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Star Trek - Vanguard: Der Vorbote
Star Trek - Vanguard: Der Vorbote
von David Mack
  Taschenbuch

23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist der Beweis, dass "Star Trek" noch lange nicht erschöpf ist!, 24. Februar 2008
Als der amerikanische Verlag Pocket Books im Juli 2004 die ersten Details zur geplanten neuen "Star Trek"-Serie "Vanguard" bekannt gab, war die Skepsis zunächst groß. Eine Raumstation zu Classic-Zeiten klang für viele verdächtig nach einem dreisten Plagiat von "Deep Space Nine", auch wenn Pocket Books diesen Vergleich immer abgelehnt hat. Nun, einige Jahre später, steht das Buch auch in den deutschen Läden, und auch die deutschen Skeptiker haben endlich die Möglichkeit, zu prüfen, ob ihre Bedenken zutreffen oder nicht.

Die Handlung beginnt kurz nach der Classic-Episode "Die Spitze des Eisbergs", der zweiten regulären Classic-Episode. Kirk hat gerade das Kommando über die Enterprise übernommen, und eine seiner ersten Missionen führte die Enterprise zum Rand unserer Galaxie. Auf dem Rückweg in den Föderationsraum stößt die Enterprise beim Durchfliegen einer weitgehend unerforschten Region, der sogenannten Taurus-Region unerwarteter Weise auf eine neue Sternenbasis, Sternenbasis 47 - "Vanguard". Deren Fertigstellung wurde eigentlich erst in zwei Jahren erwartet, aber trotz aller Skepsis fliegen sie die von Commodore Diego Reyes kommandierte Station an, um dringend benötigte Reparaturen durchführen zu lassen. Vanguard selbst ist eine gigantische schwer bewaffnete Station der sogenannten Wachturm-Klasse, ein Koloss mit 2.400 Mann Besatzung, drei dort stationierten Sternenflottenschiffen, darunter auch ein Schiff der Miranda-Klasse, die U.S.S. Bombay.

Zum weiteren Inhalt selbst könnte man seitenweise schreiben, aber das würde die Spannung nehmen. Und davon hat das Buch mehr als genug. Die neuen Charaktere gehören zu den interessantesten und ungewöhnlichsten, die es in "Star Trek" jemals gegeben hat. Selbst die teilweise extrem diametral handelnden Figuren in DS9 haben seinerzeit nicht ein derartiges Konfliktpotential in die Waagschale geworfen wie diese bunte Truppe. Schon alleine mit den Konflikten innerhalb und zwischen den Hauptcharakteren könnte man diverse Bücher füllen. Aber das Buch wäre kein echter David Mack, wenn es dem Leser nicht noch zusätzlich jede Menge Action liefern würde. Es sei nur so viel verraten: Die bereits erwähnte U.S.S. Bombay wird im Laufe des Buches in eine Schlacht verwickelt, die sicherlich zu den packendsten Szenen gehört, die es je in einem "Star Trek"-Roman gegeben hat.

"Ist das Ganze nicht letztendlich nur ein DS9 zur TOS-Zeit?", wurde im Vorfeld oft gefragt, und die Frage wird sich hier sicherlich auch wieder dem ein oder anderen aufdrängen. Sicherlich, einige Parallelen zwischen den beiden Serien sind vorhanden, aber "Vanguard" ist definitiv kein Plagiat von DS9. "Vanguard" führt "Star Trek" in komplett neue, und, so denke ich zumindest, in deutlich erwachsenere Bereiche, als es seinerzeit DS9 getan hat. Die Charaktere sind glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten, die so überzeugend geschrieben sind, dass der Leser mit ihnen mitfiebert, an ihren Triumphen und Tragödien teil nimmt. Und auch die Föderation wird hier aus einer gänzlich neuen Perspektive gezeigt. Nicht als die strahlende makellose Einrichtung, als die wir sie in "The Next Generation" kennen gelernt haben, sondern als eine politische Institution, die noch im Aufbau begriffen ist, von allen Seiten von Feinden umgeben, die jede Schwäche ausnutzen werden, um sie zu vernichten. Dementsprechend wird der Leser im Laufe der Handlung Zeuge von der einen oder anderen Szene, wie man sie früher sicherlich nicht in einem "Star Trek"- Roman gefunden hätte.

Also: Verschlagene Klingonen, mysteriöse Tholianer, Gangster und Agenten, packende Action und glaubwürdige Charaktere, faszinierende Rätsel und jede Menge neue Welten, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. David Mack katapultiert sich mit diesem Auftaktroman zum neuesten "Star Trek"-Ableger endgültig in die Liga der Top-"Star Trek"-Autoren. Dieses Buch ist der Beweis, dass "Star Trek" noch lange nicht erschöpf ist. Unbedingte Leseempfehlung!


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