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Beiträge von K. Lang
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Rezensionen verfasst von
K. Lang
(REAL NAME)   

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Talvars Schuld: Roman
Talvars Schuld: Roman
von Valerie Colberg
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Sommer-Buch für den Winter - voller Menschenkenntnis und Intrigen, 29. April 2017
Rezension bezieht sich auf: Talvars Schuld: Roman (Taschenbuch)
Zu diesem Buch werde ich immer wieder zurückkehren, dass weiß ich jetzt schon. Wenn ich einen Scheiß-Tag hatte und ein bisschen Wärme und Licht brauche, werde ich 'Talvars Schuld' aus dem Regal nehmen und mit Kadevis durch Kessel wandern.
Die Welt erinnert tatsächlich an das antike Rom. An ein Rom, dass gerade erst beginnt, den Traum von der Weltmacht zu träumen, in dem die Prinzipien der Republik noch eher und der Mythos des Bauern lebendig ist.
Die Hauptfigur Kadevis stolpert in die Macht-politische Wirklichkeit, ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen und lernt nach und nach und manchmal reichlich schmerzhaft, was hinter den ehernen Prinzipien liegt und worum es wirklich geht: Nicht um Ehre, Gerechtigkeit oder Freundschaft, sondern um Macht.

Keine Menschen denen Kadevis begegnet und auch er selbst nicht, lassen sich in ein einfaches Gut/Böse oder Held/Schurke Schema pressen. Am Ende kann zu allen Figuren genausogut sagen "Du bist ein Aas!" wie auch "Ich verstehe, warum du das getan hast. eigentlich bist du ein guter Kerl."
Das macht diesen Roman vor allem eins: Sehr realitätsnah und menschlich.

Dabei ist der Stil sehr leicht und flüssig zu lesen und die Welt - wie oben beschrieben - sehr sommerlich, warm und schön und die Geschichte insgesamt eher kurz. Ein wenig bin ich geneigt, es als 'Lied von Eis und Feuer' für ein jugendliches Publikum zu bezeichnen. Aber ich bin jetzt Mitte dreißig und habe auch meinen Spaß daran.

Es gibt übrigens in diesem Fantasy-Werk keine Magie oder Nicht-menschliche Völker. Selbst der Glaube an Geister wird von vielen eher belächelt, weil es für alles eine rationale Erklärung gibt.
Trotzdem spürt man den sehr sorgfältigen Weltenbau und die allgemeine Ausdehnung der Welt.

Ich habe dieses Buch wirklich genossen und es in drei, vier langen Schritten durchgeschmökert.


Körperspray Geisha
Körperspray Geisha

5.0 von 5 Sternen Super Sommer Parfum, 27. August 2016
Rezension bezieht sich auf: Körperspray Geisha (Badartikel)
Ich benutze das Körperspray aktuell täglich als leichten Sommerduft.
Zusammen mit dem Deo der gleichen Serie ist es einfach perfekt.


Deocreme Geisha
Deocreme Geisha
Wird angeboten von BLOOS Kosmetik
Preis: EUR 9,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geisha Deo ..., 2. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Deocreme Geisha (Badartikel)
Ich liebe den Duft, sehr frisch, klar und aufdringlich.
Bei Anwendung wie beschrieben hält eine Dose mehrere Monate.
Ich benutze sie seit mehr als einem Jahr und hatte noch keinerlei Probleme


Der Fremde in der Stille: in Dresden angesiedelter Historischer, Urban Fantasy- und Romantasy-Roman
Der Fremde in der Stille: in Dresden angesiedelter Historischer, Urban Fantasy- und Romantasy-Roman
von Sofia Traut
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für ein wunderbares Leseerlebnis, 24. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch vor nicht ganz zwei Minuten nach der letzten Seite aus der Hand gelegt.
Wunderschön.
Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel erzählen: Eine junge Pianistin zieht in die Wohnung ihrer verstorbenen Urgroßmutter und wird mit allen, sehr lebendigen, Schatten ihrer Familiengeschichte konfrontiert.

Was ich alles an diesem Buch mag:
Die Hauptfiguren.
Matilda wird das vermutlich gar nicht gern hören, aber ich hatte an diesem Wochenende Hausputz, und parallel dieses Buch zu lesen, hat dafür gesorgt, dass der ein wenig gründlicher ausgefallen ist als üblich. Ihr Charakter ist meinem eigenen sehr fern, um so größer die schriftstellerische Leistung, dass ich sie von Anfang verstanden habe und mit ihr mitfühlen konnte.
Chloe ist wunderbar. So eine Freundin wünscht sich wohl jeder. (Und weil Chloe ebenfalls so echt und lebendig beschrieben ist, hat der ein oder andere vielleicht das Glück, auch so eine zu haben.)
Richard … Die vielleicht schwierigste Figur, weil einer völlig anderen Mentalität unterworfen, aber trotzdem so glaubhaft und lebendig mit seinen Erfahrungen. ('Ein alter Mann, der nicht über den Krieg spricht.')

