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Rezensionen verfasst von
Stefan M. (Frankfurt)

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Desperados: Wanted Dead or Alive
Desperados: Wanted Dead or Alive

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Rechnung wird mit Blei bezahlt..., 28. August 2002
Solche oder ähnliche Sprüche ("Lasst mich hier, ich bin doch nur eine Last für euch") kennt wohl jeder, der auch mal einen guten Western nicht ablehnt. So könnte auch die Story dieses Spieles ein Sergio Leone nicht besser hätte schreiben können, Mexikaner, Rache, ein cooler Hauptheld, seine Freunde und einiges Geld erfüllen alle Klischees, was durchaus ansprechend ist. Die fast durchgängige Begleitung durch Zwischensequenzen hält den Spieler bei Laune, macht neugierig, wie es weitergeht und ist zudem noch filmisch gut gelungen.
Auf mich hat auch die tolle Einarbeitung der Pseudotutorials einen guten Eindruck hinterlassen. Pseudotutoial deshalb, weil es die Programmierer geschafft haben, das lernen der einfachen Handhabung inklusive der Eigenheiten des jeweiligen Charakters in eine kurzweilige Mission zu wandeln, die sich nicht aus der Haupthandlung abzuheben vermag. So finden sich also in der ganzen Kampagne 6 Missionen, die jeweils ein neu hinzu gekommenes Teammitglied vorstellen. Wo wir schon dabei sind: Nicht alle Charaktere sind gleich von Angang an verfügbar. So müssen sie zum Beispiel den sehr nützlichen Sanchez erst innerhalb der Story zur Mitarbeit im Team "verführen". Oder sie müssen ihren alten Freund Doc McCoy vom Galgen holen, bevor er ihnen gute Dienste leisten kann.
Kommen wir zu den Levels bzw. Missionen. Die sind allesamt abwechlungsreich. Und das meine ich nicht rein die Locations, sondern auch die Detailverliebtheit. Blumenkübel, herrabhängende Knoblauchbunde, kleine und große Pfützen, Vögel, aufgescheuchte Hühner, Streucher und Büsche jeglicher Art, Pferdetränken, ... Ich war in regelmäßigen Abständen versucht, mir das ganze als 3D Umgebung vorzustellen und dann einfach in Bonanza-Manier die Straßen abzureiten oder die teilweiße toll geschmückten Gässchen zu bestaunen. Was mir persönlich auch gefallen hat, ist, das man mitunter ein und den selben Ort aus Handlungsgründen noch einmal betritt, diesmal ist aber der Ort zerstört, die Dächer zerschossen oder abgebrannt. Nicht nur, das man noch weiß, wie romantisch es vorher war, man ertappt sich dabei, etwas traurig zu schauen, die Idylle ist irgendwie weg.
Aber dafür bleibt meist keine Zeit. Naja, theoretisch schon, denn beeilen müssen Sie sich eigentlich nicht. Will man allerdings die oft nur kurzen Phasen abfassen, in dennen man beispielsweise ungesehen zum nächsten Gebäude rennen kann, braucht man schon Beobachtungsgabe und Organisationstalent. Ohnehin sind diese Eigenschaften dem Spieler nur zuträglich. Denn teilweise reagieren die Gegenspieler schnell und gut. Womit wir bei der Gegner-KI wären, welche sich wirklich sehen lassen kann. Nicht, weil dort Superhelden warten würden, sondern weil es in der Tat 2 Dutzend verschieden reagierende Gegner gibt. Da gibt es zum Beispiel dumme Säufer, die jeder Flasche ausgelegten Wiskeys hinterherlaufen und Frauenbeinen wie Hunde zulaufen. Bei solchen Läuten braucht man nicht viel, ums sie lautlos ausschalten zu können, zumal sie auch bei Schießereien nicht unbedingt den Clint Eastwood geben. Das genaue Gegenteil sind dann beispielsweise in bester Cowboy- und Killermanier angekleidete Wildwesthelden, die auch aus größter Entfernung nur maximal 2 Schuss brauchen um zu treffen, meist tödlich. Außerdem agieren sie taktisch klug und rennen nicht einfach in die Falle, sondern hocken sich hin oder gehen in Deckung um dann auf der Lauer zu liegen. Die anderen Intelligenzen liegen irgendwo dazwischen, von immens feige bis übermütig etc.
Die Steuerung ist gut gelungen und äußerst Zielgenau. Auch das Klicken hinter Gebäude gelingt trotz 2D gut, in den seltendsten Fällen läuft der Protagonist nicht dorthin, wo er hin soll. Man kann per Druck auf CapsLock auch die Umrisse aller irgendwie verdeckten Personen einblenden. Die Auswahl der Personen ist einfach, ebenso die Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten, den Gegner zu täuschen oder auszuschalten. Insgesamt sind für die über 30 Aktionen (mindestens 5 pro Person) nur 5 Tasten nötig. Wichtig und oft angewendet werden die Tasten F5 und F8 zum Schnellspeichern und Schnellladen. Die beiden Tasten werden übrigens mehr als oft gebraucht. Denn teilweise sind die es so viele Gegner, das nur auf Sekunden getimte Aktionen erfolgreich sind. Da läuft öfter mal was schief und dann einfach Knopf gedrückt und überarbeiten. Da lohnt es sich auch, sooft wie möglich zu speichern, zwischendurch aber auch mal richtig im Optionsmenü.
Hier also mein persönliches Fazit, was für mich die 5 Sterne rechtfertigt:
+ gutes Handbuch, was Dank eingebetteter Tutotials kaum nötig ist
+ Abwechlungsreiche Levels, sehr Detailverliebt
+ langer Spielspaß (beim ersten mal bei mir rund 58 Stunden)
+ interessante Charactere mit vielen Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten zu kombinieren
+ ausgeklügelte Gegner-KI, viele verschiedene Gegner von "leicht zu bewältigen" bis "zielsicher und deckungnutzend"
+ kaum Frust, da mit vielgenutzten Schnelltasten auch schwere Level zu schaffen sind
+ viele Strategien führen zum Ziel, trotz linearer Haupthandlung, in den jeweiligen Levels
+ Zwischensequenzen lockern auf und führen die Handlung fortlaufend voran
- grafisch sicher nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik
- mitunter gute Charaktere tauchen erst später im Spiel auf und sind somit erst ab dann verfügbar (ist aber kein Beinbruch)
Tja, wie man sehen kann, mag ich Western. Also wer das auch tut, für den ist das Spiel ein Pflichtkauf, gerade, wenn man auch das Gengre mag (siehe Commandos). Für jeden anderen sollte es wirklich eine Überlegung wert sein, sich dieses Spiel in seine Sammlung aufzunehmen. Taktisch und athmosphärisch ist Desperados nämlich durchaus eine Remington mit Zielfernrohr :)


