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Beiträge von Alexander Jensko
Top-Rezensenten Rang: 853
Hilfreiche Bewertungen: 3213

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Rezensionen verfasst von
Alexander Jensko "kreaftwerk" (Lübeck und Hamburg)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Olympus LH-66 Objektivdeckel für M.Zuiko 12-40mm
Olympus LH-66 Objektivdeckel für M.Zuiko 12-40mm
Preis: EUR 37,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Automatische Springblende, 5. September 2017
Der Begriff "Automatische Springblende" dürfte älteren Fotografensemestern bekannt sein. Er stand vor Jahrzehnten für eine – der Zeit angemessene – fortschrittliche Neuentwicklung. Heute übertrage ich diese etwas vergessene Bezeichnung auf das Zubehörteil "LH-66" von Olympus; um es gleich im Vorfeld anzumerken: es ist – in diesem Fall – leider kein Kompliment. Denn: eine derart fragile, anfällige, delikate Streulichtblende habe ich noch nie erlebt – und in meinen rund 40 Fotografenjahren hatte ich schon verschiedene Marken und Konstruktionen kennen lernen dürfen. Normalerweise sind so "Sonnenblenden" für einen auch schon mal robusten Einsatz gedacht, nicht selten brillierten sie in ihrer Nebenrolle als eine Art Stoßdämpfer für das Objektiv.

Diese Streulichtblende ist anders. Sie verträgt auch den sanftesten Einsatz nur relativ kurz.

Die LH-66 ist normalweise im Lieferumfang des großartigen, mit rund 1.000 Euro recht teuren, doch jeden Cent werten PRO-Zooms 12-40 von Olympus enthalten. Fatalerweise ist die Qualität der Blende dem Objektiv (und dem Preis) in keinerlei Weise gewachsen. Ich kenne einige Exemplare von mehreren Fotografen: es ist mir kein Fall bekannt, dass sich diese Blende über kurz oder lang nicht aus eigener Initiative zerlegte. Sie besteht aus zwei Teilen, die aufeinander gesteckt und wohl noch "irgendwie" verklebt sind. Die Schnappmechanik darin ist auch nicht gerade auf Langzeitgebrauch ausgelegt. Dünne Plastiklaschen, gerade so reichende Federchen auf gesteckten Ösen. Alles hält mehr oder weniger "aufs Ehrenwort" zusammen. Es ist keine Frage, ob das Ding auseinander fällt, sondern nur wann – und wo.

Hat sich die LH-66 nun entschieden, sich in der Explosionszeichnung zu zeigen, kann der Fotograf vom Glück sprechen, wenn es in der Fototasche passierte. Da bleibt vielleicht einiges noch nicht gebrochen, Kleinteile lassen sich zwischen den Nähten und Polstern hervor fischen – am besten noch mit einem Magneten. Mit etwas Mühe, Geschick, Lupe, Charme, Pinzette und sparsam dosiertem Sekundenkleber lässt sich das Ganze in einen Zustand versetzen, der vermutlich bei Olympus in Japan so gedacht und in China (Aufschrift auf der Olympus-Blende) nicht so umgesetzt wurde.

Passiert der (All-)Seitensprung dagegen außerhalb eines verschlossenen Behältnisses, womöglich bei einem Fototermin (oft ein notwendiges Übel bei einer Fotoausrüstung), bleibt nur noch übrig: aufsammeln, was noch zu finden ist, eintüten, zu Olympus schicken, zwei-drei Wochen warten und auf eventuelle Kulanz hoffen. Olympus tauscht die Teile (betroffen ist übrigens auch der genauso schlecht gebaute Objektivdeckel für dieselbe Optik) in der Garantiezeit ohne Probleme aus. Die getauschten Teile zerlegen sich aber auch irgendwann – und noch "irgednwanner" ist dann Schluss mit der Garantie und Gewährleistung.