Die Musik
Oder besser, die Musikbeschreibungen. Matilda ist Konzertpianistin (oder in Ausbildung dazu), und sehr perfektionistisch, sehr kontrolliert. Ich finde wunderbar, wie das in den Beschreibungen der Musikstücke mitschwingt. Die Musik wird hier nicht ausschließlich assoziativ, gefühlsmäßig beschrieben, sondern immer auch mit der Theorie hinter-füttert. Für mich, als Musik-Laie, eine völlig neue Erfahrung, aber eine, die sehr klar gemacht hat, wie Matilda die Welt sieht und die Musik interessanterweise noch verständlicher gemacht hat.

Der Aufbau
An einer Stelle wird beschrieben, das Matilda sich fühlt wie an dem Punkt, an dem die Tragödie kippt, an dem man erkennt, dass es kein glückliches Ende mehr geben kann und trotzdem weiter darauf hofft.
Diese Beschreibung trifft es genau.
So fühlt sich die Spannung dieses Buches über weite, weite Teile an. Man weiß, diese Geschichte kann nicht gut ausgehen, und kann den Gedanken daran trotzdem nicht ertragen und hofft wider alle Vernunft auf ein Wunder.

Recherche
Zum Teil spielt 'Der Fremde in der Stille' in den zwanziger Jahren des 20.Jhd. Keine Zeit, in der ich mich besonders gut auskenne. Die Autorin schafft es dennoch, mit wenigen Federstrichen ein lebendiges Bild dieser Zeit zu zeichnen, mit der Wortwahl, aber vor allem mit sorgfältiger Recherche. An einer Stelle muss Richard das Haus verlassen. Warum? Um ein Taxi zu rufen. (Okay, das ist einfach, aber daran zu denken und es in den Plot mit aufzunehmen, dass zeugt davon, sich in der Welt, die man beschreibt, wirklich aus zu kennen).
Behandlungsmethoden in der Psychiatrie der damaligen Zeit. Namen von berühmten Cellisten, Cello-Bauern, Musikern, den unbekannten Brüdern von Komponisten. Das Äquivalent des Jugendamtes. - Alles nicht wirklich wichtig für die Handlung, aber alles mit beiläufiger Eleganz eingeflochten.
Danke dafür.

Einziges Manko:
Für meinen persönlichen Lesegeschmack war die Geschichte gelegentlich ein bisschen zu langsam. Vielleicht braucht die Geschichte oder die Figuren dass, aber manchmal wollte ich nur, dass jetzt endlich etwas passiert, dass es weitergeht (oder das Matilda und Richard mal endlich nicht nur über Musik reden, sondern über das, was da gerade mit Ihnen passiert. ;) )

Ein wunderbares Buch.

Wenn es erscheint, werde ich mir auch das Print holen.
Warum? Ich will dieses Buch in meinem Regal stehen haben. Und nicht nur irgendwo in den Tiefen des Kindle vergraben.


Scharfrichter (Das Schwarze Auge , Band 154)
Scharfrichter (Das Schwarze Auge , Band 154)
von Dorothea Bergermann
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch ohne Vorkenntnis Spaß für Freunde bodenständiger Fantasy, 13. April 2014
Das Buch in einem Satz: Anhänger des Diebesgottes nehmen Drogen-handelnden Anhänger des Gesetztes-Gottes hoch.

Dramatis Personae:

Adara: Herrlich bodenständige Phex-Geweihte

Faisal: Fass. Dich. Kurz. Glänzende dunkelpurpur Blüte meiner mondumschattenden April-Nächte bei leichtem Nebel-Schleiern. Meine Güte.

Ragnar: Thorwaler Phex Novize. Nettes Kerlchen.

Wulf: Arschloch vom Dienst.

Jana: Du solltest gelegentlich mal ne 'Emma' lesen, Herzchen.

Branimar: Alles muss man mir erklären! Und keiner sagt mir was!

