für Fans sind die 3 neuen Songs:
- If I die tomorrow: Power Ballade mit sehr gutem Gesang von Vince Neil (ja, echt! ;-) und einer geilen Hookline, die hängen bleibt
- Sick Love Song: Power pur. So hat man die Crüe gerne. Rotziger Gesang, geiles Drumming von Tommy Lee, schräger Text, einfach nur spitze. Ohne Übertreibung: dies ist einer der besten Mötley Songs überhaupt!
- Street fighting man: cooles Rolling Stones-Cover.
Fazit: für Neueinsteiger ideal, aber auch alte Fans können sich die CD bedenkenlos zulegen. Hier ist alles enthalten, was man haben muß. Und da Mötley Crüe derzeit in den USA wieder alle Zuschauerrekorde brechen, kann man (mal vorausgesetzt, dass Mick Mars die Tour überlebt) davon ausgehen, dass dies nicht das letzte Lebenszeichen dieser Legende ist ;-)


Devils Playground
Devils Playground
Wird angeboten von empire-music
Preis: EUR 21,95

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Comeback nach Maß!, 25. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Devils Playground (Audio CD)
Wow - 2005 scheint das Comeback-Jahr für ehemalige 80er Giganten zu sein! Nachdem Judas Priest mit einer hervorragenden neuen CD gestartet sind und Mötley Crüe in den USA wie in guten alten Zeiten sämtliche Zuschauerrekorde brechen lässt sich der gute alte Billy Idol auch nicht lumpen und legt ein astreines Comeback Album vor, dass (ähnlich wie bei Priest) sämtliche Trademarks gekonnt in das Jahr 2005 transportiert und dabei doch für die eine oder andere Überraschung gut ist. Nach der letzten Zusammenarbeit "Whiplash Smile" von 1986 ist endlich auch wieder Steve Stevens mit von der Partie. Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches, absolut unverbraucht und frisch klingendes Album, welches man Billy Idol eigentlich nicht mehr zugetraut hätte. Los gehts mit
- Super Overdrive: Billy klingt wie zu seligen "Generation X" Zeiten, Power pur, klasse Refrain und super Gitarrenarbeit. Uptempo Punk-Rocker vom Feinsten
- World comin down: noch nen Tacken Speed mehr, nochmal Punk der allerdings auch auf einer Green Day Scheibe stehen könnte (sieht man mal von der wieder extrem guten Gitarrenarbeit ab). Billy's Stimme ist nicht auf Anhieb zu erkennen. Für mich der ein Schwachpunkt der CD
- Rat Race: einer der absoluten Hammer Songs auf dieser an Höhepunkten nicht armen CD. Mid-Tempo mit tollen Akustik-Gitarren, im Refrain wird dann gerockt ohne Ende. Der Song erinnert ganz entfernt an "Eyes without a Face" und ist jetzt schon ein Klassiker für mich
- Sherri: Pop-Rocker, der sehr an Billy's 80er Hochphase erinnert. Gemäßigtes Uptempo. Würde im Radio keinem weh tun, mit Ohrwurm-Qualitäten. Könnte ne gute Single sein, wenn wir 1985 hätten ;-)
- Plastic Jesus: die erste Ballade, mit ganz leichten Country Vibes. Super Song - könnte auch ein Hit werden.
- Scream: die neue Single. Typisch Billy Idol - mit allen Trademarks, rotziger Gesang, cooles Gitarrensolo von Steve Stevens. Man höre "Rebel Yell" oder "Speed" - genau in diese Kerbe schlägt dieser Song, auch auf demselben Qualitätsniveau!
- Yellin at the Christmas Tree: naja, netter Song für die Weihnachtszeit. Campino von den Hosen hätte sicher seine Freude daran. Wer das Hosen Weihnachtsalbum kennt, weiß wie sich das anhört. Für mich der zweite Tiefpunkt der CD - zumindest wenn nicht gerade Weihnachten ist...
- Romeo's Waiting: nochmal 80er Power Pop, hätte auch auf Billy's erster CD sein können. Wieder mal ein Refrain, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht. Super.
- Body Snatcher: Super geile Bass-Hookline, düster-dämonische Stimmung, einfach nur spitze. Ist mit nichts vergleichbar, was Billy vorher gemacht hat. Super Gitarren, klasse Songaufbau - ich kann mich nicht daran satt hören. Außerdem die dreckigste Lache aller Zeiten. Optimaler Live Song - super power! Nach "Scream" und "Rat Race" der dritte Höhepunkt der Scheibe
- Evil Eye: und noch ein absoluter Oberknaller. Wäre ein optimaler Soundtrack für ein Tarantino Movie. Coolness hoch 10 in der Strophe und dann ein absolut hymnischer Refrain - geniale Gitarrenarbeit!!!
- Lady do or die: Billy von seiner (starken) ruhigen Seite. Tolle Ballade mit nochmal Country Flair und rauchigem, sonoren Gesang.
- Cherie: ein Pop-Song mit gute Laune Stimmung und absolutem Ohrwurmcharakter
- Summer Running: Der Biking Song dieser CD. Fängt sehr ruhig an, hört ruhig auf und der Mittelteil ist ein akustischer Harley Davidson Ausflug. Geil.
Tja, was soll man dazu sagen. Ich habe Billy Idol immer ein starkes Comeback zugetraut, aber keinen neuen Klassiker. Wer auf gute und abwechslungsreiche Rockmusik mit guten Musikern und charismatischem Gesang steht, kommt hieran nicht vorbei. Man darf auf die Live-Auftritte gespannt sein.