Persönlich werde ich mir den dritten Versuch mit dem Olympus-Austausch nun sparen. So habe ich schon mit dem besagten Deckel vorgegangen – einer von Sigma tut es auch, ist um Welten robuster und unauffälliger. Als Ersatzblende habe ich die von JJC bestellt, welche nicht nur hervorragende Rezensionen sammelt, sondern auch noch erlaubt, am Polfilter zu drehen – das ist bei aufgesetzter LH-66 nur in weißen Baumwollhandschuhen zu empfehlen. Ich werde berichten. Dieses Olympus-Teil ist für mich leider durch Unzuverlässigkeit nicht brauch-, durch überhöhten Preis nicht kaufbar.


iPhone 7 Hülle,iPhone 8 BEZ® [Heavy Duty Serie] stoßfest Outdoor Dual Layer Armor Case Handy Schutzhülle mit Gürtel-Clip Ständer [Shockproof] robuste Hülle fü iPhone 7 - Rot
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Wird angeboten von TheBlingZ.
Preis: EUR 9,97

1.0 von 5 Sternen Unhandlich und unbrauchbar., 26. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine zum Verwechseln ähnliche zweiteilige Hülle von i-BLASON begleitete mich und mein iPhone 6 zuverlässig bei Wanderungen und beim Sport. Die Silikonhülle saß straff, die ausklappbare Stütze erwies sich erstaunlich oft als praktisch, die Frontabdeckung rastete leicht und hielt dennoch bombenfest. So manches Abrollen über steinige Böden der Alpen überstand das Gehäuse (und das Telefon) dank der "Rüstung" problemlos.

Nach dem Wechsel zum iPhone 7 wollte ich daher ein Nachfolgemodell. Auf den Bildern sah es gut aus, die Rezensionen waren voll des Lobes – da bestellte ich mir kurzerhand die BEZ-Hülle. Ich ging davon aus, angepasstes Nachfolgemodell unter einer anderen Marke zu bestellen.

Die Hülle von BEZ enttäuschte auf der ganzen Linie. Die rote Silikonhülle ist schlabberig und etwas zu groß geschnitten. Dadurch rutscht sie schon beim Anbringen der schwarzen Rückwand hin und her und rollt sich gern dabei an den Rändern ein. Ist diese Hürde einmal genommen, kommt das Beste: Die Frontabdeckung lässt sich nicht anbringen, die drei Clips sind einfach nicht flexibel genug. Allenfalls mit roher Gewalt ließe sich die Abdeckung "anclippen" – das wollte ich nicht probieren. Eventuell könne die Abdeckung an der kurzen Seite über das Telefon geschoben werden… aber da hatte wiederum die lose, dünne Silikonhülle was dagegen. Das ist alles viel zu viel Gefummel unter Outdoor-Bedingungen, für die das Teil eigentlich vorgesehen ist.

Aus meiner Sicht und für meine Zwecke ein definitiv unbrauchbares Produkt. Zum Glück, wie bei Amazon üblich, problemlos zu retournieren.


Hähnel ProCube Doppel-Ladegerät für Olympus BLS-5/BLN-1/Sony NP-BX1/NP-FW50
Hähnel ProCube Doppel-Ladegerät für Olympus BLS-5/BLN-1/Sony NP-BX1/NP-FW50
Preis: EUR 54,89

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Form follows function: Der Akku-Toaster, 26. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ob der Formgeber des koreanischen Herstellers Hähnel sich bei dem ProCube eine Prise bitterer Ironie erlaubte, bleibt uns Kunden wohl für immer verborgen. Fakt ist: das gefällig gestaltete und angenehm verarbeitete Ladegerät sieht nicht nur wie ein klassischer Doppelschlitz-Toaster aus – er ist auch ein solcher. Die Ladeschalen verfügen in der Olympus-Version über je 2, in Worten: zwei Pins. Das reicht natürlich zum Aufladen der Akkus. Nicht aber zur Kontrolle der Akkus selbst, nicht zur Überwachung des sensiblen Ladeprozesses: für solche Zwecke sind die übrigen drei Kontakte an den Original-Akkus zuständig. Das weiß sogar ein Elektrotechnik-Laie wie ich; fachlich fundierte Informationen sind im Netz leicht zu finden.

Ich habe einen praktischen Test gemacht: als Probanden traten zwei zuvor im normalen Betrieb der Kamera entladene Akkus an. Natürlich keine Originale: es waren Reserve-Akkus vom Drittanbieter, preislich gute Mittelklasse. Beide gleicher Marke, Charge und gleichen Alters, beide ziemlich genau gleich oft benutzt. Im ProCube begannen die beiden Anzeigen in dem (ach! ein Display! Wie professionell!) LCD wild herum zu tanzen: links binnen Sekunden von Null auf 72, rechts sofort auf 94. Dann flugs links auf 21 zurück, rechts schwankte es zwischen 98 und 80-irgendwas. Voll begeistert von der Lichtorgel tauschte ich die Akkus links gegen rechts und vice versa. Siehe mal an: links binnen Sekunden von Null auf 72, rechts sofort auf 94, mit anschließender Disco praktisch exakt wie zuvor. Ein Schelm, wer da an Software-Tricks denkt. Verlässlich kam es mir jedenfalls nicht vor.