Darum geht’s:
Da hat es wieder zugeschlagen. Mein Talent, den ersten Band auszulassen. Diesmal sogar die ersten beiden. Von drei. Ich Held.
Aber Scharfrichter hat mich einfach angelacht, und Phex war mir von allen DSA Göttern immer der sympathischste und die Phex Geweihten sowieso. Also … also bin ich schwach geworden und habe zum ersten Mal in meinem Leben und ungefähr 12 Jahre, nachdem ich das letzte in einem DSA Regelwerk geblättert habe, diesen Roman mitgenommen.
(Für alle, die noch weniger wissen als ich: DSA – Das schwarze Auge, das vermutlich wichtigste deutsche Pen und Paper Rollenspiel System samt Welt)
Man sollte also berücksichtigen, dass ich von der Welt nicht wirklich viel Ahnung habe. Ehrlich, ich habe nicht mehr als eine ganz grobe Idee, was es mit Borbarad auf sich hat. Seht es mir nach.
Aber gut, worum geht’s denn jetzt:
Adara ist Alchemistin und Geweihte des Phex, des Gottes der Diebe und des Handels (Hermes, ne?), Phex Geweihte binden aus Prinzip nicht jedem gleich auf die Weise, dass sie selbiges sind. In den Vorgängerbänden hat Adara offenbar mit Hilfe ihrer Freunde / Auszubildenden Faisal und Ragnar einen Geweihten des Praios (Recht, Gesetz, Sonne) diverser Verbrechen überführt, u.a. dem Handel mit echt fiesen Drogen, und gefangen genommen.
Als wir in die Handlung einsteigen, sitzt dieser Bösewicht, Wulf, im Kerker und Adara kuriert ihren komplizierten Beinbruch aus, den sie Wulf zu verdanken hat.
Dumm nur, dass Wulf sich nicht überreden lässt, auszupacken und seine Partner zu verraten.
Die Praios-Anhänger erwägen Folter, um endlich weiter zu kommen. Adara und ihr Lieblings-Praiote halten von diesen Methoden nichts. Adara entwickelt einen anderen Plan: Wulf bekommt eine Möglichkeit zur Flucht, Adara verfolgt ihn, und zwar mit so viel/wenig Abstand, dass Wulf einen Partner nach dem anderen aufsucht (zwecks verstecken) und so unwissentlich verrät.
Soweit klar, dass unsere uninspirierten Praiotischen Gesetztes-Diener von so einer Nummer eher … nicht so … begeistert sind.
Am Ende wird es dann aber doch so gemacht, nur dass Adara samt Anhang einen Trupp Geißler (Praios-Anhänger der eher handfesten, unflexiblen Sorte) mit geschickt bekommt.
Angeführt von Branimar und so nützlich wie … der Haartrockner von Prinzessin Vespa.
Okay, dass ist ein bisschen gemein. Für einen Fanatiker ist Branimar ziemlich nett. Und er kann ja nichts dafür, dass ihm niemand erklärt, wie der Hase wirklich läuft. Branimar geht die ganze Zeit davon aus, dass sie so schnell wie möglich hinter Wulf her müssen. Während Adara sich die größte Mühe gibt, Wulf genug Leine zu lassen, damit der auf Zeit hat, interessante Dinge zu tun.
Was dazu führt, dass Branimar in seiner Freundlichkeit und Ungeduld für 'Ich reite nicht'-Adara eine Kutsche besorgt, die Ragnar dann möglichst unauffällig sabotieren muss, damit sie nicht zu schnell voran kommen. Und ähnliche unterhaltsame Situationen.
Neben Branimar und Anhang hat Adara noch ein weiteres eher nutzloses Gepäckstück mit dabei. Jana, die früher von Wulf auf den Strich geschickt wurde und sein Kind bekommen hat. Jana und Tochter Phejanca schleppt Adara mit, weil Jana Wulf zur flucht verholfen hat und sie deshalb in der Stadt nicht mehr sicher ist. Dumm nur, dass Jana immer noch an Wulf hängt und Phejanca ein Baby ist.
Am Ende geht es dann sogar noch in Wulfs ehemaliges Lehen und Janas Heimat im aktuellen Reich des Bösen, wo es dann zum endgültigen Showdown kommt.
Und was halte ich davon?
Ich mag die Truppe. Ich mag Adara, Faisal und Ragnar, die alle drei herrlich echte Menschen sind. Keine überzeichneten Abziehbilder. Abgesehen von Faisals Redeweise, die vielleicht passend für seine kulturelle Herkunft sein mag, aber ich an Adaras Stelle hätte ihm schon öfter aus purer Verzweiflung eine gelangt. Fass. Dich. Kurz!
Janas schwierige Persönlichkeit ist sehr gut und überzeugend gezeichnet . Leider mag ich sie nicht. Weinerliches Mistblag! Aber gut. Kann sie ja nichts für.
Ich mag auch Branimar und mal ehrlich, Phex mag ja fordern, dass er von selbst drauf kommt, was läuft, aber ein paar freundliche Hinweise hätten dem Armen einige Wutausbrüche sparen können. Ich an seiner Stelle hätte Adara irgendwo im Wald an den nächsten Baum genagelt.
Die Darstellung des Lebens mit Baby ist wieder wunderbar lebensecht. So schön, nervig und anrührend ist das halt mit so nem Würmchen.
Handlung, Auflösung etc. sind keine große Kunst, aber gekonnt gemacht und haben mich sowohl bis spät in die Nacht wachgehalten als auch am Ende befriedigt zurückgelassen.
Am Ende gefällt mir ganz besonders, dass das Wanderleben zwar zu Ende sein mag, aber ganz sicher nicht das Ende der Abenteuer.
Eine schöne Lösung, um Helden älter werden und sich entwickeln zu lassen.
Was mir nicht ganz so gefällt:
Adara hat einen komplizierten Beinbruch und ist gerade erst ihren 'Gips' losgeworden. Es wird sehr schön und überzeugend geschildert, wie das Bein gerade aussieht und sich anfühlt. Kurz gesagt: Nicht gut, da wartet noch ne Menge Physio-Therapie.
Was macht Adara als nächstes? Sie macht sich zu Fuß (!) auf bereits erwähnte Verfolgungsjagd. Gut, an Krücken, aber effektiv läuft sie den ganzen Tag.
Ich bin keine Medizinerin und so gut, wie das Buch insgesamt und selbst an den abwegigsten Stellen recherchiert ist, kann es sein, dass ich völlig falsch liege, aber mir erscheint das einfach wenig glaubwürdig. Wenn ich Branimar wäre, ich würde Adara auch eine Kutsche besorgen.
Aber ansonsten gibt es nichts auszusetzen. Selbst die Szenen im Rahja-Tempel (Lust, Rausch Orgie), die sehr leicht furchtbar hätten werden können, sind einfach nur stimmig und schön.
Ich werde deshalb wohl nicht umhin kommen, die Reihe in meinem Regal zu komplettieren.