Star Trek - The Next Generation: Birth of the Federation
Star Trek - The Next Generation: Birth of the Federation
Wird angeboten von KoSmik
Preis: EUR 49,90

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Startrek-feeling für Hartgesottene, 6. Oktober 2001
Star Trek - birth of the federation zieht seinen Reiz vor allem aus dem hohen Wiedererkennungswert. Spielt man beispielsweise die Föderation, dann findet man von der Oberth-Klasse über die altbekannte Galaxy-Class (Enterprise) bis zur Defiant alles was das Trek-Herz begehrt, ebenso wie bei den anderen Völkern. Kleinere Rassen wie die Vulkanier oder Betazoiden sorgen für Abwechslung. Man hat viel wert auf die Spezialgebiete der Völker gelegt und das ist wirklich gelungen, man muss ganz einfach jedes ausprobieren wobei die Handlungsfreiheit des Spiels recht groß. Die Schlachten sind nicht schlecht, aber zu kurz, nicht so schmuck und bald langweilig (trotz der schönen Schiffe...).Der Diplomatie Teil ist gut, obwohl man damit nicht wirklich zum Sieg kommt. Außerdem sind die Aufbauphasen der Kolonien recht langatmig - Dank an den Autobau. Fazit: Ich habe kein Spiel sooft wieder zur Hand genommen wie dieses. Für jeden Trekkie ein Muss, Zeit und Ausdauer sind Voraussetztung, der Wiedererkennungswert aus Serie und Film ist Top.


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