Immerhin: so nach einer halben Stunde hörte das Techno-Party-Spektakel auf dem Display auf, nach weiteren anderthalb Stunden zeigten beide Batteriesymbole "100%". Das originale Olympus-Ladegerät hat es bestätigt. Immerhin.

Dennoch: Für ein Ladegerät, welches aus technischen Gründen jegliche Informationen über den ihm anvertrauten Akku über die +/- - Kontakte abruft und die anderen Informationen ignoriert, sind mir meine Original-Akkus zu schade. Für Drittanbieter-Akkus hingegen langt eine Billigst-Ladeschale, die diesen beilag; die hat immerhin auch einen USB-Eingang zum Laden über eine Powerbank (ein heute selbstverständliches Feature, das der ProCube fehlt).

Die anderen Besonderheiten (USB-Ausgang nur nutzbar, wenn keine Akku geladen werden, AA-Schale als netter, aber wenig praktischer Gag) kannte ich schon vor dem (und nahm somit in den) Kauf, anderen Rezensenten sei Dank; diese "Features" fließen nicht in meine Bewertung ein.

Die ProCube geht somit retour. Schade eigentlich, denn optisch ist sie ein netter Eyecatcher und zwei Akkus auf einmal zu laden unter Umständen eine praktische Sache.

Wegen des pfiffigen Industriedesigns und der Lichtorgel ein Stern extra. Ansonsten nur für Leute zu empfehlen, deren ihre Akkus nicht zu schade sind. Wer teure, gute Original-Akkus verwendet: bitte Finger weg.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 26, 2017 11:42 PM MEST


Atomic (2lp) [Vinyl LP]
Atomic (2lp) [Vinyl LP]
Preis: EUR 23,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LP? Kommt das wirklich von "Longplay"?, 13. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atomic (2lp) [Vinyl LP] (Vinyl)
Es ist schon zum Schmunzeln, wie die technischen Aufnahme- und Wiedergabemöglichkeiten aufgezeichneter Musik vor dem Marketing einlenken müssen. Die LP als Medium ist schon in Ordnung, zumal es die Musik (die ob ihrer Exzellenz ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Besprechung ist) parallel auch in ordentlicher Qualität digital zum Herunterladen gibt. Auf dem Plattenspieler kann es da mal auch gern knistern und knacksen. Passt ja zum Titel. Geigerzähler und so. Manchmal ist so LP-Hören wirklich eine nette Sache, durch die ganzen Unzulänglichkeiten des Mediums wird es tatsächlich zu so etwas wie einem Erlebnis.

Aber: wenn es so weiter geht, haben wir bald 1 Stück pro 1 Seite "LP", was dann den Begriff "Longplay" neu definieren lassen würde. Hier haben wir ca. 50 Minuten auf 4, in Worten: vier LP-Seiten verteilt. Wenn es ne EP wäre, geschenkt. Ist aber ein 33 ⅓-Album. Bestimmt gibt es eine endlose Latte an vorgeblichen Erklärungen, warum diese Art akustische Homöopathie dem Hörgenuss Gutes täte. Ich empfinde es dennoch nur als nervig. Hätte ich wohl die Beschreibung der Ware genauer lesen sollen.

Warum nun doch volle fünf Sterne? Nun, die Musik wir durch das meschuggene Marketing keineswegs schneller, und, wie gesagt, es gibt sie beim LP-Kauf auch hochwertig digital dazu. Und das analoge Album hat durchaus Anfassqualitäten.

Verwirrt? Gut!


Sigma 60mm f2,8 DN Objektiv (Filtergewinde 46mm) für Micro Four Third Objektivbajonett schwarz
Sigma 60mm f2,8 DN Objektiv (Filtergewinde 46mm) für Micro Four Third Objektivbajonett schwarz
Wird angeboten von carmcameras
Preis: EUR 188,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das (nahezu) allsehende Auge. Für wenig Silberlinge. Für (nahezu) jedermann., 13. August 2017
Das Objektiv benutze ich an einer Olympus OM-D. Am MFT-Sensor werden die 60 mm de facto zu einem alten guten SLR-2.8/135 "Universal-Tele" aus der Zeit vor den allgegenwärtigen Zooms. Da ich es vor rund einem Jahr geschenkt bekam, sei die fehlende "verifizierter Kauf"-Bezeichnung hier verziehen – es wurde jedenfalls bei Amazon erworben. Das zu einem Preis, das dem Objektiv eigentlich gar nicht angemessen ist. Aber einem geschenkten Gaul… na gut, darüber später mehr.