Fazit: Ich geh mir dann mal die Vorgängerbände kaufen.

Zitat:
„Welchen der geehrten Anwesenden kann ich ein kunstvoll mit Hartkäse belegtes Brot anbieten?“


KORG CM-200, Kontaktmikrofon, schwarz/weiß
KORG CM-200, Kontaktmikrofon, schwarz/weiß
Wird angeboten von MusicScout
Preis: EUR 12,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnelle Lieferung, alles wie es sein soll, 3. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Mirkofon war schnell und problemlos bei mir und tut genau das, was es soll:
Es ermöglicht mir, meine Harfe auch bei Umgebungsgeräuschen zu stimmen und passt problemlos in mein mehr als 10 Jahre altes Korg Stimmgerät.


Forchtenberger 231-51 - Strickgabel aus Holz
Forchtenberger 231-51 - Strickgabel aus Holz
Preis: EUR 5,26

5.0 von 5 Sternen genau das, was es sein soll, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Nicht (5J.) ist begeistert und hat es schnell gelernt.
Ich benutze im LARP zum Kordeln machen.

alles so, wie es sein soll.


Der Leuchtturm von Alexandria
Der Leuchtturm von Alexandria
von Gillian Bradshaw
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Danke ja, gerne wieder, 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Leuchtturm von Alexandria (Taschenbuch)
Das Buch in einem Satz: Während der Völkerwanderung studiert ein Mädchen in Alexandria Medizin und landet als Militärarzt an der Donau.

Dramatis Personae:

Charis: Oder besser Chariton. Immerhin verkleidet sie sich als Eunuch und hört 90% des Romans auf diesen Namen. Für eine Ärztin im historischen Frauenroman erstaunlich un-Mary-Sue-ig

Athanaric: Gote in Diensten Roms. So eine Art Spion und Halbzeit-Held

Thorion: Charis großer Bruder. Netter Kerl mit politischen Ambitionen

Maia: Die Amme von Charis und Thorion

Philon: Charitons Ausbilder. Jude und Hippokratiker. Er weiß tatsächlich mehr als Charis.

Festinus: Statthalter und Arsch-vom-Dienst.

Darum geht’s:

Augen zu und durch: Im Ephesus der Völkerwanderungszeit wächst Charis als Tochter eines reichen Vaters auf. Sie ist ein wohlerzogenes, folgsames Mädchen mit einer Leidenschaft für Hippokrates. Wenn sie verheiratet sein wird, möchte sie in ihrem eigenen Haushalt als Ärztin arbeiten.

Soweit so glücklich, bis als Zukünftiger ausgerechnet Festinus anklopft, der kurz zuvor noch Charis Vater als Verräter angeklagt hat, ihre Amme gefoltert und allgemein Freude an Grausamkeiten gezeigt hat. Mit jedem Gatten wäre Charis zufrieden gewesen – der geht nicht. *trotz bock aufstampf*

Mit Hilfe von Bruder und Amme wird ein verwegener Plan geschmiedet: Charis geht als Eunuch verkleidet nach Alexandria. Dort versteckt sich für ein paar Jahre, bis die Heiratssache vom Tisch ist und darf nebenbei die Heilkunst studieren, was Frauen ja nicht dürfen. (Es lebe das Klischee!)