Stabbing the Drama
Stabbing the Drama
Preis: EUR 12,90

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutlich hinter den Erwartungen, aber immer noch sehr gut, 22. März 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Stabbing the Drama (Audio CD)
Tja, nach "Natural Born Chaos" und "Figure Number Five" war ich mir ziemlich sicher, dass SOILWORK es gelingen wird, mittelfristig Metallica, Maiden, Priest oder Sabbath zu beerben und eine der ganz, ganz großen Metalbands zu werden. Zu früh gefreut, leider. Die neue CD ist (natürlich) im Vergleich zu fast allen neueren Bands immer noch eine Offenbarung, aber meiner Meinung nach haben Soilwork damit ganz klar einen Schritt zurück gemacht. Weder die Produktion kann vom Druck und der Transparenz her mit den beiden Vorgängerwerken mithalten, noch das Songmaterial. Stimmt schon - einiges ist härter als vorher (was ich per se gut finde), aber eben nicht besser. Es ist kein Song dabei, bei dem einem der Mund offen stehen bleibt (á la "BLack Star Deceiver"), die ehemals so genialen Gitarrensoli blitzen nur vereinzelt auf und wenn auch lange nicht so atemberaubend wie zuvor. Die Keyboardsounds sind ebenfalls nicht so originell wie zuvor. Das hört sich jetzt alles schlechter an als es ist, aber ich bin (auch nach dem 15. Mal hören) immer noch nicht restlos begeistert...Auf der Habenseite können Soilwork den immer besseren Gesang von Speed verbuchen - und einige echte Kracher wie "The Crestfallen", "Stalemate" oder den Titelsong.


Prince of Darkness
Prince of Darkness
Preis: EUR 131,42

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight für echte Ozzy Fans, 22. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Prince of Darkness (Audio CD)
Dieses Boxset ist wirklich vom Allerfeinsten - für Fans. Leute, die Ozzy einfach "nur" gut finden, sollten lieber zum Doppel-Best-Of-Album "The Essential" greifen. Aber echte Fans (und davon soll es ja ne ganze Menge geben) haben hier die absolute Vollbedienung an Raritäten, Demos, bislang nicht veröffentlichen (Live-)Versionen und insgesamt 10 neue Cover Songs. Aber der Reihe nach:
CD1 und 2 sind sowas wie die Standards, also quasi eine Best of. Die enthaltenen Versionen sind aber oft (sehr) gute Demoversionen bekannter Stücke, teilweise noch nicht veröffentlichte Live Stücke (endlich mal was von "Ultimate Sin" live). Insgesamt 19 Songs ungefähr die Hälfte davon unveröffentlichtes Material. Schonmal nicht schlecht, da freut sich das Sammlerherz!
CD 3 bringt schräge Duette auf den Plan. Teils total obskur (Ozzy im Duett mit Miss Piggy oder - noch viel schräger - mit Was not WAs und KIM BASINGER!). Mit dabei auch Ausflüge in Rap-Gefilde (Wu-Tang-Clan) und die anderen üblichen Verdächtigen (Type O Negative, Primus, Therapy?, Motörhead). Kennt man teilweise schon. Teils super, teils so absurd, dass es auch schon wieder Spaß macht. Lohnt sich.
CD 4: 10 (mit der Ausnahme vom "Changes" Duett mit Tochter Kelly) neue und gute bis sehr gute Coverversionen. Einfach Songs, die Ozzy was bedeuten. Coole Sache, die den (kleinen) Haken hat, dass leider nicht Zakk die Saiten quält, sondern Jerry Cantrell (Alice in Chains R.I.P.). Fällt letztlich aber nicht so ins Gewicht. Insgesamt tolle Songauswahl von hart rockend (21st Century Schizoid Man) bis schön balladig (In my life). Super!
Dazu eine super Aufmachung mit einem 60 seitigen Booklet mit Kommentaren vom Meister sowie diversen seltenen und nicht so seltenen Fotos.
Für Fans absolut Value for Money - empfehlenswert!


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