In Ordnung. Zu den hervorragenden optischen Qualitäten – bei Sigma leider nicht immer selbstverständlich – wurde hier bereits so viel erzählt, dass ich dazu nur noch eines sagen kann: "me2". Ja, die Äußerung ist wenig kreativ. Um so kreativer die Inspiration, die die kleine Schwarze aus Japan mitbringt.

Es ist eine Tarnkappe, wie sie sich die Mythologien aller Zeiten erträumt hatten. Nun gut. Es ist keine Tarnkappe. Aber auf jeden Fall ein sehr unauffälliges Stück Optik. Ohne die (netterweise mitgelieferte: keineswegs selbstverständlich!) Streulichtblende sieht das Objektiv aus wie ein olles Projektor-/Vergrößerungsobjektiv aus dem historischen Grusel-Keller von Opa Krawuttke. Die Formensprache greift Sigma hier ganz offensichtlich bewusst auf. Die viel bescholtene glatte Tubusfläche sagt: "noli me tangere", fass mich am besten nicht an – ich kann Autofokus. Hokus-Pokus.

Es ist ein Objektiv, das zwar für Sony entwickelt wurde, dem MFT jedoch in aller Breite Tribut zollt. Wecken schon die Kameras von Oly und Pana die "ist das so eine mit Film?"–Beschützerinneninstinkte, so wird der Eindruck mit diesem Sigma-Ding vollendet, vollkommen, verwirklicht. Dieses Objektiv nimmt niemand ernst. Dies macht es zu einer perfekten Waffe im Straßenkampf der Straßenfotos. Da lässt sich die vergleichsweise geringe Lichtstärke mal eben vergessen. Was soll's, ISO rauf und gut ist. Haben vor 60 Jahren die ganzen genialen Winogrands und Bressons dieser Welt auch so gemacht. Analog.

Das Sigma-Ding schließt in dem MFT-Biotop die Lücke zwischen M.Zuiko Digital 1.8/45 und dem 1.8/75. Beides traumhafte Optiken, eine jede auf ihre Art. Sigma kommt da nur als "ausgezeichnet" dazwischen, mit weniger Lichtstärke, mit weniger Statuswirkung als das teure 75er, aber mit einem eigenen Charakter, mit dem Charme eines Underdogs, mit der dreidimensionalen Zeichnung, mit der Unbeschwertheit einer "Billigware" – im Übrigen "made in Japan".

Nun lasse ich die Bilder sprechen – eine kleine Street-Auswahl, größtenteils nachts freihändig aufgenommen. "Unbeschwert und frei", wie es der Liedermacher mal sang.
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Wacom PTH-451-DEIT Intuos Pro Grafik-Tablett inkl. Wireless Kit (Größe S, für DE/IT) schwarz
Wacom PTH-451-DEIT Intuos Pro Grafik-Tablett inkl. Wireless Kit (Größe S, für DE/IT) schwarz
Preis: EUR 197,99

4.0 von 5 Sternen Unauffällig, zuverlässig – mit Punktabzug in einer Sonderdisziplin, 4. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das kleine Tablett ist für die meisten Arbeiten mehr als genug: ich nutze es für Retusche, Vektorgrafik, digitale Malerei und ganz einfach als Multitouch-Eingabegerät an Stelle von Maus & Co. Es ist mal wieder typisch Wacom: auspacken, installieren, läuft, jedenfalls am Mac kenne ich es nicht anders.

Gegenüber der Vorversion wurde der mit einem Schieber verschließbare USB-Port eingespart: eigentlich nicht sinnvoll, denn der Vorgänger hatte kein Wireless-Kit und somit das Verschießen nicht direkt nötig.