Gesagt getan.

Festinus schaut in die Röhre.

Charis wird zu Chariton und fühlt sich pudelwohl als Eunuch. Ihr Lehrmeister Philon ist kein Modearzt, hat keine Theorie, ist aber auch ein Hippokrates Fan und kann Chariton erstaunlicherweise einiges beibringen. Die kann dann natürlich doch nicht anders, als Aufsehen zu erregen und wird zum Leibarzt des Bischofs. Der vertraut ihr nämlich, weil er gleich gesehen hat, dass da eine Frau vor ihm steht. Also denkt er sich:

1. Hey, ich hab sie in der Hand.
2. Sie hat die gleiche Leidenschaft zum Heilen wie ich zum Glauben.
3. Passt.

Allerdings stirbt der Bischof dann doch.

Trotz Chariton.

Chariton ist inzwischen Ärztin, Festinus längst nicht mehr in Ephesus und Thorion macht Karriere. Es wäre also ein guter Moment, Charis wieder auszupacken.

Chariton will allerdings nicht, wird verhaftet und landet als Militärarzt mitten in der Pampa. Genauergesagt irgendwo an der Donau, hinter der gerade die Goten warten und hinter denen die Hunnen.

Natürlich gibt es da inzwischen auch einen Mann. Athanaric hat keinen Schimmer, das Chariton eine Charis ist und will sie einfach nur als Kumpel haben. Was auch ziemlich gut klappt (Obwohl er tief in seinem Inneren dann doch irgendwann an seiner sexuellen Ausrichtung zu zweifeln beginnt), solange bis Chariton plötzlich merkt, dass Athanaric doch recht … schnuckelig … ist.

Wir haben also fast alles dabei, was man für eine wirklich schöne Historien Schmonzette brauchen kann.

Ich mag das Buch trotzdem!

Hier die Gründe:

Chariton ist keine Mary-Sue. Ähnlich wie beim Medikus will sie vor allem unbedingt heilen können, sie hat keine Gottgleichen Kräfte, weiß nicht alles und der Rest der Welt ist auch nicht dumm. Sie ackert sich durch ihre Ausbildung, weil es ihr Spaß macht, weil sie es will. Sie sieht zwar ganz gut aus und kann ein paar Klassiker zitieren, aber das war es an Fähigkeiten auch schon. Reiten z.B. ist erstmal überhaupt kein Spaß. Laufen übrigens auch nicht.
Es gibt keine Magie. Naja, es gibt Anklagen gegen schwarze Magie, aber es gibt keine Visionen, heilende Hände oder sonst was in der Art.
Kein Kerl ist in Chariton verliebt. Okay, Athanaric schon, aber auch erst in der zweiten Hälfte. Insgesamt gibt es erstaunlich wenig Sex. (Nicht falsch verstehen, ich mag Sex! – aber ich muss meinen Protagonisten nicht alle zwei Seiten dabei zuschauen.)
Das ganze ‚Unterdrückte Frau‘ Thema wird erfreulich entspannt abgewickelt. Chariton ist keine Feministin, die Männer keine Macho-Arschlöcher. Alles Menschen eben. Ebenso die Sklaventhematik. Jupp, es gibt Sklaven. Jupp, manche werden schlecht behandelt. Frei sein wäre schon ganz nett. Aber auch dass ist unangestrengt. Niemand findet, dass Sklaverei an sich was Schlechtes ist. Die meisten werden als Menschen gezeigt und auch so wahrgenommen. Es gibt z.B. eine Bemerkung darüber, wie mächtig viele Sklaven werden konnten, wenn sie sich geschickt anstellten. Bestechungsgelder sind was ganz normales. Zusammengefasst: Früher war alles anders, wir finden‘s vielleicht schlecht, aber die Protas finden‘s ganz normal und sind trotzdem keine Monster. Das mag ich.
Der Stil ist flüssig zu lesen, schöne Beschreibungen, die Figuren sind im Allgemeinen glaubhaft.

Fazit: Historienroman mit vielen Klischees, der trotzdem Spaß macht und sich entspannt immer wieder lesen lässt. Aber was der Leuchtturm jetzt damit zu tun hat … Keine Ahnung. *shrug*

Zitat:

Er ist ein Fanatiker, ganz Recht. Seine Wahrheit wurde dem Propheten Hippokrates offenbart, dem eingeborenen Sohn des Gottes der Heilung, dessen Wort Gesetz ist – ausgenommen vielleicht, was die Dosierung von Nieswurz anbetrifft, über die Chariton seine eigenen ketzerischen Ansichten hegt.


Octavia, die Römerin
Octavia, die Römerin
von Gerhard Herm
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit Jahren eines meiner Lieblingsbücher, 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Octavia, die Römerin (Gebundene Ausgabe)
Das Buch in einem Satz: Aus der Sicht der Großnichte Caesars erleben wir das Ende der Republik und den Anfang des Kaiserreiches.

Dramatis Personae:

Octavia: Kluge Frau im Zentrum des Geschehens.

Gajus Marcellus: Octavias erster Ehemann. Wandelt sich vom Politiker zum Kapitalisten, ohne es jemals zu schaffen, die Stirn in Falten zu legen

Curio: Die Schlange. Ceasars Mann in Rom, Volkstribun aus Überzeugung, ein netter Kerl als Freund und echtes Arschloch als Gegner.

Cornelia: Die erste Frau, die Octavia den (potentiellen) Ehemann wegschnappt. Pompejus in diesem Fall. Die Frau, die weiß, was Männer wollen.

Fulvia: Die Frau, die weiß, was sie will. Ein besseres Leben für alle.

Melissa: Karrierebeginn mit Kutteln.

Niger: Der Mann, der weiß, wie die Dinge laufen.

Dazu kommt dann noch fast jeder, dessen Namen man je in einem Geschichtsbuch, einer Phoenix-Doku oder in ‚Rome‘ gehört hat. (Caesar, Mark Anton, Cleopatra, Pompejus, Cicero, Cato, Horaz, Octavian, Livia, Dollabella … )

Darum geht’s:

Das ist oberflächlich schnell erzählt, weil jeder die Geschichte kennt: Wir fangen an, als Ceasar in Gallien steht (kurz vor Alesia) und enden als Octavian zum Augustus erklärt wird. Dazwischen gibt es jede Menge Bürgerkrieg, Kleopatra, et tu Brute?, Wirtschaftskrisen, Höhenflüge, noch mehr Bürgerkrieg, Mark Anton etc.

Mitten drin steckt Octavia, die Großnichte Ceasars und große Schwester des späteren Augustus.

Sie ist Handelsgegenstand im Machtpoker, Diplomatin, Friedenstaube…

Als wir ihr das erste Mal begegnen ist die Gute sechzehn und gerade aus dem idyllischen Puteoli in die politische Wirklichkeit geschubst worden: 'Würdest du mir den Gefallen tun und Pompejus heiraten?' - 'Klar, Onkel, wenn du so lieb darum bittest.'. Die Hochzeit mit Pompejus platzt und Octavia macht sich daran zu verstehen, wie der Hase eigentlich läuft. Schließlich ist es ja auch ihr Leben, um das da gepokert wird.

Als Ehemann sucht sie sich dann erstmal Gajus Marcellus aus, den wichtigsten Anti-Ceasarener. Sie will ihn unbedingt, obwohl sie nicht in ihn verliebt ist und ihn kaum kennt.

Die Wahl ist allerdings eine gute. Die beiden überstehen die Stürme gemeinsam, bis Marcellus stirbt, seiner Frau ein Handelsimperium hinterlässt, dass sie unabhängig macht, und Octavia in zweiter Ehe, diesmal auf Drängen ihres Bruders, an Mark Anton geht. Wieder keine Liebesheirat, wieder eine glückliche Beziehung.

Schon dafür liebe ich dieses Buch.

Okay, ein Erklärungsversuch: Liebesheiraten waren in der römischen Oberschicht nicht angesagt, sowas passierte einfach nicht.

Octavia geht diese Dinge herrlich unsentimental heran.

Erst am Ende ihres Lebens bereut sie ein wenig, niemals ‚aus Liebe einen Türpfosten gerammt‘ zu haben. Danke, dass ist so herrlich echt. Sie ist bei ihren ersten zwei Töchtern auch nicht gerade eine begeisterte Mutter, wofür gibt es schließlich Ammen? Sie möchte jetzt erstmal Ciceros Philosophie verstehen.

Octavia entwickelt sich ‚Von der umherflatternden Taube zur klügeren Hälfte eines klugen Politikers.‘ Sie ist kein Machtmensch, aber sie ist bedingungslos loyal. Und zwar in erster Linie ihren Ehemännern. Und irgendwann hat sie es soooo satt, immer das nette, vernünftige Mädchen geben, das für alle Verständnis hat und jede Krise beilegen kann. Sehr verständlich. Raus aus der Rolle kommt sie trotzdem nicht. Sorry.

Außerdem gefällt mir die Art, in der der Roman geschrieben ist, ausnehmend gut.