Womit wir aber bei dem einen Punkt wären, der einen Bewertungspunkt kostet: Dieses Wireless-Kit kann man sich getrost sparen. Es basiert offensichtlich auf einem hauseigenen Protokoll und setzt einen extra Sender-Dongle an einem USB-Port des Rechners – und zwar direkt am Rechner, denn an einem USB-Hub funktioniert der Sender nicht. Das blockiert einen USB-Port, was ziemlich absurd bei einem drahtlosen Gerät ist. Das wäre aber zu verkraften, wenn die Verbindung wenigstens stabil wäre. Das ist sie aber nicht. Es kommt immer wieder zu Verbindungsabbrüchen, dann wird das Intuos wieder nicht erkannt, bis es wieder "an die Leine" kommt. Das ist mir persönlich etwas zu albern. Deshalb einen Punkt Abzug – nur einen, weil für mich das "drahtlos" keine Notwendigkeit ist, ich komme auch mit dem Kabel klar. Im Übrigen wurde der Steckplatz für das USB-Kabel am Tablett neu konzipiert – eine Kleinigkeit, die erfreut.

Konklusion? Empfehlung? Beides wäre hier fehl am Platz: wer Wacom will, kauft Wacom, trotz der kleinen Unzulänglichkeiten.


Media Seller® Plattentellerauflage Matte aus Zellkautschuk
Media Seller® Plattentellerauflage Matte aus Zellkautschuk
Wird angeboten von Media Seller OHG
Preis: EUR 17,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und plötzlich knistern die Schallplatten kaum noch., 4. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei meinem fast 30 Jahre alten Technics-Plattendreher ersetzte diese Kautschuk-Scheibe die Erstausstattungs-Gummiauflage. Ich war lange skeptisch, ob es etwas bringt – aber offensichtlich funktioniert die einfachste Physik genau so, wie sie es soll: statische Aufladungen sind deutlich seltener geworden. Gerade neue LPs ließen mit der alten Auflage beim Erstabspielen akustisch eher ans Feuerwerk denken, so knallte, rauschte und knisterte es aus den Boxen. Das ist zum Glück mit der neuen Auflage Geschichte. Jedenfalls größtenteils. Alleine aus diesem Grund kann ich das relativ teure Stück Kautschuk nur weiterempfehlen.


AXA Faltschloß Toucan 120, 59200000
AXA Faltschloß Toucan 120, 59200000
Preis: EUR 62,39

5.0 von 5 Sternen Stabiler, ästhetischer, sicherer, klappernder Fragengenerator., 4. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Ist das ein E-Bike?" – diese Frage durfte ich, seit ich den Toucan 120 habe, bereits mehrmals lächelnd verneinen. Je nach dem Fahrrad kann in der Tat der Eindruck entstehen, da sei ein Akku am Rahmen montiert. Auf jeden Fall ist dieses Schloss ein ungewöhnlicher Anblick zwischen all den faltbaren ABUSen.

In der Praxis ergeben sich für mich folgende Punkte, die die Kaufentscheidung für den Toucan stützen:

-> Mit 120 cm lange genug, um das Rad praktisch immer an etwas Festes anschließen zu können.
-> Für die Größe / Schutzklasse akzeptabel leicht mit vernünftig kleinem Packmaß.
-> Holster lässt sich verschiedenartig befestigen. (Die gummierten Klettbänder funktionieren übrigens zuverlässig.)
-> Schnell und einfach aus- und eingeklinkt, dito aus- und eingefaltet, keine Fummelei.
-> Auf-/Abschließen recht komfortabel.
-> Außen grau, innen orange.
-> Generiert Gespräche.
-> Die Leute, die sich nicht zu fragen trauen, gucken neugierig / verunsichert.
-> Ist in Deutschland nicht so verbreitet wie andere gute Markenschlösser, dadurch vermutlich nicht standardmäßig im Erfahrungsschatz der Langfinger.

Einziger Minuspunkt: es klappert im Holster.

Die (natürlich wie immer relative) Knacksicherheit des Schlosses kann man auf den einschlägigen Videoportalen bewundern. Ich hoffe natürlich, in natura niemals gegenteilige Erfahrung machen zu müssen.

Auf jeden Fall ein Schloss, mit dem ich in punkto Handhabung glücklich bin – die lange Suche hat sich gelohnt.


SKS Luft und Standpumpe Rennkompressor, Orange, 10063
SKS Luft und Standpumpe Rennkompressor, Orange, 10063
Preis: EUR 41,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss Werkzeug.™, 4. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Full metal jacket, das Ding zeigt bereits durch sein Lebendgewicht, dass wir es hier mit einer ersten Angelegenheit zu tun haben. Ausklappbare Füße, Manometer, orangefarbenes Rohr, Griff aus Holz – da pumpt man stolz… Spaß bei Seite: Dieser Rennkompressor macht Spaß. War das Aufpumpen der Radreifen früher, mit einer Billig-Standpumpe vom Lebensmitteldiscounter, bestenfalls eine lästige Wartungsarbeit, schlimmstenfalls (Stichwort: Sclaverand-Ventile!) eine regelmäßig in Frust endende Horror-Erfahrung, so ist es mit diesem soliden Stück Retro-Technik das schlichte Pumpen zu einem haptisch-optischen Erfolgserlebnis geworden. 6 Bar? Gar kein Problem. Mehr geht derzeit mit keinem der vorhandenen Drahtesel, aber wer weiß, was noch kommt?

Apropos Drahtesel: Wir haben zwar kein Rennrad im Haushalt, doch darum geht es ja nicht, denn dafür sind die Ventile bunt gemischt: 1 Rad mit Autoventilen, 1 mit Dunlop, 2 mit den besagten Presta/Sclaverand vulgo "Rennventile" (aha!). Gerade diese waren mir immer ein Graus. Die meisten Billigpumpen hatten dafür zwar einen Anschluss, aber eher als Homöopathie: war zwar da, funktionierte aber nicht. In einem Fall beschädigte eine Biligpumpe das Ventil. Das SKS-Ding lässt sich an alle Ventile anbringen, als wäre es das Einfachste unter der Sonne. Gut im Übrigen zu wissen, dass die relevanten Teile austauschbar sind – sollte wider Erwarten irgendwann was ausleiern.

Am Rande – vielleicht interessiert genau dies jemanden – sei bemerkt, dass die Pumpe mit dem Standardkopf auch für 18-Zoll-Räder eines Faltrades ohne Probleme geeignet ist: vorn sowieso, hinten mit einer Nexus-8-Nabe knapp wegen des Hebels, aber immer noch problemlos. Bei einer Rohloff-Nabe gäbe es Schwierigkeiten, da müsste der Kopf gegen den flacheren getauscht werden.

In den Zeiten, als ich nun nicht pumpe (kommt mal vor), hängt der Rennkompressor natürlich als funktioneller Wandschmuck in unserer Diele. Form follows function.

Teuer, ja, aber vermutlich brauche ich Zeit meines Lebens keine andere Standpumpe mehr. Das Teil wird mich überleben.

Uneingeschränkte Empfehlung.


Overade Plixi Faltbarer Fahrradhelm
Overade Plixi Faltbarer Fahrradhelm
Preis: EUR 49,66 - EUR 96,77

4.0 von 5 Sternen Falthelm zum Faltrad – mit allen Lichtern und Schatten, 4. August 2017
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Helm ist sehr clever durchdacht: bereits das unfallfreie Öffnen der ansprechend zurückhaltenden Verpackung gleicht einem kleinen IQ-Test. Ist die Hürde einmal genommen, geht alles weitere von alleine und ohne Studium der "Bedienungsanleitung". Der Faltmechanismus des Helms gleitet so glatt und rastet so satt ein, dass es dem gemeinem Faltrad-Piloten ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Auf etwa die Hälfte der Einsatzgröße gefaltet, verschwindet der Helm problemlos in jedem handelsüblichen Tagesgepäckstück – leider ohne den auf anderen Märkten mitgelieferten, in Deutschland offensichtlich eingesparten Schutzbeutel.

Es wäre ein Traum-Helm gewesen, denn leicht und gut belüftet ist er auch noch. Leider gelang es mir nicht, den Helm an meine Kopfform anzupassen. Mein Kopfumfang liegt genau an der Grenze zwischen den beiden Größen – deshalb bestellte ich vorsichtshalber beide zum Probieren. In der größeren Version versank der Kopf tief wie im Opas Stahlhelm, die kleinere thronte ganz oben auf dem Kopf nach Art einer Kippa. In beiden Fällen rutschte der Helm hin und her und hatte entweder in der Längs- oder in der Querachse einen deutlichen Spiel. So war keine sichere Anpassung möglich – auch nicht mit verschiedenen Kombinationen der mitgelieferten Pads.

Es ist einerseits natürlich mein persönliches "Pech", andererseits muss der Helm konstruktionsbedingt leider auf die sonst übliche Anpassung mittels Kopfband verzichten.

Wem's passt: kaufen. Ich wünsche eine stets unfallfreie Fahrt.


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