Frau Katz würde vermutlich in durchgehende Opossum-Starre verfallen (Ein wunderbares Blog, fangt am besten mit der Hebamme an [...] ) ob der vielen geschichtlichen Fakten, ich fand es toll. Da werden gerne mal ganze Senatsreden wiedergegeben, über die wirtschaftliche Situation schwadroniert, die Mietpreise, die Kornpreise, die Veränderungen in der Mode, etc.

Damit sollte man klarkommen. Für mich hat es das ganze unglaublich echt gemacht, wenn Octavia mit Curio zusammensitzt und die Senatssitzungen durchspricht und was das für sie zu bedeuten haben könnte. Aber dass muss nicht jedem gefallen.

Die Figuren sind alle absolut glaubwürdig und sehr komplex. Marcellus ist mir wirklich sympathisch, Mark Anton mag ich, kann ihn aber nicht so ganz ernst nehmen, Ceasar tut mir ab einem bestimmten Punkt nur noch leid, und Curio ist als Figur ein absoluter Geniestreich. Sieht aus wie ein klassischer Sidekick, ist ein wirklich netter Kerl, gleichzeitig treibt er Ceasar in den Bürgerkrieg, stiftet Unfrieden wo er nur kann und brennt mit Leidenschaften. Als diese dann der Realität weichen, bemerkt er auch das, trauert darum, bleibt aber der kalte Realist, der er immer war, bis er einmal seiner romantischen Seite nachgibt und dabei draufgeht. Go Curio!

Dann ist da der Ablauf: Der ist gerne mal etwas wirr. Man springt in der Handlung vor und zurück, ohne es wirklich gesagt zu bekommen. Es gibt dann so Bemerkungen wie ‚Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts von xy.‘. Dann folgt ein zwanzig Seiten Ausflug, und man merkt nicht mal, dass es ein Ausflug ist, bis wieder an der gleichen Stelle steht wie vorher.

Schwierig, aber authentisch, denn der Roman ist als Ich-Erzähler aufgebaut. Octavia versucht nach dem Tod ihres Lieblingssohnes herauszufinden, warum sie so wenig trauert. Bei so einer Erinnerungstour geht es nicht immer streng chronologisch oder sinnhaft geordnet zu.

Überhaupt. Wer mit ausführlichen Beschreibungen der klassischen Szenen rechnet, wird enttäuscht.

Caesars Ermordung wird quasi im Nebensatz abgehandelt, weil uns allen schon vorher klar ist, dass es so kommen wird. Ob Mark Anton und Kleopatra ein Verhältnis haben und ihr Selbstmord … völlig nebensächlich. Octavias Schwangerschaften? Vielleicht mal eine Geburt? Nööö.

Darüberhinaus ist der Stil nicht ganz einfach. Komplexe Sätze, viel indirekte Rede, aber auch hier wieder: Das macht es irgendwie echter als das weichgespülter Romansprech, das man von so vielen anderen kennt.

Übrigens konnte ich mir ‚Rome‘ nicht anschauen, weil ich mich so darüber geärgert habe, dass die alles falsch darstellen und wichtige Figuren fehlen. Wie soll das denn gehen ohne Curio? Wo ist Octavia? Calpurnia war doch ganz anders! So sehr hat mich dieses Buch vereinnahmt. Und mehr lässt sich wohl nicht dazu sagen.

Fazit: Wow. Wer sich drauf einlässt, hat einen tollen historischen Roman mit komplexen Figuren, der einem im Geschichtsunterricht noch dazu echt weiterhelfen kann.

Zitat:

Nun ja


Der Wüstenplanet - Enzyklopädie, Band 1: Der autorisierte Führer zu Frank Herberts phantastischem Meisterwerk
Der Wüstenplanet - Enzyklopädie, Band 1: Der autorisierte Führer zu Frank Herberts phantastischem Meisterwerk
von Frank Herbert
  Broschiert

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal begreifen, wie es funktioniert, 18. August 2012
Diese Rezension bezieht sich auf beide Bände.

Autor: Willis E. McNelly (Frank Herbert)

Das Buch in einem Satz: Erklärungen zu so wichtigen Fragen wie ‘Was ist der Holtzmann Effekt?‘ oder ‘Wer ist eigentlich dieser Butler?‘

Dramatis Personae:
Es ist eine Enzyklopädie der ‘Dune’ Reihe. Wenn wir also nicht bei Buer Agarves anfangen und erst tausend Seiten später bei Wellington Yueh aufhören wollen – was sinnlos wäre, weil diese Rezension dann halb so lang wäre wie die Bücher – sollten wir auf ein Dramatis Personae verzichten.

Darum geht’s:
Die Reihe um den Wüstenplaneten fasziniert mich. Aber nicht in dem Ausmaß, dass ich nach lesen von Band eins losgestürmt bin und mir gleich alle Folgebände besorgt habe. Bis heute habe ich gelesen und im Regal stehen:

Der Wüstenplanet,
Der Herr des Wüstenplaneten
Die Kinder des Wüstenplaneten
Der Gottkönig des Wüstenplaneten.
Also noch nicht mal die komplette Ursprungsreihe, von den Spin Offs und Prequels mal ganz zu schweigen.

Das hat seine Gründe. Ich finde die Bücher unglaublich anstrengend. Vor allem die späeteren.
Der Wüstenplanet löst bei mir vor allem eine Frage aus, und die auf beinahe jeder Seite: Bin ich zu blöd, um zu kapieren, worum es geht, ist es zu schlecht geschrieben, um zu verstehen, worum es geht, oder war der Autor tatsächlich die ganze Zeit auf Droge?
Jedsmal wenn ich glaube, etwas durchschaut zu haben, wird es zwei Seiten weiter scheinbar wieder umgeschubst.
Gleichzeitig bin ich fasziniert von dieser Welt, von der Tiefe die sie (scheinbar?) hat, von den unglaublich vielen Strängen, Philososphien und Entwicklungen.

Als ich also über die Spielemesse in Essen schlenderte und bei den Secondhand Büchern über diese Enzyklopädie stolperte, war sofort klar, dass die beide Süßen mitkommen. Erklärungen! Endlich!
Noch dazu liebe ich Nachschlagewerke zu fiktiven Themenkomplexen.
Und ja, es ist genau das, was ich mir erhofft habe.
Es liest sich unterhaltsam, super zum Aufschlagen at randome und dann reinschmökern, und ich habe inzwischen tatsächlich ein etwas besseres Verständnis dafür, was:

mir zu hoch
schlecht geschrieben
total wirr
oder schlecht konstruiert ist.
Super!

Bei Nachschlagewerken über fiktive Themenzusammenhänge kann man auf verschiedene Weise vorgehen.
Dieses hier sieht sich selbst als inneren Teil des beschriebenen Universums. Das heißt: Ausgehend von einem bedeutendem archäologischen Fund auf Rakis, dem ehemaligen Arrakis, dem Wüstenplaneten, wird eine Enzyklöpädie herausgegeben.
Wir befinden uns zeitlich also ca zweitausend Jahre nach dem Tod Leto II, und fünftausend nach Paul Atreides.
Einige der Artikel sind komplette Übernahmen aus anderen fiktiven Werken (zum Beispiel einem Gastronomischen Führer), andere zitieren großzügig aus Werken, die dem Leser schon bekannt sind (aus den Zitaten am Kapitelanfang) oder aus den entdeckten Tagebüchern etc.
Besonders amüsant fand ich einen der Einträge über Paul als historische Persönlichkeit, bei der bewiesen wird, das Paul Atreides beim Angriff der Harkonnens gestorben ist und der spätere Fremenführer und Imperator ein gebürtiger Freme gewesen sein muss, der aus politischen Überlegungen den Namen des Toten angenommen hat. *snigger*
Geschichte ist halt doch ein schwieriges Fach.

Und so ganz nebenbei sind sämtliche Appendices Tolkiens gegen dieses Ding ein Reclamheftchen mit Zweizweilern der Romantik.
Was hier an Daten rausgehauen wird, und wie das ganze völlig unverfroren mit unsere Geschichte verwoben wird ( Königin Eleanor, Gattin von Henry II Plantagenet, war eine Bene Gesserit – schon gewusst? ) ist so völlig krude, dass ich die Freiheit des Geistes, die dahintersteckt, irgendwie schon wieder bewundern muss.

Fazit: Ich hab Spaß an solchen Sachen.

Zitat:
Die Xenokulturelle Sammlung verblüfft die Gelehrten mit dem Ausmaß ihrer Bestandteile und der verblüffenden Selbstzufriedenheit, mit der die Bene Gesserit ihre Definition von ‘außerirdischem’ oder ‘fremden’ Material formuliert haben. Während es kaum überrascht, hier vollständige Ausgaben des ursprünglichen Wüstenbuches der Fremen zu finden ( (…) ), oder das Tleilaxu-Gottbuch, den Kodex der Zensunni, das Mentaten-Handbuch, das Handbuch der Raumgilde, das Wüstenevangelium oder das Quizarat-Glaubensbekenntnis, ist die Entdeckung geradezu schockierend, daß die Bene Gesserit auch die Orange-Katholische Bibel ( O.K.B. ) und die Historieren der Hohen und Kleinen Häuser, einschließlich der des Hauses Atreides, in die Xeno-Abteilung eingeordnet haben.


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